Über 70 Filme. Unzählige Shootings. Gebucht für das, was sich jeder wünscht: pure Ausstrahlung. Doch was passiert, wenn genau diese Ausstrahlung plötzlich wegbricht?
In dieser Folge spricht Ursula Witthöft über ihren außergewöhnlichen Weg – von der Kamera direkt in die Tiefe des Lebens. Ein einschneidendes Erlebnis hat alles verändert: ihr Leben, ihre Energie und ihr Verständnis von echter Präsenz.
Heute zeigt sie, warum Charisma nichts ist, was du „spielen“ kannst – sondern etwas, das entsteht, wenn du wirklich bei dir bist.
Eine Folge über echte Transformation, innere Stärke und die Wahrheit hinter Ausstrahlung, die bleibt.
Carolin Zimprich: Sie war in über 70 Filmen vor der Kamera und wurde für unzählige Shootings gebucht. wegen ihrer unbeschreiblich schönen und leichten Ausstrahlung. Sie wurde genau für das gebucht, was sich viele so sehnlich wünschen. Charisma Vielen Dank. Für sie war das ein Grund, auch als Persönlichkeitstrainerin mit Führungskräften zu arbeiten, und lernte das sogar an Universitäten. und dann, ja, dann ging sie weg von dieser oberflächlichen Welt, von diesen oberflächlichen Sets rein, in die Tiefe des Lebens, denn durch einen privaten Einschnitt, der förmlich alles auf 0 setzte. auch samt ihrer Ausstrahlung. und genau dort begann ihre eigentliche Reise, ihr eigentlicher Weg, ein Weg zurück zu sich selbst zu Bewusstsein zur Energie, zu einer Form der Präsenz, die einfach nicht mehr in Szene gesetzt wird, sondern einfach entsteht. und wenn auch du verstehen willst, warum eine natürliche, schöne Ausstrahlung nichts ist, was man irgendwie spielen kann, sondern etwas, das man lebt, dann ist diese Folge genau für dich. Herzlich willkommen. Ursula Witthöft.
Ursula Witthöft: Hallo, liebe Karolin. Vielen, vielen Dank für diese Einladung.
Carolin Zimprich: Ja, ich bin total gespannt auf unser Gespräch. Als ich die ganzen Infos gelesen habe, die du mir vorab geschickt hast. Zu dir dachte ich so krass. In über 70 filmen ganz viele Fotoshootings. Also ich meine, ich habe dich ja vorher schon erlebt und habe immer so diese Leichtigkeit bei dir einfach direkt gesehen und gespürt. Aber es war mir gar nicht so bewusst, was du quasi vor der Zeit in im Coaching Markt gemacht hast, und lass uns mal genauso zu dem Punkt zurückgehen, Wann oder kannst du dich noch daran erinnern, wann du deine erste Anfrage hattest Für den ersten Dreh. wie das dazu gekommen ist.
Ursula Witthöft: Ja, das war also wirklich. Ich kam dazu, wie die Jungfrau zum Kinde der Aufhänger war, dass ich ein Passfoto brauchte und zu einer Fotografin ging, und die mir dann sagte: Hey. du hast so eine gewisse Ausstrahlung, geh doch mal zu einer Casting-agentur. Die brauchen so alle möglichen Typen. und ich könnte mir vorstellen, Du bist so ein Typ und ich hatte überhaupt keine Vorstellung, Was Das bedeutet. Ich dachte damals. da ist man. Manniga geht auf dem Laufsteg. Aber das bin ich doch nicht. Ich habe nicht die Größe, ich bin nicht die klassische Schönheit, und dann hat mich das aber interessiert. Ich bin dort zu dieser Adresse gegangen, und bei dieser Casting Agentur lief gerade ein Videocasting für einen Werbespot. und dann hieß es ja, dann, stell dich doch mal vor, die Kamera und Spiel mal diese Szene Erzähl mal was über dich. und das habe ich gemacht. und ich hatte sofort meinen ersten Job. und ich wusste gar nicht, was ich jetzt genau dafür getan hatte, oder oder wie das überhaupt alles ging. Aber es sollte so sein, dass ich dann diesen ersten Werbespot hatte. und bei diesem ersten Werbespot habe ich dann mehrere Menschen kennengelernt, die dann sagten, wie das ist dein erster Spot, Das musst du unbedingt weitermachen. Schau mal, du gehst noch dorthin. und da gibt es noch eine Agentur und mach das. und das. und dann habe ich mich bei verschiedenen Agenturen vorgestellt und habe nach und nach von dem Moment an regelmäßig Einladungen bekommen zu diesen Castings, Wo ich anfangs also eine unglaublich hohe Quote hatte und gebucht wurde.
Carolin Zimprich: Verrückter Einstieg total Magst du anteasert oder magst du verraten, wofür der erste Werbespot war. Warum ist dagegen? Weißt du das noch.
Ursula Witthöft: Also der erste Werbespot, das war Underberg, die.
Carolin Zimprich: Wir haben alle einen Ohrwurm.
Ursula Witthöft: Der, und den sollte ich singen. Wen sollte ich singen? und naja, ich habe dann einfach so gepfiffen und gesungen und habe dieses Zeichen da gemacht. und das war einfach so. Natürlich. Ich habe nicht groß darüber nachgedacht, wie ich es mache. Ich mache das einfach so wie ich es mache. Da kam was rüber, wo die Leute sagten. Okay, die wollen wir haben.
Carolin Zimprich: Mega. Wie lange ist das her? In welchem Jahrgang? Also, weil, dann können wir vielleicht alle mal ein bisschen das Netz durchstöbern. Das muss ich sehen. Das muss ich mir auf jeden Fall mal raussuchen.
Ursula Witthöft: Das war 1.995.
Carolin Zimprich: 95 wie cool.
Ursula Witthöft: und alle möglichen Schokoladensorten, Toffe, Kinder, Schokolade, unglaublich viel.
Carolin Zimprich: Sind.
Ursula Witthöft: Mit Sicherheit. Man schaut sich das ja nicht bewusst an. Es läuft irgendwie so unbewusst vorbei, aber es geschieht immer wieder, dass oder vor allen Dingen in der Zeit. dass mich Menschen in der Straßenbahn angeguckt haben oder getuschelt haben oder mich gefragt haben, ob Sie mich nicht kennen würden. Die wussten gar nicht, woher, aber irgendwie kam ich Ihnen dann doch bekannt vor.
Carolin Zimprich: Was hat das mit dir gemacht? Also, als du gemerkt hast, die gucken dich an und fangen dann an zu reden. Hast du das erst mal wahrgenommen? War das unangenehm.
Ursula Witthöft: Ich brauchte wirklich einen Augenblick, um zu verstehen, dass Sie mich ja aus dem Fernsehen kennen, weil, wenn man so privat irgendwo in der Bahn sitzt. und man wird so angestarrt, oder man merkt, dass jemand über mich spricht, dann geht man ja erst mal davon aus. Ist irgendwas mit mir. Also, man schaut an sich runter und habe ich was übersehen. Ich kam mir überhaupt gar nicht auf den Gedanken, dass man mich kennen würde und sich fragt: Woher kenne ich die? und ja, und ich habe mich dann einfach immer wieder mal drüber gefreut, wenn mich jemand wirklich angesprochen hat. Es war einfach so. Dieses. Ach ja, freut sich jemand darüber, dass er mich jetzt Hier sieht. Ja.
Carolin Zimprich: Ich kenne das so ein bisschen aus dem Sport. Wenn du einfach Menschen triffst, die gemeinsam mit dir im Verein trainieren oder so. Ich unterrichte ja auch zwischendurch im Tanzsport kleinere, die dich dann irgendwo beim Einkaufen wiedersehen und die dann total begeistert sind, und dann diese so. Okay? Moment. Eigentlich ist die doch immer an einem ganz anderen Ort. Jetzt treffe ich die hier im Supermarkt und so. Also von daher, ich kann das ein bisschen nachvollziehen, dass das, was mit einem macht. Hat, Das also kam schon mal jemand auf dich zu und sagte dann, so kann das sein, dass ich dich in einem Spot gesehen habe. Oder darf ich mal ein Autogramm haben oder so kennst du so Momente.
Ursula Witthöft: Also, nach dem Autogramm, hat noch niemand gefragt, aber ich wurde angeschrieben. Man hat mich gegoogelt und dann wurde ich angeschrieben, und ich hatte einmal eine ganz ganz süße Mail, wo ein Pärchen mich anschrieb und die eine Wette abgeschlossen hatten. Hey, ich glaube, die ist so und so alt. und dann sagte die Frau Nee Nee. Ich glaube, die ist so und so alt. und um diese Wette hier nun wirklich, also zum Abschluss zu bringen, haben die mich angeschrieben und gesagt, ob Sie mich fragen dürfen, wie alt ich bin. Sie sehen mich jeden Tag In was war das so? Eine Serie? So eine Vorabendserie, die da lief, Ich weiß es nicht mehr, und da bin ich einfach ständig über den Sender gegangen. und sie haben einfach. Sie mussten einfach wissen, wie alt ich bin, und haben mich dann angeschrieben und sich entschuldigt und waren einfach so nett und so süß. und dann habe ich mit denen so einen kleinen E-mail-kontakt gestartet. Das war einfach eine nette Sache. Aber nach dem Autogramm, Nein, so weit ist es noch nicht gegangen, hat noch keiner gefragt.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall ist das ja. Also, das ist ja so eine leicht knisternde Situation, wenn man einfach so merkt. Ach krass, die gucken mich an, wie du gerade schon sagtest. So, dieses. Okay, Habe ich irgendwas vergessen? Weiß ich nicht. Habe ich mich irgendwo gerade mit Kaffee bekleckert. Oder? So ist die Frisur irgendwie komisch. Also manchmal ist das ja, sodass man Sachen einfach so gar nicht mitkriegt. und ja, von daher ist das natürlich eine ziemlich aufregende Geschichte. Wie lange hast du das gemacht? Also, 70 Filme, Viele Fotoshootings Also, Das ist ja auch schon eine Zeitspanne. Über wie viele Jahre ging das.
Ursula Witthöft: 30 Jahre. Also, es ist sogar, sodass ich jetzt gerade auch wieder in einem Casting bin, für einen Werbespot. Ich bin da in der engsten Auswahl. Mal sehen ich Krieg nächste Woche Bescheid, ob das klappt oder nicht. Es ist deutlich weniger geworden, und Das war auch der Grund, weshalb ich dann in die Persönlichkeitsentwicklung gegangen bin, was meine eigentliche Erfüllung ist. Doch es ist wirklich, sodass ich heute immer noch angefragt werde, für Fotoshootings oder für Werbespots.
Carolin Zimprich: und jeder, der uns gerade nur hören kann. Es ist absolut verständlich, dass Ursula einfach ganz viele Anfragen bekommt, weil Ich finde, immer, wenn man mit ihr in einem Raum ist, also auch digitaler Natur. Es ist einfach eine Erscheinung, weil sie strahlt, einfach immer. Es ist unbeschreiblich. Es ist unglaublich. Es ist eine Leichtigkeit, die du einfach rüberbringst, die du, einfach ohne dass du irgendwas dafür tun musst, die du einfach vermittelst. Von daher finde ich absolut total verständlich. dass ein Casting mit dir, Total Easy Peasy läuft weil einfach total klar ist: Ja, nehmen wir passt wunderbar ins Konzept. Gebucht Gekauft fertig aus, kann ich total gut nachvollziehen.
