Essstörungen bei Jugendlichen nehmen zu – und viele Familien fühlen sich damit komplett allein. Doch was steckt wirklich dahinter, wenn Essen plötzlich zum Kampf wird?
In dieser Folge von SCALE & FLOW spreche ich mit Anke Dieckhoff, Physiotherapeutin und Osteopathin mit über 40 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen. Was als einzelne Anfrage begann, entwickelte sich plötzlich zu einem Thema, das immer mehr Raum einnahm: Jugendliche mit Essstörungen und Familien, die nicht mehr weiterwissen.
Anke erzählt, wie sie begonnen hat, mit diesen Familien zu arbeiten – und warum der Körper oft Dinge ausdrückt, für die Worte fehlen. Ein Gespräch über Körper, Emotionen und darüber, warum Heilung immer den ganzen Menschen betrachten muss.
In dieser Episode lernst du:
– warum Essstörungen oft viel mehr sind als ein Problem mit Essen
– wie gesellschaftlicher Druck und innere Unsicherheit den Körper beeinflussen
– weshalb echte Heilung immer Körper, Emotionen und Umfeld mit einbezieht
Ein Gespräch, das berührt – und neue Perspektiven auf Gesundheit eröffnet.
Carolin Zimprich: Dass Jugendliche unter Essstörungen leiden, ist immer noch ein krasses Tabuthema. Darum freue ich mich auf das heutige Gespräch, denn Sie schaut nicht nur auf Symptome, sondern auf das gesamte System, nur an der Oberfläche kratzen ist einfach echt nicht Ihr Ding. und aus dem Grund sind schnelle Lösungen oder Quick Fixes wirklich nicht ihr weg. Sie interessiert sich für das, was darunter liegt, für die innere Haltung, für das Nervensystem und für ein Zusammenspiel von Körper, Emotionen und Beziehungen. Seit über 40 Jahren ist sie mit ihrer Mission unterwegs, arbeitet, mit Menschen, die feststecken, Menschen, die schon viel ausprobiert haben und dennoch das Gefühl haben, irgendwie auf der Stelle zu treten. Ihr Ansatz verbindet alte Weisheiten mit moderner Wissenschaft. Herzlich willkommen Anke dickhoff.
Anke Dieckhoff: Ich.
Carolin Zimprich: Worum geht es? Was genau hat mein Gast wirklich auf seinen Weg gebracht? Wieso? Weshalb? Warum ist er mit dieser Mission unterwegs. und ja, die Frage habe ich mir bei dir natürlich auch gestellt. Jugend.
Anke Dieckhoff: Das.
Carolin Zimprich: Ist. und trotzdem reden wir so ungerne darüber. Wie genau hat dich dieses Thema erreicht, dass du sagst, genau darüber müssen wir reden.
Anke Dieckhoff: Eigentlich hat mich das Thema erreicht, weil normalerweise ist ja mein Thema eben wirklich generell Gesundheit, also ich habe sonst auch nicht mit diesen Kindern oder Jugendlichen gearbeitet, aber es kam über Klienten. Die haben mich einfach gefragt. So bin ich vor gut einem Jahr zu diesem Thema gekommen, und natürlich war mir bewusst. dass in den Medien immer präsenter wurde. ja, dass diese Thematik, die sonst immer so unter dem Teppich gewesen ist, doch öffentlicher geworden ist. und dann habe ich so ein bisschen recherchiert und geguckt und habe gesagt: Ja, Diese Anzahl hat sich vervielfacht. Warum ist das so? Gut, Ich beobachte unsere Gesellschaft und die Menschen. Ich arbeite nun seit 40 Jahren damit sowieso recht genau. Also von daher stelle ich mir dann immer solche Fragen. und dann kam es wirklich einfach, dass jemand herangetreten ist und hat gesagt: Du, die und die Familie haben ein Riesenproblem. Kannst du mal mit denen arbeiten? Dann Habe ich gesagt: ja Guck ich mir an. Hör ich mir an. und ja, und so kam dann die nächste dazu und so etwas nicht so. Von daher war das jetzt gar nicht so ein Thema, wo ich von vornherein gedacht habe. das würde mich ja mal interessieren, sondern ich glaube, das ist einfach so zu mir gekommen.
Carolin Zimprich: Umkreis einfach genau so ein Thema irgendwie haben und dann merken Hey, das ist. das betrifft mich. und weil es mich betrifft, oder weil ich helfen konnte, dieses Thema mit zu lösen, versuche ich einfach anderen damit auf die Sprünge zu helfen. Wie hat dich, denn dieses Gesundheitsthema im Allgemeinen erreicht.
Anke Dieckhoff: Ich. und dann eben hatte ich Abitur. und ich habe damals nach der alten Art Abitur gemacht, die gab es damals, noch und deswegen hatten wir nicht diese exorbitanten Notendurchschnitte, die man für eine Muslausus unbedingt brauchte. und dann habe ich mir überlegt, So warte ich jetzt auf einen Studienplatz, Ein paar Jahre. und dann habe ich gedacht: Gibt es eine Alternative? Ja? und so bin ich damals mit Physiotherapie bin ich angefangen. habe dann wirklich viele, viele Jahre daran gearbeitet und du musst dir vorstellen. Physiotherapeuten sind immer recht verrückt mit Fortprägungen, die müssen immer Fortbildungen machen. und im Laufe dieser ganzen Fortbildungsreihe, die ich ja nun auch gemacht habe, bin ich irgendwann zur Osteopathie gekommen. Ja, da war das noch völlig unbekannt in Deutschland. Man las mal so ein Wort. Ich habe es das erste Mal gelesen, in einem Buch über Prophezeiung von einem seher, der immer mit Osteopathen zusammenarbeitete In Amerika, da habe ich gedacht, ist ja spannend, was ist. Denn Das Das war mit Franzosen. Also, ich lebe ja inzwischen auch in Teilen in Frankreich. Das war auch mit Franzosen. und dann habe ich gedacht, das höre ich mir jetzt mal an und habe aber relativ schnell gemerkt. Ja, so kann ich, glaube ich, Medizin für mich viel mehr betrachten. Ja, weil es eben wirklich ein Zusammenhangsdenken ist. Die Osteopathie, und für mich ist die Osteopathie in erster Linie eine Philosophie, wie ich an ein Mensch an ein System Mensch herangehe, und erst danach eine Technik. Das ist ein riesiger Werkzeugkasten. Den kann man erlernen. Ja? und dann habe ich eben von da aus hat sich das relativ schnell ergeben, weil ich ja auch da schon ein bisschen Französisch sprach, und so etwas, dass die Franzosen, weil das war, schlecht geführt in Deutschland, die sind rübergekommen zu uns, um uns zu unterrichten, weil es gab keine Deutschsprachigen zu dem Zeitpunkt. und dann haben Sie relativ schnell gesagt. Nee. Also so mit diesen Konditionen hier, das machen wir nicht. und so kam ich von jetzt auf gar nicht plötzlich an der Schule. Da habe ich gesagt: Ja, gut, dann mach ich es weiter. Wir wollten ja da weiter studieren. und dann habe ich das Ganze übernommen. Mit 2 Kompagnons, mit 2 Kollegen zusammen haben wir dann eine neue Schule aufgebaut, in Deutschland, in Münster, wo ich ja herkomme. und konnten somit mit den Franzosen weiter studieren. und so hatte ich eben diese Freude, die Osteopathie auch in Deutschland einfach mit großzuziehen, über diese ganze erste Pionierzeit mitzuerleben und zu gestalten. Das war total schön. und irgendwann war aber für mich so ein Punkt da, weil ich bin ja immer sehr neugierig, wo ich gemerkt habe, jetzt müssen wir wieder ein bisschen mehr kommen. und dann hatte ich schon versucht, damals Hypnose zu erlernen. Ich habe aber gemerkt, so mit 300 Studenten und mehreren Standorten und die ganze politische Seite dazu. Ich war viel zu voll. und dann kamen mehrere Faktoren letztendlich zusammen, und so bin ich dann aus der Schule herausgegangen und zeitgleich parallel zu dieser Umbruchphase lernte ich eine Schamanin kennen, die in Sibirien ihre Initialisierung bekommen hat. und weil ich mich eben für Psychosomatik so Interessierte. und das Unterbewusstsein bin ich dann bei ihr und ihrem Meister oder Lehrer für 7 Jahre in die Lehre gegangen, Nochmal. um das Unterbewusstsein kennenzulernen. und das sind eben Wahrnehmungen, die man so nicht unbedingt hat. Also, wo ich auch gedacht habe. Mit meinem Westfälischen Kopf ich werde jetzt gleich verrückt. und dann habe ich auf halber Strecke gemerkt, So gut. Ich mach mal ein bisschen Normalität dazwischen habe ein paar psychologische Ausbildungen Noch gemacht. Ja. und so bin ich immer weitergegangen in diesen Bereich herein.
