Über 3.000 Frauen hat sie schon gezeigt, wie sie ihre Flügel wirklich ausbreiten können – und warum das, wofür du früher belächelt wurdest, heute dein größter Erfolgstreiber sein kann.
In dieser Folge spreche ich mit Brigitta Tauch, Potenzial-Entfalterin und Business-Mentorin, über Kindheitsträume, Gegenwind auf dem Weg zur Selbstständigkeit und darüber, warum Selbstvertrauen die wichtigste Investition ist, die du jemals machst.
Wenn du das Gefühl kennst, dass dein Umfeld dich kleinhalten will, dann ist diese Episode für dich. Lass dich inspirieren, deine Flügel neu zu entdecken – und dein Business damit auf ein ganz neues Level zu heben.
Carolin Zimprich: Über 3.000 Frauen hat sie bereits gezeigt, wie groß ihre Flügel wirklich sind und wie sie diese ausbreiten, und vor allem, was Sie alles damit anstellen können. Sie ist eine wahre Potenzial Entfalterin, wenn du mich fragst, und ja, auch sogar ihr Name geht zurück auf eine irisch keltische Göttin, die Frauen an entscheidenden Stationen in ihrem Leben bewacht hat, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen. Wenn wir dem Ruf unseres Herzens folgen, dann passieren einfach magische Dinge. Ich glaube, so oder so ähnlich würde sie es einfach ausdrücken, denn sobald wir beginnen, unser unwiderstehlich weibliches Potenzial zu leben. erwartet uns ein erfülltes Leben, und wir können uns ein business erschaffen, das all unsere kühnsten Träume wahr werden lässt. und wenn auch du dein Traumleben schon irgendwie vor Augen hast, es aber noch nicht so richtig greifen kannst, dann lehn dich jetzt zurück und lass dich heute einfach mal inspirieren. und in diesem Sinne ein großes Hallo. Herzlich willkommen an Brigitta Tauch, die dir ein Leben in deinen, kühnsten Träumen wirklich möglich machen kann.
Brigitta Tauch: danke dir vielmals. Carolin für diese wunderschönen, einleitenden Worte. Ich fühle mich sehr berührt und von Herzen, Danke freue. Mich riesig auf das Interview und auf das Gespräch mit dir Heute.
Carolin Zimprich: Schön, dass du dir die Zeit nehmen kannst, und lass uns doch in Bezug auf die Zeit einfach mal eine kleine Zeitreise machen einen kleinen Zeitsprung. Du bist rund 30 Jahre rund um dieses Thema schon unterwegs mit dieser ganzen Wissenschaft in Bezug auf Bwl, also einsteigen.
Brigitta Tauch: Gasthäuser, in denen du Backhändler und Wiener Schnitzel essen kannst. und wir haben ein tolles Gymnasium hier im Ort mit über 800 Schülern und Schülerinnen, was so ein bisschen komisch wirkt, auf den ersten Blick. Aber Schulversorgung ist hier exzellent. Alles andere ist an Versorgung eher Summe, und auf jeden Fall war irgendwie der Weg vorgezeichnet, dass ich in dieses Gymnasium gehen werde. und mit 14 herum ist mir das alles ein bisschen zu viel geworden, hier in diesem kleinen Ort zu leben, in diesem kleinen Ort, in die Schule zu gehen und in mir so dieser Wunsch nach der großen weiten Welt, nach Freiheit, nach Erlebnissen. und irgendwie hat sich mein ganzes Leben hier so rund um Wälder, Felder und Wiesen abgespielt. und dann war so die Frage: Okay, wie komme ich in eine Schule in Graz pädagogisches psychologisches Interesse war schon immer da. Das ist eine Schule, die, glauben mir, meine Eltern ganz sicher. Das heißt, ich wollte nie Kindergartenpädagogin werden. aber Ich wollte aus diesem schon früh dagewesenen Interesse an Psychologie, an Pädagogik, an der Begleitung von Menschen einfach diese Schule machen. und das habe ich dann auch gemacht. Ich habe dann dort. Das ist bei uns in Österreich eine Schule, die du mit 14 oder 15 Jahren beginnst, und dann mit Matura mit Abitur abschließt. und das habe ich gemacht. und das waren so meine beginne, Ich habe mich dann sehr früh mit den Themen Kommunikation, Rhetorik, Wirkung von Sprache, zwischenmenschliches Miteinander, Sozialkompetenz beschäftigt habe, damit 16 meine ersten Seminare gemacht habe, mit 17 erste Seminare geleitet. Die ersten Bausteine, die da zusammengekommen sind.
Carolin Zimprich: und ich finde, das ist bei dir was total Schönes, was man einfach erlebt, wenn man mit dir zusammen im Raum ist. Es ist irgendwie alles ganz ganz ruhig. Es fühlt sich irgendwie alles total weich und wohlig an. Da ist keine Hektik, Warst du schon immer so.
Brigitta Tauch: Nö? Nein, gar nicht. Tatsächlich war ich in der ersten Klasse Volksschule in der ersten Klasse Grundschule bei einer Logopädin, weil ich immer viel zu schnell und zu hektisch gesprochen habe. weil in mir immer so viele Ideen so viele Gedanken waren, die am liebsten alle gleichzeitig aus mir herausgesprudelt wären. Also das war tatsächlich etwas. was sich so im Laufe der Jahre und Jahrzehnte auch entwickelt hat und was sicher mit meiner persönlichen Entwicklung einhergegangen ist, mit dem, dass ich mich über die Jahre immer mehr zu der Frau entwickelt habe, von der ich immer schon gefühlt habe, dass sie tief in mir drinnen steckt und mich auch begonnen habe, mit der Energie zu verbinden, die ich gerne in die Welt rausschicken möchte. und das war ein Prozess. Das war ein Weg, dorthin zu kommen, definitiv.
