Folge #56
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Ausgebrannt : Anne Dillmann über Masken, Preise & die Frage „Wann ist es genug?“

mit Anne Dillmann & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Ausgebrannt : Anne Dillmann über Masken, Preise & die Frage "Wann ist es genug?"
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🏷️ Mindset & Persönlichkeitsentwicklung🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Sie war die jüngste Ressortleiterin im Verlag, funktionierte perfekt – und fragte sich trotzdem: Warum verdienen die Männer mehr? Anne Dillmann ging bis an ihre Grenzen, bis das Burnout kam. Heute begleitet sie Frauen dabei, ihren Wert nicht nur zu kennen, sondern ihn auch einzufordern.

In diesem Gespräch nimmt Anne uns mit auf ihre Reise: Vom Studienabbruch über die journalistische Karriere bis zur Erschöpfung, die sie zwang innezuhalten. Sie spricht offen über den Moment, als sie merkte, dass sie jeden Morgen eine Maske aufsetzte – und darüber, wie sie langsam lernte, sich nicht mehr kleiner zu machen als sie ist.

Besonders ehrlich wird es, wenn Anne über Preise spricht: Warum sie nie den höchsten Preis nimmt, den sie fühlt. Wie ihre Pilotkundin plötzlich andere Schüler anzog, als sie ihre Preise erhöhte. Und warum sie selbst 44.000€ in ein Mentoring investierte – obwohl sie lange gezögert hatte. Eine Folge über Selbstwert, Loslassen und die Frage: Wann ist es eigentlich genug?

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Warum funktionieren allein nicht reicht und wie männlich geprägte Arbeitsumgebungen Frauen erschöpfen
  • Der Unterschied zwischen „Wie geht es dir“ und „Wie fühlst du dich“ – und warum das für echte Verbindung entscheidend ist
  • Weshalb der Preis für Transformation nicht nur in Geld liegt, sondern vor allem im Loslassen des Vertrauten
  • Wie Anne ihre Preise entwickelt hat und warum höhere Preise andere Kunden anziehen – nicht nur finanziell
  • Was es wirklich braucht, um nicht mehr mit Masken durchs Leben zu gehen, sondern authentisch zu sein

⏱ Kapitel

00:00Wenn Leisten nie genug ist: Frauen und der innere Zwerg im Nacken
04:12Jüngste Ressortleiterin im Verlag: Warum verdienen die Jungs mehr?
13:00Erschöpfung als Weckruf: Der schleichende Weg ins Burnout 2006
17:58Vom Journalismus zum Coaching: Wenn sich die Fragen verändern
28:00Masken ablegen im Alltag: Wie geht es dir wirklich?
40:06Der unsichtbare Preis: Warum Loslassen so schwer ist
46:22KI, Technik und Kreativität: Was wir nicht verlernen dürfen
59:2444.000€ Invest: Annes mutigste Entscheidung für sich selbst

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Frauen liefern leisten und funktionieren oftmals weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. und selbst dann haben sie innerlich oft das Gefühl, noch immer nicht gut genug zu sein und nicht gut oder genug geleistet zu haben. Das Herzensthema meines heutigen Gastes ist Selbstermächtigung. Sie geht der Frage nach, wie Frauen aufhören können, sich kleiner zu machen, als sie sind und wie sie lernen, ihren Wert nicht nur zu kennen, sondern ihn auch entsprechend vergütet zu bekommen. So viele haben wirklich viel erreicht und zweifeln trotzdem an sich und sollte auch dir das bekannt vorkommen, dann wird diese Folge etwas in dir bewegen. schnapp dir gerne noch fixen Kaffee. und dann sage ich herzlich Willkommen Anne Dillmann.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Hallo, liebe Carolin.

Carolin Zimprich: Schön, dass du dir die Zeit heute genommen hast. Liebe, Anne. und es gibt ja wirklich die unterschiedlichsten Business-themen da draußen, und jeder hat so meistens ja so seine Geschichte hinter der Geschichte. und wie ich gerade eingangs schon gesagt habe, So, dieses. wir machen uns oft einfach irgendwie kleiner als wir sind, und noch kleiner mit Hut. und selbst wenn wir geleistet Geackert, gerackert und geschuftet haben, ist immer noch da Dieser Zwerg irgendwie im Nacken, der sagt: Na du jetzt Pause machen darfst wahrscheinlich nicht. Ist das deine eigene Geschichte? Ist das etwas, was du da draußen immer wieder beobachtet hast, und hast da einen guten Schlüssel für gefunden, um da rauszukommen. Wie: wann? Warum hat dich genau dieses Thema fasziniert.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Das ist natürlich ganz klar meine Geschichte. Ich glaube ohnedies, dass die meisten Coaches wirklich ihr Leben in einer Art und Weise bearbeiten. und das ist auch, glaube ich, sehr Smart und sehr legitim, weil darin haben wir so eine natürliche Expertise. Also, natürlich sind wir im Idealfall qualifiziert und vielseitig ausgebildet. Aber das, was wir selbst tief erlebt haben, das bereitet uns für die passende Kundin am Allerbesten vor. Meiner Meinung nach, und ja, in meinem Leben war da schon immer so ein ganz starkes. Ja, da musst du wirklich noch mehr machen. Du musst besser sein als die anderen. Das ist vielleicht noch nicht genug. und wann ist es überhaupt genug? Das war eine wichtige, große Frage in meinem Leben, und das hat mich sehr umgetrieben und auch angetrieben.

Carolin Zimprich: Wann ist dir erst einmal aufgefallen, dass du gemerkt hast? Also erst mal funktionieren wir ja einfach ganz normal und machen das einfach so und hinterfragen das auch gar nicht.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Genau.

Carolin Zimprich: Wann hast du oder wie alt warst du, als du das zum ersten Mal für dich hinterfragt hast und dir irgendwie dachtest. Halt. Stopp. Irgendwas stimmt hier nicht.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja Pass auf. Also, ich habe eine relativ frühe Karriere gestartet, weil ich hab mein Studium geschmissen. Das hat mich sehr unfroh gemacht, das Studium. und dann hab ich das nach 3 Semestern bleiben lassen und bin in eine journalistische Laufbahn gegangen. und die habe ich mit 21 aufgenommen. und auch da, Ich war so die jüngste Ressortleiterin im Verlag. Also, so Bam, ja, so, ich war da. und irgendwann so mit Mitte 20 habe ich so gemerkt. Also, man redet ja in Deutschland nicht über Geld, aber trotzdem bekommt man ja auf eine Art und Weise mit. Wer verdient hier eigentlich was? Da hatte ich so komisch? Warum kriegen die Jungs eigentlich alle mehr Kohle Als ich. Also, es war so. Ich hatte oft so das Gefühl, ich stehe so morgens im Bad und dann gucke ich so auf meine Armatur und überlege so Welche Maske nehme ich denn heute? Ja, also verstehe mich nicht falsch. Wir haben alle viele Rollen im Leben, und es ist total. Okay, dass ich in meiner Beziehung eine Nuance anders bin als mit dir. Ja, das ist was Ganz Natürliches. Aber Es gibt so diesen Punkt. wo die Natürlichkeit dabei flöten geht, wo du wirklich das Gefühl hast? So ja. Okay, das ist jetzt die Maske. Das ist jetzt die Maske. und wer bin dann eigentlich ich? und somit Ende 20 bin ich dann Pi Mal Daumen, das erste mal in eine Therapie gegangen, weil, da hängen ja auch immer viele Fragen dran, die auch mit Herkunft zu tun haben. Also, das müssen wir ja alles nicht schönreden, weil da wurden wir geprägt in unserer Herkunftsfamilie. und ja, von da an habe ich sozusagen meine Laufbahn im Thema Persönlichkeitsentwicklung gestartet.