Carolin Zimprich: Wahnsinnsreise, also vor allem total spannend zu hören, dass du Initialzündung bist, bzw. war es, dass in Münster wirklich eine ordentliche Schule für das Thema der Osteopathie aufgemacht wird. und ich kenne das selber so aus meinem Bekanntenkreis, dass wenn immer mal so eine Frage ist.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: Oder keinen anderen guten Osteopath. und was gibt es da nicht noch Chiropraktik? und so, und die meisten sagen immer: Ja Guck, Aber dass der seine Ausbildung in Holland gemacht hat oder so.
Anke Dieckhoff: Hier.
Carolin Zimprich: und es sind auch meistens die Erfahrungen, die ich gemacht habe, dass andere, und das finde ich das so super spannend, dass im Prinzip ja die Franzosen ja eigentlich ja quasi dann in münster den Unterricht ja so gesehen ja gemacht. Haben Also das ja ein völlig anderer Einfluss, quasi in dieser Lehre, ja dann letztendlich stattgefunden hat.
Anke Dieckhoff: Aber die Osteopathie kommt ja aus dem amerikanischen der Gründer der Osteopathie, war ein Amerikaner, aber in seinem Sterbejahr 1.917 ist das schon rübergekommen? Praktisch dann nach England und von England aus hat sich das weiter verbreitet und ist als erstes, weil die mögen sich ja so schrecklich. Gern die Engländer und die Franzosen ist es von da aus nach Frankreich gekommen, und in Frankreich ist die Osteopathie sehr viel weiterentwickelt worden. Ja, also das, was wir heute über das Organsystem wissen, das, was wir über das Graniosakrale System wissen, das ist in Frankreich sehr viel nochmal weiterentwickelt worden. Zu der Zeit, als ich noch aktiv dann halt in diesem ganzen Bereich in Deutschland war, waren die Amerikaner immer ganz fasziniert, Was für eine reine Form wir hier gelebt haben mit der Osteopathie. und wie gesagt, damals, als ich angefangen bin, gab es noch keine deutschsprachigen Osteopathen. was man eigentlich.
Carolin Zimprich: App. was man ja auch in dieser ganzen Entwicklungsphase ja überhaupt gar nicht vergessen darf. Es gab diese ganze multimediale Vernetzung nicht.
Anke Dieckhoff: Nicht.
Carolin Zimprich: Einfach mal ein paar Jahre zurück.
Anke Dieckhoff: Zurück.
Carolin Zimprich: und.
Anke Dieckhoff: In Echtzeit.
Carolin Zimprich: Da haben alle irgendwie gebibbert, ob der Computer überhaupt noch anspringt, ob das überhaupt noch. Bekommen. Es war ja ein wirklich völlig anderes Arbeiten, und ich glaube. bei all der Technik, die wir haben, auch ein viel viel intensiveres Auseinandersetzen, damit.
Anke Dieckhoff: Ja, du hast nicht, kann ich gar nicht sagen, Also glaubst nicht, wie ich mit Chatgpt hier manchmal rumdiskutiere, aber Es war eine ganz andere Form, weil es natürlich auf einer sehr viel persönlicheren Ebene lief. Ja, du hattest ja nur dein gegenüber. Du hattest, eine Literatur, die in Englisch oder Französisch noch war. Vielleicht Wir hatten unsere Skripte, die wir dann irgendwie versucht haben zu übersetzen von den Franzosen. Ja, das war ja alles. Das war, wie gesagt, das war eine Aufbauphase halt, aber dadurch eben waren am Anfang wirklich Auch ganz also nur Menschen da, die davon völlig überzeugt waren und das Ding nach vorne bringen wollten. Ich weiß noch, wie der damalige Direktor hier in Frankreich in Lyon zu mir sagte: jetzt mach in Deutschland übernimm das Ganze. Ich helfe dir. und dann habe ich gesagt, ich Ich sag so, Ihr habt doch keine Ahnung davon. Ich bin im ersten Jahr. Ich weiß ja noch gar nichts, aber ich habe gedacht, ja gut, aber es geht ja nicht anders. Wenn wir da weitermachen wollen, müssen wir uns was einfallen lassen.
Carolin Zimprich: und.
Anke Dieckhoff: Ist.
Carolin Zimprich: Was hat denn so dein Umfeld dazu gesagt? Als du dann nach einer Zeit gesagt hast? So, jetzt gehe ich nochmal zu einer Schamanin. Mach mal, was völlig anderes abgedrehtes. Das ist ja für die meisten Uhubo Hokuspokus, wie man das auch immer so irgendwie betiteln. Also, es ist ja einfach nichts Greifbares. Wie ist dein Umfeld so darauf angesprungen?
Anke Dieckhoff: Das. und aber für mich ist es eben kein Voodoo oder Spooky, oder irgendwie so etwas, sondern ich habe es erfahren. und was ich erfahren habe, kann ich nicht leugnen. Ja, da müsste ich mich ja selber verleugnen. Ich. Ich möchte Dinge immer begreifen. Ich will die. So etwas habe ich da schon angefangen, wirklich mich intensiv mit diesen ganzen neuen Methoden, die wir in der Medizin haben, auseinanderzusetzen, über die Quantenphysik, über die aufkommende Epigenetik, dann immer mehr und so etwas. und das ist heute für mich dieses Mega Faszinierende an dieser Zeit, wo wir leben, ist, wirklich weil weil wir das, was wir eben als so groß mystisch gesehen haben. Wir können heute durch unsere Möglichkeiten, die wir in der Wissenschaft haben, so viel uns anschauen, wie das geht und daran teilhaben. Das finde ich total faszinierend.
Carolin Zimprich: Ja, das ist es definitiv. Du hast ja gerade schon gesagt, Dieses, ich kann das ja, was ich selber mal erfahren habe. Ich kann es ja dann einfach nicht mehr leugnen. Es wird ja dann einfach zum Teil von dir. Das kann man doch nicht verstecken.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: Man muss sich ja nicht mehr Stress machen als notwendig.
Anke Dieckhoff: und.
Carolin Zimprich: Was waren das denn für Dinge, die du in diesen 7 Jahren für dich gesehen erlebt hast, erfahren hast, die für dich, ja zum Teil mit Sicherheit auch sehr augenöffnend waren.