Carolin Zimprich: So wie ich einleitend ja gesagt habe, hilfst du auch anderen dabei, einfach mal zu erfahren und zu spüren, wie groß die eigenen Flügel wirklich sind und was man da wirklich mit anstellen kann, dass man das ausbreiten darf, dass es ein ganz tolles Werkzeuginstrument in einem selber ist. und hattest du denn für dich Du sagtest gerade, es war, Es war ein langer Weg. Es war ein Prozess. Hattest du denn irgendwann mal für dich das Gefühl, dass man dich deiner Flügel beraubt hat, dass man diese gestutzt und beschnitten hat, dass du für dich entdeckt hast. Nee: Also, ich muss irgendwie wieder anfangen, daran zu arbeiten und vor allem anderen auch letztendlich zu helfen, zu erkennen, wie groß wir eigentlich alle sind.
Brigitta Tauch: 100%. und definitiv Das ist so die Geschichte, die sich durch meine ganze Kindheit und durch meine ganze Jugend in Wahrheit durchgezogen hat, dass ich immer das Gefühl bekommen habe, wenn ich ich selber bin, werde dafür bestraft. Wenn ich ich selber bin, dann wird mir vom Umfeld gespiegelt, dass das so nicht erwünscht ist. Das heißt, ich war immer die, die zu laut war, die zu viel war, die zu schnell war, die zu viel wollte, die zu fantastische Träume gehabt hat. und wann auch immer ich mich damit etwas gezeigt habe. wurden mir die Flügel gestutzt, und dabei ist es egal, ob es um Familienkreis gegangen ist, oder auch in der Schule, wo ich auch lange Zeit bis zu diesem Schulwechsel, den ich vorher beschrieben habe, war ja immer so ein Stück weit in einer Außenseiterrolle, drinnen immer in so einem Boah. Ich würde so gern dazugehören. damit auch die Bereitschaft gehabt, mich selber so zu verbiegen, und es war nicht mehr so der Fokus. Wer bin eigentlich ich? und wie möchte ich mich in dieser Welt erleben, sondern der Fokus war viel mehr. Wie muss ich sein, dass andere mich mögen, dass ich reinpass, dass ich nicht so sehr Auffall und habe da schon sehr, sehr früh aufgrund von vieler Erlebnisse einfach begonnen, mich zu verbiegen. und das war ein Weg da zurückzufinden zu mir. und ganz kurz zusammengefasst, und das finde, Das ist so eine schöne Anekdote. Ich hatte früher ganz ganz oft das Gefühl, dass ich bestraft worden bin von meinem Umfeld, weil ich viele Fragen gestellt habe, weil ich neugierig war, weil ich interessiert war. und das ist schon ganz früh, also schon in der Volksschulzeit losgegangen, eigentlich schon im Kindergarten, wo ich den Pädagoginnen so ein bisschen ein Dorn im Auge war, weil ich einfach immer Fragen hatte, auf die keiner eine Antwort hatte. dafür oft wirklich auch ungut zurechtgewiesen worden bin und aus dem heraus diese unglaubliche Fähigkeit von mir so neugierig zu sein, so interessiert zu sein und auch wirklich gute Fragen stellen zu können, wo mir damals, über Jahre hinweg alle gesagt haben, das ist zu viel. Damit kommst du nicht weit. und und das ist jetzt letztendlich der Kern meines Businesses. Das ist das, dass ich gelernt habe, das als Fähigkeit, als unglaubliche Ressource in mir zu erkennen, anzuerkennen und wertzuschätzen. und aus dieser Gabe, die für andere zu viel war, ein Mega erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und so ein bisschen salopp gesagt. Ich kann heute mit genau dem, was früher andere nicht wollten. oder.
Carolin Zimprich: Ja, Total Crazy. Ich glaube, das geht ganz ganz vielen da draußen, sodass Sie merken, für das, wofür ich früher abgestraft worden bin, werde ich heute fürstlich bezahlt. Das ist für ganz viele auch total schwer zu verstehen, und ich glaube, für einen selber ist das auch ein krasser Prozess, das zu sehen und das zu erkennen, das vor allem auch anzunehmen.
Brigitta Tauch: Die. um die Talente aufleben zu lassen, um die Talente weiterzuentwickeln, um die Fähigkeiten anzuerkennen, die in mir drinnen sind. und irgendwas Schönes draus wachsen zu lassen, weil letztendlich. wenn wir lernen, und das ist so, ich würde sagen, eine Essenz meiner Arbeit, wenn Wir lernen, mit unseren ganz individuellen Fähigkeiten sichtbar zu sein, wenn wir erkennen, dass wir eine wunderschöne, einzigartige Blume sind und dass wir, wenn wir eine Rose sind. Happy sind die Rose zu sein und nicht zu sagen, Hey, ich bin eine Rose, Ich wäre aber viel lieber eine Sonnenblume und die Sonnenblume dann sagt: ich bin eine Sonnenblume, aber ich wäre viel lieber ein Veilchen und das Veilchen sagt: na ja, Aber das Leben als Gänseblümchen muss echt großartig sein. sondern wenn wir erkennen, dass wir als die Blume, die wir sind, so einzigartig sind und dass die wunderschönsten Blumensträuße die sind, wo Vielfältigkeit drinnen ist. und wenn wir uns erlauben, mit dieser Einzigartigkeit in die Welt hinauszustrahlen, wir uns mal vor, in welcher Welt wir leben würden, wenn wir alle viel mehr von uns selbst in diese Welt hineingeben. und es ist ja letztendlich das, wofür wir hierhergekommen sind, nicht die Version zu sein. Die andere von uns wollen nicht, uns klein zu halten und uns zu verstecken und uns in unserem inneren Gefängnis zurückzuziehen, sondern mit unseren Gaben, mit unseren Fähigkeiten, die Welt zu einem noch schöneren Ort zu machen.
