Was passiert, wenn Worte nicht mehr ausreichen? Sabrina Mader schafft Räume, in denen echte Veränderung nicht durch endloses Nachdenken entsteht, sondern durch das, was du wirklich erlebst und fühlst. Mit Trommel, Pfeil und Bogen begleitet sie Frauen zurück zu sich selbst – raus aus dem Kopf, rein ins pure Leben.
In dieser Folge teilt Sabrina ihre bewegende Reise: Wie sie nach ihrer Schwangerschaft merkte, dass sie nur im Außen lebte. Wie sie sich traute, ihre Ehe zu beenden und alle Sicherheiten loszulassen. Und wie sie mitten in der Corona-Zeit den Sprung in die volle Selbstständigkeit wagte – obwohl alle fragten: „Glaubst du wirklich, du kannst von Bogenschießen leben?“
Sabrina erzählt von Frauen, die beim ersten Schuss mit dem Bogen zusammenbrechen vor Berührung. Von Seelenimpulsen, denen sie mutig folgte. Und warum es manchmal den Stier braucht, der den Torero jagt, damit wir endlich ins Handeln kommen.
Carolin Zimprich: Heute verstehen und erfahren wir unsere Welt unglaublich rational und verlieren dabei oder deswegen oft die Verbindung zu uns selbst. und genau darum will mein heutiger Gast die Menschen nicht einfach zum Nachdenken bringen. In ihrer Arbeit schafft sie Räume, in denen echte Transformation nicht durch dieses endlose Denken und durch Analyse entsteht. sondern durch eine echte Erfahrung und die eigene Wahrnehmung durch das, was passiert, wenn Worte plötzlich nicht mehr ausreichen, um zu beschreiben, was da mit einem passiert. Besonders spannend ist dabei ihr Ansatz rund um unseren Fokus und die Präsenz mit Pfeil und Bogen. denn in dem Moment, in dem jemand wirklich aufgerichtet, klar und fokussiert ist, verbunden mit sich selbst, wird später etwas spürbar, das keine Theorie vermitteln kann. und Genau darum geht es heute. wenn echte Veränderung nicht in unserem Kopf beginnt. sondern nur in dem, was wir wirklich erleben. Herzlich willkommen,
Sabrina Mader. Sabrina Mader: wie schön, vielen Dank, Carolin für diese schönen Worte. Wow bin ganz berührt. und danke für die Einladung, schön hier zu sein.
Carolin Zimprich: Ja schön, dass du diese Einladung angenommen hast, quasi in einem absoluten Blindflug. Die ist nur vom Podcast erzählt worden. und ohne dass du wirklich tief reingehört hast. Hast du gesagt? Hey, die Einladung nehme ich an der Challenge stelle ich mir und auch Ich kannte dich ja vorher nicht und habe einfach gesagt: Hey, das klingt nach einem total spannenden Thema. Lass uns doch einfach, treffen, wir machen. Überhaupt mal gar kein Vorgespräch völliger Quark rein in die vollen. und wir legen los. und was ich natürlich immer Ultra spannend finde, einfach zu erfahren. Wie genau ist man auf dieses Thema gekommen? Also, wann hast du gemerkt? Wir sind so wie ich es vorhin ja sagte: Wir sind alle total, rational, unterwegs. Wir durchdenken und zerdenken einfach alles. und wann hast du selber bei dir gemerkt. dass das eigentlich nicht so der geschickteste oder der gescheiteste Weg ist.
Sabrina Mader: Ich war irgendwann an einem Punkt in meinem Leben. Das war eigentlich so nach meiner Schwangerschaft. Ich habe einen Sohn und das hat mich verändert. und ich war s damals in diesem. Was muss ich tun? Was erwartet dieser Tag von mir? Was muss ich tun. und ich war überhaupt nicht glücklich. und ich hab irgendwann gemerkt in meinem Leben. Ich hab irgendwann gemerkt. das kann s. Noch nicht gewesen sein. Da wart noch was auf mich. Ich hab mir selber solche Regelungen gesetzt wie die Gesellschaft mich erwartet. wie andere Menschen mich erwarten, wie ich zu sein hab, dass ich ein guter Mensch bin. Ich war total viel im außen und ganz wenig bis wahrscheinlich nie bei mir und hab mich dann auf die Suche gemacht. und ja, bin fündig geworden. und es ist ganz spannend, wie mich meine Wege geleitet haben. Es hat alles begonnen mit Trommeln. Ich habe begonnen zu trommeln. weil mir eine Freundin das empfohlen hat, und, ja, hab mich einfach auch reingeschmissen, ohne zu wissen, warum eigentlich? Was ist. Das? Hat mich auf neue Art und Weise begonnen, selbst zu erleben. Ich habe vorher Psychotherapie gemacht, weil ich einfach auch wissen wollt. Wo geht meine Reise weiter hin? und I hab für mich gemerkt, dass ich mit Worten, die ganz wunderbar geklungen haben, Aber die Worte waren für mich nicht greifbar. Ich hab dieses Erleben, braucht also wirklich diese Lebendigkeit in mir zu leben und zu spüren, den Unterschied. und ja, so hat meine Reise begonnen und ist immer tiefer gegangen zu mir selbst. Ich hab dann eine spirituelle Ausbildung gemacht. in einen Frauenkreis gekommen, hab dann schamanische Arbeiten kennengelernt, Tiefe Heilarbeit kennengelernt, bin Einfach mit alten Wunden konfrontiert worden, hab, viel transformieren dürfen. Sehr krasse Reise, sehr krasse Reisen gemacht. Reisen zu mir selbst gar nicht so weit weg, sondern einfach zu mir selbst Ja, und bin immer mehr in dieses Kummer Hä da bin ja eigentlich ich wieder schön, dass ich mir wieder begegnen Derf. und so ist nach und nach alles zu mir kommen. Das intuitive Bogenschießen. das du vorher schon angesprochen hast, wo ich wirklich. wo man sich wirklich aufrichtet und wirklich fokussiert und präsent im eigenen Körper ist. und ich weiß noch, wie ich das allererste Mal den Bogen in der Hand gehabt. Hab: Das war echt so. Dieses Gefühl kenne ich. und ja, so hat mich diese Reise immer weitergeführt, immer höher mein Bewusstsein zu Schulen mir einfach bewusst zu machen. dass ich verantwortlich bin für die Energie in mir, wie Energie wirkt. Ja also dass ich verantwortlich bin für das, was ich kreiere, in meinem Leben und immer mehr und mehr kreiere ich das, was wirklich ich bin, und Menschen, hauptsächlich Frauen, dabei zu begleiten. einfach wieder in das eigene erleben zu kommen, das eigene Feuer zu nähren, die Lebendigkeit zu spüren und wirklich pur zu leben, was man wirklich ist. außerhalb dieses, wie vielleicht man glaubt, dass erwartet wird, dass man sein soll.