Anke Dieckhoff: Nicht nur Augen öffnen, die mir erst mal totale Angst gemacht haben. weil das mit meinem normalen Denken nicht mehr einherging. Also ich konnte es mir ja nicht erklären. Das gab es einfach für mich so etwas nicht. Das Schwierigste, glaube ich in dieser Zeit für mich war, dass mich mit diesem Thema auseinandersetzen, von Zeit. weil du ja da, wenn du also, ich sage mal, für mich ist der Schamanismus eine Bewusstseinsarbeit. Du musst an dir selber sehr, sehr viel arbeiten, um diese Türchen und Türchen deines Bewusstseins weiter zu öffnen, um andere Wahrnehmungen haben zu dürfen. und dann musst du lernen, mit diesen Wahrnehmungen irgendwie umzugehen. und das zu händeln, so würde ich das sagen. und für mich war das völlig neben der Kappe, irgendwie, sodass Dinge, die eigentlich gar nicht mehr da sind, die mal irgendwann waren, plötzlich wieder auftauchten oder mal nach vorne gucken konnte und sehen konnte, was passiert. Das konnte ich nicht verstehen. Ich habe das nicht verstanden. Ja, heute können wir Präkognition sogar wissenschaftlich erklären. Aber damals habe ich nur gedacht, das geht nicht. Das geht doch gar nicht. Wie geht das. Ich bin da schon wirklich am Anfang ein bisschen Amok in meinem Kopf gelaufen. Aber ich hatte ja dann im Pendant. Ich hatte eine Gesprächspartnerin, mit der ich viel diskutiert habe, und ich kann mich heute noch an diesen Moment erinnern, weiß ich noch, als ich oben im Schlafzimmer bei mir gestanden habe, mit diesem Telefon und nach einem langen Telefonat wieder, wo ich mich versucht hatte, irgendwie da so reinzukriegen. wo ich dann da gestanden habe, gedacht, so okay, lieber Gott. Also, irgendwie scheinst du dir beide was gedacht haben, dass ich das alles irgendwie plötzlich mitkriegen soll. So, Okay, hier bin ich. und ich nehme das ganze Paket. und in dem Moment war die Angst weg.
Carolin Zimprich: Wovor hattest du Angst?
Anke Dieckhoff: Angst in erster Linie eben vor. Ich weiß, jetzt hört sich jetzt Spooky an, aber von Menschen, die nicht mehr lebten und die plötzlich wieder da waren. weil ich Verbindung herstellen konnte und weil sie mit auftauchten, weil die, was zu sagen hatten, dann auch. und das ging für mich nicht. Das ging nicht in meinen Kopf voran. Das ging einfach nicht. Das hat mir eine Riesenangst gemacht. Die Geister, die ich rief, ja ganz genau das Ende bei mir.
Carolin Zimprich: Das wirklich so nach draußen zu geben. Das war für die, aber auch. Also für Sie ganz schwierig, weil sie sagte: Boah, ich weiß, das ist so helfend, und das ist so heilend. und auf der anderen Seite habe ich natürlich vor dieser Ablehnung, die da draußen einfach passieren kann, von anderen Leuten auch da habe ich auch so einen Respekt vor, und da habe ich auch so eine Angst vor. und auf der anderen Seite kann ich viele Dinge einfach selber gar nicht erklären, aber sie sind einfach so, wie sie sind. Das ist richtig. Scooky, manchmal aus der Persönlichkeit.
Anke Dieckhoff: Ist. Ich habe auch in den ganzen Jahren meiner Praxis natürlich die Patienten, die lange schon mit mir zusammengearbeitet haben, wussten, was ich mache. Ja, aber ich habe das nie nach außen gehängt. Ich bin Osteopathin. Ich bin Heilpraktikerin. Ja, ich habe auch mal eine Sekretärin, die meinte, immer dann plötzlich von irgendwelchen feinstofflichen Sachen am Telefon zu erzählen. Da habe ich gesagt: du hältst mal schön. Die Klappe. Hier kann jeder hinkommen. und wenn er mit dem Fuß umgeknickt ist, so bitte. Ja, weil ich wollte nicht, dass das in so eine Nische damals für mich. Auch diese Esoterik war immer so eine Nische. und ich wollte nicht in diese Nische herein. Ja, weil Ich komme aus der Medizin, und, wie gesagt, heute sind diese Bewusstseinssachen, Wie gesagt, ich arbeite mit, oder ich beschäftige mich mit Bewusstseinsforschung seit über 20 Jahren. Jetzt sind für uns inzwischen fast eine Normalität, und wir können das erklärbar machen. Wir können Untersuchungen, Versuche, damit Waffen und Beweise herstellen. wird die Öffnung immer mehr dadurch auch bei den Menschen, wo Sie sagen, okay, ja, wenn ich das wirklich so bewiesen bekomme, dann irgendwie ist das ja vielleicht gar nicht so mystisch, wie ich immer dachte.
Carolin Zimprich: Wir brauchen manchmal einfach so greifbare Dinge, dass wir das für uns im eigenen Alltag irgendwie mal so nachvollziehen können. Ich finde immer so ein Beispiel schön, also A, dass Energien einfach wirken. Also hätten wir den Mond nicht, hätten wir Ebbe und Flut, nicht. Also, das ist sowas, was man Menschen dann einfach nachvollziehen können, oder wo ich sage. Ey, Wie oft hast du das im Leben schon gesagt, dass du sagst. ich muss unbedingt Tante Erna anrufen und 5 min später klingelt das Telefon und wer ist dran? Das sind Dinge, die aber die ganze Gerätschaft dahinter. Bis dass der Strom bei mir in der Glühbirne ankommt. Das kann ich auch nicht erklären. Keine Ahnung ich kein Profi dran.
Anke Dieckhoff: Letztendlich werden wir unser Bewusstsein auch nie ganz erklären können. weil wir ein Teil dessen sind. Ja, es ist so, wie wir sagen. Ein Fisch kann nicht das Meer erklären, indem er schwimmt. und deswegen werden wir wahrscheinlich Bewusstsein nie ganz erfassen können, weil wir selber Teil dessen sind.
Carolin Zimprich: Ja schon total spannend, vor allem, welche Dinge einem immer zwischendurch wieder so vor die Füße gelegt werden, so dieses hey, beschäftige dich mal damit. und dann ploppt wieder da was auf. Dann hat man da wieder plötzlich diesen Download. Also diesen Gedanken, der ja dann plötzlich kommt. Ich nehme das. Ich nehme das ganz gerne immer so ein bisschen, Gerade in der Marketingwelt nehme ich es immer gerne so ein bisschen Hopsen mit. Ich hatte da einen Einfall. und aber genau das ist es. Ja, Wir haben zwischendurch einfach plötzlich irgendwie Ideen. Ich erzähle auch immer total gerne von dieser kleinen Fahrradtour, wo wir an der Lichtung vorbeigefahren sind. und das war so 2.001 2.002 irgendwie so eine richtig schöne Maitour, wie wir die ja hier bei uns einfach in der Gegend machen. und habe ich diese Lichtung gesehen. und die Idee war da, Wie cool wäre, das von dieser Wiese auf einer Picknick Decke arbeiten zu können. Laptop, aufklappen.
Anke Dieckhoff: Ne.
Carolin Zimprich: Ist.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: Die Idee sehr lustig zu sagen, Hey, ich war die Muse.
Anke Dieckhoff: Ich, wer weiß das schon, und vielleicht ist es einfach auch nur eine schöne Anekdote.
Carolin Zimprich: Aber ich glaube, genauso läuft das Spiel.
Anke Dieckhoff: Ich vor 2 Jahren, also nach einem Sturz. Letztendlich haben sich Entzündungsprozesse gebildet, und ich konnte dann letztendlich vor 2 Jahren plötzlich nicht mehr laufen.
Carolin Zimprich: Gras.
