Folge #19
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Identität statt Hustle: Angelika Buchmayer zeigt wie dein Business smart, schlicht & profitabel wird

mit Angelika Buchmayer & Carolin Zimprich
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Identität statt Hustle: Angelika Buchmayer zeigt wie dein Business smart, schlicht & profitabel wird
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Darum geht's

Angelika Buchmayer zeigt, warum echte Ergebnisse nicht aus Dauer-Hustle entstehen, sondern aus Identität, Klarheit und schlanken Systemen.

Vom „Wunschzettel 2000″ als alleinerziehende Mutter bis zu smarten, ethischen Businessmodellen: Wir sprechen über das Warum, kleine tägliche Gewohnheiten (1 % besser!), Zweifel auf jedem Level (ja, auch bei siebenstellig), Fokus auf alle Lebensrollen – und darüber, wie Prozesse, Routinen und ein passendes Angebotsmodell dein Business leicht und wirksam machen.

Diese Folge ist dein liebevoller Reality-Check: weniger Verzettelung, mehr Substanz, mehr du.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Wunschliste statt Businessplan: Schreib dir auf, wie du leben und arbeiten willst – dieses Gefühl trägt dich weiter als jede vorgegebene Strategie oder Blaupause.
  • Wenn dein „Warum“ groß genug ist, kommt der Erfolg mit Leichtigkeit – bleibt er aus, prüf ehrlich, wie viel du wirklich dafür tust.
  • Eine neue Identität entsteht nicht durch eine einzige Entscheidung, sondern durch kleine tägliche Gewohnheiten – fang mit einer Minute an und werde jeden Tag ein Prozent besser.
  • Betrachte dein Leben ganzheitlich statt in isolierten Schubladen – ein Business, das brummt, während Beziehungen und Gesundheit leiden, macht dich nicht erfüllt.
  • Skalierbar wird dein Business erst mit festen Abläufen: Je weniger du eine Aufgabe magst, desto mehr braucht sie ein simples, immer gleiches System.

⏱ Kapitel

00:00Schlicht, ethisch, erfolgreich: Die Expertinnenflüsterin und ihr schlankes Business-Rezept
01:26Auf der Treppe kam die Wende: „Ich will nicht mehr so weitermachen!“
05:31Ein Satz bei Google öffnet die Welt: Vom Traum zum ersten Onlinekongress
07:10Das 100.000-Euro-Nugget: Warum dein „Warum“ über alles entscheidet
09:462 Kilo pro Jahr, zehn Jahre lang: Der Abnehmkampf, den fast jede Frau kennt
12:36Eine Minute laufen reicht: Wie du dir täglich eine neue Identität baust
20:23Selbstzweifel trotz sieben Stellen: Die Schnappatmung, die niemand zeigt
30:34Wohin mit den Socken? Das banale System hinter einem skalierbaren Business
41:45Das blaue Tattoo an der zweiten Zehe: Angelikas bestgehütetes Geheimnis

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Heute begrüße ich eine Frau, die nicht nur in Marketinggesprächen hasseln lässt, sondern Dein Business Smart, schlicht und erfolgreich macht. Sie hilft Frauen, eine authentische Expertinnen-marke aufzubauen, mit Klarheit, Ethik und einem schlanken wirkungsvollen Businessmodell. und wie Sie all das auch mit Familie unter einen Hut bekommt. Genau da. Hören wir jetzt mal hinein. Von daher. Herzlich willkommen, Liebe, Angelika Buchmeyer.

Angelika: Herzlichen Dank für die Einladung, aber ich freue mich schon, bin gespannt auf unser Gespräch.

Carolin Zimprich: ja, das bin ich auch. und das, was mich am Anfang immer am allerbrennendsten interessiert ist: Wie hast du dein Thema gefunden.

