Folge #24
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Chaos im Cockpit : Carolin Limburg über Panik, Hormone & spirituelles Biohacking

mit Carolin Limburg & Carolin Zimprich
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Chaos im Cockpit : Carolin Limburg über Panik, Hormone & spirituelles Biohacking
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🏷️ Stressmanagement & mentale Gesundheit, Gesundheit & Wohlbefinden, Spiritualität & Achtsamkeit, Mindset & Persönlichkeitsentwicklung🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Stell dir vor, du sitzt im Cockpit eines riesigen Flugzeugs, trägst die Verantwortung für hunderte Menschen – und plötzlich funkt dein Körper SOS. Genau das ist Carolin Limburg passiert.

Jahrelang war sie Pilotin, liebte die Freiheit über den Wolken, bis Panik, Überforderung und ein völlig überdrehtes Nervensystem sie aus dem Flugzeug und mitten in ihre tiefste Transformation katapultiert haben. Heute ist sie „Queen of Female Empowerment“ und kombiniert spirituelles Biohacking mit Hormonen, Frequenzen, Kundalini-Energy und Breathwork.

In dieser Episode spricht Carolin darüber, wie es wirklich ist, wenn der Körper lauter schreit als jeder Alarm im Cockpit, warum Angst dich klein halten will – und wie du lernen kannst, mit ihr zu fliegen, statt vor ihr zu fliehen.

Du erfährst,
– wie du dein Nervensystem stabilisierst
– deinen Körper als Radar für deine Wahrheit nutzt
– warum dein Zyklus, deine Hormone und deine Energie der Schlüssel zu mehr Weichheit UND mehr Durchschlagskraft in deinem Business sind

Eine Folge für alle Frauen, die spüren: Da geht mehr als Funktionieren – und die bereit sind, vom Autopiloten in die bewusste Steuerung ihres Lebens zu wechseln.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • „Ich kann das nicht“ ist ein Gedanke, den du komplett streichen darfst – ob du etwas kannst, entscheidet sich in dem Moment, in dem du es dir erlaubst.
  • Ein Mentor, der an dich glaubt, kann den Unterschied machen – Carolin flog frei, obwohl ihr erster Lehrer sagte, sie schaffe es nie.
  • Die Angst, die dich in Lethargie und Prokrastination treibt, ist eine Ego-Angst vorm Gesichtsverlust – Sterbende bereuen nie das Getane, nur das Ungewagte.
  • Beschwerden wie Frozen Shoulder in der Perimenopause tragen oft eine unverarbeitete Energie aus Wut und Trauer im Körper, nicht nur fehlendes Östrogen.
  • Struktur ist kein Käfig, sondern ein Flussbett: Ohne Ufer versickert dein Wasser, mit Flussbett findet dein Business seinen Weg zum Meer.

⏱ Kapitel

00:00Vom Cockpit der Boeing 747 ins Coaching: Wie eine Pilotin zur Queen of Female Empowerment wurde
02:48Verliebt in den Segelfluglehrer: Wie aus Trotz gegen die Mama ein verborgenes Talent wurde
04:28„Die fliegt sich nie frei“: Nach zehn Tagen war sie die Erste im Alleinflug
06:01„Bewirb dich doch einfach“: Zwei Sätze des Freundes, die alles änderten
15:56Bruder tot, große Liebe tot: Warum sie danach unbedingt lebendig sein wollte
25:15Die erste Geburt, ein Grauen: Als die Topperformerin Risse bekam
28:40Die orgasmische zweite Geburt: Die Initialzündung für alles, was heute ist
30:18Zunge taub, Finger taub: Der Tag, an dem die Migräne das Cockpit für immer schloss
42:47Frozen Shoulder in den Wechseljahren: Wenn verbotene Wut sich in der Schulter festsetzt
56:54Das Flussbett-Prinzip: Warum Struktur deine Intuition erst fließen lässt

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Stell dir eine Frau vor, die jahrelang über den Wolken navigiert hat und heute über Frequenzen, Hormone und Seelenenergien lenkt. Viele Jahre war sie Pilotin, steuerte eine mächtige Boeing 7 und wechselte dann radikal die Route vom Cockpit ins Coaching vom Flugzeug ins Biohacking. Jetzt ist sie Queen of Female Empowerment durch spirituelles Biohacking. und sie arbeitet mit Frauen ab 40 dort, wo Hormone, Nervensysteme Epigenetik und Fitness auf Kundalini-energie. Frequenzen und Breathwork treffen. Ihr Programm Train Like A Goddess zeigt, dass 40 oder 50 nicht weniger Energie bedeuten müssen, und genau wie ein Pilot, der seinen Kurs kennt, hilft sie, ihren Klienten, ihren inneren Flug zu stabilisieren und eine neue Lebensenergie zu erreichen. Herzlich willkommen an die Frau, die zeigt, was weibliche Kraft verdient hat, und wirklich in allen Höhen und Tiefen zu fliegen. Schön, dass du da bist. Carolin Limburg.

Carolin Limburg: mein Gott! Was für eine wunderschöne Vorstellung. Dankeschön, liebe Carolin Gänsehaut. Das hast du unfassbar toll ausgedrückt und danke, dass ich hier sein kann.

Carolin Zimprich: Ich bin so gespannt, was hier Ja. wodurch wir gleich wirklich fliegen werden, wahrhaftig. und lass uns direkt mal an dem Punkt einsteigen: Du bist eine Boeing 747 geflogen.

Carolin Limburg: Ja, Ja. und das war einfach. Ich finde.

Carolin Zimprich: Ja. Also ich glaube immer alles, wo man glaubt, dass man das kann, das kann man ja dann auch. Also, die Macht der Gedanken. Aber ich stelle mir immer vor, also so eine 7. Für 7 ist ja jetzt echt ein ziemlich großer Vogel. Das ist ja jetzt nicht so Ein kleines Flugzeug. Im Podcast kann man ja uns nur hören, aber ich sag mal, ich sitze dir jetzt hier gegenüber und würde mal denken krass. dass eine Person. Also, es ist ja, vielleicht lass uns auch gerne über Geschlechtertrennung in Berufen sprechen, wo man ja immer sagen würde, Hey, eigentlich eigentlich ist das ja immer der Pilot, Also, Pilotin hört man ja einfach wirklich recht selten. Wie bist du damals auf die Idee gekommen zu sagen? Ich muss auf jeden Fall hoch in die Lüfte.