Ursula Witthöft: Ja. und gleichzeitig gab es auch in diesen Zeiten oder in diesen Jahren Momente, wo es mir nicht gut ging und wo es sich sofort gezeigt hat in den Castings. Okay. den Job, den Kriege ich wahrscheinlich nicht, weil ich damit etwas ausgestrahlt habe, auch wenn ich lächelte, auch wenn ich ich hatte dann auch eine Schauspielausbildung gemacht, weil mein Regisseur sagte: Mensch, willst du das nicht ein bisschen seriöser machen. Also so ein bisschen Handwerkszeug dahinter. Wer weiß, wo es noch hingeht, habe eine Schauspielausbildung gemacht, Stimmausbildung. und dachte, Boah jetzt ruft Hollywood an, ist aber nicht passiert. und heute bin ich glücklich, dass es nicht passiert ist. Wo ich aber in Momenten auch selber privat meine Struggle hatte und sich das sofort auswirkte. Daraufhin, dass ich nicht gebucht wurde. Also, es ist nicht einfach nur ein Lächeln, sondern es ist eine Ausstrahlung, die so viel mehr ist als ein gewisses Auftreten oder die Stimme. Das gehört alles dazu. Doch ob jemand mit sich so richtig im Reinen ist, so richtig glücklich ist. zerspringen könnte. Vor Freude. und die Gelassenheit hat jetzt hier zu sein, das zu kriegen, diesen Job oder auch nicht ohne Anhaftung, ohne. Ich muss diesen Job haben. Ich muss meine Miete zahlen. Ich brauche das, was ich auch hatte, in diesen Zeiten. Ich war alleinerziehend mit Kind, und da gab es Zeiten, da gab es keine Jobs. und dann hielt ich so sehr fest oder in privaten Beziehungen, die schwierig waren. Das ja, das wirkt sich sofort auf die eigene Ausstrahlung aus, und da habe ich keinen Job bekommen.
Carolin Zimprich: Dieses innere Leuchten schon sagte, dass man das bei dir einfach sofort irgendwie wahrnimmt, dass das irgendwie da ist. und Ich glaube, man darf ja auch in dieser ganzen Werbebranche einfach absolut nicht vergessen. Das sieht nach außen immer alles so super schön aus, Du hast vorhin das schönere Wort genommen. Du hast nicht Model gesagt, sondern du hast von einem Mannequin gesprochen. Also das ist ja auch nochmal. und es hat ja da draußen eine völlig andere Wirkung, Wie ich auch über diese Art von Job spreche, und ganz viele haben, glaube ich auch immer so den Eindruck, dass das so eine Glitzerklammer-welt ist, in der alles wunderbar und schön, Easy Peasy ist, das aber so ein Fotoshooting. und auch so ein Filmset, Das ist richtig Arbeit. Das ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Da steckt auch ja also jede Menge Stress, letztendlich mit im Hintergrund. und das, was hinterher dabei rumkommt, das ist natürlich dann so die Glanzseite einfach von allem. Aber es ist einfach ja nicht immer alles Zuckerschlacken. Wie hast du also? Ich kenne es aus dem einen oder anderen Bereich? Wie hast du diese Zeit für dich erlebt. Also auch wenn man dich angefragt hat und du natürlich ein gern gesehener Gast warst. aber wie hast du diese Zeiten für dich am Set erlebt.
Ursula Witthöft: Es gab wunderschöne Anfragen und Aufträge, wo ich durch die ganze Welt reisen durfte. Alles dreht sich in dem Moment um dich, dass es dir gut geht, dass du dich gut fühlst, weil du sollst ja letztendlich dann auch die gewisse Ausstrahlung haben. und dann gab es Jobs. Die gingen einfach, die waren einfach so. Easy. Die waren so angenehm. Die haben so viel Freude gemacht. und Dann gab es aber auch andere, wo man mit hochhackigen Pumps, die einfach nur weh tun. Am Bahnhof steht am Zugigen bei minus 5 Grad und dann einen halben Tag diesen Bahnsteig auf und ab gehen soll für ein Fotoshooting, wo dir die Füße abfallen, wo du denkst. Du hast dir die Zehen abgefroren und wo du immer noch entspannt aussehen sollst. Also, es gab schon auch anstrengende Seiten. und gleichzeitig. Ja, ich habe mir dann immer gesagt, das ist eine gewisse Zeit, und eine gewisse Disziplin braucht es in dem Moment dafür. und ich habe es trotzdem sehr, sehr gerne gemacht. Ich hab s immer wieder sehr, sehr gerne gemacht.
Carolin Zimprich: Das ist. das ist alles so toll. Das ist alles so easy. Das ist alles so einfach, aber man kann ja auch mal einen Regisseur dabei haben, der an dem Tag einfach auch mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, wo das Zusammenarbeiten einfach nicht so leicht ist, genau wie in jedem Bürojob da draußen einfach auch. dass es manchmal Arbeitskollegen gibt, mit denen es total toll ist, morgens den ersten Kaffee zu trinken, und man dann auch einfach mal Zeit genossen hat, mit denen das einfach nicht so schön ist, einige Stunden zusammen zu sein. und so ist es da ja letztendlich auch. und ich habe vor, ich weiß gar nicht. Ich habe mit meinen Kindern im Fernsehen geseppt. und wir sind, glaube ich, bei Germany’s Next Topmod hängen geblieben. Klar, meine meine Tochter, die wird demnächst 9. Das sind natürlich so alles total spannende Dinge, die man da so sehen kann. und da haben Sie halt ein Shooting gezeigt, mit ich glaube im Regen am Meer. Ich weiß nicht mehr Nee. Es kam ganz viel Wasser von oben, also einfach wirklich draußen und es war auch dunkel. Also sprich, wir hatten abends, es war kalt, die haben entsprechend Licht aufgebaut und es regnete die ganze Zeit von oben. Also irgendjemand hatte den tollen Job, den Wasserschlauch an der Seite festzuhalten, nicht in Einsicht, damit man ihn nicht sieht, und dass das ganze Licht einfach so unwahrscheinlich schön reflektiert. und das Ergebnis der Bilder, das sah natürlich ganz ganz toll aus. Aber die Zeit davor also, wie jemand quasi die ganze Zeit. Platernass ist. In der Eiseskälte steht wahrscheinlich mit den Knien schlottert. Das ist natürlich, was was du hinterher in so einem Ergebnis von einem Foto einfach nicht siehst, wo ich immer sage: Hey obacht so ein Job sieht total toll aus, Aber das ist manchmal auch ein richtiger Knochenjob.
Ursula Witthöft: Durchaus. Also das eine, was du sagtest. Es gibt ja Kollegen, Fotografen, Regisseure, die liegen einem mehr, da fließt es einfach, und es gibt andere, Die haben einen schlechten Tag, oder die machen es einem nicht ganz so leicht. Die sind extrem vielleicht unbewusst in der Kommunikation und dann damit umgehen zu können. Das Gefühl zu bekommen von alles, was du machst, ist falsch. egal wie du dich bewegst, wie du dich hinstellst, was du tust. Du hast es einfach nicht drauf und damit umgehen zu können. Das ist auch so ein Ding oder zum Beispiel diese vielen Castings. Ich bin bei hunderten von Castings gewesen. Keine Ahnung wie viele. und natürlich habe ich nicht jedes mal den Job bekommen und dann damit umzugehen, dass du nicht gebucht wurdest, dass du nicht genommen wurdest. Natürlich stellt man sich die Frage, Warum nicht? Das geht ja schon los. Wenn man dann im Castingraum sitzt, und man sieht die vielen anderen Frauen, wo man sich denkt. meine Güte Krieg ich jetzt wirklich diesen Job? Also, die würde ich sofort buchen. Also wenn ich jetzt die Würde ich buchen, oder? Die ist doch ganz toll. Oder? Was hat die jetzt gemacht? Oder? die hat was ganz Tolles an und ich irgendwie so. Also dieses in sich selber so aufgestellt sein, dass man mit diesen Absagen gut umgehen kann. Das ist etwas, was ich gelernt habe. In diesen vielen Jahren.
Carolin Zimprich: Ich wollte gerade fragen: Konntest du das am Anfang oder kam das mit der Zeit? Also, wie war das so bei den ersten Castings. Was hat das mit dir gemacht? Wenn jemand gesagt hat? Naja, Ursula, Also, heute haben wir mal kein Foto für dich, Du bist nicht dabei.
Ursula Witthöft: Bei den ersten Castings war es tatsächlich, sodass es für mich ja erst mal nur so ein Experiment war. Es war ja erst mal. Boah, was wie ich. Geh da. Jetzt einfach mal hin. Ich probier’s mal aus. Ich hatte keine Erwartungen und keine Erwartungen zu haben, ist die große Chance und Möglichkeit, gebucht zu werden weil da keine Anhaftung ist. Du willst es nicht unbedingt haben. Du brauchst nicht diesen Kunden. Du musst das jetzt nicht auf dem Konto haben, sondern es ist dieses. Ich probier es einfach aus. und diese Gelassenheit, Die bringt da so eine Leichtigkeit rein, was anziehend ist. Das heißt, Anfangs war die Buchungsrate auch sehr groß. 90%, 95%. Ich bin hingegangen und wusste ich Krieg, den Job, und mit dieser Sicherheit stellte sich die Frage nicht später Dann, als ich wusste: Okay, davon habe ich mich. Ich habe entschieden, davon zu leben, mit meiner Tochter alleinerziehend, also muss da auch jeden Monat etwas Entsprechendes rüberkommen. Ich hatte den anderen Job gekündigt. Ich war fest angestellt, war plötzlich selbstständig. Das ist eine andere Welt. und plötzlich kommt dieses. Ich brauche diesen Job. Aber und was ist, wenn die nächsten 3 Monate nichts kommt und in diesen Gedanken, die natürlich dann auch eine gewisse Ausstrahlung mit sich bringen. Da lag dann so die Gefahr. und dann diese Gelassenheit zu bewahren, dass 20, 30 Castings einfach ohne Ergebnis blieben und trotzdem zu sagen, Okay, dann war es nicht der rechte Job. Okay, Dann wartet was Besseres. Okay, Wer weiß, wofür es gut ist. was ich gelernt habe, mir das dann immer wieder zu sagen, also sofort loszulassen. Oder auch was ist das Gute daran? Wer weiß also, wenn ich eine Kosmetikanfrage bekam, wenn ich das gemacht? Hätte. Ich hätte ja nie mehr in dem Rahmen, zum Beispiel später für Nivea, was machen können die natürlich wollten, dass man noch nie vorher für irgendwas anderes eine Werbung gemacht hat, Oder für L’oreal. Da hatte ich ein Testimonial für L’oreal Ja, die wollten natürlich auch nicht, dass ich vorher schon für irgendwas anderes, also auch immer zu schauen. Was ist das Gute daran, dass es nicht geklappt hat. Das habe ich auch heute mitgenommen. Das ist eine meiner großen Learnings. Wenn du glaubst, du willst etwas unbedingt haben. und du denkst, das muss sein. und du verstehst nicht, warum es nicht kommt oder jetzt für dich nicht möglich ist, dir zu sagen. Es ist für etwas gut, und es kommt noch was Besseres. Ob das jetzt um eine Partnerschaft geht, ob das jetzt um einen neuen Job geht, ob es um eine Wohnung geht, wenn man eine Wohnung sucht. und das hat wieder nicht geklappt. Ich bin irgendwie auf der Suche nach. Ich brauche dieses Gefühl von Brauchen ist ganz schwierig. Dann wird es auch ein bisschen eng zu sagen: Okay, da kommt jetzt noch was Besseres und dann auch wieder loszulassen. Das habe ich gelernt.
Carolin Zimprich: Was hat das mit dir in den Momenten gemacht? Also, du sagst halt, du hast es gelernt, mit der Zeit also von Casting zu Casting. und man kann sich ja vorstellen, welche innerlichen Gefühle da vielleicht auch mal aufkochen. Du hast gerade gesagt, so 20, 30 Castings und alle hintereinander waren samt Nee du heute mal nicht. mit welchen Gefühlen Bist du erst mal weggegangen, also waren das wirklich Selbstwertfragen, die du dir gestellt hast, weil du, wie du gerade schon sagtest, Du hast es gelernt. Du bist hier also nicht rausgegangen und hast dir sofort gesagt: Ach wart mal ab. Das wird ja schon für was irgendwas gut gewesen sein. Wir kriegen das schon hin. erzählt man sich vielleicht zwischendurch auch immer mal wieder. Aber das wird ja erst wirklich nach einer ganzen Weile so gewesen sein, oder.
Ursula Witthöft: Also erst mal, wenn man rausgeht aus dem Casting hat man ein gewisses Gefühl. Das Gefühl von Hey, das ist gut gelaufen. Ich habe einen guten Kontakt gehabt zu dem Regisseur, der vielleicht auch da war.
Carolin Zimprich: Ja.