Carolin Zimprich: und dann ging das Ding los. Ich find’s ganz spannend. Du hast auch die Uni geschmissen, ging mir ähnlich. Ich bin, glaub ich, nach anderthalb Semestern Schrein weggelaufen.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Er. Ich.

Carolin Zimprich: Ich fand das Programmieren zum Kotzen.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Er.

Carolin Zimprich: Ist das nicht krass.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja, das ist krass.

Carolin Zimprich: Ne.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Die.

Carolin Zimprich: So auf jeden Fall. Also, der war einfach. Natürlich. Mega begeistert, war total stolz, was er dadurch alles hatte, und Mir wurde immer mehr grün um die Nase, wo ich dachte: Boah, Ne: ich muss, es wird immer schlimmer. Ich muss unbedingt gehen. Das war Medieninformatik also so die Hälfte, fand ich cool. und wie gesagt, das Programmieren war echt eine Katastrophe, und wovon bist du weggelaufen. wo hast du gesagt, bis hier noch nicht weiter. Was war.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: und irgendwie. ich kam mir dauernd so fremd vor zwischen diesen Menschen und wie die geredet haben und was die geredet haben. Ich saß da immer so und hatte so das Gefühl. Okay. Also erst mal geht es darum, irgendwie möglichst eloquent zu sein, auch wenn ich gar nichts zu sagen habe. und dann geht es irgendwie auch viel darum, nochmal zu wiederholen, was 5 andere schon gesagt haben. und ich habe mich da irgendwie einfach gar nicht echt gefühlt. und dieses Thema Echtheit spielt in meinem Leben eine ganz, ganz große Rolle.

Carolin Zimprich: Ich hast das aber für dich an die Fächer, an die Fachrichtung quasi so drangeklebt, dass das das Problem ist, dass du da falsch bist, oder dass du dich deswegen verstellst.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Nicht weil ich hab ja so viele Sachen durchprobiert. Also, ich glaube, ich war da. Das war einfach nicht mein Ort. Dieses. Also, ich bin, glaube ich, nicht geboren für akademische Laufbahn. Oder diese Art Kontext und Austausch.

Carolin Zimprich: Ist.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich glaube, ich habe einfach was sehr greifbares Reales. Vielleicht nimmt man das auch bodenständig. genau.

Carolin Zimprich: Aber es ist halt auch da. Man hat eine Vorstellung davon, wie Uni oder Fachhochschule ist. So, dieses es könnte ja auch ganz anders sein. Ne. Also, man kann sich da ja auch anders verhalten. Man muss sich ja nicht allen anderen anpassen. Wie die also der ein oder andere hat ja so ein Bild im Kopf von das ist irgendwie ein bisschen versknoppt. und so, Aber es kann ja auch völlig anders laufen. Aber gut für dich war letztendlich klar. Nee: Also, so wie die, da alle durch die Gegend laufen und wie Konversation da erfolgt und was von mir erwartet wird, nicht meins. Ich gehe weg.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Gar nicht so auf die anderen wälzen, weil die. Ja die anderen sein. Ich.

Carolin Zimprich: Mecker.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt. Ja, Also, und das hat mich einfach zu der Frage gebracht: Wo könnte ich mich denn wohler fühlen? Ja. Genau.

Carolin Zimprich: und dann warst du quasi die Frau auf dem Flur. Also hast dich einfach natürlich ganz großartig gefühlt. und dann war die Frage. Okay, Also, warum verdienen die Jungs mehr als ich.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: zum Beispiel.

Carolin Zimprich: Zum Beispiel heißt also: was waren da noch für Momente, wo du dachtest? Das ist merkwürdig.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja, bestimmte Positionen sind auch immer bei den Männern gelandet. Also, das war schon ganz ganz interessant zu sehen, und auch diese Energie, die solche Orte haben. Also die Energie an bestimmten Arbeitsorten ist sehr männlich geprägt. Also, ich habe überhaupt nichts gegen männliche Energie, weil die ist. Ja also die bringt uns ja alle total in die Umsetzung. Das ist was das brauchen wir ja, und gleichzeitig ist ja die weibliche Energie super wichtig und wertvoll, nicht nur für Frauen, aber insbesondere für uns. um nicht nur einfach zu tun, sondern in dieser Verbundenheit zu tun, also wirklich in einer Verbindung mit mit dem zu sein, worum es für mich wirklich geht. Ja? Also so das, was die einen vielleicht Essenz nennen, die anderen nennen das Seele oder Mission. Das ist alles in Ordnung. Ja, welches Wort auch immer, Man mag ja. und dass ich praktisch diesem männlichen Tun etwas weiblich Empfangendes voranstellen kann. Das habe ich erst viel, viel viel später gelernt. Das hat mir. In meiner Arbeitswelt gab es da keine Vorbilder, also weder weiblich noch männliche Vorbilder. Weil Männer können das natürlich auch praktizieren und beherrschen und sich zunutze machen. und das fand ich sehr erschöpfend. Also ja, mich hat es sehr erschöpft, diese Art des Arbeitens.

Carolin Zimprich: und das hat dich dann einfach so weit erschöpft, wie du vorhin schon ganz kurz angedeutet hast, dass es dich dann ins Burnout gezogen hat.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ganz genau. Ja, das war so 2.006 im Sommer.

Carolin Zimprich: und das war dann einmal so. Stecker aus der Steckdose.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Das war ein bisschen schleichender. Also, das war nicht so Dieser mumm, weißt du dass da, so ein Moment war, und dann bin ich umgekippt oder so, sondern das war wirklich. Dem ging so eine längere Zeit voraus, wo ich einfach so grundsätzliche Fragen in mir hatte. So will ich so noch arbeiten. Kann ich so leben? Spüre ich genug Erfüllung, Glückssinn. Also all diese wirklich großen Fragen. und dann habe ich erst mal sozusagen. Ich hatte damals eine Reisebeziehung, und wir wollten uns gerne nach dreieinhalb Jahren hin und her gefahren. Durch Deutschland wollten wir uns einen gemeinsamen Ort kreieren. und wir haben uns gemeinsam für einen Ort entschieden, wo nicht meine Arbeit war. Ja, aber ein Ort, wo wir sein wollten. und dann war für mich klar, Ich gehe jetzt erst mal aus dieser Arbeit heraus und weiß noch gar nicht genau, was dann sein wird, bin also in eine gewisse Unklarheit gegangen, und in dem Moment hab ich dann überhaupt erst Mal gemerkt. Alle, Ich war also wie wirklich in der Tiefe erschöpft und ausgelaugt und energielos ich mich gefühlt habe. Also so insofern war das wirklich eher ein Prozess und nicht so ein Moment.

