Folge #33
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Millionen, Mindset & Mut zur Tiefe: Eva Breiter & wie sie mit 60+ erneut richtig loslegt

mit Eva Breiter & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Millionen, Mindset & Mut zur Tiefe: Eva Breiter & wie sie mit 60+ erneut richtig loslegt
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🏷️ Business, Marketing & Sales, Stressmanagement & mentale Gesundheit, Gesundheit & Wohlbefinden, Spiritualität & Achtsamkeit, Finanzielle Freiheit & Investitionen, Familie & Beziehungen, Mindset & Persönlichkeitsentwicklung🤝 Präsentiert von NetzwerkGOLD

Darum geht's

Was passiert, wenn Erfolg nicht laut schreit – sondern leise bleibt und trotzdem Millionen bewegt?

In dieser Episode spreche ich mit Eva Breiter über ihren Weg vom frühen Millionen-Business hin zu jahrzehntelanger Kontinuität hoher Umsätze – und darüber, warum echtes Wachstum immer innen beginnt.

Wir sprechen über:
– unternehmerisches Denken jenseits von Hype
– Angst, Emotionen & innere Blockaden
– warum viele sichtbar sein wollen – aber sich selbst noch zurückhalten
– und weshalb Alter im Business keine Rolle spielt, wenn du deiner Energie folgst

Eine Folge für alle, die spüren: Da geht noch mehr – aber anders als gedacht.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Ohne unternehmerisches Denken scheitert Network Marketing – wer mit Ablehnung nicht umgehen kann, hält die lange Aufbauzeit nicht durch.
  • Frag niemals Menschen ohne eigenes Business um Rat – dein Partner meint es gut, aber sein Tipp mitten im Sales-Prozess macht die Verwirrung komplett.
  • Das Alleinsein vor dem PC treibt dich schnell in die Selbstzweifel-Spirale – hol dir Coaches an die Seite, die das Klavier wieder geraderücken.
  • Wenn du deine Identität über Leistung und ständige Verfügbarkeit definierst, brennst du aus und dein Business schrumpft, statt zu wachsen.
  • Emotionen wie Wut, Scham und Angst wegzumeditieren erzeugt nur Druck – lerne, sie zu integrieren statt sie zu ignorieren.

⏱ Kapitel

00:00Millionen-Business in den 20ern: Warum unternehmerisches Denken über Erfolg entscheidet
04:54Vom Internat in Caracas: Wie ein Kind ohne Unternehmer-Eltern die Faszination entdeckte
07:20Alle zwei Jahre neue Wurzeln: Wie das Reisen zum Fundament und zur Falle wurde
12:24Der Corona-Bruch: Reisen, Freiheit und ein solides Business endlich verbinden
19:15„Ich brauche mehr Sichtbarkeit“: Warum die letzte Woche mehr verrät als die Positionierung
24:07Loslassen ohne Netz: Der Struggle zwischen altem Business und neuem Weg
30:19Identität über Leistung: Wie das Immer-verfügbar-Sein Frauen ausbrennt
34:48Der Entkopplungsprozess: „Erst habe ich dir vertraut, dann wieder mir selbst“
46:0160 Sekunden, 3 Skalierungs-Fehler: Entscheiden, ehrlich hinsehen, Klarheit über die Vision

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: In ihren Zwanzigern hat sie ihr erstes eine Million-business aufgebaut und vor über 20 Jahren entsprechend Network-marketing für sich entdeckt. Innerhalb kürzester Zeit entstand daraus ein internationales Team mit einem Jahresumsatz, der seit vielen Jahren stabil zwischen 7 und 10 eine Million Euro liegt. Doch Zahlen sind für sie nie Selbstzweck gewesen. Viele Jahre später hat sie sich parallel ein Online-business aufgebaut und ihre Rolle neu definiert. Als Mentorin für Frauen, die spüren, dass inneres Programm nicht mehr so zum richtigen Leben passt. In ihrer Arbeit geht es daher nicht wirklich um höher, schneller weiter, sondern um Erfolg, der einen wirklich glücklich macht. um emotionale Stabilität und Sicherheit, die allzu oft auf der Strecke bleibt. Herzlich willkommen, Eva, breiter.

Eva Breiter: Vielen Dank für die tolle Vorstellung.