Carolin Limburg: Das fing mit meiner ersten großen Liebe an. Also, es fing damit an, dass mein kleiner Bruder angefangen hat mit Segelfliegen. und ich fand es Sensationell toll. und ich wollte das auch. und meine Mutter hat immer gesagt: Nein, Nein, Nein. Lass deinem Bruder sein eigenes Hobby Misch Dich nicht ein. Ich habe mich dann in seinen Segelfluglehrer verliebt. und damit hat diese Geschichte ihren Anfang gefunden. weil damit diese Idee, dass ich selber fliegen lernen kann, überhaupt geboren worden ist. Auch wenn meine Mutter immer gesagt hat, Nein. das darfst du nicht Das gehört deinem Bruder, und ich habe dann nach dem Abi Ich bin nach dem Abi sofort zu Hause ausgezogen und nach Berlin gezogen. und das Allererste, was ich gemacht habe, nachdem ich mich an der Uni eingeschrieben habe, war mich zu einem Segelflugkurs anzumelden. und ich habe dort. Das war so ein 10 Tage Intensiv-ding, wo es darum ging, dass man so weit kommt, das allererste Mal ganz ganz alleine zu fliegen. und ich habe damit angefangen. und es war schon so ein total schleppender Start. Ich habe ja ganz lange selber nicht daran geglaubt, dass ich das kann. Ich habe nur gewusst. Ich will das total gerne. Ich habe nicht gedacht, dass ich das wirklich kann, oder dass ich da drin gut sein würde. Ich wollte es nur unbedingt, vor allem wahrscheinlich, weil meine Mutter gesagt hat: Nee auf keinen Fall. und weil eben meine erste große Liebe, diese Segelfluglehrer. der übrigens später zur Lufthansa ging. und ich habe dann diesen Segelflugkurs gemacht, und ich war am Anfang so grottenschlecht. dass der Lehrer, dann sagt die Dealer das nie. Die fliegt sich niemals frei. und ich war dann aber innerhalb dieser 10 Tage die allererste, die sich freigeflogen hat, und habe das nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten, also so diese Anlaufschwierigkeit, so dieses wo kein Talent erkennbar war, ist dann aber sehr, sehr schnell. Nach so einem gewissen Punkt klar geworden. mein Gott. da gibt es ein Talent, das wir nicht haben kommen sehen. und ich war dann die erste, die sich freigeflogen hat. Ich war dann auch noch, lange Bevor ich die erste Fluglizenz hatte, hatte ich einen wieder anderen Lehrer, der an mich geglaubt hat, und es ist ein ganz wichtiger Faktor, so einen Mentor, so einen Lehrer zu haben, der an dich glaubt, der hat mir dann immer Freigaben ausgestellt, dass ich schon lange Strecken mit dem Segelflugzeug fliegen durfte, noch bevor ich irgendeine Lizenz hatte. und so habe ich dann schon die ersten großen Dreiecke. Man fliegt im Segelflugzeug mal Dreiecke gemacht, bevor ich irgendwelche Prüfungen abgelegt habe, und war schon irgendwo auf irgendwelchen Äckern gelandet, weil ich es nicht bis zum nächsten Flugplatz geschafft habe. Also, Außenlandung, irgendwo noch bevor ich das offizielle Zertifikat in der Hand hatte, dass ich sowas kann. und ich habe dann meine gesamte Energie ins Fliegen reingesteckt, weil es mir so viel Freude gemacht hat, weil es mir auch so viel Frieden gebracht hat in einer Lebensphase, in der ich ansonsten echt am Boden lag. Anfang 20 war ich eigentlich ein totales Wrack und das Fliegen, weil ich da auf einmal gut in irgendwas war, hat mir so viel Aufwind im wahrsten Sinne des Wortes unter meinen Flügeln gegeben. Ich bin dann Wettbewerbe mitgeflogen und bin da voll drin aufgegangen. Ich war so Alibi studieren, damit die Eltern ruhig sind und habe, aber meine ganze Zeit Ich war mal arbeiten, damit ich fliegen gehen kann, damit ich das Geld wieder ausgeben kann auf den Flugplatz. und dann hat mein damaliger Freund gesagt. Du willst doch eigentlich gar nicht das, was du studierst. Du willst doch fliegen. Wieso bewirbst du dich nicht mal bei einer Airline. und es war aber sodass ich immer noch dieses. Ich kann mir das von mir selber gar nicht vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich meine, Ja, im Segelflugzeug aber ist ja eine ganz andere Sache. und dann sagt er zu mir: Wenn du dich nicht bewirbst, dann wird’s garantiert nichts. und wenn du dich nicht vorbereitest auf dieses Gespräch auf dieses völlig irrsinnige Assessment Center von einem Luftzentrum für Luft und Raumfahrt. und hast du nicht gesehen? Psychologische Assessments und Fähigkeitenassessments. Wenn du dich nicht vorbereitest, bist du selber schuld, wenn es nichts wird. und diese 2 Sätze. Erstens, wenn du es nicht versuchst, wird es garantiert nichts. und zweitens, wenn du nicht dich hinsetzt und vorbereitest und auf das, was du wirklich willst, fokussierst, dann wird es garantiert nichts. und so bin ich von diesem. Ich glaube nicht an mich selber. Ich kann mir das gar nicht vorstellen über diese vielen kleinen Schritte und über diese Männer, jedes Mal, die an mich geglaubt haben. bis zu diesen Bewerbungsgesprächen gekommen. und auch im Bewerbungsgespräch saß wieder ein Mann, ein Auswahlkapitän. und die Psychologen, die haben mich ja Genervt Gott fand die nervig. Aber dieser Auswahlkapitän, der hat mich gesehen, und der hat mich erkannt und gesagt. Die ist gut, die nehmen wir die will das. und dann saß ich im Cockpit im großen Cockpit. Also, das Cockpit war nicht so groß, aber die Flugzeuge wurden immer größer.

Carolin Zimprich: Ein krasser Start, und du hast es gerade mehrfach betont. Ich glaube, die, die in der Fliegerei nicht zu Hause sind, haben sich vielleicht zwischendurch schon gefragt. Ach, was genau bedeutet das denn, sich frei zu fliegen? Aber ich würde sagen, das hast du wahrhaftig gemacht. Also, ich glaube, da bekommt diese sich frei fliegen. Also Erklär gerne dem einen oder anderen da draußen nochmal genau, was es wirklich heißt, sich freizuliegen zu fliegen im Flugsport selbst. Aber ich glaube, es ist einfach eine richtig passende und treffende Bezeichnung für das, was du innerlich einfach für dich Hast machen können.

Carolin Limburg: Sich frei fliegen, heißt, dass man das allererste Mal ohne Fluglehrer ganz ganz ganz ganz alleine im Flugzeug sitzt und abhebt. und dann gibt es kein mehr, wo du nach rechts oder links gucken kannst oder der hinter dir sitzt, je nachdem, wie das Cockpit sortiert ist. Da gibt es einfach keinen mehr, der für dich das Ruder übernehmen kann, sondern du übernimmst die volle Verantwortung über dich und über diesen Weg und über dieses Flugzeug. und das habe ich mehrfach gemacht. Das erste Mal macht man das immer in dem Flugzeug, in dem man trainiert hat, wo man sonst immer zu zweit saß. Das heißt, da kennt man jeden Knopf. Da kennt man jeden Schalter. Es gibt im Segelfliegen aber auch Einsitzer. und das ist das, wo man auch eigentlich hin möchte. Das heißt. der krasseste Freiflug in meiner gesamten Karriere war, der, wo ich zum allerersten Mal ganz ganz alleine in einem Ein-mann-cockpit, ein Frau-cockpit in einem Flugzeug, das ich vorher noch nie geflogen bin, wo man mir nur gesagt hat. Das und das, und das, und das das funktioniert so. und so, und so, und so viel Spaß. und das war eigentlich der krasseste Freiflug, den ich in meinem ganzen Leben gemacht habe. und es geht darum. wirklich diesen Mut zu haben, etwas selbst zu tun, in Eigenverantwortung, von dem man, das man schon geübt hat, wo andere an dich glauben, wo andere dich auch anfeuern. Aber selbst wenn sie dich nicht anfeuern, weil es gab, auch Leute, die haben gesagt, die lernen es nie wirklich das zu tun, wofür du angetreten bist. dass es dich freifliegen, im Cockpit und im übertragenen Sinne, in deinem Business, in deinem Alltag in deiner Familie in frei fliegen ist. Ich steh auf. Ich übernehme Verantwortung und ich kann das. und ich mach das jetzt und ohne Netz und doppelten Boden. Dafür bin ich hier.

Carolin Zimprich: Glaubst du, dass das Öffentliche Aussprechen Deiner Mama erst einmal nicht an dich zu glauben. Aber so so so wichtig für dich war, damit du genau diese Schritte gehen kannst.

Carolin Limburg: Du meinst aus einem größeren Kontext heraus. Meine Mutter hat ja nicht nicht an mich geglaubt, die hat nur gesagt, Das ist Lass deinen Bruder. Misch dich nicht ein. Wir waren 4 Kinder, und sie hat immer versucht, jedem Kind den eigenen Raum zu lassen. und ich war das Pferdemädchen. Ich war halt das Mädchen. Ich bin Reiten gegangen und der Bruder sollte Segel fliegen. und das sollte ich ihm lassen und das nicht zu meinem machen. und das war der Versuch meiner Mutter, uns gerecht zu werden. Mein Bruder ist dann nicht pilot geworden, der hat dann irgendwann Maschinenbau studiert, aber sie hat nicht nicht an mich geglaubt. Also, meine Mutter, tatsächlich, als ich dann irgendwann zu ihr bin gesagt: Mama. Ich will mich bewerben. Mama: Ich möchte mich vorbereiten. Meinem Vater habe ich es nicht erzählt, aber ich hab’s meiner Mutter erzählt. und ich sage Mama, ich möchte mich vorbereiten. und ich möchte da diese Seminare buchen, und ich habe dafür gar kein Geld. und dann hat sie mir das Geld gegeben. Also, sie hat schon. Meine Mutter hat auf ihre Art. so viel sie auch falsch gemacht haben mag, aber sie hat immer auf ihre Art ihre Kinder, so gut sie konnte, in allem unterstützt. Mein Vater dagegen. Ich war dann angenommen, irgendwann später war ich ja dann, ich hatte den Ausbildungsvertrag unterschrieben, und dann bin ich zu meinem Vater gegangen. Mein Vater guckt mich an. Meinst du, dass du das mal fertig kriegst. Also so von wegen Support durch die Eltern. und die Dynamik war bei mir ein bisschen anders. Also diese Beweisführung, dass ich doch was kann. Die lief immer eher mit meinem Vater und nicht mit meiner Mutter.