Anke Dieckhoff: Ja, und das war zwar schon geplant, aber das hat das Ganze beschleunigt. Ihr habt dadurch meine Praxis geschlossen. und Ich habe mich dann im Prinzip auf eine neue Reise wiederbegeben, aber im Endeffekt bin ich insofern dankbar dafür, weil ich genauso gehandelt habe wie viele Menschen vorher. Ich war auch da so in meinem Rädchen drin in meinem Zahnrad. Ja, die Angestellten mussten ja Geld haben. Die ganzen Sachen mussten laufen. Der Laden musste laufen. und so etwas. und da habe ich mich nach hinten genommen. Natürlich habe ich ja gemerkt, mein Körper kann nicht so ganz gut. und so etwas. Ja gut. Dann habe ich halt noch einen Schmerzmittel reingeschmissen und ein bisschen enger gemacht und mal ein bisschen weitergearbeitet, weil ich es ja auch gerne gemacht habe. Ich habe es nie ungerne getan. Ja, Aber obwohl ich immer, was dafür getan habe. habe ich nicht ausreichend genug auf meinem Körper gehört und irgendwann in dem Moment, als ich schon mal die große Praxis geschlossen hatte und mir eigentlich noch in einer anderen Praxis, so für meinen Stamm. Klientel für meine Stammpatienten einen Raum gemietet hat, sodass ich noch weitermachen konnte. In diesem Augenblick hat mein Körper gesagt, du hast gesagt, wir hören auf, Jetzt ist aber auch Schluss, und Du gehst endlich wieder los, weil ich wusste schon so lange, dass ich wieder was anderes machen soll, aber ich wusste nicht was. und Ich habe mir nicht die Zeit genommen, mir genau zu überlegen, was ich jetzt machen will.
Carolin Zimprich: Spannend, glaubst du, dass wir ganz oft für die anderen mehr Verantwortung tragen als für uns selber. Also weil du sagtest, da waren so Angestellte, und der Laden musste ja laufen. und man hat ja Verbindlichkeiten. Also, man ist irgendwie immer für alle anderen zuständig.
Anke Dieckhoff: Genau.
Carolin Zimprich: Sich halt nicht.
Anke Dieckhoff: Das, glaube ich, geht sehr vielen Menschen so ob das jetzt Frauen in Familien sind. wo dieses auch dieses Frauenbild über Generationen so weitergegeben wurde, ist erst alle anderen. und dann dann kommst du mal irgendwann mal du so, ob das auch im Job ist, sodass wir einfach denken: Ja, gut, dann müssen erst Karriere machen. Da muss jetzt erst was kommen Jetzt muss erst das kommen. Das heißt, wir haben oftmals so einen inneren Antreiber, und dann nehmen wir uns nicht ausreichend Zeit zu reifen. Mein Körper hat es mir jetzt gegeben. Damit musste ich mich automatisch mit dem Thema heilen und Heilung noch mal komplett neu auseinandersetzen.
Carolin Zimprich: Aber.
Anke Dieckhoff: Ich hatte solche starke Schmerzen, dass ich kaum Schritt vor den anderen machen konnte. Ja, also ich konnte nur noch ein paar Schritte. Ich bin 2 Monate gar nicht vor der Tür gewesen. außer dass ich mal irgendwie bis zum Arzt mich ein Taxi um die Ecke bringen lasse. Ansonsten war nichts mehr, gar nichts. Ja. und die wollten Natürlich wollte man mich auch sofort. Also, weil irgendwann hatte sich dieser Prozess auf meine Hüfte gelegt. und dann kam Halt mein Arzt und sagte so, die müssen wir jetzt mal eben tauschen. Dann habe ich gesagt: Du tausch dir gar nichts warte, mal Warte mal. Warte mal, weil das ist ja nicht der Grund, Das ist nicht die Ursache. Ja, das ist das letzte Glied an der Kette. Ich sage, da wird gar nichts getauscht. und das war, eben weil gut. Ich bin im Dialog mit meinem Körper. und mein Körper hat mir vom ersten Tag an gesagt. ich hol uns hier raus. Ich kann. Das dann habe ich gesagt. Okay, dann mach ich bin da. und ich habe, egal wie schlecht es mir ging, wie viele Schmerzen ich gehabt habe, was auch gewesen ist. Ich habe nie eine einzige Sekunde daran gezweifelt.
Carolin Zimprich: Ein spannender Gedanke, glaubst du, dass es ganz, ganz viele Ops gibt, die da draußen gemacht werden, die gar nicht sein müssen, weil man ganz ganz andere Wege gehen könnte.
Anke Dieckhoff: Die Operationen sind ein Markt.
Carolin Zimprich: Ich glaube, wir müssen darüber reden. Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man darüber redet.
Anke Dieckhoff: Das ist ein Markt. Jede Klinik muss laufen, Dafür müssen wir Einnahmen haben. Dafür machen wir Operationen. Das ist ein Markt und so wie man das ja auch aus Statistiken heraus auslesen kann. In Deutschland gibt es Operationen, die werden mehr in Hamburg gemacht, dann werden mehr, was weiß ich Geburten per Sectio, halt in da gemacht. und sonst was halt? Wieso sind die Frauen an der einen Ecke, damit kranker als an der anderen Ecke. Das ist keine Logik da drin. Ja, und da muss man sich überlegen, warum wird das dann gemacht die Riesenherausforderung einer Operation jetzt mehr. Aber weil ich kenne, mein System, und das hat es auch mitgebracht durch diese. ich glaube, durch die Ausbildung, auch im Unterbewusstsein und in all den Sachen. Ich bin mit der Zeit noch hypersensibler und hypersensitiver geworden. Von daher, mein Körper reagiert auf alles, dann lasse ich mich nicht. Wenn ich habe gesagt, du operierst mich nicht, wenn du mir hinterher keinen Entzündungshemmer geben kann, weil ich nicht vertrage, weil ich sofort ein Herzkasper kriege. Mach ich nicht. Ich mach Ja, kein Russisch. Roulette. Ja. und mein Körper hat es mir signalisiert. Er hat mir gesagt: Nein, ich kann das. Ich bin ein System, der das kann, und das ist ja auch, Aber ich bin darin auch gewachsen. Ja, auch das ist der Grundgedanke. Einer der Grundgedanken der Osteopathie hat schon gesagt, der Körper hat alles in sich drin, um sich selber zu heilen. Wir müssen ihm manchmal helfen. Wir müssen ihm manchmal mit ein paar Hindernisse einfach ein bisschen zur Seite räumen, aber dann müssen wir ihn gewähren lassen.
Carolin Zimprich: Nicht.
Anke Dieckhoff: Absolut.
Carolin Zimprich: Wichtig.
Anke Dieckhoff: Aber.
Carolin Zimprich: Kein falscher Anschein. Er steht.
Anke Dieckhoff: und man muss immer nur vielleicht mit einem kritischeren Auge da manchmal drangehen. Ich habe zu meinen Patienten immer gesagt: holt euch eine zweite oder auch eine dritte Meinung und immer vielleicht auch eine Meinung von einem Arzt, der nicht operiert. Einfach, um eine Idee zu bekommen. Bei akuten Sachen brauchen wir gar nicht darüber.
Carolin Zimprich: Genau. Also.
Anke Dieckhoff: Ist definitiv die.
Carolin Zimprich: Die Dinge.
Anke Dieckhoff: Da braucht man gar nicht anders. Hingucken.
Carolin Zimprich: Aber es gibt ganz viele Fälle oder ganz viele Situationen, wie ich vorhin schon sagte: Wir tragen immer die Verantwortung für die anderen stellen uns aber immer als letzte Position in dieser Warteschlange an und lassen immer alle anderen wieder vor und sagen: Ach, komm geh mal. Du hast ja nur 2 Teile Geh mal. Geh mal vor. Ich kann noch ein bisschen warten, habe noch ein bisschen Zeit und wir überhören viele Signale. Wir übersehen ganz viele Dinge an uns selber und irgendwann, wie du vorhin selber sagtest, irgendwann kommt dann einfach das krasse Echo. und dann knallt es halt. und man könnte sich diesen krassen Big Bang für sich selber eigentlich ersparen.