Carolin Zimprich: ja, da werden wir gleich auf jeden Fall nochmal einen Tacken tiefer einsteigen. Da habe ich gerade noch so 2, 3 wunderschöne Gedanken spule. Aber gerade nochmal zu meinem Gedanken von gerade zurück. Du hast erwähnt, dass du in einem 3.000 großen Seelen Dorf wohnst. Also sprich, da kennt wirklich jeder jeden. und jeder weiß auch, wie der Hahn vom Nachbarn heißt. und so, und ihr könnt sie mit Sicherheit, und ich wohne ja selber auf dem Land. Also. Ich weiß, dass man das ein oder andere Tier letztendlich dann auch mit an der Stimme erkennt. So und wie ist das, Wenn man sich dann plötzlich, also, wenn jeder jeden kennt, wenn man sich plötzlich auf einmal dann da hinstellt und sagt: so und ihr. und es ist ja eine Gruppe von Menschen. Also ja, natürlich, die engsten sind Mama: Papa Verwandtschaft drumherum. Aber was macht es mit einem, wenn man sich plötzlich daherstellt und sagt: So, und ihr hab mir echt die Flügel gestutzt, und ich spreche das jetzt aus. Hast du dich das am Anfang getraut? Hast du es am Anfang nur laut gedacht, sowas auszusprechen. und ich glaube, da kann ich auch für mich sprechen. Ich glaube, jeder von uns kennt Lebensabschnitte, wo man sagt, Hey, da hätte mein Umfeld anders mit mir umgehen können. und dann ist es aber trotzdem schwierig. finde ich, das eine oder andere vielleicht mal ja so ins außen zu geben, weil man möchte ja auch niemand damit verletzen. Niemand hat das ja mit Absicht gemacht. Keiner ist ja morgens aufgestanden, hat gesagt: So und heute Brigitta deine Flügel mal einen halben Meter kürzer. Jeder hat ja getan, was in dem Moment das Richtige augenscheinlich war. und trotzdem finde ich es schwierig, diese Dinge anzusprechen. Wie ging es dir damit? Als du angefangen hast, über diese Themen zu sprechen.
Brigitta Tauch: Also das erste Mal. Es war jetzt nicht, sodass ich mit dem Megafon hier durch den Ort gegangen bin oder mich auf den Platz vor dem ehemaligen Gemeindeamt gestellt habe und gesagt habe: Hey, Leute, Jetzt hört mal zu. Ihr habt mir die Flügel gestutzt. So war es nicht. So habe ich es noch nie erlebt. Bei mir war es auch tatsächlich so. Ich bin mit 19 hier weggezogen und erst vor wenigen Jahren wieder hierher in den Ort zurückgezogen. Das heißt, da war auch ganz viel Zeit dazwischen, wo ich mich da gar nicht so verbunden gefühlt habe oder so. und das gar nicht so eine Rolle für mich gespielt hat und das mit dem Prozess mit meinem inneren Wachstumsprozess ganz natürlich einhergegangen ist. in diesem Winter zum ersten Mal mit meinem Sohn gemeinsam Sternsingen war. Das heißt, mein Sohn hat gesagt, er würde total gerne Sternsingen gehen. und ich habe gesagt: ja passt. Das habe ich als Kind und als Jugendliche selbst total gern gemacht. Ich gehe als Begleiterin mit als begleitende erwachsene Person mit Albträume davon hast. und ich bin so weit auf meiner persönlichen Reise auf meiner persönlichen Entwicklungsreise vorangeschritten. und trotzdem ist es auch vor ein paar Jahren nochmal passiert, dass ich tatsächlich einen Albtraum über meine Volksschulzeit hatte, wo ich mir gedacht habe. Boah, da hängt anscheinend immer noch irgendetwas, was mein Unterbewusstsein beschäftigt. bewusst in die Vergebung zu gehen, ganz bewusst, in diese innere Heilungsarbeit zu gehen und zu sagen: nö ich geb hier keinem Menschen die Macht über mein Leben. und letztendlich ist Es ja genau das, was wir in so einer Situation machen, wenn wir einen Menschen, auch Jahrzehnte später, noch energetisch über uns stellen oder da da von uns etwas abgeben? Irgendwie uns fürchten, diesen Menschen gegenüberzustehen und uns das sind alles alles Dinge, die uns letztendlich selbst schaden und hier in diesen inneren Heilungsprozess nochmal einzutauchen und so quasi das letzte Ding loszulassen, was da noch hängt, und zu sagen, hey, ich Spazier da rein als die wundervolle Frau, die ich heute bin, in dem Wissen, wenn es nach dieser Lehrerin gegangen wäre, wäre ich nicht einmal ins Gymnasium gegangen, weil sie meinte, mit meiner Art würde ich niemals die Matura, das Abitur schaffen, aber auch hier so, Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich ihr mit meinem Studium. ich ja.
Carolin Zimprich: Sehr, sehr gut, dass du dir hast, niemals wirklich sagen lassen, was du zu tun und zu lassen hast, sondern dass du irgendwie innerlich trotzdem gespürt hast. Ich muss da einen anderen Weg gehen, irgendwie natürlich immer mit Unterstützung, gerade in Schuljahren, mit Unterstützung von Eltern und so. und Ja, ich kenne das. Also. Ich glaube, ich hatte auch eine Empfehlung für die Hauptschule. Es ist schon spannend, wie Menschen dich in irgendeiner Art und Weise klassifizieren. die irgendwie einen Stempel aufdrücken. und hinterher sagen Sie, das ist aber das ist ja, Wahnsinn, was du da alles so machst. Das ist ja krass. und das ist so, Das Das hätten wir ja niemals erwartet, wo ich immer dann, ja, vielleicht einfach mal vorher in Schubladen denken, das wäre ganz gut. Dann könnten wir uns alle ein bisschen freier bewegen, oder ja Schubladen vielleicht schon, aber vielleicht nicht hineinschieben in den Schrank, sondern einfach mal die Schublade offen lassen. Dann kann man nämlich von einer Schublade zur nächsten springen, ist viel, viel einfacher.
Brigitta Tauch: Ja.