Carolin Zimprich: und trotzdem waren aber wahrscheinlich die, die lauter waren und dir applaudiert haben, auch wiederum Männer, die gesagt haben, hey, und ich glaube an dich. und du schaffst das trotzdem. Du hast es vorhin so schön gesagt, dass es so wichtig für dich war. dass du einen Mentor hattest, der wirklich an dich geglaubt hat.

Carolin Limburg: Ich glaube, das brauchen wir alle. Ich glaube. dass wir alle auf der einen Seite diese Stimmen haben, die uns klein machen diese Lebenserfahrung, die uns klein macht, Dieses Scheitern, das kennen wir einfach alle und gleichzeitig diese. Es gibt immer Menschen, die uns inspirieren. Es gibt immer Menschen, die wir bewundern, und es gibt immer Menschen, die dann doch an uns glauben. und ich. Also, ich persönlich glaube, dass ich diese Gabe besitze. Einfach weiter nach vorne zu stolpern und immer wieder aufzustehen und wirklich mich durchzubeißen, Wenn es hart wird, Das ist was, das kann ich. und es ist auch was, dass, wenn ich in mir diesen, wenn ich wirklich für irgendwas Feuer und Flamme bin, dann habe ich auch wirklich, Dieses ist mir doch egal. Ich ziehe das jetzt durch und dabei auch richtig auf die Fresse fallen kann ich auch. Aber das hat es bei mir immer beides gegeben, und ich glaube, da ist auch so ein Stück weit dieses drin. Natürlich kann ich das. Ich will es meinem Papa dann doch nochmal beweisen. Also, das mag diese unangenehme, unterbewusste Geschichte dahinter sein, auf die ich, wo ich immer sage, ich will da gar nicht so genau hingucken. Aber das ist so. Daddy Lessons Ne Also diese Lektion vom Papa, der dich nie sieht. und du Arbeitest da dran, dass er dich doch mal sieht. Das ist so ein klassisches Vaterthema. Ich Heb mal die Hand, habe ich wohl trotzdem sich nicht dem hinzugeben, dass ich es nicht kann, sondern immer wieder an die Stimme zu Denken und der Stimme Glauben zu schenken, die sagt, doch du kannst das. Natürlich kannst du das? Erlaube dir nicht den Gedanken, es nicht zu können, weil, ob du kannst oder ob du nicht kannst, entscheidet sich in dem Moment. indem du es dir selber erlaubst oder nicht, erlaubst, indem du selber sagst, ich kann das nicht, oder? Ich kann das. und dieser Gedanke, ich kann das nicht, den muss man streichen, den muss man komplett aus seinem Lebensalltag streichen und ersetzen. Durch finde deine Form, finde deinen Weg geh in den größten. Also die Schritte bekommen die Größe, die für dich heute passt. und auch das Thema ist in dem Moment egal, Aber dieser Gedanke, etwas nicht zu können. Das ist einfach. Bullshit. Gibt es nicht. Hätte man mir mit 18 gesagt, dass ich mal eine 7 fliegen würde. Ihr seid ja Nee Merkste selber: Wie soll das denn gehen? Um die Relation herzustellen? Hat halt so 420 Tonnen Abflugmasse, wenn sie randvoll geladen ist, je nachdem, welche Version die größere. Das ist halt eine Hausnummer. Also, das kann man sich einfach nicht vorstellen, mal eben 90 Tonnen Sprit zu tanken, um eben die Strecke zu fliegen. Das sind Größenordnungen, Relationen. Mit 18 hätte ich den Vogel gezeigt. und dann habe ich es einfach gemacht. aber nicht von jetzt auf sofort, sondern Schritt für Schritt für Schritt, für Schritt, für Schritt.

Carolin Zimprich: Haben, wo wir entweder spüren oder einfach oft genug hören. dass wir es nicht schaffen oder dass wir da nicht für gemacht sind oder dass es einfach nichts zu bringen, irgendwie in diesem Leben. Ich glaube, welche Personen das sind, ob es der Papa ist, ob sie Mama ist oder Tante, Onkel, Nachbarn. Wie auch immer. Also ich glaube, Menschen mit dieser Energie haben wir wahrscheinlich zuhauf um uns drumherum. und manchmal berührt es uns der eine oder andere schafft es auch, ohne sich davon beeinflussen lassen, seinen Weg zu gehen. Was hat dir geholfen. Also was hat Dir den Mut gegeben zu sagen, So, ich mach das jetzt trotzdem.

Carolin Limburg: Ich wollte immer wirklich lebendig sein. Als ich 19 war, ist mein großer Bruder an Leukämie gestorben. Das war Scheiße. Ein Jahr später ist meine erste große Liebe bei einem Motorradunfall verstorben. Ich war da schon die ex keiner, also das war, so darf ich überhaupt zur Beerdigung gehen. Aber ich war über ihn gar nicht hinweg. und ich sagte, Anfang 20 war eine ziemlich schwarze Periode meines Lebens. und daraus sind mehrere Faktoren entstanden. Also zum einen ist daraus entstanden, dass ich, was das Thema Gesundheit und Körperlichkeit und gesunde Ernährung, gesunde Lebensführung, gesunde Körperlichkeit, eine kleine Macke habe. weil ich gesehen habe, wie der Weg gehen kann, wenn man wirklich krank wird und wie schmerzhaft er ist und wie vollkommen kaputt und die konventionelle Medizin für jede Form von chronischer Erkrankung ist also ein Unfall, nämlich also im akuten Fall Supertop. Aber immer wenn es chronisch wird, versagt dieses System auf ganzer Linie. und ich wollte wirklich leben. Also ich meine, dieses. Ich habe auch dann die ersten Gehälter einmal rausgeknallt für Urlaub, um Reisen zu gehen, um die Welt zu sehen. Weil was soll ich mit dieser Zeit, die ich auf der Erde habe, anfangen. wenn ich die Dinge tun, auf die ich richtig Bock hab. Also was soll ich mit irgendwelchem Geld, Wenn ich tot bin? Was bereuen Menschen auf dem Sterbebett, all die Dinge, die sie nicht getan haben, Die Menschen, die sterben, die bereuen nicht das, was sie gemacht haben, sondern sie sind traurig darüber, dass sie manche Sachen sich nie getraut haben. Dieses, Ich habe mich nie getraut, meiner großen Liebe zu sagen, dass ich nie aufgehört habe, sie zu lieben. Ich habe mich nie getraut, auf diese Weltreise zu gehen. Ich habe mich nie getraut, meinen Job zu kündigen, weil ich immer dachte, wo soll denn das Geld herkommen? Ich habe mich einfach nicht getraut, und Menschen, die dann sehr krank werden und die dann irgendwann sterben. und auch Menschen, die sehr, sehr alt sind. Ich glaube, das kennen mittlerweile alle diese Gespräche mit Sterbenden. Was Steve Jobs gesagt hat. Wenn wir nicht leben, wie wollen wir dann glücklich sterben. und jedes Mal, wenn da die Angst kommt, dann ist die Frage: Wovor habe ich eigentlich Angst? und eigentlich haben wir alle Angst vorm Sterben. Eigentlich haben wir nur Angst zu scheitern. Wir haben Angst, dass wir einen Gesichtsverlust erleiden und die Angst, die in uns präsent ist, die uns zurückhält, die uns in die Lethargie und ins Prokrastinieren und ins Rückziehermachen hineintreibt. Das ist immer eine verschissene Ego Angst und die macht dich klein, und die hält dich davon ab zu leben. und du kannst dein Leben nicht lebendig leben. Wenn du immer diese Angst des Ego, dass dir ein Zacken aus der Krone fällt. Wenn du erlaubst, dass diese Angst dein Leben steuert, dann lebst du nicht. und ich will leben. Ich möchte es riechen. Ich möchte es fühlen. Ich möchte es schmecken. und wenn dann in mir etwas ist, wo ich sage, shit, das will ich wirklich. Dann ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis ich dann auch aufgrund der Erfahrungen, die ich dann gemacht habe, von bewirb dich doch einfach, um es als Beispiel reinzubringen. Ich mache es dann immer irgendwann einfach. und Ich bleibe da noch dran. Also ich meine ich falle so viel auf die Nase. und wenn wir den Bogen mal zum Business spannen, mein Gott, Wie viele Investitionen habe ich gemacht, die grandios lehrreich waren. Um es mal so zu nennen, also wo der Erfolg nicht bezifferbar war, weil der Returner von West der kam. unerwartet in Form eines Learnings, wie man es nicht macht, und gleichzeitig will ich aber Leben. Ich will leben. Ich will wieder aufstehen. Ich. Ich möchte es tun. und es gibt so ein paar Dinge, die möchte ich immer noch tun, Die möchte ich immer noch ausprobieren. Sowas wie Levitation zum Beispiel habe ich noch nicht hingekrie. Vielleicht schaffe ich das noch in diesem Leben.

