Folge #8
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Vom Beamten zum freien Unternehmer: Wie Dirk Winkler das Hamsterrad verlassen hat

mit Dirk Winkler & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Vom Beamten zum freien Unternehmer: Wie Dirk Winkler das Hamsterrad verlassen hat
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🏷️ Finanzielle Freiheit & Investitionen🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Dirk Winkler vom klassischen Beamten-Job zum kreativen Steuerexperten und Krypto-Pionier wurde – inklusive Aha-Momenten, schmerzhaften Hamsterrad-Erkenntnissen.

Was passiert, wenn der Traum von Selbstständigkeit plötzlich wie ein neues Hamsterrad wirkt? Dirk Winkler kennt die Antwort – und hat einen radikalen Cut gemacht.

Warum er nach einem Zusammenbruch am Küchentisch alles umkrempelte und wie er heute Unternehmern hilft, ihr Business zukunftssicher und steueroptimiert zu gestalten – inklusive spannender Einblicke in die Welt von Krypto.

👉 In dieser Episode lernst du:
– Warum Selbstständigkeit nicht automatisch Freiheit bedeutet
– Wie du erkennst, wenn dein Business dich frisst – und was du dann tun musst
– Weshalb vorausschauende Steuerplanung dir mehr bringt als jeder Jahresabschluss

Wenn du spürst, dass du im eigenen Business nur noch funktionierst – und bereit bist, das Hamsterrad zu verlassen, ohne dabei deine Leidenschaft zu verlieren – dann ist diese Folge für dich.

Hör rein und erfahre, wie Dirk den Mut fand, neu anzufangen, Grenzen zu setzen und sich ein Business zu bauen, das Freiheit schenkt statt sie zu rauben.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Steuerfreiheit bei Kryptowährungen ist möglich, wenn du Bitcoin länger als ein Jahr hältst – so kannst du bis zu 47% Steuern sparen und deinen Gewinn verdoppeln
  • Vom Finanzamt in die Selbstständigkeit kann 14 Jahre dauern, aber jeder Schritt bringt wertvolle Erfahrungen für dein eigenes Business
  • Workaholic-Falle erkennen: Wenn du nur noch arbeitest und dein Privatleben verpasst, ist es Zeit für eine radikale Änderung deiner Arbeitsweise
  • Proaktive Steuerberatung schlägt reine Zahlenverwaltung – plane mit deinem Steuerberater das Jahr im Voraus statt nur rückwärts zu schauen
  • Umgib dich mit positiven Menschen, ernähre dich gesund und treibe Sport – nur so hast du die Energie für die wirklich wichtigen Business-Entscheidungen

⏱ Kapitel

00:00Steuer-Gorilla verliebt sich ins Finanzamt: Wie bitte?!
02:21Vom Beamten zum Rebellen: Warum Dirk die Seiten wechselte
06:26Wirtschaftsprüfung statt Aktenstaub: Der steinige Weg zur Freiheit
11:2114 Jahre bis zum Durchbruch: So lange dauert echter Erfolg
16:34Glaubenssätze aus der Kindheit: Diese Denkfehler kosten dich Millionen
23:18Wie Steuerberater WIRKLICH reich werden: Die brutale Wahrheit
29:45Workaholic am Küchentisch: Wenn der Traum zum Albtraum wird
35:46Zukunft statt Vergangenheit: Warum die meisten Steuerberater falsch beraten
42:48Bitcoin-Bombe: 1 Million Gewinn OHNE Steuern – So geht’s legal
50:08Stoppt das Spiel: 3 Dinge, die Dirk nie wieder tun wird

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: wenn sein Podcast den Namen Text Gorilla trägt, dann sollte jedem klar sein. Dieser Mann hat sich für das Thema Steuern nicht nur irgendwann interessiert, sondern er hat sich in das Thema Steuern wirklich verliebt. Er ist jemand, der die Steuerlast wahrscheinlich nicht nur drastisch senken kann, sondern sie wahrscheinlich auch in vielen Fällen ordentlich vermeiden kann. Er verbindet für sich eigentlich eher diese klassische Steuerberatung mit wirklichem Zukunftsdenken. Daher ist er definitiv ein Mann, wenn es ums Thema Krypto geht. was er rund um sein Lieblingsthema schon alles auf die Beine gestellt hat, vor allem, wie er überhaupt zu diesem Lieblingsthema gekommen ist, wo voll jeder von uns sagen würde: Steuern, Das muss ja wirklich mal nicht sein. Darum geht es auf jeden Fall. Heute schnappt ihr daher gerne noch Fix einen Kaffee, spitzt, die Ohren und damit herzlich willkommen an den wirklich sehr kreativen Steuerexperten und Kryptopionier Dirk Winkler.

Dirk Winkler: Hallo, vielen Dank für die Einladung.

Carolin Zimprich: Ja schön, dass du dir die Zeit dafür nimmst, und lass uns doch direkt mal in das Thema einsteigen. Wie Also, ich kenne einige Steuerberater, und ich glaube, jeder von Ihnen würde sagen, wenn ich nochmal nochmal wirklich die Möglichkeit hätte, eine andere Berufswahl zu treffen. Ich würde mich nie wieder für diesen Bereich interessieren. Ich würde es nie wieder machen. Hätte ich mal was anderes getan? Erzähl mal, wie bist du dazu gekommen zu sagen, Thema steuern? Das ist wirklich der Bereich, in dem ich mich austoben möchte.

Dirk Winkler: Was? und tatsächlich haben die mich dann tatsächlich auch dort genommen. Warum auch immer? und dann bin ich zum Finanzamt gegangen. und tatsächlich habe ich mich dann vom Denken her auf der anderen Seite, also auf der anderen Seite, ist ja die Steuer und ist das Finanzamt und auf der anderen Seite die Steuerberatung, also quasi so ein bisschen der Gegenspieler. dann habe ich mich auf der anderen Seite eher wohler gefühlt also mit den Menschen zusammenzuarbeiten. Das war zumindest irgendwie schon dieser Grundgedanke, dass das später passen könnte. Ich habe also mir den Dienst im Öffentlichen Dienst quittiert und habe mich in die Steuerberatung gestürzt.

Carolin Zimprich: Ich steige mal eben ganz kurz ein. Ich sah mich auf der anderen Seite des Tisches wieder, um mit den Menschen zu arbeiten, Also sprich, wenn man in so einem Institut arbeitet, einer großen Behörde, ist es deiner Meinung nach zwischendurch schon mal ein bisschen gegen die anderen.

Dirk Winkler: Ich habe die Frage nicht ganz verstanden.

Carolin Zimprich: Also wenn du sagst, ich habe mich auf der anderen Seite des Tisches am wohlsten gefühlt, weil ich da mit den Menschen arbeiten konnte.

Dirk Winkler: Ja.