Carolin Zimprich: und würdest du denn sagen? Also, dieses. Du hast es vorhin so mit Blumenbildern beschrieben, dass die eine Blume zur nächsten schielt und überlegt. Mensch. Das Gänseblümchen wäre auch gerne mal eine Rose, und ich vergleiche das manchmal auch ganz gerne setze einen Fisch doch einfach nicht auf einen Baum. Also, da kann der halt auch gar nicht klettern. und der Pinguin findet die Wüste halt auch Scheiße, Das passt einfach nicht. und meine Oma hat früher. Also, ich finde die Sprichwörter von meiner Oma immer so toll. und sie sagte früher immer so, ja jedem Tierchen sein Pläsierchen. Ja, also jeder da, wo er hingehört, und da kann er sich frei entfalten. und da kann er sich austoben. Hast du denn das Gefühl, dass, wenn Menschen anfangen sich zu verbiegen, also dass sie versuchen, anderen zu gefallen. dass das daher kommt, dass wir selber zu wenig Selbstwert haben, zu wenig selbstbewusst sind, zu. und da kann man natürlich auch lange darüber diskutieren oder einsteigen. Was heißt denn selbstbewusst? Also, wenn man diese Wörter mal alle so auseinander pflückt und das mal so ganz tief analysiert, und kennst du auch dieses Ding, dass du tollen Menschen begegnest, sie mit Sicherheit unwahrscheinlich viel zu bieten haben. Weil sie aber innerlich so rumeiern. fällt es einem total schwer, mit denen eine ordentliche Kommunikation aufzubauen, dass man das irgendwie versucht, relativ vielleicht schnell abzuwürgen, in irgendeinem Moment, weil sie gefühlt ein wenig nerven, Obwohl es ganz ganz tolle Menschen sind.
Brigitta Tauch: Klar kommt immer wieder vor.
Carolin Zimprich: und kommt es für dich daher, dass du dieser Selbstwert in diesen Menschen meistens einfach viel zu klein ist für das, was Sie eigentlich Großartiges Leisten.
Brigitta Tauch: Absolut. Also ich will jetzt niemanden, ohne den bewussten Kontext zu kennen, so wie wir es vorher gesagt haben, in der Schublade stecken und sagen, es ist immer da so. Es ist immer so, da bin ich ein bisschen vorsichtig, aber tendenziell ist das definitiv, sodass, wenn du beginnst, dich verbiegen zu wollen, wenn du beginnst, dich zu fragen, wie wollen mich denn die anderen haben und damit den Fokus von dir selbst auf das Umfeld legst und dich so veränderst, wie andere dich haben wollen. Was steckt da meistens dahinter? Meistens ist es einfach, diese tiefe Sehnsucht in uns liebgehabt zu wollen, liebgehabt werden zu wollen. und meistens können wir das zurückspulen und können: sagen, okay, irgendwo hat bei fast jedem von uns hat es Verletzungen gegeben. die sich im Laufe des Lebens irgendwo summiert haben, und meistens sind die ersten Verletzungen bewusst oder unbewusst. Oft sind wir da richtig, Gutes zu verdrängen. In unserer Kindheit, in unserer Jugend passiert. Oft sind die ersten Verletzungen von den Menschen passiert, und die machen das ja nicht böswillig oder in den allerseltensten Fällen böswillig, meistens von den Menschen, die uns am allermeisten lieben, wo wir das größte Naheverhältnis haben. und dann setzt sich das so trennt sich das so ganz tief in unserer Seele ein. und dann schreiten so die Jahre fort. und dann ist das so ein Muster, das im Unterbewusstsein wirkt und wo viele, ja noch gar nicht einmal wissen, dass das Ihr Grundmuster ist, alles so tun zu wollen und so richten zu wollen, nur damit mich die anderen bloß lieb haben. und ich merke das auch. Ich arbeite ja sehr sehr viel mit Unternehmerinnen und Führungskräften, wie oft die dann da auch an ihre Grenzen stoßen, weil sie dann nicht klar kommunizieren können, weil sie nicht klar zu ihren Bedürfnissen stehen können, weil sie Ihre Ziele, das, was sie wahrnehmen, gar nicht verfolgen können, weil so der Hauptfokus ist. Wie kann ich mich verhalten, um möglichst wenig anzuecken, Wie kann ich tun? Was kann ich schreiben? Was kann ich sagen, damit mich möglichst alle lieb haben. und damit verschwimmt man dann irgendwie in so einer grauen Einheitsbrei-masse und ist natürlich überhaupt nicht in dieser Einzigartigkeit, die es aber genau als Unternehmerin vor allem braucht, um aus einer grauen, breiten Masse hervorzustechen. und ja, da draußen wird es Menschen geben, die sagen, ich find das total öd, oder ich find das total blöd Oder die Brigitta, die Karolin. Wer auch immer, geht mir komplett auf die Nerven, weil Xyz und dann ist so, dieses: Da gibt es den Spruch? Ich weiß nicht, von wem der ist. Ich hab’s vergessen, aber der heißt so, du kannst der reifste, saftigste und wundervollste Pfirsich auf dieser Welt sein. und es wird immer Menschen geben, die Pfirsiche nicht mögen.
Carolin Zimprich: Ich.
Brigitta Tauch: und das betrifft uns alle, jetzt egal welchen Beruf wir ausüben. und je mehr wir uns versuchen, in der großen, grauen, breiten Masse zu verstecken, umso weniger werden wir halt auch in einem unternehmerischen Kontext wahrgenommen und uns da so zu zeigen, wie wir wirklich authentisch wahrhaftig sind. Das zieht natürlich als Konsequenz nach sich, dass da draußen Leute gibt, die sagen. die dürfen eh denken, was sie wollen.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall, ja. Ich sag mal auf jeden Troll 10 neue Kunden. Also weil es gibt immer welche. Es gibt immer Menschen, die haben, immer was zu mäkeln. Ich glaube, da braucht man sich nur in seiner eigenen Nachbarschaft umgucken. Da gibt es ganz, ganz viele tolle Menschen. und da gibt es immer diesen einen kleinen Griesgram, dem könnte man Sahnetorte morgens vor die Haustür stellen. Selbst das fängt er wahrscheinlich blöd und würde sagen: Hey, das geht doch einfach gar nicht. Ja, und ich glaube da bewusst bei sich zu bleiben und bewusst das einfach zu sehen. und wie ist es dir denn ergangen, als du angefangen hast, die Idee zu stricken. Ich mach Da jetzt ein Business draus, wird man ja auch erst mal auf Menschen treffen, die die Idee blöd finden, die damit nichts anfangen können. und dann trifft man mal auf den einen oder anderen, der sofort sagt: Hey, ja. Brigitta, Wo kann ich buchen? Wie kann ich mit dir arbeiten. Wie war für dich das Verhältnis von dem, wie du Menschen angezogen hast, zu dem, wo du auch auf Menschen gestoßen bist, die mit deinem Thema überhaupt gar nichts anfangen konnten.
