2017 startete Justyna Nimmich aus der Not heraus – als junge Mutter, die keinen Arbeitgeber fand, der ihr Flexibilität bot. Sie wagte den Sprung in die Selbstständigkeit mit der Hoffnung, vielleicht 40.000 Euro Umsatz im Jahr zu erreichen. Was folgte, waren Jahre voller Wachstum, ein Team von 9 Mitarbeitenden, große Projekte und unzählige Erfolge.
Bis ein Kunde nicht zahlte. Und plötzlich musste sie all das loslassen, was sie aufgebaut hatte. Sie kündigte ihrem Team, durchlebte eine der schwersten Zeiten ihres Lebens – und startete neu. Heute spricht sie offen über Scheitern, die Fehler, die sie gemacht hat, und die Lektionen, die sie daraus zog.
In dieser Folge erfährst du, warum Karriere nicht linear sein muss, warum Wachstum nicht immer „mehr“ bedeutet und warum die besten Geschichten oft abseits der perfekten Lebensläufe entstehen. Eine Folge über Mut, Menschlichkeit und die Frage, warum so viele unterschätzt werden, obwohl sie enormes Potenzial mitbringen.
Carolin Zimprich: Die interessantesten Lebensläufe sind oft die, die nicht nach einem Plan entstanden sind. und sie zeigt, dass Unternehmertum keine Hochglanzposts auf Social Media sind. Es ist ein Weg aus mutigen Entscheidungen und der Bereitschaft, den Preis dafür zu zahlen. Sie hat ihr Business in 2.017 alleine gestartet, mit der Hoffnung, vielleicht irgendwann mal 40 000€, Umsatz im Jahr zu erreichen. Was dann folgte, waren Jahre voller Wachstum, ein Team, große Projekte, Verantwortung und unwahrscheinlich viele Erfolge. um dann all das loszulassen, um wieder von vorne zu starten. Denn es gibt ja diese eine Frage, die sie seit Jahren beschäftigt. Warum werden manche Menschen völlig unterschätzt, obwohl sie enormes Potenzial mitbringen. Wenn du wissen willst, warum Karriere nicht linear sein muss, warum Wachstum nicht immer mehr bedeutet und warum die besten Geschichten oft abseits der perfekten Lebensläufe entstehen, dann ist diese Folge genau für dich. Herzlich willkommen, Justina, nimmich!
Justyna Nimmich Personalberaterin: Hallo, danke für die Einladung und für das wunderbare Intro.
Carolin Zimprich: An deiner Reaktion sehe ich: Ich habe es gut getroffen und habe schon mal so einen kleinen Überblick über dich, über deinen Werdegang Einfach Ja, wahrscheinlich gut. Zusammengefasst.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, ja war sehr gut, sehr gut. und es ist immer erstaunlich, wenn man selbst von sich erzählt. Aber dann nochmal, wenn jemand das zusammenfasst, mit den eigenen Worten. und nochmal, das, was man ja irgendwo erzählt hat oder irgendwo niedergeschrieben hat, nochmal mit einer eigenen Prise zusammenträgt, dann ist das schon nochmal, was komplett anderes, und fühlt sich wieder anders an.
Carolin Zimprich: 2.017 hat deine Reise alleine begonnen, Wofür genau steht das alleine.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das alleine steht. Also. Ich habe ja in der Personalberatung seit 2.010 gearbeitet. und dann war ich mit meinem Mann im Ausland für dreieinhalb Jahre alleine war. Ja. ich habe nach einem Arbeitgeber gesucht, der bereit war, und das war ja vor Corona, eine junge Mutter also mit einem jungen Kind einzustellen und die Flexibilität zu geben, und das in der Personalberatung. und das war nahezu unmöglich. und als wir zurück nach Deutschland wollten. Dadurch, dass mein Mann relativ spezialisiert war. gab es halt immer mal eine Stelle in ganz Deutschland, und da habe ich gesagt, ist ja verrückt. Wenn du eine Stelle irgendwo findest und ich dann am gleichen Ort nochmal suchen musst. Ja, da mache ich das halt eben alleine und starte mal eine Selbstständigkeit. Ja, ich hatte dann überlegt: was habe ich verdient? Als ich also vor dem Kind bevor wir nach Nigeria sind. Ja, vielleicht kriege ich das ja dann hin, dass ich das Gleiche zusammenkriege, also wirklich noch so sehr viele Selbstzweifel und lieber nicht zu groß träumen. und so hat das gestartet. Das alleine.
Carolin Zimprich: Alle anderen Umstände wahrscheinlich da draußen zum Trotz, wie groß war so der Gegenwind von deinem Umfeld. Was hat dein Mann vor allem dazu gesagt.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Der war da völlig dafür. Also das war schon auch sein seine Mitide. Also, es war jetzt nie, dass er gesagt hat: Nee machen wir nicht. Ich komme aus einer Unternehmerinnenfamilie. Mein Papa ist selbstständig. Meine Mama ist selbstständig. Daher hatte ich da das Glück, dass ich da gar keinen Widerstand hatte Also und auch die meisten, die irgendwie in irgendeiner Art und Weise bislang mit mir zusammengearbeitet haben, haben auch gesagt: Ja, das macht eigentlich Sinn. Mein Mann hat immer gesagt, ich habe ein Autoritätsproblem.
Carolin Zimprich: Wie schön welch ein Kompliment.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Sodass es vielleicht sinnvoll wäre, wenn du das einfach alleine machst. und dann habe ich gedacht, Gut, dann versuch ich das mal, und hatte dann auch schon in Nigeria tatsächlich damit gestartet. So ganz langsam, da war dann auch eine Frau, die gesagt hat: Ich glaube dran, dass du das auch aus dem Ausland raus schaffst. weil, wie gesagt das war, vor Corona, Damals war Remote total verrückt, und das geht ja gar nicht. und wie können wir das machen? Der hat aber gesagt: Ja, klar, kriegen wir hin, also war da sehr, sehr hat mich wachsen lassen. Also sie hat, glaube ich, mehr an mich geglaubt, als ich selbst geglaubt habe. und genau damit hat es dann gestartet. Dann habe ich gesehen, ja, okay, Du kannst es noch. Ist ja wie Fahrradfahren. ja? und dann hat es halt eben ganz, ganz klein mit ganz kleinen Rechnungen angefangen, Dann hat ein bisschen ja, Dann hat man angefangen, auch mehr an sich selbst zu glauben. Aber es hat lange gedauert. Also dieses an sich selbst glauben. Es ist gar nicht, sodass jeder der startet, weiß, dass man toll ist und dass das jetzt das nächste Milliardengeschäft ist, sondern ich glaube, der Weg ist immer sehr, sehr stark gepflastert mit kann. Ich das weiß ich überhaupt. Was ich hier tue, wissen die anderen, dass ich nicht weiß, was ich hier tue.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall, und ich finde das so so wichtig, da einfach drüber zu reden, weil gerade da draußen, so wie ich das ja auch sagte. So diese ganzen Hochglanzposts da draußen. Es sieht ja halt immer alles so easy aus, und wir machen das mal eben kurz. Ich finde es einfach viel interessanter zu sagen, das ist halt so das Ergebnis jetzt. Gerade das ist eine sehr geile Momentaufnahme von diesem Unternehmen. Aber was ist all die Jahre und Monate davor passiert? Wie lange hat es einfach dafür gebraucht. damit genau das einfach entstanden ist, und darüber wird meiner Meinung nach einfach viel zu selten gesprochen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das stimmt, und vor allem auch, weil es sind, immer auch die Menschen, die Drumherum stehen und an dich glauben. und ich hatte ganz oft dann diese Situation, dass ich angefangen habe. Ich bin Personalberaterin, Sprich, ich suche nach Personal und dann hatte ich Projekte und bin nicht weitergekommen. und ich hatte meine Liebe, Kim. die ich dann so oft kontaktiert habe und gesagt habe. ich kann das nicht. Ich komme hier nicht weiter und einfach schon dieses, dass man jemanden anrufen kann und sagen kann, ich komme nicht weiter, und die Person sagt: Quatsch. das schaffst du schon. gibt einem eben halt, vor allem wenn man selbstständig ist und man ja, sonst ist, man sitzt zu Hause, Man ist alleine, Man ist die ganze Zeit alleine. Also, man sieht kaum Menschen. Weil im Projektgeschäft bin ich nicht beim Kunden vor Ort, sondern wenn es dann zu Vorstellungsgesprächen kommt. Aber die größte Zeit ist man alleine. und da ist es, glaube ich, unglaublich wichtig. jemanden zu haben, wo man sich hinwenden kann, der einfach sagt: Hey, das läuft schon so, wie wenn man zu Kollegen oder zu Kollegen drüber sagt: Boah, das ist ein Scheiß Anruf. dann sagt er Komm weitermachen. Das muss man sich, glaube ich, behalten, um auch den Drive nicht zu verlieren.