Angelika: Wie habe ich mein Thema gefunden? Das war 2.000. Bin ich auf der Stiege mit einer Freundin gesessen und habe gesagt, ich möchte nicht mehr so weitermachen. Ich wusste das schon länger ich und war ganz viel auch im persönlichkeitsbildenden Bereich unterwegs, Trainer, Trainerausbildungen usw. und habe mir immer gedacht. Okay, das mit den Kids alleinerziehend. Das funktioniert nicht so dass ich da durch die Welt ziehen will und Mama und Karriere gleichzeitig mache. und ich wollte mal wissen, da muss doch eine Lösung geben. Das kann doch nicht sein. und damals war gerade der Beginn, finde ich von diesem ganzen digitalen deutschsprachigen Raumzeitalter, Wenn du so willst und da sind halt dann Sachen oben gestanden wie ich möchte mit Can und meinen Kindern zum Mittag Mittag essen. und ich möchte durch die ganze Welt reisen können mit meinen Kunden, und ich möchte aber auch, dass meine Kinder nachreisen können. Ich wünsche mir, dass ich Zeit und ortsunabhängig arbeite. Ich würde gerne auch von Empfehlungen leben, und ganz viele solche Sachen sind da von oben gestanden. ich das immer in Stein gemeißelt. Das ist vielleicht auch so ein Schlüssel.

Carolin Zimprich: Ich. Also ja, es ist immer noch so. Ich gucke mir die Dinge immer in der Gesamtheit an. Es ist mir immer ganz wichtig, dass es immer alles ein rundes Bild ergibt von all dem, was ich so mache. Aber wir haben damals noch so Visitenkarten und Flyer gebraucht und ausgelegt oder Geschäftspapiere, wo so das Logo schon mal fertig draufgedruckt war. Das war so, meins, womit ich quasi so angefangen habe, wirklich ganz viel Print auch zu machen. und ja, von daher, wenn man wirklich guckt, wie hat sich das Ganze so gewandelt? Was war in 2.016 Natürlich schon alles möglich? Was ist heute darüber hinaus einfach noch viel, viel mehr möglich. und was kann man sich alles möglich machen. Das ist schon super spannend. Lass uns mal kurz auf deine Liste gehen, die du geschrieben hast. Das ist ja auch wirklich so dieses. Wie will ich es mir, Oder was will ich mir möglich machen? und wie soll es denn sein? War dir das klar, dass die Dinge so eintreten. Hast du daran geglaubt, was du dir da aufgeschrieben hast, war das fernab jeglicher Realität, eigentlich wo du dachtest. das ist eine Liste, die darf niemand sehen. Da lacht mich jeder wahrscheinlich für aus.

Angelika: Der Träumen und eingestiegen bin ich ja tatsächlich. Ich habe mich dann wirklich ganz banal versucht gemacht und eingegeben, in Google so das. und das will ich. und das gibt es dann so. Da bin ich auf einen Online-kongress gestoßen. und das war so, wo sich die Welt für mich aufgetan hat, dass ich mir gedacht habe, Mein Gott. da kann man Leute interviewen. Da kann man international arbeiten. Menschen sind da irgendwo zu Hause unterwegs und schaffen das mit den Kids. und ja, und da hatte ich. Ich habe so eine Scannerpersönlichkeit, also viel Begabte, die total viele Interessen hat. und ich konnte da endlich das Gefühl haben, ich kann da alles unterbringen. und ich muss mich nicht klein halten oder abschneiden. Aber es waren natürlich auch Sachen oben für mich, weil damals fünfstellig im Monat war, komplett unrealistisch. Ich dachte mir, okay. ich dachte an die Managementpositionen, die es gibt. Ja, aber das waren halt nur ein paar Prozente oder so, die das geschafft haben und was nicht offline in Konzernen. Ich dachte. ich hatte Sachen zum Beispiel oben, eben wie an die schönsten Orte der Welt reisen mit tollen Unternehmerinnen oder anderen inspirierenden Frauen und gehen, Wo sind wir dann? Wie machen wir das? Wer soll da überhaupt mitkommen und mich bezahlen dafür usw. Ja. das ist mir das echt unmöglich vorgekommen. Aber Das war das, was ich so mir gewünscht habe, und ich habe, dann, ich kannte das Wort manifestieren, ja gar nicht. Es war nicht in meinem Wortschatz eigentlich. und was ich schon wusste, ist, wenn ich mir was in den Kopf setze. und ja, das ist bis heute so geblieben. Also ich merk schon, wenn ich nicht wirklich für etwas brenne, oder wenn das, Warum nicht groß genug ist, oder wenn der Glaube daran nicht groß genug ist, dann tritt es auch nicht ein. und sonst kommt alles irgendwie mit Leichtigkeit gefühlt, mit Leichtigkeit. Ich muss trotzdem ganz viel dafür machen, aber es kommt gefühlt damit Leichtigkeit. Es kommt irgendwann. Ich kann mich darauf verlassen. Es wird geliefert. Das ist das spannende.