Carolin Zimprich: Für dich in der Zeit, als du in der Behörde beim Finanzamt gearbeitet hast, eher so ein Gefühl von da arbeite ich eher gegen die Menschen.

Dirk Winkler: Das habe ich so nie wirklich hinterfragt. Möglicherweise kann es auch das sein, aber es war eher die Tätigkeit, man bekommt ja dort die fertige Steuererklärung vorgesetzt und muss sie prüfen oder eben auch als in der Betriebsprüfung. Grundsätzlich ist Das nicht uninteressant, weil Man hat ja eben den. was die Menschen erlebt haben, was die Menschen verdient haben. Das hat man eben auf dem Papier. Ich fand es immer sehr interessant, mich dann eben auch so reinzudenken, was die Menschen so machen. Aber ich kann nicht mit Ihnen zusammenarbeiten, also derjenige, der die Steuern bezahlt, der kommt ja nie zu mir und sagt: Okay, wie. und ich glaube, es war mir damals nicht wirklich klar. Es war eher so eine Bauchentscheidung. Aber der Hintergrund dieser Bauchentscheidung wird gewesen sein. genau das, was du jetzt eben sagst, dass ich lieber mit den Menschen zusammengearbeitet habe, also mit ihnen eben auch, was geschaffen habe, und später eben ein gemeinsames gemeinsamen Mehrwert zu erschaffen.

Carolin Zimprich: Wobei ich es auch damals spannend finde, dass Behörden etc. Ja gar nicht untereinander vernetzt sind und rechts gar nicht weiß, was links macht. Das ist so. In meinem digitalen Herzen existiert sowas ja irgendwie gar nicht. Das finde ich total spannend. Dass das in diesem Zeitalter immer noch so ist, gerade in Behörden. Du hast also zu dem Zeitpunkt für dich erkannt. Okay, ich muss da weggehen und hast dich auf die andere Seite des Tisches begeben. Wie ging dein Weg dann weiter? Dirk.

Dirk Winkler: Man und die Prozesse innerhalb des Unternehmens zu durchleuchten. und so ist es für mich insgesamt rückblickend sehr gut gewesen, dass ich halt diesen Schritt gewählt habe, weil, so habe ich nachher dieses Thema Finanzamt, also die Behörde, von innen. Ich habe die Steuerberatungskanzleien gesehen, aber eben auch diesen wirtschaftlichen Ansatz, weil grundsätzlich, ich habe ja Finanzamt gelernt, und da lernt man über Wirtschaft ja eigentlich eher nichts, sondern eher: wie Wie funktionieren die Steuergesetze? Wie funktioniert eben auch eine Verwaltung, also Verwaltungsgesetze? Aber warum überhaupt. warum überhaupt jemand Geld verdient, nachher also wirklich in diese Firmen reinzuschauen. Das ist mir eben dort gelungen. Das war wahnsinnig spannend. Ich war auch eben in einer kleineren Kanzlei und wo ich wirklich auch durchaus diesen. wo ich durchaus neugierig sein durfte. und ich glaube, diese Neugier und die Erlaubnis dazu, Das hat ganz viel geholfen, dass ich mich halt gedanklich in diesen Firmen austoben konnte und sie verstehen konnte.

Carolin Zimprich: Du hattest dann natürlich ein richtig schönes breites Spektrum, einen richtig guten Überblick über all diese Bereiche. und jetzt ist natürlich so der Schritt zu. Ich arbeite für eine Kanzlei noch mal eine ganz andere Entscheidung zu. Ich mach meine eigene Kanzlei auf.

Dirk Winkler: Ihr merkt schon, Das ist ineinander verzahnt. Wirtschaftsprüfung. Steuerberatung ist oft ineinander verzahnt. Also, die meisten, die dort tätig sind, machen irgendwann Ihre Steuerberaterprüfung. und möglicherweise machen Sie irgendwann ihr Wirtschaftsprüferexamen. Das habe ich aber nie angestrebt. Ich habe mich also nachhaltig, doch irgendwie in dieser Steuerberatungstätigkeit gesehen. Somit habe ich dann auch die Tätigkeit irgendwann gewechselt und bin wieder in die Steuerberatung gegangen und nach ein paar Anstellungen nach ein paar Ortswechseln. Genau, man will ja eben auch zwischendurch mal was sehen. Also, ich bin zwischendurch in ein paar Städten in Deutschland gewesen. habe ich mich dann selbstständig gemacht, weil ich gemerkt habe. Okay, ich möchte nicht mehr den den Weg von jemand anderem oder den Traum von jemand anders verfolgen. Ja, da habe ich eben dieses Warum irgendwann nicht mehr gesehen und habe mich somit im Jahr 2.015. Also, ich habe dieses Jahr Zehnjähriges dann selbstständig gemacht. Auch hier habe ich mich erst, naja, ich sage es mal ein bisschen wertend einfangen lassen also tatsächlich dafür entschieden, als freier Mitarbeiter in einer Kanzlei zu arbeiten. Das war aber insofern nicht schlecht. weil die Tätigkeit, die ich dort gemacht habe. Ich habe viel mit Menschen zusammengearbeitet, also mit Kunden, die im Bereich Persönlichkeitsentwicklung sehr interessiert waren. Da kamen auch die ersten Bereiche. und danach, nachdem dann mein zweites Kind, meine Tochter geboren wurde, habe ich mir gesagt, Okay, ich möchte mein Leben nicht verkaufen. Ich möchte tatsächlich möglichst viel Zeit auch so mein Privatleben haben und mich deswegen halt nicht so einspannen lassen, habe ich dann eben voll selbstständig gemacht.

Carolin Zimprich: Du hast 2 ganz wichtige Aussagen zwischendurch gerade mit getroffen. Also, A: einmal, ich möchte nicht den Traum der anderen leben dieses. Ich möchte nicht mehr den Traum der anderen leben, sondern ich will meinen eigenen Traum umsetzen von, du hast im Finanzamt gearbeitet, über die Wirtschaftsprüfung wieder zum Finanzamt. Zurück zur Prüfung vom Steuerberater. Also da an der Stelle erst mal herzlichen Glückwunsch zum zehnjährigen Jubiläum. Es gibt ganz ganz viele Unternehmen, die schaffen das nicht. Die machen. Nach 2, 3, 4 Jahren stellen sie fest, verdammt. Irgendwie hat das alles nicht so funktioniert Also von daher chapeau die Zeitspanne, bis dass du für dich wirklich die Entscheidung getroffen hast. Ich gehe jetzt hier meinen eigenen Weg. Jetzt muss ich mein eigenes Ding wirklich machen. Ich will einfach noch viel mehr von All dem haben und erleben. Wie lang war der Abschnitt. Wie viel Zeit hat das für dich also in Anspruch genommen, ist schlecht ausgedrückt, Aber einfach mal um so eine zeitliche Abfolge zu bekommen, für den einen oder anderen.

