Folge #28
• NEU

Altes Leben mit neuem Kompass. : Denise Schäricke über ein Leben, das sich wieder maßgeschneidert anfühlt

mit Denise Schäricke & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
SCALE & Flow
Altes Leben mit neuem Kompass. : Denise Schäricke über ein Leben, das sich wieder maßgeschneidert anfühlt
Loading
/
🏷️ Business, Marketing & Sales, Spiritualität & Achtsamkeit, Mindset & Persönlichkeitsentwicklung🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Wenn sich dein Leben anfühlt wie ein altes Lied, das du schon tausend Mal gehört hast – und es einfach nicht mehr zu dir passt – dann ist diese Episode pures Gold für dich.

Denise Schäricke erzählt , wie sie nach einer „von außen perfekten“ Konzernkarriere gemerkt hat: Das kann doch nicht alles gewesen sein. Statt weiter im sicheren, aber engen Job zu funktionieren, hat sie sich gefragt: Wo bin eigentlich ICH in meinem eigenen Leben verloren gegangen?

In dieser Folge erfährst du:
– wie Denise vom „richtig geilen Leben auf dem Papier“ in ein wirklich stimmiges Leben gekommen ist
– warum sich dein Lebensweg irgendwann eng und drückend anfühlen kann – obwohl „alles passt“
– wie sie mit klarer Sicht, bodenständiger Spiritualität und viel Klarheit Menschen begleitet, deren Business oder Job nicht mehr zu ihnen passt
– wie du Schritt für Schritt in ein Leben kommst, das sich wieder maßgeschneidert anfühlt

Wenn du gerade zwischen „Ich hab doch alles“ und „Irgendwas stimmt hier nicht mehr“ feststeckst: Diese Episode gibt dir eine ehrliche, liebevolle Reality-Check-Brille – und zeigt dir, dass Veränderung nicht Chaos bedeuten muss, sondern Klarheit.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Wenn dein Business sich wie ein zu enges Lieblingskleid anfühlt, geh, bevor du anfängst, es zu hassen – dein alter Weg war trotzdem richtig.
  • Bau dein Business bis zum alten Gehalt auf, bevor du kündigst – so wechselst du ohne finanzielle Notlage und inneren Druck in die Selbstständigkeit.
  • Was dir mühelos gelingt, ist meist dein echtes Talent – musst du dir Wissen mühsam reinkloppen, gehört es nicht wirklich zu dir.
  • Wenn dein Thema dich langweilt, spürt dein Publikum das an deiner Ausstrahlung – der Kundenstrom kippt dann von all-in auf all-out.
  • In einer Umbauphase hilft radikale Akzeptanz: Es ist natürlich, es dauert länger als dir lieb ist, und allein schaffst du es nicht.

⏱ Kapitel

00:00Das Lieblingskleid, das nicht mehr passt: Die Lifestyle-Architektin über Nebel und Klarheit
03:20Alles gehabt, nichts mehr gefühlt: Warum die Konzernkarriere nach acht Jahren zwickte
06:52Aus Burnout-Coach wird Business-Coach: „Zeig mir, wie du das gemacht hast“
11:49„Warum bist du eigentlich noch hier?“ – der Satz der Chefin beim Abendessen
13:21Erst das alte Gehalt erreichen, dann kündigen: Die strategische Entscheidung
20:00Der Bauarbeiter und der Philosoph: Warum sich niemand für dumm halten muss
25:48All-in oder all-out: Als das eigene Thema langweilig wurde
35:21Vier Akzeptanzen gegen die Flaute: Nicht auf den Opferzug der Wirtschaft aufspringen
46:08Kostüm oder Verkörperung: Warum der neue Auftritt vor sechs Jahren nicht gepasst hätte
53:08Den Nebel nicht verteufeln: Je weniger du weißt, desto näher bist du an der Lösung

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: wenn sich dein Leben anfühlt, wie ein altes Lieblingskleid geliebt, aber es passt irgendwie nicht mehr so richtig, dann solltest du jetzt deine Ohren spitzen. mit klarer Sicht, bodenständiger Spiritualität und Tools wie den Jeankeys und systemischer Aufstellung führt sie Frauen aus dem inneren Nebel heraus, in wirkliche Klarheit hin zu einem Leben, das wieder wie maßgeschneidert sitzt oder, wie sie sagt, sich selbst kennen, sich selbst treu bleiben. Vor allem sich selbst entdecken. weibliche Qualitäten zurück ins Leben integrieren und spüren, wie leicht das Leben eigentlich sein kann, und vor allem, wie leicht man es sich machen kann. Sie ist eine wahre Lifestyle-architektin, ein Coach für Business und Persönlichkeitsentwicklung und lässt dich heute einfach mal hinter Ihre Kulissen schauen über Ihren Weg ins Business. Herzlich willkommen, Liebe, Denise, scherike.

Denise Schäricke: Hallo, liebe Carolin, Ich danke so für die Einladung.

Carolin Zimprich: und das? Wann? Wie hast du gemerkt. dass das einfach ein Bereich ist, der dich so interessiert, dass du anderen Menschen da einfach wirklich helfen möchtest.

Denise Schäricke: Also das erste Mal gemerkt, habe ich es natürlich an mir selbst, bevor ich überhaupt auf den Gedanken kam, anderen Menschen könnte das genauso gehen. Ja. Also, ich habe so einen klassischen Weg eingeschlagen nach dem Studium in einen internationalen Konzern eingestiegen, dort super Aufstiegsmöglichkeiten gehabt, mich innerhalb des Konzerns immer weiterentwickelt hatte, nach außen hin, eigentlich ein richtig geiles Leben, und das fand ich so 7 8 Jahre auch so. und dann die letzten 2, 3 Jahre in diesem Unternehmen Halt, nicht mehr, irgendwie habe ich alles gehabt, aber habe mich nicht wirklich mehr wie ich selbst gefühlt, sondern ich habe nur noch so funktioniert das Business gemacht, das ich kannte, das. Ich konnte. war gut in meinem Job war angesehen in meinem Job, aber ich hatte nicht mehr dieses begeisternde Feuer, das ich am Anfang hatte, und jetzt kann ich mir die Frage stellen: Hat dieses Unternehmen sich so geändert, dass es nicht mehr gepasst hat? Oder war es nicht doch so gewesen, dass ich mich einfach auf meinem Weg so verändert habe, dass ich nicht mehr zu diesem Unternehmen gepasst habe. und wahrscheinlich ist die Wahrheit irgendwo so dazwischen, weil auch ein Unternehmen ist, ja nicht statisch. aber im Großen und Ganzen lag es doch an mir, dass ich aus Schuhen rausgewachsen bin, die mir mal gepasst haben, und dass es dann halt eng wurde, gedrückt hat auf meinem Lebensweg und ich dann andere Wege eingeschlagen bin.

Carolin Zimprich: Mich selbstständig gemacht habe, eigentlich mit einer ganz anderen Idee als dem, was ich heute mache.

Denise Schäricke: Aber dann festgestellt habe, die Leute kommen, gehen in den Austausch mit mir, weil sie im Grunde meine Lebensgeschichte auch erleben, dass sie vor Jahren mal Entscheidungen getroffen haben, die vor Jahren richtig waren. Dieser Weg, der war richtig eingeschlagen. Nichts, womit man hadern müsste. Nichts, was man bereut, wo man sagt: Ja, wenn ich es nochmal anders entscheiden könnte, würde ich es anders machen. Nee würde ich gar nicht. Es war toll. Irgendwelche Dinge in meinem Leben haben sich Halt geändert. und jetzt passt dieser Weg nicht mehr zu mir. und dieser Erkenntnis, zu der kommen viele. Die große Frage ist dann: Aber was mache ich denn jetzt? Das Ist denn der Punkt, wo die Menschen zu mir kommen und wir gemeinsam schauen. Wo kann es denn jetzt für dich hingehen, und zwar nicht in irgendwie anders, sondern idealerweise in einen Weg rein, der dich wieder Super erfüllt.