Ursula Witthöft: Oder die Szene habe ich richtig gut gespielt, Oder ich war einfach nur ich. Ich bin gut drauf. Ich habe eine Chance. und das ist ja erst mal so. Dieses erste Gefühl. und wenn dann, die Absage kommt, wird dir ja nie gesagt, warum Das heißt dann einfach nur, es hat heute nicht geklappt. Also bei Germany’s, Next, Topmodel. Da bekommt man wenigstens das Feedback. Die anderen haben das und das ein Stück weit besser gemacht. Das hat nicht gereicht. In dem Fall ist überhaupt nie klar gewesen, warum und.
Carolin Zimprich: und das ist ja die Realität. Also, das andere ist ja Fernsehen. Das ist ja ein Format für die Wasser aufbereitet. Ich glaube, das darf man ja auch nochmal dazu sagen. Das, was wir auf, ich weiß gar nicht, wo es gerade läuft, auf Rtl: Prosieben. Ich bin mir gerade unsicher. Prosieben wahrscheinlich. Ne. Also das, was man da ja letztendlich sieht. Also, das ist ja aufbereitet. Das ist ja auch ein Skript. Das hat ja dann mit der Realität, wie man so wird, so wirst du zur Model, ja da draußen, ja nichts zu tun hatten.
Ursula Witthöft: Ja. Also wenn man diese, Ich schau tatsächlich auch ein Topmodel, weil ich finde es so spannend. Wer wird warum, aus welchem Grund jetzt weitergelassen, Weil ich es selber immer erlebt habe. kann tatsächlich im Vorwege schon sagen, Meistens, weil ich, weil ich einfach dieses ja seither dieses Gespür habe. Hier wird es eng oder nicht. und da hat jemand extrem gute Chancen. Habe ich den Faden verloren. Was war die Frage?
Carolin Zimprich: Wir waren so bei. Also was macht es mit einem? Also, du gehst ja erst mal mit einem guten Gefühl nach Hause denkst dir, hey, du hast da wirklich gut abgeliefert. und dann kommt irgendwann die Ernüchterung Nee. Du bist es. Halt irgendwie diesmal nicht. Du hast es ja auf dem Weg, wie du sagtest, du hast es ja gelernt, damit umzugehen, und nicht erst mal. Ja, Ich Sag mal so. Also diese Selbstzweifel kommen ja. und bei Germany’s Next, Topmodel, Da ist es ja so: Du bekommst ein Feedback. und im normalen Castinggeschehen bekommst du es nicht. Ich meine, du kannst dich wahrscheinlich glücklich schätzen, dass du überhaupt eine Absage bekommen hast. Also dass man sich bei dir zurückgemeldet hat. weil das.
Ursula Witthöft: Das ist nicht immer passiert da.
Carolin Zimprich: Das.
Ursula Witthöft: Selbst wenn es nicht geklappt hat, gesagt: Okay. es wurde ein anderer Typ gesucht und ganz spannend war natürlich, Ich konnte ja sehen, wer dann dafür gebucht wurde, weil ich hinterher im Fernsehen sah. Wer ist jetzt diejenige, die den Job gekriegt hat? Also, Ich sehe dann auch: Ach Mensch, die haben ja eine genommen mit kurzen schwarzen Haaren ist ja wohl klar. Ich Bin ein ganz anderer Typ oder eine, die viel älter ist oder jünger ist, oder irgendwas. Also, es lag nicht an mir. Ich hab mir dann also auch immer wieder so so diesen, diese ja Erklärung gesucht. Warum? Was ich aber wusste ist, dass ich jedes Mal ein Stück besser werde. Ich hab so viel Erfahrung dadurch gesammelt. Ich wusste ganz genau, was es braucht. Jetzt, in diesem Moment, egal wo ich mich gut fühle oder nicht gut fühle, was ich tun kann, um ja bestmöglich zu performen. So weil nicht jeden Tag fühlt man sich gleich. Nicht. Jeden Tag ist man gleich in sich stabil und selbstbewusst und sagt: Hey, ich hole mir diesen Job, sondern auch mal eben im Vorbeigehen zwischen Kindergarten und weiß ich nicht. Ich muss noch einkaufen. ich gehe da mal vorbei und mache das und dann aber wirklich dann auf Abruf. ganz mit der Aufmerksamkeit und Präsenz da zu sein. Das habe ich einfach perfektioniert. Das habe ich gelernt. Das ist auch das, was ich dann später oder seither weitergebe, für Führungskräfte, die in unterschiedlichen Momenten präsent sein müssen, egal wie es Ihnen gerade geht. und dann zu sagen: Okay, ich war nicht der Typ so, Das war in den ersten Jahren gar nicht so sehr das Thema, sondern später dann, als ich älter wurde. Ich meine, ich fing an, Anfang 30. Jetzt bin ich Anfang 60. Das Glas.
Carolin Zimprich: Ich dir nicht.
Ursula Witthöft: Ja.
Carolin Zimprich: Ja.
Ursula Witthöft: Ich werde draußen bei der.
Carolin Zimprich: Ein Veto einlegen.
Ursula Witthöft: Ich, ja. Ich werde jetzt 63 da.
Carolin Zimprich: Das ist verrückt. Okay.
Ursula Witthöft: und ich hab so. Es gab so ein. Es ist kippte in den Vierzigern. Plötzlich merkte ich, ich werde nicht mehr oder Ende 40, Mitte 40, Ende 40. Ich werde nicht mehr. Ich werde nicht mehr als die Mutter gebucht, die irgendwie das Kind an der Hand hat. Ich werde aber auch noch nicht für die Partnerin gebucht, mit dem ja weißhaarigen Mann an der Seite. So, Also, Ich war da irgendwie plötzlich in der Zwischenphase und es funktionierte einfach nicht mehr. Ich bekam keine Castings mehr. Ich bekam ja nur noch Anfragen für für für Medikamente, Venenmittel, Vitabolecitin. Dinge für Wechseljahre beschwerden. Also alles, was irgendwie so in die.
Carolin Zimprich: Gesundheit, so in die Medizin.
Ursula Witthöft: Es wurde plötzlich immer enger, der Markt für mich, und da habe ich dann tatsächlich auch einen Riesen Riesen Auftrag bekommen, wo ich Teil exklusiv eingekauft wurde, über 12 Jahre. Das war für mich ein ganz großes Glück, weil nämlich ich dann nur einmal für den Kunden zur Verfügung stand und aber das ganze 12 Jahre ausgestrahlt wurde und Folgespots auch gedreht wurden. Das heißt, ich konnte dann auch alles andere loslassen und stand da zur Verfügung und bin damit dann auch rausgegangen aus der ganzen Werbewelt, Also mit diesen ganzen Castings, die ja wirklich. Also wo ich wöchentlich zu mehreren Castings gegangen bin. Das war ja auch sehr zeitaufwendig.
Carolin Zimprich: Ich wollte gerade sagen: Lass uns da mal einhaken für alle, die sich das nicht so vorstellen können. Aber wie viel Zeit. In der Woche verbringt man damit, sich anderen Menschen vorzustellen. Das sind ja meistens nur Sekunden oder Minuten. und wie lang ist die Wartezeit an so einem Tag, und wie viele Stunden sind das in der Woche gewesen?
Ursula Witthöft: Also, Anfangs waren es mehrere Castings pro Woche. und dann bekommt man einen Termin. Du bist zum Termin da, und dann sitzt du vielleicht noch in der Runde wie im Wartezimmer, beim Zahnarzt und wartest bis du dran bist Drinnen ist es dann wirklich so. Du spielst die Szene. Du sprichst kurz vor, erzählst etwas über dich. Das dauert nicht länger als 5 min. So meistens war es dann aber, was am längsten dauerte die Fahrt dorthin. denn ich habe in Hamburg gelebt. Die meisten Castings waren in Hamburg, doch es gab auch Castings in Berlin. und dann setzte ich mich in den Zug auf eigene Kosten und bin dort hingefahren. und dann waren das natürlich ganze Tage, wo ich dann unterwegs war, zu einem Casting. Meistens waren es dann aber diese Castings, wo ich mal eben weiß ich nicht für 2 h irgendwie mit Hin und Abfahrt und dort warten usw., 2 h zweieinhalb Stunden unterwegs war, und das dann anfangs mehrfach. Die Woche später gab es dann aber auch Monate, wo es vielleicht einmal im Monat nur war oder ein halbes Jahr gar nicht. und dann wieder 3 auf einmal. Also das hat sich mit meinem Alter dann auch gewandelt. Anfangs waren es sehr viel mehr, und in den 40ern wurden es dann immer weniger.
Carolin Zimprich: Oder.
Ursula Witthöft: Ja da das eine, und dann auch Ich war so die nette Frau von nebenan. Ich bin nicht die klassische Schönheit, sondern die Frau, mit der sich jeder gerne identifiziert. Da war ich die Dame im Call Center. Da war ich die Stewardess bei einer Fluggesellschaft. Da war ich die Frau, die das Auto gekauft hat. Da war ich die Frau mit Mann und Kind an der Seite. Also die Dame im Service. Ich war für alles einsetzbar.
Carolin Zimprich: Erst mal so die Rama-familie, also dass das einfach so nach draußen einfach immer alles, und bei denen in der Familie läuft alles gerade aus, und alle sind glücklich.
Ursula Witthöft: Genauso genau so viel Waschmittel. Reinigungsmittel? Ja, Ja.
Carolin Zimprich: Ja gut, und dann quasi mehr medizinische Produkte. Also ein anderes Gleis hat das, was mit dir gemacht, also hast du dann so gedacht? krass, Da werde ich nicht mehr gebraucht, oder war für dich dann auch klar? Das ist für was gut, das muss schon alles so sein.
Ursula Witthöft: Also der erste Gedanke war, ich glaube, jetzt werde ich älter auch über den Bildschirm laufen. Also willst du das? Da gab es dann schon so Momente, wo ich dachte, ja. habe ich mir die Frage gestellt: Wie weit geht es? Ja, Mache ich es oder nicht?
Carolin Zimprich: Glaube auch, dass das, was mit einem Macht.
Ursula Witthöft: Die Angebote haben sich einfach so verändert. dass ich merkte: Ja, ich habe an Jahren gewonnen. Daran siehst du’s? Das war eigentlich eher das, was passierte.
Carolin Zimprich: Du hättest vor ein paar Tagen bei uns bei einem Familienausflug dabei sein müssen. Wir waren in Dortmund. Also, ich nötige meine Kinder immer zu irgendwelchen schönen Ausflügen, auch in Museen. Am Anfang sagen Sie alle Nee. Heute kommen wir nicht mit, Wir haben keinen Bock. und wenn wir dann nach Hause fahren, ist so die plane, wenn wir das nächste Mal da sind, dann müssen wir uns das und das nochmal angucken, wie das so mit Kindern und Jugendlichen ganz oft ist. und auf jeden Fall. und die Kamera hat dich dann entweder völlig anders dargestellt und eine Station war, Die hatte ich quasi gescannt und die hatte ich eingestuft. Also die hat quasi nur geguckt, wo ist dein Gesicht? Dann hat die dich quasi auf dem Display größer dargestellt und hat halt dazu geschrieben, wie groß du bist, ob du Männlein oder Weiblein bist und vor allem, wie alt du bist? Also das? Hätte mich total interessiert, was bei dir dabei rumgekommen ist. Bei mir ist es etwas geschwankt. Witzigerweise feiere ich ja wirklich rein aus Spaß. Seit Jahren schon meinen 24. Geburtstag, weil ich mich auch irgendwie völlig gar nicht anders fühle. und einmal, als ich mich vor dieses Gerät gestellt habe, stand auch wirklich eine 27, dann quasi an dieser digitalen Wand, wo ich dachte: Hey, das finde ich super. Das nehme ich mit, also bei dir hätte definitiv keine 60 plus gestanden, definitiv nicht.
Ursula Witthöft: So.
Carolin Zimprich: Vermutlich ja. Also ich fühle mich in ganz vielen Runden da draußen, immer so wieder so als dieses kleine Küken, wo ich mir denke. So, das ist aber auch schon merkwürdig. Ja, aber das auf jeden Fall macht es was mit einem, wenn dann plötzlich eine völlig andere Kategorie von Produkten, einem da angeboten wird und man dann einfach fragen darf: Okay, wen ein Mittel tener Lady: Möchte ich das? Wozu hast du dich entschieden? Wolltest du wolltest du nicht.