Carolin Zimprich: Ja, Ich finde das total wichtig, und du hast ja vorhin auch am Anfang von einer Mentorin gesprochen, die einfach an dich geglaubt hat, wo du noch unwahrscheinlich viele Selbstzweifel Letztendlich hattest. und würdest du denn sagen, dass, wenn sie nicht gewesen wäre, wärst du den einen oder anderen Schritt vielleicht nicht gegangen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Wenn Sie und weitere Mentoren nicht gewesen wären. Auf jeden Fall. Also, sie war diejenige, die mir die Chance gegeben hat. Das war unglaublich wichtig. Also, diese Person zu finden, die dir die Chance gibt und sagt: Ja, Mach mal. das kriegen wir schon irgendwie hin, egal was es ist. und dann, mit dem Wachstum ändern sich die Mentorinnen. und ich glaube, das ist auch ganz wichtig, dass man auch erkennt. dass diese Personen, die dich begleiten, dich immer für einen bestimmten Zeitraum begleiten und das auch in Ordnung ist, weil in dem nächsten Schritt brauchst du nun mal jemand anderen, der nochmal das nächste in dir sieht und auch andere Erfahrungen mit dir teilt, weil sonst bleibst du ja da, wo du warst. Also auf dem Weg finde ich, persönlich hat man mehrere Mentor innen, die einen einfach an die Hand nehmen und sagen: ja, schaffst du das.
Carolin Zimprich: Ich finde das total wichtig und schön zu sehen. Bei dir ist ja im Prinzip auch, dass du sagst, hey, Ich komme aus einer Unternehmerfamilie, Die kennen ja all die Strudle, die wissen, welche fallen da rechts und links zwischendurch einfach mal auf einen warten, manchmal auch irgendwie so ganz hinterlistig, irgendwie trotzdem zu sagen, Es war total wichtig, dass ich all die anderen um mich drum herum gehabt habe in der Zeit, die mir auch einfach dann applaudiert haben, mir zugejubelt haben, dass man den Weg dann trotzdem weitergeht. Also das finde ich total spannend, auf jeden Fall da zu sehen, weil man hätte ja auch sagen können, wenn ein familiäres Umfeld und so hätte ausgereicht, mit denen hätte ich mich wirklich gut austauschen können. Die haben.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nein.
Carolin Zimprich: Erfahrungen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja eben nicht.
Carolin Zimprich: Irgendwie, ja nicht genau.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Mein Papa hat eine Baufirma. Meine Mama hat ein Buchhaltungsbüro. Zum einen sind das komplett andere Welten, in denen sie tätig sind. Sie sind, wobei ich auch. Also, wir sind alle irgendwie aus der Not heraus. Tatsächlich. Wir sind alle aus der Not heraus selbstständig geworden, fällt mir gerade auf.
Carolin Zimprich: Eine spannende Reflexion. An dieser Stelle.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Mein Papa hatte quasi einen Arbeitgeber, und irgendwann hat er gesagt: Gut, Jetzt war, glaube ich, eine schwierige wirtschaftliche Situation, und dann hat er gesagt, Gut, dann mach das alleine. bevor er gar nichts hat. und bei meiner Mama war es eh nicht. Die hatte einen extrem cholerischen Chef, der gesagt hat: in diesem Büro bin ich Gott.
Carolin Zimprich: Ja, kann man machen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Kann man machen, ist auch schön. und dann hat sie auch gesagt. So Nee möchte ich nicht mehr ich Guck mal. und bei Buchhaltung kommt ja immer mal jemand. Also, vor allem weil durch Papa deine Baufirma hatte. Dann kamen da immer Leute, die auch Baufirmen hatten. Kannst du nicht mal.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und dann hat sie auch immer gesagt: Ja, gut. Dann mach ich halt. und bei mir war es ja auch, naja macht Halt Sinn, sich jetzt selbstständig zu machen. und nichtsdestotrotz haben die ja trotzdem einen anderen Struggle gehabt. Die verstehen auch oft meine Probleme witzigerweise nicht, weil sie eben aus. Ich bin ja trotz allem in einer sehr starken Corporate-welt, obwohl ich selbst nicht da drin bin. und das funktioniert einfach anders. und da habe ich schon gemerkt, da braucht man schon Leute, die diese Welt verstehen. Das ist vielleicht auch super. Was Wichtiges also, es ist toll, sich mit Unternehmerinnen auszutauschen und auch mit aus anderen Branchen. Aber die Struggeln einfach mit anderen Sachen Handwerk Strugglet, mit was anderem Leute, die B2c machen, Strugglen mit ganz anderen Problemen, die verstehen nicht mein B2b, genauso wenig wie ich das B2c Problematiken nachvollziehen kann, weil die einfach anders sind. Also, es ist gut, um den Horizont zu erweitern, aber nichtsdestotrotz dann die Menschen, die sich in deiner Branche auskennen und das verstehen, ist dann doch doch auch nochmal wichtig.
Carolin Zimprich: Es wird nicht viele Standorte oder wahrscheinlich nur einen einzigen in Deutschland geben. wo ich in dem Moment dann auch so. Für mich dachte so: Hey, ja, Justina hat einfach für sich in dem Moment aus der Not eine Tugend gemacht und spannend, dass du jetzt gerade sagtest. So, Boah, krass also eigentlich irgendwie bei mir, alle so in der Familie, dass das irgendwie immer so Stein des Anstoßes war da, dann hinterher sein eigenes Ding draus zu machen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, ja, das stimmt. Ich war.
Carolin Zimprich: Total spannend zu sehen, warum denn grundsätzlich Personalberatung? Also, weil du damit irgendwann mal angefangen hast oder weil du dich in dieses Thema so krass verliebt hast.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das ist.
Carolin Zimprich: Doch schön.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ist doch super.
Carolin Zimprich: Ich finde die Antwort toll. Wir haben das auch manchmal hier zu Hause privat. Wenn irgendjemand fragt, warum hast du das und das zuerst gemacht? und die einzige Antwort ist: Ja. Wenn ich es kann.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich wollte in der Reperspektive absolut verrückt war. Aber ich wollte eigentlich ins Controlling gehen, Aber weil ich das Controlling als eben Dienstleistung verstanden habe, quasi von der Zahlenseite, die die anderen Abteilungen unterstützen. Aber Personal habe ich mir nicht vorstellen können, und ich hatte 2.009 mein Studium beendet, also mitten in der Finanzkrise. Das war toll, Da hat man ganz ganz viele Jobangebote gehabt. nicht, und ich hatte bei der Agentur für Arbeit einen ganz ganz tollen Betreuer. und der hat zu mir gesagt, ich sehe das Controlling nicht. In dir Ich sehe Personal. Ich will kein Personal haben, Personal. Ich werde keine Maßnahme genehmigen, die nicht Personal mit sich trägt. Die Alternative ist nichts machen. Also hab ich diese Maßnahme gemacht und hab gedacht. Das ist aber einfach. Es ist mir einfach so zugeflogen. und dann war ich bei einem Vorstellungsgespräch als Assistentin der Hr. Leitung, und die Frau hat zu mir gesagt, sie wird mich nicht einstellen. weil sie glaubt, ich sollte in die Personalberatung gehen. Aber ich will, ich will nicht, Ich will doch einfach nur arbeiten. und zu dem Zeitpunkt habe ich auch zeitgleich noch gemachelt und war in einer Wohnung in Schlangenbad, und da war auch eine Personalberatung, und die Frau, die diese Wohnung vermietet hat. hat mich angesprochen. Sagen, Sie möchten Sie nicht. Personalberaterin werden. Jetzt gebe ich auf, jetzt gebe ich auf. Jetzt kann ich mich nicht mehr dagegen wehren scheinbar scheinbar versucht, mich das Schicksal mit allen Mitteln wirklich Schlangbad, Das war mitten im Nirgendwo. Ja. und dann habe ich das versucht. muss ich verstehen. Das ist etwas, was ich kann. und jetzt auch im Nachhinein. Ich habe das auch schon mein Leben lang gemacht. Also, ich habe immer Leute zwischen Leuten vermittelt und zwischen denen auch verstanden, was die eine Seite möchte, was die andere Seite möchte und ob das dann zusammenpasst und übersetzt. Genau also deswegen Personalberatung, weil ich irgendwie dann hingeschoben wurde.
Carolin Zimprich: Spannend. Also, ich meine, lauter hätte das Universum ja nicht.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nicht rein.
Carolin Zimprich: Können.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nee.
Carolin Zimprich: Dass quasi das so von allen Ecken kommt, und auch da glaube ich, nochmal, so bemerkenswert in Bezug auf Agentur für Arbeit. Also dass man da auch mal ein schönes Lob dann hinschieben kann. Das ist auch mal schön, hört man, glaube ich, selten. und also ich sage mal so das, was man ja oft als Feedback kommt, und es ist ja auch nicht schlimm. und ich finde Auch das ist total wichtig. Das ist ja auch ein krasses Tabuthema. Also, jeder, der mal mit der Agentur für Arbeit irgendwie zu tun hat, Na, dann muss da ja viel schiefgelaufen sein und so und letztendlich machen, die ja auch nur irgendwie einen Job und ganz viele sind froh, dass es die letztendlich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Hier.