Carolin Zimprich: Du hast mir währenddessen gerade schon eine schöne weitere Frage beantwortet, weil ich dachte, vorhin, so ja gut sie hat, überlegt, habe, ich mich so verändert? Hat das Unternehmen sich so verändert? Also, wo ist da die Abweichung irgendwo auf dem ganzen Weg passiert? und ich habe in dem Moment so überlegt. hat es von vornherein denn überhaupt wirklich gepasst. Also hat man wirklich, Aber du hast vorhin schon gerade? Ja gesagt, Du würdest gar nicht anders entscheiden, wenn du nochmal starten würdest. Es war richtig mit. Was bist du denn damals gestartet. Also, was hat dich damals? Oder Welchen Berufsweg hast du damals eingeschlagen?

Denise Schäricke: Genau. Also, ich habe mich selbstständig gemacht, ursprünglich als Coach für Menschen, die eine Burnout-prävention haben wollen, die merken, wenn ich so weitermache, steuer ich in eine Richtung mit meiner Lebensenergie, die nicht gut ist. und vielleicht hatten die auch schon den ersten zweiten fünften Burnout und Merken. Okay, ich erkenne Zeichen. Die sind nicht gut oder beobachten das halt bei anderen. die eben schon im Burnout sind oder waren und merken bei sich selber. ich steuer da auch auf was zu, was nicht gut ist. und ich will anschauen, Was kann ich machen, um dem zu entgehen? Also, das war meine eigentliche Intention Damit bin ich auch rausgegangen, und witzigerweise kamen unfassbar viele Menschen zu mir, die das nicht gebucht haben. sondern die gesagt haben. Also, irgendwas machst du. wie du dich aus dem Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit reinbewegt hast, was ich faszinierend finde. Zeig mir mal, wie du das gemacht hast. Also, ich bin dann Business-coach geworden, ohne es zu wollen, ohne es wirklich zu verkaufen. Aber was die Leute eigentlich wollten, war eben dieser Veränderungsschritt. und da habe ich gesagt, naja, Okay, Wenn die das wollen, dann werde ich es Ihnen nicht vorenthalten und zeig denen, wie ich mich selbstständig gemacht habe und sage: Hey, nutz das, was ich auch gemacht habe. Vielleicht hilft es dir. Vielleicht braucht es für dich andere Parameter, aber lass dich zumindest erst mal inspirieren. und ja, wie gesagt, dann kam so die Jungfrau zum Kinde. und dann war ich irgendwie Business Coach.

Carolin Zimprich: und dann ging so das eine nach dem anderen. Wie war denn für dich wirklich der Start. Also, du hast erzählt, Du warst 7, 8 Jahre in einem Konzern, eigentlich Also, zum Start, war alles in Ordnung. Es war die richtige Entscheidung damals, und du hast irgendwann gemerkt. Okay, ich passe hier nicht mehr hin, aber man steht ja auch morgens eigentlich nicht auf und sagt: So, ich glaube, das passt alles nicht so. Ich mache mich jetzt selbstständig. Das ist ja ein Prozess. Das geht ja über Tage, Wochen, Monate, vielleicht auch über Jahre. Welche Gedanken hattest du da? Was ist das, was dir immer wieder begegnet ist? Du hast auch gerade gesagt, du hast im Prinzip ein erstes Angebot für Burnout rausgegeben waren, Das Punkte, die dich persönlich selber damals manipuliert haben im Hintergrund. wo du sagst, hey, Da kann ich wirklich aus einer persönlichen Erfahrung sprechen. Was war wirklich dieses Ding, wo du gemerkt hast? Ich muss dieses Unternehmen verlassen und suche mir nicht ein anderes Unternehmen. sondern ich muss gucken, dass ich auch mein eigenes Ding mache.

Denise Schäricke: Ja. Also das ist jetzt sehr vielschichtig, weil es war jetzt wie du sagst, gar nicht so linear. und ja, Heute war der Impuls da, sondern das fing damit an. dass ich eine Zeit lang wirklich gut mich verändern konnte, in diesem Unternehmen gut aufsteigen konnte, in dem Unternehmen, und irgendwann war dann halt so eine Decke erreicht. Da ging es für mich in meiner Branche, innerhalb des Unternehmens nicht mehr weiter. und dann fing ich an, mich zu langweilen. Also, bei mir war es nicht der Burnout. Da war es eher der Boreout noch nicht, sodass es mich wirklich ereilt hat, sondern ich habe halt gemerkt. Ich fühle mich nicht mehr so erfüllt. Ich fühle mich nicht mehr so zufrieden und habe mir Weiterbildungen gesucht, die ich machen konnte, die nichts mit meinem alten Job zu tun haben, weil Das war für mich so diese Prämisse von. Okay. Wenn es da nicht mehr weitergeht, dann will ich irgendwas machen, einfach nur um mein Hirn beschäftigt zu halten. und dann habe ich 2 Ausbildungen gemacht. Einmal Kinesiologie war das. und einmal war das das systemische Aufstellen. Tatsächlich, und als ich es gebucht habe, wusste ich noch nicht mal, was das ist. Es klang halt einfach nur irgendwie interessant und spannend ist auch schon 10 Jahre her, länger als 10 Jahre her. und da mussten wir uns ja immer Probanden suchen, an denen wir uns ausprobieren konnten, um das gelernte Halt auch anzuwenden. Viele der Teilnehmer in diesen Workshops hatten Schwierigkeiten, schon Probanden zu finden, wo du ja deine Familie, deine Freunde deine Nachbarn fragst, und mir sind sie die Bude eingerannt. Also, bei mir war das so. Selbst die Freunde von mir, die gesagt haben. Was ist das für ein komisches Zeug? Aber klar, Ich helfe dir Die kam und waren so begeistert, dass die dann wiederum ihre Leute geschickt haben. und ich hatte irgendwie immer zu tun. und als dann diese Ausbildungen beendet waren, kamen aber die Leute weiter. Ich wollte damit gar nichts machen. Ich wollte nur meinem Hirn einfach mal was an Abwechslung schenken, an Erweiterung schenken. Ja, dann habe ich irgendwie gedacht, Jetzt machst du dich mal nebenberuflich selbstständig mit so einem Kleinunternehmen, damit ich wenigstens so einen Energieausgleich nehmen kann. und ich habe noch nicht mal viel Geld dafür genommen, weil ich wollte mich ja gar nicht selbstständig machen. Ich wollte es dann aber auch nicht mehr kostenfrei machen. So. und und das war so die ersten Anfänge. Ungeplant, total ungeplant, so. und dann ging es noch so 2 Jahre weiter. In meinem alten Job, wo ich dann gemerkt habe, Ja, so von Jahr zu Jahr habe ich weniger Lust auf die ganzen Themen, die da so anstehen, und zweimal im Jahr bin ich bei meiner Chefin eskaliert und habe gesagt, ich würde das ja alles doof und das ist doch so unerfüllend, und wir wollen doch Wert stiften. Was stiften wir hier eigentlich für einen Wert, und warum sind wir eigentlich da, und ich bin hier so grundbeleidigt, und ich will nicht mehr so. und währenddessen nahm meine Nebentätigkeit immer mehr Fahrt auf von mir nicht geplant, aber ließ sich nicht aufhalten. Aber offensichtlich habe ich da so dieses innere Feuer, dieses innere Brennen gehabt, was durch meine Begeisterung für die Sache dann die Leute angezogen hat, war mir damals nicht bewusst, aber es war halt so. und dann hat es irgendwie nochmal 2 Jahre gedauert, bis ich dann wirklich gesagt habe. So, und jetzt gehe ich. Jetzt lasse ich es sein. und tatsächlich erinnere ich mich an ein Abendessen mit meiner damaligen Chefin, die sagte: Denise: Warum bist du eigentlich noch hier?