Ursula Witthöft: Also Tena Lady, nicht. Aber dieser große Auftrag für ein homöopathisches Arzneimittel gegen Wechseljahre Beschwerden Da habe ich dann doch zugesagt, weil das einfach so eine richtige Sahneschnitte in dieser Branche jetzt ist oder war, wo ich wirklich dann Teil exklusiv eingekauft würde. Also, da habe ich dann nicht Nein gesagt.
Carolin Zimprich: Man muss ja auch wirklich hinter den Produkten stehen. Also es ist ja, was was man letztendlich verkauft, und du gibst dein Gesicht dafür. Du wirst, wie du gerade schon sagtest, dass andere große Marken ja dann auch eigentlich immer ganz gerne sehen, dass man damit noch nichts gemacht hat, dass das Gesicht Branchensprache noch nicht verbraucht ist. Das klingt immer so hart, aber es ist einfach so, weil man ja als Mensch ja nur ein Produkt letztendlich darstellt, und man ist ja nur Mittel zum Zweck.
Ursula Witthöft: Ist so ist es. und das ist auch etwas, was ich in der Zeit gegen Ende, wo ich merkte. Mann: Also, jetzt ist die Zeit für mich vorbei, weil ich bekomme nicht mehr so viele Anfragen, und irgendwie erfüllt es mich auch nicht mehr. Es ging einher. Das ging zusammen. weil immer mehr dieses Gefühl da war, wenn ich von einem Job nach Hause gehe. Ich fühle mich leer. Da war so eine Lehre da. Ich wusste, ich habe einen guten Job gemacht, und irgendwie hat es auch Freude gemacht, aber irgendwie innerlich nicht erfüllt. und es gab dann auch immer wieder diese Momente von der Job. Die Sache war im Kasten und plötzlich schaut dich keiner mehr an. Also ich war wie der Kleiderständer, der irgendwie gebraucht wurde, für den Moment. Sie hat abgeliefert und danach ist jeder am Zusammenräumen. und keiner sagt mir Tschüss. Also, ich wurde da nicht gesehen da drin. Also, ich war Mitte zum Zweck, in dem Moment, und das ist kein schönes Gefühl. Also, auch da braucht es dieses innere Standing von. Es ist mein Job, Ich mach’s einfach und die sind halt jetzt irgendwie schon wieder ganz woanders. Ich brauche darüber jetzt nicht die Aufmerksamkeit oder Anerkennung oder so etwas. Das kann ich mir nur selber geben, und das war auch ein ganz wichtiger Moment zu erkennen. Diese Welt als Darstellerin Modell. Das war ein ganz ganz wichtiger Bereich, wo ich unglaublich viel gelernt habe über mich selber. wo ich auch gut die Zeit mit meiner Tochter so selber alleine leben konnte und mir diesen Lebensunterhalt auch beschreiten konnte. und gleichzeitig hat es mich nicht erfüllt. und was ist jetzt dran?
Carolin Zimprich: und dann ging dein Weg. Also ging dein Weg schon vorher mehr in die Richtung Persönlichkeitsentwicklung und auch als Persönlichkeitstrainer zu arbeiten, oder hast du dann für dich gemerkt? Nee? Ich muss mich von dem einen einfach mehr distanzieren. Hat sich das entwickelt, war das von heute auf morgen Wie ist das in Dein Leben getreten?
Ursula Witthöft: Es hat sich entwickelt, und zwar dahingehend, dass ich Ende 30, also schon einige Jahre vor der Kamera und habe auch sehr gut gearbeitet. Ende 30 Mal zu einem Seminar ging. wo ich dachte, das mache ich als Selbsterfahrung. Also es hat mich einfach interessiert. Es hieß Psychodrama. Das war eine aus. Ja, ich dachte, es sei ein Seminar, ein Wochenendeseminar habe mich aber nicht so richtig informiert, und plötzlich saß ich in einer Ausbildung. Das war der Start zu einer Ausbildung. und dann hat es mich aber so fasziniert, was da passiert in einer Gruppe gruppendynamisch Persönlichkeitsentwicklung. und diese Methode der Rollenspiele, das ist die Methode, wie man ganz viel Traumata auflösen kann, wie man Konflikte lösen kann. Darf ich mir, bei mir gibt es so viele Leichen im Keller. Da liegt ein ganz großes Geschenk drin, und dann habe ich für mich diese zweijährige Ausbildung gemacht und bin darüber mit Menschen in Kontakt gekommen, die das schon längere Zeit tun. Supervisoren: Ich war auf Kongressen und es hat mich immer mehr fasziniert. Persönlichkeitsentwicklung. Also erst mal für mich selbst. und da habe ich dann einen Supervisor kennengelernt, der mich fragte, ob ich nicht mal Interesse hätte, mit ihm so ein Ja, so als als Assistentin gemeinsam Seminare zu gestalten. und Ich sagte, ich kann sowas nicht. Wie könnte mein Beitrag sein, und dann meinte er, naja, also so Themen auftreten, Wirkung, Stimmsprechtraining, so kleine Aufwärmübungen. Das machst du doch die ganze Zeit, Sowieso hast du auch mal gelernt. und so fing ich dann an, Teamentwicklungsseminare zu gestalten, Konfliktmanagement und immer in so einer Assistentenfunktion, wo ich die Verantwortung selbst noch nicht übernommen hatte. Es war also eine sehr schöne Möglichkeit, da einzusteigen und zu sehen, wie sowas überhaupt funktioniert hat. Mich fasziniert zu sehen, wie die Menschen reinkommen, was dann da passiert, was sich löst, transformiert und wie sie wieder rausgehen. und nach 3 Jahren sagte der Supervisor dann so. und jetzt kannst du es alleine. Stell dein eigenes Programm auf die Beine. und ich dachte: Nee, was kann ich denn machen? Also, ich bin weder der Konfliktmanagement-typ mit Konflikten will ich es nicht haben. Ich bin auch nicht der Teamplayer Teamentwicklung. Ich war immer schon eine Einzelkämpferin, also das auch nicht. Aber was ist es dann? und dann hat es tatsächlich noch ein paar Jahre gedauert, bis mir klar wurde. naja, dieses Thema auftreten. Wirkung, Ausstrahlung. Das ist etwas, was die Wirtschaft braucht also alle, die in irgendeiner Form in Unternehmen oder auch Selbstständige auftreten. die eine gewisse Ausstrahlung brauchen, in der Akquise, die vielleicht Videos drehen, die Interviews geben und die sich vielleicht vor der Kamera nicht so wohlfühlen. Nicht jeder mag das. und In der Schule lernen wir es auch nicht. Da heißt es halt ein Referat. Stell dich vor die Gruppe. und jetzt fang an und ich selbst. und das ist nämlich auch so eine persönliche Entwicklung war, nämlich eine, von denen total introvertiert, die in der Schule Blut und Wasser geschwitzt hat. Wenn sie aufstehen musste und was sagen sollte. Das heißt, ich habe mich ein Stück weit auch selbst therapiert, war mir natürlich nicht bewusst über die ganze Werbebranche und dann auch über die ganzen Seminare, die ich dann später gegeben habe. immer wieder in diese Situation gehe, wo ich vor Gruppen stehe und wo ich dann etwas vermittle, wo ich mit Menschen arbeite, Kommunikation insgesamt. und da habe ich ein Konzept entwickelt, Auftreten, Wirkung, Ausstrahlung, wo ich bis heute Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen, Schule und eben auch Selbstständige, die Akquise machen und die an sich persönlich weiterarbeiten wollen.
Carolin Zimprich: Ja. und ich meine, der Megavorteil für dich war ja dann erst mal durch die Ausbildung, die du ja dann irgendwie so reingerutscht bist. Also spannend, dass dir das am Anfang auch gar nicht so aufgefallen ist, dass du da direkt ein schönes Netzwerk für dich ja aufbauen konntest, um einfach da direkt, dann die Möglichkeit zu haben, das auch einfach anzuwenden. Also weil der ein oder andere denkt sich ja vielleicht auch. Ich gehe mal auf so ein Seminar und mache auch so eine Ausbildung mit. und jetzt mache ich mich damit selbstständig und habe dann die Frage: Wo kommen die Kunden her? und bei dir war es ja völlig anders. Du bist ja völlig auch unbedarft da rein bist da ja irgendwie so reingerutscht, so ein bisschen so reingeschliddert und hattest ja dann so gesehen. ohne Anstrengung, ohne dass du irgendwie großartig winken musstest oder so. Ja, so gesehen, ja, dann eigentlich schon erste Aufträge da drin. Also, dass du Seminare halten konntest, dass du anderen zugearbeitet hast. So gesehen.
Ursula Witthöft: Das war der Start. Wo ich dann als Assistentin mit dabei war, Dann, als ich allerdings mein eigenes Konzept strickte, gings dann schon darum, selber zu winken.
Carolin Zimprich: Ja.
Ursula Witthöft: Da ging es dann schon Drum: Wie kannst du dich jetzt bekannt machen? Wie kommen die Menschen zu dir? Das war dann schon nochmal ein Weg, bis ein gewisser Bekanntheitsgrad entstand, überhaupt so eine eigene Webseite aufzubauen? Ja, das Netzwerk so zu erweitern, dass man mich weiterempfiehlt. Das war dann schon nochmal ein bisschen Aufbau.
Carolin Zimprich: Wie gut hat das wirklich für dich am Anfang funktioniert? Oder war da auch dieses? Das kenne ich von einigen, so dieses Hey. Jetzt habe ich einen Flyer fertig gemacht. Jetzt habe ich schön heimlich stehen und leise in meinem Kümmerlein alles wunderbar vorbereitet. Häng das irgendwo im Supermarkt ans Schwarze Brett. und danach klingelt das Telefon an einer Tour. Was war deine Erfahrung? Also, viele gehen so mit dieser Euphorie da dran und sind dann völlig gefrustet, dass genau das einfach absolut nicht eintritt. Wie ist das bei dir so gelaufen?
Ursula Witthöft: Oder sah die, dass sie im Mülleimer lagen, also dass das schon mal nicht der Weg sein kann. Ich habe alles Mögliche ausprobiert. Das Gute daran war, wenn ich dann merkte: Okay, das funktioniert nicht. Ich habe mir die Fragen gestellt. und wie kann es jetzt gehen. und da habe ich immer schon so eine Verbindung gehabt nach oben, wo ich dann irgendwie eine Information, kriege. Ja, Ruf doch mal die Person an. Oder sprich mal bei der nächsten Gelegenheit darüber. und dann hat sich wieder irgendetwas entwickelt. Es war ein langsamer Aufbau, wirklich langsamer Aufbau. und mein großes Geschenk war, dass ich in der Zeit ja immer noch diese Werbejobs hatte, das heißt, es war nicht, sodass ich von einem Moment auf den anderen davon leben musste. Ich konnte da wirklich langsam starten. Das war mein großes Geschenk. Insofern konnte ich mir auch Zeit lassen, und es hat auch wirklich Anfangsjahre gedauert, bis meine Seminare gefüllt waren. Also, ich bin vor allen Dingen dann zu Netzwerkveranstaltungen gegangen. Als ich merkte das mit den Visitenkarten und Flyern. Das funktioniert irgendwie nicht und habe mich dann gezeigt. Also Ich bin zu festen Netzwerkorganisationen gegangen, wo ich mich jede Woche vorgestellt habe, wo ich immer wieder über mein Thema gesprochen habe, wo ich Vorträge gehalten habe, um diese Bekanntheit zu bekommen. und dann hat es sich dann auch ergeben, dass ich als Dozentin gebucht wurde, an der Universität in Hamburg zum Beispiel, wo ich dann die Dozenten der Uni Hamburg schulen durfte. Das war auch ein Job, der sich daraus ergeben hatte. Oder ich war die Fernlehrerin bei der größten deutschen Fernakademie Ils im Bereich Sprech und Kommunikationstraining. Auch das ist daraus entstanden. Also, es kam so nach und nach etwas, womit ich so eine Basis schaffen konnte. bis dann meine Seminare wirklich gefüllt waren.