Anke Dieckhoff: Ja. ich tendiere zwar leider Gottes immer dazu. Ich habe mich schon häufiger beschwert, wo ich gesagt habe, Leute, ich muss nicht immer alles ausprobieren, nur weil ich darüber rede oder mich damit beschäftige. Aber ich habe schon so ein paar Wunden gedreht, Halt nicht an eigener Erfahrung, die das wieder mit drin stecken, definitiv ich je weniger müssen diese ganz großen Einschläge sein. Habe. reagiere ich ausreichend darauf. Es geht nicht darum, das wegzudrücken, oder so etwas. Es geht auch nicht darum, Dann halt plötzlich so ein ganz leidendes Wesen zu werden, Wo sagt, Darum geht es nicht. Aber wenn ein Signal kommt, ist es ja immer erst mal nur eine Fehlermeldung. und es gibt so dieses berühmte Beispiel eben halt nicht von der Öllampe im Auto. Wenn die erleuchtet, klebst du es auch nicht zu, Halt nicht so und wartet, bis dann der Motor ganz im Eimer ist, sondern du agierst in diesem Augenblick. und ich glaube, das ist einfach das. Dann werden wir nach wie vor unsere Signale bekommen. Ja, Aber ich glaube, diese Wellen oder diese Ausschläge, da haben wir selber Einfluss drauf.
Carolin Zimprich: Ich glaube, mit dem Rechner zu Hause macht der ein oder andere das auch mal gerne da kommt so ein kleines Pop-up. und dann dieses. Okay, später kann ich mich jetzt nicht drum kümmern. Ich habe jetzt keine Zeit, und irgendwann hat man dann auch den Kollaps mit dem eigenen Rechner zu Hause. Das kennt, glaube ich, niemand, oder? Aber witzig ist witzig ist. Das Auto wird gerne vorgeschoben.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: Das.
Anke Dieckhoff: Wir.
Carolin Zimprich: Alle nur überleben, wenn wir unsere Klamotten, die wir haben, halt verkaufen und sagen hier, Ich hab was Schönes anzubieten. und das ist auf dein Problem die passende Lösung. Aber man darf natürlich immer hingucken. Ist das wirklich die passende Lösung, oder gibt es nicht noch einfach Alternativen dazu. Also, was ist wirklich für den Menschen der beste Weg? Ich finde.
Anke Dieckhoff: Ist.
Carolin Zimprich: Verkaufen, viel, viel schöner und auf der anderen Seite, und das habe ich schon mal in einem anderen Call. Da erinnere ich mich gerade mal eingeworfen, wo ich gesagt habe, hey, eigentlich ist das ganze Leben letztendlich Manipulation, weil alles, das, was wir sehen, beeinflusst uns einfach irgendwie immer. Die Frage ist ja immer nur mit welcher Absicht dahinter? und für dich war ja dann der Zeitpunkt da, dass du irgendwann gesagt hast. Also, wir haben die Schule. Daraus baue ich eine große Praxis. Es sind mehrere Möglichkeiten da. Dann war das Ding der Praxis dann einfach weg, weil du die Zeichen hast, vorher nicht sehen wollen. und was war dann? Also dann war ja nicht so. Dieses muss ich mein Thema einfach aufgeben, mach ich nicht. sondern wie ging es dann für dich weiter anke.
Anke Dieckhoff: Ich machen. und da sind so die ersten Ideen schon entstanden, und das ist im Laufe der Zeit danach immer mehr gereift schon. und es war immer auch ein Hintergedanke von mir, auch, als ich diese ganzen psychologischen Sachen noch gelernt habe, wo ich gedacht habe. Wenn ich mal irgendwann weniger Kraft in den Händen habe. Zum Arbeiten hoffe ich, dass ich noch lange nur sprechen kann. Ja, Also von daher. aber ich hab das diesen Schritt zu machen. Mich zu verändern, habe ich immer rausgeschoben, weil das andere gerne gemacht habe. und wie gesagt, weil ich in so einem System drin gesteckt habe, so habe ich dann auch versucht, jetzt meine neuen Ideen parallel laufen zu lassen. Eine Zeit lang mit der Praxis habe also gearbeitet, da habe mich dann hingesetzt, am Schreibtisch hab dann angefangen auszuarbeiten. und dann kam Corona. und in der Corona-zeit hatte ich endlich Zeit. Dann habe ich mich hingesetzt und hab daraus mal ein Konzept erstellt und letztendlich aus dieser Konzeption, wo ich so die Bereiche, das, was ich eben aus der Osteopathie, aus dem körperlichen, aus der ganzen schulmedizinischen Seite, weiß, aus dem, was aus dem psychologischen dazugekommen ist, und aus dem Bereich des Spirituellen oder des Schamanismus. Das habe ich zusammengefasst. und so ist die Gesundheitsarchitektur des Menschen rausgeworden.
Carolin Zimprich: Spannend.
Anke Dieckhoff: Ich habe mir die Zeit nicht genommen, wirklich den Schritt dahin zu machen.
Carolin Zimprich: Weißt du, warum du dir die Zeit nicht genommen hast?
Anke Dieckhoff: und da habe ich mir unglaub den Kopf darum gemacht. Ja, im Endeffekt hat sie gekündigt, als ihr Mann in Rente gegangen ist. Ja. Okay, das Ja. Also.
Carolin Zimprich: Ich.
Anke Dieckhoff: Ich so. Aber ja, das waren alles solche, wirklich Überlegungen Oder solche Sachen, die dich dann immer wieder zurückgehalten habe. und wie gesagt, ich habe ja auch die körperliche Arbeit. Also die osteopathische Arbeit. Ich habe das gerne gemacht. Ja, und ich habe ja auch viele Patienten in der Praxiszeit gehabt, die ich Jahre Jahrzehnte kenne. wo ich ganze Familien behandelt habe. Deswegen natürlich auch diese Familienthemen, die ich heute auch mit dabei habe. Ja, ich habe immer schon so gearbeitet in der Praxis, aber ich habe diesen wirklichen Schritt der Veränderung, den habe ich vor mir hergeschoben, bis mein Körper gesagt hat. Ich habe jetzt keinen Bock mehr. Wir gehen machen. Wir machen jetzt.
Carolin Zimprich: und dann war ja einfach der Weg, unvermeidlich zu sagen, von absolut oder analog in der Praxis direkt an einem Behandlungsraum zu stehen, zu sagen. Okay, Also, inwieweit kann man das Ganze auch digitalisieren?
Anke Dieckhoff: Genau weiter geht nichts anderes mehr. Ja, ich wollte Seminare geben. Interviewt mit Annabelle. Das ist ja so meine Bühnenmama. Also, das heißt nächstes, da habe ich auch meine Schwiegerausbildung gemacht. Ja, aber da war nichts mit auf eine Bühne gehen. Also habe ich Online-kongresse gemacht.
Carolin Zimprich: Ja.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: An der Stelle einen ganz ganz lieben Gruß an die großartige Annabelle.
Anke Dieckhoff: Ja auch. Das war erst nicht so geplant.
Carolin Zimprich: und dann war die Hürde. Okay, Bühne, Mikro. Dann sehen Leute mich und gucken die mich alle an.
Anke Dieckhoff: Das fand ich jetzt auf der einen Seite. Ja, aber da gab es einen kleinen Extrapunkt für mich da drin, weil Bühne und Mikro und solche Sachen. Die habe ich für die Osteopathie schon gemacht. Ja, das habe ich auch. Damals habe ich die Methode versucht, bekannt zu machen. In Deutschland bin auf der Medicamesse und sonst was auf der Bühne gewesen, um die Methode dieses Konzept ist aber aus mir erwachsen. und ich hatte plötzlich das Gefühl, ich muss mich darbieten. Ja, weil es ja etwas von mir wirklich ist. und das ist mir total schwer gefallen.
Carolin Zimprich: Hat das mit dir und deinem System gemacht?
Anke Dieckhoff: Das hat mich sehr verunsichert, kann ich gar nicht anders sagen. Das war eine ganz andere Herausforderung. Sich selber zu verkaufen, sage ich jetzt mal so. Also das, was aus mir herauskommt, was mein Kindchen ist da wirklich, das zu verkaufen und damit nach außen zu, obwohl ich da total hinter stehe. Aber das war eine ganz andere Qualität da drin.