Carolin Zimprich: und.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, ich.
Carolin Zimprich: Entsprechend eingenordet hat und gesagt hat. So, ja, ich bewillige gerne, was aber nur in dem Bereich ja mal so ein bisschen Daumenschrauben anlegen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Genau, und auch da sind wir auch bei diesen Potenziale erkennen, die vielleicht auch nicht im Lebenslauf drinstehen, wie du das auch vorhin erwähnt hast. Da war auch jemand, der einfach nicht nur den Lebenslauf angeschaut hat, sondern wirklich die Person, die vor ihm saß und da das Feingefühl hatte, um zu sehen, wo sind die Stärken und nicht einfach nur das sagt das Papier.
Carolin Zimprich: Ja, und ich finde, das ist so wichtig. und ich glaube, das ist total, egal ob es da um Teams geht, die gebildet werden oder ob man neue Mitarbeiter sucht oder wie auch immer, sondern es geht ja immer darum. Also, was steckt hinter der Person. Was kann die ist die? Ist die bereit, Welche Wellenlänge hat man einfach zueinander.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Siehst du das auch, sodass man im Prinzip an Fähigkeiten ja eigentlich alles dazulernen kann. Aber ob die Chemie stimmt, Das wird sich einfach nicht verändern. Also wenn sie stimmt, stimmt sie halt einfach nicht.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Hire for Attitude Train for Skills. Aber das verstehen ganz viele immer noch nicht witzigerweise.
Carolin Zimprich: Ich wollte gerade fragen, Also, Wie sieht der Markt gerade aktuell aus?
Justyna Nimmich Personalberaterin: Der Markt ist so verrückt.
Carolin Zimprich: Auch mal ausgespielt. und dann sieht man so dieses, okay. Also, du musst weiß ich nicht 25 Jahre alt sein, hast, irgendwie 60 Jahre Berufserfahrung bringst 7 Studiengänge mit und bist auch eigentlich grundsätzlich bereit, von morgens bis nachts zu arbeiten und möchtest bitteschön auch eigentlich kein Gehalt haben. Also, das ist immer so. Dieses Credo, was man irgendwann da rausnimmt, wo ich mir denke, Ey, liebe Leute, so funktioniert es nicht. Ihr könnt, glaube ich, auch noch so viele Benefits mitliefern. Stimmt das Umfeld nicht und werden die Menschen als solches als Mensch einfach nicht gewertschätzt, und sei es einfach nur jeden Morgen Irgendwie ein schönes guten Morgen. und wie geht es dir und schön, dass du hier bist, dann können die Geilsten Benefits einfach nichts rausreißen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja ja. und es ist auch so. Du kannst auch. weil, was ich ja in diesen, Gott, 16 Jahren mittlerweile so oft gehört habe, Ja, Hast du kein schlechtes Gewissen, und dann nimmst du ja Leuten, die mitarbeitenden Weg. Ich kriege niemanden weg, der zufrieden ist, bekomme ich nicht, bekomme ich nicht. Da kann ich mich auf den Kopf stellen, wenn jemand zufrieden ist. Ich habe schon so oft gehört, Die Stelle klingt super interessant. aber ich habe gar keinen Grund zu gehen, und Sie können mir auch gar nicht mehr Geld bieten, weil es nicht ums Geld geht. Ich hatte aber auch schon Leute, die so unzufrieden waren, dass sie für weniger Geld gewechselt haben, weil Sie gesagt haben. Okay, hier merke ich Hier komme ich an und bin wieder jemand und ich bekomme kein Schmerzensgeld, sondern wirklich ein Gehalt dafür, was ich tue. und das ist, glaube ich, so das Richtige, was sich Unternehmen auch vor Augen halten müssen. Zu den Stellenanzeigen. ja, die. das hat auch oft wenig mit den Unternehmen zu tun. Blöderweise, das ist also auch, Aber wenn man eben das Recruiting wird oft dafür gehalten. Wie schwer ist das schon? Dann schreiben wir halt eine Stellenanzeige. Aber so eine Stellenanzeige kann ganz viel kaputt machen, und das Problem ist, auch wenn man nicht wirklich weiß, was man da tut. und es gibt zum Glück sehr viele Recruiter innen, die das tun, die wissen, was sie tun, aber oft eben nicht. und dann schreiben Sie da irgendwas hin. Keine Ahnung, kopierende Stellenausschreibung, Ausschreibung aus dem Internet setzen das dann fürs eigene Unternehmen rein, und dann treffen sich der Bewerbende und die Fachabteilung und sprechen miteinander, und dann stellt sich raus, dass die Fachabteilung aber was komplett anderes möchte, weil es nun mal heutzutage nicht mehr so ist, dass eine Berufsbezeichnung voll und klar aussagt. was man sucht. Selbst bei Vertriebsmenschen, wo man denken würde, Vertrieb ist doch Vertrieb. und auch da gibt es so unglaublich viele Unterschiede. Möchte ich eine Hand haben, möchte ich einen Farmer möchte ich jemanden, der nur vom Platz ausarbeitet, der hinfährt, der langfristig arbeitet. Also da sind so viele Unterschiede im Team alleine. und wenn ich einfach nur irgendwas aus dem Internet rauskopiere, dann kriege ich nicht die richtigen Leute. und Wenn ich auch einfach nur alles reinklatsche, was ich denke, dass wichtig wäre. Dann kommt nämlich so dieses Gefühl, das kann ich ja gar nicht alles abdecken, dann bewerbe ich mich nicht, anstatt wirklich zu überlegen: was brauchen wir wirklich? Was ist das. was unsere Abteilung benötigt. benötigen wir jemand introvertiertes, Benötigen wir jemand extrovertiertes Schon allein. Da fängt es an. Wie schreibe ich die Anzeige? Wenn ich die Anzeige völlig flippig schreibe, dann wird sich niemand bewerben, der eher ruhig ist. Aber wenn ich dann eine ruhige Person brauche, dann sollte ich die Abteilung eben die Abteilung die Stellenbeschreibung eben so schreiben. und da wird sich, glaube ich, zu wenig Gedanken gemacht. und dann sagt man ja, die Stellenausschreibungen sind tot Nee, weil die Leute da immer noch reinschauen. Aber wenn ich nicht reinschreibe, was ich brauche, dann Krieg, Ich halt auch nicht, was ich benötige.
Carolin Zimprich: Ist mit der Ki genauso und mit vielen anderen lustigen Dingen da draußen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Vergleichen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Er das sowieso nicht.
Carolin Zimprich: Anscheinend.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nee. Aber wenn du jetzt Ki sagst, die Ki, die lernt ja von dem was war, Das ist ja das Problem.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Reproduziert Ja, das Alte und denkt ja nicht neu.
Carolin Zimprich: Nee natürlich nicht. Also die kann ja auch nur das potenzieren, was einfach vorher einfach schon da war. Ne in Bezug auf in Bezug auf Veränderungen und so, und ich habe es ja vorhin kurz erwähnt. Also du hast in 2.017 angefangen. Du hast dir tolle Sachen aufgebaut und hast dann für dich entschieden. Ich muss das mal irgendwie alles noch loslassen. Ich muss mal irgendwie von vorne starten. Was ist passiert? Also, weil es ging ja wirklich mit Personalberatung los. Nigeria. Wenn ich das vorhin richtig verstanden habe.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Auch.
Carolin Zimprich: Dann seid ihr nach Deutschland zurück. Hab da wieder Wurzeln.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Geschlagen.