Carolin Zimprich: und dieser Moment, diese Situation, hat dich dann wahrscheinlich zum Umdenken gebracht, wenn man sagen würde. Das war 2 6. Man braucht danach eine Zeit, um sich zu regenerieren. Möglicherweise war es dann schon 2.007 oder länger. Es sind ja einfach ganz unterschiedliche Zeitspannen. von denen ich natürlich einfach auch so ein bisschen mitbekomme wie der ein oder andere sich da so aus seiner Höhle, in der er sich dann ja letztendlich verkriecht, auch erst mal so langsam, aber sicher wieder raustraut. und wie ging es dann für dich weiter.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Also, ich war gar nicht so sehr in der Höhle, weil in mir war, auch. Also neben dieser krassen Erschöpfung gab es auch wirklich einen freudigen Teil, weil ich war, zurück in meiner Herzensheimat. Ich bin damals zurück nach Köln gegangen. Das ist so eine Stadt, die ich sehr liebe. Ich wusste nicht, dass ich ein Burnout habe. Also, das war vor 20 Jahren war das noch nicht so ein Ja.

Carolin Zimprich: Okay.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: In diesem Moment war ich wirklich also auf der einen Seite in der Freude, aber auch beruflich gesehen fühlte ich mich wie gelähmt. Also wirklich, wie es war, nur so dieses Gefühl, von. das alles kann ich nicht mehr tun, weil ich auf keinen Fall wieder in so eine Struktur hineingehen werde. und da habe ich wirklich auch eine Zeit gebraucht, und daraus ist dann bei mir dieser Wunsch entstanden, einfach in die Selbstständigkeit zu gehen, um mich einfach bestimmten Strukturen und Mustern nicht mehr unterwerfen zu müssen.

Carolin Zimprich: und war dir dann für dich auch total klar. Also der Gedanke, alleine zu sein, also für sich klar zu haben. Ich mache mich selbstständig, ist ja das eine. Aber dann ist ja die andere Frage. Womit also war dir wirklich klar, in welche Richtung. Das geht, wie du dich da ausprobieren willst. Also hattest du da so die Idee.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich damals richtig pragmatisch. Ich hab wirklich gedacht. Ich mach jetzt einfach mal das, was ich die ganze Zeit gemacht habe und worin ich richtig gut bin. Also so alles, was so mit recherche Texten, journalistisch, Pr-journalistisch? Dann gab es auch so eine Erweiterung in dem Bereich Lektorat und Korrektorat. Also, ich bin da erst mal sozusagen im weitesten Sinne in meinem beruflichen Feld geblieben. Ja. weil ich da so einfach das Gefühl hatte, von da bin ich wirklich gut. Da habe ich Expertise und Erfahrung. und jetzt muss ich nicht alles auf einmal neu machen. Ja, genau.

Carolin Zimprich: und dann hast du damit angefangen und hast gemerkt. Das funktioniert richtig gut, oder hast du angefangen und hast festgestellt: Ja, irgendwie ist das jetzt auch nicht das, was mir so richtig Spaß bereitet.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Hat eine Zeit lang richtig gut getragen und funktioniert. und dann habe ich so auch das wieder, Das sind ja immer so Prozesse in Bewegung. und dann war so, Dieses kam so ein. Ich habe einfach gemerkt, dass meine Art der Fragen sich sehr verändert hat, also dieses.

Carolin Zimprich: Ist.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Was so früher in meinen 20er und 30ern, so journalistisches Fragen war, Ich war schon immer Ja. und in meinen 40ern ist mir dann klar geworden. Ich möchte dieser Art Fragen zu stellen und auch die Fragen, die mich jetzt so wirklich umtreiben und interessieren, und die ich so für mich habe und die ich aber auch so mit anderen Menschen Teile der möchte ich gerne professionell nachgehen. und dann habe ich mich eben nochmal in so eine. ja einfach auf den Ausbildungsweg auch gemacht. Ja, genau.

Carolin Zimprich: und dann ging der Weg quasi ans Coaching los.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Hin.

Carolin Zimprich: Wie war für dich der erste Schritt zu sagen. So also aus dem Angestelltenverhältnis raus, Erst mal wieder gucken, dass man selber irgendwie einen guten Weg geradeaus findet. um dann aber auch den Schritt zu gehen. So, ich mache mich jetzt selbstständig. Also schneide im Prinzip so alle Geldstränge, die ja vorher irgendwie da waren, ja wirklich ab. und ich mache jetzt mein eigenes Ding. War das eine einfache Entscheidung für dich? Oder war das, was was dich schon so ein paar Tage oder Wochen so ein wenig hat im Bett hin und her wälzen lassen, um einfach zu überlegen: Okay, klappt das klappt das nicht. Wo kommen Kunden her? Wie mache ich das mal kurz zurückgespult. Es gab noch kein Facebook.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ein.

Carolin Zimprich: Studivz könnte schon da gewesen sein, wenn ich gerade so gedanklich zurückspule, aber so die Möglichkeiten, mal eben ganz schnell und kostengünstig sichtbar zu werden. Die waren ja so noch nicht gegeben. Also was waren deine Gedanken und was waren damals so deine ersten Schritte?

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Also, um ehrlich zu sein, habe ich diese Gedanken ja heute noch. Also vielleicht bist du davon frei. Ja, aber Ich hab das heute noch, dass ich manchmal nachts wach liege und einfach so wirklich Überlege puh klappt das alles wirklich trägt das auch weiterhin. und es gibt solche Phasen. Ja, es gibt diese Momente, Ich bin da nicht frei von, und ich würde auch nie so tun. Ja. für mich war einfach klar. Ich gehe in keine komische Mühle mehr. Hamsterrad ist vorbei, das war einfach klar. und diese, was da so manchmal an. sind doch nicht frei davon. Ja, Also, das ist ja ein totaler Trugschluss, Die wissen zwar, sie haben jeden Monat Betrag X auf dem Konto. Aber die haben ja ganz andere. Ja, wie soll ich sagen: Unwohl, Momente, Druckmomente, und ich kenne auch Menschen zu Mir kommen ja auch Menschen, die die sind in ihrer Anstellung. Aber die sind so voller Zweifel, dass sie wirklich oft in dieser Angst und Sorge sind. Ich glaube, ich bin die erste, die entlassen wird. Was mache ich denn dann? Was mache ich denn? Dann? Ja. Also. es ist ja Sicherheit. Gibt es ja nur in uns. Also, du in dir, ich in mir. Also alles andere ist ja. Also, ich verstehe unser aller Bedürfnis, und ich bin überhaupt nicht frei davon. Ich bin einfach nur ein Mensch, Aber die Frage ist doch immer: Was mache ich denn jetzt damit? und wie viel Sicherheit kann ich wirklich in mir finden, und wie finde ich sie und welche Schritte darf ich für mich gehen. Ich bin ja nicht fertig mit irgendwas. Ich bin vielleicht meinen Kundinnen einfach 2 oder 3 Schritte voraus. Ja, aber ich bin ja, ich sitze ja nicht hier und sage, so kann ich alles, weiß ich, alles Habe ich alles. Ja. Also, das ist ja nicht der Punkt oder? Der Weg also für mich nicht.