Carolin Zimprich: Ja, ich habe mich total gefreut, dass du gesagt hast, natürlich komme ich in Deinen Podcast auf jeden Fall, und lass uns einfach mal so ein bisschen hinter die Kulissen gucken, was einfach so in den letzten Jahren passiert ist. und so wie ich vorhin schon gesagt habe, In deinen 20ern schon hast du es geschafft, für dich, dein Millionenbusiness durch Network Marketing aufzubauen. ist ja vielleicht für den einen oder anderen, der da draußen zuhört, sagt: ja, da habe ich mich auch schon mal drin probiert. Für mich hat das irgendwie nicht so geklappt. und so was glaubst. Du ist der Unterschied zwischen denen, die sich so richtig ins Network-marketing reinbeißen und zu denen, die sich da oft ganz dran versuchen. und ja, dieses Gefühl von, ich bin wieder gescheitert. Letztendlich erfahren.

Eva Breiter: Unternehmerisches Denken ganz kurz und knapp. Also, ich möchte eine kleine Korrektur machen. Ich habe in meinen 20ern eine Million-business mein erstes eine Million-business aufgebaut, nicht im Network Marketing, sondern es war so ein ganz klassisches Einkauf. Denken, fühlen und handeln gelernt. und auf dieser Basis habe ich dann mein Network Marketing Unternehmen aufgebaut. Soll heißen, Ich bin nicht gestartet, wie die klassische Network Marketing. Das dauert und ganz Viele scheitern daran, weil sie mit Ablehnung nicht umgehen können. und Klassiker im Network Marketing ganz viele können haben dieses unternehmerische Denken nicht. Deswegen war das erst meine kurze Antwort gleich zu Anfang, weil, wenn du mit einem unternehmerischen Auf, dann macht’s richtig? Spaß.

Carolin Zimprich: Ich glaube auch, dass das ein ganz, ganz großer, entscheidender Faktor ist, und von daher finde ich es immer schön, mit unterschiedlichen Menschen immer so die Blickwinkel einfach mal so ein bisschen zu verschieben, damit jeder die Möglichkeit hat, so hinter seine eigene Fassade Mal zu gucken. und vor allem auch danke für die Korrektur, dass es nicht das Network Marketing ganz klassisch letztendlich war, sondern dass es da auch letztendlich mit Produkten ging, die du dann eingekauft und wiederum verkauft hast. Was genau hat dich dazu gebracht? Also wo kam dieser unternehmerische Geist her, dass du in deinen 20ern, wo viele, ja einfach entweder studieren oder sich in den ersten Trainee-jobs oder so ausprobieren. Wo kam dieser Gedanke für dich her. Ich mache nicht das, was alle machen. Ich mache was ganz anderes.

Eva Breiter: Kamen. und da habe ich schon viel gelernt. und ich habe auch die Faszination schon ganz früh gespürt. Mein Vater war kein Unternehmer. Ich bin da so reingepurzelt in dieses Umfeld und habe mich sofort wohlgefühlt und habe gedacht, Boah wie spannend ist, so ganz anders als zu Hause. und ich habe schon also damals mit 10, 11, 12, 13 gesagt, Ich möchte Unternehmerin werden.

Carolin Zimprich: War das dann.

Eva Breiter: Leben.

Carolin Zimprich: und Mini, kleine Blumensträuße, die wir so zusammengebastelt haben, und damit sind wir dann von Haus zu Haus hier in der Nachbarschaft gegangen und haben uns so quasi unsere ersten Süßigkeiten von der Tankstelle finanziert. Also von daher, ich kann das total nachvollziehen, dass man ja da irgendwie von vornherein so ein bisschen anders tickt, ein bisschen anders denkt, vor allem. wenn man zu Hause auch eigentlich anders aufgewachsen ist, sprich ich vermute mal, ihr hattet ein relativ klassisches Rollenmodell zu Hause, weil du vorhin davon gesprochen hast, dass dein Papa kein Unternehmer war. Von daher vermute ich mal, Deine Mama war einfach die Mama zu Hause, die sich einfach um alles gekümmert hat und der.

Eva Breiter: Man hat.

Carolin Zimprich: Um den normalen Lebensunterhalt gekümmert.

Eva Breiter: Ich in dieser klassischen Rollenverteilung. Meine Mutter hat, Ich weiß nicht, also zumindest seit es mich gibt, nie gearbeitet hat, die Familie gemanagt. Wir waren viel im Ausland. Mein Vater, das alle 2 Jahre zu einem anderen Standort engagiert worden. und das heißt also, Ich habe viel von der Welt gesehen. Ich habe oft auch als Kind darunter gelitten, Freunde zu gewinnen, Freunde wieder loszulassen, mich zu integrieren in fremde Kulturen, in fremde Sprachen, in fremde Umfelder und das wieder zu verlassen usw. und gleichzeitig ist das aus der heutigen Sicht mein riesen Fundament, dieses anpassungsfähige und gleichzeitig, ja, dieses. Ich gehe meinen Weg.