Carolin Zimprich: Krass.

Denise Schäricke: Ja, ich weiß auch nicht, Es gibt keinen triftigen Grund, weiter in diesen. wie du es vorhin anmoderiert hast, alten Leben zu bleiben, das sich anfühlt wie ein Lieblingskleid, das ich wirklich geliebt habe. Diesen Job, den ich wirklich von Herzen gerne gemacht habe. Aber ich muss gehen, bevor ich’s anfange zu hassen, bevor ich anfange, meinen Arbeitgeber zu hassen, der toll war. meine Aufgabe wirklich zu hassen, die ich mal geliebt habe, vielleicht auch meine Kollegen Anfange zu hassen, die in einem tollen Team waren, weil wirklich von außen betrachtet war es der perfekte Job bis zum Ende. Wahrscheinlich wäre es heute noch, außer dass es für mich nicht mehr das Perfekte war. und dann bin ich tatsächlich gegangen, bevor ich angefangen habe, alles zu hassen? Ja.

Carolin Zimprich: Man sagt ja immer so schön. Man muss irgendwie gehen, wenn es am schönsten ist.

Denise Schäricke: Ja, genau.

Carolin Zimprich: Sondern.

Denise Schäricke: Müssen.

Carolin Zimprich: Aber man braucht ja dann auch den Mut dafür, das zu machen,

Denise Schäricke: Also tatsächlich Sorry. Tatsächlich war es, sodass ich, als ich die Entscheidung traf. Ich gehe nach diesem Gespräch mit ihr, Deswegen sagte ich auch, ich hätte noch eigentlich 2 Jahre eher gehen sollen Können gesagt habe: Jetzt baue ich mein Business wirklich so auf, dass es mich finanziell auffängt. Also, ich mache jetzt so lange weiter, bis ich das gleiche Gehalt also Gehalt habe in meiner Selbstständigkeit, wie ich vorher hatte in meinem alten Job. und als ich das erreicht habe. dann habe ich gekündigt. Also, ich bin nicht von 100 runter auf 0 und bin dann in so einen inneren Druck gekommen oder in so eine finanzielle Notlage Von irgendwann geht dir das Geld aus. Wenn jetzt keine Kunden kommen, weil jetzt ist es ja kein Hobby mehr. Jetzt ist es ja auf einmal ernst so.

Carolin Zimprich: Jetzt ist ernst.

Denise Schäricke: Ernst. Genau. Also, das war schon. Ich sag mal eine strategische Entscheidung, die ich getroffen habe, und dann konnte ich mit dem ich sag mal, Schmerzensgeld des Konzerns diese 2 Jahre gut überbrücken. so.

Carolin Zimprich: Aber zurück mal zu dem Gedanken, als du gesagt hast dieses. Also ich glaube, ich kann mir das vielleicht vorstellen, oder? Ich habe die Idee, mir das so lange so aufzubauen, bis dass das Konto ungefähr wieder die Waage zeigt, dass das ungefähr das Gleiche ist. Was hat der Gedanke damals mit dir gemacht? Also hast du es trotzdem für absurd gehalten? War das für dich wirklich in Aussicht, dass du gesehen hast. Hey, das ist schaffbar, Das ist erreichbar.

Denise Schäricke: Ich fand’s, als ich mich dafür entschieden habe, 0 absurd. und der Weg dahin. Also das war tatsächlich dann so wie über Nacht. Dieses So Jetzt lasse ich sein. Das mache ich mich komplett selbstständig. Es war so, Die Entscheidung war so klar. dass es in mir ganz ruhig und richtig sich angefühlt hat, und dieses ruhige Richtige hat dann auch nichts mehr infrage gestellt. und vorher, solange es mir nicht klar war, war es auch nicht absurd, weil ich mir darüber gar keine Gedanken wirklich gemacht habe. Spannend war eher die Reaktion meiner Familie und meiner Freunde, die gesagt haben: Na, endlich siehst du es auch. Endlich machst du es, Weil da hätte ich einen Gegenwind erwartet, der nicht kam.

Carolin Zimprich: Krass. Also, die meisten hören ja dann eigentlich so dieses. Ja, das ist ein schönes Hirngespinst, was du da hast, und lass das mal sein. und bist du dir sicher, dass du diesen sicheren Job aufgeben möchtest? und du bist doch verrückt.

Denise Schäricke: Ja, Also, das hat noch ein.

Carolin Zimprich: Wunderschön.

Denise Schäricke: Das hat witzigerweise nur eine einzige Person zu mir gesagt. Alle anderen haben gesagt: Na endlich, wir haben uns schon gefragt, wann du es endlich machst.

Carolin Zimprich: Ich. du hast angefangen, dann dich mit Burnout da draußen zu bewegen hast, im Hintergrund aber eigentlich im stillen Kämmerlein, was völlig anderes mit den Menschen gemacht. und dann ging das wahrscheinlich alles so von Hölzchen auf Stöckchen, hier noch ein bisschen und dann noch eine Ausbildung dazu. Ich habe vorhin ja schon kurz erwähnt. Du beschäftigst dich nicht nur mit systemischer Aufstellung, sondern mittlerweile auch mit Jeankeys, und ich weiß noch mit vielen, vielen anderen Tools. als du das erste Mal mitbekommen hast. Hey, da gibt es noch mehr Methoden, Da gibt es noch mehr Möglichkeiten. War da auch wieder so dieses feuergeweckt? Hey, ich melde mich mal an, keine Ahnung, ob ich das für sinnvoll erachte. Aber ich mache einfach mal mit. oder war das dann anders? Also, weil bei der systemischen Aufstellung wusstest du ja noch nicht so genau, was so auf dich zukommt.

Denise Schäricke: Nicht.

Carolin Zimprich: Ich weiß, du hast eine ganze Klaviatur an Methoden, an Möglichkeiten und Systemen, die du einfach bedienen kannst und wo du einfach ein schönes Orchester quasi hinterher aufstellen kannst. Lass uns da mal ein bisschen tiefer reingucken, Also was kam dann alles noch mit dazu?