Carolin Zimprich: Die Gesellschaft hat schon ein unglaublich schönes Konstrukt Drumherum gestrickt, so ein Netz, aus dem man am besten mal nicht ausbricht. Weil das gehört sich nicht, das macht man nicht. Wir haben das schon immer so gemacht. Spannend finde ich, du hast ganz am Anfang gesagt. Also insgesamt ist dir das bewusst geworden in der Schwangerschaft also, in dem sich ein Körper ja einfach eh verändert, indem man eh überlegt. Okay, krass. Also bis gestern war ich alleine. Irgendwann sind wir es einfach nicht mehr. Also dann ist da einfach ein kleines Wesen, um was ich mich kümmern muss. Also sprich, die ganze. ist das ganze Leben verändert sich ja einfach alleine, nur aufgrund dessen ja schon mal du hast aber gerade erwähnt, dass du für dich wissen wolltest, dieses. Wofür bin ich gemacht? Wofür bin ich bestimmt, und hast deswegen für dich diesen Therapieweg gewählt. Die meisten gehen ja dahin, weil sie sagen, ich stecke wirklich in einer Lebenskrise. Ich stecke hier irgendwie in einer Spirale nach unten. und jetzt brauche ich mal jemanden, der mir die Hand reicht, um irgendwie wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sowas für dich, aber nicht. Also für dich war der Ansatz, ein anderer Dir Hilfe zu holen. In dem Moment.
Sabrina Mader: Ich hab tatsächlich einen Satz gehört, der mich sehr geprägt hat. Lebe das Leben, das du dir für deine Kinder wünschst. und damals war ich in einer Ehe, die nicht sehr erfüllend war. ja und bin einfach festgesteckt in einer Situation, wo ich mir gedacht habe. Okay, das wünsche ich mir nicht für meinen Sohn. und das war tatsächlich auch ein großer Antrieb, um einfach ja.
Carolin Zimprich: Um da einfach für sich andere lebensweichen zu stellen. Um einfach zu sagen: Okay, Also, das ist jetzt eine gute Partnerschaft, die mir wahrscheinlich vieles gelernt hat fürs Leben. Aber es ist nicht die Partnerschaft, die ich bis an mein Lebensende so weiterführen werde.
Sabrina Mader: Wir respektieren uns nach wie vor. Wir haben Kontakt, und es ist eine ganz wichtige Zeit. und gleichzeitig haben wir uns einfach auseinandergelebt. und das ist völlig wertvoll und völlig in Ordnung. und ja, wir ticken einfach anders. und ich Konstrukt wie ich zu sein habe. und das hab ich mir, wie du sagst, eben raus aus der Gesellschaft. Das macht man nicht. Ja wie cool. Wo hat man denn die Möglichkeit? Wo hat man denn diesen Raum und diesen Rahmen, sich so zu leben? und ja. und gehen dann völlig geflasht raus und sagen: Boah, ich war schon ewig nicht mehr so frei und lebendig und hab mir gedacht. Probiere jetzt einfach ein neues Instrument.
Carolin Zimprich: Ich kann mir total vorstellen, dass der ein oder andere denkt, so wie was jetzt, wie Trommeln. Das klingt merkwürdig. Wie war denn deine erste Begegnung damit? Also, ich weiß noch so meine ersten spirituellen Erfahrungen. Also so, die ganz ersten seichten Versuche, Das war schon so. Dieses Okay, geht das hier mit rechten Dingen zu? Darf ich darüber im außen, da sind wir wieder bei der schönen Gesellschaft und dem tollen Netz. Darf ich darüber reden Oder erklären mich alle völlig Gaga. und also das war so dieses auf der einen Seite annehmen, das total spannend und interessant finden und auf der anderen Seite wirklich zu überlegen, So, okay, ist das. Jetzt ist das die gute Seite ist das die schlechte Seite. Also was ist das da? Genau? Die Neugier hat zum Glück gewonnen, Um einfach zu sagen: Hey, wie Alice im Wunderland, so mal rein in Kaninchenbau und lass uns einfach immer tiefer hineingucken. Aber wie war das bei dir? Also, du hast dich erst einmal begleiten lassen, um einfach für dich eruieren zu können. Wo geht mein Weg? Jetzt erst einmal für mich, für diese Familie mit ohne diesen Mann. Je nachdem also, wo geht der Weg einfach weiter und hast dann gemerkt, Da ist einfach noch mehr und hast, dann Puzzlestück für Puzzlestück irgendwie gefunden. und kam dir das komisch vor? War das merkwürdig? Hast du sofort gemerkt. Das ist ein Teil von dir? Wie war das.
Sabrina Mader: Ich. Aber so meine ersten spirituellen Erfahrungen waren wirklich so. Uh. Okay, was geht da ab? Also, Kreativtherapie, wo du wirklich dann in dieses Gefühl, Eintauchst, ganz krass. und es gibt ein sehr markantes Erlebnis. Da muss ich immer wieder schmunzeln. Es war arbeiten mit Ton. und es war wirklich so einfach für sich in dieses Gefühl einzutauchen, einen alten Schmerz zu transformieren. und es war mein erstes Frauenseminar. und ich hab mit dieser Arbeit noch gar keine Erfahrung gehabt. Ja, ich war im Kopf und hab gesagt, ja, ich hab da diesen tonbrocken. und ich weiß nicht, was ich machen soll. Damit. egal hat sie gesagt: Du gehst da jetzt raus, Du kommst aus dem Kopf und tauchst deinen Kopf unter. Ja, auf alle Fälle war das eine sehr markante Erfahrung. Am Ende bin ich wirklich ganz tief in diesen Prozess gekommen. und beim Mittagessen war so jegliche Scheu und Scham vergessen, weil ich bin da gesessen, die gehorsamer Kreuz und quer davor gestanden. Ich war wirklich durch. Also wirklich, durch den Prozess. Ja, und hab gemerkt. Wow, das macht was mit mir und das macht mich frei, und ich bin ja. Dieses Konstrukte abzulegen, wie man zu sein hat, hab ich dort relativ schnell abgelegt? Genau, ja.