Carolin Zimprich: und ja, Also ich stelle mir das schon sehr herausfordernd vor. Wenn so wie du sagst, ungefähr alle 2 Jahre die Wurzeln quasi immer wieder erst mal aus dem Boden raus mussten und wieder anderen Halt an einem ganz anderen Standort finden mussten, war das dann vielleicht auch die Idee deiner Eltern zu sagen. Die Eva ist vielleicht in einem Internat auch ganz gut aufgehoben, damit die so ihren Space hat.

Eva Breiter: Ja ganz sicher. Das war einer der Gründe, und das war in Caracas, in Venezuela. und wie gesagt, da habe ich dann diese Unternehmer, dieses unternehmerische Denken kennengelernt und war sofort fasziniert. Da haben wir nämlich viel mehr. Also das war meine unbewusste Wahrnehmung. Damals, das hätte ich nie in Worte fassen können. Zu dem Zeitpunkt aber da war eine gewisse Kontinuität, da jetzt vielleicht Interpretationsmöglichkeiten, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich heute in meinen 60ern noch mittendrin bin in diesen Businessprozessen, und ich liebe es Also.

Carolin Zimprich: Über dein Alter müssen wir auf jeden Fall später nochmal sprechen. Ich wollte dir da überhaupt mal gar nicht ins Wort fallen. Also, du hast ja vorhin eine Zahl genannt. Ich würde sagen, das ist definitiv gelogen, das einfach nochmal so ein bisschen so ein bisschen am Rande. Ich wollte dich aus deinem Gedanken da einfach auch gerade gar nicht rausreißen. Für dich wird es aber wahrscheinlich in Kindertagen. Ja dieses normal gewesen sein, dass es einfach so ist, dass man alle 2 Jahre einfach umzieht. Von daher war es für dich natürlich wahrscheinlich ein totaler Bruch oder ein totales Novum, es einfach mal kennenzulernen, für einen längeren Zeitraum, einfach wirklich an einem Ort zu bleiben.

Eva Breiter: Absolut fällt mir manchmal heute noch schwer.

Carolin Zimprich: Ja, Also das kann ich mir vorstellen, dass das ja einfach so in einem drin steckt, dass man die Welt bereist, dass man von einem Land zum anderen geht, dass es nicht normal ist, immer wieder an denselben Standort zurückzukehren, irgendwie dass es so im Blut ist, alle Brücken immer abbrechen zu müssen. Hast du sowas bei dir, innerhalb vom Aufbau, dann deiner Unternehmen, muss man ja eigentlich auch sagen: Hast du das da bei dir auch beobachten können, dass du Bereiche, die du quasi privat mitgenommen hast, dass die sich in deinem Unternehmertum auch widergespiegelt haben.

Eva Breiter: Ja, Absolut. Also, wir sprechen ja über eine lange Zeit einen langen Zeitraum in meinen 20ern. Das ist über 30 Jahre her gab es kein Internet. Da gab es gerade mal das Faxgerät, das heißt, die Kommunikationsmöglichkeiten waren ganz anders. Die ganze Welt war anders. Die Grenzen waren noch nicht offen. Es gab die D-mark noch, und das sind alles Umstände, die ein, die ein Unternehmen ganz anders prägen als heute. Im Onlinebereich war Internet schon da. Aber eben dieser Gedanke von Online-business Online-marketing noch nicht ausgeprägt. Auch da gab es diese Zeit dieses zeitgemäße Business oder den zeitgemäßen Businessaufbau, dann kam durch die Corona-krise der Bruch beinahe für uns alle, oder, nicht, Wenn es nicht ein Bruch war, war es zumindest mal ein Umdenken. und dann habe ich, weil ich eben von früheren Zeiten diese Flexibilität in meinem Leben gewohnt war, dieses Online-business kennengelernt und habe gesagt: Ja. und jetzt kann ich beides verbinden. Ich kann dieses dieses Reisen verbinden, diese Freiheit verbinden, diese Flexibilität und gleichzeitig ein solides Business aufbauen. Wie cool ist das denn? und das habe ich dann auch gemacht.