Dirk Winkler: Ja, ich denke ja schon, dass es irgendwie zum Ende der Stuhle schon in mir geschluppert hat.

Carolin Zimprich: Ja.

Dirk Winkler: Von von der Erziehung, von der Prägung, von den Menschen. dass man anfängt zu arbeiten. Man ist angestellt, und dann hat man einen Betrag X, den man vielleicht maximal verdient. sowas, was vielleicht auch in der Zeitung steht, wie viel man dann als Steuerberater oder was auch immer verdienen kann, aber eben die Möglichkeit oder die Tatsache, dass es ja wirklich keine Deckelung gibt. Das ist mir erst sehr viel später klar geworden.

Carolin Zimprich: Ja.

Dirk Winkler: Also. es war ja der Prozess. Es war sicherlich alles vom seit Ende der Schule bis zum Selbstständigmachen oder bzw. auch darüber hinaus auch über den heutigen Zeitpunkt hinaus natürlich ein immer weiteres werden. Es kommen immer neue Erkenntnisse. Man jeden Tag versteht man Sachen neu. die man vorher vielleicht auch einfach als Binsenwahrheiten wahrgenommen hat.

Carolin Zimprich: Klar. Ja, sicher. Also, da passieren ganz ganz viele Dinge, wo man immer wieder schöne, neue Blickwinkel bekommt, und das finde ich ja auch das Schöne am Netzwerken, dass man immer wieder auf andere Menschen trifft, immer wieder andere Blickwinkel bekommt. und merkt. Ach krass. Aus der Perspektive könnte ich mir das auch mal angucken. Aber nochmal zu meiner Frage zurück: Wenn Du, jetzt abschätzen würdest von von Schule. Du bist ins Finanzamt rein zu. Du hast dich selbstständig gemacht, wie viel Tage, Wochen, Monate jahrelang dazwischen.

Dirk Winkler: Bis zum selbstständig machen, 14.

Carolin Zimprich: Für 2.001 bis 2.015. Ja krass.

Dirk Winkler: Ja.

Carolin Zimprich: Also, ich glaube, das ist ne. Also, ich finde es immer ganz wichtig, dass man solche Zahlen zwischendurch mal so mit reinwirft, damit man mal so ein Gefühl davon bekommt, was alles dahinter steckt. Was in dieser ganzen Zeit passiert ist, was man in der ganzen Zeit gelernt hat, wie man sich entwickelt hat, was einfach alles dazugekommen ist, weil ganz ganz viele da draußen träumen, Ja, von dieser einen magischen Nacht, dieses Overnight success, wo ich immer ganz klar sage: Ja, natürlich, es gibt diesen magischen Moment, wo man plötzlich aufsteht und die Welt fühlt sich vielleicht anders an, weil eine Lounge richtig cool war. richtig tolle Klienten mit dazugekommen sind, ganz tolle Aufträge Projekte reingerasselt sind, irgendwie plötzlich an einem Morgen. Aber damit all das passiert, müssen ja all diese Vorerfahrungen, die vorher passiert sind, irgendwo mal gewesen sein, und die nehmen einfach Zeit in Anspruch und darüber reden einfach ganz ganz, viele, sehr selten oder fast gar nicht. dass für viele da draußen der Anschein entsteht. Das war so mit einem Fingerschnips, so wie die bezaubernde Gini, die einfach so die Arme kreuzt, einmal Qing Macht. und plötzlich ist das Leben schön. und so ist es ja einfach nicht. Also, 14 Jahre war für Dich im Prinzip so der weg, bis das für dich klar war. So, ich mache mich selbstständig. und jetzt starte ich hier sukzessive meinen Weg. Pflaster, mir wirklich Stein für Stein, meinen eigenen Weg und setze so wie du es vorhin gesagt hast, nicht die Träume der anderen um mein Eigen, sondern meine eigenen.

Dirk Winkler: Ja, so denke ich, rückblickend manchmal auch. Ich hätte das Ganze ja auch von vornherein anders machen können. Wäre ich Dann aber hätte ich mich direkt nach dem Abitur selbstständig gemacht. Also einmal war die Zeit ja eine ganz andere. Wir hatten ganz andere Möglichkeiten. aber wäre ich dann? Wo wäre ich dann heute? Ja, Möglicherweise wird dann über Nacht reich geworden Hätte ja sein können? Vielleicht wäre Ich hätte ich sehr rechtzeitig in Kryptowährung investiert, weil ich früher auf dieses Thema aufmerksam geworden wäre, und wäre jetzt steinreich. Die andere Frage Hätte es mir gut getan. Hätte ich damit umgehen können, wäre ich damals schon dafür bereit gewesen, wie ich heute dafür bereit bin.

Carolin Zimprich: Ich glaube ja nicht. Es geht aus reinem Zufall. Ich glaube also, ich glaube ja wirklich, dass die Dinge einfach alle so passieren müssen, wie sie einfach irgendwie so passieren. Irgendwo geht eine Tür zu, dafür geht eine andere auf, dafür können wir andere Türen letztendlich oder andere Räume wieder betreten und dass man irgendwie, ja, also, sofern man auf sich hört und auf sein Inneres, so wie du es in der Finanzbehörde ja auch gemacht hast und gemerkt hast. Nee, Irgendwie gehöre ich hier nicht hin. Ich muss was anderes machen. und da fand ich auch gerade nochmal spannend, dass du sagtest, dein Umfeld hat dich ja geprägt. Da hat man so gewisse Dinge mitbekommen, wie das Leben so verläuft, wie Verdienstmöglichkeiten sind, Was sich so gehört? Welche Glaubenssätze sind dir so im Nachgang noch im Kopf geblieben? Wo Du sagst also, die betreffen dich heute zwar nicht mehr, aber ich weiß, dass ich das damals ganz ganz oft gehört habe.

Dirk Winkler: Also mein Umfeld von damals. Zum einen eben meine meine Eltern sind beide keine Unternehmer. Deswegen haben Sie mir jetzt nicht etwas mitgegeben, was ich jetzt heute vielleicht weiß. Also ich musste es mir so selbst sag ich mal aneignen. und mein Umfeld, meine Freunde von früher hatten eben auch nicht diese unternehmerische Basisprit, sich selbst zu sich selbst zu verwirklichen. Also das bedeutet, wenn ich früher in die Zukunft geschaut habe, gedacht. Okay, Ich würde gerne Ausbildung und Studium bei der Bank machen. Dafür waren meine Noten aber viel zu schlecht beim Finanzamt hat mich, dann hat man mich dann freundlicherweise genommen. Aber dort hält man sich natürlich etwas. Ja in der. ich kann mich daran erinnern: wenn man damals. das ist eine Zahl, die ich vor Augen habe. Wenn man damals in der Rechtsberatung nur angefangen hat, konnte man sechsstellig verdienen, als Einstiegsgehalt, was das Ganze dann in der Spitze bedeutet hat. Das war für mich noch nicht klar. Also, wenn man heute weiß, dass vielleicht ein Investmentbanker so ein richtig erfolgreicher, ja viele eine Million pro Jahr verdienen kann. Das war mir damals nicht klar. Also mein Denken war eigentlich eher. Es gibt ein Man. wo, man, sage ich mal, über dem Durchschnitt der Menschen war, aber eben auch noch lange nicht irgendwo, wo jetzt richtig reiche Menschen stehen.