Carolin Zimprich: und das ist dann passiert.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Also genau wir sind 2.018 zurückgekommen. Dann kam Wachstum. Dann habe ich meine ersten Mitarbeitenden auch die Liebe Kim eingestellt. Das war toll. Dann sind wir gewachsen gewachsen, trotz Corona gewachsen. Am Ende waren wir, Gott, Wann war das 20? 22 23. Gott, Das ist schon wieder alles so. 23 waren wir bei 9 mitarbeitenden, und es war nicht, sodass ich dann selber gesagt habe. So, Jetzt möchte ich nicht mehr. Es sind meistens irgendwelche Dinge von außen. und ich bin vielleicht auch falsch gewachsen. Ich hab definitiv hier und da auch Managementfehler gemacht, also auch, was sich durchsetzen, angeht. Was ich zum Beispiel ganz am Anfang immer gesagt habe, könntest du vielleicht, dann habe ich ganz schnell gelernt: Könntest du vielleicht dazu, dass aus dem vielleicht ein Nein wird, dass man wirklich klar kommunizieren muss. So soll das sein, so wünsche ich mir das. und dann war es, sodass ein Kunde einen sehr, sehr großen Betrag, nicht bezahlt hat. und dann kam eine Schieflage. und dann musste man quasi. Also das, was. wenn etwas nicht läuft, aber das Geld da ist, dann kann man immer die Augen verschließen, und das hatte ich auch schon bei ganz vielen Kunden. Wenn es halt nicht gelaufen ist, dann ist es aber war nicht so schlimm, weil das Geld da war. und sobald das Geld nicht da war, musste man eben gucken, welches Personal funktioniert. Was funktioniert. Nicht. Wo müssen wir auch Strukturen nochmal verändern? und das Gleiche ist mir selbst passiert. Da musste ich eben mir die Karten legen und gucken. Was machen wir jetzt daraus? Mein Mann ist Cfo. Der hat dann auch gesagt. Ja, Also, wir können das jetzt als Hobby weitermachen. und dann nehmen wir einen Kredit auf, um deine Mitarbeitenden zu bezahlen. Oder wir schauen uns in die Augen und sagen, so geht es nicht weiter und das war mit die schwierigste, weil wir waren, klein. In so einem kleinen Unternehmen ist es immer eine Art Freundschaft, also zumindest so, wie ich es geführt habe. und dann diesen Menschen und auch zum Beispiel so einer Kim zu sagen Pass auf. Du hast es mit mir aufgebaut. Du hast an mich geglaubt, als du noch gar nicht drin warst. Jetzt ist die Reise zu Ende. Das war eine ganz, ganz schwierige Zeit, die ja, ob man es jetzt Burnout nennt, oder einfach Depressionen wie auch immer auch dahin dann gemündet ist. Also, es war ein unglaublich schwieriges Jahr. Genau das war Ende 23 und 24 war dann das unglaublich schwierige Jahr. Da wollte ich dann auch noch einen Marathon laufen. Perfekte Idee. War. Ja. und dann habe ich mich langsam langsam von denen also Nee. Am Anfang habe ich mich ganz schnell von Menschen getrennt. Dann hat habe ich auch unschöne Trennungs Erfahrungen gemacht. die aber, glaube ich, auch dazugehören, wo man dann sagt, okay, gut. Jetzt weiß man es und aber witzigerweise mit der, die ich dann ganz zum Schluss nochmal gekündigt habe. Mit der habe ich mich heute getroffen. Also da ist immer noch.
Carolin Zimprich: Total schön, dass man sowas auf jeden Fall mitnehmen kann, dass man weiß, es bleiben auch Verbindungen einfach.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Genau.
Carolin Zimprich: und aber einfach. Es gibt ja auch einfach nur mal den Teil. Also, es ist ja nicht nur den Teil, lass uns was Cooles Skalieren und lass uns Mitarbeiter einstellen und Freelancer und die Stars Ananas. sondern es gibt ja auch einfach genau den Teil, wo man entweder nur merkt. Okay, derjenige passt halt nicht ins Tier, und ich muss mich trennen, sind mit Sicherheit, und ich kann da einfach so gar nicht mitreden sind, mit Sicherheit auch da, dann einfach unschöne Situationen, weil es eine schlechte Nachrichten überbringen, macht ja selten Spaß, es sei denn wahrscheinlich, dass derjenige einen, wer weiß, wie geärgert hat und man dann vielleicht.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Er.
Carolin Zimprich: Ist aber seinem kompletten Team sagen zu müssen, entweder zusammen oder Stück für Stück, dass das Schiff einfach in den Hafen einfährt und man es einfach da festmacht und es da einfach liegen bleibt und die Reise nicht weitergeht.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Stelle ich mir halt vor.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, war es. Also, ich könnte jetzt sagen, Nee, das war voll Easy Nee war es nicht. Das hatte unglaublich viele Tränen. Das hatte unglaublich viele schlaflose Nächte und verschlafene Tage, weil die Energie auch weg war, also dass das dann so ein bisschen paradox, weil man, wie gesagt, nicht schläft und dann trotzdem tagsüber dann so fertig ist, dass man sich nochmal hinlegt. ja auch diese Verbindung zu gewissen Menschen, von denen man sich dann trennen musste. doch nochmal versuchen aufrechtzuerhalten, deren Schmerz, der ja auch da ist, die haben ja auch Ihre Wahrheiten, die in dieser Zeit da sind, Ihre Ängste und all das auszuhalten und einen Weg zu finden, dass das Vertrauen in dich trotzdem irgendwo für die Zukunft als Mensch, nicht mehr als Arbeitgeberin, aber als Mensch noch behalten. Das war eine harte Zeit. Das war. aber sie hat auch geformt. Also gut, ich bräuchte jetzt nicht noch mal. Aber ich will jetzt nicht sagen, ich möchte es nicht missen, weil Geil war es nicht. Aber es hat geformt. Es hat mir gezeigt, Ich hatte immer das Gefühl, ich kann mich nicht von Dingen trennen. und das war ein learning, also auch mal loszulassen und auch mal der Wahrheit ins Gesicht schauen. Also, das ist ja auch ganz wichtig.
Carolin Zimprich: Total. Ich hatte es in dem einen oder anderen Podcast habe ich auch gesagt, Es gibt ja nichts gradlinig nach oben. Also Business ist ja einfach Sinuskurve. und es geht nach oben und es geht nach unten und nach unten darf man irgendwie immer irgendwann verstehen. Also, es ist ja nur Schwung holen für den nächsten Berg, der einfach vor mir kommt. und ich würde auch sagen, Also, Ich habe noch keinen getroffen, der nicht irgendwie Scheiß erlebt hat. Also in welcher Form auch immer. Auch bei mir war es mal so. Ich war in einem unwahrscheinlich tollen Projekt und abends um. Also, es war alles toll. Es war alles super und abends. Um 10 Uhr gab es dann eine E-mail? Ja, morgen bist du weg. Also so morgen, Zack, aus, fertig. So und aber auch es war auch klar, Es gibt Verträge. Ich darf mich in dem Bereich nicht bewegen und so dieses, okay, Scheiße.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Jetzt Ne.
Carolin Zimprich: Ja. Also, das waren Schmerzen von oben bis unten am ganzen Körper. Also das ist so so und das nimmst du mit und natürlich, hinterfragst du dann? Wo waren die Fehler wie Schuld? Was habe ich falsch gemacht? Also, ich zumindest für mich irgendwie zu überlegen. Okay. Also, das ist doch jetzt nicht wirklich passiert, kneif mich mal und so. und ich würde aber auch da. Also, heute, Also damals habe ich gesagt, warum ich und warum passiert mir das? und um Gottes Willen, und was sollen die anderen denken, wenn die das, die glauben mir doch niemals, dass ich nichts gemacht habe.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und.
Carolin Zimprich: Heute aus morgen auch so ein Projekt draus sein und so wie unglaubwürdig. und natürlich würde ich heute sagen, ja, Auch das ist gut, dass das passiert ist. Ich würde, glaube ich, keine schlechte Erfahrung, die ich gemacht habe, missen wollen, auch wenn man den Schein will. Weil du daran natürlich unwahrscheinlich gewachsen bist. Also, weil du heute mit Situationen anders umgehst, weil du vielleicht vorher schon siehst. das klingt so schön, um wahr zu sein oder was auch immer.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Genau.
Carolin Zimprich: Es klingt verrückt, aber genau diese Lektionen helfen einem dabei, die Dinge danach irgendwie anders, besser und cooler machen zu können.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Aber es ist okay, wenn es in dem Moment halt weh tut. und in dem Moment tut es weh. und In dem Moment ist es furchtbar. und dann darf man es auch furchtbar finden. und dann darf man sich auch mal in den Schmerz legen. und was mir zum Beispiel immer hilft, ist dann diese Überlegung okay, Jetzt tut es weh. Jetzt ist es doof. und wenn es dann zu viel wird, denke ich mir. Okay, jetzt Denk ein Jahr in die Zukunft, 5 Jahre, in die Zukunft. da wird das weg sein. Da wird dieser Schmerz weg sein. Jetzt erlebe ihn. und fühle ihn. Aber du weißt, dass er nur temporär ist.
Carolin Zimprich: Ja, es wird sich alles also am Ende des Tages, wie lange dieser Tag auch immer sein mag, Wochen, Monate, ein, 2, 3, 7 Jahre. Man weiß es immer nicht, aber irgendwann normalisiert sich das wieder. und grundsätzlich hört die Welt nicht auf, sich zu drehen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nee.
Carolin Zimprich: So rückblickend. Es gab immer wieder einen Weg da raus. Es gab nie Endstation. Es war nie fertig aus Feierabend klar hätte man auch sagen können: Strich, drunter hat nicht sollen seinen Zack fertig und so. Aber es war immer so. Dieses ach und.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ist noch die falsche Tür.
Carolin Zimprich: Vielleicht ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Sich. Ich glaube, dass das Schlimmste, was man machen kann, ist, sich in Polen sagt man, wenn du Gott zum Lachen bringen willst. Erzähl ihm von deinen Plänen.
Carolin Zimprich: Der ist schön.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und ein Plan ist wichtig, aber ich glaube, vor allem im Unternehmerinnentum ist es so unglaublich wichtig zu merken. Okay, der Plan hier. Das ist nun mal eine Sackgasse. Das heißt nicht, dass ich gescheitert bin, sondern dass ich noch mal kurz zurück muss und dann die Abwägung nehmen muss und eine andere Richtung einschlagen muss, weil das, was ich wollte, offenbar nicht funktioniert. Also muss ich ja mich anpassen. und das, was ich wollte, nochmal anpassen, um weitergehen zu können.