Carolin Zimprich: und ich glaube, das ist genau der Punkt, über den einfach mehr und lauter und offensiver einfach gesprochen werden darf, dass ich glaube, völlig egal, auf welcher Räuberleiter man da Letztendlich steht, es immer diese Nächte gibt. Mit Fuck habe ich daran gedacht, klappt das. Was ist mit dem nächsten Projekt? Ich glaube, es wird nochmal viel interessanter, wenn der Bereich kommt, mit. Ich stelle mir Mitarbeiter an, also, weil man ja dann die Verantwortung noch mal mehr für andere Menschen hat und der Klingelbeutel ja einfach nur noch größer wird, wer alles, was ganz gerne wollen, davon haben wollen würde. und man ja die Verantwortung dafür hat, dass das Game einfach weiterläuft. Von daher nein, Also, ich glaube, das kennt jeder und auch ich kenne das aber auf jeden Fall bei jeder neuen Idee, Oder wenn man mit Kundenabsprachen hatte, oder oder oder wo. Ich denke, ich bin da ja für verantwortlich, das muss funktionieren. und wenn es nicht funktioniert, musst du gucken, dass du einen anderen Weg, irgendwie eine Abkürzung oder einen Umweg nimmst oder was auch immer. Aber man muss irgendwie dahin kommen, dass das klappt und von daher, ja, da darf einfach mehr und offener drüber gesprochen werden, dass das dazugehört. Also dass das nichts ist, so wie früher auf den Fluren oder grundsätzlich in Deutschland. Wir reden nicht über Geld, wir machen dies das, sondern das einfach nicht, Das ist ja totaler Quatsch. und ich glaube, es wird einfach einfacher. und viele Menschen hören wahrscheinlich auch auf, sich in dem Moment zu verbiegen, wenn Sie wissen, Sie können einfach grad mal sagen: Nee ist einfach Grad mal Scheiße.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Genau. Weißt du, ich fange wirklich gern kleinteilig an. Ja. Es gibt so Kleinigkeiten. Vielleicht ist dir das auch mal aufgefallen. Ich weiß gar nicht, ob das noch so angesagt ist. Aber früher hat man sich ja oft so gefragt: Hey, wie geht es dir? und dann sind wir alle schnell bemüht gewesen.

Carolin Zimprich: Alles. Super.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ist eine Zeit, zumindest in meinem weiteren Umfeld. Auch da haben die Leute nicht mehr gefragt: wie geht S dir, sondern man begrüßte sich mit 2 Worten, Die waren alles gut. Es hat mich total. Kennst du das also, was ein Abfuck oder also mir schon, damit alles gut entgeht. Ich hab dann irgendwann angewöhnt zu sagen: Weißt du also alles gut, Ist vielleicht auch echt. Eine hohe Erwartung? Ja, aber gerade im Moment würde ich sagen, so 80 bis 90%, wirklich gut? Ja. und dann habe ich so gemerkt, wie es bei meinem Gegenüber auch so ins Rattern kam. Also, wir benutzen ja so viele Phrasen, den lieben langen Tag und lieben langen Tag zum Beispiel und merken gar nicht irgendwie. Wie reden wir denn miteinander ist so performanceorientiert.

Carolin Zimprich: Okay. Schade.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja ganz genau.

Carolin Zimprich: und auch darüber kann man einfach reden, dass selbst in so einer Produktion Podcast, da läuft ja auch nicht immer alles geradlinig, wie man sich das irgendwie letztendlich so wünscht und vorstellt. und ich glaube, es ist in ganz, ganz vielen Bereichen, sodass das einfach nicht so ist und ganz viele so angestrengt damit zugange sind, so zu tun, als ob das so wäre. was einem ja noch viel mehr Energie raubt, als einfach mal zu sagen: Nee So, heute einfach mal nicht. Lass uns einen Roten Edding nehmen und gerne auch vielleicht durch die ganze Woche. und dann ist doch alles in Ordnung. dieses alles gut kenne ich sehr wohl, und ich zum Beispiel glaube eher, dass, wenn mir jemand so begegnet. dass mit dieser Frage alles gut damit eigentlich der Satz ja schon in dem Moment beendet ist, weil er eigentlich gar kein Interesse hat, wirklich nachzufragen, was ich denn vielleicht gerade mal erzählen müsste. Also, weil die selber so, also nicht aus gar kein Interesse oder so, sondern weil deren Leben einfach selber so Mega voll ist. und da manchmal einfach gar nichts mehr reinpasst.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja keine leeren Fragen zu stellen, also und bei mir zu sein. Ja, also wie begegne ich denn dann anderen? Wenn ich merke. ich habe gerade nicht so viel Kapazität. Was mache ich dann? Damit trau ich mich leicht das zu sagen. Ich bin gerade keine gute Zuhörerin für dich.

Carolin Zimprich: Ja, ist das total Schöne. Also ein total schöner Ansatz. Ich glaube auch nur da. und du sagst einfach, du bist da so: detailverliebt und guckst einfach, was macht einfach Sinn? und das macht auf jeden Fall Sinn. Wir sind ja nur alle groß geworden. Mit so macht man das halt. und wenn man sich irgendwie guten Tag macht, dann fragt man halt auch, wie geht es, und Es ist dann halt irgendwie so drin mit. Wir machen das halt den lieben, langen Tag halt so. und dann haben wir halt den Salat. und dann passiert das so.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja. Also, wie geht es Dir ist sowas hat so was Passiveres so was es geht? Mir Ja, aber wie fühle ich mich, ist eine ganz andere Aussage. Ja. Da gucke ich ganz anders hin. Also auch für mich, wenn ich darauf wahrheitsgemäß antworte.

Carolin Zimprich: Ja, auf jeden Fall. Also, das sind völlig völlig andere Blickwinkel, die da drauf liegen. und dann fühle ich mich ja auch gesehen in dem Moment, wenn mich jemand so etwas fragt, und dann merkt man schon. Es ist einfach ein ganz anderer Deep Dive, da du dich denn als du dich auf den Weg gemacht hast. in die Selbstständigkeit hast du dich denn gesehen gefühlt von den anderen. Also, wie war so das Feedback von deinem Umfeld als die hörten Nee, Die anderen geht jetzt nicht mehr zurück in den Job.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Die.

Carolin Zimprich: Macht da jetzt so Ihres.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Also eigentlich war das ein gutes Feedback in meinem Umfeld. Ich komme. ich komme aus so einer Welt sage ich mal, wo viele ungerade Lebensläufe dabei sind. Also wo Leute ganz eigene Wege gegangen sind und gehen. Also, ich komme nicht aus so einer ganz klassischen Organisationskarrierewelt. Sage ich mal.

Carolin Zimprich: und dann.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ist.

Carolin Zimprich: und dann war es einfach klar.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: War die Überraschung da jetzt gar nicht so riesig, sondern ich war vielleicht sogar eher mit meiner vorherigen Karriere, etwas Exotin in meinem engeren Zirkel. Ich.