Carolin Zimprich: Du hast gerade schon gesagt, Es hat Jahre gedauert. Also, ganz viele wünschen sich ja dieses Hey, ich fange an, habe eine geile Idee gehe davon aus, dass, wenn ich morgen damit Rausplatze, der Markt einfach ja sowieso schon lange danach geschrien hat und gehen dann relativ enttäuscht nach Hause, dass das nicht innerhalb von einer Woche ein richtig florierendes Geschäft ist. von der, finde ich es gut, dass du gerade sagtest. Das hat bei dir Jahre gedauert. Fassest gerne mal in der Zeit zusammen. Also, dieses du gehst zum ersten Mal auf so einem Seminar. Dann hast du gesagt, es waren so zweieinhalb, 3 Jahre, bis dass du selber angefangen hast, deine eigene Dinge zu entwickeln. Dann kamen die ersten Visitenkarten Flyer, was noch nicht so gefruchtet hat. Bis zu irgendwann waren die Seminarräume voll dazwischen, Hamburg, also die Universität von Hamburg und Halt auch Ils. Hast du gerade mit erwähnt? Was das für eine Zeitspanne an Jahren.
Ursula Witthöft: 6 Jahre, 5, 6 Jahre waren dazwischen, ja, wobei dann so nach 4 Jahren. ja, es dann schon losging, mit Dozententätigkeit genau, bis die Seminare voll waren, 5, 6 Jahre genau, und dann merkte ich aber auch schon wieder. das ist es auch nicht mehr. Es darf nochmal größer werden. Also, es ist kein Stillstand. Es ist etwas, wo sich immer weiter bewegt, denn ich glaube, das ist auch ganz wichtig, Das war mein Weg. Das war mein Weg. Ich brauchte diese Zeit. Ich könnte mir schon vorstellen, wenn jemand die geniale Idee hat und zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort ist und durchstartet und den rechten Kontakt hat, dass sich sofort so eine Art Knoten löst und sofort etwas entsteht, was auch sofort richtig gut läuft, kann ich mir vorstellen, das kann im online Business den richtigen Kontakt. Die Zeit ist perfekt. Die Welt braucht es, wo irgendwie alles zusammenkommt und bäm. Es wird ganz groß. Ich habe mich da wohl für was anderes entschieden wo ich mich erst mal noch mehr im Hintergrund gehalten habe, und ich glaube, dass das auch meine eigene persönliche Entwicklung ist. wo ich nach und nach ja für mich erst mal wachsen musste. Wie weit gehe ich eigentlich raus, auch die Dinge, Was ist denn überhaupt mein Preis? Also, mein erstes Seminar, da habe ich 2 Tage angeboten für 200€, und da war das Essen schon drin, 2 Tage lang. Da war die Seminarlocation drin für 200€, 2 Tage Kompletttransformation. Also damit habe ich angefangen, auch diese Gestaltung, von was Bin ich denn wert? Oder was ist meine Arbeit wert? Das war wirklich ein langsamer Prozess. So wirklich? Ja, tatsächlich ist es Ihnen das wert.
Carolin Zimprich: Bin.
Ursula Witthöft: Ja, ja.
Carolin Zimprich: Also, wenn man mal abzieht, Location Catering, das eine oder andere, hat man immer noch so ein bisschen in Vorbereitung, was auch irgendwie ein bisschen was kostet, und sei es nur der Sprit hin und zurück zur Location, dass man irgendwie alles Mögliche in Terminen vereinbaren muss. Was ist hinterher hängen geblieben pro Person für 2 Tage.
Ursula Witthöft: So habe ich überhaupt nicht gedacht. Ich hab mich riesig gefreut, dass die Leute da waren. Das.
Carolin Zimprich: Ist ja vollkommen die richtige Einstellung, aber ich glaube, da denken so viele, wirklich auch gar nicht drüber nach. Ganz am Anfang, und ich glaube, das ist total normal und absolut. Das ist auch total. Okay, Also man freut sich ja, wenn Leute da sind also dass das Interesse bei einem ist, bei der Sache, die man da macht. Aber wenn du jetzt mal so rückblickend gucken würdest, Was ist, was ist hängen geblieben?
Ursula Witthöft: Also fast nichts. Es war anfangs wirklich ein Hobby. Es war ein Hobby und ich konnte von meinen Werbejobs leben. So war das ja also wirtschaftlich gedacht. hätte ich manches nicht anbieten können. So oder sollen also wenn man jetzt wirklich nur auf die Zahlen geschaut hätte. Aber es hatte für mich so diesen ideellen Aspekt. Was kann ich da reingeben? Ich probiere mich ja erst aus. Es ist ja erst mein drittes Seminar, Da kann ich doch noch nicht. Also so diese eigenen Ansichten, wo ich auch erst selber mal reinwachsen durfte, musste. Was, glaube ich denn, was meine Transformation oder die Arbeit mit mir wert ist Ja, so, diese eigene Wertigkeit. Das war wirklich, Ja, das war ein Weg, Das war ein Prozess.
Carolin Zimprich: und ich glaube, dass genau dieser Weg und dieser Prozess und dieser Spaß daran erst mal zu sagen, ich biete das an und sich keine Gedanken darüber zu machen, Was ist mein Profit am Ende des Tages? Danach kann ich davon den Kühlschrank mal voll machen oder das Auto tanken. Ich glaube, dass all die, die genau mit dieser Motivation da reingehen, weil sie einfach Spaß an der Sache haben und sich darüber freuen, dass man die Menschen mit diesem Thema begeistern kann. Ich glaube, das sind einfach dann keine One-hit-wonder, die man einfach eine kurze Zeitspanne irgendwo sieht, sondern das sind einfach die, die wir einfach ganz lange da draußen sehen, die immer wieder da sind und einfach beständig am Markt einfach bleiben, weil sie einfach wirklich ihr Ding machen.
Ursula Witthöft: und das.
Carolin Zimprich: Also, ich glaube, das sind die, die. der Weg ist lang dahin. und auch die Selbstzweifel passiert Das passiert Das nicht. Ist das das Richtige? Soll ich das wirklich tun? Also ich glaube, diese emotionale Achterbahn, ich glaube, die kennt ein jeder von uns, wo man sich zwischendurch die Frage stellt: Ist das. Wenn das jetzt nicht richtig krass läuft, dann mache ich das nie wieder so nach dem Motto: Ja, ich glaube, das hat sich der ein oder andere immer schon mal irgendwo vorgenommen. Aber ich glaube, dass die, die beständig dabei bleiben, weil sie einfach wissen, dass das, was Sie da machen, wichtig und richtig ist, dass das auch einfach sind, die wirklich langlebig am Markt sind.
Ursula Witthöft: Ja. Also sobald du weißt, das ist wirklich deins. Das kannst du nicht nur gut, sondern das erfüllt dich total. wird auch dieser wirtschaftliche Aspekt dich nicht davon abbringen, das weiter zu tun. Also, so habe ich es jedenfalls erlebt. Dann habe ich mir nur die Frage gestellt. Ok, Also wenn es so nicht geht wie geht’s dann, Aber das ist es. Genau das ist es. Dafür bin ich da. Das war für mich ganz klar.
Carolin Zimprich: Ja. und das ist einfach dann so dieses der innere Ehrgeiz, diese eigene kleine Hartnäckigkeit, irgendwie, dass man sich an diesen Dingen einfach festbeißt. Also weil es einfach zu einem gehört. Also, weil diese Option zu sagen: ja, dann halt nicht, dann hat’s halt nicht sollen sein oder so. dass man dann da nicht sagt, oder wie du vielleicht bei dem einen oder anderen Job gesagt hast? ja, dass ich den nicht bekommen habe. Das wird schon gut sein. Weil aber, wenn man merkt, dass die eigene Business-entwicklung einfach länger braucht, dass, vielleicht weiß ich nicht eine Marketingaktion noch nicht so geklappt hat und die Verkäufe noch nicht so waren, wie man vielleicht am Anfang gedacht hat. Da kann man sich zwar auch sagen: ja, das war schon richtig so, Weil aber nichtsdestotrotz sagt man ja nicht. Es ist. Ich mache es dann einfach nicht mehr, sondern man bleibt dann einfach trotzdem dran, um sich dem Ziel, was man eigentlich irgendwie hat, immer stückchenweise immer weiter anzunähern.
Ursula Witthöft: Ja, weil das Ziel und dieser Herzenswunsch wirklich der ist, andere Menschen zum Strahlen zu bringen. Das ist meine Passion. Das ist so.
Carolin Zimprich: Ich fand den Vergleich vorhin so schön. Du sagtest also, in der Grundschule war es halt auch eher so. Dieses. um dann da seine Reise zu starten. und ich kann mich auch noch daran erinnern. Deswegen mache ich meine Formate heute auch, so glaube ich, wie sie einfach sind. Dieses Du sitzt in der Klasse, Irgendwas ist erklärt worden, du hast wahrscheinlich gequatscht. Hast es nicht mitgekriegt. Irgendjemand anders hat aber zum Glück dann auch gequatscht und hat es nicht mitgekriegt und hat dann die Frage nochmal gestellt. Dann ist es vielleicht nochmal beantwortet worden, und du hast es aber trotzdem nicht verstanden. So. und dann waren so dieses. Okay, Zeig ich jetzt noch mal auf und erkläre dann damit, dass ich wahrscheinlich gerade zu blöd war, das Ganze zu verstehen. Also so alle Augen auf dich, du bist derjenige, der es immer noch nicht gerafft hat, und ich habe es, glaube ich, ganz oft nicht gemacht. Wenn ich mich zurückerinnere, dass ich dann dachte so: ja, dann besser nicht auffallen. Besser nicht nochmal den Finger nach oben. Nochmal nachhaken, gehst du einfach mit einem fetten Fragezeichen nach Hause hast, halt Pech gehabt. weil man sich die Blöße nicht geben konnte oder wollte, und entsprechend ist es heute, sodass ich immer zu jedem sage, wenn da noch eine Frage ist und wenn du mir die schon tausendmal gestellt hast, Aber Frag, Sie es gibt ja nichts Schlimmeres, als unwissend, irgendwie wieder nach Hause zu gehen und da irgendwie mit sich irgendwie nur zu Gange zu sein und einfach nicht vorwärts zu kommen. und so glaube ich auch wirklich. dass jeder, der irgendwie mit seiner eigenen Mission gestartet ist, unabhängig davon, ob die Themen sich zwischendurch auch verändert haben. Also, so wie bei dir. Erst mal sind wir am Set hinterher. Kümmern wir uns um das Charisma der anderen Menschen geht es aber letztendlich ja doch darum, dass wir irgendwo mal eine Reise gestartet haben, weil es uns selber du sagtest vorhin. Das war bei dir wahrscheinlich auch total verdeckt, Du hast das erst mal gar nicht so wahrgenommen. Aber es geht meistens darum, erst mal so innere Dinge in sich selber wieder gerade zu biegen.
Ursula Witthöft: Also, wenn ich zurückblicke auf die ganzen Jahrzehnte, dann sehe ich das ganz klar, dass der Weg, den ich bisher beschritten habe, immer dafür da war oder durchweg von oben irgendwie auch geführt war, um mich selber weiterzuentwickeln, und ich bin noch lange nicht am Ende. Also wer weiß, wo ich mit 90 oder 100 bin? Ich glaube, ich werde sehr alt.
Carolin Zimprich: Werde das beobachten.
Ursula Witthöft: Ich.
Carolin Zimprich: Ja.
Ursula Witthöft: Wir machen den nächsten Podcast dann mit 100. Also wenn ich 100 bin oder vielleicht mit 90, machen wir eine Zwischenstation.
Carolin Zimprich: Ich und zu überlegen. Okay. Also, was ist das, was ich heute so tue? und wo hat das Ganze Mal irgendwo seinen Ursprung gehabt, wo man sich nicht gesehen gefühlt hat oder wo man sich nicht getraut hat, manche Dinge einfach zu tun, um dann zu sagen, So, wenn Ihr mich damals einfach, ich habe mich nicht getraut, dass ihr mich seht, dann stelle ich mich heute Halt mal vor die Kamera, dann müsst ihr mich alle sehen, weil ich einfach von früh bis spät auf der Mattscheibe, einfach in jedem Wohnzimmer sichtbar bin. Also das ist schon. Das ist schon spannend. Das so rückwirkend zu beobachten finde ich.