Carolin Zimprich: Es verschafft uns manchmal echt einen ganz krassen Panzer, der uns einfach so unbeweglich macht. aus dem man sich dann auch irgendwie nicht raustraut oder auch gar nicht weiß, wo fange ich. Wo fange ich wirklich an? beim Trommeln. Vielleicht darf man auch für den einen oder anderen, der zuhört. Also, es war ja jetzt nicht, sodass du gesagt hast, So, ich gehe zur Musikschule. Ich lerne ein neues Instrument. Was war deine Intention? Als du das erste Mal davon gehört hast. dass man im Prinzip durch. Also es ist ja nun mal ein Musikinstrument. Nichtsdestotrotz. Aber es hat ja einfach eine ganz andere Wirkung, weil es ja einfach Schwingungen erzeugt. und diese Schwingungen machen. Ja letztendlich, was mit uns. oder haben einen Einfluss dann auch auf uns? Was war dein erster Gedanke, als du davon gehört? Gelesen hast dich da angemeldet hast. Was war so deine Intention oder dein Wunsch dahinter?
Sabrina Mader: Ich habe gar nicht wirklich mit dem Kopf bin ich drangegangen. Eine Freundin von mir hat gesagt, sie würd gern mal Trommeln probieren. und ich weiß nur, dass ich mir damals gedacht hab, wie schräg. Das hätt ich noch gar nicht gedacht. Es war wirklich diese Herangehensweise und I hab dann erst im Laufe der Zeit an mir erfahren, was das Trommeln mit mir macht. Ich hab dann Trommel und Rhythmus Ausbildung gemacht, wo es einfach viel um die Technik gegangen ist, den eigenen Rhythmus zu schulen und in diesen ganzen Jahren, die ich damit verbracht habe, ist mir immer bewusst geworden für mich selber, wie kraftvoll. Das Trommeln mich in andere Sphären bringt ja so in eine absolute in diese Nullfrequenz, wo man immer wertet, wo man einfach ist, und einfach in diesem Moment ist. und ja, hab dann einfach auch gemerkt, dass das gleichzeitig war ich relativ schneud, als ich gemerkt hab. Mich fasziniert diese Kraft dahinter, dieser diese Frequenz, und was es mit uns macht und dass es ja, was sehr Altes ist, was in unserer Kultur früher sehr intensiv gelebt worden ist. Es hat ja diese Heilerinnen gegeben, die wirklich mit der Trommel geheilt haben. und deswegen ist es auch nicht erstaunlich, dass auch so viele Frauen sich zum Trommeln gerufen fühlen, genau.
Carolin Zimprich: Lass uns mal ein bisschen hinter die Kulisse gucken mit der Frage: Wie alt ist dein Sohn heute.
Sabrina Mader: 26.
Carolin Zimprich: Dass man einfach sagen kann. So ne also die Liebe. Sabrina beschäftigt sich jetzt quasi mehr als ein Vierteljahrhundert, einfach genau mit dieser Thematik? Um wirklich zu verstehen, was macht das mit einem, Welche Auswirkungen hat das? Einfach auf sein eigenes Leben? und wenn du jetzt einfach mal zurückspulen würdest. Also die Sabrina von heute und die Sabrina. Ach krass also so wirklich Dieser erste Aha-moment, wo du angefangen hast, die Dinge Also ich glaube, wir haben ganz oft so Einsichten, wo wir sagen: jetzt habe ich es verstanden. aber das verstehen und gleichzeitig integrieren. Im eigenen Leben sind ja noch mal 2 völlig andere Paar Schuhe, um zu merken, dass das wirklich eine Auswirkung hat, wie wir im Alltag einfach unterwegs sind, und dass das ja auch. Also so dieser erste Stein wie beim Domino, dass das ja dann auch so eine Wellenbewegung hat. Kannst du dich da noch so an erster Stelle Erfahrung erinnern? So, Das erste war, wo du gemerkt hast. Boah krass, das hätte ich gar nicht gedacht, dass das auch darauf einen Einfluss haben kann.
Sabrina Mader: Ja, da fällt mir auch jetzt so diese. Ich hab ja diese Einzelbegleitungen in der Natur. wo ich einfach Menschen wieder so zurückführe, an ihr Inneres Wissen an ihre innere Weisheit. Das ist der Walk Your Soul. und durch diese Arbeit, die ich da kennengelernt habe, habe ich einfach gemerkt. Dieses Sicherheitsdenken, das wir oft haben, dass wir so safe sein wollen, vermeintlich Sicherheit, und das hab ich mir dort abtrainiert. Diese Arbeit ist wirklich, Du begibst dich in den Moment und völlig vertrauensvoll. Öffnest du dich für diese Impulse, die Seelenimpulse und diese Arbeit hat mich war auch ein großes Puzzleteil, das mir dazu gebracht hat, einfach zu vertrauen und mutig dem zu folgen, was ich an Seelenimpulsen bekomme. Eben irgendwann war dann eben dieser Impuls. Okay, die Scheidung. Ich trenn mich jetzt. Das war für mich damals der richtige und wichtige Weg. und dieses mutige. Das war für mich wie ich setz mich jetzt auf die Rutsche und ich rutsch da jetzt, und ich weiß nicht, was unten ist, aber ich hab so kraftvoll in mir gespürt. dass das jetzt dieser Schritt ist, der dran ist. und dem sind ganz viele andere mutige Schritte gefolgt und einfach wirklich in diesem Vertrauen. Okay, ich spüre das jetzt teilweise. kann mein Kopf vielleicht noch nicht durchdenken. Wo führt mich das jetzt hin? Aber ich spür. Ich muss das jetzt tun. und deswegen mach ich das, und ist es ja. und dieses, Das ist es, wo ich es liebe, Frauen zu ermutigen und zu sagen: Hey. wenn du was spürst in dir, und dieser Ruf wird ja oft immer lauter. Das heißt, manchmal hört man, was und sagt. Ich weiß ja nicht, was mich erwarten. Das wird echt unangenehm, weil da stehen Schritte an, die nicht fein sind. und das, was sich bei mir im Laufe dieser ganzen Jahre gezeigt hat. Eine Ausbilderin von mir hat damals gesagt: In gut Österreichisch kannst du nicht, weil zu diesem Zeitpunkt, damals hab ich absolut noch keine Idee gehabt, was dann noch alles auf mich wartet, wenn ich mich öffne für all diese Schritte, die anstehen, die da sind. Das ist einfach so das, wofür ich wirklich brennen Menschen zu sagen: Hey, Trau dir. Natürlich ist der Kopf dabei, und das ist super, dass der dabei ist, dann trauen wir uns nicht. Du weißt, was ich meine.
Carolin Zimprich: Wir müssen vielleicht. wir müssen vielleicht den Satz von deiner Ausbilderin vielleicht einmal ganz kurz, mit übersetzen für den einen oder anderen, der vielleicht so in der Dialektsprache gerade nicht so ganz hinterherkommt. Also, es geht ja im Prinzip um die Dinge, die einem passieren, Die kannst du dir vorher gar nicht ausdenken oder ausmalen. Also, es passiert einfach.
Sabrina Mader: Genau.