Carolin Zimprich: Ich glaube, damit hast du gerade schon so eine 100 000€ nugget hier gelassen. Wenn das, warum nicht groß genug ist.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: und ich glaube, das kennen ganz viele da draußen. Dieses es ist immer noch nicht eingetreten, und ich glaube, dann kann man sich selber mal reflektieren. Wie viel tue ich wirklich? Dafür bin ich immer am Puls der Zeit lasse ich mich gerne von anderen Sachen ablenken. Wie wichtig ist mir dieses Ding wirklich? Wie ist da so deine Erfahrung.

Angelika: Ich. die ist. Ja, du kannst dich auf einen Bereich fokussieren und stürzen, aber die anderen. Wenn du die ganze Zeit mehr oder weniger ziemlich brach liegen lässt. Dann ist immer so eine starke Dysbalance. Also, ich schau wirklich jetzt drauf, ganz stark, dass ich in den unterschiedlichsten Bereichen meine Kundinnen begleite und auch selbst mit Kooperationen im Level halte, wo sie sich sehr wohlfühlen oder wo sie hinwollen mit ihrer neuen Identität in allen Lebensbereichen, Weil das ist der Schlüssel, dass man, finde ich über und wirklich sicher 10 Jahre war. Ich habe stetig sozusagen so ein Kilo, mindestens 2 Kilo jedes Jahr zugenommen. und das kann man sich ausrechnen. Das geht dann Jahr für Jahr schön rauf und ich bin durch das Online-business, durch das viele Sitzen auch immer unflexibler usw. geworden. und trotzdem, stand es aber ganze Zeit drauf. Jetzt kann man sich fragen: Ist man, warum nicht gut genug? War es nicht stark genug? Ich habe Personal Trainer nach Hause geholt. Teure. Ich habe mich in Fitnesstrainer eingeschrieben. Ich habe tausende Sachen von weiß ich nicht, wo du in die Gefrierkammer nicht legst. Also, die kennen ja alle Frauen, die da zuhören können, das ja alles probiert. War man, warum nicht groß genug? War der Schmerzpunkt nicht groß genug. Das ist immer so die Frage der Sache, oder habe ich einfach ich. wie soll ich sagen? Ich habe zu wenig darauf ausgerichtet, wie ich mich fühlen möchte. tatsächlich und nicht zu wenig ausgerichtet gehabt, auf was wie ticke ich, richtig um dorthin zu kommen. Also, man sieht ja manchmal nur immer immer den gleichen Weg, oder der, der uns vorgegeben wird. und das war damals schon bei meinem Businessstart. So, Ich habe mir gedacht, okay, ich kenne ja nur diese Wege und habe die anderen nicht gesehen, bis sie mir irgendwie aufgezeigt worden, und hier war es das gleiche. Ich kannte diese klassischen Wege, die dir überall ausgespielt werden oder die wir als Frauen beim Abnehmen kennen, aber ich kannte halt nicht andere Wege. Ich. die Warum oder die eine Entscheidung oder die Methode. Ich glaube, es ist die Kombination von vielen von diesen paar Sachen. und dann kannst du eine komplett neue Identität annehmen in diesem Lebensbereich. und das finde ich super spannend.

Carolin Zimprich: Ja, Also das glaube ich auch, dass das möglich ist, und mit Sicherheit haben wir aber auch immer noch mal die ein oder anderen Altlasten in unserem Rucksack, weil, wenn wir ja anfangen, uns zu verändern, dann schüttelt unser Umfeld ja ganz gerne schon mal den Kopf. und dann ist ja so. Dieses traue ich mich, das durchzuziehen, traue ich mich, diesen neuen Weg zu gehen. Da hatte ich die Tage auch ein ganz tolles Interview drüber so wirklich den Mut dafür zu haben, damit umzugehen, dass dann Anerkennung wegbleibt. Also, das macht ja auch einfach ganz ganz viel mit uns. und auf der anderen Seite gewinnen wir natürlich auch eine ganze Menge dazu, und von Daher glaube ich eher. Also, Mut ist auch einfach eine Sache, die echt wirklich mit dazu.