Ursula Witthöft: Ja absolut absolut. Mir ist es auch viele Jahre gar nicht bewusst gewesen. Ich dachte, ich bin ja irgendwie reingeschlittert. Irgendwas musst du tun, Wenn sich das gerade anbietet, tu es Erst viel später habe ich für mich erkannt: Hey, was mache ich hier eigentlich das, was mir so unglaublich schwer fiel gesehen zu werden oder das auszuhalten, dass mich andere ansehen oder etwas abzuliefern, zu Performen und natürlich auch Gefahr laufen kann, dass es nicht gut genug ist, dass es Menschen nicht toll finden. all das mich in diese Situation zu begeben, freiwillig erst mal vor der Kamera und dann später auch als Seminarleiterin, wo natürlich auch Angriffsfläche da ist, wo jemand sagen kann: Boah, ich hab ihr Geld bezahlt und ich krieg hier irgendwie nichts dafür oder nicht. Das, was ich dachte, also auch, mich da auszuliefern und mich dadurch wirklich selbst therapiert habe, selbst weiterentwickelt habe, denn als Kind war ich wirklich sehr, sehr zurückhaltend. Ich habe mich nicht getraut, meine Meinung zu sagen oder eine Frage zu stellen. Es war immer die Sorge da, ich bin falsch. Ich bin nicht gut genug, und das war schon sehr extrem. Es war wirklich sehr extrem. und in diesen ganzen Jahrzehnten Jetzt habe ich alles getan, um, also hat mein mein Beruf, Berufung mich dahin geführt, genau darin, mich weiterzuentwickeln.
Carolin Zimprich: Ja und dann im Prinzip anderen jetzt ja auch wirklich dabei zu helfen, sich entsprechend auch da entwickeln zu können. Ich finde es ja immer schön, wie so unsere deutsche Sprache eigentlich funktioniert. Wenn man sich manche Begriffe mal so wirklich anguckt und was sie vielleicht eigentlich so bedeuten, die wir immer so darunter rasseln. Also entwickeln so dieses. Was steckt denn eigentlich wirklich so da drin? Im Kern alles andere einfach mal Wegspulen abmachen, davon und dann kam irgendwann bei dir. Ich habe es vorhin in der Vorstellung der Kunst vorgelesen. Irgendwann kam ein ganz krass privater Einschnitt bei dir. Das war aber in der Zeit, als du an der Uni warst, als du bei Ils warst also, als du schon mit anderen Führungskräften gearbeitet hast? Oder war das noch in der Zeit, als du mehr am Set gearbeitet hast?
Ursula Witthöft: Das war schon in der Zeit, wo ich mehr in der Persönlichkeitsentwicklung tätig war. Ja, genau, ich war an der Uni tätig. Ich war Tutorin bei Ils, und ich habe vor allen Dingen Firmenseminare gegeben. und in der Zeit gab es eine Trennung Trennung von meiner damaligen Liebe des Lebens und die über Nacht. und das hat etwas mit mir gemacht, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Ich bin in mir zusammengerutscht. Ich bin zusammengefallen. Ich bin plötzlich irgendwie nicht mehr ich selbst gewesen. völlig ohne Selbstbewusstsein. Ich konnte Menschen nicht mehr in die Augen sehen. Ich konnte nicht mehr vor die Tür treten. Ich war gefangen in mir. Ich war in einer Stagnation, wo wo ich einfach nicht mehr wollte. Ich wollte einfach nicht mehr. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden. Es war für mich sehr überraschend. und ich habe das Selbstbewusstsein, was ich in den ganzen Jahren davor mir aufgebaut hatte, oder dachte, dass ich es sei plötzlich nicht mehr gehabt. und das war das Spannende. Das zeigte mir ja dann, denn ich musste forschen, Ich musste einfach schauen, was ist da passiert? Also, so geht es ja nicht weiter. habe dann für mich erkannt, dass das, was ich mir aufgebaut hatte, über die Schauspielausbildung, über die Arbeit, die ich ja auch ganz gerne machte, dass ich mir so eine Art wie so ein Stützkorsett aufgebaut hatte. und als dieses Stützkorsett oder allein Ich meine, wenn im außen etwas geschieht. und das Korsett ist plötzlich nicht mehr da. dass ich in mir zusammenfalle und plötzlich nicht mehr die selbstbewusste Frau bin, die sich vor eine Gruppe stellen kann. Was ist denn da los? und das war eine sehr, sehr einschneidende Erfahrungen. die auch damit einherging, dass ich körperlich nicht mehr konnte. Mein Körper hat mir einfach gezeigt, das geht gar nicht, weil erst mal, Ich war ja selbstständig. Ich habe ja Termine gehabt für meine Seminare. Ich konnte ja nicht von einem Tag auf den anderen sagen. ich als wäre alles in Ordnung. Auch noch zum Thema wie du mit Ausstrahlung begeisterst. und selbst in mir war ich tot gestorben. Da haben mir die Schauspieltools weitergeholfen. Ich will nicht wissen, welche Ausstrahlung ich hatte, In dem Moment, aber ich konnte zumindest meine Termine durchführen. Das Hat aber mein Körper nicht mehr auf Dauer mitgemacht. Der hat mir gesagt: Nee diese Fassade, die machst du. Das funktioniert nicht nicht mit mir. und dann habe ich mich auf den Weg gemacht und habe hinter die Kulissen geschaut. Was ist da überhaupt passiert und bin auf dem Weg der Heilung gekommen. wo ich auch mit energetischer Arbeit in Berührung kam, also nicht nur vom Verstand. Was ist da passiert, sondern was ist denn da energetisch eigentlich los? und was habe ich bisher noch nie gesehen? Wo habe ich noch nicht hingeschaut? Was ist irgendwann mal sehr früh passiert, was ich gar nicht mehr weiß. Was aber jetzt durch eine Retoumatisierung wieder hochkam und mich in diesen Zustand versetzte, dass einfach nichts mehr geht.
Carolin Zimprich: Dein Körper so dramatisch, ja letztendlich wirklich reagiert, dann muss es ja ein wahnsinniger Verrat an dir selbst ja auch gewesen sein.
Ursula Witthöft: Ja, Ja, richtig. Richtig. Ich bin einfach über Grenzen gegangen, wo ich. wo der Körper sagte. Das geht nicht. Ja, das machst du nicht. Ich habe mich im außen orientiert, um da weiterzumachen, weiter zu performen. Ich habe mir selber was vorgemacht. aber was wirklich in mir drin abging. Das habe ich alles weggedrückt. Ich habe nicht getrauert, ich hab’s einfach in eine Schublade geschoben, nicht hingeschaut. und Das geht nicht lange gut da ging es mir dann sehr, sehr, sehr schlecht. und die Schublade musste ich öffnen.
Carolin Zimprich: und warst so. Also an diesem Tag, wo du sagtest, wo die Welt für dich förmlicher, wirklich auseinandergebrochen ist. Also ist es, sodass das ein Sterbefall war, dass dich jemand verlassen hat, oder dass jemand einfach gesagt hat, dass das Leben ab heute ohne dich stattfindet.
Ursula Witthöft: Es war eine Trennung von einem Partner, der von einem Tag auf den anderen gegangen ist, sich umgedreht hat. und ja mir sagte, dass er mich nicht mehr liebt.
Carolin Zimprich: Ich kenne sowas von anderen Beziehungen, von Freunden. Es ist immer alles Hörensagen. Wenn man sowas selber nicht erlebt hat, dann ist das natürlich total schwer nachzuvollziehen. und da war es ähnlich dieses. Wir waren gestern noch im Urlaub, und heute kommen wir nach Hause. Sie dreht sich um, gibt dir den Schlüssel Tschüss. Ich bin weg. so ohne Anzeichen, ohne dass man irgendwie was geahnt hätte, dass man sagen könnte, Mensch, das hätte man doch sehen müssen oder mitbekommen. Also da war es auch nicht so. Es war wirklich so, von heute auf morgen auf Wiedersehen! Morgen Nicht mehr. Also ab jetzt nicht mehr. Ja.
Ursula Witthöft: Ja, und rückblickend muss ich aber auch sehen und sagen, es war nicht, sodass es keine Anzeichen gab. Ich bin nur nicht sensibel dafür gewesen. Ich bin drüber weggegangen. Ich dachte, naja ist ja nicht so schlimm, oder? Ich habe es einfach. Ich habe es nicht ernst genommen. Ich habe das, was auch nach vielen Jahren oder was nach vielen Jahren nicht mehr so war wie am Anfang und wo schon immer wieder die Zeichen da waren und wo ich schon immer wieder hörte. Da sollte sich was ändern. Ich habe meinen Fokus so auf mein Business gelegt. Ich habe nur das gesehen, und das andere läuft ja schon irgendwie. Also dramatisch ist das ja nicht. und die Anzeichen gab es schon. Ich habe es aber nicht gesehen. Ja. das Interessante ist aber wirklich, dass ich ich habe davor ja auch schon Trennungen gehabt. Ich war auch schon verheiratet, aber das habe ich so noch nicht erlebt, diesen Herzschmerz, wo ich dachte, es reißt mir jemand das Herz raus. Das war das sehr Interessante. woraufhin mein Körper dann so reagierte und bei mir dann einfach gar nichts mehr ging. Dieser extreme Herzschmerz. der mich dann aber, als ich das selber aufarbeitete, dazu führte, dass ich mit einer ganz anderen Empathie heute mit Menschen arbeiten kann. Weil ich an diesem Punkt stand, wo gar nichts mehr ging. Das heißt, auch, das war ganz wichtig für mich. Es war ein Riesengeschenk, ein schlecht verpacktes Geschenk. Aber heute sage ich, es war ein Riesengeschenk, dass ich das erlebt habe. weil ich ganz anders mit Menschen heute umgehen kann. Genau deshalb ja.
Carolin Zimprich: Wahnsinnsherausforderung.
Ursula Witthöft: Ja.
Carolin Zimprich: Damit wirklich umgehen zu können, das verstehen zu können. und die Motivation, sich da rauszuholen, zu sagen, ich muss da jetzt hingucken. Hast du dir die selber gegeben oder hat dein Umfeld dir auch irgendwo mitgeteilt oder dir zu spüren gegeben, so Ursula. Jetzt musst du aber mal gucken, dass du hier wieder irgendwie auf die Füße kommst.
Ursula Witthöft: Es gab kein Umfeld, außer meine Tochter, die bei mir noch wohnte. Sie war da schon 20. Genau 20. Hat das also auch alles mitbekommen, oder 18, 18, 20 und ansonsten habe ich vor der Familie und so, Die haben halt zwar mitbekommen, Da gibt es eine Trennung. Aber ich habe das alles bedeckt gehalten. Ich Krieg, das schon alleine hin. Ich mache das schon alles alleine. Ich habe das alles mit mir selber ausgemacht. Das war bis dahin immer meine Strategie und habe dann aber in mir selber gemerkt, ich Krieg das nicht alleine hin. Ich schaffe das nicht. Ich werde immer schwächer. Ich kann nicht mehr lächeln. Es wird immer anstrengender, ich kriege es nicht alleine hin. und was dann passierte war, dass ich ich habe Nachts beim Einschlafen. Ich hab angefangen zu beten, Ich habe gebetet. Bitte helft mir. Ich komm nicht weiter. Helft mir, Was soll ich denn jetzt machen? Weil ich wollte auch schon nicht mehr leben. Also ich wollte. Es gab für mich kein Glücksgefühl mehr. Ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist. Ich hab nichts Freudiges mehr empfunden. Es war wie alles ausgelöscht, und ich hätte mir nie vorstellen können, wie das Leben ist, wenn keine Freude mehr da ist, so gar keine Freude mehr da ist. und ich habe wirklich gebetet. Ich will wieder in die Freude kommen. Was soll ich denn tun, Wie kann es denn gehen. und dann hat sich eines Nachts tatsächlich die geistige Welt mit mir in Verbindung gesetzt. und zwar in der Form. Also, Ich hab’s gedacht. Alles was kann ich nur tun? Was kann ich nur tun? Bitte? Helft mir und dann in so einem Moment. wo man schon so am Hinübergleiten ist. Die Augen sind geschlossen. Es ist dunkel. Kurz vor dem Einschlafen bewegten sich plötzlich meine Gesichtsmuskeln zu einem Lächeln. und ich hatte das Monate nicht mehr gespürt, wie die Muskeln sich bewegen zu einem Lächeln. und ich bin erschrocken, weil ich wusste, Das bin nicht ich. Ich hab das nicht selbst gemacht, weil wir wissen ja, wenn wir die Muskeln hochziehen. dass wir es mit Absicht getan haben. und ich lag vollkommen entspannt, wie man schon kurz vor dem Einschlafen entspannt ist, und es zieht sich hoch. ohne dass ich etwas tue. und ich wusste, jetzt ist eine Energie da ein Wesen, da irgendjemand spricht mit mir. und erst hatte ich kurz Angst. Das war schon sehr Spooky. und dann war es aber gleichzeitig dieses. Danke. dass ich eine Rückmeldung kriege. Danke. und es war wirklich wie so ein Strohhalm, an den ich mich klammerte. und dann in mehreren Nächten immer wieder diese Verbindung hatte und dann Informationen bekam, und vor allen Dingen in die dieses Gefühl kam, in dieses Gefühl von Freude wiederkam. und ich habe dabei eine Liebe empfunden, wie ich es in meinem gesamten Leben so nie empfunden habe. Es ist so eine unbeschreibliche magische, überirdische Liebe, die ich in diesen Momenten empfunden habe. und von dem Moment an war ich immer in Kommunikation. und das hat mir rausgeholfen.