Carolin Zimprich: Mit Sicherheit. Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass die Dinge, die du dir vornimmst, die so auf deiner Bucket List stehen, dass du da systematisch so ein kleines Häckchen, 1 nach dem anderen setzen kannst. Aber ich glaube, es ist einfach schön, da draußen für den ein oder anderen zu verstehen, wirklich dieses Jahr. Es mag sein, dass es Menschen oder Widersacher in einem eigenen Leben gibt, aber man darf sich einfach immer selber, oder? Du hast ja immer wieder selber die Frage gestellt: Wie will ich es haben? Also will ich so leben oder will ich so leben? und du hast es einfach familiär tief gespürt, wie es ist. Wenn sich jemand an einem speziellen Tag nicht mehr entscheiden kann, ob ich noch leben möchte oder nicht, sondern das Leben dann einfach bestimmt wo man, glaube ich, eine ordentliche Portion wachgerüttelt wird. Vielen Dank.

Carolin Limburg: Ja und nein. Das hat natürlich enorm viel mit mir gemacht. Es hat mich aber tatsächlich die ersten, Also zwischen 20 und 30 war ich in einem Freeze Zustand. was die Trauer angeht, was das Mitgefühl mit mir selber mit meiner Lebensgeschichte angeht. Ich habe tatsächlich zwischen 20 und 30 nicht geweint. Ich habe performt. Ich habe Leistung gesucht. Ich habe dieses Leben gesucht, aber ich war da drinnen nicht weich. Ich war da drinnen nicht weiblich. Ich war tatsächlich schon über weite Strecken, taub und im Kampfmodus, um das Leben zu finden. Also Das war schon auch ein Stück weit ein bisschen getrieben in dieser Phase meines Lebens. Es war so ein jetzt erst recht jetzt, erst Recht, jetzt wird gelebt, und ich stelle mir das genau so vor. Die wirkliche Befreiung kam zwischen 30 und 40.

Carolin Zimprich: Man darf sich also vorstellen, die Carolin steigt, und ich finde es immer so schön, sich mit Namensvettern zu unterhalten.

Carolin Limburg: Ich.

Carolin Zimprich: Steigt irgendwann einfach in dieses riesengroße Flugzeug und befindet sich einfach in schwindelerregender Höhe, wahrscheinlich von einem Punkt der Erde zum nächsten. Also, ich würde mal sagen, die Boeing 747 macht ja nicht nur Kurzstrecke. Also, du hast einfach ganz ganz tolle Orte auf dieser Welt entdeckt und hast dir wahrscheinlich damit ja auch insgesamt. Ich will die Welt erleben, dadurch natürlich auch insgesamt irgendwo mit einem Traum erfüllt, weil man an Orte kommt, wo man sonst wahrscheinlich erst einmal nicht gelandet wäre, im wahrsten Sinne des Wortes und dann kam irgendwann wiederum ein Scheidepunkt in deinem Leben, wo du gesagt hast oder sagen musstest. bis hierhin und nicht weiter. und jetzt brauche ich wieder wahrscheinlich auch da eine gute Portion Mut und muss einen völlig anderen Weg gehen. Wie kam es dazu, Weil ich es ja vorgestellt habe, schon direkt im Intro zu sagen: Du saßt, eine lange Zeit lang im Cockpit, tust es heute nicht mehr. Also vom Cockpit zum Coaching. Was genau ist passiert. dass du das Cockpit hast gehen lassen müssen.

Carolin Limburg: Also von 20 bis 30, war ich Top Gun Maverick hatte die Identifikation mit Luke, Skywalker und, wie gesagt, Maverick und mit zwischen 30 und 40 Bin ich Mutter geworden, habe 2 Kinder geboren und wurde einmal durch diese Initiative in die Mutterschaft auf ein neues normal Geeicht. Also dazu muss man wissen, dass Frauen, die schwanger sind und die Stillen, die werden im Gehirn strukturell verändert. Das bedeutet, dass strukturell in der Frau sich ein hormonelles Gleichgewicht verändert und auch die Wahrnehmung und die Bedürfnisse sich verändern. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet. Das hätte ich mir im Leben nicht vorstellen können. und ich glaube, jede einzelne Mutter, aber auch jeder einzelne Vater wird mir bestätigen. Du hast keine Ahnung, was es bedeutet, ein eigenes Kind zu haben und es sich in seinem Leben darauf einzulassen, dass da jemand von dir zu hundertprozentig abhängig ist. Ja. und aber auch dieses Gebären an sich also, dass Kinder gebären. und ich habe 2 spontane Geburten ohne irgendeine Intervention und ohne Schmerzmittel gehabt. Aber beide waren so intensiv und so lehrreich und so fundamental erschütternd. da kann ich nichts drauf vorbereiten. gar nichts. Aber genau das bedeutet es zu leben. genau in diesem Gebären. Also, ich spreche da relativ regelmäßig drüber, weil diese Momente bei der Geburt. Die haben mich zu dem initiiert, was ich heute mache. und meine erste Entbindung war wirklich grauenvoll. Da hat mich keiner drauf vorbereitet, was Frau so alles erleben muss, wenn sie gebärt und dabei ihrer eigenen Angst folgt, sich von ihrer eigenen Angst dominieren lässt, und dann jemand, der gestresst ist, der kann im Körper nicht weich werden und wer Frauen. Wir haben teilweise so eine Panik Vorm gebären, dass der ganze Körper voller Stresshormone ist. und dann kann da nichts weich werden. Dann kann da nichts schön sein, sondern dann ist das brutal. und dann diese ganzen Interventionen, die von außen kommen. Ich habe gesagt, es gab keine Intervention, das stimmt zur Hälfte, weil meine Also, ich fühlte mich von meiner Hebamme dermaßen vergewaltigt und von meinen eigenen körperlichen Reaktionen dermaßen. Angeekelt. Dieser Glücksmoment der blieb einfach aus gleichzeitig war ich aber ein da ist etwas in mir zerbrochen. Da ist etwas in mir hat Risse bekommen, womit ich nicht rechnen konnte. Also diese Topperformerin in mir. koste es, was es wolle, egal wo auf der Welt, egal um welche Uhrzeit, egal zu welcher Jahreszeit ich bin, da, und ich kann leisten. Das war mit dem Moment vorbei. und durch diese Risse, die meine Fassade bekommen hat, sind Bedürfnisse groß geworden, die ich von mir gar nicht kannte. Bedürfnisse danach weinen zu dürfen, Bedürfnisse danach geliebt zu werden und gehalten zu werden. In einem Maßstab, den ich vorher niemals zugelassen hätte, das Bedürfnis, für mein Kind zu sorgen, allen anderen Dingen voran Mama, sein nichts müssen, sondern Mama sein dürfen. was in meinem Fall aber schwierig war, weil ich war so ein bisschen Brotverdienerin. Ich konnte gar nicht. Es gab dafür keinen Raum, dass ich mir dann 3 Jahre Elternzeit nehme oder sowas, sondern nach 9 Monaten saß ich wieder im Cockpit. und dann ist dieser gesamte Spagat zwischen Muttersein und Mavericksein. Das hat mich einfach wirklich zerrissen. Da wurde eine Initiation eingeleitet, die erst mal sich über mehrere Jahre überhaupt nicht gut angefühlt hat, weil meine Bedürfnisse, die waren dann beide da. Also, ich bin wahnsinnig, gerne fliegen gegangen und ich war gut da drin. Ich war wirklich gut da drin. und dann aber dieses Kind zu haben und dieses Kind mehr zu lieben als das eigene Leben. und wie kann das jetzt gehen? Wie kann das funktionieren? Weil irgendwie nicht fliegen, ist keine Option. Aus diversen sachlichen Gründen und auch aus diversen inneren Identitätsgründen. Aber nicht bei meinem Kindsein ist das Falscheste auf der Welt. und das hat dann gearbeitet über mehrere Jahre. und ich bin, weil ich nicht fliegen wollte, aber doch fliegen wollte. Ich bin relativ schnell wieder schwanger geworden. und meine zweite Entbindung war dann die Heilung für die erste und was ich in der zweiten Entbindung erlebt habe, war eine orgasmische Geburt. Also wirklich, eine Geburt, wo ich mich selber in eine Transzendenz reingeatmet habe. wo ich alle Empfindungen nur mit dem Begriff Geil betiteln kann, Obwohl es jetzt nicht also ist einfach so. Es war so öffnend. und es war so befreiend. und es war, so ist mir doch scheißegal, was die anderen denken. Ich bin hier auf meiner Welle. und ich umarme alles, was mein Körper für mich tun kann. und das war die Initialzündung für alles, was ich heute mache. Ich habe diesen Spagat noch eine ganze Weile weiter aufrechterhalten, dann mit 2 Kindern. Ich bin wieder zurück in den alten Job gegangen. Ich habe wieder topperformt. Ich habe mich wieder selber zerrissen. und es hatte sich schon in der zweiten Schwangerschaft angekündigt, Migräne und die kamen so ganz leise Mal rein. Am Anfang kann man das gut ignorieren. Wenn die allerersten Symptome kommen, dann kann man sagen: was ist das. und es wurde aber dann ab einem gewissen Punkt sehr schnell dramatisch. Viel schlimmer sodass ich, nicht also im Cockpit zu sitzen bedeutet, wirklich Verantwortung zu übernehmen. und in dem Moment, wo hinten Leute drin sitzen, auch nicht nur ein bisschen Verantwortung für sich alleine, sondern Verantwortung für 360 Personen, die Passagiere sind, und dann noch 20 Personen, die meine Crew sind. Ich trage Verantwortung, und das kann ich nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern das beinhaltet, dass ich in der Lage sein muss zu performen. und das konnte ich nicht mehr. Das heißt, Es kam der Tag, da wusste ich, ich muss jetzt zum Arzt, weil irgendwas mit mir ist fundamental falsch. Mein Körper macht dermaßen die Grätsche. Dass es mir selber Sorgen macht, wächst mir ein Gehirntumor Wenn ich das jetzt weiter ignoriere, und mit Härte dagegen vorgehe, dann kann es sein, dass ich so krank werde, dass ich nicht mehr bin. aber ich bin eine Mutter und ich kann außerdem das nicht verantworten, im Cockpit zu sitzen. und auf einmal wird alles taub. Also, ich habe dann nichts mehr gesehen. Die Zunge war taub. Die Finger, waren. Ich musste zum Arzt und ich wusste aber auch in dem Moment, wo ich ins Auto gestiegen bin. So, jetzt ist der Drops gelutscht das, was ich selber niemals losgelassen hätte, weil ich es einfach zu sehr liebe, weil es mir so viel gegeben hat, weil es meine verdammte Identität war. das aufzugeben, hätte ich freiwillig niemals getan. Aber ich wusste, wenn ich es also der draus war, gelutscht. und dann bin ich ein bisschen gefallen.