Carolin Zimprich: Sehr, sehr cool. Also, ich glaube, es gab ganz viele, die sich so rund um 2.020 so richtig auf den weg gemacht haben. War das. Denn also? Meine Reise selber ist in 2.006 gestartet, und auch da waren so die multimedialen Möglichkeiten ja noch recht gering. So richtig los ging es so. Ich sag mal so. 2.009, 2.010, ungefähr war das denn für Dich zu dem Zeitpunkt, als wir wussten: hey, da ist, ich sag mal, zumindest schon mal umts möglich. Also lte haben wir ja auch noch nicht so lange zur Verfügung. Aber ich sag mal, wir hatten in 2.010 haben wir Smartphone bei uns. Wir haben zu dem Zeitpunkt ja schon Laptops gehabt, die wirklich gut mobil funktioniert haben. War das für dich vorher denn nie wirklich eine Option? Oder dieser Gedanke daran, wie man es zeitlich und örtlich noch unabhängiger aufbauen könnte. Also war wirklich 2.020 so diese Grätscher da rein, der Moment der gesagt hat: Ach krass, es geht doch eigentlich schon lange viel einfacher.

Eva Breiter: Das habe ich gar nicht so gesehen.

Carolin Zimprich: Weil als Networkerin lebst du davon mit Menschen zu kommunizieren. und ich bin.

Eva Breiter: Das.

Carolin Zimprich: Okay.

Eva Breiter: Das kommt nicht so rüber.

Carolin Zimprich: Spannend. total. Also, ich finde das immer wieder spannend, wie Menschen so einzelne Bereiche für sich erst mal sehen, die für sich selber bewerten und, ja, ohne den Einfluss von außen erst mal überhaupt gar nicht die Chance haben, so den Blickwinkel zu verändern oder den weiterzumachen, und das erst mal für sich so gar nicht so in Betracht ziehen. Also, ich finde das immer total bereichernd, einfach auch genau da mal reingucken zu können. Was hat das mit dir gemacht? Als du erkannt hast? Ach, krass all das, was ich bis jetzt offline gemacht habe. Habe. Was hat sich für dich plötzlich verändert, als du wusstest. Ach, krass, das Ganze geht auch digital.

Eva Breiter: Es war zum einen erst mal gemütlich. Ich war europaweit mit dem Auto unterwegs und habe viel Zeit auf der Straße verbracht. und dann habe ich einfach dieses Gemütliche so schätzen gelernt. ich muss gar nicht mehr wegfahren, und das hat ganz ganz viel gemacht, weil ich hatte plötzlich Zeit. Ich hatte Zeit, mich zum Beispiel auch ganz klar auszubilden. Ich war im Laufe meines Lebens ganz häufig auf Seminaren, Weiterbildungen, Fortbildungen, ob das Leadership war, ob das Verkauf oder whatever war. damit ich mein Team gut betreuen kann. und ich habe schon, als ich, glaube, 14-jährige mich für Psychologie interessiert ich. und das war und ist auch bis heute mein Steckenpferd Deswegen ist mein Businessaufbau noch nie gewesen. Man könnte schon fast sagen, ein holistisches Thema für mich. Da spielen nämlich auch Beziehungen mit rein zum Partner zu Kollegen Whatever. das ist auch meine langjährige Erfahrung einer der an Ihrem an Ihrer inneren Haltung in Ihren Beziehungen. und dann ist beides kaputt. Beziehungen und Business, oder zumindest mal nicht so glücklich machend, wie es in meiner Welt ist.

Carolin Zimprich: Kann ich dir absolut zustimmen. Also ich sehe es auch, dass. wenn Menschen das ein oder andere nicht umsetzen können, was es auch immer ist, Nehmen wir vielleicht das Thema Sichtbarkeit. Es steckt immer irgendeine Angst immer ein. Ich hindere mich daran, das zu tun, weil ich mich selber nicht annehmen kann, wie ich bin, weil ich die Angst vor der Bewertung von draußen habe, und das sind ja alles Themen, die stecken einfach in uns drinnen selber. und solange wir diese Hürden nicht genommen haben und uns da nicht Frauen in den in den wirklich eigenen Spiegel zu gucken und das anzunehmen. So lange wird es schwierig bleiben. Da bin ich ganz bei dir.

Eva Breiter: und ja, viele Frauen kommen zu mir und sagen, ich brauche mehr Sichtbarkeit. mehr Reichweite. Ich muss mein Angebot überarbeiten. Das muss noch catcher werden, oder? Oder? Oder? Das sind die Gründe, warum Frauen zu mir kommen. und ich frag dann, Okay, erzählen wir Mal von deiner letzten Woche. und dann höre ich Sätze, wie ja. ich hatte da ein Angebot oder eine Anfrage von meiner alten Kundin. Eigentlich wollte ich dieses Thema gar nicht mehr machen. aber ich mach’s halt noch, weil ich kann sie ja noch nicht hängen oder hängen lassen, oder sie kennt mich ja aus diesem oder ganz häufig Sales Calls, da wird er Preis genannt. Ja, meine Begleitung kostet 5 000€, und dann wird sofort gerechtfertigt. und ja, dann unterhält man sich vielleicht abends mit dem Partner, und der ist überhaupt nicht in diesem Bereich und gibt trotzdem, weil er möchte ja unterstützend sein. seine seine Tipps dazu. und dann ist die Verwirrung komplett.