Carolin Zimprich: Naja, auf jeden Fall und ja, manchmal ist es einfach genau die richtige Tür. und so, wie du vorhin schon sagtest, der Personalberater damals hat schon gesagt, es ist dein Weg. und ja, und das Universum musste bei dir dann doch noch ein bisschen lauter schreien, als du dich von deinem Team verabschiedet hast. Also es sind ja dann bestimmt auch Verträge, die irgendwo aufgelöst werden.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Gott.
Carolin Zimprich: Ich habe.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Man schleppt noch Jahre hinterher und.
Carolin Zimprich: Kommt Ja, Post, Ja, so. Irgendwie. Also, irgendein Briefumschlag ist ja immer mit einer falschen Farbe im Briefkasten, Jeder kennt das, wenn da so komisch ockerfarbene Briefe im Briefkasten sind und so, Also, man weiß ja immer, es ist am seltensten Liebesbrief Meistens, ist Ja, so, dieses wir hätten da noch eine Forderung, oder Sie müssten bitte noch das und das Nachreichen oder keine Ahnung, irgendwie so ein Käse. Ich hatte irgendwann auch mal Post. Die haben auch wirklich diese Umschlagfarbe gewählt. und es war einfach eine bescheuerte Werbung, wo ich schon dachte so, wer will denn jetzt schon wieder? Was von mir Machst du dieses Ding auf? Nee? Ist klar, Leute? Ja, muss das sein. Ich meine, da sind wir, glaube ich, auch alle irgendwie, zum Teil hier und da mal so ein bisschen geprägt. Aber es dauert ja einfach seine Zeit, da aufzuräumen und auch seine Gedanken aufzuräumen. und all die Gedanken, die ja da sind nicht nur, wie sage ich es meinen Mitarbeitern, sondern wie kriegen wir das einfach alles Irgendwie auf die Reihe? Wie kriegen wir das alles geregelt? Also, ich meine, du warst ja nicht nur alleine für dich unterwegs, sondern mit Familie. Das müssen wir ja gemeinsam tragen. Wie lange hat es für euch für dich gebraucht?
Justyna Nimmich Personalberaterin: Immer noch. Ich glaube, so die letzten. Die letzten Züge waren Ende letzten Jahres. Also das Ganze hat sich 2 2 Tage, 2 Jahre hingezogen, weil ja, die Payroll ist. Dann weg. Aber man hat Handyverträge, man hat irgendwelche Lizenzverträge usw. und was ich allen sagen kann: Redet mit Menschen, redet mit Menschen. Ich habe Irina war ja hier. Ich hatte mit Irina bei irgendeiner Veranstaltung so nebenbei, und dann habe ich gesagt: und jetzt habe ich noch den Vertrag laufen. und komm da einfach nicht raus, und das ist so unfassbar viel Geld. Was die von mir wollen, wo ich auch nichts von habe Noch mal, ich zack, War ich draußen und ja.
Carolin Zimprich: Du zwischen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Genau.
Carolin Zimprich: Mit Anteasern. Ja, aber mit Menschen reden total wichtig. Ich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Wir haben so viele Ideen.
Carolin Zimprich: Ja, ja, und vor allem aber auch. Also, wenn es darum geht, einfach, dass irgendjemand noch Geld kriegt. Ich finde das immer ganz wichtig, sich um seine Sachen zu kümmern und Leute, die noch Geld bekommen sollen ihr Geld auch bekommen. Manchmal geht es aber nicht vielleicht in einem Mal, dass man sagt, ich schiebe einfach alles gerade rüber, sondern es geht einfach darum, so lass mal reden, und welchen Plan können wir denn irgendwie gemeinsam machen, dass das funktioniert?
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ist.
Carolin Zimprich: und was ich total spannend fand war, habe ich vor ein paar Wochen gehört, von jemandem, die sagte so Bowl Bei mir ist quasi das Facebook-werbekonto explodiert. Ich hab da nicht mit gerechnet. und auf der anderen Seite sind aber die Umsätze zurückgegangen. Damit habe ich auch nicht gerechnet. Das ist alles nicht so aufgegangen, wie ich mir das.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Mal mit.
Carolin Zimprich: Habe so.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: und jetzt stand ich da mit dieser Kreditkartenabrechnung. und dann hab ich überlegt. Wie mache ich das? Also wie kriege ich das hin?
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das ist.
Carolin Zimprich: Aber jetzt stand ich da und musste irgendwie mal für mich sortieren, wie krieg ich das denn auf die Kette. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber ich habe einfach das Institut angerufen. Also, ich habe mal den Kartenbetreiber halt angerufen. Habt ihr ihm die Situation geschildert. und du wirst es nicht glauben, Der hat einfach gesagt: ja, das war gar kein Problem. Wir klären das hin. Also auch da einfach überhaupt Geld zu bekommen. und wenn man das in Aussicht stellt und sagt, hey, ich brauche einfach nur einen Plan, damit wir das einfach gemeinsam hinbekommen, ist, glaube ich, ja. Jeder, der mit einem normalen Menschenverstand unterwegs ist, total gewillt zu sagen: Ja, da kriegen wir irgendwie einen coolen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Aber auch die Großen, also auch die Telefonanbieter, bei denen ich war, mit den Telefonen, also in der Regel, dass ich dann gesagt haben: Naja, es ist einfach so gelaufen, wie es gelaufen ist, haben wir überall eine Lösung gefunden. Mit, so komme ich raus aus den Verträgen oder Halt, eben dann mit Hilfe von einem Paragraphen. Aber es gibt Möglichkeiten. Das ist das Schöne. Man ist also, selbst wenn es nicht so gut läuft. Ich glaube. wenn man eben spricht und Leute einem Tipps geben, dann ist man gar nicht so alleine und gar nicht so. Dann ist es doch nicht so schwarz, wie man dachte. Also, es gibt dann sehr, sehr viele Lösungen und auch sehr, sehr viele Hilfen und sehr sehr viele Unterstützungsmöglichkeiten.
Carolin Zimprich: Ich. das kriegen wir irgendwie einfach auf die Reihe. Aber man muss ja erst mal an den Punkt kommen, sich zu trauen. und da gehört eine gute Portion Mut dazu, darüber zu sprechen und einfach die Karten quasi auf den Tisch legen zu können. um zu sagen: Hey ist einfach Grad scheiß am Stein.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Also, das muss man ja erst mal. Also, weil da kommt ja jede Menge Schuld und Scham einfach um die Ecke geflogen. und ja, da einfach erhobenen Hauptes in diese Gespräche reinzugehen. Das ist nicht Easy, denke ich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das stimmt von der einen, aber ich hatte nie ein Problem, mit Scheitern zu reden, über mein Scheitern zu reden. Also das ist vielleicht auch das Gute, weil ich immer denke, Ja, aber das gehört dazu, und ich kenne niemanden, der oder die nicht gescheitert wäre an irgendeinem Punkt im Leben. und ich kenne ganz ganz wenig Menschen, die einen, also weil wir haben, immer Angst vor dem auslachen und was denken die anderen? Die meisten Menschen sind ja einem wohlgesonnen, den man kennt. Also die meisten möchten ja gar nicht, dass es dir schlecht geht. und wenn du in einem Umfeld bist, wo das so ist, würde ich vielleicht wirklich drüber nachdenken, eher das Umfeld zu ändern, weil ein gesundes Umfeld ist, eigentlich genauso wie andere Unternehmen möchten, dass du natürlich deinen Umsatz machst, damit du sie bezahlst. Genauso ist dein Umfeld? Ja, die wollen ja nicht sich über dich lustig machen. Ach guck mal, die hat es nicht geschafft, sondern eher. Also, Es war immer, sodass, wenn ich darüber gesprochen habe, alle dankbar waren und alle danach auch gekommen sind und gesagt haben, hey, gut, dass du drüber gesprochen hast, weil mir ist, was Ähnliches passiert. Also wie oft ich danach gehört habe, dass was Ähnliches passiert ist und dass man selbst vor einer Entscheidung stand und Schwierigkeiten hatte, da diesen Schritt zu gehen. und jetzt endlich, weil da jemand drüber gesprochen hat. diese Entscheidung gefällt hat. Also, ich glaube, in der Regel sind die Menschen wirklich, sodass sie die helfen wollen und nicht dir gar nichts Böses wollen, zumindest.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: In meiner Welt.
Carolin Zimprich: Also, ich gebe dir da. Recht und trotzdem ist es ja irgendwo trotzdem noch ein Tabuthema und dann schon mal an der Stelle. Ein großes Dankeschön, dass du da Einblick gibst, dass das für dich nicht schwierig ist, da öffentlich drüber zu reden, weil Ich glaube, ganz viele Steine sind da gerade von dem einen oder anderen von der Schulter hinten runtergepurzelt, oder wir werden wahrscheinlich so ganz viele Seufzer da draußen wahrnehmen können. dass man wirklich merkt. Ach, krass. Ich bin damit nicht alleine.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ist.