Brigitta Tauch: Das ist eine super spannende Frage, Karolin. und tatsächlich war es, sodass in den Beginnzeiten von meinem Business da niemand war, der gesagt hat, Boah voll cool, voll genial, sondern dass da überwiegend die Rückmeldungen aus meinem Umfeld waren, ist völlig übergeschnappt. und Wen wird denn das interessieren? und das war schon, als ich meine ersten Gehversuche in meiner Selbstständigkeit gemacht hab. Da kann ich mich nur an Bemerkungen aus meinem familiären Umfeld erinnern. Ich war damals angestellt, als Geschäftsführerin in einer Eventagentur und so mein ganzes Umfeld hatte das Gefühl, Die Brigitta hat es geschafft und ist auf Geschäftsführungsebene und kann sich ganz viel frei einrichten. und und und in mir drinnen hat es aber ganz anders ausgeschaut. Dieses von außen wahrgenommene, perfekte Leben hat sich in mir gar nicht so perfekt angefühlt und deswegen dann auch der Wunsch, mich selbstständig zu machen. und dann waren Menschen in meinem Umfeld. Die haben dann so Sachen gesagt, wie. Okay, dann hattest du halt jetzt zuerst Pest und jetzt Cholera. Also diese Erwartungshaltung, dass es dann mit der Selbstständigkeit halt anders fürchterlich ist, aber fürchterlich ist, weil Arbeit ist einfach schrecklich oder so, in etwa. und die nächsten, die dann den Klassiker fallen haben lassen, mit ja, Aha selbstständig, und dann bist du selbst. und ständig Menschen, die meine ersten Folder angeschaut haben und wirklich so abwertend sich das angeschaut haben und gesagt haben: Boah und das glaubst Du interessiert irgendjemanden. und das war echt. Also. das war echt bitter. und das Krasse war, dass ich so über die Jahre gemerkt habe, je mehr ich innerlich wachse. je selbstbewusster ich in mir werde, Je mehr Vertrauen ich selbst in meine Fähigkeiten, in meine Qualitäten, in meine Ideen in mein Business habe, umso weniger ist mir das von außen gespiegelt worden. Also, unser außen ist ja auch immer ein Stück weit ein Spiegel. und wenn wir gravierende Unsicherheiten in uns haben, wird uns das Umfeld knallhart diese Unsicherheiten spiegeln. und je mehr ich gewachsen bin, Umso weniger war das. Es ist auch später noch passiert. Aber das war in der Beginnzeit wirklich gravierend, und es ist auch etwas, wo man es natürlich. Also, ich weiß es auch von anderen Menschen. die dem nicht standgehalten haben, quasi die diesen Stimmen aus dem Umfeld, die dann irgendwann wo gegeben haben, die in die Geschichten der anderen so eingestiegen sind und so zu ihrer eigenen Wahrheit gemacht haben, dass Sie dann auch wirklich nicht mit Ihrer Selbstständigkeit, mit Ihrem Business so richtig durchgestartet sind, sondern dass wir da ad acta gelegt haben. und da braucht es schon echt auch eine innere Größe und Stärke und ein echtes Commitment trotz diesem Gegenwind dranzubleiben. und da ist auch so meine glasklare Empfehlung an Menschen, die jetzt, egal ob das ein Business ist oder was ganz anderes Neues ist, was du in dein Leben reinlässt und was so quasi wie zu sprießen beginnt, wie so eine sanfte, zarte Pflanze zum ersten Mal so ihre Blätter aus der Erde rausschiebt, dass es da manchmal die beste Strategie ist, dieses Pflänzchen zu hegen, zu pflegen und zu beschützen. und damit meine ich. bis dieses Pflänzchen mal so stabil gewachsen ist, dass es auch ein bisschen den Wind aushält. nur mit Menschen darüber zu sprechen, von denen du weißt, dass sie dich supporten werden. No: Matter What und nicht mit Menschen. Nicht dieses neue Konzept, diese neue Idee, dieses neue Business, egal was es ist. Es geht ja gar nicht nur um unternehmerische Entwicklung, sondern kann ja auch im Bereich der persönlichen Entwicklung etwas sein, Etwas ganz Neues, was du für dich ausprobierst. Damit nicht zu Menschen zu gehen, wo du vermutest oder befürchtest oder dir denken kannst, dass die auf dieser Pflanze rumtrampeln werden. sondern lieber die Pflanze beschützen, bewusst und gezielt zu Menschen gehen zu Coaches in Netzwerke, wo man weiß, dass eine Unterstützung da ist zu den Freundinnen, die dir immer den Rücken stärken, egal was und da dir die Bestärkung holst, sodass diese Pflanze einfach in einem geschützten Rahmen größer und stabiler wachsen kann, weil, wenn die mal eine gewisse Größe und Stabilität hat, wenn dann Wind kommt und irgendwer kommt und sagt so eine Chance auf Steirisch gesagt, dann kannst du milde lächeln. Dann kannst du sagen. Nö Also ich finde es total großartig. und wenn das aber zum falschen Zeitpunkt dieser Kommentar kommt und diese Pflanze noch nicht die Stabilität hat, ein bisschen Wind auszuhalten, dann kann es sein, dass sie niedergetrampelt ist. und das war es dann, und das wäre ewig schade, drum.