Carolin Zimprich: Weißt du, was du dir da antust. und so, ach du wirst schon sehen, was du davon hast.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja.

Carolin Zimprich: Also von daher ist sowas Ja, einfach schön. Wenn sowas dann in dem Moment, einfach nicht passiert. So. und dann war für dich Ja, dann irgendwann thementechnisch irgendwie klar. Nee. Da kommen andere Fragen rein. Ich brauche nochmal eine Coaching-ausbildung, und jetzt drehe ich das nochmal wieder, was ja im Prinzip ja auch insgesamt für deine Vita spricht, erst mal auch an der Uni, viele Themen auszuprobieren, Um mal so zu gucken, Wo gehöre ich denn eigentlich wirklich hin? Oder um nach einer Zeit sich zu reflektieren und festzustellen: Ja, ist okay. aber so richtig bin ich das nicht. Wie hast du für dich den Switch gemacht? Also, es ist ja so, dieses. Ich mache eine Tür zu. Ich mache die nächste auf. War das für dich schleichend? Hast du langsam aber sicher angefangen, ein neues Angebot nach draußen zu zeigen, oder hast du da für dich einen harten Cut gezogen?

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Nee. Das waren schon so Parallelwelt. Also, ich hatte hatte so ein paar lange Kunden in der anderen Selbstständigkeit, und ich.

Carolin Zimprich: Nicht.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich gut, wie wir ihn so gehen dürfen. Sag ich mal.

Carolin Zimprich: Testangebote kleiner Preis.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: und.

Carolin Zimprich: Wann hast du für dich gemerkt? So halt? Stopp bis hierhin und nicht weiter. Also, weil wie ich ja eingangs ja auch sagte, es ist super wichtig, oder dir ist es ja auch super wichtig, wirklich seinen Wert zu erkennen und entsprechend angemessen dafür vergütet zu werden. Wann war für dich klar So, Dieses, Okay, Ich habe mich jetzt hier ein bisschen ausprobiert, und ich finde Beta-programme total wichtig und gut, um einfach so ein bisschen den Markt kennenzulernen, um sich damit zu beschäftigen und wirklich zu verstehen: Hey, was ist deren Problem kann ich das wirklich lösen?

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja.

Carolin Zimprich: Genug getestet.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Genau sagen. Ich hatte.

Carolin Zimprich: und es fühlt sich nicht mehr gut an. Auch das.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Punkt. Die waren alle 5 begeistert. Dann habe ich gesagt: Ja, cool. Dann kann ich das wohl. und das läuft wohl.

Carolin Zimprich: Schön.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Gemacht. Also, meine Preise haben natürlich auch eine Entwicklung genommen. Seitdem ja, und.

Carolin Zimprich: Ich noch.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Unten. Das ist nicht auch das mit den Preisen? Das ist ein ganz interessantes Thema, finde ich. weil das ist sehr vielschichtig. Es geht ja nicht nur einfach darum, irgendeinen Stundensatz oder irgendeinen Programmpreis so einfach in den Raum zu rufen oder diesen Preis wirklich zu fühlen, also wirklich zu fühlen. Ich bin mehr wert als das, weil ich nehme nie den höchsten Preis, den ich fühle. Sondern ich bleibe immer etwas unter dem höchsten Preis, den ich fühle für den Wert dessen, was ich biete. und ich die Art, wie ich darin wachse, was diese Investition auch mit mir macht und in mir auslöst, davon profitiert meine Kundin unmittelbar, ja, Das heißt, ich bin nicht mehr die Coachin, die ich letztes Jahr war. Vorletztes Jahr, vor 3, vor 4 bin es nicht mehr und All diese Kundinnen. speziell, die, die länger bei mir sind, wachsen ja mit, also auch in Geld. Tatsächlich. Also, ich erinnere mich an eine meiner, sogar Pilotkundinnen. Ja, das war eine selbstständige Sängerin und Gesangslehrerin. und die hatte in wirklich die Schüler gewonnen zu diesem höheren Preis. und Das war für die so eine Erkenntnis. dass sie auch andere Schüler angezogen hat. und damit meine ich nicht, ja, ich mach jetzt hier einfach mal einen auf Mercedes oder Porsche. und dann kommen nur noch die Superführungskräfte. Darum geht es nicht, sondern es geht wirklich um die Frage. Was bin ich mir wirklich wert, in mich zu investieren? Ja? und bin ich bereit. dieses Invest auch wirklich selbst mit Leben zu füllen? Ja? Oder will ich von irgendjemandem in irgendein Ziel getragen werden und zahl dann halt mal 150€ die Stunde. Ja, Also eine tiefe Transformation hat auch einen Preis dafür bekomme ich aber auch was, und zwar was wirklich nachhaltiges und was eine echte Entwicklung in mir freisetzt, ja was mich wirklich auf mein next Level bringt. und das kriege ich nicht für kleines Geld.

Carolin Zimprich: Nee in der Regel nicht. Das ist so, wobei die Frage ist immer: Ist der Preis immer das Geld, oder ist der Preis einfach der Preis, den ich bezahlen muss. Also ich glaube, in jeglicher Entwicklung, die wir irgendwie haben. Wir müssen ja immer irgendwie einen Preis zahlen, völlig egal, ob es jetzt Portemonnaiegeld ist oder irgendetwas anderes. und nur, wenn wir wirklich bereit sind, da mit all in zu gehen. Ich finde das immer so schön. Es gibt ja so schöne Floskeln da draußen, auch in lustigen Marketing-webinaren. und so könnte ich mal schreiend weglaufen. So, dieses. Hey, komm, wir machen dich in einer Woche zum Millionär. Ja, natürlich. und oder? Es gibt diese eine krasse Idee, dass ich die Anbindung da oben hatte und irgendwie den krassesten Download Ever überhaupt irgendwie hatte und wo es auch immer herkommen mag keine Ahnung. aber wir müssen ja über die Wochen und über die Momente, über die Stunden, über die schlaflosen Nächte davor sprechen. Was ist davor einfach alles passiert? Was haben wir alles gemacht? und ja, es gibt diese gottgegebenen Glücksgriffskinder da draußen, die einfach schon einfach weiß ich nicht mit einem richtig guten Polster einfach durchs Leben spazieren, von vornherein ganz Easy Peasy Möglichkeiten haben und daraus dann aber trotzdem wissen Nur wenn ich was tue, passiert auch. Was also einfach im schneller sitzen? und so, da passiert ja dann auch nichts, außer dass das Polster weniger wird. Man muss das Game ja schon wirklich verstanden haben. So, und es ist, denke ich, so unwahrscheinlich wichtig zu verstehen: Das hast du vorhin so schön salopp gesagt. Also nur weil der ein oder andere einfach seinen Preis aufruft, heißt es nicht so liebe Kundin, und deswegen erhöhe ich jetzt halt auch irgendwie hier meine Preise, damit du mir das Invest wieder reinspielst. Also darum geht es ja wirklich mitnichten. und auch ich kenne diese Erfahrung zu sagen So, Ich habe meinen Preis verdoppelt, und plötzlich hatte ich Diskussionen über, können wir noch am Preis, was machen lassen. Also das war einfach weg. Wo ich immer so ganz lustigerweise sage, Natürlich können wir es am Preis machen, wir können eine 0 vorne, eine 1 vorne dran, eine 0 hinten dran. Wir können die Zahlen ausmalen. Also, wir können da ganz viel natürlich mitmachen.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ist.