Carolin Zimprich: Kein seltenes Phänomen, dass das halt auch mal schief geht. Das ist halt so. Aber dann natürlich auch wieder zu sagen, So, das hat jetzt nicht so funktioniert, wie ich mir das gedacht hatte. Es war eine coole Reise. und jetzt starte ich wieder von vorne.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja. und anders anfängst, und Dinge, die du vorher nicht gemacht hast, dass ich zum Beispiel mit meinen Mitarbeiten gelernt habe. Ich habe früher mich viel schneller überreden lassen, mit dem Preis runterzugehen oder so, Sachen. und dann hatte ich die Verantwortung für mitarbeitende und wurde plötzlich so Nee nicht mehr so viel zu. Das ist jetzt aber auch geblieben. Jetzt habe ich keine Mitarbeitenden mehr. Aber dieser Mut zu sagen. Nee, ich weiß, was ich wert bin und wohin das gehen soll. und daher ja, so diese Anfangsfehler, die man am Anfang nicht Macht machen. Ja alle Anfangsfehler witzige Sachen, wo man sich dann denkt. Wie bin ich bloß darauf gekommen, mich diesen Vertrag zu unterschreiben oder so? Ja.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Voll das Minusgeschäft. aber Hey, man hat daraus gelernt. und sowas passiert ja dann nach so einem Schritt deutlich weniger. Also deswegen würde ich nicht sagen, dass man von Neuem anfängt, sondern einfach an einem anderen Punkt ist. und was anderes macht oder.
Carolin Zimprich: Ich kann.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Anders macht.
Carolin Zimprich: Kann ich nur genauso zurückgeben, also auch gerade in punkto Verträge unterschreiben. Wie war man nur so blöd? Das, was ich vorhin sagte, So, dieses So Abends kam die E-mail. Am nächsten Tag war ich weg. und da stand natürlich im Vertrag drin, So, dieses Hör zu. Über die nächste Zeit darfst du dich einfach in dem und dem Themenfeld Halt nicht bewegen. Das.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Was soll schon passieren.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und auch die eigenen Agb wie die wachsen, oder auch die Arbeitsverträge, die ich mit meinen Mitarbeitenden hatte. Die ersten waren irgendwie so 2 Seiten lang. und dann wurden die immer länger, weil man dann ist das passiert, dann ist das passiert, dann ist das passiert. und dann sind wir okay, gut. Sollten wir festhalten, Sollten wir festhalten, sollten wir festhalten, und dann werden Verträge auch plötzlich länger. Also ich glaube, je länger die Verträge, da weiß man, da ist jemand schon lange mit dabei.
Carolin Zimprich: Ja, und ich glaube, man darf ja auch verstehen: Vertrag kommt von vertragen davon, sich gegenseitig zu ärgern oder.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Genau.
Carolin Zimprich: Die Sachen zu verbieten, sondern es ist einfach nur geklärt. und auf der anderen Seite bin ich immer noch so Typ Mensch. Wenn ich dir mein Wort gegeben habe, dann gebe ich dir halt einen Handschlag da drauf. und dann ist das so, wie ich das gesagt habe.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Hat sich aber geändert. Leider, das hat sich geändert, weil.
Carolin Zimprich: Ich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Gefragt, wie ich die Personalberatung aktuell empfinde, und ich finde sie so anstrengend, weil nicht gar nicht wegen den Bewerbenden, sondern früher war es so, wenn ich vor allem bei kalter Krise, wenn ich jemanden angerufen habe und gesagt habe, Hey, ich habe hier einen passenden Kandidaten. möchtet ihr den sehen. und dann hieß es ja oder nein? Bei einem Nein war fein, und bei einem Ja habe ich mit dem Kandidaten gesprochen. Da hat er gesagt, da habe ich ihn rausgeschickt. und dann habe ich ein Feedback bekommen. Heute ist es so. Die sagen mir: ja, ich spreche mit dem Kandidaten. schicke raus und werde geghostet vom Unternehmen. und das ist früher nicht passiert. Das ist früher nicht passiert. Da war einfach, da wusste ich, und und dann muss ich der Person sagen: Ach übrigens, ja, die haben mir zwar gesagt, die möchten jetzt möchten Sie aber nicht mehr. Also mal ganz abgesehen davon, dass es die Employer Brand völlig zerstört ist es halt auch einfach, Dieses Wort ist nicht mehr so viel wert, irgendwie.
Carolin Zimprich: Schade oder.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Total schade. und also, ich habe auch manchmal schon überlegt. Also wann hat das angefangen? Dass Menschen auf einem gewissen Level angefangen haben, aufgehört zu haben, miteinander zu kommunizieren.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Also, der eine oder andere kennt das ja mit Sicherheit oder schickt ein Angebot raus und dann verstummen sie plötzlich. und man hört nie wieder, was von der anderen Seite. und dann frage ich mir, so: man kann ja zurückschreiben will ich nicht, brauche ich nicht mehr. Keine Ahnung ist mir zu teuer. Was auch immer, kann man alles machen, Aber so dieses also sich so gar nicht mehr melden. Da frage ich so ganz oft zurück. Woher kommt es? Also ist es dann in irgendeiner Art und Weise die eigene Scham dahinter so nach dem Motto verdammt, ich habe den Mund zu voll genommen. Jetzt hat sie mir was angeboten, was überhaupt gar nicht passt, und ich weiß nicht, wie ich aus der Nummer rauskomme. Oder ist das so? Ich fühle mich übervorteilt. Es ist ja schön, dass Ihr mir Kandidaten also jetzt in Deinem Fall ist? Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Schön, dass Sie.
Carolin Zimprich: Die.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Dass meine Branche auch einfach völlig überlaufen ist, mit ganz vielen Leuten, die das einfach machen, weil sie es machen und die Leute auch genervt sind. Also das kann ich auch verstehen, dass die Unternehmen sagen: Boah, ich bin genervt, aber dann sag mir, dass du genervt bist.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und zum anderen ist es, glaube ich, auch einfach. Wir leben in so einer alles Instant, Alles gleich, und ich muss mich nicht entscheiden. Zeit und ich packe etwas in den Warenkorb. und dann mach ich den Tab zu. und da hatte ich mal so ein schönes. real gesehen, oder irgendwo, wo es dann auch hieß, Würdest du das auch machen, dass du in den Laden reingehst, alles in den Korb legst und dann den Korb einfach irgendwo abstellst, machst du ja auch nicht. Aber das macht ja was mit der eigenen Wahrnehmung von Verfügbarkeit. und dann vergisst man, dass auf der anderen Seite einfach Menschen sind. Ich glaube, das ist das, dass wir durch dieses unfassbar digitale und Schnelle vergessen, dass wir immer noch zum Glück mit Menschen zusammenarbeiten. und eben auch nicht immer mit riesigen Unternehmen, wobei dann auch das sehr unfair ist. Ja? und dann sagt mir ja, ist ja egal, komme ich heute nicht, komme ich morgen. Also ich glaube, bis es damit so viel zusammenhängt.
Carolin Zimprich: Ist der Überfluss ein Problem. Glaubst du das also der Überfluss und die ständige rund um die Uhr, Verfügbarkeit von allem. Also, es ist ja Geil, was wir haben wollen, heute bestellt, gerade gestern schon da.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Mir? Ja, ich glaube schon.
Carolin Zimprich: und somit ist ja im Prinzip eigentlich. Also, wenn es der Überfluss ist, ist es ja letztendlich die Wertigkeit, die Dahinter steht also die Wertschätzung zu, und ich meine, gut, das kriegt man ja zum Teil bei Schülern, ja schon mit irgendwie die Wertschätzung zum Pausenbrot, was die Mama irgendwie morgens geschmiert hat, dass man auf dem einen oder anderen Spaziergang die Klamotten dann irgendwo im Busch wiederfindet. Also, ich glaube, sowas spiegelt das glaube ich im Kleinen, dann glaube ich, schon ganz oft irgendwo wider. das einfach zu dem einen oder anderen. Also sei es einfach die Zeit, die irgendwo reininvestiert wird. dass einfach die Wertschätzung einfach zu dann einfach gar nicht da ist, weil Ich konsumiere einfach ja nur noch ohne Sinn und.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Genau. und auf der anderen Seite, was noch hinzukommt, ist ja auch die Schnelllebigkeit, die wir selbst machen müssen. Also wenn ich mir jetzt vorstelle, so eine Cruterin oder die Unternehmen, mit denen man zusammenarbeitet, auch was für ein Pensum die Leute haben. Also, Ich möchte gar nicht sagen, dass die alle völlig böse sind oder so und irgendwie kaltschnäuzig. Aber ja, da muss ich noch das machen, muss ich noch das machen? Muss ich noch das machen, weil, die müssen ja auch alles Instant machen, weil von denen wird das ja auch verlangt. und dann ist das so ein Teufelskreis. Dann Was lasse ich rausfallen? Das? und bevor die mich jetzt noch dreimal anruft, sage ich ihr ja, mach mal, dann habe ich die erst mal still bekommen und habe dann Zeit, die anderen Sachen zu lösen. Also ja, Überfluss und auch Überforderung mit vielen Sachen, mit der ganzen Schnelligkeit, dass ich weiß auch nicht. wohin das alles führen soll, Also wir können ja nicht irgendwann mal. wie schnell kann es denn noch gehen? Mein Mann ist ein großer Star Trek Fan und wollte immer dieses Beamen. und ich hab immer gesagt: Nein, nein, auf gar keinen Fall. Stell dir mal vor, wir können auch noch physisch bei Meetings irgendwo ständig sein. Da drehst du doch völlig durch. Wir haben doch jetzt schon kaum Pausen.