Carolin Zimprich: Ja, spannend, also sein Leben zu verkaufen und was die richtig reichen können. Also woran ich mich zum Beispiel so ein bisschen erinnern kann, ist so dieses. Das sind die anderen. Das ist für uns nicht möglich. Also bei mir ein ähnlicher Werdegang. Ich habe tolle Eltern. Die haben sich wirklich ein Bein für uns ausgerissen. und was die so, wenn man so überlegt, in den 70er ein Haus gebaut, krasse Zinsen. Die haben irgendwie trotzdem immer irgendwie zugesehen und haben es geschafft, dass trotzdem irgendwie vorne und hinten wirklich alles funktioniert. und doch war das immer ein bisschen von. Das ist für die einen möglich, und das ist für uns möglich. Also, ein bisschen Schustern bleibt bei Deinen Leisten. Das sind hier unsere Möglichkeiten, Wo mir recht früh auch glaube ich, irgendwie immer schon klar war, das ist doch totaler Quatsch. Das stimmt, doch glaube ich gar nicht. Irgendwie. Ich wusste aber gar nicht, wie ich das hinterfragen kann, ob ich das hinterfragen kann und was ich so unwahrscheinlich spannend finde. Es ist egal, mit welchem Unternehmer ich mich so unterhalte, ich würde sagen, 99% sagen, ich komme nicht aus einer Unternehmerfamilie. Ich hatte keinen, der mir das gezeigt hat. Da war ich nicht auf einer Unternehmerschule, wo ich dieses Alphabet, von was man machen muss. wenn man sich selbstständig macht. Ich musste mir das alles selber beibringen. Ich musste mir das selber draufschaufeln und gucken, dass ich mich von diesem Geräte drumherum, dass ich mich davon nicht belatschern lasse, dass ich mich davon nicht beeinflussen lasse und trotzdem meinen eigenen Weg gehe.

Dirk Winkler: Ja ja, Gehe ich absolut mit. Also auch mit dieser Beobachtung früher, da gibt es Menschen, die haben große Häuser, Die haben große Grundstücke, die stehen, wo die Aussage war, okay. Das ist der, der ist vielleicht Bankdirektor. sodass das, halt schon eine gewisse Kluft. Eine gewisse Kastengrenze war. dass man da sich selber gar nicht so überwinden konnte. und ja, jetzt sagst du tatsächlich diese Unternehmerschule. Es gibt zum Beispiel ein Mba-studium, was du machen kannst, und dass das vielleicht eben so der Ansatz war Früher: okay, Wie kannst du halt eben diese Grenze. Wie kannst du in die nächste Kaste aufsteigen? Vielleicht dadurch, dass du sowas machst, dadurch, dass du irgendwelche Studien machst oder Studium abschließt. Nein, es ist ganz oft nicht viele, die eben durch die Schule des Lebens geprägt wurden und wie man Halt heute erkennt, die andere Tugenden an den Tag legen, wie Stetigkeit, Disziplin, wo es halt nicht darum geht, was man irgendwann mal gelernt hat. sondern was man eben an Werten hat, und ja, sicherlich auch an Möglichkeiten. andere die Kompetenzen anderer Menschen zu brauchen. zu benutzen und das Netzwerk, wie du auch schon sagtest. Wir beide kennen uns ja eben durch ein Netzwerk. Wir sind uns ja nicht zwischendurch mal beim Edeka-band weggelaufen.

Carolin Zimprich: Nee, und dann müsste man sich auch da die Frage stellen: Wenn ich durch den Edeka laufe, mit welchem Fokus laufe ich da durch, und welcher Mensch, fällt mir dann wirklich so in meinen Blickwinkel, dass ich ihn als solches dann in dem Moment, dann in dieser Szenerie letztendlich wahrnehme. Also, das finde ich auch immer ganz spannend. Wo an welchem Ort treffe ich welche Menschen? und wo bringe ich Sie vielleicht auch, mit welchen Themen in Beziehung.

Dirk Winkler: und. und das andere ist, diese Möglichkeiten zu sehen und wahrzunehmen.

Carolin Zimprich: Ich. Ich mag mich da gar nicht ausnehmen. Wir haben ganz oft immer dieses, dass wir in so einer Art Schubladendenken irgendwo sind. Also es ist ja tierisch einfach, sich so Schubladen letztendlich zu bedienen, zu sagen: So, ich glaube, den mag ich, und den mag ich wahrscheinlich irgendwie nicht. und trotzdem einfach mal zu überlegen. Okay, welche Persönlichkeit, wer könnte denn letztendlich wirklich dahinter stecken und was ich schon zwischendurch immer mal mache, ist, wenn man irgendwo im Supermarkt steht. Deswegen finde ich das Beispiel so schön, und du stehst an der Kasse, und die Schlange ist etwas länger. Ich fange zwischendurch einfach mal mit den Menschen an zu reden, also weil jedem ist ja ja langweilig. Keiner hat irgendwas zu tun und dem ein oder anderen einfach mal ein Gespräch aufzwingen, ist ja manchmal auch ganz lustig. Also, irgendwas ergibt sich immer entweder guckst bei denen in den Warenkorb und kannst sagen: So, ja, Heute gibt es also Spaghetti Bolognese oder so. Also, du kannst halt irgendwie immer irgendwie einen Anfang machen. und das ist total spannend, was sich daraus ganz oft irgendwie ergibt. Also meine Erfahrung, zumindest.