Denise Schäricke: Ich für viele Dinge gar keine wirkliche Anleitung braucht. Also wenn du von den Jean Keys sprichst, ich kann dir einen Chart auswerten. ohne dass ich weiß, was ich da tue, weil dein Chart spricht, einfach mit mir und dein System spricht einfach mit mir Also, ich habe am Ende des Tages gar nicht so viele Ausbildungen wirklich gemacht. Also, ich bin nicht so der Methodensammler. sondern Verlass mich da sehr auf das Ungesagte, was du mir erzählst. Also, ich lausche mit dem einen Ohr dem, was du sagst, aber mit dem anderen lausche ich dem, was du eben nicht sagst. und bin da sehr zielgerichtet unterwegs. Die Ginkeys selbst habe ich wiederum kennengelernt, eher über Human Design, dass ich ein Reading hatte von einer Dame, die auf Hawaii saß. Ich habe damals in L. A. Gelebt. Sie war auf Hawaii. und die war so faszinierend. Also so eine tolle Frau. und die hat mir ein human Design Reading gegeben, und ich habe für sie dafür aufgestellt. und und das war so faszinierend. und ich wusste damals nicht, dass das Human Design sich ja auf den Ginkeys draufgesetzt hat, dass es sicher auf das beruht, und ich gehe ja immer in den Ursprung. und und so war das eben auch. So kam ich. Dann halt zu den Ginkeys, habe festgestellt, Okay, eigentlich ist Ja, das chinesische e-ging ich so. mein Gott, wie spannend, Da hast du ja schon mal was zu gemacht, Da hast du ja schon mal, was von gehört. nur ein anderer Begriff eingedeutscht, wollte ich gerade sagen, eingeenglischt. Wie gesagt, damit kennst du dich aus. Da Kannst du nochmal ein bisschen tiefer reingucken. und dann ist mir halt mal wieder aufgefallen. Genau das habe ich vorhin nicht gesagt, beim Aufstellen Ja, auch ich brauche viele Dinge gar nicht lernen. Ich kann sie einfach. und das ist für mich dann auch wieder so. Dieser Hinweis von, da bist Du richtig? Weil, wie oft erlebe ich es auch gerade neulich in einem Call mit Kundinnen von mir, Die eine hat, was so tolles Zauberhaftes gesagt. Die andere hat ihr ein Kompliment gegeben. und sie sagte dann, ach naja, das mache ich ja so. Neben Also das Ja, das kann ich halt. und ich habe dann auf den Tisch und habe gesagt: nein, Moment, mal, du kannst das. Halt. Wie Viele andere sind jetzt neidisch, weil sie es nicht können, oder weil sie wirklich hart lernen müssten, studieren müssten, Bücher lesen müssten, um das zu können. und ich bin ja eher der Typ, der sagt. wenn du es dir hart erarbeiten musst, also Wissen reinkloppen, dann ist es nicht deins. Ich hatte auch neulich ein Gespräch mit einem Bauarbeiter, der sagte: ja, sie sind so schlau und ich bin so dumm und ja so. und dann sind wir so ins Philosophieren übers Leben eingestiegen, und dieser Mann war ein Philosoph vor dem Herrn der hatte so tiefe Gedanken. und dann sind wir drauf gekommen. dass er sich am Ende des Tages gar nicht mehr als dumm gesehen hat, Weil der ein räumliches Sehen hat, ein Verständnis hat, wie Dinge gebaut werden müssen, wie was funktionieren kann, wie nicht, wie eine räumliche Ordnung entstehen kann, in ästhetisch und statisch. Korrekt. ein können das ich nicht habe und festzustellen. Keiner von uns ist dumm. aber wir fühlen uns sehr schnell dumm, Wenn wir unsere Talente nicht entdecken und da helfen, dann wiederum auch die Greenkeys da nochmal eine Klarheit reinzubringen, eine Struktur reinzubringen Wie bin ich denn gemeint? Wieso bin ich denn auf dieser Erde? und wenn ich diesem natürlichen meiner natürlichen Begabung folge, dann ist es doch sehr viel leichter für mich, im Leben zu wirken. was nicht heißt, dass ich mir nicht auch Wissen reinkloppen kann und darin gut sein kann.

Carolin Zimprich: Klar.

Denise Schäricke: Auch Wand dafür ist mir einfach zu hoch.

Carolin Zimprich: Du.

Denise Schäricke: Richtig.

Carolin Zimprich: Oder der Pinguin mitten in der Wüste oder so. Also das Haut einfach nicht hin. Also wir selber in der falschen Lebensumgebung. und von daher ist es so schön, deine Geschichte zu sehen Mit. Hey, es hat am Anfang gepasst und hast du gemerkt. Nee, So, Nach 7, 8 Jahren ist Schluss Feierabend. Ich muss mein eigenes Ding letztendlich machen. um wirklich zu erkennen, Wofür bin ich eigentlich wirklich da, und ich glaube, es sind da draußen. und das ist auch eine Sache, die mache ich ja unwahrscheinlich, gerne den Menschen dabei zu helfen das Talent: was Sie haben, das hinterher wirklich zu monetarisieren, das wirklich auch zu erkennen. und wie viele haben so ein cooles Talent und machen nichts draus. erliegen Ihren Umständen, Ja, es geht nicht, weil weil dieses jenes, welches und es ist einfach so unwahrscheinlich, schade und wie du es auch gerade gesagt hast. dass jemand sagt: ja, mein Gott, ich kann das halt einfach. Es ist ja nichts Besonderes. und das ist ja. Also, ich glaube, das geht ganz ganz vielen Menschen da draußen, dass sie sich dessen überhaupt gar nicht bewusst sind, mit welcher krassen Gabe Sie da eigentlich rumlaufen? Weil das nicht jeder kann.

Denise Schäricke: und weil es halt auch nie honoriert worden ist. Das wird dann halt als Hobby abgetan. Oder? Als, naja, das machst du halt nach Feierabend oder auch in der Kindheit? Ja oft schon. Dieses. Jetzt machst du aber erst mal die Hausaufgaben für was auch immer, was dir gar keinen Spaß macht. und ja, wenn du dann noch Zeit hast fürs Malen oder so, ja, dann kannst du noch ein schönes Bild malen oder so. dass allein schon die Schulnoten darüber Ausschlag geben, wer jetzt schlau und wer dumm ist. Das finde ich auch krass, weil, dass eine Mathe 1 mehr gilt als eine Musik 1. Das finde ich in unserem System schon so schade.

Carolin Zimprich: Ja, dass Sie.

Denise Schäricke: Studiert hast, oder Jura wirst du gefeiert. und wenn du irgendwas mit den schönen Künsten studiert hast, dann schauen wir mal, ob du einen Job kriegst, was machst du dann? Damit ist die Frage: Wenn du Jura studierst, fragt keiner, was machst du damit? Aber sobald du irgendwas Interessantes jetzt mal eine Bewertung? Interessantes studierst, ja, was machst du damit? Ich habe ein Studium hingelegt, Nordamerikastudien und Deutsche Philologie und auch ständig so jetzt doch schade um die vertane Zeit. Du machst ja gar nichts damit. Naja, aber ich habe was studiert, was mir Spaß gemacht hat, was ich genossen habe. Ich bin jeden Tag gern zur Uni gegangen. Jeden einzelnen Tag bin ich da gerne hingegangen. und ich wette, es hat mich nicht dümmer gemacht auf meinem Weg.

Carolin Zimprich: Mit Sicherheit nicht.

Denise Schäricke: Ja.

Carolin Zimprich: Mit Sicherheit nicht zu dem Zeitpunkt, als du dich selbstständig gemacht hast. Die ersten Kunden kamen. Du hast gerade schon gesagt, irgendwie, Ich brauche eigentlich gar nichts tun. Eigentlich wollte ich dann auch gar nicht mehr war ja nur so eine kleine Versuchsreihe und sie kamen aber irgendwie trotzdem blieb das so. Also hast du für dich in der ganzen Zeit immer die Erfahrung gemacht. Eigentlich muss ich überhaupt gar nichts tun. Ich muss mich nur zurücklegen, entspannen zwischendurch mal erzählen, was ich so tue. Es spricht sich von alleine rum. oder hast du dann irgendwann die Erfahrung gemacht? Ach, krass also 7, 8 Jahre im Konzern war so dieses immer so. Zum Letzten des Monats war auf jeden Fall das Konto voll. Da konnte ich mich auf jeden Fall drauf verlassen. und jetzt merke ich, da können Schwankungen reinkommen.