Carolin Zimprich: Ja, was passiert, Wenn die Leute das Scheiße finden.
Anke Dieckhoff: Genau.
Carolin Zimprich: In dem ich plötzlich ablehnen.
Anke Dieckhoff: Ganz genau.
Carolin Zimprich: Die, und dann wird einem einfach mal so bewusst. Eigentlich passiert gar nichts. Eigentlich überhaupt gar nicht. Es ist einfach so. Dieses Was könnte passieren? und alleine dieses könnte stellt uns auf so wackelige Füße oder auf so einen wackeligen Untergrund, weil keiner von uns würde ja sagen, dass er nicht selbstbewusst ist, dass er nicht weiß, wovon er redet und dass er Ahnung hat. Aber plötzlich fängt irgendwie so alles, worauf wir so stehen, fängt so an, sich zu bewegen. und es ist so ein total unsicheres Terrain.
Anke Dieckhoff: Genau. Man hat so Selbstzweifel. Reicht das wirklich Diese Typischen? Bin ja Guta genug dafür.
Carolin Zimprich: Kann ich.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: Wenn herauskommt, dass ich gar nichts kann.
Anke Dieckhoff: Ist ja Also von daher, das hat mich dann nochmal so richtig voll eingeholt, da in diesem Augenblick. aber auch da muss ich jetzt wieder sagen, durch mein Wachsen jetzt in dieser herausfordernden Zeit, die ich ja nun seit 2 Jahren jetzt so mitgemacht habe. Wie habe ich darin eine ganz andere Sicherheit für mich gefunden? Auch das hat diese Erkrankungsphase mit sich gebracht.
Carolin Zimprich: Das hat einfach viel Heilung gebracht. Auf vielen Ebenen.
Anke Dieckhoff: Ja, aber ich habe auch viel gegraben.
Carolin Zimprich: Muss man wollen. und da gehört glaube ich, viel Mut zu, weil man weiß, ja, wenn man so ein bisschen gräbt. und ich glaube, es geht gar nicht so darum, so jegliche Lücken in diesen Schubladen irgendwie zu finden, wo man noch reingucken könnte.
Anke Dieckhoff: Nein.
Carolin Zimprich: Aber man muss einfach wissen, da werden einem trotzdem Gefühle ereilen, von denen man nicht wusste, dass sie da sind. und man darf hingucken.
Anke Dieckhoff: Ich aber mich kennengelernt habe ich hinterher mit den Osteopathen, muss ich dazu sagen. Das hilft mir zwar sehr, diese ganze Zeit auch der Analyse, weil ich dann einen Blick dafür bekommen habe. Das hat mir in meinem Arbeiten hinterher sehr geholfen. Ja, aber Heilung ist für mich immer mehr auf einer anderen Ebene geschehen. und so habe ich das ja auch in der Praxis so oft erlebt, dass ich Menschen hatte mit wirklich gravierenden psychosomatischen Beschwerden, die Ewigkeiten Therapien gemacht haben. Auch damit Ich will das nicht abwerten. Ich habe es auch so gemacht. aber die dann da auch frei drüber reden konnten über all das, was Sie da erfahren haben, über sich. und und und wenn ich aber die Hand irgendwie auf den Körper gelegt habe, dann habe ich gesagt: Okay, und dieser Stein da drunter. Wo kommt der her. Das heißt, dann war das zwar kognitiv, verarbeitet. aber der Körperduft durfte das nicht gehen lassen. und das sind für mich waren immer 2 Paar Schuhe. ja, und das heißt auch für mich, für mich. Heute ist das Wichtigste, wenn da etwas ist. ich drücke das mal. Wir müssen damit für uns im Reinen sein.
Carolin Zimprich: Ja.
Anke Dieckhoff: Für die anderen im außen mit Ja Ja ist schon passt schon Nein, das auch nicht durchdacht haben? Ja, sondern eben. Wir müssen damit im reinen sein, im reinen heißt. Ich bin gereinigt in meinem Denken damit. Ich bin gereinigt in meinem Fühlen, damit, und ich bin auch gereinigt in dem, was mein Körper gespeichert hat, Damit. das ist für mich im Reinen sein. Dann ist etwas. und so gehe ich, weil wir eben angefangen haben mit der Essstörung auch daran. Ich.
Carolin Zimprich: Siehst du da drin? Das war ja definitiv ja auch der Einstieg, und man sieht ja, dass die. dass die Dinge, die für dich wichtig sind, mit denen du nach draußen gehst, was dir in deiner Mission einfach. Also, die Sachen sind dir einfach so vor die Füße gefallen zu sagen: So jetzt mal hier Praxis zu Jetzt mal online. Mehr Menschen erreichen nächstes Thema dazu, weil andere Klienten mit diesem Thema der Essstörung auch zu dir gekommen sind. Siehst du genau in diesem Thema ein gewisses Muster. wo du sagst, wo so der Ursprung liegen könnte.
Anke Dieckhoff: Ja und nein. Also, es gibt ein Muster. Ja, also erst mal eben halt. Wie gesagt, dieses Thema mit den Essstörungen hat dazu geführt, und da bin ich sehr dankbar dafür, dass die Pubertät überhaupt mal in die Diskussion hereingekommen ist. weil die Pubertät ist unsere dritte große Prägephase, die wir im Leben haben. Wir haben eine. Die ist Im Mutterleib ist die erste, wo wir unsere Grundsicherung bekommen, ja unser Ur Sicherheit erfahren dürfen. Die zweite ist dann von 0 bis 4 bzw. bis 7, wo wir anfangen, eben halt in der Familie in einem gesicherten Rahmen, uns zu gucken. Okay, Leben. Wie geht das denn? Ich baue mal mein Gehirn auf, mit diesen ganzen Material, was ich da so brauche, da drin und ich bin aber erst komplett in der unterbewussten Zeit gehe dann immer mehr in etwas bewussteres Herein. Ja. das heißt eben dadurch, dass da so ein paar Sexualhormone auftauchen, die diesen ganzen Karton mal richtig durch die Gegend Ruppeln da drin. und das Gehirn sich einmal komplett neu vernetzt. Ja, das muss ein bisschen werden. Das ist wie als wenn wir du kommst, auch aus der Technik mit heraus, als wenn wir eben wirklich eine neue Software installieren. und in diesem Augenblick, wenn die Hardware ist, zwar gebaut für alle möglichen Einflüsse, weil gleichzeitig das auch in diesem Moment bedeutet, dass ich meinen Blick plötzlich mehr nach außen lenke. Das heißt, Plötzlich kommen da viel mehr Menschen dazu. Ich muss mal gucken, wie positioniere ich mich da rein? Mögen, die mich überhaupt nicht so komme ich da klar? So, wenn ich jetzt, wie ich eine Frau bin, halt nicht so. Was heißt das eigentlich, wenn ich mich da drin so bewege, wie muss ich ihn dann sein? Ja, da kommen so verschiedenste Faktoren, alle zusammen an einen Zeitpunkt im Leben. und dann bin ich eben, da verliere ich, wie wir es eben auch gesagt haben. Einfach meine Sicherheit in diesem Augenblick, und wenn dieses Fundament vorher mit diesem Urvertrauen mit der Ursicherheit und das, was ich bis dahin erlebt habe, irgendwo nicht ganz stabil gestanden hat. Aufgrund von Erfahrungen, die ich gemacht habe von Erlebnissen, die ich gehabt habe, und und und halt nicht so, dann wird es hier zu wackelig. und dann brauche ich, Was woran ich mich festhalten kann. und das Einfachste, was ich immer kontrollieren kann, ist, was ich in den Mund reinstoppe. Den habe ich immer bei mir. und damit kann ich mir eine Kontrolle wenigstens über einen Bereich schaffen in meinem Leben, der noch sicher ist. Das hängt davon ab, wie ich handle. Alles andere entgleitet mir gerade, und das ist der Hintergrund für mich. Dahinter. Das heißt also, es ist immer eine mangelnde Sicherheit in einem Menschen zu einem Zeitpunkt, wo das gerade mal einmal Crasht bevor, was Neues installiert wird. Ja, und die Kontrolle ist das Mittel der Wahl, um diese Sicherheit erst mal irgendwo zu finden.