Dirk Winkler: Ja absolut ergebe sich daraus Freundschaften, Liebschaften oder eben auch unternehmerische Möglichkeiten. Aber diese Offenheit, diese Neugier ist eine Grundvoraussetzung.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. Ja, und so wie du es vorhin schon sagtest, man kann das Ganze studieren. Aber das ist halt einfach theoretischer Natur. Also das echte Leben, wie dann Unternehmertum wirklich funktioniert, mit all seinen Höhen und mit all seinen Tiefen sieht dann nochmal einfach völlig anders aus als wenn ich irgendwie versuche, in einem Unternehmen nach Lehrbuch irgendwie. Ich glaube, das hat, glaube ich, noch nie funktioniert und wo ich das anspreche, Höhen und Tiefen. Also, jetzt hat sich für dich der Weg, ja quasi, ja. Immer. Schön weiter nach vorne entwickelt, also Schule, Finanzamt, Wirtschaftsberatung, Steuerberater gemacht. Selbstständigkeit, Da würde man sagen: So, das ist ja mal eine krasse Lernkurve nach oben. Aber da wird es auch Zeiten gegeben haben, wo du dich wahrscheinlich selber mal hinterfragt hast, und auch nach der Gründung wirst du mit Sicherheit mal Momente gehabt haben, wo du dachtest. Ach meine Güte. ich zum Beispiel, und das finde ich immer wieder so bemerkenswert, auch an Kanzleien und Co. Also, wenn wir sie zu Hause so den Briefkasten öffnen, Es gibt ja so einen Typus von Brief, den möchtest du da eigentlich gar nicht drin haben. Also wenn du schon so recycelfarbenen Briefumschlag siehst, dann weißt du ja schon. es ist definitiv mal kein Liebesbrief, den ich heute haben wollte. Diese Briefe findest du ja eigentlich nur in deinem Briefkasten, weil du mit Sicherheit von deinen Klienten letztendlich die Post nach Hause bekommst, sofern es noch postalisch verschickt wird. Wie Switcht man diesen Gedanken um, also dass man weiß, es ist ja einfach nur reines Arbeitsmaterial. Also, ich glaube, jeder kann diese Frage bestimmt, oder auch dieses Gefühl bestimmt verstehen zu sagen: So nee also, komm. Also, das ist jetzt post, die ich heute wahrscheinlich gar nicht haben wollte. Mit großem Glück war es nur die Kfz-steuer, die dann in die dann auch netterweise verschickt wurde. Aber wie war dieses Gefühl vielleicht vor einiger Zeit für dich? und wie hat sich das einfach mit der Zeit entwickelt.

Dirk Winkler: Also eine Episode aus der Vergangenheit. Ich habe mich gerade selbstständig gemacht, habe dem als freier Mitarbeiter in der Kanzlei gearbeitet. Ich hatte für eine Anwaltskanzlei habe ich eben den Steuerbereich aufgebaut und dadurch ergaben sich auf einmal sehr viele Mandanten. Das war im Bereich Network Marketing und viele Vertriebspartner von großen Unternehmen, die dann eben steuerliche Beratung benötigten. und das war in diesem Fall dort war es halt eine Büchse der Pandora. Es war so viel Arbeit, die auf einmal auf uns einströmte, die wir schlicht nicht bewältigen konnten. Das kam in dem gleichen Jahr, wo mein Sohn geboren wurde, 2.016 gleichzeitig noch ein paar andere Herausforderungen. Also, meistens kommt es ja dann wirklich alles auf einmal. und nach einem halben Jahr habe ich dann realisiert, dass ich von dem von meinem Sohn gar nicht so viel mitbekommen habe, weil ich nur gearbeitet habe. Diese Arbeit musste erledigt werden. Ich. das ist das, was ich vorhin sagte, nicht den Traum von jemand anders oder das Ideal, das Ziel von jemand anders zu verfolgen. Was mache ich denn hier? Ich verpasse gerade mein eigenes Leben. und das war eben der. und das war dieser Tag, den wahrscheinlich viele Kunden von uns kennen, wo man dann auf einmal wie so ein Häufchen Elend zusammengekauert in der Küche sitzt und weint und das Ganze einfach mal rauslassen muss, weil es mal, weil man es realisiert. und das war so. Der Punkt so geht es nicht. Also hier muss sich was ändern. Also dieser eine Weg? Okay, ich hätte immer weiter gearbeitet, immer mehr mehr auch immer mehr verdienen und Erfolg, wenn es gut klappt. Aber für welchen Preis? und zum Glück hat mir das Leben halt einen Stein in die Speichen Geschmissen mich fallen lassen. und ich habe gesagt: Okay, jetzt musst du anders. Also als 2 Jahre später, meine Tochter geboren wurde, habe ich gesagt: So nicht. Ich nehme mich hier ein paar Monate komplett raus, liebe Mandanten, dass ihr Bescheid wisst, wir machen das alles ein bisschen später, wenn die Hütte brennt. Klar ruft mich an, Aber bis dahin läuft hier mal ein paar Monate, gar Nichts war für alle. Okay.

Carolin Zimprich: Spannend, oder? Also, dass, sobald man offen in die Kommunikation geht und die Menschen mitnimmt, jeder dafür Verständnis hat, dass es auch einfach irgendwie immer anders geht. Würdest du dich denn rückblickend zu der Zeit, wo du gerade sagtest. dann sitzt du am Küchentisch, hast im Prinzip den Kopf in beide Hände vergraben, Weißt irgendwie nicht vor nicht zurück, Würdest du dich zu dieser Zeit als Workaholic bezeichnen.

Dirk Winkler: Ja, ja, kann man so nennen, arbeiten als sucht. und man verrennt sich, man weiß gar nicht mehr, was man tut ja morgens hin, und es war, es war eben auch nicht. Es war auch nicht schlimm. Es hat. Es hat mich jetzt nicht von der Energie her so fertig gemacht. Aber ich habe eben von von 8 bis 8 gearbeitet, manchmal auch noch am Samstag. und natürlich habe ich eben von allem Drum zu nichts mitbekommen. Workaholic. Ich glaube, das ist die Definition davon.

Carolin Zimprich: und ich glaube, das ist das, was bestimmt vielen da draußen passiert, dass Sie die Idee haben von, ich mache mein eigenes Ding. Ich will mich selbstständig machen. Ich lebe meinen eigenen Traum und irgendwie plötzlich von einem Hamsterrad ins nächste springen, das Wahrscheinlich erst mal gar nicht mitbekommen. denn so wie du es gerade sagtest. Also, es hat sich ja nicht schlecht angefühlt, das, was du tust, das ist ja, was was du total gerne machst. Du hast dich ja um all diese Steuerangelegenheiten ja total gerne gekümmert. und auch ich Wenn mich Kunden fragen: Ach, Carol, kannst du mal eben schnell irgendwie läuft der Funnel nicht. Ich habe da mal eine Marketing-frage: Was würdest du meinen? Können wir das noch irgendwie anderweitig optimieren, oder das Tool läuft nicht. Wo muss ich denn da klicken? Also, all die Dinge, die wir ja machen. Also Dafür sind wir ja angetreten. Deswegen haben wir gesagt, wir machen uns damit selbstständig machen, da unser eigenes Ding, weil wir diese Dinge einfach lieben, weil sie uns einfach natürlich irgendwo was zurückgeben. Aber ganz viele haben für sich, glaube ich, echt nicht auf dem Schirm, dass sie, wie ich gerade schon sagte, mir nichts, den jetzt plötzlich im nächsten Hamsterrad hängen und gar nicht merken, dass sie nur noch rotieren und überhaupt gar kein wirklich freies Leben in dem Moment mehr wirklich mitbekommen. Ist dir das wirklich einfach so aufgefallen? Hat sich das eingeschlichen? War da eine spezielle Situation, dass du für dich gesagt hast: halt. Stopp. So geht es nicht.