Carolin Zimprich: Da entstehen plötzlich Dinge, wo du vielleicht irgendwann mal gedacht hattest. Ach, wär schon cool. Aber das ein oder andere war wahrscheinlich schier unerreichbar, Erst einmal mit diesem völlig rationalen, analytischen Denken. und dann plötzlich passieren die Dinge. und plötzlich passieren Dinge, wo man gar nicht dachte, dass es diese Dinge gibt.
Sabrina Mader: Genau genau, und dass. wie Du eingangs so schön gesagt hast, wir oft nicht mit Worten arbeiten. Natürlich wirken Worte auch Worte haben Kraft, Worte haben Magie, die wirken in uns und gleichzeitig viel mit Energie, wo ich sage: Okay, wir können jetzt über das reden Wir können aber auch die Energie anschauen und spüren. und das Schöne ist, dass Menschen dann das Selbstwahrnehmen in Selbstermächtigung, in Eigenermächtigung spüren. Okay? Wow, das spürt sich so an. Stimmt Das gespürt sich überhaupt nicht gut an, okay? Das ist fein das das ist gut. Wenn das dabei ist, und das ist so genial. und dass wir so viel Weisheit in uns alle haben, die wir, wenn wir unser Bauchgefühl unsere Intuition nicht beachten, unseren Seelenimpulsen nicht folgen die und wird sie nicht nutzen, was sehr, sehr schade ist.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. Also ich glaube auch, dass vieles von da draußen einfach übertüncht wird. und so, wie du vorhin schon sagtest, dieser innere Ruf, der ist eigentlich schon laut, aber irgendwie stellen wir dann immer noch so ein bisschen in die Besenkammer und denken uns vielleicht später. Mal, oder ist jetzt gerade nicht wichtig. Ich habe jetzt keine Zeit, da hinzugucken. Wann war für dich denn dieser Impuls da zu merken Das, was ich da für mich tue. Das ist unbedingt super wichtig, dass ich das als Aufgabe weiterhin größer mache, dass ich das für andere tun kann, also dass ich nicht nur mir diene, sondern dass ich wirklich anfange, anderen zu dienen. Wann war für dich wirklich der Gedanke, da zu sagen, ich baue mir damit eine Selbstständigkeit auf.
Sabrina Mader: Also, ich hab ja lang schon neben einem Bürojob. Also ja, ich hab immer im Büro gearbeitet, an verschiedensten Stellen. habe ich immer schon nebenher am Anfang Trommelkurse gegeben, Begleitungen, bogenschießen aber sehr minimal. und irgendwann, es ist jetzt, glaube ich, so 10 Jahre oder so her habe ich gespürt. Ich mag jetzt in die volle Selbstständigkeit gehen, weil ich mag jetzt wirklich mein ganzes Herz in das legen, wofür ich Brenn und ja, das war so, und und dieses mir bewusst zu machen, wie viel Wert das auch für andere hat. Das ist mit jedem Mal steigert sich das mit jedem Mal, wo eine Frau bei mir ist. die dann rausgeht und mir Rückmeldung gibt und sagt: wow, das. und das ist jetzt bei mir passiert das. und das hat sie verändert. und dieses Ja, Gefühl, das steigert sie wirklich von Termin zu Termin, weil ich so ein Geschenk finde, dass ich Menschen mit dieser Arbeit so inspirieren kann, ja in die Kraft begleiten kann, die und vermittel halt diesen für mich tieferen Aspekt. Diese Aufrichtung und zu sagen: Hey, diese präsente Weiblichkeit, die darf jetzt wieder da sein, wirklich dich zu spüren.
Carolin Zimprich: und jedes Mal, wenn ich daran denke, kriege ich Gänsehaut.
Sabrina Mader: Ja, Tatsache. Ich kenn s jetzt nicht nur an einer Frau aufhängen, aber tatsächlich fällt mir jetzt gleich eine. Ja, Es berührt mich gerade eine Frau ein. Die hat den Bogen in die Hand genommen, die hat den Schuss. ich weiß gar nicht, hat sie geschossen, Aber ich glaube, sie hat noch geschossen. und dann ist sie in Tränen zusammengebrochen und war so berührt von ja von sich selbst. und das sind halt Dinge, die passieren. wo du sagst. Wow, ja, was das bewegt. Alles.
Carolin Zimprich: Ich glaube, das ist der Moment, wo viele an dem Punkt merken, wie ich das eingangs sagte. Es gibt Dinge, die kannst du nur erleben. Die kannst du mit Worten nicht beschreiben. weil jetzt, würde der ein oder andere sagen: ja, mein Gott, Bogenschießen, halt. Also, wie du gerade sagst, wenn man das halt so als Sport macht, mein Gott, nimmst du halt hier, Bogen und ein Pfeil, stellst dich da hin? Ja, vielleicht noch einen Köcher auf den Rücken, wo du noch ein bisschen Munition quasi mit dir mitschleppst. Stellst dich da hin? Guckst du, Worauf zielst du? Vielleicht hast du eine Zielscheibe? Ja, nein, Suchst dir ein anderes Ziel aus, Wenn keine Zielscheibe da ist draufhauen, fertig, sich über das Ergebnis freuen fertig aus. Aber genau das ist es ja nicht.
Sabrina Mader: Genau.
Carolin Zimprich: So. und das ist, glaube ich, so das Ding, dass man genau bei manchen Techniken wirklich verstehen darf. Es hat einfach eine völlig andere Wirkung. Wenn du mit völlig anderen Gedanken genau an diese Tat schreitest.
Sabrina Mader: Genau? Ja. und es ist, ich habe die Erfahrung gemacht. Natürlich kommt es immer auf die Gruppe an, oder die Menschen, die ich begleite. wie offen oder wie offen das Feld gerade ist oder was es Grad ist? Ist es ein Teambuilding? Oder ist es einfach ein Frauenkreis, wo es einfach tiefer geht. und manchmal. es ist ja nicht sodass ich was forciere, sondern es kommt, was kommen darf. Manchmal ist einfach ein Trommelkurs, und ich zeige eine Technik und Denk. Mir wird arbeiten nicht zu tief, aber wenn es kommen soll, kommt etwas an die Oberfläche, einfach nur auch durch das, dass ich den Raum immer halte. diese Energie halte und diese Präsenz bin und der Raum geschaffen ist. genau passieren. Manchmal zeigen sich, dürfen sich manchmal Dinge zeigen. und manchmal ist es einfach ein schönes Wirklich in den Körper kommen und ja, und eine kraftvolle Zeit mit dem Bogen verbringen.