Carolin Zimprich: und such dir einfach aus, welche Zahl du an welches du kannst auch gerne noch eine Zahl in die Mitte reinquetschen. Das ist gar kein Problem, sodass sie für dich schöner aussieht. Aber das ist ja einfach genau das Ding wirklich herauszufinden. Was ist der wirkliche Wert in der Schule hat man so Handelskalkulationen und so gelernt. So, dieses. Okay, was ist der Einkauf? Was brauche ich? Alles dafür, was geht an Materialkosten weg? Was gibt Es weiß ich nicht an Lagerkosten. und und und und dann noch so ein bisschen Marge oben drauf, und dann haben wir unseren Preis. In Dienstleistungen funktioniert das meistens selten nicht so. und das ist gar nicht so. Easy, Das Thema.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Was ich super wertvoll finde, was du vorhin sagtest. Der Preis. den ich nicht in Geld zahle, weil die Menschen, die zu mir kommen und vorrangig sind das Frauen. Die dürfen wirklich eine Bereitschaft mitbringen. sich darauf vorzubereiten, dass Sie auch was loslassen. Also dieses. Also klar. Wir gehen zu einem Coach, zu einem Mentor. Wir haben natürlich, sagen wir dann Ja, Na klar, ich will ja, hier, Ich will ja Entwicklung, Ich will ja Wachstum, ich will Veränderung, sonst käme ich nicht zu dir. und gleichzeitig ist das, was uns schmerzt, aber auch so vertraut. und wir glauben natürlich immer nein, klar, das will ich ja los haben. Aber wir sind ja so eng auch mit dem, was uns schmerzt und was uns ängstigt. und wir haben damit Jahrzehnte verbracht, Ja, viele Jahrzehnte, in aller Regel und auch das ist ein Preis, also wirklich bereit zu sein, etwas sehr Vertrautes zu verabschieden, also sich wirklich innerlich darauf einzustellen. das, wovon ich behaupte, ich will das nicht mehr haben. wirklich auch gehen lassen zu können. und wirklich auszuhalten, dass dieses neue. einen auch echt nervös machen kann. Diese nächste Version, die kann auch echt ängstigen und Aber dafür offen zu sein. dass genau in diesen neuen, so eine unglaubliche Kraft liegt und dass ich mir selbst näher komme. dass ich mit mir eine neue Verbindung eingehe und dass da wirklich ein ganz tiefes Geschenk in mir liegt, also dass ich mein Geschenk bin und dass ich das nach und nach immer tiefer entdecken und entblättern darf. Darum geht es für mich.

Carolin Zimprich: und das kann man ja wunderbar vom Privaten, auch auf alle Business-strukturen übertragen, weil auch da ist: Ja, dieses Hebel. Man wünscht sich Wachstum, man wünscht sich Veränderungen der ein, Oder? Ich will unbedingt skalieren. Ja, und aber auch da dann einfach zu wissen: Okay. Was von meinen ganzen Prozessen? Workflows, Tools, Was auch immer ich mache, und auch die Art und Weise, wie ich drüber denke, bin ich denn bereit, wirklich zu verändern, das gehen zu lassen? Weil, da weiß ich ja das klappt. Ich habe mir da ja einen Workflow gebaut, Da weiß ich ja immer. Ich habe zwar gar keine Zeit mehr am Tag, aber wenn ich das irgendwie immer noch so und so. und so, und so mache weiß ich: Am Ende klappt das irgendwie so auf der letzten Rille, und ich laufe schon auf dem Zahnfleisch. sich aber dann wirklich die Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen, die Muße zu haben und dann auch wirklich die Entscheidung zu treffen, und jetzt machen wir es anders und dann abzuwarten, welche Veränderung eintritt, also auch da, Zöpfe abzuschneiden. Genau dasselbe Ding oder.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Absolut. Also, das merke ich immer wieder in meiner Arbeit. Es gibt nicht dieses. Diese Kundin kommt privat, und Diese Kundin kommt geschäftlich. Also, es gibt einfach Menschen, die sich auf einen bestimmten Weg machen. und natürlich unterscheiden sich manchmal die Anforderungen und die Rahmenbedingungen. Also, das sagte ich ja vorhin schon. Natürlich bin ich in meiner Beziehung eine Nuance, anders als in meinem Coachingraum, aber auch nicht immer und auch nicht ausschließlich. und es gibt für mich keine Trennung. Es gibt nicht dieses. Das ist die Business Anne. Das ist die Freundin Anne, dass ich. ich will das auch nicht. Genauso will ich nicht mehr leben. Ja.

Carolin Zimprich: Im besten Falle. Im besten Falle ist es so nicht mehr. Also, der ein oder andere ist noch so unterwegs in unterschiedlichen Rollen verhalten. Masken wie auch immer, aber im besten Falle halt nicht mehr, Wann hast du denn für dich Business seitens gemerkt So, dieses ja eine Menge getan. Also, es hat ja das Arbeiten von früher hat ja mit dem Arbeiten von heute ja wirklich fast nichts mehr zu tun, außer dass wir das ganz normale Bürofenster noch normal auf und zu machen wie damals. Wann war für dich klar, dass du sagtest, Nee halt. Stopp. Also, das entwickelt sich um mich drumherum, völlig anders. Ich muss gucken, dass ich mich mitentwickle, dass ich mich weiterentwickele, auch da getreu in dem Motto: Wer nicht mit der Zeit geht geht mit der Zeit, und was hast du verändert für dich.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Also. ich hatte gar nicht so viele Fragestellungen aus einem einfachen Grund: Ich habe meine erste systemische Coaching Ausbildung habe ich abgeschlossen am ersten Lockdown-wochenende. Das war im März 2.020. und dann war irgendwie für mich völlig klar, Naja, dann mache ich das Halt Online.

Carolin Zimprich: Schön.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich wollte ja. Also, ich wollte ja mit mir und meinem Wirken raus. Ja. und das hätte mich total, also innerlich auch zurückgeworfen zu sagen.

Carolin Zimprich: Ihr, denn ich.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Hatte, ohne das wirklich so bewusst entschieden zu haben, hatte ich einfach direkt ein Online. Business war so. und dann habe ich also, na klar, ich meine, irgendwie, das war nicht, sodass ich mit allen Technik Skills zur Welt gekommen bin und die mir immer zugeflogen sind. Ich bin jetzt 56, und ich glaube, ich bin ich. Aber das heißt ja nicht, dass ich es nicht kann oder nicht offen bin.

Carolin Zimprich: Also.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Überlege wirklich. In den letzten 6 Jahren habe ich gerade auf der Technikebene, glaube ich wirklich. also mehr neues gelernt als in meiner ganzen beruflichen Laufbahn und dabei, Ich meine, ich habe als Angestellte in einer Online-redaktion als einzige Frau, ja auch in der Technik. Online Redaktion. Also, ich habe schon so. ohne jetzt ein Technikfreak zu sein, Hatte ich schon immer Berührung und Schnittmenge. Ja: Also.