Dirk Winkler: Ich. Aber nein. oder? Ich sollte 2 Sachen nacheinander machen. Es ging nicht. und daran. es ist mir vorher nicht aufgefallen, dass es falsch war, dass es zu viel war. Ja, das Leben war voll. Ja, es war, es war Belastung, aber dass es halt zu viel war, oder dass ich das ändern muss, war mir nicht bewusst. bis es sich auf einmal so Scheiße anfühlte. und daraus, dann habe ich ihn umgesetzt und geändert.

Carolin Zimprich: Was hast du dann gemacht? Also, es sind ja, wenn ich das jetzt mal so von außen betrachte, in dem Moment, ja, klassisches Burnout. Ja. wie hast du angefangen? Danach für dich wieder in Achtsamkeit zu gehen? Was hast du für dich getan? Also weil einfach nur wenige arbeiten, wird es nicht gewesen sein.

Dirk Winkler: und tatsächlich, ich hing ja an der Kanzlei als eben als Befreier, Mitarbeiter, aber dennoch lag es ja an mir, die ganzen Steuerangelegenheiten zu erledigen oder zumindest zu managen mit den Mitarbeitern dort. und eben ich bin dann halt immer ins Gespräch gegangen mit dem Chef der Kanzlei und gesagt, ich ändere das jetzt. Es geht nicht mehr anders. Ich kann, Ich wollte auch nicht. ich wollte auch nicht weniger machen, sondern ich wollte es Ihnen abwickeln. und ja, der war natürlich nicht glücklich. Ich habe diesem Gespräch natürlich auch nicht wohlgesonnen entgegengesehen oder habe mich nicht drauf gefreut, aber es war eben erforderlich. und danach war es einfach eine Befreiung. Danach habe ich eben angefangen mit meinen eigenen Kunden, die ich zum Teil schon hatte. Ich habe gewusst, Okay, Irgendwas wird sich halt schon ergeben. Also irgendwie wird halt wird halt Geld reinkommen. Ja damals eben auch als Alleinverdiener mit Immobilie. Also, natürlich war das halt nicht die optimale Basis dafür, aber es war immer klar: Als Steuerberater hat man eigentlich eine komfortable Situation, dass wenn man sich. oder wenn man mal kurz aufzeigt, wie man dann von alleine zu einem kommt, sodass es zumindest reicht, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Carolin Zimprich: Sicht.

Dirk Winkler: Ein. Die Tatsache, dass ich den Rest abzuwickeln hatte, also zumindest Übergangszeit. So. und danach war die Situation, dass ich von zu Hause aus dem Arbeitszimmer raus, eben als ja meine eigenen Kunden bearbeitet habe, deren Steuererklärung deren Jahresabschlüsse betreut habe. und das, was du eingangs bereits sagtest, was mir eben auch immer Spaß machte, halt eben mit den. Das waren ja. Woher kamen die Kunden? Das war etwas, was sich halt immer mal irgendwie ergeben hatte. Das waren teilweise Freunde, die ich Halt aus privatem Antrieb kannte, wo man sich Halt abends oder in der Mittagspause, mal irgendwo zufällig nebeneinander Saß beim Essen und ins Gespräch gekommen ist und mit denen dann zusammen Lösungen zu erarbeiten für Probleme, die meist da waren. Also meistens kam es daraus, dass man sagte, okay, gut. Ja, ich kann dir helfen bei dieser Situation, die du gerade hast. und das war eben das, was mir Spaß machte. Also, man kann eben schauen, Es gibt Sachen, die man tun muss, was eben Buchhaltung ist, was eben Steuererklärung ist, was Jahresabschlüsse zu erstellen ist. und ja, klar, Du zum Beispiel, auch die Sachen, musst du zum Finanzamt bringen. Ohne geht es nicht. und alleine machen. Willst du es nicht? Also, deswegen hast du idealerweise einen Steuerberater, dem du da vertrauen kannst. Aber wenn der dir halt eben diese Sachen serviert. und dazu seine opulente Rechnung, sagst du auch. Na gut. Ist das wirklich so erforderlich? Idealerweise hast du ja den Steuerberater, der den Mehrwert, den er dir bringt, dass du damit seine Rechnung zumindest bezahlen kannst. Das war immer auch mein Ansatz. Ich kann nicht für jeden zaubern. Also, es ist nicht für jeden möglich, aber idealerweise manchmal sind es ja so diese kleinen Stellschrauben, aber dafür muss man eigentlich immer in die Zukunft sehen. Für die Vergangenheit kannst du nur die Scherben zusammenkehren. Aber dieses für die Zukunft jemanden aufzustellen, das ist das, was eben Spaß macht.

Carolin Zimprich: Sorry, wenn ich dich da kurz unterbreche. Ich glaube, das ist ein Ansatz, den viele viele Steuerberater da draußen leider gar nicht so häufig beherzigen, sondern sie verwalten ja meistens irgendwie Belege und verwalten die Zahlen und haben dann halt irgendwie ein Ergebnis danach. und dann ist das einfach so, wie es ist. wo ich immer vorher denke. So. Aber es heißt doch Steuerberatung. Also lass uns doch Mal im Vorwege darüber reden. Was können wir tun, damit wir vielleicht irgendwie nicht in diese Gasse reinlaufen, damit wir vielleicht nicht irgendwelche Gelder ausgeben, die wir vielleicht auch hätten anders für irgendwas anderes aufwenden können. Das finde ich total spannend. meistens die Dinge im Hintergrund nur verwalten als zukunftstechnisch mal nach vorne zu gucken.