Carolin Zimprich: und dann passieren Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass es diese Dinge gibt. Das ist ne. Also, das ist ja das Verrückte auf der ganzen Zeit in deiner Selbstständigkeit. Also, du hast vorhin gesagt, du hast im Büro gearbeitet, hast dann quasi nebenher einfach das so ein bisschen nebenberuflich aufgebaut. Da war kein krasser Fokus drauf. Das hat Spaß gemacht, quasi so ein bisschen ein bezahltes Hobby. und irgendwann war für dich dann einfach klar. So, Jetzt müssen wir das einfach ausbauen. Jetzt häng ich den Job an den Nagel und machen nur noch. Das hat dir dieser Gedanke Bauchschmerzen bereitet, oder war das für dich sowas von klar. Das war so nö. Also Bis gestern war Büro, und heute halt nicht mehr.
Sabrina Mader: Da ja natürlich immer diese. Was heißt immer Ab: und an, So, der Kopf, der gesagt hat, bist du dir echt sicher. dass das schlau ist. und natürlich hört man dann von außen. glaubst du, dass du mit Bogenschießen, trommeln, Geschichten erzählen, Energie, Arbeit, was auch immer du machst, leben kannst. und diese Dinge, auch wenn ich gut bei mir sein kann. Natürlich hinterlassen die vielleicht so eine kleine Spur. und man denkt, naja. klar. und gleichzeitig war immer dieses kraftvolle Gefühl. Deswegen bin ich da. Das ist mein Job hier. Deswegen bin ich, da, dass ich Menschen in ihrer Kraft begleite. und dann war das auch immer schnell wieder weg, Diese bist du dir sicher, und vor allen Dingen war das ja. Damals will man immer schlecht im Zahlenmerken. Ich hab s erwähnt.
Carolin Zimprich: Nicht schlimm War es gut.
Sabrina Mader: War also dann die Corona-zeit. Natürlich. Das war auch diese Zeit. Da war die Auftragslage nicht bombastisch.
Carolin Zimprich: Keiner weiß, wie das passieren konnte.
Sabrina Mader: Ja.
Carolin Zimprich: Wunder.
Sabrina Mader: Die ich.
Carolin Zimprich: und gab’s. Also, ich kenne das von anderen Unternehmern zwischendurch dann immer so dieses. Okay, ich habe irgendwie gerade nicht so das Gefühl, dass das so läuft, wie ich mir irgendwie gedacht hätte, wie es laufen könnte. Wo ist das nächste Handtuch? und wo ist die passende Ecke, dass ich das eine in das andere pfeffern kann. Ich habe bis jetzt noch keinen getroffen, der gesagt hat, Nee, also solche Momente, die hatte ich ja nie. Es war ja immer alles. Ja, Der Anfang war ein bisschen holprig, aber dann lief es wie geschmiert oder wie geschnitten Brot. Wie war das so? Bei dir in den letzten Jahren.
Sabrina Mader: Ja, das über längere Zeitraum Menschen zu begleiten, also wirklich übers Wochenende oder Jorresbegleitungen zu machen, und dann wird das vielleicht nicht gleich so angenommen, wie man sich das vorstellt, dass man denkt. Okay, jetzt rennt mir niemand die Hütte ein. schade eigentlich. und ja, dann, Okay, natürlich reflektiere ich dann auch immer wieder, was Wie ist das Angebot stehe voll Dahinter, ist alles stimmig, gefällt mir der Platz, die sind reflektiert, und natürlich auch. und gleichzeitig hat mir eine wundervolle Lehrerin gesagt, Sabrina: Wenn du das ausschreibst. und es meldet sich eine Person, dann machst du das. und das mache ich auch. Damit sie sich rechnet, brauch ich so und so viele Leute Das mach ich jetzt nicht mehr. Wenn ich ein Seminar hab, und es meldet sich eine Person, dann findet das statt. und ja, ist einfach wunderbar ich bin. Damit. Ist es ein wunderschönes Gefühl. und passiert ja? Nix umsonst.
Carolin Zimprich: Das sehe ich auch so. Also gerade so, dieser Mist in unserem Alltag, wo man immer denkt, Okay, warum immer ich oder so. Also ich glaube, die Momente kennen wir auch irgendwo alle. Also ich glaube, dass einfach so der größte Scheiß, der uns so im Leben einfach passiert, dass das unsere allerbesten Geschenke oder die besten Lehrer sind. Überhaupt. Es ist einfach wohlig, warm, verpackt also in so einem Haufen Mist? Nun mal einfach. Man darf da beherzt reingreifen und sich diesen wahren Krempel einfach ansehen, mit allem, was dazugehört und Auf der anderen Seite würde ich natürlich auch trotzdem sagen, und da schlagen bei mir immer so 2 Herzen in meiner Brust. Also, auf der einen Seite weiß ich ja, alles ist für irgendwas da, und es ist total wichtig. und auf der anderen Seite würde ich dann sagen. Okay, ja, wenn das jetzt halt nicht so geklappt hat, wie ich mir gedacht habe. Okay, dann lass uns mal das Zahlenwerk angucken oder lass uns die Worte angucken, die da drüber stehen. Also was hat im Marketing funktioniert? Was hat halt nicht funktioniert? Was ist das, was der Markt da draußen sagt, was er ganz gerne kaufen wollen würde. und was habe ich da draußen verkauft? Also passt das zusammen, Oder aber hab ich voll am Markt dran, vorbeigesprochen, und Sie hätten eigentlich total gerne gekauft, aber keiner hats geschnallt, was ich da tu. Das sind halt auch immer total wichtige Fragen, die man sich irgendwo stellen darf. und ich glaube, es gibt da so 2 riesengroße Lager, die wahrscheinlich stundenlang darüber diskutieren und wahrscheinlich auch streiten könnte, was der richtige Weg wäre. Wo einer sagt, so wenn es nicht. wenn sich irgendwas nicht verkauft hat, dann war es halt das Marketing schuld und die anderen würden sagen, ja, hast du in den chinesischen Kalender geguckt? Also, da stand ja ganz klar Danger Day, Das kann ja nicht klappen. So, und das finde ich so spannend. Also, ich für mich versuche einfach immer so, beide Welten irgendwie so zusammenzukriegen, wo, ich sage so Ja, hier also gerade Online-business. Also, ohne die liebe Technik könnte ich nicht arbeiten, und auf der anderen Seite weiß ich halt auch in diesem Universum gibt es einfach universelle Gesetze, und die gelten für uns alle. Wir sind alle miteinander verbunden. Da sind völlig absurd. Magische Dinge, die plötzlich passieren. ohne dass ich was gemacht habe, und auf der anderen Seite ist natürlich immer diese Rationalität im Hintergrund. Also, es ist so. Es pulsiert mal es mal rechts, mal mehr, links. Wie bist du damit umgegangen?