Angelika: Ja, Also ich glaube, es ist kleine Gewohnheiten. die Komfortzone täglich zu verlassen. Auch kleine Gewohnheiten, die du. Also ich habe zum Beispiel mit einer Minute, laufen begonnen in einer Minute. So. und dann, aber, wenn du es jeden Tag tust, wirst du immer 1% wirst immer besser besser. Es ist wirklich diese Gewohnheit, dieses Ritual oder auch so wie du sagst, der Mut, der Mut, auch Leute einfach mal reden zu lassen, weil es war, egal in welchem Bereich ich meine neue Identität jemals geändert habe. Haben die Leute immer irgendwas irgendwer zu meckern gehabt. Oder irgendwer halt das nicht gut gefunden. und da habe ich auch Menschen losgelassen, die spannenderweise dann irgendwann wieder zurückgekommen sind. und auch, ja, das ist einfach ein Prozess, dass man da durchgeht. Das ist so banal. Aber wenn du ein neues Leben haben willst in irgendeinem Bereich. Du. das darf ich mir jetzt anschauen, Das darf ich transformieren. Das ist egal, ob es jetzt diese hast.

Carolin Zimprich: Auf.

Angelika: Die Körperhaltung auf dein Aussehen auf das Business Entscheidungen, wie du triffst und das in Einklang zu haben. Diese Energie, so dieses weibliche und männliche? und da wieder, da gibt es immer, was wo man an sich arbeiten kann. Ja, aber das ist ja auch das spannende. spannend.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall ist das spannend.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: Kannst du dich an deine wirklichen Anfänge zurückerinnern. Also so dieses das erste Mal mit im Business sichtbar werden sich überlegen. Wie kommuniziere ich das? Nach draußen hattest du sofort für dich wirklich die Idee, dass du wusstest, was genau dein Thema ist. Wie hast du wirklich gestartet.

Angelika: Du das am Anfang? Nein, ich wusste nur, was. Ich möchte. Ich hab mir gedacht, so hätte ich gerne das Leben. und ich war total auch unzufrieden, dass das so langsam weitergeht. und nein, ich habe nicht sofort gewusst. Ich habe hundertmal den Pitch geändert gefühlt. Die Großen. die ich ja so Knotenpunkte, wenn du so willst, die immer wieder sich wiederholen, oder ich bin immer gerne host und deswegen auch mache ich viele Reisen mit Retreats usw., weil ich gerne, dass die zusammenhalte und die. und dann habe ich halt einfach mal gestartet mit der Richtung Berufungscoach, was ich auch schon kannte, und dann durchs Netzwerken, Weil ich so schnell so viele kannte. Ist dann daraus geworden, dass ich die Expertenflüsterin wurde, weil da haben Offline-markt und auch im Onlinemarkt viele nachher die Patin genannt. weil ich halt viele kannte. und dann habe ich gesehen. ich habe. das ist ein lebendiger Prozess, würde ich sagen, wie So ein Kind, Daset wächst, ist auch das Business.

Carolin Zimprich: Ja, und ich glaube, ganz viele Atmen da draußen in diesem Moment mit Sicherheit ganz tief auf. denn es macht ja immer so den Schein nach draußen. dass die, die immer so selbstsicher im Netz sichtbar sind, dass die immer alles von vornherein wissen, dass die genau wissen, das ist mein Weg. Den gehe ich jetzt, dass die niemals zögern, wenn Sie auf den Live-knopf bei Facebook klicken. und ach, was wir nicht alles so im Hintergrund irgendwie machen. und das ist ja nicht so. Also, es ist ja, wir sehen ja da draußen immer nur die Lorbeeren und immer nur die Diamanten, die letztendlich überbleiben. Aber all das, was So im stillen Kämmerlein ja quasi vorher passiert. Das kriegen ja die wenigsten mit.