Carolin Zimprich: Gab es diese Art der Kommunikation für dich vorher, schon mal irgendwann? Oder war das wirklich nur in diesem Zeitabschnitt? Oder hättest du vorher gesagt? Also, wie viele sagen diese so? Ich unterhalte mich mit der geistlichen Welt, wo ja dann ganz viele denken, so? Ja. Ja. Alles klar. Dann reden wir mal übers Wetter, aber nicht darüber. Ja, Also, wie würdest du das sehen? Also war das schon immer, was was dich begleitet hat, dass du für dich weißt, Da ist da draußen noch viel mehr. Außer das, was wir wirklich so selber sehen können. oder hättest du dich vielleicht auch selber für verrückt erklärt.
Ursula Witthöft: Ich habe mich in den Zwanzigern immer schon für das Leben nach dem Tod interessiert. Ich habe damals schon Bücher gelesen. Das heißt, ich habe Bücher darüber gelesen, aber dann habe ich es auch wieder völlig zur Seite gelegt. und in der Zeit, in der ich dann mein Business aufgebaut habe. Vor der Kamera stand. Als Trainerin tätig war, war ich nur im Kopf wirklich nur im Kopf und wenig im Herzen wenig im Herzen. Deshalb habe ich auch nicht mitbekommen, wie die Beziehung so nach und nach zu bröckeln begann. Ich war wenig im Herzen. Ich war im Funktionieren Performen. und ich bin durch diese Situation in mein Herz gekommen. und erst durch diese Not, in der ich war. hat sich etwas in mir wieder dran Erinnert dieses. Wer kann mir jetzt noch helfen und fing an zu beten, und ich war vorher nicht. Im Gespräch mit der geistigen Welt war ich nicht. Das hat erst da begonnen. Also mit diesem. Ich setze jetzt etwas in Bewegung. Ich glaube, dass Sie die die Straße in die andere Richtung immer schon da war, Wenn ich Informationen bekam. Was ist jetzt, der nächste Schritt gehe jetzt zu diesem Casting. Mach jetzt das, oder das. Ich glaube, ich habe diese Information immer schon aufgenommen. aber, dass ich wählte zu sagen: So, und ich will jetzt hier mit der geistigen Welt in Verbindung treten und geh mit wirklich mit diesem Herzenswunsch in den Kontakt. Das gab es vorher nicht Das ist dadurch entstanden.
Carolin Zimprich: Ja einfach da nochmal. Eine völlig neue Erfahrung. Nochmal, eine völlig andere Transformation für dich selbst. Wie lange hast du gebraucht, um dich da wieder richtig auf die Füße zu holen.
Ursula Witthöft: Also, es könnte so etwa ein halbes Jahr gewesen sein, von dem Moment der Trennung bis zu diesem Moment, wo sich die geistige Welt in Verbindung setzte mit mir oder wo ich dann sagte: Bitte helft mir und das ging ganz schnell. Das waren. Ich weiß es nicht mehr genau. Es war ja schon sofort dieses Gefühl davon. allein schon, dass sich die Mundwinkel hochziehen. Wir haben ja dann auch sofort ein anderes Gefühl. Wir fühlen uns in dem Moment ja auch schon wieder glücklich. Das hat ja sofort auch eine Auswirkung auf unser Gehirn, sobald wir unsere Mundwinkel nach oben ziehen. Es waren nur wenige Wochen. Es waren nur wenige Wochen, wo ich mich schon wieder besser fühlte und dann auch die Information bekam. Hey, geh mal zu dieser Frau. Die kann dir da weiterhelfen. Da kannst du in die Tiefe schauen, Geh mal dorthin. Die kann da was auflösen. Mach Dies mach das und damit durch diese energetische Arbeit auch ist ganz viel schneller ins Rollen gekommen.
Carolin Zimprich: und dann war es bei dir dann quasi, wie du ja sagtest, von 0 an, Wieder ein kompletter Neustart. einmal wieder alles komplett resettet. und dann ging es dahin da, wo du dich heute aufhältst. wo du heute auch einfach noch ganz ganz tief wirken kannst, magst du da noch mal ein bisschen darüber zu erzählen. Also, wie hast du dann für dich neu angeknüpft? Weil du hast ja nicht mit dem alten weitergemacht. Du bist ja dann nicht wieder genau zu demselben Termin gegangen.
Ursula Witthöft: Das heißt, im außen habe ich manches verändert dadurch, dass ich mich verändert habe, nicht unbedingt, dass ich jetzt nicht mehr mit Führungskräften arbeiten würde. Das mache ich nach wie vor. doch meine Arbeit hat sich dadurch verändert, dass ich inzwischen auch Energiearbeit mit einsetze, weil ich weiß, wie effektiv das ist, Vom Kopf her kognitiv, können wir nicht alles lösen. Das geht nicht, Das geht nur bis zu einem bestimmten Punkt. und da geht es nicht mehr weiter. Wenn wir energetische Arbeit noch hinzunehmen, und ja, Hirn und Herz verbinden. dann kommen wir einfach in unserer Entwicklung nochmal ganz woanders an. und das ist es, was ich heute vermittle. Das heißt meine Konzepte, wenn ich in Unternehmen gehe. Die sind auch ganzheitlicher geworden. Da geht es nicht nur mehr um Auftreten, Wirkung, Körpersprache. Ausstrahlung, sondern auch, wie kann ich die Verbindung zu meinem Herzen herstellen. Was kann ich tun, um um dieses diese Gelassenheit wirklich in mir weiterzuentwickeln, die vielleicht durch gewisse Ansichten bisher noch nicht da ist. Also sehr viel ganzheitliche oder wenn ich dauerhaft Konflikte habe. Ich habe schon alles ausprobiert. Woran liegt es, dass ich hinschaue. Ich schaue dann auch im morphischen Feld. Was ist denn da überhaupt los? Ja, Welcher Knoten will jetzt hier noch gelöst werden kann, dann unterstützen, den zu lösen. und meine Arbeit und diese Transformation, die geschieht. die hat sich wirklich seither potenziert, seit ich dauerhaft in der Verbindung bin mit der geistigen Welt. Das heißt. ich bin heute der Kanal. Ich denk mir nicht als Ursula aus. Was ist jetzt als nächstes zu tun, sondern ich lasse mich führen. Natürlich hilft mir die Erfahrung der ganzen Jahre, dass ich ganz spontan dann auf die Situation reagieren kann. Doch letztendlich sind es Impulse, die ich bekomme, wo ich dann ganz genau weiß. Die muss ich nicht infrage stellen. Diese Frage möchte jetzt gerade gestellt werden. Auch wenn die Ursula denkt, kannst du das jetzt fragen oder wirklich? Ich stelle es nicht mehr infrage, Es kommt dann etwas durch. und dann sagt die andere Person, Ich glaube es nicht. Wie kann das sein? Da liegst du genau richtig? Das heißt, es ist eine Zusammenarbeit mit der geistigen Welt, und ich bin letztendlich die Vermittlerin, das heißt, die Arbeit hat sich dahingehend verändert.
Carolin Zimprich: und es wäre einfach wirklich nie dazu gekommen, wenn du den Weg, den du einfach gegangen bist, genauso gegangen bist wie du es einfach gemacht hast. Also wenn du irgendwo gesagt hast, halt. Stopp, das will ich nicht, oder? Ich suche mir eine Abkürzung, oder das geht mir alles nicht schnell genug. und ich versuche, ein bisschen am Gras zu ziehen. dann hätte das ja alles gar nicht diese Entwicklung nehmen können. bis heute, so wie es einfach ist.
Ursula Witthöft: Ja, es hat alles zur rechten Zeit. Es ist alles zur rechten Zeit gekommen, und das hat alles aufeinander aufgebaut. Also rückwirkend ist es so eine perfektes Puzzle, so ein perfektes Puzzle, wo wir uns ja ganz häufig denken. Boah, Wieso passiert das jetzt gerade Warum ich gerade? Wieso funktioniert das nicht? Was ist denn da los? und wieso immer ich? und keine Ahnung, immer die falschen Männer. Oder was man sich so vielleicht alles sagen kann, während des Lebens. und letztendlich ist alles perfekt. Es ist alles perfekt. Wir sind perfekt in unserer Grundausrichtung. Es liegen nur ganz viele Dinge bei uns obendrauf. die uns davon abhalten, dieses Leuchten und diese Perfektion, wenn man es überhaupt möchte, dieses Wort, also dieses wundervolle Gesamtkonstrukt zu leben. Es gibt Dinge, die uns davon abhalten. und wenn wir diese Dinge auflösen, dann dann flutscht es auch einfach wieder. Dann sind wir im Flow. Dann kommen die Menschen zu uns, die für uns genau die passenden sind. dann bekommen wir Lösungen. Antworten Wollen.
Carolin Zimprich: Ja passieren. Aber wenn du dich so ganz handelsüblich da draußen unterhältst und du dann einfach sagst so. und dann ist mal wieder so. Der allergrößte Scheiß passiert also so worst case Ever, und da freue ich mich so richtig drüber, weil es wird schon für was gut sein. Also dann ernest du ja in ganz normalen Gesprächen Ja, absolutes Unverständnis und Kopfschütteln. Weil für die meisten Menschen kann ich sagen: Wie kann man sich denn über eine Katastrophe, sagen wir es mal so, letztendlich darüber freuen. Wenn man aber über einen langen Zeitraum verstanden hat, dass manche Dinge leider Gottes so schlimm und schmerzhaft sie auch sind, eintreten mussten. Also wenn bei Dir eine Trennung ja nicht passiert wäre. Dann hättest du wahrscheinlich. Wir wissen es nicht. Vielleicht wäre was anderes Dramatisches passiert in deinem Leben. aber du hättest ja einfach nicht angefangen, dich mit der geistigen Welt zu unterhalten, also nach nach einer anderen Faon zu leben, irgendwo andere Lösungswege irgendwie zu finden, irgendwie einfach nur die Bitte nach außen auszustrahlen. Mit ihr müsst mir jetzt einfach mal helfen, weil ich komme, nicht mehr weiter. Also Vielleicht wäre was anderes passiert, dass genau dieser Moment einfach hervorgerufen werden musste. Aber wenn das so im Allgemeinen gar nicht passiert wäre, hättest du möglicherweise diese Anbindung ja gar nicht gefunden.
Ursula Witthöft: wir haben immer eine Wahl. Wir haben immer eine Wahl. Wir haben einen freien Willen und die Wahl, und Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass gewisse Dinge im Leben passieren sollen. und wenn ich in dem Moment die Wahl nicht getroffen hätte. das ist so etwas, was sich bei mir als Gedanke zeigt. dann wäre vielleicht noch mal was anderes passiert, bis ich die geistige Welt mich mit ihr in Verbindung setze, weil ich glaube, dass das etwas ist, was für mich in diesem Leben bestimmt war, dass ich als Heilerin heute tätig bin. und inzwischen erlaube ich es mir auch, mich als solche zu bezeichnen. wo ich Heilung bringe, in die Welt eine Form von Heilung. Da kann man alles darunter verstehen, wo ich etwas wieder in die göttliche Ordnung bringe. und das mache nicht ich als Ursula, sondern eben in Verbindung mit der geistigen Welt. und ich glaube, das war oder ist für mich einfach in diesem Leben dran. und wenn es nicht da gewesen wäre, wäre es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt gekommen. Das ist so ein Gefühl. Das ich. Habe. Wir können immer wählen manche Dinge. Manchen Dingen können wir aber, glaube ich, nicht ausweichen im Leben. Die Erfahrungen sollen wir machen wollen. Wir machen.