Carolin Zimprich: Im Sturzflug vermutlich.

Carolin Limburg: Nee. Es war wie so ein freier Fall durch Wolken. Das heißt, du weißt nicht, wo oben und unten ist, Du kannst nicht nach vorne und nach hinten gucken, sondern es ist wie in so einem Nebel. wo im Cockpit gibt es So diese Special Disorientation, wo du tatsächlich im Wolkenflug nicht mehr auf deine Sinne dich verlassen kannst, weil dein inneres Ohr und deine Augen und diese ganzen Pickup Points, deiner Sinne nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. und dann musst du dich krass fokussieren auf deine Instrumente. um dich wieder zu orientieren. Das heißt, du musst diesen Fokus auf die Instrumente haben, auch wenn dein ganzer Körper sagt, wir drehen gerade links rum. obwohl du gerade also du fliegst perfekt geradeaus. und aber du denkst, wir drehen komplett nach links und dein Impuls ist. Du willst jetzt nach rechts gegensteuern, Aber das würde alles verschlimmern. und du musst in dem Moment dich zu 100% auf die Instrumente verlassen und dich dazu zwingen, nach diesen Instrumenten zu fliegen, weil sonst weißt du gar. Also sonst machst du alles, was da ist noch viel, viel schlimmer. Dieser Zustand war nicht im Cockpit, sondern auf einmal habe ich mich da drin befunden. Ich wusste gar nicht mehr. das war einfach nichts. und es war einfach keine Ahnung, in welche Richtung das jetzt geht. fühlt sich an, als würde es in die gehen. Aber könnte auch die andere sein, und da ist eine Frage entstanden, die da lautet: Wer bin ich noch. wenn ich gar nichts mehr muss und gar nichts mehr weiß. und alles, was ich dachte, dass ich es bin, keine Gültigkeit mehr hat. und das ist eine ziemlich heftige Fragestellungen. und ich glaube, viele Menschen zerbrechen an dieser Fragestellung, wenn Sie an so einer Schwelle stehen oder scheitern, sehr lange. Genau an dieser Fragestellung.

Carolin Zimprich: Wie lange hat dich die Frage begleitet.

Carolin Limburg: Ich glaube, sie begleitet mich bis heute. Ich habe mir damals sehr, sehr schnell einen Coach genommen, Also, ich habe mich sehr, sehr schnell begleiten lassen, weil ich dachte, ich werde verrückt. Ich aber dachte ich weiß nicht weiter. und es gibt auch keinen, der mich versteht. und da ging es ganz ganz viel darum, in diesen tiefen, inneren Kontakt wieder einzukehren und sich selber zu vertrauen, und ich war damals schon Yogalehrerin. Also, wann habe ich denn die erste Yoga-ausbildung gemacht? Mit Yoga habe ich schon irgendwann in den 20ern angefangen. und ich habe dann mit meinen Kindern die erste Yoga-ausbildung gemacht. Ist alles schon ein bisschen länger her. Mein großer Sohn wird jetzt 12 und diese Kombination aus meiner damals schon langjährigen Yogapraxis und dann einen Coach an der Hand zu haben und wirklich wieder einen Kontakt herzustellen mit etwas in mir, was ich auch schon in der Kindheit verschlossen habe. Das fing nicht erst mit den Todesfällen an. Das fing schon viel, viel früher an, dass es Bereiche gibt. In meinem Herzen, für die habe ich mich einfach zugemacht, weil das gab dafür gar keinen Platz und da wieder hinzugehen und da wieder Kontakt zu bekommen. dass entfaltet sich bis heute, und das wird wahrscheinlich auch nie aufhören, aber aus diesem Kontakt und diesem Coaching und diesem keine Ahnung, wo ich eigentlich bin. Da kamen so Lichtblitze durch so Impulse durch. und ein Impuls war wirklich auf der Wiese, und meine Aussprache dazu war: Ach du Scheiße will ich das wirklich war dieses. Ich kann gar nicht anders als mit diesem Geschenk, das mir zuteil geworden ist, nämlich nichts mehr zu müssen. nichts mehr zu wissen, nichts mehr zu können, etwas Großartiges zu machen. etwas, das so viel mehr Wert stiftet, was so viel Ermächtigung stiftet, was so viel Kraft stiftet und auch so viel Urvertrauen stiftet, dass das in dieser Welt. Ich sage das bewusst, also das ist was Großes. dass es einen echten Shift verursacht. der in eine heile Richtung geht. und daraus kam dann als Nächstes, So, shit. Ich will Frauen begleiten. Echt jetzt. Also das kam alles so im Ernst, jetzt. Ich weiß doch überhaupt nicht, wie das geht, und inzwischen kann ich das ganz gut.