Angelika: und ich ja. Aber und egal, das kann ich wirklich sagen. Gerade wir Frauen haben einen Hang zu Selbstzweifel, Das heißt, egal, welche Stufe wir erreichen, du bist siebenstellig und zweifelst trotzdem, weil vielleicht dein Team gerade so wächst und dich erdrückt oder du Schnappatmung kriegst, Wie zahle ich monatlich diese ganzen Fixkosten. Zum Beispiel. Das ist eine neue Schnappart und neuer Selbstzweifel will ich das überhaupt erdrückt mich. Das bin ich dafür angetreten. Manche lösen sonst wieder auf, andere gehen nicht, Aber die Zweifel kommen dann, oder? Der Markt wendet sich und wirbelt gerade durcheinander. und alles funktioniert nicht mehr so wie es die ganzen gleichen Strategien wie vorher. und dann zweifelst du auch, mein Gott, kann ich überhaupt das noch nach draußen verkaufen? Das ist ich. Entweder ich gehe dann komplett ins Vertrauen. Dann denke ich mir, okay, Das Leben löst es für mich, Oder ich habe genug Erfahrung. Den nächsten Schritt weiß ich immer bzw. habe ich mir halt genug Techniken und Tools angelegt, um aus Gedankenspiralen wieder rauszukommen. Also. da ist man einfach schneller draußen.

Carolin Zimprich: Ich glaube, da kann man.

Angelika: Eben.

Carolin Zimprich: Da kann man, glaube ich, zu der Anekdote, die du erzählt hast, dass du Gewicht verlieren wolltest wieder super zurückspulen zu sagen. Es ist einfach das Ändern von Gewohnheiten und jeden Tag ein Prozent mehr, so wie du es gerade sagtest, So, der erste Beitrag auf Facebook, vor allem cool, dass du dich an den noch erinnern kannst. Mega, Ich kann mich an meinen nicht mehr erinnern. um da zu wissen So, dieses. Okay, es ist halt nicht. Es ist nicht meine Leidenschaft, mich auf Facebook zu bewegen, aber es gehört einfach dazu. und ja, frei nach dem Motto: man bezahlt halt immer einen Preis.

Angelika: Haben. Im Laufe der Zeit über all die Unternehmerinnen, die ich begleitet habe oder die ich auch kenne. ist es einfach, sodass ich festgestellt habe. dass du irgendwann an einen Punkt kommst, wo du siehst, Okay, dein Business läuft super, super gut, Aber eben. Was ist mit meinen ganzen anderen Rollen oder anteilen? Was ist auf der Strecke geblieben? und das tut dir dann irgendwann Leid, weil du eben nicht drauf geschaut hast, zeitgleich oder weil ich es wirklich unter den Tisch fallen gelassen hast. und das finde ich eine wirklich ausgeglichene, erfüllte Frau in oder wenn ich auf mein Leben zurückschauen würde und mir gedacht habe, Hey, was ist so ein erfülltes, ausgeglichenes Leben? Dann Ja, ich definiere mich sehr viel über mein Business und über meine Arbeit natürlich. Aber das ist lange nicht alles. Also, das ist lange nicht alles. und manchmal kommen ja diese Fragen auf. Wer bin ich, wenn alles wegfällt? Was ist da noch von mir? Da Eine Frage, mit der ganz viele von uns ja nichts anfangen können. Aber was ich festgestellt habe, selbst wenn du jetzt startest und hast noch nicht diese riesige Vision von irgendwas. Du hast ein Gefühl dafür, wie du gerne leben möchtest, wie dein Business sein sollte, wie du es aufbauen möchtest, mit wem du arbeiten willst usw. und andere haben halt dafür gleich die Vision. Sie wollen irgendein keine Ahnung, irgendein Zentrum in der Mitte von Kreta aufbauen, in Griechenland oder so. Also das eine ist nicht besser als das andere. Ich glaube ganz also wirklich fortgeschritten ist man dann, wenn man eben sagt. Ich möchte die also ich weiß, wie ich mich fühlen will, als Identität. Aber ich mache mich nicht davon abhängig, bei, was ich ganz Fehler mag, bei den Frauen auch sehe, wenn sie es dann nicht erreichen, gleich in der Zeit oder was auch immer, was Sie sich da vorgenommen haben, dann bricht das Ganze komplett zusammen und sie geben auf man eben sich ein bisschen rausnimmt und sagt: Okay, wie möchte ich überhaupt sein in dieser Unternehmerinnenrolle oder so, dann ist man auch viel flexibler auf den Markt und auf alles zu reagieren. und dann trifft es einen auch nicht so hart. Dann bleibt man auch nicht so stecken drin.

Carolin Zimprich: Wo Sachen nicht so eingetreten sind, die du dir erhofft hast, wo du am liebsten hättest, ins Kissen beißen können.