Carolin Zimprich: Ich glaube, du hast, was ganz, ganz Wichtiges gesagt, Dieses innere sich Vertrauen, selber zu wissen. Das, was ich da tue, ist absolut das Richtige, und da könnt ihr alle sagen, was ihr wollt, Ich bleibe dabei und dann wird sich nach und nach systematisch die Spreu vom Weizen trennen. und dieses Durchhaltevermögen, das darf man natürlich am Anfang an den Start legen, je nachdem, wie man aufwächst, wo man aufwächst, Welches Umfeld drumherum einfach ist, ist das manchmal einfacher, Mal schwieriger. und ja, da ist wirklich Disziplin und Ausdauer angesagt. Super gut, dass du für dich gesehen hast, dass du das gespürt hast, dass du da dran geblieben bist, vor allem, dass du dir hast. Deine zarte Pflanze nicht kaputt trampeln lassen vom ersten Gegenwind, der da auf dich zukam. und als du gemerkt hast. Nee das ist aber wirklich mein Ding. Ich gehe diesen Weg weiter. Es ist ja schon einige Jahre her, du hast vorhin schon erwähnt, ich habe Flyer gedruckt. Das ist so ein Instrument. Das benutzen wir heute relativ selten, also nicht gar nicht mehr. und auch für alle, die die überlegen: Print ist das, was man kann da coole Strategien bauen? Ich sag’s dir, Es ist ein Unterschied, ob alle was verschicken oder ob man der einzige mittlerweile im Postkasten ist. Also von daher großes Augenzwinkern, Schreib dir das hinter die Ohren. Aber auch ich habe ja angefangen zu Zeiten in 2.006. Ich habe Visitenkarten gelayoutet. Ich habe angefangen noch in Html-webseiten zu bauen, da gab es ganz wenig Systeme, im Hintergrund als du für dich gemerkt hast. Das ist was da ist: ein ordentliches Fundament hinter Ich kann da was größeres Draus machen. Was war für dich dieser entscheidende Punkt zu sagen. So, jetzt muss ich hier anfangen, Weichen zu stellen. Jetzt möchte ich möchte das größer ausbauen. Ich möchte mehr Menschen erreichen. Wie lange ist das A her? und was hast du gemacht?
Brigitta Tauch: Also das, wo mein Business wirklich begonnen hat, durch die Decke zu gehen und wirklich begonnen hat, auch richtig groß zu werden. Das ist jetzt her. 7 Jahre, ziemlich genau 7 Jahre. und ich habe oft in meinem Leben so einen anstrengenderen Weg gewählt, mit selbermachen, selber ausprobieren etc. Etc. Also, es hat bei mir eine Weile gebraucht, um da auch hinzukommen, Hilfe anzunehmen und Unterstützung ins Boot zu holen. noch mehr Impact auf dieser Erde zu haben und habe damals. Aber, bevor ich in ein Coaching wirklich investiert habe, mir das mal angeschaut, ob ich das dann auch selber hinkriege und eine Long Story Short. Ich hab’s tatsächlich auch hinbekommen, gemeinsam mit meinem Exmann, damals, unser erstes Gruppencoaching-programm auch sehr erfolgreich zu machen und zu füllen. und das war dann so das, wo ich gespürt Hab. Okay, wenn ich das alleine schon so. und das war damals schon echt eine krasse Entscheidung und ein riesiger Schritt, weil dadurch, dass wir uns damals ja schon einiges selber aufgebaut hatten und schon einiges selber angelernt hatten, waren wir für die ganzen, sagen wir jetzt mal, Einsteiger-coaching-programme definitiv überqualifiziert und die Programme, wo es dann wirklich ans Eingemachte gegangen ist, waren eine Investition, die mir den blanken Schrecken ins Leben gezaubert haben. Sagen wir es mal so. Also, mir ist da echt der in der ganzen Welt. Also das war einfach so wo man gedacht habe. Boah, Das Geld. Habe ich schlichtweg nicht. Wie soll ich das machen? und gleichzeitig hat es mich so als Unternehmerin ganz massiv wachsen lassen? Mein Business wirklich als Business und nicht als Hobbyfarm zu sehen, sondern zu sagen: Ja, und jedes Business ist auch an Investitionen geknüpft, und ich vertraue mir, und das immer auch wieder bei dem Vertrauen, das heute sich, so wie ein roter Faden auch ein Stück weit. Durch dieses Interview zieht auch dieses tiefe Vertrauen in mich selber, dass wenn ich dieses Geld investiere, dass ich alles in mir habe und all die Fähigkeiten schon mitbringe, um das auch wieder zurückzuholen in mein Unternehmen, und zwar zehnfach und noch mehr. Also, das ist so ein Glaubenssatz, den ich für mich etabliert habe. Jeder Euro, den ich in mich und oder in mein Business investiere, kommt mindestens zehnfach zu mir zurück. Diese 30 000€ sind nicht zehnfach, sondern ihr müsst jetzt ausrechnen, aber sehr viel mehrfach in mein Leben zurückgekommen. und ja, das war so der Schritt auch in die Skalierung und in Business Ausbau, mir da auch wirklich die Unterstützung ins Boot zu holen, die mir das Know-how reinbringt, das ich damals noch nicht hatte.
Carolin Zimprich: Wenn du dir diese Zahl von 30 000€. Ich greife Sie mal auf, weil du sie gerade so in den Raum geschmissen hast, wenn du sie dir nochmal auf der Zunge zergehen lässt. Also damals ist dir der Arsch sofort wörtlich auf Grundeis gegangen, So, dieses, krass. Wie soll man sowas denn überhaupt machen? und welche Frechheit wahrscheinlich, dass mein gegenüber diese Zahl letztendlich ausspricht? Was machen Zahlen in dieser Größenordnung heute mit dir. Also wenn du mal mit dem Fernglas zurückguckst, was es damals mit dir gemacht hat, wie fühlt sich sowas heute an.