Carolin Zimprich: und doch ist es dann alleine erst mal eine andere Welt, um dann aber auch zu sehen. Ach, krass, wie Funktioniert das denn? und irgendwie, Ach, man kann da Tools miteinander verknüpfen. und ich kann mir das Leben irgendwie ein bisschen einfacher machen. und krass. Ich glaube, ich mache mal auf Facebook einen live.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja.

Carolin Zimprich: Kennst du dich, Kannst du dich daran noch erinnern?

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja, also jetzt nicht ganz konkret ans allererste. Aber so dieses Gefühl von das geht das gibts und so also Magic: Ja. Ja. und ich mag. ich nutze auch gerne Ki. und ich glaube, ich nutze die bei weitem noch nicht so schlau, wie ich es tun könnte. und ich weiß das auch. Ja, Also ich glaube, da gibt es noch so viel Potenzial und Möglichkeiten für mich. und trotzdem erlebe ich das wirklich schon jetzt als eine gute Unterstützung, weil mein Ki-assistent jetzt schon viel über mich weiß und mein Business über meine Art, wie ich arbeite, wie ich an Dinge rangehe, und so und also sozusagen, Wir wachsen gemeinsam.

Carolin Zimprich: Ich glaube, das ist so oder so Einfach ein riesengroßes Lernfeld und in Sachen Ki. Das ist ja eine Sache, die potenziert sich ja von Tag zu Tag. Das ist ja Mega krass schnelllebig. und da wird es immer Dinge geben, die man noch nicht weiß, wo man plötzlich morgens aufsteht und wieder ein neues Tool geboren wurde oder völlig andere Ki Modelle plötzlich wiederum andere Fähigkeiten mit sich bringen. Ich glaube, da darf man selber auch immer so zu sich ehrlich sein und sagen, ich muss da auch nicht immer so komplett am Zahn der Zeit sein. Ich darf das einfach nur nicht komplett verpassen. Also, es gibt ja auch einige, die sagen: So Nee Ki, also Böses Jojo, Auf gar keinen Fall. und so, das finde ich ein bisschen schwierig. muss ich mich jetzt direkt mit meinem Kühlschrank unterhalten können, dass mein ganzes Haus irgendwie eigenständig dafür Sorge trägt, dass auch irgendwie immer frische Milch irgendwie in der Tür steht. Nee glaube ich nicht. Also, ich glaube, da darf man immer gucken. Also inwieweit ist das wichtig? Vor allem, wo darf es mich entlasten und wo macht es Sinn und wo das fange ich vorhin im Vorgespräch mit dir auch noch ganz schön einfach, auch da hin zu gucken. Wo sind die Momente, wo die Technik mich zwar krass entlastet. Auf lange Sicht aber dafür sorgen wird, dass ich diese Fähigkeit nicht mehr habe, sie mir abtrainiere und es irgendwann selber nicht mehr kann. und das halte ich für einen total wichtigen Punkt. Sich das immer bewusst zu machen, denn Bauchmuskeln, die ich nicht mehr Trainiere sind irgendwann weg. Das kann ja nicht gesund sein. Also Texte nie wieder selber zu schreiben.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Die.

Carolin Zimprich: Kann nicht gesund sein. und ich glaube auch, dass gerade diese Kreativität, die in uns lebt, dass die ja auch einfach irgendwie immer wieder so mit so einer Gießkanne so ein bisschen gegossen werden will.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Absolut, und ich stelle auch fest, dass ich für diese 3 Wortsätze einfach nicht gebaut bin. Ich meine, ich komme aus dem Journalismus. Ich habe wirklich viel geschrieben in meinem Leben. und ich bin bereit, auf Menschen zu verzichten, die meiner Sprache nicht folgen wollen, Das halt ich wirklich aus. Also auch meiner geschriebenen Sprache. und du hast vorhin noch so was Schönes gesagt, genau dieses, als du so darüber sprach. je älter ich werde, desto freier werde ich von Bewertung. und das heißt nicht, dass ich keine Haltung habe oder keine Position beziehen, will ich merk nur, dass dieser ganze Weg, den ich gehe, diese ganze Beschäftigung mit mir, mit diesem. Wie möchte ich eigentlich auf mich blicken. Wie möchte ich über mich denken? Wie möchte ich mich mit mir fühlen? Wie möchte ich auf die Welt da draußen blicken und unter anderem auch die Beschäftigung, also eine tiefe Beschäftigung mit dem Thema Dankbarkeit, dass mich das immer weiter wegbringt von Bewertung. So weißt du so wie ich jetzt gerade gucke. und heute finde ich das eigentlich eher total sympathisch. und denke So Ach schön. Andere haben auch mal irgendwie einen kleinen Dreher im Hirn, ist doch total normal. und dann habe ich mir noch einen guten Song angemacht und habe noch ein bisschen getanzt. Für mich.

Carolin Zimprich: Guck mal also, wenn du dieses Side Gap nicht gehabt hättest. Also ich glaube, das ist ja so Eine universelle Verschiebung.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: In der Auto.

Carolin Zimprich: Also, für irgendwas soll es ja irgendwie gut sein in irgendeiner Art und Weise. Es hätte das Lied nicht gegeben.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Genau, und dieses Tanzen hat mir nochmal so gut getan. Also dass da einfach auf einmal 10 Extraminuten waren, in denen ich mich nochmal so bewegen konnte. mit mir verbinden.

Carolin Zimprich: Ja, genau.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: So viele Blickwinkel und so viele Möglichkeiten. und wir sind einfach so oft gefangen in unseren Gewohnheiten wie ich.

Carolin Zimprich: Absolut, wobei also gerade so beim Thema Zeit und Zuspätkommen und irgendwie nicht pünktlich Termin nicht eingehalten. und so. Na Also wenn einfach Dinge halt mal passieren, weil sie halt passieren, finde ich das auch überhaupt gar nicht schlimm. Also, weil es kann ja immer, was dazwischen kommen, und man weiß ja immer nicht, was es im Alltag des anderen einfach gerade passiert, dass es zu dieser zeitlichen Diskrepanz kommt, oder man hat es einfach so wie ich heute Morgen echt völlig verpeilt. einfach weil ich von 10, 30 Uhr ausgegangen bin und nicht von 10, 15. Also, ich hatte irgendwie auf der Netzhaut die falsche Zahl eingebrannt. Dann gibt es aber natürlich Situationen mit Menschen oder so. Die Tagesordnung ist also, wo einfach klar ist oder steht, weiß ich nicht, Steht im Kalender 11 Uhr? Ja, und vielleicht ist die Person um 20 nach 11. Dann mal da. und da sage ich dann, so, Ne das ist jetzt hier keine lustige, universelle, zeitliche Verschiebung. Da muss ich dann einfach sagen, Da versteht der andere es einfach nicht wertvoll, mit mir mit meiner Zeit mit meinen Ressourcen umzugehen. Da fehlt mir dann ein bisschen Wertschätzung. und das ist dann wiederum nicht okay, und das bewerte ich dann auch so und sage dann auch ganz klar. kann man mal machen. Aber nicht immer, und für immer stehe ich da einfach nicht zur Verfügung. Dankeschön.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Was in mir erlaubt diesem Menschen die Annahme, dass es bei mir immer okay ist, 20.