Carolin Zimprich: Ja, ich glaube, das ist so. Dieser intrinsische Download, von dem der ein oder andere da draußen mal spricht. Ja, Das ist ein wie ein Blitz schlecht. und man hat irgendwie keine Ahnung, wo es herkommt. und die Intuition sowas von mit dir spricht entweder in Worten, in Bildern, in Gefühlen, in es gibt ja so viele Facetten, wie es einfach sein kann. In dem Moment ist ja dann nur die Frage: Vertraue ich dem, was ich da gesehen gehört gefühlt habe, nehme es an und gehe diesen Weg weiter oder schiebe ich das weg und mache nichts draus. Bei dir kann man wirklich von Glück sprechen, dass du in diesem Moment offen dafür warst und dich auch da frei fliegen konntest und dich wirklich auf diese neue Reise begeben hast, eine völlig andere Mission, Wie du gerade schon sagtest, dieses, was ich soll Frauen begleiten. dass dieser anfängliche Schreck für dich sich wirklich als etwas entpuppt. Hat Heute wirklich Frauen an die Hand zu nehmen, die ähnlich wie du wahrscheinlich oft gar nicht wissen, wo es oben, wo es unten, wo es rechts und wo ist links Aufgrund der, ja, ich sag mal, kompletten Umstrukturierung im Körper in diversen Jahresabschnitten, und du sie da einfach wunderbar durchnavigieren kannst. und von Daher finde ich, sind so diese diese unterschiedlichen Anteile bei dir. Sie passen letztendlich wunderbar zusammen wie ein schönes Puzzle und gib doch einfach nochmal ein paar Einblicke zu dem, was du heute genau machst.

Carolin Limburg: Ja, ich mache Spirituelles Biohacking. Das bedeutet, dass ich zum einen sehr gut greifbare Lebensführungsmodelle, also Protokolle, sowas wie der zirkadiane Rhythmus, der weibliche Zyklus. Was ist wann auf körperlicher Ebene Hormonell dran? Wie kann ich die hormonelle Verteilung gut unterstützen, durch die Dinge für die ich mich aktiv entscheide, in meinem Lebensalltag. Ich verbinde das mit einem Raum der unbegrenzten Möglichkeiten, der durch eine tiefe Form von spirituellem Bewusstsein entsteht. Also das, was ich mache, ist immer sehr, sehr aktiv. sind Zum einen Lifestyle-interventionen, aber es ist zum anderen tatsächlich eine, Praxis, die sich zusammensetzt aus Atembewegung, Haltung und Klang, weil wir dadurch aktiv mit dem Nervensystem eine Veränderung initiieren, die sich aktiv auf die Hormone ausprägt, die auch diese Kapazität der Intensität, die du halten kannst und dabei zutiefst gechillt Bleibst. Das dehnt sich durch diese Übungen massiv aus, sodass die Dinge, die dich früher überfordert haben. Da kannst du heute sagen: Cool, Krieg ich hin. Das ist ein sehr, sehr körperlicher Angang. und es ist etwas, was in deiner Gehirnfrequenz Räume aufmacht, Wahrnehmungsräume, Bewusstseinsräume aufmacht, die du vielleicht noch nie betreten hast. und ich habe vorhin gesagt, bei der zweiten Entbindung, das war Transzendent. Das war ein Moment von purer Glückseligkeit in einer absoluten Intensität, weil, ja, wenn der Muttermund sich ganz aufmacht. etwas in der Frau sich weit machen muss, physisch aber auch im gesamten Energiesystem. Also, dieses Gebären heißt ja, ich werde, so weit, dass einfach alles durch mich durchkommen kann, was in diesem Moment durch mich, durch muss. und das geht nur, wenn du lernst, mit jedem Hindernis und mit jeder Härte und mit jeder Herausforderung und mit jeder Angst und jeder Panik komplett weit und weich zu werden. und das ist etwas, das sehr, sehr groß ist. Ich versuche gerade mit meinen Händen irgendwie dem einen Ausdruck zu geben, weil es das, was letztendlich passiert, kann man gar nicht in Worte fassen, weil es so tief geht. und ich würde gerne was mit reinbringen. Worüber ich heute Morgen Post gemacht habe, das Thema Frozen Shoulder, das Thema Frozen Shoulder ist nämlich ein Thema, das ganz ganz viele Frauen während der Perimenopause und Menopause betrifft. und frozen Shoulder ist so: mann, echt jetzt. und es gibt eine Traumatherapeutin, nicht wirklich Therapeutin, aber die arbeitet mit dem Nervensystem. Sie ist eine Nervensystemtrainerin. Sie heißt Irene Lion. Sie hat in ihrer Praxis beobachtet, und sie hat Case Study After Case Study After Case Study zum Thema Prosan Shoulder und zum Thema Nervensystem. Was schlummerte eigentlich alles in uns und in diesen natürlichen Initiativen, die wir als Frau Monat für Monat erleben, mit unserem weiblichen Zyklus, sofern wir anfangen, uns einzutunen und das wirklich zu fühlen und wirklich durchzulassen. und dann die großen Initiationen Monarche, Mutterschaft und Menopause, wo jedes Mal was neues jedes Mal eine neue Energie durch uns durchkommt. und in dem Moment, wo wir unser hormonelles Gleichgewicht verändern und dieser Tanz zwischen Östrogen und Progesteron sich anfängt zu verändern. und das Östrogen ist wie so ein Balsam. Östrogene in uns Frauen machen uns Beyoncé, mäßig ultra cool gechillt, Relaxt und stark. und das wird einfach ab einem gewissen Zeitpunkt ab Mitte 30 weniger und weniger und weniger und weniger theoretisch, sollte es uns aber nicht schwächer machen. Theoretisch sollte das keine Begleiterscheinungen haben. Theoretisch ist das der natürlichste, schönste neueste Prozess im Leben einer Frau. Praktisch ist es genau wie die Monarche, genau wie die Mutterschaft etwas, was uns total zerreißen kann und was mit Symptomen daherkommt. Auf die haben wir voll keinen Bock. und wenn dieses Östrogen weniger wird. dann fehlt dieser Schutzbalsam, der das Östrogen auf eine gewisse Art und Weise ist. und dann manifestieren sich Beschwerden. Dann manifestiert sich zum Beispiel eine frozen, Shoulder. und das ist eine, Energie, die steckt in deinem Körper drin, Eine Energie von Überforderung, eine Energie von Angst, eine Energie von. Ich bin erstarrt, und die Schulter, die gehört immer mit auf die Herzebene, also herzebene ist. Ich fühle und die Schulter, die gehört anatomisch in diese Psychosomatik des Herzens, des Herzraums, der Verbundenheit und des Mitgefühls und in den Momenten, in denen wir komplett überfordert waren im Laufe unseres Lebens als kleine Kinder, wenn wir immer klein gehalten worden sind von unseren Eltern. wenn wir vielleicht beim Zahnarzt festgehalten worden sind, damit man uns da an den Zähnen was machen kann, wenn wir in der Schule, obwohl wir eigentlich so gerne gerannt wären, gezwungen wurden, von einer Autorität stillzusitzen und Schelte bekommen haben, wenn wir es nicht konnten. Wenn wir in unserer Emotionalität immer nur zu hören bekommen haben, jetzt sei doch nicht so laut. Jetzt sei doch nicht so wild. Also, wir kennen das alle. Wir wissen das alle. Das sind immer Momente. Da durftest du nicht sein. Da wurdest du quasi stranguliert, klein gemacht, weniger gemacht, falsch gemacht. und dadurch übernehmen wir Muster und das sind solche Situationen sind immer Situationen von einer inneren Überforderung, und wenn die nicht gehalten worden ist. und es ist egal, ob das als Sechsjährige passiert ist, als 14-jährige passiert ist. Oder du hattest irgendwann mal mit Mitte 20 irgendeinen Scheiß, der dich überfordert hat. Wenn du es nicht in Klärung bringen konntest. dann ist das noch in deinem System drin. und wenn da die Energie drin steckt von. Ich werde. Also, ich werde unterdrückt. Ich werde klein gemacht. Ich werde festgehalten. Dann kann es sein, dass dieses Gefühl sich ausdrückt in der Menopause, in der Perimenopause als eine Frozen Shoulder, weil dein Östrogen fehlt. und dann brauchst du eine innere Öffnung des Mitgefühls und auch der bewussten Wahrnehmung für dich. und dieses Gefühl hier werde ich gehalten, und zwar nicht liebevoll gehalten, sondern unterdrückt. und dazu gehört dann das Thema Wut. Dazu gehört dann das Thema Trauer. und diese Räume, die eröffnen sich dir in dem Moment. wo du in dir eine Frequenz im Gehirn, in deiner Schwingungsebene aufmachen kannst, die es erlaubt, dass solche Geschichten aus dem Unterbewusstsein sich auflösen, in Form von Tränen in Form von Wut, in Form von allen möglichen Komponenten des Fühlens, die früher mal gefährlich waren, einmal ganz kurz ein weil.