Brigitta Tauch: Du verkaufst. etwas, wo sich der Mensch in deinem Programm, in deiner Dienstleistung, in deinem Angebot so krass entwickeln kann. und es ist natürlich komplett anders zu sagen, vom Fokus her zu sagen, die verdient Xyz pro Stunde, oder zu sagen: Boah, Krass ich Krieg dort in einem Jahr ein Know-how, mit dem ich mir selbst ein Millionenunternehmen aufbauen kann und aus dem Gesichtspunkt raus zu sagen, ich kriege da so viel Know-how, dass ich mir ein siebenstelliges Business aufbauen kann. Aber was sind im Vergleich 30 000€, und letztendlich spielt dann ja viel mit eine Rolle? Wie sehr traust du dir das auch selbst zu? Wie groß ist das Vertrauen jetzt in dich selbst, Aber in erster Linie, weil, wenn du dich für einen Coach entscheidest, klar, du brauchst auch das Vertrauen in den anderen Menschen. Du brauchst das Vertrauen, in dessen Tools, Werkzeuge, Methoden und und und aber allem voran brauchst du das Vertrauen in dich selbst, dass du dieses Know-how, das du da kriegst, so verwertest und umsetzt, dass du daraus etwas viel Größeres machst als das, was das Investment war. Wenn dir jemand vorher unterschreiben würde und sagen würde, Gib mir 30 000. Du kriegst dafür eine eine Million dann würdest du sagen Ja oder nein? Also ich würd sagen, Wo kann ich unterschreiben? Bitte hier und jetzt.
Carolin Zimprich: und dann ist so dieses. Okay, krass. Kann der sowas wirklich versprechen? Was ist, wenn’s nicht passiert? und ja, ich kann nicht.
Brigitta Tauch: und und ich mach alles, was von meiner Seite her, was so quasi in meiner Macht steht. Was ich hier reingeben kann, sollte es dann, aus welchen Gründen auch immer, trotzdem nicht klappen, war es eine Lernerfahrung, die einiges an Geld gekostet hat. Aber gleichzeitig, wie würde es mir gehen? Ich mache das nicht. und ich schau in 20 Jahren als vielleicht immer noch frustrierte Angestellte oder rumeiernd mit meinem Business zurück und denke mir hätte ich doch damals.
Carolin Zimprich: und.
Brigitta Tauch: Würde ich da mit mir hadern, wie sehr würde ich mir denken, na ja, vielleicht hätte es ja doch für mich geklappt, und so bin ich einfach reingesprungen, habe das Beste daraus gemacht, und mich hat tatsächlich auch diese, wie ich es damals wahrgenommen habe, wirklich unfassbar. Riesige Investition hat mich dabei unterstützt, die Dinge umzusetzen. Ich hab nichts hinterfragt. Ich hab die Dinge damals so gemacht, wie es mir mein Coach gesagt hat. Ich war in meiner vollen Umsetzungspower. Ich hab das Ding einfach echt gerockt und ich weiß nicht, ob ich das Gleiche. Ich weiß, ich hätte es nicht gleich gemacht. Ich darf da ehrlich sein, ich weiß, ich hätte das nicht gleich gemacht, hätte ich ihr 300€ bezahlt. Dann wären meine eigenen Bullshit-storys im Kopf, wahrscheinlich ganz, ganz ganz viel lauter gewesen, und ich trau mich zu sagen, dass ich dann vermutlich heute nicht das Unternehmen hätte und nicht das alles aufgebaut hätte, was ich gemacht habe. Wenn ich dann dieses hundertprozentige commitment hatte. und das hatte ich, weil die Investition groß genug war.
Carolin Zimprich: Ja, manchmal darf der Preis etwas größer sein, den man zu bezahlen hat, müssen wir nicht immer nur an Zahlen festmachen, aber insgesamt einfach diese Wertigkeit dahinter, damit wir uns wirklich bewegen. sonst tun wir es einfach ganz ganz oft nicht. Du wirst in deiner ganzen Laufbahn auf und Ab erlebt haben. Du wirst ganz ganz viel Sonnenseite erlebt haben, so wie du es gerade schon sagtest, also aus einem Euro hast du ein Vielfaches rausgeholt. Auch diese Investition hat sich um ein Vielfaches zurückbezahlt. Du hast ja wirklich ein ganz, ganz tolles Unternehmen aufgebaut und wo viel Sonne scheint. Da gibt es auf der anderen Seite auch immer ein wenig Schatten. und wie bist du mit Situationen umgegangen. Wenn du gemerkt hast, krass jetzt steuer ich hier gerade auf irgendetwas zu. Das habe ich mir eigentlich so jetzt nicht manifestiert. Das wollte ich eigentlich nicht. Wie ist es dazu gekommen, und wie hast du solche Situationen gemeistert?
Brigitta Tauch: Auch hier würde ich sagen, ist einer der ganz, ganz großen und wesentlichsten Puzzlesteine, das Vertrauen, und zwar in dem Fall das Vertrauen ins Leben und das Vertrauen ins Universum. und ich habe über die Jahre und über diesen krassen persönlichen Entwicklungs und Transformationsprozess, auf dem ich wirklich schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange bin, für mich ein Glaubenssystem, ein Mindset entwickelt, wo ich davon ausgehe, dass alles, was uns im Leben passiert, egal wie fürchterlich das ist, letztendlich für uns ist, dass es immer ein Geschenk ist, dass wir vielleicht erst Jahre später erkennen können, vielleicht das Geschenk an einer Situation überhaupt nie erkennen können. Aber zumindest das Geschenk im Wachstumsprozess, der damit einhergegangen ist, erkennen können und dass es das Leben immer gut meint, mit mir. Egal, wie die äußeren Umstände da gerade sind. und das ist. Etwas Also, das Leben hat mir mitunter wirklich massive Ziegelsteine in den Weg geschmissen. und da waren Situationen in meinem Leben, wo ich mir wirklich dachte. Also wo es mir den Boden unter den Füßen komplett weggezogen hat und das, was ich schon Jahre davor immer auch in den Coachings weitergegeben habe und auch immer gerne mal in so Interviews erzähle, ist So der Zugang von Meditierend unterm Apfelbaum im Frühsommer. Es ist ein leichtes Lüftchen. Die Sonne scheint nicht zu heiß, genau angenehm. Du schaust in den Apfelbaum, siehst, wie wundervoll er blüht und gehst dort in eine kurze Meditation für dich und in diesem Zustand glücklich zu sein. Das ist keine große Kunst. Das ist so, wenn alle äußeren Umstände perfekt sind. Zu sagen, boah, ich bin glücklich, ich bin zufrieden, Ich bin erfüllt, Das ist keine große Kunst, sondern die große Kunst ist es, wenn’s stürmt, wenn’s hagelt, wenn’s schüttet, wie aus Kübeln. dann das Glück, in dir und in deinem Leben zu finden, dann dorthin zu schauen, wo die Sonne scheint, weil es ist nie nur grauslich vom Wetter her, sondern ist immer die Sonne ist immer hinter den Wolken und die Fähigkeit zu haben, auch wenn du das Gefühl hast, dein Leben gerät gerade aus allen Fugen trotzdem das zu suchen, wo Sonnenstrahlen sind und dein Glück, deine Zufriedenheit, deine deine Lebensfreude mehr und mehr zu entdecken, und zwar mehr und mehr, unabhängig von den äußeren Umständen, die da gerade an der Oberfläche wüten. Das ist das, wo ihr sagt. Das ist die wahre Kunst des Lebens, nicht meditierend unterm Apfelbaum im Frühsommer glücklich zu sein. Das kriegen wir alle hin.