Sabrina Mader: Sondern ich da wirklich so von mir aus Seele aus meine Angebote kreieren. Was ich jetzt Grad spür wirklich tief. Das will ich nach außen geben. weil ich sonst das Gefühl hab, Ich verbieg mich und bin nicht echt. Es kommen ja oft Kunden zu mir, die sagen. das und das zu machen. und wenn ich das so nicht spüre, dann kann ich das nicht machen, weil, dann bin ich nicht echt. und natürlich, was ich merke, was für mich immer mehr learning ist und mir glaub ich, immer besser gelingt, ist wirklich in Worte zu fassen, was ich mach mit der Trommel noch tiefer zu gehen. und jetzt gelingt mir das immer mehr, ja wirklich auch nach außen zu transportieren. He, wenn du in meine Räume kommst, dann passiert das und das oder oder öf öffnet sich der Raum und die Möglichkeit für dich, damit das und das passieren kann. Das ist so mein Ansatz. Ja, genau. Ich glaube.
Carolin Zimprich: Das ist auch der einzig richtige Ansatz dahinter zu gucken. Also, es geht gar nicht darum zu sagen So, Ich habe mir gedacht, ich biete Butter an Butter. Wollte Keiner Also, jetzt mache ich Brot: Ja, also den Unterschied meinte ich gar nicht sondern wirklich dieses. Okay? Also, ich habe da ein Angebot, wie du vorhin sagtest, Retreat oder schöne Workshops. und auch ich habe schon. Ach, ich habe schon die geilsten Kreationen da draußen gehabt. Wo ich dachte, so. das sprengt den Markt. Ja, und das Einzige, was es gesprengt hat, war einfach meine Laune für ein, 2 Wochen. und mehr ist halt nicht passiert also von daher, I feel you. Auf jeden Fall, und Ich glaube, jeder andere da draußen, auch was ich immer. Ich gebe immer so ein schönes Bild mit von wenn du in den Supermarkt gehst. und du stehst vor einem Schokoladenregal. und du siehst diese ganzen tollen, verpackten Schächtelchen von Tafelschokolade sei dir bewusst dessen Darüber es ist ein Bruchteil. Vielleicht weiß ich nicht, 4, 5% von all dem, was im Labor irgendwann mal als Produktidee entstanden ist. und ein Bruchteil davon hat es geschafft, bis ins Ladenregal zu kommen, und alles andere ist zwischenzeitlich in der Presse gelandet, und niemand spricht darüber. und dieser weg von. Ich habe da eine Idee und ich will da was machen. und ich will das produzieren. und jetzt verpacke ich das noch schön, und die Leute stehen drauf und reißen es mir förmlich aus den Händen. Das ist halt ein Weg. und das ist halt ein anpassen. Ich glaube, viele wissen das gar nicht, dass es da draußen zum Teil ganz spezielle Orte gibt. Meistens sind es Tankstellen, und das sind einfach Test. Das sind Testkäufe, die da sind, einfach um zu gucken. Wie kommt das Produkt in der Verpackung an? Oder nehmen wir jetzt hier Erdbeere, oder? Nehmen wir doch Weltmeister. Also auf welchen Geschmack wollen wir uns da irgendwie einigen? Was wird einfach angenommen und was nicht. und die haben einfach ganz spezielle Stores, wo die einfach für sich davon ausgehen können, dass das Zahlen sind mit Indi und Business ist letztendlich ein Numbers Game natürlich. und dass man aufgrund dessen wirklich verstehen kann, nicht alles das, was als Idee einfach geboren wird, wo man selber sagte, Boah, das wird der Verkaufsschlager schlechthin. ist hinterher das, was irgendwo in einem Regal steht. Also wir scheitern, glaube ich, oftmals mehr mit Ideen. als dass wir Dinge hervorbringen, mit denen wir ganz krass brillieren können, und natürlich die Ausnahmetalente. Da Draußen gibt es, egal, was die anfassen. Es wird zu Gold. Ja, auch die gibt es natürlich auch. Da hat man dann natürlich oft so, dieses okay? Es kann doch nicht sein. Also egal was der macht, das scheint irgendwie immer zu funktionieren. und bei mir läuft hier irgendwie gar. Also man stellt sich ja immer dann da drunter. und sobald man sich ja mit diesen Dingen vergleicht, hat man ja von vornherein Schon verloren. Das kann ja nie passieren. und ich glaube, es ist ganz wichtig zu wissen oder auch zu verstehen, dass ganz viele Ideen, von denen wir einfach haben. am Markt nicht bestehen wird. Also es ist normal und es ist einfach nicht schlimm, dass das einfach letztendlich so ist. und dieses Hingucken von. Ich habe da eine Idee von: Nehmen wir das Trommeln zum Beispiel bei dir, um dann einfach darunter zu gucken. Okay, Was bewirkt es denn? Was macht das? und was können Menschen, die damit noch nichts an der Brause haben, also für die das völlig Gaga ist. für die es aber so wichtig wäre, diese Erfahrung zu machen? Welche Worte kann man wählen, damit sie sich angesprochen fühlen, also damit man sie erreicht. und ich glaube, das ist so, wie man Marketing glaube ich, so verdolmetschen kann. Es geht gar nicht darum, den nächsten Kassenschlager zu produzieren, sondern es geht darum. dass wir für uns wissen, dass das, was wir anbieten, für viele so unglaublich wichtig wäre. Sie es aber nicht wissen, weil sie keine Berührungspunkte haben, weil sie den Bezug dazu noch gar nicht haben oder weil sie gar nicht wissen, dass das überhaupt existiert. Also, wie deine Ausbilderin sagte, es passieren Dinge, wo du nicht wusstest, dass es diese Dinge gibt.
Sabrina Mader: Ja.
Carolin Zimprich: und ich glaube, das ist so wirklich so. Dieses Verdolmetschen von. Das ist halt Marketing, um Menschen zu erreichen, die davon erfahren müssen. weil es einfach das beste Erlebnis für sie wäre, was sie überhaupt machen können.
Sabrina Mader: Ja, das hast du so schön gesagt. Da fallen mir keine Worte ein. Das unterstreiche Ich unterschreibe ich.