Carolin Zimprich: und für alle Mamas, die jetzt gerade zuhören und irgendwie in solchen Situationen stecken, bitte jetzt nicht sagen, Gott, Gott, ich habe total was falsch gemacht.
Anke Dieckhoff: Nicht.
Carolin Zimprich: Die.
Anke Dieckhoff: Im besten Wissen und Gewissen gehandelt und warst für dein Kind da und hast alles gut gemacht.
Carolin Zimprich: und das ist, glaube ich, ganz wichtig, was man gerade vielleicht nochmal so einkippen muss. aber wann immer du vielleicht das Gefühl hast, dass ihr als Familie irgendwo Hilfe benötigt, holt sie euch, Holt euch Menschen zum Reden kontaktiert zum Beispiel auch super gerne anke. Ich gebe alle Informationen zu anke zum Vernetzten nach unten in den Shownotes mit, dass man sich erst mal darüber austauschen kann, und Ich glaube, es gibt ganz wichtige und viele Themen auf diesem Planeten, und Essstörungen gehören dazu. Da soll und darf niemand mit alleine bleiben. oder wenn du selber von einer Essstörung auch betroffen bist, auch da trau dich auch, wenn es schön ist, Dinge zu kontrollieren. Ich kenne das aus anderen Lebensbereichen, wo ich.
Anke Dieckhoff: Gut.
Carolin Zimprich: Habe ich die Macht drüber.
Anke Dieckhoff: Ja.
Carolin Zimprich: und aber es gibt einfach Ebenen. Die können für uns lebensbedrohlich sein und solltest du dich da irgendwie da draußen angesprochen fühlen. Fühl dich bitte immer eingeladen, mit anderen Menschen darüber zu reden, und du als Mama da draußen. Du hast definitiv nichts falsch gemacht.
Anke Dieckhoff: Nein, es geht sowieso. Es geht nie um Schuld. Es geht nie um Schuld. Ja. Das was ich aber wirklich, weil du das auch so sagst, so wirklich erlebt habe, jetzt auch, dass die Familien, die so eine Thematik haben, fühlen sich auch von dem außen unglaublich unter Druck gesetzt. Ja, die sind so verunsichert, die sind unglaublich unter Druck, fühlen sich unglaublich unter Druck gesetzt.
Carolin Zimprich: Ja und Druck erzeugt meistens ja nur mehr Gegendruck, mehr.
Anke Dieckhoff: Mehr Ja. und wie gesagt, mit Unschuld geht es niemals, weil ja auch jeder Mensch, auch eine Mama. eine Mama, agiert aus den Erfahrungen und Möglichkeiten, die sie gemacht hat. Ja, keiner kriegt ein Kind und sagt: so geil super. Jetzt habe ich endlich jemanden, den ich so richtig piesacken kann und an der.
Carolin Zimprich: Die.
Anke Dieckhoff: Gar nichts.
Carolin Zimprich: Die.
Anke Dieckhoff: Auch natürlich.
Carolin Zimprich: Unabhängig davon, ob wir jetzt zusammen an einer Adresse wohnen oder einfach irgendwie nicht, ob wir uns alle gut verstehen oder nicht. Man hat sich ja irgendwie gemeinsam darum gekümmert, dass dieses zauberhafte Wesen auf diesem Planeten.
Anke Dieckhoff: Eingebrochen.
Carolin Zimprich: Ist. Da darf sich natürlich hier an der Stelle wirklich jeder angesprochen fühlen.
Anke Dieckhoff: Nicht. Ja, wir können alle auch nicht wissen, was wir schon alle mit uns gebracht haben für Päckchen, was Einfluss auf uns hat, und und und wir können Muster, weil ich bin ja auch eine systemische Familientherapeutin sehen, was über Generationen sich übertragen haben, in Familien, was Einfluss dann da ist. Ja, das hat nie etwas mit Schuld zu tun. Für mich ist es immer eher Zusammenhänge wie in der Osteopathie auch Zusammenhänge Zu erkennen. Erst Mal muss man einfach verstehen. Okay, was hat das alles dazu? Was hat dazu geführt, dass wir heute jetzt so neu dastehen? Sekunde mal ja. und dann muss man überlegen: Okay, was verändern wir jetzt? Wie machen wir, Wie gehen wir da dran. Jetzt hier. Ist auch keiner Schuld, dass er krank ist. Ja ist Quatsch. Darum geht es nicht.
Carolin Zimprich: Das ist, glaube ich, ganz wichtig, solche Dinge einfach mal auch ganz so konkret zu benennen. weil, wenn ich mich ja selber dann noch dafür verurteile, dann wird es ja dadurch nicht besser. Also, das ist ja eine Spirale, die ja immer weiter dann nach unten geht, dass ich sage: ja, und dafür war ich auch verantwortlich und dafür auch. und dann, und dann geht das ja immer von einer Etage nach unten. und wie sollen wir denn die Möglichkeit haben, uns in diesem Thema vielleicht auch mal entspannen zu können.
Anke Dieckhoff: Letztendlich bin ich dafür verantwortlich oder war ich auch für die ganzen Sachen verantwortlich, auch bei mir. aber nicht aus einer Schuld. Ich habe es nicht verschuldet, weil ich war in diesem Moment meines Lebens, in der und der und der Situation drin, und Ich musste einen Weg finden für mich. Das hat nichts mit Schuld zu tun. die, obwohl ich das alles weiß, war ich trotzdem Kombini bewegen und mir das einzugestehen, und dass trotzdem ich dafür die Verantwortung hatte. Das war eine meiner größten Herausforderungen, erst einmal in diesem Augenblick gewesen.
Carolin Zimprich: Ja. Wahnsinn. Also, es ist echt verrückt. und es ist trotzdem auf der anderen Seite immer wieder schön zu sehen, welche Sachen uns so vor die Füße gelegt werden, wo es auch dann heißt, Dafür bist du jetzt verantwortlich, das nach draußen zu tragen.
Anke Dieckhoff: und ich finde.
Carolin Zimprich: Es ganz großartig, dass du dich gerade diesem Thema der Essstörungen glauben. Mein Gott, also, stell dich doch nicht so Doof an. Gestern hast du es noch gewusst, nicht.
Anke Dieckhoff: Du.
Carolin Zimprich: Oder auch ein schönes Beispiel: Wenn du immer Windows-user warst, und jetzt bekommst du einen Mac auf deinen Schreibtisch oder andersrum. Dann denkst du dir auch erst mal Hä.
Anke Dieckhoff: Ja. was ich heute ein bisschen. Ja, Also ich sage mal, was ich ein bisschen schade finde eben, oder was dadurch dann auch so ein Blick so ein bisschen verfälscht für mich ist, Heute wird immer alles sehr, sehr an der Corona-zeit festgemacht. Ja, Da war die schlimme Zeit für die Kinder. und und und ja, das war für uns alle eine Herausforderung, die wir so noch nicht gehabt haben. als Menschheit in dem Sinne wirklich auch mal. Aber auch die Corona-zeit ist nur ein Teilchen davon.
Carolin Zimprich: Es gab viele, viele Jahre.
Anke Dieckhoff: Wir haben die Teilchen auch.
Carolin Zimprich: Jahre danach geben.
Anke Dieckhoff: Genau. Wir haben die Teilchen auch mit einem immer schneller laufenden Leben. Wir haben die Teilchen mit immer größeren Informationsmengen, die verarbeiten, die unser Gehirn verarbeiten muss. Ich.