Denise Schäricke: Also, ich habe sicherlich nicht jeden Monat, das gleich den gleichen hohen Umsatz. Aber ich habe immer viele Jahre lang ein Level gehabt, das ich gehalten habe, dass es nie weniger war als ja, und dann gab es diese Ausreißer nach oben. die dann Geil waren. Aber ich hatte nie einen Monat. wo ich unter meine Wohlfühlsumme drunter gerutscht bin. Die war immer Safe immer immer so. und dann kam ich mal wieder an einen Punkt in meinem Leben, wo ich den Lieblingskleidmoment hatte, und das ist jetzt schon ein bisschen her. Es ist jetzt zweieinhalb Jahre her, und der Punkt ist noch nicht ganz durch. Er findet sich gerade gesagt habe: Was machst du jetzt eigentlich hier? Weil der Kundenstrom kam, ganz zuverlässig, auch durch Corona durch. und so. Also diese ganzen Höhen und Tiefen, die du unternehmerisch ja auch so mitnehmen kannst. Also, die habe ich gar nicht gehabt. Ich habe jedes Jahr mehr eingenommen als im Jahr davor. Das war ganz ganz zuverlässig. Aber als ich angefangen habe, mein Thema nicht mehr spannend zu finden. hat das, was mit meiner Ausstrahlung gemacht und hat natürlich auch, was mit meinem Kundenstrom gemacht. dass dann die Aufträge, die vorher ganz ganz Safe waren, eben auf einmal auch mal ausbleiben konnten, oder auch wenn ich selber gemerkt habe, ich bin nicht so in meiner körperlichen Kraft. Ja, dann also, das merke ich auch sofort. Ich finde meinen Tee also Thema Nummer 1: Ich finde mein Thema nicht mehr spannend oder? Variante. Nummer 2: Mein Körper ist müde. Mein Körper braucht Urlaub. Mein Körper braucht mal geistige Freiheit, um neuen Input sich zu besorgen. Dann kommt auch keiner. Wir reden wirklich von keiner. Wir reden von all-in und all-out. Da ist dann kein Gemetzel dazwischen.

Carolin Zimprich: Wie ist es dazu gekommen, dass du dein Thema nicht mehr spannend gefunden hast?

Denise Schäricke: Ich habe irgendwann keine Fragen mehr gestellt bekommen, die ich nicht schon beantwortet habe. Also, mir geht es so manifestierender Generator 5: 1. Solange ich das Gefühl habe, ich werde mit dem, was ich mache, noch besser. weil mein Wissen zu teilen. und je öfter ich mich reden höre mein Wissen am Teilen mich selber reden höre, merke ich, mein Gott, wenn ich das so formuliere, wird es aber noch klarer. und wenn ich das so anleite, wird es noch besser. und wenn ich das und das so mache, wow, dann ist die Wirkung nochmal ganz anders. und solange ich dieses Gefühl habe, dass ich selber besser werde Bei dem, was ich tue, ist eine Begeisterung da. Aber irgendwann war so ein Plateau erreicht, dass ich wirklich gemerkt habe. Jede Frage die kommt, habe ich schon 8 Millionen Mal beantwortet. Jede Geschichte, die ich höre, die für meine Klienten eine ganz persönliche ist, eine sehr individuell anfühlt. Habe ich aber schon 8 Millionen mal gehört von anderen Leuten. und das war dann der Moment, wo ich gesagt habe, Lieblingskleid. Moment, Ich könnte jetzt genauso weitermachen, aber es bringt mir nicht mehr die Freude, die es mir gebracht hat. Aber was will ich denn stattdessen so? Da bin ich jetzt gerade auf dem Weg. Das Licht am Ende des Tunnels wird schon immer lichtvoller. immer klarer zu sagen: Was ist es denn, Was mich jetzt so begeistert, dass ich die Leute wieder mit auf diese Reise mitnehmen kann.

Carolin Zimprich: Ich erneut den Mut zusammenfassen, erneut sagen, ich treffe Entscheidungen. Ich muss gucken, dass ich merke. Ich verändere mich, ich brauche irgendwie was anderes, Maßgeschneidertes. und du hast es gerade selber gesagt. Das ging dann quasi von oben. Krach, komplett einfach mal irgendwie nach unten, weil du nicht mehr das nach draußen transportiert hast, wie es vorher war. Wie hat sich das angefühlt? Was macht das mit dir? Darf ich Schimpflöcher benutzen? Du darfst hier alles sagen.

Denise Schäricke: Es hat sich Mega Scheiße angefühlt. Also scheiße einfach auch der Blick von außen zu sagen, mein Gott, wo sind denn die Leute hin? Wo ist denn das Geld hin? Wo ist denn die Begeisterung hin der anderen auch? Ja, aber dann auch sehr verwirrend für mich, weil ich das von mir zumindest im Zeitalter meiner Selbstständigkeit nicht kannte. Ich wusste, wofür ich stehe. Ich wusste, wofür ich gesehen werde, oder es hat sich halt so hinentwickelt durch den Bedarf, den die Leute an mich gestellt haben, und damit konnte ich glänzen. und das hat sich dann eben nicht nur in meinem ausgebuchten Terminkalender widergespiegelt, sondern eben auch in meiner inneren Zufriedenheit in meiner Freude und natürlich auch auf meinem Konto. und als dann alle diese Punkte weggebrochen waren. Ich war nicht mehr zufrieden. Ich habe mich nicht mehr gefreut, die Reichweite auf meinen Social-media. Kanälen hat nachgelassen, Kundenstrom war nicht mehr da, Interesse, ja doch immer noch, ja schon, aber nicht mehr in diesen. Sie macht was Neues. Ich kauf’s. Weil das war das, was ich gewohnt war. Das war schon Mega irritierend und damit klarzukommen das hat. Ich kann auch nicht mehr sagen, dass es an meinem Ego gekratzt hat. Es hat eher an der Seele gekratzt. weil mich das jetzt nicht mehr in die Klarheit gebracht hat. Erst mal noch so mehr rein in die Verzweiflung von. also offensichtlich ist da wirklich gerade ein neuer Schritt dran, weil das ganze Umfeld meines Lebens zeigt mir das ja gerade. Es spiegelt mir wirklich sehr klar, was ich in mir spüre, aber noch nicht greifen kann. Es ist Zeit für was Neues. und alles, was ich jetzt versuche, mit Druck irgendwie noch auf die Beine zu stellen. wird auch nicht funktionieren, weil wir wissen, Sachen mit Druck als Zeugen Gegendruck. Also das bringt es dann auch nicht, und mir dann die Zeit zu nehmen und mich zu fragen und zu entdecken, Was ist es denn, Was mir Spaß machen könnte, ist ja das eine. Aber worüber habe ich auch so viel Lust, wieder zu reden? Ist ja noch mal das andere.

Carolin Zimprich: und kann man ausdrücken, das, was man so sprichwörtlich auf der Zunge liegen hat. Also, ich kenne dieses Gefühl von, Ich weiß total klar, was ich mache. Innerlich. Aber das in Worte zu fassen, sodass der Rest der Welt das auch versteht. Ich finde, das sind auch nochmal völlig 2 verschiedene Paar Schuhe oder.

Denise Schäricke: Absolut absolut, und das ist auch ein Prozess, der meines Erachtens schwer alleine zu bestreiten ist und der auch wiederum mehr als nur eine Nacht drüber schlafen braucht. Es ist halt wirklich ein Geburtsprozess mal wieder, der auch seine Zeit braucht, dass das so in der Klarheit ist, dass diese inneren Bilder und Gefühle eben auch in die Ratio reinkommen dürfen und dann wieder in ein neues Klarsehen kommen können. und dann vielleicht auch noch den Mut. mit dieser Klarheit so rauszugehen, auch auf die Gefahr hin, dass die Leute sagen: Was macht sie denn jetzt macht sie nicht eigentlich das. und steht sie nicht für das. Jetzt macht Sie das also auch den Mut zu haben die Leute, die ja eh gerade nicht buchen gehen zu lassen, also entweder mitzuziehen, mit dieser neuen Entwicklung oder eben auch wirklich zu verabschieden und zu sagen, es muss Ja zu mir passen und nicht passbar gemacht werden. Für alle anderen First and for Most.