Carolin Zimprich: Voll gerne gerade in puncto Marketing. und also Business funktioniert nicht ohne Marketing. und Business funktioniert nur, wenn wir Kunden haben und wenn die Halt kommen und wenn die Spaß haben, bei uns zu kaufen. Ich kenne auch ganz viel, und so ging es mir ja früher auch so. Dieses. ich helfe aber viel, lieber bevor ich eine Rechnung schreibe, So, ja, das ist total toll. In dem anderen habe ich geholfen, aber mir selbst halt nicht und bin halt irgendwie auch auf dem Zahnfleisch gelaufen. Zwischenzeitlich, und das ist, glaube ich so das, was man verstehen darf, das ist darum geht, wenn man das Business hat und die Dinger nach draußen verkauft oder aber auch versucht. im Außen, auch wenn man innen drin arbeitet. Aber im außen geht es einfach wirklich darum, so zu erklären, dass Menschen es nachvollziehen können, damit sie überhaupt eine Chance haben. Also weil genau für die ist es Ja, Also du hast ja damals irgendwann für dich die Eingebung gehabt in irgendeiner Form. Ich muss mir jetzt Hilfe holen und hast dann wahrscheinlich auch irgendwo weiß ich nicht ein Namensschild, eine Visitenkarte, einen Flyer. Also, du hast irgendwas gelesen, Was dich angesprochen hat.
Sabrina Mader: Ja.
Carolin Zimprich: Wo du damals gesagt hattest, die ist es, oder der ist es.
Sabrina Mader: Ja, ja, und ich habe ab und an nicht. Du hast irgendwas was ich brauch. Aber.
Carolin Zimprich: Aber die gibt es.
Sabrina Mader: Ja definitiv genau.
Carolin Zimprich: und dann hast du für die auf jeden Fall vorher schon die richtigen Worte gefunden. und dann gibt es die, die brauchen es noch so ein bisschen so wie der Beipackzettel bei irgendwelchen Medikamenten, so.
Sabrina Mader: Genau.
Carolin Zimprich: Wo wir uns hinterfragen. Wie faltet man das wieder zusammen? Geht das überhaupt? Das.
Sabrina Mader: Ja, ja.
Carolin Zimprich: und was also die, die einfach so zu dir kommen und sagen, Sabrina, bei dir bin ich richtig? Ich habe nicht. Also, ich weiß nicht warum. Aber was erlebst du mit diesen Menschen? Wo würdest du sagen? Sie wussten schon warum, Aber es hat so eine Woche auf 2, 3 gebraucht. dass Sie es dann selber ausdrücken konnten, warum es so war.
Sabrina Mader: Dieses Warum ist oft gar nicht so präsent? Sie wissen s oft gar nicht. Es erinnert mich so an die Zeit, wie ich losgegangen bin. Ich hab ja zum Trommeln angefangen. einfach das gemacht, weil ich mir gedacht habe. Okay, das brauche ich jetzt. und die Menschen, die sagen zu mir, die kommen einfach weil sie spüren. Du hast irgendwas, was ich vermisse, was ich mir auch holen möchte. und dann, in Wirklichkeit ist es dann ich, und die dürfen da einfach ganz ihrem Gefühl vertrauen, da das harmoniert, da schwingt, was was ich in mir in mein Leben integrieren möchte, genau die. Das erleb. Ich halt, dass die dann immer mehr den Kopf ausschalten, also jetzt in einer guten Art und Weise. Natürlich ist unser Kopf ganz wichtig. Das Früher war ich ganz schlimm. Ich hab einen Impuls gehabt, und dann hab ich ihn erdacht. und ja, Für und Wider. und dieses und jenes. und bis dieser Impuls totgedacht war, Ja. und genau, und das ist schade.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. und umso erfreulicher stell dir mal vor, man würde dir das wegnehmen. Man würde sagen: so Sabrina ab morgen wieder Büro. Was wird das mit dir machen?
Sabrina Mader: Puh, Das könnte man nicht so einfach, weil. was wird das mit mir machen? Ist? Ich würde jetzt einmal sagen, in welchem Umfeld auch immer ich bin. ich würde auch im Büro wieder meinen Weg finden, Meins meins zu machen. Ja, meins meins zu leben.
Carolin Zimprich: Sehr anpassungsfähig.
Sabrina Mader: Nimmer meine Büromitarbeiterin. das ist eine gute Frage. Karolin. Was würde ich machen, wenn ich wieder im Büro wäre?
Carolin Zimprich: Natürlich ist das eine gute Frage. Ich habe sie gestellt.
Sabrina Mader: Ich hab s nicht vor.
Carolin Zimprich: Nee natürlich nicht, aber ich finde also, ich finde, es macht manchmal total viel Sinn, sich dessen bewusst zu sein. Also, wir können zwischendurch alle mal irgendwie über das ein oder andere fluchen und stellen einfach fest: ja, Büro Stapelverarbeitung, was da nicht so alles anfällt, Rechnung schreiben. Irgendwie gucken Haben die Leute bezahlt? Ja, Nein. Wenn nicht, was müssen wir dann machen? Also, das sind ja alles einfach so. Die Bausteine, die gehören ja nun mal einfach mit dazu, und man könnte ja auch sagen, Okay. das ein oder andere ist mir einfach viel zu blöd. Ich finde das schöne Drumherum um die Selbstständigkeit. Darauf habe ich Bock. Aber auf dieses ganz viele administrative und so da, eigentlich irgendwie gar nicht. und das raubt mir den letzten Nerv. und dann habe ich irgendwelche Gesetze und Bestimmungen, an die muss ich mich halten. und dann nervt dann das Finanzamt. und ach, keine Ahnung, wer sonst doch so dann so zu überlegen? Okay, aber Wie würde sich mein Leben, und das hat ja wirklich Einfluss auf den kompletten Alltag? Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich plötzlich nicht mehr. Mein eigener Chef wäre. und dann ist für mich so dieses Nee, Das steht mir überhaupt mal. Also, da könnte die Hölle zufrieren. Das steht überhaupt gar nicht zur Debatte. Das geht gar nicht absolut unvorstellbar.
Sabrina Mader: Ich lieb diese Freiheit. Ich möcht die nimmer missen. Das ist einfach wunderschön. und auch zu wissen. gewisse Büroarbeiten oder die Macht man halt oder die Steuer oder so. Ja, das ist zu tun und gleichzeitig. ja, es ist voller Geschenk, dass ich das machen. Derf, dass ich die Möglichkeit hab, ist auch nicht selbstverständlich, dass ich meine Selbstständigkeit leb und ja.