Carolin Zimprich: Das vermehrt bei Jugendlichen, wie du vorhin sagtest, aber natürlich auch bei Erwachsenen. und da einfach nur meine Bitte: Wenn du da draußen einfach merkst. Irgendwas stimmt bei mir selbst nicht. Oder? Ich beobachte, was bei anderen, oder? Aber ich sehe es einfach Innerhalb der eigenen Familie wendet euch entweder herzlich gerne an Anke Alle Infos zum Connecten vernetzen Unten auf jeden Fall in den Shownotes oder aber sucht euch noch einen anderen Ort der Beratung, wo euch einfach ein Gehör geschenkt wird, wo jemand einfach mal Zeit für dich hat, um dir zuzuhören, weil ich glaube, das ist somit der allererste Schritt, den man wahrscheinlich tun sollte. In dem Moment.
Anke Dieckhoff: Ja, weil wenn du das auch sagst, Ich habe auch in den ganzen Jahren der Praxis auch immer wieder Erwachsene. Es sind ja mehr Frauen wie Männer, die davon betroffen sind, aber ich habe immer wieder erwachsene Frauen gehabt. die dann berichteten, dass die früher eben mal unter einer Essstörung gelitten haben. Das ist dann vielleicht irgendwann vorbei. Aber das Bedürfnis nach Kontrolle des Lebens, das bleibt bestehen und zeigt sich vielleicht in anderen Dingen dann hinterher. Ja, und für mich ist es wichtig, eben weil du gefragt hast, wo siehst du diesen Kern. Die Kontrolle muss überflüssig werden, und sie wird dann überflüssig, wenn ich wieder Vertrauen habe, in mich und in mein Leben herein.
Carolin Zimprich: Ja, Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt, und ich hoffe, dass wir da heute schön einfach Impulse geben konnten, um auch so ein bisschen deine Reise zu verstehen. Ich finde es total spannend, dass du den Weg gegangen bist, von offline auch da zu sagen, hey, online. Ich erreiche einfach mehr Menschen einen Weg mit vielen, vielen Herausforderungen und das, was ich für alle meine Gesprächspartner für alle meine Gäste hier am Mikro immer noch vorbereitet habe, ist zum Schluss noch ein schönes kleines Spiel, lieber Anke.
Anke Dieckhoff: Ich hoffe. dann machen wir das doch ganz gerne.
Carolin Zimprich: Du bereit?
Anke Dieckhoff: Die.
Carolin Zimprich: In diesem Sinne auf die Plätze fertig. Los. Deine 30 s laufen ab. Jetzt.
Anke Dieckhoff: Ich plus ich glaube, eben weil dieser Markt so riesig geworden ist. ist es heute viel viel zeitintensiver, überhaupt einen Platz für sich darin zu finden. Also, das sind so meine beiden Punkte. Wo ich gedacht habe, hätte ich nie mit gerechnet.
Carolin Zimprich: und gibt es eine Hürde, vor der Du aktuell einfach stehst, wo du sagst, den Zahn der Zeit oder dieses Stellrad da beiße ich mir gerade aktuell noch so ein bisschen die Zähne aus.
Anke Dieckhoff: Ich kann mich nicht monatelang nur mit ihr an diesen ganzen Tools auseinandersetzen. Das ist so das, was meine größte Herausforderung im Moment ist.
Carolin Zimprich: Es heißt, Umsatz generieren. Da sind wir wieder bei den Ops, und das ist so: der Markt und so, Aber Es ist ja nun mal einfach der Pulsschlag von jedem Unternehmen. und genau da sollte immer definitiv der meiste Fokus drauf liegen. Wenn man mich fragt ein schönes, kleines Takeaway. Noch so eine schöne kleine Inspiration von dir. Zum Schluss. Was war für dich wirklich deine mutigste Entscheidung für Dein Business. und wie hat wirklich das alles dann für dich verändert?
Anke Dieckhoff: Du meinst jetzt für mein jetziges Business. Was ich jetzt oder was.
Carolin Zimprich: In deinem ganzen Verlauf? Wo würdest du sagen? Hast du die mutigste Entscheidung getroffen.
Anke Dieckhoff: Ich sag mal, die mutigste, aber die habe ich quasi kaum getroffen, sondern sie hat mich ereilt. War Damals, als ich die Schulen in Deutschland gegründet habe, als ich in Münster die erste Schule gegründet habe, war zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade, war ich zurückgekommen. Nach Münster hatte eine neue Praxis. Ich aber jetzt war es eine bewusste Entscheidung, die ich jetzt getroffen habe, wirklich zu sagen: Okay, das, was ich eigentlich sehr gerne gemacht habe. Dieses ist jetzt abgeschlossen. Für mich. Das akzeptiere ich, und ich habe aber meinen neuen Bereich, der mich jetzt ausmacht. Das war eine bewusste Entscheidung. Deswegen waren das 2 ganz unterschiedliche Verfahren in mir selber.
Carolin Zimprich: Nochmal kurz nachgehackt, Glaubst du, wenn du damals die Entscheidung mit den Schulen so nicht getroffen hättest, dass dein beruflicher Werdegang so verlaufen wäre.
Anke Dieckhoff: Glaube ich nicht, weil ich glaube nicht, dass ich den gleichen Menschen begegnet werde. In dieser Zeit halt, weil ich dann plötzlich Kontakt hatte zu ganz anderen Menschen mit ganz anderen Meinungen. und das habe ich jetzt wieder erfahren. Ich habe mich ja irgendwann aus dieser Osteopathie-bubble immer weiter entfernt. Ja, obwohl es nach wie vor gedanklich immer mein Zuhause ist, Aber ich habe heute ich kümmere mich um nichts mehr, was damit in Deutschland so zu tun hat. Ja, aber heute lerne ich ganz andere spannende Menschen kennen. und das sind gerade jetzt, in diesen 2 Jahren, wo ich relativ bewegungsunfähig gewesen bin, ja habe ich unendlich viele so interessante, bereichernde Menschen getroffen. kann ich gar nicht sagen.
Carolin Zimprich: Ja, Mega cool, dass du damals dem Impuls dann doch gefolgt bist und so mutig warst, da Pionierin zu sein, um diese Schulen zu gründen? Weil, wer weiß, was du sonst einfach heute tun würdest, lieber anke, können wir ganz ganz glücklich sein, dass du zu dem Zeitpunkt in deinem Leben wirklich so mutig warst und das einfach durchgezogen hast. Vielen Dank.
Anke Dieckhoff: Damals hab ich es nicht als Mut gesehen.
Carolin Zimprich: Ja, aber heute. Ich glaube, heute darf man das auf jeden Fall tun.
Anke Dieckhoff: Ja, wenn du.
Carolin Zimprich: Da draußen einfach auch für dich überlegst. Aha, Eigentlich müsste ich mutig sein Soll ich soll ich nicht. Soll ich soll ich nicht, lass das mit dem Gänseblümchen oder Streichhölzer ziehen und so machen. und das wahre Ergebnis. Siehst du einfach nur, wenn du es umsetzt.
Anke Dieckhoff: und.
Carolin Zimprich: Liebe anke. Ich bedanke mich für diesen tiefen Einblick auf deinem Weg von. Ich interessiere mich für Menschen wieso das? Es ist kein Hotel geworden. Also stell dir mal vor, du hättest dich nicht für die Schule.
Anke Dieckhoff: Ich habe eine Ferienwohnung, die vermiete.
Carolin Zimprich: Dann.
Anke Dieckhoff: Was bedeutet.
Carolin Zimprich: Sehr, sehr schön.
Anke Dieckhoff: und.
Carolin Zimprich: Alles zu dir, wie gesagt, unten in den Shownotes verlinkt, und ich bedanke mich einfach für dieses ganz tolle Gespräch mit Lilly Anke.
Anke Dieckhoff: Hier.
Carolin Zimprich: Wir sehen uns da draußen alle im Netz.
Anke Dieckhoff: Gerne. Vielen Dank.
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