Carolin Zimprich: und das ist so wunderschön, dass du genau dabei die Frauen in deiner Umgebung oder die, die mit dir arbeiten wollen einfach wirklich unterstützt sie an die Hand. Nimmst ihnen das. Zeigst Du hast, weil du von diesem Apfelblau Baum gerade erzählt hast, du hast ein wunderschönes Morgenritual. Ich glaube, es geht so 10, 15 min, wo man wirklich ganz viele Dinge in sich selber aktivieren kann, wo man anfangen kann zu gucken. Hey, meine Flügel. Wo sind Sie denn? Wo habe ich sie denn hinter mir versteckt? Ich verlink das von Herzen gerne unten mit in den Shownotes, dass jede erst einmal so die ersten Schritte machen kann, wenn sie einfach merkt. Irgendwo habe ich mich auf dem Weg selber verloren, und jetzt wird es einfach wieder Zeit, so die eigenen Trampelpfade wiederzufinden und nicht irgendwie immer nur in den Schuhen der anderen zu laufen, sondern die eigenen Wanderschuhe anzuziehen. und das kann ich von Herzen nur empfehlen. und an dieser Stelle liebe Brigitte habe ich noch was Schönes Kleines für dich mitgebracht. und zwar, ich liebe es, ein bisschen immer interaktiv zu sein. Ich liebe es zu spielen. und ich habe dir 3 Spielekarten für dich. Du siehst eine Grüne, eine blaue und eine orangefarbene. und du darfst dir jetzt für dich deine Farbe und somit auch dein Spiel aussuchen.
Brigitta Tauch: Ich hätte gerne die Blaue.
Carolin Zimprich: Die blaue. Dann gucken wir doch mal hinein, was für dich heute hinter blau steht. und es ist, finde ich, ein richtig schönes, passendes Spiel, Wenn du mich fragst, zu all dem, was du vorhin erzählt hast, denn wir beide spielen gemeinsam. Was wäre, wenn du bekommst von mir Jetzt gleich einfach mal so ein paar Aussagen, ein paar Momente, die einfach irgendwie so ins Leben purzeln, oder auch in den Business-alltag. und du überlegst einfach mal, wie du in dem Moment reagieren würdest, bist du bereit.
Brigitta Tauch: Sowieso.
Carolin Zimprich: Wunderbar.
Brigitta Tauch: Ist.
Carolin Zimprich: Was wäre mit deinem Business, wenn du von heute auf morgen mehr als 100 neue Anfragen hättest? Wie würdest du reagieren.
Brigitta Tauch: Ich glaub, ich würd als erstes Mal feiern. Mega, Das wird gefeiert.
Carolin Zimprich: Wenn du für mehr als 3 Monate von heute auf morgen online gehst, was müsstest du vorher noch automatisieren.
Brigitta Tauch: Nochmal, wenn ich von heute auf morgen für 3 Monate, was meinst du mit online gehen.
Carolin Zimprich: Offline.
Brigitta Tauch: Offline offline.
Carolin Zimprich: Wenn du offline gehst, was müsstest du automatisieren.
Brigitta Tauch: Bin heute auf Morgen, 3 Monate offline. Also, ich bräuchte mal Fix ein größeres Team im Hintergrund. Ich bräuchte eine Karo im Hintergrund, die das mit mir vorbereitet. und genau ich glaube, damit bin Ich safe.
Carolin Zimprich: Was wäre, wenn dir plötzlich jegliche Motivation fehlt? Wie holst du dich da wieder raus?
Brigitta Tauch: Ich würde mal ganz lange in die Natur gehen und in den Wald und einfach schauen, wie es dann ist, wenn ich mich wieder mit Mutter Erde verbinde, wenn ich Bäume spüre, wenn ich gar nicht so sehr in diese Geschichte einsteige. Von da ist keine Motivation, sondern viel mehr zurückkommen, spüren in mein Herz. und dann entweder so etwas wie Motivation wieder da ist oder neue Ideen, neue Möglichkeiten, neue Wege, die sich da einfach zeigen dürfen.
Carolin Zimprich: und ich glaube, das ist für ganz ganz viele ein wunderbarer Takeaway von dir hier zum Ende von unserem wunderbaren Gespräch wie ich finde. dass jeder mit ganz vielen kleinen Möglichkeiten für sich entdecken kann. Hey, wo sind meine Flügel? Was kann ich einfach tun, um zu wachsen. und wenn auch dich dieses Gespräch unwahrscheinlich mit Brigitta inspiriert hat, kann ich dir nur empfehlen, kontaktiere sie, Du findest alles Mögliche Unten in den Shownotes Erzähl’s unbedingt weiter An dieser Stelle, Liebe Brigitta, Ich bedanke mich für die ganzen Einblicke, die wir hier bekommen durften. und freue mich auf alle, die weiterhin mit dabei bleiben, und ich würde sagen, wir sehen uns in der nächsten Folge in der nächsten Sendung und sehen uns bis dahin da draußen im Netz. Bis dahin.
Brigitta Tauch: Von Herzen. Danke, liebe Carolin für den großartigen Raum und die wunderschönen Fragen, die du hier mitgebracht hast und den du hier gestaltest.
Carolin Zimprich: Total gerne.
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