Carolin Zimprich: Ja, ja, gebe ich dir total Recht, direkt praktisches Beispiel.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Auch immer alles gut, aber ansonsten sind wir mit dem Wohnwagen draußen am Meer, auf einem Campingplatz für die Kiddies natürlich Mega cool, weil die sind den ganzen Tag draußen, die am Spielplatz gehen, schwimmen können, auf Bäume klettern, also da, wo Kinder meines Erachtens einfach hingehören und nicht den ganzen Tag vor die Mattscheibe. Wenn wir in unser Sommer Demo Ziel fahren, sind wir ungefähr 1.500 km unterwegs. Es braucht seine Zeit, um da hinzufahren, und es braucht auch seine Zeit, um da irgendwie irgendwo anzukommen. und für mich gehört diese Reise einfach dazu.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: und.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das ist der beste Moment.
Carolin Zimprich: Gibt So ein, 2 Screenshots so im Kopf. So diese Panoramen, die du einfach siehst, wo plötzlich so dieses Gefühl von jetzt bin ich wieder zu Hause. Also, es ist halt auch zu Hause. Ja. und wenn das nicht ist. Ja, Also, ich bin halt auch schon mal, weil wir spontan gesagt haben, Ach komm, wir fahren, wir fahren nochmal hin, aber dann war halt nicht fahren. Dann war halt fliegen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich.
Carolin Zimprich: Einer Stunde da. Das war so merkwürdig. Das war so surreal, wo ich dachte: Hä, irgendwie irgendwas fehlt. Ja? Also wo jeder sagen würde, du bist doch bekloppt. Also, du setzt dich doch nicht aus Spaß. 1.500 km ins Auto.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Doch ich hab das auch. und mein Sohn hat das auch. Also, wir machen das total gerne zusammen, diese langen Fahrten, weil du einfach so rund kommst. Dabei. Ich.
Carolin Zimprich: Genau.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und die mögen das ja.
Carolin Zimprich: Dank.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich.
Carolin Zimprich: und aber nichtsdestotrotz, der größte Teil von dem, was ich ja einfach wirklich tue. Das mache ich einfach gerne. Ich brauche nicht wie wahrscheinlich in einem normalen Angestelltenverhältnis, so den Abstand dazu. Jetzt brauche ich mal Urlaub.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Um das einfach, sonst wird das ja gar nicht funktionieren.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Oder Termin, also immer alles per Zuruf. Das geht natürlich dann halt nicht in dem Moment. aber es ist so ein Gefühl, gar nicht von. Wir fahren in den Urlaub und sodass du nach ein paar Tagen merkst, so Harry. Ich glaube, jetzt bin ich angekommen. Jetzt kann.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und.
Carolin Zimprich: Starten, sondern wir haben uns irgendwann mal angeguckt und haben so. Wir haben genau auf diesen Moment gewartet, sodass der Urlaub losgeht. und dann ist uns irgendwie bewusst geworden. Nee, den gibt es gar nicht mehr.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Erfüllt.
Carolin Zimprich: Das ist so dieses Ankommen. Wir leben einfach weiter, nur an einem anderen Ort. Wir machen zwar nicht mit denselben Dingen weiter, weil irgendwie ein anderer Ort hat plötzlich auch andere Betätigungsfelder, die da sind. Also, du gehst mehr Schwimmen oder legst dich in die Sonne oder wir fahren mit dem Boot raus oder Essen oder Grillen oder sitzen mit Freunden zusammen. Also, du machst völlig andere Dinge. aber trotzdem ist es eigentlich ein Gefühl von. Ich lebe ganz normal weiter. und das fand ich so eine spannende Beobachtung. Irgendwann mal.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: und trotzdem würde ich sagen, ist so diese Fahrt dahin. Also beamen, fände ich grausam, glaube ich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nee Nee gar nicht. und auch also das mit dem Flug, Da hast du recht, weil, wenn man fährt, also klar. Diese Diese Zeit, bis man ins Auto steigt, ist völlig völlig Crazy und absurd, und dann alles reinpacken. und das passt nicht. und Wie lege ich das rein usw. Aber wenn du zum Flieger fährst, dann ist das, Gott schnell ins Auto, um zum Flieger zu kommen oder in die Bahn oder wo auch immer, dann bist du beim Flieger dann schnell durch die Abwehr schnell dahin schnell dahin. Ja.
Carolin Zimprich: Ich. und wahrscheinlich erzähle ich das im Moment fast wahrscheinlich in jeder Episode gefühlt dieses. Ich finde es total wichtig sich bewusst zu machen, dass man den Verstand nicht an der Garderobe abgibt. und das so cool Ki ist. und ich mache da wirklich coole Projekte mit.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Dass ich einfach tolle Anwendungen auch damit programmieren kann und man da einfach tolle Ki Mitarbeiter hat, die einem viele Sachen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Nicht.
Carolin Zimprich: Es ist super. und trotzdem gibt es Dinge, die ich manuell und per Hand tue, dass ich zwischendurch wirklich komplett die Dinge auch wirklich mit der Hand schreibe, dass ich die Reels, die es aktuell rund um diesen Podcast gibt, selber schneide.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Haben.
Carolin Zimprich: Klar könnte ich das automatisiert im Hintergrund machen lassen, auf jeden Fall, Aber es würde mir die Fähigkeit abtrainieren, gute Momente zu finden. Kreativ zu sein. und das ist ähnlich wie Bauchmuskeln. Wenn ich die irgendwann nicht mehr trainiere, sind sie weg.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Ich glaube, das ist, was auch super wichtig ist, wo man sich Gedanken zu machen muss bei all der Technik, die wir haben. und ich liebe sie. und ich würde heulen, wenn es weg wäre. Weil, dann hätte ich mein Spielzeug weg, das wäre echt ganz dramatisch. Aber es gibt Dinge, die müssen wir einfach trotzdem tun. um vielleicht auch für uns selber zu wissen. Also, ich kann, was. Ja, Also, wir müssen uns alle zwischendurch gerne mal irgendwie was beweisen, dass wir irgendwie was schaffen. Also bei allem, Wir brauchen kein Ego, doch wir brauchen das definitiv und aber auch auf der anderen Seite zu wissen, Ich werde gebraucht.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich habe mich jetzt für eine Promotion angemeldet, und ich muss gestehen, ich traue mir das zu. Ich komme aus keinem Akademikerhaushalt. Ich traue mir das zu, weil ich jetzt weiß. Ich hab da die Möglichkeit alle Fragen, die ich so habe, und alle, Gott passt das so irgendwo reinzusetzen. und dann nochmal zu fragen und nochmal zu fragen, ohne dass irgendein Mensch genervt ist und sagt: lass das endlich kapiert. Also, das gibt mir eine Sicherheit. Also ich glaube, dass diese Ki-anwendungen auch sehr viel Sicherheit bieten für Dinge, die man noch gar nicht so gut kann.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Aber ich habe mich auch schon dabei erwischt, dass ich, was schreiben wollte. und natürlich geht es schneller, wenn ich vor allem, wenn dich dein Programm schon gut kennt, dann weiß es auch, wie du schreibst. Da hab ich schon gemerkt, ich Habs reingeschrieben und wollte es schon rausschicken. Hab gesagt. Nee Moment, Jetzt fängst du mal wieder schön selber an zu schreiben, weil sonst ist. Es hast du so einen Knoten im Kopf. und dann geht es nicht mehr. und was passiert dann? Was ist dann der nächste Schritt? und auch dieses, Die Ki geht nicht weg. Ja. und ich habe jetzt schon ein paar Mal drüber nachgedacht und ich glaube noch mit niemandem darüber gesprochen. Wir lassen uns gerade in unserer physisch greifbaren Welt von etwas Angst machen und von etwas diktieren, was ja eigentlich in einem kleinen Telefon ist. Wenn ich das ausmache, hat es gar keinen Einfluss mehr auf mich, gar keinen.
Carolin Zimprich: Ist.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und trotzdem reden wir alle so darüber, als ob es physisch jemand neben mir wäre, wobei jetzt kommen. Ja, die ganzen Roboter. Das ist noch mal was anderes. Aber aktuell ist es ja so. Ich kann das Telefon ja ausschalten. und dann ist es nicht mehr da. und dann hat es gar keine Macht über mich. Ein bisschen wie ein Labyrinth, falls du den Film gesehen hast, von vor 100 eine Million Jahren mit David Bowie.