Carolin Zimprich: Das, was man natürlich jetzt im Podcast in dem Moment nicht sieht, ist. dass du natürlich die ganze Zeit immer deine Schultern mitberührst, dass der ein oder andere für sich vielleicht auch gerade überlegt. Frozen Schulter, was was genau bedeutet das? Wie fühlt sich das im Körper an. und ich denke, dass für dich die Definition wirklich ist. Dieses verspanne Nacken, dass ich merke, dass ich unbeweglich bin, dass ne.

Carolin Limburg: Genau. Du bist wirklich blockiert in der Schulter, Du kriegst die nicht hoch. Also, ich selber habe es noch nie gehabt. Also eine frozen Shoulder ist Gott sei Dank noch nicht mein persönlicher Erfahrungsraum. Ich habe aber viele Frauen in meinen Coachings, die mir davon erzählen und die dann auch sagen: Naja, es hat mir keiner helfen können, damit. und die Frau, die ich eben erwähnte, Irene Leon, die geht tief rein ins Thema Trauma und die geht ganz bewusst tief rein ins Thema. Also auch 1 zu 1 mit wirklich schwer traumatisierten Menschen für eine solche intensive 1 zu 1 Arbeit. Bin Ich tatsächlich nicht die richtige Ansprechpartnerin, weil da Irgendwann muss wirklich ein therapeutischer Ansatz verfolgt werden, aber trotzdem, sie hat es nicht nur in einer einzigen Case Study, sondern wieder und wieder und wieder und wieder beobachten können, dass dieses Thema frozen, Shoulder. das ist an der Oberfläche, ein Thema von hormoneller Veränderung. Bei dem gibt es dann eine Hormonersatztherapie oder bei dem kriegst du vom Physiotherapeuten einen Tipp, aber es hilft halt leider nicht. und in dem Moment, wo du dich wieder mit dir verbindest und bewusst wirst. Was ist da eigentlich in mir aktiv? Welche Energie ist da in mir aktiv? Welche Trauer? Welche Wut durfte ich, Welche Wut war so verboten, dass ich die so tief runtergeschluckt habe, dass ich noch nicht mal selber davon weiß, und die drückt sich dann in diesem Wechsel zwischen 35 und 55, drückt sich das auf einmal zum Beispiel in einer frozen Shoulder aus, oder zum Beispiel in einer Autoimmunerkrankung oder zum Beispiel in einer metabolischen Erkrankung. Also metabolisches Syndrom ist so alles, was Herz, Kreislauf und Blutzucker angeht. und wenn wir da immer nur einseitig rangehen. Also immer nur einseitig über irgendeine medizinische Intervention, die übrigens immer nur am Symptomen rumdoktert. Also alles, was die Medizin heutzutage kann, ist Symptome unterdrücken, aber meistens nicht wirklich eine Heilung unterstützen, es sei denn, es ist eine akute Situation, die das Überleben betrifft. oder dass ich schien mal meinen gebrochenen Arm und dieses Zusammenbringen aus einer Lifestyle-intervention, die dich wieder in diese Rhythmen zurückführt, die wirklich. Natürlich sind die wirklich, zu dir gehören. Rhythmen heißt Circadianer, Rhythmus, Tagesrhythmus, Informationen aus Sonne und Erde und Licht und dann dein innerer Mondzyklus. Dieser innere Rhythmus von dem Wechselspiel aus Östrogen und Progesteron und den anderen Signalgebern die dann noch dazugehören, wie das alles Ineinander greift. Das sind ja Sachen. Da kannst du tatsächlich total, sachlich, mechanisch und auch mit tausenden von Studienlagen unterstützt, einfach ein paar Stellschrauben drehen. und wenn du das tust und gleichzeitig aber auf eine ganz, ganz tiefe innere Ebene von Seelenverbundenheit und Seelenberührung wiederkommst. Da öffnen sich Dimensionen, die öffnen sich nur auf diese Art und Weise. und das ist anders als ich spreche meine Affirmation. und das ist anders als ich mache Morgen immer jeden Morgen meine geführte Meditation. und die ist so schön. diese Verbindung aus Körper, Geist und Seele. Die macht einfach Sachen mit dir, die sind größer als ich, das in Worte fassen kann. und ich habe Kundinnen, die ich habe, eine Kundin. Die ist Autorin. und als sie in meine Welt kam, Da war sie recht angespannt und recht eng und hatte auch zwar irgendwie ihre Erfolge, aber durch ganz viel Fleiß und ganz viel Hasseln und ganz viel Hingabe, auch auch so eine Wehrlosigkeit, weil sie konnte nicht anders als Autorin sein. Es ging nicht anders. Sie musste Autorin sein. und sie hat dann diese Schritte mit mir gemacht. und heute ist sie mehrfache Bestsellerautorin. nicht weil ich alleine das gemacht hätte, sondern sie hat tatsächlich auch noch so ein paar andere Business-coachings gemacht. Das heißt, das konnte ineinandergreifen. Aber diese Ausdehnung in Ihrem Nervensystem, dieses Wachstum auch in Ihrem. Ich darf die Dinge so sein lassen. Ich darf fühlen, Ich darf erleben, und ich bin jetzt mutig und springe einfach rein. am Anfang. Die hat schon so viele Bücher und Romanticy-geschichten veröffentlicht und immer weiter und immer weiter gearbeitet, und es kam dann irgendwann vor. Ich glaube, es war vor einem Jahr. Es kam der große Durchbruch und seitdem schreibt sie also sie mehrfach Spiegelbestseller-autorin, Unfassbar dieses Wachstum, das da passiert ist. Ich habe andere Kundinnen, die an Ms leiden und wo tatsächlich Symptome wieder viel viel besser geworden sind, einfach weil so viel Trauer abfließen konnte, so viel Wut abfließen konnte und so viel Verbindung und dieses Vertrauen in sich selber wieder wachsen konnte. Das ist so eine Bandbreite. Ich habe Kundinnen. Die wollen einfach. die waren spirituell auf der Suche, die wussten nicht. Wo ist denn der Sinn in meinem Leben so meine Bestimmung und dieses, Wo sind die Antworten. Wo ist dieses Gefühl von? Ich bin erfüllt. und es gibt einen Sinn in meinem Leben, und die dehnen sich aus in jede Richtung. Also das ist spirituelles Biohacking.

Carolin Zimprich: Es klingt so interessant, und ich glaube, dass ganz viele da draußen ja für sich schon schon irgendwo spüren. Ich mag da mal reinschauen. und das, was ich jetzt an der Stelle schon mal verraten kann, ist, wenn du nach unten in die Shownotes Scrollst. Will Carolin dir da einen Workshop verlinken. wo du einfach mal reinfühlen kannst, reinspüren kannst, was sich genau dahinter verbirgt. Also du merkst denke ich schon da draußen, dass es recht erklärungsbedürftig ist auf der einen Seite, weil wir haben, ja so unser körperliches Empfinden und ganz Viele sind mit Sicherheit erst mal völlig davon überzeugt. Alle haben mir gesagt, ich kann das nicht verändern, dass dass eine Prämenopause so verläuft, wie sie verläuft, dass sie einfach immer so verlaufen muss, sondern dass es einfach ganz, ganz viele Möglichkeiten gibt, auch diese Phasen des Lebens einfach, völlig anders zu erfahren oder es aber auch letztendlich gar nicht von sich wegzuschubsen, sondern es ist einfach so anzunehmen, wie die Dinge einfach letztendlich kommen. Du hast für dich ja einfach überhaupt gar nicht kommen sehen. dass daraus mal ein eigenes Business wächst.

Carolin Limburg: Naja, es war relativ schnell klar, dass das gar nicht anders geht.

Carolin Zimprich: Aber zu Anfang, mit, ich gehe ins Cockpit. Ich fliege stelle fest, krass Migräne. Ich muss den Weg wirklich Canceln. Kein Weg zurück. Zu dem Zeitpunkt war dir das mit Sicherheit nicht klar.

Carolin Limburg: Nein, nein.