Carolin Zimprich: Ich weiß nicht, ob es nicht selbstverständlich ist. Oder? Also, du warst halt mutig für dich diese Entscheidung zu treffen. Also, du warst entscheidungsfreudig und hast gesagt, hey, ich mach das, wenn ich mag, der nicht gewinnt, und wenn ich das nicht ausprobiere, werde ich nicht wissen, ob es klappt oder ob es nicht klappt. Also und auch da mal wieder ein wunderbarer Beweis von man sieht erst, ob es klappt, wenn man es gemacht hat. und am Ende des Tages stellt man fest, es hat funktioniert. Hpa. das ist so, das Ding, und ich hatte. Heute Morgen hatte ich noch ein Telefonat auch eine äußerst talentierte Frau, und da war noch so, dieses, Ja, ich weiß, noch nicht mal gucken. Im Moment ist doch noch alles gerade schön, so wie es ist, und ja, vielleicht demnächst irgendwann mal oder aber eben auch nicht. Also wahrscheinlich hat mich an einen Post erinnert, den ich vor vielen Jahren mal geschrieben habe, wo ich sagte, die Leute bewegen sich meistens erst dann, wenn’s Badewasser wirklich zu kalt wird. Solange das noch lauwarm ist, bleiben sie alle liegen und bewegen sich nicht. Weil warum denn auch? Aber dann, wenn es unangenehm wird, dann fangen Sie plötzlich an, sich zu bewegen, wo ich immer denke, so Aber wenn wir 3 Tage vorher angefangen hätten, könnte vieles so viel Smarter sein. ein bisschen Druck raus, das Ganze ein bisschen einfacher angehen. und ich glaube, dann ist es auch viel leichter, aus diesem ganzen Kopf rauszukommen, sondern Dinge auch mal ein bisschen intuitiver entscheiden zu können, als wenn man quasi immer ganz oft aus dem tiefsten Schmerz heraus irgendwie agiert.
Sabrina Mader: Ich passt. Eh: So ein österreichischer Ausspruch, und ja. wie du sagst, ich hab einmal so lustige Karten, wo gefunden da ist. Da ist Stier und eine Torero. und der Stier macht Kehrtwende und jagt den Torero und sagt, und irgendwie das Sprüchwort. Drunter Wie war der Spruch? Manchmal ist es schwer, die richtige Motivation zu finden, aber wenn du Glück hast, findet sie dich. Das ist ein schönes Bild zu dem, was du auch sagst. Für mich war die Karte so eindrücklich, weil manchmal gehst du vielleicht nicht los und es soll nicht so passieren. Aber manchmal dreht sich der Spieß um und du musst losrenne, für die ja. und die Idealform. Hast du gemütlicher Zeit loszugehen, für dich? Ja.
Carolin Zimprich: Ja, das wäre, das wäre der Idealfall. Einen schönen kleinen Idealfall, Liebe Sabrina, habe ich für dich jetzt gerade auch noch. Ich finde diese Überleitung immer so schön, und zwar wo kommt jeder Gast bei mir zum Ende immer noch ein schönes, kleines Spiel. Du siehst 5 Spielekarten, eine Pinke, eine Blaue, eine Gelbe, eine orangefarbene und eine Grüne. und je nach Farbe, wissen wir 2 gleich noch: Welches kleine Spiel wir spielen.
Sabrina Mader: Okay, Ich wähle die gelbe Liebe. Carolin.
Carolin Zimprich: Die Gelbe, dann gucken wir doch mal rein, was sich hinter Gelb verbirgt. und wir beide spielen, automatisiert oder improvisiert. Ich geb dir jetzt gleich ein paar kleine Vorgaben, 3 Stück an der Zahl, und du kannst für dich einfach intuitiv Gucken. In deinem Business. Wir sind ja bei Scale und Flow ist das Ganze automatisiert im Hintergrund. Oder? Aber merke, ich krass so ein bisschen Zähneknieschnitt. Das ist viel manuelle Arbeit oder ich, muss da zwischendurch einfach mal improvisieren, damit das ganze Ding auch ordentlich geradeaus läuft.
Sabrina Mader: Ja.
Carolin Zimprich: Bist du bereit?
Sabrina Mader: Yes.
Carolin Zimprich: Okay, dann starten wir los. Der wöchentliche oder monatliche Newsletter verschickt er sich automatisch, oder bist du da hinterher?
Sabrina Mader: Nein, den mach ich. Manuel.
Carolin Zimprich: Terminbuchung bei dir, Um einfach mal dich kennenzulernen, um einfach zu gucken, ob das, was du tust. für mich ist oder eben auch nicht. Funktioniert der Prozess im Hintergrund automatisch? Oder sind es noch viele Klicks.
Sabrina Mader: Meine 1 zu 1: Begleitungen kann man ganz automatisiert buchen, Genau. und ich Krieg die Info Buchung eingegangen.
Carolin Zimprich: Ganze Verkaufsprozesse. Ich habe entschieden. Ich möchte unbedingt mit Sabrina zusammenarbeiten. Nach einem Webinar, nach einem Launch, nach einer Einladung zu einem wunderschönen Retreat Ist der Prozess danach automatisiert? Oder musst du dich manuell darum kümmern, dass du eventuell den ein oder anderen Kontakt auch übersiehst.
Sabrina Mader: Da bin ich gerade im Aufbau, also diese ganzen Automatisierungen. Da bin ich dabei. Genau. Also, das ist noch optimierbar.
Carolin Zimprich: Sehr gut, und ich finde es einfach so wichtig, auch da einfach mal hinzugucken, um einfach den Gedanken zu haben: hey, da kann ich wachsen. Da kann ich mir Arbeit einsparen. Da kann ich Zeit wieder dazu gewinnen. damit ich mit der gewonnenen Zeit entweder meine Lebensqualität einfach wieder ein bisschen schöner ausbauen kann oder aber damit einfach weitere Ideen nach vorne bringen kann. Gib den Hörern doch vielleicht gerne noch so eine letzte kleine Inspiration. So ein schönes kleines Takeaway. Wenn du bei deinem damaligen Start. Wenn du dieser Person dieser Sabrina, Wenn du der noch eine Whatsapp schicken könntest, was würdest du ihr heute schreiben.
Sabrina Mader: Sei mutig und vertrau dir selber vertrau dem, was du spürst. Nimm die ernst wertschätzt die und drückt das in die Welt, warum du hier bist, und du wirst nicht nur selber das größte Geschenk für dich sein, sondern du wirst das größte Geschenk für die Menschen da draußen sein.
Carolin Zimprich: Das ist eine wunderschöne Nachricht. die, wie man sieht, auch heute noch, was mit dir macht. wenn du sie damals hättest einfach vorher schon lesen können. Liebe, Sabrina. Ich bedanke mich recht herzlich für diesen schönen Einblick in deinen Weg, wie dich dein Thema gefunden hat, wie du das Thema Stück für Stück für dich aufgebaut hast und angefangen hast, diesen Prozess für dich einfach auch dann zu monetarisieren, Damit einfach wirklich ein Business draus wird. Hab: Ganz herzlichen Dank für deine Zeit. und ja, was ich immer zum Schluss sage, wir sehen uns allerspätestens alle da draußen im Netz. und ja, ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt, und es gibt nächste Woche auf jeden Fall wieder eine neue Episode von Scale und Flow.
Sabrina Mader: Vielen Dank. Liebe Carolin. Das ist richtig schön und hat Spaß gemacht.
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