Angelika: Absolut gab es mehrere Situationen, die letzten Jahre absolut auch ist. Also dieses alles isoliert zu betrachten, ist das, was ich über die Jahre gelernt habe, eigentlich ziemlicher Schwachsinn. Das ist ganzheitlich zu betrachten. Dein Leben aus! Dann sortiert sich Prioritäten Beziehungskrisen, also alles ganz menschliche, was uns allen in vielen Bereichen trifft. Ja.

Carolin Zimprich: Aber ich glaube, das ist so. Dieses Ding von wenn man offen mal drüber spricht.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: und deswegen liebe ich diesen Podcast, sodass wir mal so ein bisschen hinter die Kulissen gucken dürfen, dass ich da auch mal so die ein oder andere prekäre Frage stelle, Um mal so ein bisschen die Gardine, rechts und links einfach ein bisschen an der Seite zu zuppeln, um den Menschen da draußen klar zu machen. ob du dir jetzt ein Online-business aufbaust oder ob du dir irgendwo auf der grünen Wiese eine kleine Fabrik hinsetzt, ob du einen Malerbetrieb hast, der Bäcker Kfz: Was auch immer da werden immer Dinge sein, die Kacke sind.

Angelika: und habe ich aber über viele viele Jahre trainiert, wenn du so willst. Ich trainiere Sachen einfach, dass sie zu Gewohnheiten werden. und dann fallen Sie mir leichter, oder ich werde besser und manches macht mir einfach mehr. Ich glaube, dass man da einfach Folgen geben darf, was einem Halt Freude auf jeden Fall macht, aber auch realistisch ist, dass halt manche Sachen einfach zu tun sind, die auch nicht so viel Freude machen. Also Buchhaltung, zum Beispiel macht mir bis heute keine Freude. Ich habe die Steuerberaterin aber trotzdem muss ich ja, Sachen vorbereiten, dafür oder abgeben.

Carolin Zimprich: Da bist du die einzige, die das ungerne macht. Haha.

Angelika: Das tatsächlich.

Carolin Zimprich: Ja.

Angelika: Ich.

Carolin Zimprich: und dann. Ende des Tages, hast du irgendwie überall ein Häkchen dran und bist halt fertig.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: und ganz oft sagt man sich das anders.

Angelika: und das ist so, wenn ich es total um einfache Abläufe, also umso weniger gern ich etwas mache, umso mehr habe. Ich versuche ich zumindest, strukturierte Abläufe zu haben. Das ist total banal. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel die Leute, glaube, ich räume so gern zusammen. Ich habe es gern ordentlich, aber ich bin überhaupt niemand, der so gern zusammenräumt. So, natürlich habe jetzt eine Reinigungskraft, ja, aber wir sind auch 4 Haustiere, 2 Kids. Also, ich habe einfach. Wo stecke ich Die Socken rein oder? Es ist immer klein. Dadurch ist es immer geordnet. Ich habe einfach ein System eingeführt. die mit den kleinen Kindern usw. und es war einfach. Ich schau einfach. Ich habe ein Super Netzwerk und das ich mich aufgebaut habe und pflege. und ich schau einfach immer, Wie kann ich eine komplett einfache Lösung machen. schaffe ich nicht.

Carolin Zimprich: Aufgebaut ist, so wie du gerade sagst, die Socken kommen halt in die und die Schublade. und es ist immer das gleiche Spiel. Es ist immer derselbe Ablauf. Der Bäcker backt halt auch jeden Morgen normale Brötchen. Er nimmt immer dasselbe Rezept. Er spricht sich nicht jeden Morgen sollen wir das heute mal anders machen. und das ist einfach das Ding, was es dann halt skalierbar macht. Also, so wie es auch immer Erdbeerjoghurt von der gleichen Produktionsstraße gibt. Da kann man nicht morgen sagen: Ach, jetzt machen wir mal irgendwie Marzipankartoffeln. Also das Haut halt nicht hin. Das würde das Ganze wirklich verkomplizieren.