Dirk Winkler: Ja. Also wenn ich mir jetzt so in einer etwas Böse gesagt, eine Stapelkanzlei anschaue, dann besteht die ja eben aus ein oder mehreren Steuerberatern oben als Kopf, die den Namensgeber der Kanzlei sind, und dann halt eine ganze Menge Buchhalter, Steuerfachangestellte, Fachwirte, Angestellte, Steuerberater, vielleicht die, die Ameisenarbeit machen, also wir halt eben Buchhaltung etc. Machen. Die Steuerberater sind oft eben diese Manager der Kanzlei und dadurch, dass halt untenrum diese Arbeit gemacht wird. Damit verdient man eigentlich das Geld und die Beratungsstunde Klar, die würde dich natürlich eben auch Geld Kosten, aber mehr verdienen wir eigentlich mit diesen klassischen Sachen, die zum Finanzamt gebracht werden müssen. Also kann man sich natürlich eben auch ganz gut darauf konzentrieren und seine eigenen Arbeitsstunden idealerweise für das Management für die akquise Optimierung der Prozesse aufwenden, als dass man sie selber in eigener Beratung beim Mandanten aufwendet. Klar kann ich machen. Ich habe es eben auch gesagt, Es macht mir Spaß, und ich gehe davon aus, grundsätzlich, dass es meinen Kollegen auch sehr viel Spaß macht. Aber ganz oft kommt man, wenn man eine größere Kanzlei hat, mit 10, 30. Wie viele auch immer Mitarbeiter kommt man eben aus diesem Hamsterrad, dass man. dass man halt in der Kanzlei die Feuer austreten muss, weil jemand krank ist, Personal Nöte arbeiten zu verteilen, Man kommt da gar nicht raus. Also, man würde eigentlich gerne sieht vielleicht auch diese Themen, dass man mit dem einen oder anderen einfach Mal sprechen sollte. Vielleicht, dass man mit jedem Mandanten, auch so zum Ende des Jahres, einfach mal so ein Planungsgespräch, so ein Jour Fix hat. wo stehst du eigentlich? Wie war dieses Jahr? Wie ist der Ausblick, Wie planen wir dieses Jahr noch. Was solltest du dieses Jahr noch investieren. um steuerlich dieses Jahr für dich optimal zu gestalten? Ich glaube, das wollen ganz viele da haben viele Spaß dran, aber sie kommen einfach nicht dazu. und eben das, was ich vorher sagte, dass man eigentlich mal in Speck mit dieser Situation, die wir haben, schon ganz gut aufgestellt ist. Also, wir müssen einfach auch gar nicht.

Carolin Zimprich: Ja. ja gut. Das ist natürlich nochmal so ein ganz ganz anderer Blickwinkel dieses. Wie bequem ist es gerade? Was würden sich Klienten wünschen. Wo hätte man, und ich glaube, das macht ja auch immer viel aus, Dieses Empfehlungsgeschäft in irgendeiner Art und Weise so, dieses Ich war bei dem und dem Steuerberater, und der hat das, und das und das für mich erreicht, da kriegen ja ganz, viele immer ganz schnell spitze Ohren und sagen: ja, Dann frage ich da auch gerne mal an. und wenn man sowas natürlich mitbekommt, wie jemand arbeitet, wie sich jemand für seine Klienten natürlich letztendlich interessiert, hat man da natürlich auch, glaube ich, im Hintergrund nochmal ein ganz anderes Wachstumspotenzial. Was in dem Moment, glaube ich, gar nicht so ersichtlich ist, weil es das Badewasser ist, ja ziemlich warm, Man kann ja liegen bleiben, ist ja alles Tutti, wie du es gerade gesagt hast. Warum sollte man sich bewegen? Aber ich glaube, viele sehen die Stellschraube in dem Moment nicht, dass sie die Möglichkeit hätten, sofern man es will. Das ist ja auch nochmal eine Entscheidungsfrage, dass Sie da die Möglichkeit hätten, da natürlich nochmal ganz ordentlich zu wachsen. Du hast dich allerdings auf jeden Fall für viel Wachstum entschieden, denn du bist ja nicht nur klassisch bei den Steuern geblieben, und du darfst mir die Frage zu den schön eingefärbten Briefumschlägen nachher auch noch kurz beantworten, ob du sie genauso gerne magst wie wir. Du hast dich also, wie gesagt, nicht nur für das klassische Steuersystem entschieden sondern dir, ist irgendwann auch Krypto über den Weg gelaufen. Du hast angefangen, Dich für Krypto intensiv zu interessieren hast angefangen darin zu investieren und ja, auch letztendlich nicht nur das, sondern genau in Krypto auch zu beraten, also auch da natürlich wieder auf der Steuerseite und lass uns doch da nochmal ganz kurz reingucken.

Dirk Winkler: Kam auf mich zu und hat gefragt: Wenn ich, kennst du dich mit Bitcoin aus? Ja klar. Ich weiß grundsätzlich, was das ist. Aber worum geht es denn? Ja, ich habe vor ein paar Jahren habe ich ein bisschen investiert und kann ich mir das heute auszahlen lassen. So ganz grundsätzlich. Dann habe ich eben nachgeschaut. und eben also damals gab es halt noch überhaupt keine Literatur dazu. Heute schaut man nach, und man weiß eben, wie Kryptowährungen insgesamt steuerlich behandelt werden. Es gibt Bmf-streiben dazu, also das Finanzamt, hat sich mittlerweile stark ausgelassen. Damals allerdings noch nicht und kam eben zu dem Schluss, wenn man eine Kryptowährung, also zum Beispiel Bitcoin, gekauft hat und länger als ein Jahr abwartet, bevor man ihn wieder verkauft, dann ist der Gewinn steuerfrei. Das habe ich ihm dann so mitgeteilt. und dann hat er mal nachgefragt. Okay. Also wenn ich jetzt in 2.009 für 20$ Bitcoin gekauft habe, und heute verkaufe ich Sie für einen Preis von. sagen wir mal, einer eine Million Ist das, dann kann ich das dann komplett, Muss ich da komplett keine Steuern draufzahlen. Habe ich das gerade richtig verstanden? Ja, Also wenn das so klar ist, ja, wahrscheinlich nicht so, Aber ja, kannst du machen. dann hat er mir das eben bestätigt, dass genau dieser Fall bei Ihnen, der das bei Ihnen der Fall ist, dass dann sogar noch was übrig bleiben würde an Bitcoin. und das hat er sich dann eben ausgezahlt. und dieser Punkt, dass man wirklich überhaupt keine Steuern draufzahlen muss. Das habe ich halt so dermaßen angefixt, weil klassisch ist es so, Wenn du zu mir kommst und sagst, okay, ich habe hier eine eine Million Gewinn. Was kann ich damit machen, Dass ich darauf möglichst wenig Steuern zahlen muss? Dann können wir versuchen das irgendwie. Ja. Aber tatsächlich. Was passiert ist, ist passiert die Besonderheit. Zum einen haben wir eine absolute Nische. Das wird nicht vom Finanzamt als Geld angesehen. Andererseits hat es einen Geldcharakter. und übrigens hat es eine krasse Volatilität, sämtliche Kryptokurse. Wenn wir uns die Vergangenheit anschauen. Also, das bedeutet, haben wir damals im Bett etwas investiert und haben es liegen lassen, dann ist es heute viel mehr wert. und dadurch, dass es. dass wir es verkaufen können, außerhalb eines Jahres steuerfrei, steht ganz klar so im Gesetz, und.