Carolin Zimprich: ja, und dann den Atem, den langen Atem zu haben, zu sagen: Hey, ich gehe da durch. Also, es ist ja nicht ein Tag, an dem man sich so fühlt. Es ist ja nicht ein Tag, wo der Terminkalender leer ist, sondern es sind Tage, die sich aneinanderreihen und dann wirklich zu sagen, hey, ich habe den Atem da durchzugehen. Ich habe den Mut, auch das auszuhalten. Ich mag mich dem stellen, weil ich weiß. und das, was ich bei allen da draußen natürlich auch sehe oder was du wahrscheinlich auch mit unterschreiben würdest, dass es einfach kein Unternehmen da draußen gibt, die einfach nicht diese Berg und Talfahrt kennen. Es ist etwas was dazugehört. Wenn man sagt, hey, ich bin in meinem Bereich ein Pionier. Ich treffe da jetzt meine eigenen mutigen Entscheidungen, dann gehören auch diese stolperigen Phasen mit dazu. um dann danach natürlich letztendlich für sich wieder einen richtig coolen Weg zu haben. Diese Phase ja beziffere gerne mal, wie lange sich das für dich angefühlt hat, also wahrscheinlich auch eine gefühlte Ewigkeit. Diese Momente, wo wir merken, irgendwie geht hier irgendwie überhaupt noch was vorwärts. Wir fangen an, uns da draußen mit anderen vielleicht auch zu vergleichen, Gedanken wahrscheinlich auch. Was sollen die anderen denken? Kriegen, die das mit? Gestern war ich noch erfolgreich, und heute nicht mehr gehöre ich jetzt noch zu den Großen dazu oder nicht. Also, das sind ja einfach Dinge, die, was wirklich was mit einem machen. und irgendwann kommt dann der Punkt, wo man merkt. Hey, jetzt muss ich gucken, dass ich das Ruder irgendwie, ja doch rumgerissen kriege. Also erst guckt man ja wahrscheinlich mal so. Dieses. Okay, Ist das jetzt wirklich so? Oder ist das nur eine Momentaufnahme? Haben da draußen gerade irgendwie alle Grippe und können deswegen nicht mit mir sprechen. Woran liegt es? und dann das Ding der Kehrtwende zu sagen? Okay, was muss ich tun? und was ist das, was du dann gemacht hast.

Denise Schäricke: Also, was mir anders? Also tatsächlich habe ich mich mit vielen darüber ausgetauscht. die gesagt haben, mir geht es genauso. Das fand ich schon mal sehr beruhigend. und dann war das ich, aber nicht auf diesen Zug mit. Naja, die Wirtschaft ist so. und so, und das ist ja immer schwieriger. und die Leute halten das Geld zusammen, und bla bla Bla. Auf diesen Zug bin ich nie aufgesprungen. Ich habe gesagt, das glaube ich nicht. Wir haben irgendjemand lebt immer in einer schwierigen Zeit, und irgendjemand hat immer Geld. Vielleicht stiftet sich das Verhältnis mal, wer wann dran ist, aber ich springe nicht auf diesen Opferzug auf Mit Die Wirtschaft ist so schlimm, und die Bedingungen sind so schlimm, und bla Blabla. Nein, das glaube ich nicht. Es gibt nach wie vor jede Menge Coaches, die jede Menge Geld verdienen. Es gibt jede Menge Firmen. Meine Eltern haben eine Baufirma, die läuft, die Geld verdienen, wo andere sagen, die Leute haben kein Geld mehr zum Bauen und und nein, das stimmt nicht. und dann aber auch dieses, was du gerade sagtest, Wir haben immer diese Phasen und manche Berufsgruppen haben die Halt auch saisonal. Also was macht so ein Eisladen Im Winter? Wir haben immer diese Phasen und zu sagen, das ist jetzt eine natürliche Phase, Okay, Akzeptanz. Nummer 1: Es ist eine natürliche Phase. Ich akzeptiere die ich habe die letzten Jahre so gut verdient. Ich halte die aus Bringt mir Beruhigung, Akzeptanz, Nummer 2 und Akzeptanz Nummer 3: Es wird länger dauern, als mir lieb ist. Also kann ich mich von vornherein schon mal drauf einstellen, dass ich ihn nicht mit dem Kopf durch die Wand kommen werde, sondern dass ich diesem Prozess den Freiraum gebe, den er braucht, um sich entfalten zu können, damit ich wieder dahin komme, wo ich mal war. und Akzeptanz. Nummer 4: versuchst, gar nicht erst alleine hinzukriegen. So, Es gibt bestimmt noch eine 15, Aber die fällt mir gerade nicht ein, so. und das hat mir sehr viel Kraft gegeben in dieser Zeit, die sich dann witzigerweise, wenn man drin steckt, lang anfühlt. Aber wenn ich zurückschaue, gar nicht so lang war. Also das finde ich auch nochmal spannend, wenn ich überlege, dass ich vom Stichtag meiner Gründung bis zu dem ich sag mal, Anfängen dieses Prozesses, wo ich wirklich dann gemerkt habe. So, jetzt ist hier Brachland. Was haben wir jetzt für ein Jahr 2.025, 8 Jahre lang ein Business aufgebaut habe, das jedes Jahr seinen Umsatz vervierfacht hat, und zwar jedes einzelne Jahr. dann finde ich diese letzten 2 Jahre auf die 8 Jahre davor. Worüber reden wir dann eigentlich?

Carolin Zimprich: Vorgekommen sein wie eine halbe Ewigkeit.

Denise Schäricke: Ja.

Carolin Zimprich: Aber dieses Aushalten ja also auch zu wissen, hey, auch wenn ich morgen früh aufstehe. Ja, ich weiß, da ist ein Prozess entgangen, und das braucht Aber ein Baum ist ja auch nicht heute gesät, und morgen ist eine fette Eiche dauert. Wenn ich morgen. Also aufstehe, ist die Welt nicht komplett anders. Nur ein Stückchen, so jeden Tag, ein Prozent oder so. und das erfordert natürlich auch Mut, Durchhaltevermögen wirklich wissen, dranbleiben. und was ich gut fand, was du gerade auch sagtest, war. Ich habe mit anderen drüber gesprochen, das tun wir viel zu selten, viel zu wenig, weil es könnte ja blamabel sein. Man schämt sich ja zum Teil auch dafür, wenn Dinge ja nicht so laufen wie alle anderen glauben, wie sie laufen sollen, oder wahrscheinlich tun. und ich glaube, und das ist ja auch ein Grund, warum ich auch hier im Podcast super gerne immer genau über Momente rede, wo es einfach Kacke war, wo es nicht lief, wo man schlaflose Nächte hatte, Schweißausbrüche nicht wusste, wo oben und unten ist. weil es so so wichtig ist, für ganz viele da draußen zu erkennen. Ich bin damit nicht alleine. Das gehört dazu. Es ist normal, es ist Scheiße und keiner wünscht sich das und keiner würde sagen, Ey, Das habe ich mir aber manifestiert. Dinge, die ich unbedingt erleben müsste, weil wochenlang monatelang keine Kunden Minus auf dem Konto und so, das wünsche ich keiner. Aber wir müssen einfach mehr offen darüber reden, dass es so ist und dass wir dann mit Menschen darüber reden sollten, also A denen wir uns einfach anvertrauen und dass wir uns einfach Hilfe holen. Wie hast du dir noch Hilfe geholt?