Angelika: Ich habe das halt viele nicht. oder was ich an meinen Kundinnen merke oder über die Jahre gemerkt habe, den Frauen ist ich oder eine Community halt täglich irgendwie gepflegt gehört usw., sonst fantasieren sich die uns entweder weg oder so, das heißt, ich glaube, da ist der Schlüssel, dass man echtes Business-modell findet, das zu einem passt. dass man weiß, Okay, wo ist die Grenze? Zwischen. Das sind meine Limitierungen im Kopf, und das trau ich mir einfach noch nicht zu. Ich. Das hat ganz ganz viel mit einem erfolgreichen Business auch zu tun, Sich das wirklich anzuschauen, weil es bucht, halt jeder irgendwo dann offen. Strategie unter anderem erst zu entwirren und zu schauen. Okay, was ist denn das, was überhaupt zu der Person passt? Ja.

Carolin Zimprich: Da hast du, glaube ich, auch ein cooles System entwickelt. Das ist der Archetypenquiz. Wenn ich das noch richtig im Kopf.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: Unternehmerin.

Angelika: Die ich die.

Carolin Zimprich: Wow.

Angelika: Dann? Du. Es gibt halt so viele Glaubenssätze, Muster Masken die wir da rollen, spielen usw., Da stecken auch ganz viele. und da habe ich einen Chat Gpt-pot einfach entwickelt. wo Du auch nochmal ganz ganz tief reintauchen kannst. damit da eben der persönliche Anteil, den ich dir gesagt habe, noch der Business-anteil, dass die beiden wirklich gut aufgeräumt sind und dass man da hinschaut.

Carolin Zimprich: Man ja, wo man meint. Da gehöre ich noch nicht hin, und du hast ja ganz am Anfang ja auch gesagt, dieses Hey, Facebook ist gar nicht so krass deine Spielwiese. Aber welche Dinge gehören halt Trotzdem, dazu? Wie Belege sortieren für den Steuerberater, die man halt nicht so gerne macht. Also, ich kenne das auch von meinen Kunden. dass es dann da immer so Dinge gibt. Nee, Also, ich glaube, das mache ich nicht. Das bin ich nicht, oder? Das mag ich nicht so, wo ich dann manchmal dann natürlich auch ganz lieb und freundlich um die Ecke Gucke und sage: Ja, das war alles schön und gut, gehört aber trotzdem mit dazu. und wer A sagt, muss halt auch B sagen. und das siehst du ja anscheinend dann genauso wie ich.

Angelika: Die. da bin ich schon sehr Klartext. weil ja, das ist sonst vergebene Liebesmüh. und dann kann man noch immer dahinter schauen. Was ist der Grund, warum du das und das glaubst, das hat das irgendwas mit Erfahrungen zu tun, mit Glaubenssätzen zu tun hat das einfach mit Angst zu tun? Hat das wirklich mit Fähigkeiten unter Modelle oder unter Business Sachen, die die klar sind. Aber wenn wir jetzt darüber sprechen. Na klar. Irgendwie muss positioniert sein. Deine Zielgruppe musst du kennen, unter Anführungszeichen, weil sonst wird das nichts werden, also einen Außenauftritt in irgendeiner Form darfst du haben? Also, ich kenne erfolgreiche, Die haben nicht Mal. Die sind nicht mal auf Social Media. Es ist total spannend. Die haben sich alles nur über Podcast aufgebaut. heißt Aber die haben 125 Funnels da hinten dran und schalten. Halt. Bezahlte Werbung sind dafür nicht auf Social Media. Es gibt immer Wege, aber dann musst du sie kennen, und dann muss dir das auch Recht sein? Ja.

Carolin Zimprich: Genau das sind dann die Wege, die man gehen kann, und nicht auf Social Media, also die Arbeitszeit, nicht in Social Media zu verwenden, sondern in den Podcast hinein. und ich meine, da kann ich auch aus Expertise letztendlich sprechen. Auch das ist ja Arbeitszeit, die da reingeht. Also, du hast natürlich wunderbare Interviews und hast eine ganz tolle Zeit, wie auch jetzt hier gerade mit Angelika. Aber Du hast die Recherche davor. Du hast danach die Post. Danach darf ein bisschen was geschnitten werden. Dann kommt der ein oder andere Text dazu, oder so wie ich das ja im Podcast mache. Jede Folge wird einzeln nach draußen immer ein bisschen gelauncht, sprich, wir brauchen kleine Reels. und so. Also, das sind ja halt. Natürlich, alles kleine Zeiteinheiten, die auf dieses Konto einzahlen. Da kann man dann immer gucken, So, dieses. Ja, es gehört auf der einen Seite dazu. Brötchen essen. Ist das eine, aber die Brötchen mal selber backen, ist eine ganz andere Nummer.