Carolin Zimprich: und alle Schritte, die dann gekommen sind, sind natürlich auch immer wieder ein weiterer Stein in Richtung Ziel. Wann war dir wirklich klar, dass du gesagt hast, das ist was womit ich wirklich anderen Menschen richtig helfen kann, unabhängig davon, dass du ja einfach diese Erfahrung auf dieser Wiese hattest wo diese Erleuchtung da war? Hä ich muss mit Frauen arbeiten. Wann war dir wirklich, Wann war dir wirklich klar. Ich baue da ein Business Draus.

Carolin Limburg: Das ging relativ schnell Das war Anfang 2.021. Es war so Nägel mit Köpfen, weil in mir wohnt dieses Verantwortungstier, und wir hatten 2.019 ein Haus gekauft. und das baute darauf. Also, die ganze Finanzierung baute auf mir auf. und irgendwie muss man dann das Laufen Wieder lernen, am besten schneller als langsamer. wobei ich mich dann auch ein. Ich bin wirklich so 2 Jahre lang nur durch die Gegend gestolpert, weil ich immer dachte, ich kann das alles schon. Es wird schon. und das ist ganz einfach. Ich bin 2 Jahre nur durch die Gegend gestümpert und durch die Gegend gestolpert, aber immer ein bisschen nach oben. und das Business. das ist alles fließend gekommen. Das ist wirklich stolpernd auf dem Weg nach oben, immer mal wieder irgendwelche Tipps umgesetzt. Ich habe bis vor kurzem alles selber gemacht. Also, das Marketing, Der Auftritt dieses Ganze nach draußen, diese Kunden. Also was zu so einem Online-business dazugehört, ist ja keine Kleinigkeit. Du brauchst ja zum einen deine Expertise, mit dem du Menschen helfen möchtest, aber zum anderen musst du ja deine Buchhaltung, dein Eventmanagement, deine Produktplanung, dein Marketing und dann auch noch deine 1.000 Ideen, alle irgendwie unter einen Hut bekommen und das Ganze in einen roten Faden weben, den andere auch verstehen können. Das war wirklich ein Weg. Also, das ist etwas, das ist genau wie dieses. Gott, ich kann nicht anders bin ich auf dieser gesamten Business-reise immer wieder radikal meiner Intuition gefolgt. und das war manchmal nicht. Ich habe das ein oder andere Investment gemacht. für das ich echt hartes Lehrgeld bezahlt habe, weil ich auch Schritte abkürzen wollte. weil ich dachte, also, ich habe so vielen da draußen im Markt geglaubt, die die heiße Luft für Gold verkaufen. Davon gibt es leider eine ganze Menge, die irgendwie wirklich heiße Luft und Tüten mit rosa Blümchenduft. und ja, schönen Dank. Auch da hat es oft an Substanz gefehlt und oft auch an radikaler Ehrlichkeit, mir gegenüber zu sagen: Herzelein Mach mal ein bisschen was an der Basis und bau wirklich mal ein bisschen Struktur auf. Ohne ein Fundament funktioniert es nicht. Richtig. Ich habe mich da irgendwie so nach vorne gestolpert.

Carolin Zimprich: Du hast gerade schon gesagt: Struktur ist ja was wovor sich ja ganz ganz viele sträuben, weil sie immer das Gefühl haben. dann stecke ich in der Box und dann kann ich nicht mehr frei entscheiden. und dann sind die Sachen ja gar nicht mehr im Flow, dann fließt es ja gar nicht mehr. Ist das deine Erfahrung, dass je mehr Struktur du bei dir integriert hast. dass du mehr enge gefühlt hast, oder kannst du für dich feststellen, je mehr Struktur in dein Business reingekommen ist, je mehr Konten die Dinge fließen und je mehr Möglichkeiten hattest du.

Carolin Limburg: Struktur ist richtig. Geil: Das ist die Wurzel. Das ist die Basis. und natürlich brauchst du deine Vision. Natürlich brauchst du deine Inspiration? Natürlich brauchst du dein Feuer für das, wofür du hier angetreten bist. Das ist völlig klar, und du brauchst auch dieses fiktive Vertrauen in deine Impulse und all das. Aber das ist wie ein Flussbett. Wenn du einfach nur Wasser aufs Land kippst, dann sickert es irgendwo hin. und wenn du aber ein Floßbett hast. dann kann der Fluss fließen. und na klar, der tritt mal über die Ufer, aber der Fluss, der möchte irgendwie Richtung Meer und der findet seinen Weg und der mäandert so durch die Gegend. und wenn das ein wunderschönes Flussbett ist, dann läuft es und manchmal läuft es schnell und manchmal läuft es langsam, aber du brauchst als Fluss ein Flussbett.

Carolin Zimprich: Ist, glaube ich, schön zusammengefasst, wie wie man sich wirklich vorstellen kann, auf der einen Seite wirklich, was Schönes Strukturiertes zu haben und auf der anderen Seite wirklich zu wissen, hey, wie kriege ich das Ganze letztendlich zu fließen? Wie kann ich all das, was mir an Intuition zufällt, auch trotzdem wirklich genauso umsetzen. und auf der anderen Seite weiß ich, oder ich finde es auch immer ganz wichtig, dass man weiß, Das Business ist nicht von mir abhängig. Es ist natürlich immer ein gegenseitiges Kümmern, aber auch wirklich aber auch wirklich zu wissen. Das Ding läuft auch mal. Ohne mich. Ich habe dir noch was Schönes Kleines mitgebracht. Um mal nochmal so ein bisschen reinzugucken. Im Bezug auf: wie läuft es denn so im Hintergrund, und jeder von mir, jeder bei uns im Podcast bekommt immer so ein kleines Spiel am Ende das, und Du darfst dir eine Farbe überlegen und die Farbe entscheidet, welches Spiel wir beide noch spielen werden.

Carolin Limburg: Blau.

Carolin Zimprich: und dann schauen wir mal hinein und wir beide spielen automatisiert oder improvisiert.

Carolin Limburg: Will.

Carolin Zimprich: Ich gebe dir jetzt ein paar Beispiele und du kannst für dich. und ich glaube, es passt ganz gut in dem, dass du antworten kannst, mit.

Carolin Limburg: Ja.

Carolin Zimprich: Dein Newsletter. Tippst du den oder geht er per Autoresponder raus.

Carolin Limburg: Den Tipp. Ich also Chaos.

Carolin Zimprich: Termine werden bei dir on demand gebucht. Du bist selbstständig dafür verantwortlich oder du hast ein Buchungstool.

Carolin Limburg: Buchungstool.

Carolin Zimprich: Onboarding. Für neue Kunden ist das Handarbeit oder ein Workflow.

Carolin Limburg: Beides.

Carolin Zimprich: Sehr schön Chaos und Cockpit zugleich und deine Rechnung entstehen, die per Copy and Paste, oder ist da ein System dahinter.

Carolin Limburg: Beides.

Carolin Zimprich: Sehr schön. Ich danke dir für den kleinen Einblick, und wenn du magst, darfst du noch ein schönes Takeaway für all die Frauen da draußen mitgeben. damit sie sich viele, viele Jahre in ihrem Leben schöner und leichter machen können.

Carolin Limburg: Ich möchte eine Frage reingeben. weil das die Kernfrage ist. Von all den Dingen, die ich mache, und auch das Ergebnis von all dem, was ich mache. Die Frage lautet: Wie krass lebendig willst du wirklich sein? und wenn du noch viel lebendiger sein willst noch viel erfüllter sein willst, noch viel mehr riechen, schmecken und genießen willst. dann geh los. und wenn du wissen willst, wie man das hier mit dem Nervensystem und so ausdehnt. Spirituelles Buybacking macht dich so krass, viel lebendiger, dass du dir das gar nicht vorstellen kannst.

Carolin Zimprich: Eine wunderschöne Frage. Zum Abschluss liebe Karolin. Ich bedanke mich bei dir für den tiefen Einblick, wie man den Weg geht vom Cockpit zum Coaching, um wirklich ganz vielen Frauen da draußen völlig andere Perspektiven möglich machen zu können. Euch da draußen, ganz viel Spaß weiter. Beim Zuhören freue ich euch natürlich auch auf die nächste Episode. und ich würde sagen, an dieser Stelle sage ich: Tschüss auf wiedersehen. und wir sehen uns allerspätestens da draußen im Netz.

Carolin Limburg: Danke schön.

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