Carolin Zimprich: 100.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja.

Carolin Zimprich: und.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Aber immer einfach erst mal nach mir zu gucken. Ja und zu.

Carolin Zimprich: Gucken.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ach interessant, Mit welcher Energie begegne ich einem bestimmten Menschen? Bin ich in einer bestimmten Situation. Was ist mein Aussand? Ja, und was lädt eventuell Personen ein, mich unfreundlich zu behandeln? Höflich mit meiner Zeit nicht wertschätzend zu sein. Gibt es eventuell etwas in mir, das diese Person dazu eingeladen hat? und wenn ja, kann ich das in mir ändern? Oder ist es einfach eine Situation, wo ich feststellen darf? Ach, mit dieser Person möchte ich mich eigentlich gar nicht mehr so gern umgeben. Weil unsere weil wir so ganz verschieden schwingen. Ja.

Carolin Zimprich: Ist.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Das kann man einfach auch mal feststellen und auf.

Carolin Zimprich: Jeden Fall auf jeden Fall.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ne.

Carolin Zimprich: und es gibt bestimmt Menschen, wo das so systematisch immer bei der einen oder anderen Person immer so ist und bei anderen nie. und es gibt ja auch so Systematiken, also von mir, von außen, beobachtet, wo du siehst. Okay. So ist einfach so das grundsätzliche Leben. Es betrifft einfach so alle Termine. Es betrifft so um alles, worum es einfach so geht, wo ich dann sage. Okay, Also kann man so machen. ist aber einfach nicht meins. und manchmal ist man ja für was heißt darauf Personen angewiesen, Aber es gibt ja trotzdem! Menschen, die du in anderen Bereichen wiederum total toll findest.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Wo.

Carolin Zimprich: Dann saß, okay, da muss ich das irgendwie in Kauf nehmen, aber gut heißen kann man es halt trotzdem nicht, weil es ja dann vielleicht ja auch Auswirkungen auf die eigene Planung hat, die dann für mich im Kalender vielleicht danach steht, wo ich dann wieder gucken muss. Okay, Weil der zu spät kam, muss ich jetzt gucken, dass das irgendwie einigermaßen vielleicht über die Bühne geht, damit ich meinen nächsten Termin irgendwie vielleicht nicht versetze und der dann auch denkt, Das ist ja interessant.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Oder kann ich das wirklich einfach so ganz ohne Lage? Also ist es einfach so ein Umstand, dass.

Carolin Zimprich: Nun.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Was macht das mit mir? Also immer auch mal nach mir zu gucken, Wie kann ich gut sein mit einer Situation, ohne direkt am anderen, was Rumschrauben zu wollen.

Carolin Zimprich: Ja, das ist einfach total schön, wie du insgesamt mit dem Thema Wert einfach umgehst. Also, man merkt einfach so die unterschiedlichsten Einstiegspunkte, die du dann einfach so letztendlich nehmen kannst, wie man sich bei dir auch einfach. denke ich, eine gute Zusammenarbeit, auch einfach von vornherein so vorstellen kann. Wie kann sowas denn ablaufen? Wie wird man denn da vielleicht irgendwie reflektiert? Wie unterhält man sich denn da letztendlich. um da vielleicht einfach einmal so einen schönen kleinen Einblick zu geben, weil all das ist ja wirklich selbstwert. Also, wie sehe ich das? Wo bin ich bereit, dass Menschen mit mir so umgehen oder nicht? Wo fange ich an auszusortieren? Wo ziehe ich eine Grenze? Wo sage ich dann vielleicht zu demjenigen bei Beispiel, zu spät, so dieses. Okay, der ist jetzt zu spät gekommen, aber trotzdem möchte ich ja, dass der sich jetzt in meiner Zeit trotzdem gewertschätzt fühlt. Also hänge ich die Zeit hinten dran oder so. und dann habe ich wieder. Das Gerenne wäre für mich selber, ja in dem Moment, ja nicht wertschätzend oder für den Kalender oder für alles, was dann folgt. und ja, von daher ist das auf jeden Fall da mal ein richtig schöner Einblick, auch da in deine Arbeit. wo du oder wie du ansetzt.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ist.

Carolin Zimprich: Bei mir gibt es für jeden meiner Gäste Liebe Anne.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja.

Carolin Zimprich: Das.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich weiß direkt, was ich will.

Carolin Zimprich: Das ist wunderbar denn je. Nach Farbe entscheidet sich, welches Spiel wir beide noch spielen werden.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Sehr geil. Ich will auf jeden Fall Pink. Ich.

Carolin Zimprich: Jetzt.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Online-marketing, 3 große Mythen. Ich bin über Nacht Millionärin geworden, weil ich mein Business so geil skaliert. Hab. Was kann es denn noch sein Online-marketing und noch ein großer Mythos im Online-marketing. Facebook ist tot.

Carolin Zimprich: Ich.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Halte es für einen großen Mythos.

Carolin Zimprich: 30 s.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ich.

Carolin Zimprich: und.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Die. Ich habe im letzten Jahr Mentoring gebucht, dass ich mir lange verkniffen hab, weil es so hochpreisig ist. und Das hat wirklich viel verändert in mir.

Carolin Zimprich: Magst du über Zahlen sprechen.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Ja, das waren ich glaub, 5 undvierzig1000€, Netto nee. 44. Entschuldigung, 44 000€ netto für 8 oder 9 Monate. und das war für mich ein hohes Invest in mich. und es hat sich so gelohnt. Ja.

Carolin Zimprich: und das lassen wir einfach mal so stehen. Das darf, glaube ich, da draußen wirken, und das ist total in Ordnung. Ich bedanke mich, liebe Anne für die Zeit, mit dir. Einfach mal so für diese kleine Zeitreise. wie es von dich von ich Springe in die Uni raus bzw. erst mal rein und dann wieder raus, habe eigentlich einen coolen Job. Mach da. Eine ordentliche Bauchlandung, finde mich dann irgendwann einfach mal wieder und stelle fest, dass die Selbstständigkeit einfach für mich der richtige Weg ist, um mich dann auch da einfach immer wieder neu zu erfinden. um auch einfach ja einfach festzustellen: Business ist Halt, Sinuskurve geht rauf und runter auf und ab. und Auch da gibt es zwischendurch Momente, die uns den Atem einfach mal kurzzeitig rauben. vor allem, wenn wir einfach Entscheidungen treffen, uns von anderen Menschen begleiten zu lassen. und da selber in uns zu investieren, unabhängig davon, wie hoch der Preis ist. Es war mir eine Freude, Es hat mir ganz viel Spaß gemacht, mit dir hier zusammen zu sein. Ganz ganz lieben Dank für deine Zeit.

Anne Dillmann #weiblicher_selbstwert: Carolin, ich danke dir für die Einladung. Es war wirklich schön in Deinem Podcast: Danke. Danke.

Carolin Zimprich: In diesem Sinne, Wir sehen uns alle allerspätestens da draußen im Netz. und ja, ganz viel Spaß bei allen weiteren Episoden Bis dahin.

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