Angelika: Ja. ja, Also.

Carolin Zimprich: Die.

Angelika: Du. dann läuft das auch.

Carolin Zimprich: Genau. und summa summarum kann man, da, glaube ich, wirklich draus ziehen. Es gibt halt nicht diese eine Strategie. es gibt keine Blaupause, so gern man das im Marketing da draußen auch verkauft. und ich weiß, dass das so runtergeht wie Öl, wenn man es liest und dann immer denkt, auf den Button klick ich. und ich kaufe, und ich buche, und ich bin dabei. Aber es ist einfach so facettenreich, und jeder muss einfach für sich überlegen: Was ist meine Strategie.

Angelika: Aus. Viele 2, 3 Mal. dass die schnelle, einfache Lösung, was Sie glauben, und dann irgendwann? Entweder bleibt kein Geld mehr über. Oder nehmen Sie noch mal Geld in die Hand und sagen verdammt jetzt habe ich das dreimal mit diesem verkaufspsychologischen Versprechen gemacht, irgendwas. und ja, in Wirklichkeit sollte ich mir das doch mal genauer anschauen.

Carolin Zimprich: und.

Angelika: 3 Spielkarten für dich. Du siehst einmal eine Blaue, eine orangefarbene und eine gelbe Bitte.

Carolin Zimprich: und orange. Dann gucken wir doch mal und was da drin. und wir beide spielen das Spiel, was niemand über dich weiß.

Angelika: Mein Gott.

Carolin Zimprich: Ich.

Angelika: Ist.

Carolin Zimprich: Überbrückungsmusik, oder? Aber du bist schon startklar.

Angelika: Was niemand über mich weiß, ist, dass ich auf der rechten zweiten zehe, eine Tätowierung habe. die du ja das weiß, glaube ich niemand, dass ich dieses Tattoo habe. Auf der rechten Seite.

Carolin Zimprich: Das ist.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: Geil. also je nachdem.

Angelika: Ja.

Carolin Zimprich: Die kann man ja ganz wunderbar in schönen Schuhen ganz oft verstecken.

Angelika: Das.

Carolin Zimprich: In 2.

Angelika: Neben der Großen. Die zweite zehe genau die Rechte, ja.

Carolin Zimprich: Ja.

Angelika: Ja, es ist wie ein blauer Farbklecks inzwischen, aber es macht nichts.

Carolin Zimprich: Irgendwann vergeht das schöne Schuhe verdecken das.

Angelika: Ja, genau.

Carolin Zimprich: Jetzt kommt bald die kalte Jahreszeit. Da haben wir alle wieder Dicke. Socken.

Angelika: Außer mir.

Carolin Zimprich: Von daher kann man das wunderbar kaschieren. Ich finde, das sind so Sachen, die kann man super kaschieren, viele andere Dinge nicht von daher. Es war sehr, sehr tiefgründig. Danke, dass wir hier nicht kaschiert haben, dass wir einfach mal Tacheles gesprochen haben. und Kannst du zum Abschluss noch so ein Takeaway mitgeben, wo du sagen würdest, Das war für dich, für dich, privat, für deine Familie, für dein Business einfach so mit der größte Hebel, so von der Einzelkämpferin, zu einem skalierbaren Modell zu gehen.

Angelika: und immer wieder hinzuschauen, Wo limitiere ich mich selber. Ich glaube, das sind so meine größten Schlüssel, würde ich sagen und dir jemanden an die Seite holen. Im Prinzip ja, aber das ist mit Netzwerken, die jemand an die Seite holen, der mit dir Rückenwind geht und der sich auch auskennt. Ich glaube, das sind die großen Learnings über die Jahre.

Carolin Zimprich: Das sind ganz ganz tolle Tel Grays. Schreibt euch die da draußen definitiv hinter die Ohren. Liebe. Angelika, Ich bedanke mich für dieses wunderbare Interview. Ich hoffe, wir konnten ganz ganz viele mit deinen Worten inspirieren, da draußen. Ich denke, jeder hat mitbekommen, es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. und ja, ich freue mich über alle Zuhörer und wünsche dir jetzt schon ganz viel Freude auf die nächste Episode von Scale und Flow und sage damit Tschüss und auf wiederhören.

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