Carolin Zimprich: Dann gehört das einfach mit dazu. Ja, total schön da hin zu gucken. wo du gerade sagtest. Es gibt halt immer eine Wahl. Alle meine Gäste bekommen zum Ende von mir auch immer noch einmal die Wahl, die Qual der Wahl, sich zu entscheiden, denn es gibt am Ende mit mir immer nochmal so ein mini-kleines Spiel. und du siehst jetzt hier gerade 5 Spielekarten. Eine Blaue, eine Pinke, eine gelbe, eine orangefarbene und eine Grüne. und du hast jetzt die Qual der Wahl dich für eine Farbe und somit für ein Spiel zu entscheiden.
Ursula Witthöft: Ich nehme die gelbe.
Carolin Zimprich: Die Gelbe. Dann gucken wir doch mal in Gelb hinein und gelb steht für was niemand über mich weiß. Es gibt bestimmt irgendeine lustige Anekdote, irgendeine kleine Macke, irgendetwas an dir, was du noch nirgendwo irgendwo veröffentlicht hast, was es nicht in Deinem Feed gibt. was vielleicht auch dein Freundeskreis gar nicht von dir weiß. Wir sind ganz neugierig.
Ursula Witthöft: Etwas, was noch niemand von mir weiß. Wow, in welche Richtung denke ich denn da jetzt.
Carolin Zimprich: Du darfst in alle möglichen Ecken gehen. alles Mögliche. Es gibt manchmal so überraschende Fähigkeiten oder Dinge, die wir. die wir niemals tun würden, oder die wir gerne mal vernachlässigen. Oder es gibt da so die unterschiedlichsten Varianten. Du kannst bei dir im Business gucken. Du kannst bei dir im privaten Bereich gucken.
Ursula Witthöft: Jetzt habe ich schon so viel von mir berichtet. Geistige Welt war auch etwas, was womit ich so auch noch nicht rausgegangen war, in der Form, so Wow! Hast du noch eine andere Frage, dass das irgendwie arbeitet?
Carolin Zimprich: Ich, wenn ich darüber rede, da nimmt mich keiner mehr ernst, vielleicht auch sowas. Oder? Du bist einfach grundsätzlich ein offenes Buch und alle wissen alles.
Ursula Witthöft: Also, jetzt fällt mir gerade was ein mit geistiger Welt und kann ich das erzählen? Eine Eine krasse Geschichte, die mich sehr, sehr berührt. Es kam eine Dame zu mir, die selbst Heilerin ist und die sagte: dass sie eine Diagnose hat, woraufhin sie eine Op machen muss. weil sie einen Tumor hat im Unterleib. und das würde dann bedeuten, dass der Uterus entfernt wird, und und sie wusste als Heilerin selbst als Frau, Wie wichtig ist dieses Organ ist, und wir hatten eine Session. und nach 4 Wochen meldet es sich und sagte, dieser dieser Tumor ist so viel kleiner geworden. dass sie diese Op nicht mehr durchführen muss. und die Ärztin sagte, irgendwas ist passiert, dass der wieder Weg, dass der schrumpft, dass das Gewebe wieder schwindet. und das war so ein, Moment wo ich so unfassbar glücklich war und dankbar war und ich mich seither so. Wie also mit meinen Engeln oder mit der geistigen Welt, wie so im Team. Wir arbeiten also, wo wir auch, wie so wirklich im Team miteinander arbeiten. und das ist Es gibt nichts Schöneres auf der Welt. Es gibt nichts Schöneres als dieser Kontakt.
Carolin Zimprich: Da alle dir gerade nur zuhören können und dich nicht beobachten können. Ich aber schon sieht man einfach gerade diesen unfassbar. Einen schönen Stolz, den man gerade in deinem Gesicht sieht, wie glücklich dich das macht, in solchen Situationen helfen zu können. Rein rechtlich müssen wir natürlich hier den kleinen Vermerk machen. Man kann natürlich niemals Heilversprechen geben, und deswegen hast du dich auch gerade gefragt: Kann und darf ich das erzählen? Weil das natürlich immer ganz schwierig ist, da draußen das im Sinne von Schulmedizin irgendwie erklären zu können. Aber auch Ich glaube ganz fest daran, dass unser Körper uns ja auf der körperlichen Ebene die Dinge einfach zeigt, die in uns drin einfach passieren und mit unserem Körper dann einfach Dinge passieren, wo wir sagen, Hey, warum ich. Warum tut das weh? Warum wächst da, was, wo es eigentlich nicht hingehört. und das hat, was mit uns, mit unserer Geschichte zu tun, mit Dingen, die wir erlebt haben. und von daher ist es definitiv möglich, dass solche Dinge einfach passieren. Ich habe es schon oft genug gehört. und ich finde es unfassbar toll, dass du das hier mit uns teilst. auch wenn das ja sehr mutig ist. weil man ja immer genau bei diesen Dingen einfach überlegt: Ach, was macht der Rest der Welt mit dieser Information.
Ursula Witthöft: Auch.
Carolin Zimprich: Kommt man damit wie früher auf den Scheiterhaufen? Nein, auf gar keinen Fall. und ich glaube, dass das wahrscheinlich auch passiert ist, weil du dich mit jemandem unterhalten hast, der einfach selber in dieser Welt so unfassbar tief verwoben ist und einfach weiß, dass Heilung auf ganz vielen Ebenen passiert. und nicht nur auf der Ebene für die Dinge, für die du Halt auch vor der Kamera gestanden hast also für medizinische Produkte, sondern dass Heilung einfach auch ganz anders passieren kann.
Ursula Witthöft: Ja, ja, wenn Themen erkannt werden, wenn alte Dinge losgelassen werden, und dann ist der Körper in der Lage. seine Selbstheilungskräfte so richtig zu aktivieren. Letztendlich ist es der Körper selbst, der sich selbst heilt. und wenn er gelassen wird, weil manche Dinge gelöst werden, dann kann der Körper wirklich Wunder vollbringen. und das ist dann ja meine Unterstützung oder unsere Unterstützung im Team Das sind dann letztendlich die Impulse dafür? Ja.
Carolin Zimprich: Dankeschön fürs Teilen für diesen Moment. und was würdest du jemandem raten, der vielleicht in einer ähnlichen Situation steckt? Normalerweise frage ich nochmal was anderes Zum Abschluss. Aber das finde ich jetzt gerade viel passender. Wir stecken alle zwischendurch in irgendwelchen Krisen in irgendwelchen Lebensmomenten, wo wir irgendwas serviert bekommen vom Leben, was uns in dem Moment eigentlich nicht so schmeckt. Was wäre dein Impuls? Was würdest du demjenigen mitgeben. Was sollte er tun? Worauf sollte er hören?
Ursula Witthöft: Das erste ist, hinzuschauen und sich einzugestehen. Da gibt es jetzt gerade eine Schieflage. Da ist etwas da. Das muss ich ernst nehmen. weil ganz häufig über Grenzen gegangen wird und nicht hingeschaut wird oder erst kleingeredet wird, was nicht bedeutet, dass man nicht alles. Also, dass man die Dinge alle irgendwie zum großen Elefanten macht. Aber man spürt dann, schon. hier ist irgendwas in Unordnung und das schon lange. Entweder wenn es körperlich ist, was Chronisches, was sich schon zeigt, also wo auch wirklich dann eine Form von Krankheit entsteht oder Schmerzen oder auch Konflikte mit im Umfeld in irgendwelchen Beziehungen, ob nun beruflich familiär. wo es eine Schieflage gibt, und hinzuschauen erst mal und das einzugestehen statt. Naja, da kann man ja nichts ändern. Die Familie ist ja, wie ihr ist, haben wir noch nie verstanden, und Ich rede auch nicht mehr mit meinem Vater meiner Mutter ist halt so. Also, da sich selbst die Wertschätzung zu geben, hinzuschauen und zu sagen. muss das so sein, Oder will ich das wirklich noch weiter so laufen lassen? Das ist das erste. und das zweite ist die Absicht die Absicht setzen. Mit unserer Absicht ist unglaublich stark. Wir haben so eine Super Power, nämlich unsere Absicht. Wenn ich die Absicht habe. Ich will wieder angenommen in Frieden sein mit meiner Familie. Ich will, dass mein Körper gesund ist, also wirklich diesen Herzenswunsch haben, Wenn wir den haben und diese Absicht setzen. Ich habe keine Ahnung, wie es gehen soll. Aber das ist jetzt dran. und ich will alles dafür tun. Also dieses commitment, auch, ohne zu wissen, was es dann als was die nächsten Schritte sind. Aber das will ich. Das liegt mir einfach wirklich am Herzen eine Absicht setzen. Ist das zweite und dann mal darauf achten, welche Informationen kommen. Wir übersehen so häufig oder hören nicht hin, dass wir irgendwo eine Einladung bekommen, mit jemandem zu reden, oder dass wir eine Information bekommen, die wir einfach zur Seite schieben. Ach, was geht ja sowieso nicht? Habe ich schon probiert, dass wir auf diese Signale, die immer aus der geistigen Welt kommen, wo wir irgendwo hingeschoben hingeschubst werden, aber dann selber so unsere Gedanken haben. Von ach was geht ja nicht, oder brauche ich nicht, oder will ich nicht, oder habe ich schon probiert oder so. dass wir da offener sind, denn wir kriegen ständig Informationen. Es gibt immer immer wieder Diese diese Einladungen aus der geistigen Welt, die uns wirklich glücklich sehen wollen. Wir wollen, dass wir glücklich sind, dass es uns gut geht, aber Sie dürfen nicht eingreifen. ohne dass wir sie darum bitten. ohne dass wir sagen: Okay, ich habe jetzt keinen Plan mehr, wie es weitergeht. Sag mir doch mal: Was ist jetzt der nächste Schritt und da hinzuhören? Das ist das Dritte. und wenn man dann immer noch nicht den Wald vor Bäumen sieht. kann man sich immer noch Unterstützung holen.
Carolin Zimprich: Ja wunderschöne, wunderschöne Punkte, wo man einfach sagen kann, hingucken und sehen wollen und annehmen. dass die Dinge gerade so sind, wie sie sind.
Ursula Witthöft: Ja.
Carolin Zimprich: und dass man dann, wie du es vorhin schon gesagt hast, die Wahl hat.
Ursula Witthöft: Ja.
Carolin Zimprich: Also weil in dem Moment, wo ich es ja sehen kann, habe ich ja die Wahl. In welche Richtung geht es denn weiter?
Ursula Witthöft: Ich. Ich habe die Wahl, das zu glauben. Ich habe die Wahl, das auch weiter zu sein. Wir haben immer die Wahl oder die Wahl zu setzen. Nein, es ist Schluss mit diesen Erfahrungen. Ich brauche es nicht mehr. Ich setze jetzt eine Neuwahl, und das können wir in jedem Moment.
Carolin Zimprich: Ja, das ist doch ein wunderschöner Abschluss für dieses wunderschöne Gespräch, Liebe, Ursula, Was für eine Reise vom Set bis hin zu total mystisch magischen Momenten, die sich einfach ja keiner so wirklich mit unserem irdischen Verstand erklären kann, die aber einfach alle da sind. Danke für diese wunderschönen Einblicke für dein Vertrauen auch hier. und ja, ich hoffe, dass jeder, der zugehört hat, für sich ganz viel mitgenommen hat. und ja, auch beim nächsten Mal bei der nächsten Folge von Scainflow wieder mit dabei sein mag. dir liebe Ursula! Nochmal, ein großes Dankeschön und an alle anderen. Wir sehen uns allerspätestens da draußen im Netz.
Ursula Witthöft: Ich sag dir, vielen lieben Dank für dieses wundervolle Gespräch. Danke.
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