Carolin Zimprich: Es gibt so viele tolle Filme, und wir können uns, glaube ich, die ganzen Hollywood Blockbuster von damals angucken, die ja im Prinzip so ein bisschen Sneak Peak machen, was uns so in der nächsten Zeit erwarten wird. Das finde ich auch total spannend. Also das sind ja vorausschauende Filme, zum Teil irgendwie. und ja, es ist so. Also ich kann mich entscheiden, das auszumachen, und ich glaube, Das einzige, was ich für mich selber registrieren darf, ist, wie abhängig bin ich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Um einfach zu merken. Hey, Boah, Ich gehe jetzt ohne Smartphone aus dem Haus, komme ich mir Nackt vor oder komme ich damit klar.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, Tatsächlich war ich Letztes mit meinem Sohn spazieren, ohne Telefon, und weil er dann gesagt hat, wir haben über irgendwas diskutiert, Aber das habe ich schon von klein auf beigebracht bekommen, damals noch mit Lexikon. Wenn ich irgendwas nicht gewusst habe, musste ich das nachschlagen.
Carolin Zimprich: Ja.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und das mache ich heute immer noch mit Google oder mit einer Ki. Aber ich schlage immer noch nach. und das bring ich auch meinem Sohn bei. und dann waren wir spazieren und haben auch irgendwie, Ich weiß gar nicht mehr über was geredet und kannten die Antwort nicht oder waren uns nicht Sicher sagt er ja. Guck mal nach. Ich habe mein Telefon nicht mitgenommen, der, so ich auch nicht.
Carolin Zimprich: Ja, das ist schöner.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Waren wir ohne Telefon spazieren. und das war wirklich sehr, sehr schön.
Carolin Zimprich: Es ist einfach mal eine schöne kleine Auszeit, und ich glaube, das darf man, oder das sollte man sich auch einfach ganz oft wieder zu Herzen nehmen oder sich das einfach wirklich klar machen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Wie wichtig das ist. Justina. Ich glaube, wir könnten noch in so viele coole Themen reingucken. Ich finde es.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das ja.
Carolin Zimprich: Eine gelbe, eine blaue, Orange, Grün und Pink. und je nach Farbe spielen wir beide noch ein Spiel.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Sehr einfach. Das Pink.
Carolin Zimprich: Schön. Dann nehmen wir doch wunderbar die pinke Karte und wir beide spielen noch ganz kurz gemeinsam, was niemand über mich weiß. Eine wunderschöne, kleine Anekdote, ein Hobby, irgendein Spleen, irgendeine lustige Fähigkeit ein Erlebnis. Also, es kann einfach alles Mögliche sein. Wo du sagst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das so da draußen irgendwo noch nie wirklich erwähnt habe. Oder ich versuche zumindest irgendwie unter der Tischkante zu lassen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich bin doch ein offenes Buch. Das ist ja das Problem. Ich was weiß niemand über mich was weiß? Niemand über mich, Gott, es ist wirklich schwer, weil ich wirklich ein offenes Buch bin. Ich rede immer über alles. Es gibt kaum ein Thema, wo ich sagen würde, Darüber rede ich aber nicht. Ich finde auch Geheimnisse immer So doof. Ich finde immer Geheimnisse können immer gegen dich verwendet werden. Nee. Gott, das ist immer so. Eine blöde Antwort. Nete. Aber tatsächlich gibt es, glaube ich nichts, wo man sagt, das weiß niemand über mich. wo ich gesagt hätte. Das habe ich schon für immer für mich behalten. Ich war auf der Hauptschule. Ich glaube, das wissen. Also das ist vielen nicht bewusst, dass ich erst mal auf die Hauptschule gegangen bin und mich dann sehr, sehr stark hochkämpfen musste. und ansonsten hab ich ja Doch das wissen vielleicht nicht so viele. Ich habe tatsächlich ein Jahr bei meinen Großeltern gelebt, weil meine. Also, ich bin ja Pole und mein Papa ist nach Deutschland gekommen, Dann ist meine Mama gefolgt, und ich konnte nicht direkt mit. und ich habe tatsächlich ein Jahr lang bei meiner Oma gelebt und bei meinem Opa auch. und das habe ich ja nicht so vielen erzählt also dass es nicht gegeben hat. und da habe ich, Das ist eine gute. Ich habe einmal Geld geklaut. ganz bewusst.
Carolin Zimprich: Dass er.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Polen.
Carolin Zimprich: Hoch. Nun.
Justyna Nimmich Personalberaterin: und wir sind in seinem Zimmer rumgeturnt. und der hatte damals noch so einen Kassettenspieler. Ich weiß nicht, warum wir den aufgemacht haben, und da war Geld drin. und wir waren zu dem Zeitpunkt auch ein bisschen sauer auf den, und dann haben wir das Geld genommen und sind losgezogen und haben Unmengen an Süßigkeiten gekauft. Also wirklich keine Ahnung, wie alt wir waren. 10, 11, 12 irgendwie sowas Unmengen an Süßigkeiten haben dann auch noch Freunde getroffen und haben denen dann nochmal so waffeln und Eis. Also, wir haben das Geld völlig verprasst. sind zurück nach Hause gekommen. und dann hat sich leider herausgestellt, dass es das Geld von meiner Oma war, das sie gespart hat und versteckt hat.
Carolin Zimprich: nein. nein. nein. Also ich meine so oder so schlimm und schrecklich. und so. Aber dann, quasi, ja noch mal doppelt schrecklich.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, ja.
Carolin Zimprich: Verdammt.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich habe eine kriminelle Vergangenheit.
Carolin Zimprich: nein, Wie ist die Oma damit umgegangen?
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja, ich glaube, sie hat das nie meinen Eltern erzählt, zumindest wurde ich nie drauf angesprochen. Sie fand das Doof Ihr Ding war, warum habt ihr kein Brot gekauft? und die Süßigkeiten hat dann die Schwester von meiner, also auch meine Cousine. Aber die Schwester von ihr bekommen, und das fand ich dann ganz furchtbar, weil sie dann trotzdem immer was abbekommen hat.
Carolin Zimprich: Hier zu.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Hause war. und ich habe nichts bekommen. Uns wurden die Süßigkeiten abgenommen, unsere Beute quasi.
Carolin Zimprich: und auch da darf man gucken, das war ja nochmal eine völlig andere Zeit.
Justyna Nimmich Personalberaterin: So.
Carolin Zimprich: Da war.
Justyna Nimmich Personalberaterin: In Polen, und das war ja.
Carolin Zimprich: Das sind ja nochmal ganz andere Ressourcen. Also von daher natürlich auch der Gedanke: habt ihr nicht ein Brot davon gekauft. Das muss man sich heute, glaube ich, wirklich auch ganz krass bewusst machen. Heute sagt man das so lapidar. Ach, die haben einfach ihr Taschengeld mal in der Tanke für Süßigkeiten umgesetzt und so. aber einfach ein völlig anderes Feld, in dem man einfach groß geworden ist.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ist.
Carolin Zimprich: Chapeau, weil es ja völlig andere Stadtvoraussetzungen sind, ganz oft.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ja.
Carolin Zimprich: Ist.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Das ist schön.
Carolin Zimprich: Das ist ganz ganz toll, Wirklich, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz zauberhaft. Gib den Hörern da draußen noch eine letzte Inspiration von dir mit. Was würdest du heute komplett anders machen. wenn und ich meine, der Start ist ja noch nicht so lange zurück, Aber wenn du nochmal jetzt komplett neu starten würdest. was würdest du? Heute stand heute wirklich komplett anders tun?
Justyna Nimmich Personalberaterin: Ich würde von Anfang an mich selbst als vor allem als es dann so weit war, dass man Mitarbeitende einstellt, als Führungskraft sehen und klare Ansagen machen und mir selbst vorher sagen, Was möchte ich von der Person. und das Wichtigste ist, wenn du denkst. Alles ist klar. Das ist der Moment, wo du erklären solltest.
Carolin Zimprich: Lassen wir das mal so als wunderschönes Schlusswort hier stehen. Liebe Justina, ganz lieben Dank für die unwahrscheinlich schöne Reise, die wir heute hier mit dir gehen dürfen.
Justyna Nimmich Personalberaterin: Danke. Liebe Carolin. Es hat ganz viel Spaß gemacht.
Carolin Zimprich: Ja. Also einfach eine schöne Reise. Ganz tolle Einblicke, unwahrscheinlich. Viele Nuggets finde ich, sind halt einfach drin, die sich ein jeder einfach für sich mitnehmen kann. und ja, von daher bleibt mir, wie meistens am Ende, immer nichts anderes noch zu sagen als ganz lieben Dank fürs Zuhören, freue dich auf jeden Fall auf eine der nächsten Episoden. und wir sehen uns da draußen in jedem Fall irgendwo im Netz.
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