Denise Schäricke: Also, ich habe Coachings gebucht. Natürlich. weil ich gesagt habe, kann man also du selber kannst für andere. und das ist auch der Claim in meiner Ausrichtung in meiner neuen. Du kannst für andere der beste Ratgeber sein. ja, egal in welchem Lebensbereich, egal ob du das beruflich professionell machst oder ob du einfach nur der Ratgeber, deiner besten Freundin oder deiner Familie, deines Ehemanns bist. Du hast, wenn du bei anderen draufschaust, die klarste Sicht auf deren Leben, weil es erstens nicht dein Leben ist, und zweitens du einfach einen gewissen Abstand zu der Thematik hast. Wenn du aber selber drinsteckst, dann hast du dieses Brett Vorm Kopf. Du siehst es einfach nicht. Klar. Also, das wissen wir, glaube ich alle. und von daher habe ich gesagt, ich muss da also klar, das Jammertal mache ich erst mal kurz alleine mir selber leidtun, mal irgendwie so eine Woche lang oder 2? Ja, gut, dann bin ich mal kurz beleidigt mit mir und dem leben, aber dann auch zu sagen: was mache ich denn jetzt daraus? Weil es ist ja auch ein Geschenk. und wenn du sagst, ich habe es mir nicht manifestiert, na ja, habe ich ja doch. weil, wenn ich mir eine Weiterentwicklung im Leben manifestieren möchte, was ich tue, wenn ich mir sage, ich brauche einen nächsten Schritt. Ich brauche ein nächstes Level. dann ist das in der Regel halt nicht, sodass du einfach sagst. Ich nehme mal das Dach von dem Haus ab und setz eine weitere Etage drauf. Ich will es noch ein bisschen höher haben doch wieder runter noch 3 Etagen drauf. Also, so baut man ja auch nicht. In der Regel reist du ein und baust neu also auch in diesen Prozessen zu sagen. auf der einen Seite Ego, Jetzt kommt aber keiner. Es bucht ja keiner. Aber auf der anderen Seite kannst du einen Prozess so durchleben und wirklich führen, rein ins nächste Level in deine nächste Großartigkeit. Wenn die Leute dir die Bude einrennen, oder bist du dann abgelenkt im außen, weil du hast ja so viel zu tun, dass du dich gar nicht mit dir und deinen eigenen Prozessen beschäftigen kannst. Ich würde behaupten, nein, kannst du nicht. Also nicht in dem Umfang also von daher verdammt, habe ich es wirklich doch manifestiert.

Carolin Zimprich: Ja also klar umbauen, zu Hause, egal ob neue Etage obendrauf oder das Badezimmer kommt neu. Also du hast irgendwie immer Baustelle. Da ist immer irgendwie Dreck und Unordnung und Chaos. und danach ist dann immer wieder alles schön. und dann ist ja immer nur die Frage und bei diesem Umstrukturieren, wo man, wenn man merkt. Hey, das Kleid passt nicht mehr, es zwickt es zwackt ja. Hättest du vielleicht. Also manchmal sieht man ja Dinge kommen, hättest du vielleicht vorher schon sagen können. Ich glaube, ich muss mir vorher jemanden dazu holen. Ich muss vorher mit irgendwem auf die Dinge gucken, damit ich merke, So, dieses Hey, vielleicht können wir beim Laufen, ja doch ein bisschen das Kleid umschneidern. Vielleicht können wir Prozesse Strukturen im Hintergrund so machen, dass ein bisschen Stabilität da bleibt, währenddessen ich die Chance habe, mich irgendwie im Kopf neu zu sortieren. das manchmal zu spät macht.

Denise Schäricke: Es ist ja nicht, sodass ich nie irgendeine Begleitung an meiner Seite habe. Die Frage ist halt, Mit welcher Intention habe ich die gebucht, und welches Ziel haben wir miteinander gesetzt? und wenn ich mir das anschaue, würde ich sagen, dass jegliche Begleitung, die ich immer an meiner Seite habe, auch immer erfolgreich waren. Aber wenn ich mit meinem Coach nicht drüber rede und sage, irgendwas regt sich da an mir. Irgendwas ist komisch. weil wir ja ein ganz anderes Ziel miteinander vereinbart haben und mir das gar nicht auffällt, weil ich in meinem Leben ja einfach auch in meinem Tempo unterwegs bin und mich dabei vielleicht auch selber überhole. würde ich behaupten, dass rückblickend ich Essen nicht gesehen habe, nicht habe kommen sehen, dass es da war. Ja: Also so ein bisschen wie wenn du auf der freigegebenen Autobahn fährst und auf einmal hinter der Kurve ist da das stauende und du denkst. So, Huch ging nochmal gut mit den Bremsen. Du ja weiß nicht, Ich glaube.

Carolin Zimprich: Beides möglich, Wahrscheinlich.

Denise Schäricke: Ja, ich glaube auch es ist beides möglich. Es ist beides machbar. Aber jetzt bin ich auch jemand, der so ein Tempo an den Tag legt, dass er auch so Zaunpfähle, die das Universum einem so an den Kopf Donnert, auch gern mal übersieht. Ja.

Carolin Zimprich: Verpasste Chancen und so.

Denise Schäricke: Was war das denn egal? Wir machen mal weiter so, und ich dann vielleicht doch erst die ganze Wand brauche. Das ist.

Carolin Zimprich: Das ist ein spannendes Thema. Ich glaube, ganz viele Kriegen zwischendurch immer irgendwelche schönen Signale gesetzt. Ich sag’s immer so ein bisschen süffisanter. Also vieles ist so am Markt verbraucht oder verbrannt. Wenn dann jemand sagt, ich hatte wieder einen Geilen Download und so, Von daher ist es immer so mit dem Augenzwinkern. Aber uns passieren Dinge im Leben. Irgendjemand sagt, was du hast plötzlich irgendeine Idee. Du siehst keine Ahnung, Ein Werbespot, was auch immer. wo du plötzlich denkst. ja, krass coole Idee. und dann wird ganz oft nichts damit gemacht. Weil wir müssen ja weitermachen. Wir sind so in unserem Trott drin oder trauen uns vielleicht nicht an die Sache dran, weil wir denken, das ist noch zu groß für mich oder so.

Denise Schäricke: Also, das ist tatsächlich, was, womit ich mich jetzt gerade auseinandersetze, weil mein neuer Auftritt, an dem ich gerade Bastel ist nichts Neues. Also für mich nichts Neues. Das ist ein Thema. Das habe ich schon keine Ahnung vor 6 Jahren oder so in irgendeinem Coaching rausgearbeitet. Aber diese Klarheit von, ja, ich weiß, ich mache das irgendwann. Aber wie wie soll das ausschauen. in welchem Maß? und wenn ich es jetzt, glaube ich mal schnell so zusammengeschustert hätte, also vielleicht schon vor 6 Jahren. Die Frage ist dann auch wieder: Hätte dieses Kleid mir damals schon gepasst oder hätte es sich verkleidet angefühlt? Weil ich dieses innerliche Reinwachsen noch nicht gehabt hätte, Weißt du, so wie ich finde, was mir so auffällt, bei vielen Frauen am Markt. Also ich rede jetzt bewusst von Frauen, weil ich die mehr auf dem Schirm habe als die Männer, die ich vielleicht schon viele Jahre kenne, die sich so von der Hausmutti zur Unternehmerin in einem schönen Kostüm. Aber das Kostüm Trägt die Frau gewandelt haben zu. und jetzt glaube ich es dir. Jetzt nehme ich es dir ab. Jetzt hast du einen Glo Jetzt hast du was Jetzt sieht es nicht aus wie die Haare sind irgendwie ondoliert, und du hast dich jetzt mal für ein Fotoshooting schick machen lassen. Aber im normalen Leben nehme ich dir die Diversion auf dem Foto gar nicht ab, weil, das bist du gar nicht hin zu, und jetzt bist du angekommen. und so geht es mir gerade gefühlt, Auch was ich jetzt gerade am aushacken bin. Jetzt kann ich es verkörpern. Jetzt stehe ich dahinter. Jetzt hat das eine Größe, oder? Ich habe eine Größe, die das jetzt auskleiden kann. und vorher, glaube ich, wäre es verkleidet oder aufgesetzt gewesen. Aber alle Schritte, die ich ja jetzt durchlaufen bin, in der Zeit haben mich da hingeführt und am Ende des Tages auch alles, was mit dem Weg zu tun. Also, es ist jetzt ein neuer Auftritt, aber ich sag mal, Thematisch ist jetzt auch nicht so neu.