Carolin Zimprich: Da wollte ich nämlich einsteigen, Gerade ich glaube für die einen oder anderen. Deswegen danke für die Beispiele, die du noch mitgegeben hast, denn ich glaube, das ist vielen gar nicht so bewusst, dass man Bitcoin und Co. So ein bisschen ansehen kann wie Brot und Nudeln. dass wirklich dieser Geldcharakter da in dem Moment einfach gerade gar nicht da ist. Aber von daher hast du auch schöne Beispiele gegeben. Man kann es ansehen wie ein Oldtimer oder wie Wein oder wie Öl oder Schmuck oder irgendwas anderes, aber dass es einfach Ein ganz anderer Wertstoff ist quasi so gesehen.

Dirk Winkler: Richtig? und das. es war ja nicht der Gedanke zu sagen, okay, das will ich jetzt in Zukunft machen. Ich fand es für mich selber total spannend, das zu erkennen. auch aus eigenem Investment. Also, ich habe es nie. Ich habe nie deswegen investiert, aus steuerlichen Gründen, sondern weil ich es als Investment von den Chancen her spannend fand. Aber das ist ein wunderbarer Begleitfaktor. Das bedeutet jedem, auch wenn ihr euch Vermögen aufbauen wollt, Ich bin nicht derjenige, der nicht der Maximalist der sagt, bitte geht all in irgendwelche Kryptowährungen. Nein, bloß nicht, aber informiert euch vorher, wie ihr das Ganze steuerlich optimieren könnt. und dann könnt ihr und das ist das Coole daran. Also, wenn man die Einkommenssteuer komplett vermeiden kann, 47% in der Spitze bedeutet im Umkehrschluss. Ich kann meinen Gewinn um 100% steigern. Das ist ein Gewinn, den ich habe, den ich jetzt wieder anlege. Zinseszinseffekt also in der Rente bin ich dann um ein Vielfaches, habe ich um ein Vielfaches mehr Vermögen. und darum geht es mir auch. Das ist ein bisschen. Um nochmal einen Schnitt zurückzugehen. Es ist halt nicht nur die Steuern, um die es mir geht. Es geht eben auch immer ums Business, und es geht im Endeffekt halt eben um den menschlichen Bedarf. und diese Lebensweise muss man immer bei einer Beratung der ganzheitlichen Beratung in die Waagschale werfen.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall krasse krasse Gegensätze. Da Bevor wir’s vergessen: Wir verlinken natürlich alles zu dir auch Thema Krypto und Co. Unten mit in den Shownotes. und wie es am Anfang ja auch schon erwähnt habe, hast auch du einen eigenen Podcast unbedingt reinhören? Definitiv eine Hörempfehlung, Um sich einfach in Sachen steuern, einfach einen Satz heiße Ohren zu verpassen, würde ich sagen: lieber Dirk: Ich hab dir noch was Schönes mitgebracht. und zwar siehst du hier 3 Spielkarten. Du hast einmal eine grüne Spielekarte, dann ein schönes Orange in der Mitte und dann noch ein zartes Rosé, und du hast jetzt die ehrenvolle Aufgabe, dir eine Farbe auszusuchen. und dann sehen wir, welches Spiel wir im Anschluss noch spielen.

Dirk Winkler: Orange.

Carolin Zimprich: Du nimmst doch. Arsch. Wir gucken hinein und wir spielen eine kleine Runde stoppet. Du bekommst von mir jetzt 45 s Zeit und kannst dir hier und jetzt entweder etwas Neues vornehmen. Oder aber Dinge, die du eh schon lange weißt, und nennst uns 3 Dinge, die du ab jetzt in deinem Business oder privat, in deinem Leben nicht mehr tun wirst, weil du weißt, dass sie dich aufhalten. bereit.

Dirk Winkler: Nein. Na klar, ja.

Carolin Zimprich: Auf die Plätze.

Dirk Winkler: Ist.

Carolin Zimprich: Fertig. Los.

Dirk Winkler: Ich sag mal, ganz kryptisch, Zeit mit negativen Menschen zu verbringen.

Carolin Zimprich: Natürlich nicht.

Dirk Winkler: Also.

Carolin Zimprich: Ja.

Dirk Winkler: Möglichst viel, mich mit Menschen zu umgeben. Die Gelegenheiten ergeben sich von dort, von ganz alleine und mich gesund ernähren und viel Sport machen.

Carolin Zimprich: Das klingt doch nach hervorragenden 3 guten Taten für dich. Ich.

Dirk Winkler: Ich möchte das noch begründen.

Carolin Zimprich: Gerne.

Dirk Winkler: Weil ich merke, wenn ich das nicht tue, Also wenn ich nur Müll essen in mich reinschaufel, dann bin ich automatisch Träger. Dann treibe ich automatisch keinen Sport, weil ich keine Lust dazu habe, was aber dazu führt, dass ich eben aus dieser Trägheit heraus ganz viele Sachen liegen lasse und so die schwierigen Sachen, die Herausforderungen, die mein Business, die mein Leben mit sich bringt. nicht angehe, weil sie gerade zu schwierig für mich sind. und auf der anderen Seite habe ich eine habe ich eine Leichtigkeit. und diese Leichtigkeit wiederum setzt eine Spirale in Gang. und der Rest kommt von ganz alleine.

Carolin Zimprich: Wunderbar. 3 Nuggets für Dich und vielleicht auch für den einen oder anderen da draußen, und ich finde es spannend. Du hast was erwähnt, was auch ich ganz oft sage. Wenn du bemerken solltest, du bist die erfolgreichste Person in einem Raum, dann such dir den nächsten, dann Geh weiter und verlasse genau diesen Ort. Es ist schön, dass wir auch da viele Parallelen haben und da so gleich ticken. Das freut mich sehr. Gib doch allen Hörern zum Abschluss nochmal. Vielleicht einen kompakten Satz, mit den Sie unbedingt von dir mitnehmen und beherzigen sollten.

Dirk Winkler: Ich würde sagen, man sollte niemals Angst haben, etwas zu tun, wenn man halt einen Impuls im Leben bekommt. Denk halt, lass es kurz wirken. und wenn es sich dann geil anfühlt. machen es Probier’s aus und dann wird es nicht weiterführen.

Carolin Zimprich: Das ist ein wahnsinniges, schönes Abschlusswort. Wenn es sich Geil anfühlt, dann macht es definitiv Sinn und setze das auch um, und so hoffe ich natürlich auch, dass ihr alle da draußen weiter in die Umsetzung kommt. So wie ich es gerne abkürze. Alles, was du brauchst, ist ein bisschen Mut Folge vom Lieben Dirk. Wie gesagt, alles zu dir und natürlich auch zu mir findest du unten in den Shownotes und freu dich auf die nächste Episode in der nächsten Woche in diesem Sinne, Ich würde sagen, wir sehen uns im Netz.

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