Carolin Zimprich: Was genau ist es, wo ich ganz klar der Meinung bin, es ist einfach beides. Also, du musst dich ja selber immer mitnehmen. Du verkaufst ja die Angebote. Ja, es ist ja vor allem Menschen kaufen ja nicht auch irgendwie irgendeinen Gegenstand, sondern sie kaufen in aller Regel ja dich.

Denise Schäricke: und.

Carolin Zimprich: Die spüren das Die erkennen das, dass man irgendwo unsicher ist, wie so ein kleines Rehkitz da draußen, wo man einfach merkt. Da schlottern aber ein bisschen die Knie. und das ist, glaube ich, dann wirklich ganz oft der Moment, wo Menschen dann merken, Hey, das passt nicht. und deswegen kaufe ich da nicht. Deswegen buche ich dann nicht. und in dem Moment, wo sich der Schalter umlegt, wo derjenige wirklich er selbst ist. und das ist ja auch wirklich was ganz Tolles, ja auch gerade in Deiner Arbeit, dass die Frauen danach sich selber wirklich erkennen und wirklich wissen, Hey, da gehöre ich hin. und das macht einfach ein ganz, ganz, denn es ist ja nicht immer dieser eine Call in der Woche oder im Monat, oder wir haben jetzt hier 3 Monate zusammen, oder wie auch immer, das ist es ja gar nicht, sondern es sind ja immer diese feinen Nuancen immer diese feinen Stellschrauben. und du hast mir, das ist schon ein paar Wochen her, da hast du mir davon erzählt, dass du, so einen so ein Coaching to Go quasi hast, also dass man dich quasi so in der Hosentasche. Hast dich in the Pocket und man in dem Moment, wo man merkt. Boah krass da ploppt was auf um hoch sind.

Denise Schäricke: Aber was ich wirklich liebe und was definitiv mein Angebot weiterhin sein wird, ist für Frauen, die sehr, sehr klar unterwegs sind, die sagen, ich kenne mich gut. Also ich habe mich schon viel mit mir beschäftigt. Ich habe mein Leben im Griff. ich Krieg, nichts, was ich nicht gelöst kriege. Aber manchmal brauchst du dann einfach jemanden, der mal so kurz das Brett vom Kopf wieder wegnimmt, wenn du in so einer Situation stehst, und sagst, mein Gott, ich bin der beste Ratgeber für alle. Aber manchmal stehe ich dann da wie der Ochs vorm Berg und denke mir What. und dann brauche ich nicht eine ganze Stunde oder ein, wie du sagst, ein Dreimonats-coaching oder was auch immer. Ich brauche einfach mal jemanden, einen Sparringspartner, dem ich mal kurz sagen kann, das. und das ist das Thema da, und da stehe ich. und da komme ich gerade nicht weiter. und dann hast du jemanden, der von außen draufschaut und sagt: ja. warum nicht so. und so, oder? Das fällt mir auf. und hast du mal über das nachgedacht. und dann warst du mal im Austausch miteinander. So zack, Zack, Zack. und dann kann die Person aber auch alleine weitermachen und braucht nicht irgendwie einen Babysitter an der Hand, der dich durch den ganzen Prozess durchgeleitet, sondern dann kommst Du auch alleine wieder klar.

Carolin Zimprich: Das klingt nach einem Plan. und genau da merkt man, dass du für dich den Weg in diesen Flow einfach wieder reingefunden hast.

Denise Schäricke: Ja.

Carolin Zimprich: Dass einfach so diese Berg und Talfahrt, die einfach zwischendurch immer mal wieder dazu gehört, dass dann irgendwann der Moment da ist, Wo merkt so. und jetzt geht es wieder nach oben. Jetzt weiß ich wieder, worüber ich rede. Jetzt habe ich mein Thema wieder gefunden bzw. 1, das mich nicht langweilt mit Fragen, die auf mich zukommen, auf die ich keinen Bock mehr habe. und jetzt wird da letztendlich wieder ein Schuh Draus, Das ist einfach wirklich schön zu sehen, dass das einfach immer so ein richtig schöner, runder Prozess bei jedem ist Liebe Denise. Ich habe wie bei jedem meiner Gäste, auch für dich, was zum Ende vorbereitet. Dann wissen wir, ist die gelbe, und dann wissen wir.

Denise Schäricke: Frohes Gelb.

Carolin Zimprich: Welches Spiel wir miteinander spielen. und es heißt Sixty Second. Ich stell dir jetzt gleich ein paar Fragen hintereinander, und Du darfst dann einfach in aller Kürze beantworten. was des Rätsels Lösung wäre, was du tun würdest, oder was du raten würdest, bist du bereit.

Denise Schäricke: Schieß los.

Carolin Zimprich: Ja dann auch die Plätze fertig. Los! Frage 1: Mehr oder weniger davon? Wovon brauchen Frauen im Business wirklich mehr und wovon weniger.

Denise Schäricke: Weniger Druck, mehr Selbstvertrauen.

Carolin Zimprich: Eine Grenze, die bei dir heute steht, und eine, die irgendwann einfach auch mal fallen dürfte.

Denise Schäricke: expansion über diese Erde hinaus.

Carolin Zimprich: Hast du ein 5 min Ritual für Klarheit. Wenn der Nebel langsam aufzieht.

Denise Schäricke: Nebel aussetzen, einen Schritt nach vorne gehen und gucken, wie es da ausschaut.

Carolin Zimprich: und welches krasse Nein hat zuletzt bei dir ein ganz großes Ja ermöglicht.

Denise Schäricke: Handyöffnungszeiten einführen.

Carolin Zimprich: Handyöffnung ist Halt ein cooles Stichwort, sehr, sehr Gib allen Hörern da draußen. Doch gerne. Zum Schluss Nochmal ein ganz ganz schönes Takeaway, Eine schöne kleine Inspiration, noch von dir mit. wo du sagen würdest. Hey, das war wirklich so eine Mikroentscheidung. Es sind ja gar nicht so oft die krassen großen Hebel. Manchmal sind es die feinen Dinge, die im Hintergrund passieren, die aber einfach so so viel bei dir ausgemacht haben.

Denise Schäricke: also tatsächlich nochmal auf den Nebel bezogen. Je weniger du weißt, wo du gerade stehst, desto näher bist du an der Lösung. Also verteufeln nicht den Nebel, sondern sei einfach dankbar, dass er da ist, weil er sich schon sehr bald lichten wird.

Carolin Zimprich: das ist ein richtig richtig schönes Bild Denise. Ich verlinke alles Mögliche zu dir unten in den Shownotes, dass man sich mit dir Connecten kann, einfach gucken kann, was du gerade aufbaust, was da im Wandel ist, oder aber dass man dann einfach sieht. Hey, der Wandel ist vollzogen. und man kann einfach mit dir wunderbar in den Austausch gehen, sich mit Systemaufstellung bei dir auseinandersetzen, gucken, ob das eine Möglichkeit ist, wie man mit dir zusammenarbeiten kann. und ich danke dir von Herzen mal so für den Einblick bei dir, hinter deine Kulissen, um zu sehen. Hey, das war dein Start. Das war deine Reise bis hierher und Wünsche allen Hörern da draußen weiterhin ganz viel Spaß hier in meinem Podcast, bei Scal und Flow, und sage, wir sehen uns allerspätestens da draußen im Netz.

Denise Schäricke
Mentorin & Klarseherin
🤝 Präsentiert von
Natascha Heistrüvers

Stilvoll & erfolgreich verkaufen.

Jetzt entdecken →

📲 PRODUKT-TIPP

Putzalarm! App

Deutschlands beliebteste Putzplan-App.

📧 Community & Newsletter

Keine Folge verpassen + Business-Tipps.

ÜBER CAROLIN

Du willst mehr aus deinem Business rausholen?

Ich zeig dir, wo aktuell Potenzial auf der Straße liegt. Lass uns dazu einfach kurz sprechen.
Mach dir einfach einen Termin.