Carolin Zimprich: Ja, das kann nur schief gehen. Definitiv. Also, wer immer keine Unternehmer in seinem Raum hat, Im Familienkreis, im Freundeskreis Never Ever danach Tipps fragen. Das kann nur nach hinten losgehen, weil die diese Gefühlsachterbahn auch überhaupt gar nicht nachvollziehen können, mit der man einfach durch sein eigenes Business läuft.

Eva Breiter: Das oder zum Beispiel auch Investitionen, Risiken einzugehen, Entscheidungen zu treffen. Ich hatte vor Kurzem ein wunderschönes Bild von der Hängematte, die Hängematte, die wir, die ganz viele in unserer Gesellschaft einfach nutzen. Hängematte, man nennt sie auch Komfortzone. und ja, was möchte. Ich Ich bin nie am Ende. immer gerade jetzt wieder völliger Umbruch, weil ich sage, ich bin gewachsen, ich Level mich ab. Ich Level mein ganzes Business ab und schon kommen wieder diese Themen hoch, die ich auch weitergebe. Selbstzweifel bin ich gut genug, Klassiker bei uns Frauen, und egal auf welchem Niveau eine Frau steht, die zu mir kommt. Sie hat immer wieder diese Themen im Gepäck. und daran setzen wir auch an. Also, Ich.

Carolin Zimprich: Ja, ich finde es super wichtig, dass man genau halt immer so hinter die Kulisse der Kulisse einfach guckt. Wir sind ja Meisterinnen da drin, uns selber selber an der Nase herumzuführen, um uns irgendwie selber zu verkaufen, dass alles in Ordnung ist, dass alles irgendwie Takko ist. Ich habe gestern noch einen schönen, kleinen Whatsapp-austausch mit einer Freundin gehabt. Das letzte war So dieses Nee Nee, Es geht schon. Das war so der letzte Satz, der so kam. und dann habe ich so zurückgeschrieben. So, ja, du weißt, was das heißt. Es geht schon. oder? Ich brauche keine Hilfe. Oder? Ich komme schon klar. Es ist so: Du belügst dich einfach gerade selber und machst dir dessen einfach nur bewusst und Renn da einfach nicht rein. Das ist Kacke. Das kann einfach nur zu noch mehr Chaos und zu totaler Überforderung führen. und meistens spricht man diese Sätze aus, wenn man eh schon auf dem Zahnfleisch läuft, und das kann einfach nicht wirklich besser werden. Eine Erfahrung, die ich gemacht habe, Eva ist, dass wir über diese Themen, oder dass uns diese Themen ja einfach gerade dann immer unwahrscheinlich wichtig sind, wenn wir einfach selber die Erfahrung gemacht haben. Wenn wir wissen, wie es ist, weil wir für mein dafür immer nur wissen können, wie etwas oder das bei anderen erkennen können, wenn es einfach ja selber in uns drin steckt, wenn wir es selber entweder immer noch spüren oder es einfach überwunden haben. an welchen Punkten bei dir sind denn genau diese Selbstzweifel aufgetreten, wo du einen Mega Struggle hast, wo du für dich überlegt hast? Fuck: Was mach ich denn jetzt.

Eva Breiter: Als ich bei meinem Network Unternehmen die Offline-welt komplett losgelassen habe und die Online-welt für mich erschlossen habe. und das ist ein klassisches Beispiel für Ich darf etwas loslassen, ohne zu wissen, ob das, was auf mich zukommt, überhaupt funktioniert. und dieser Struggle, dieses Unwissen. Diese Unklarheit. die da vor uns allen liegt, die vor mir lag. Damals, viele, auch. Mein Mann hat gesagt: Bist du wahnsinnig. Der war für mich obsolet. Nein, ich bin sowieso überzeugt davon, wenn wir überzeugt sind, ich so und jetzt hängen wir fest zwischen diesem. Ich habe schon losgelassen, und ich bin jetzt aber noch nicht da, wo ich hin möchte. und ja. da kommen schlaflose Nächte auf. Das ist dann außerhalb der Komfortzone. Da ist Vertrauen angesagt, und da ist vor allen Dingen jemand angesagt, der dich begleitet und der sagt. was alles an Risiko damit verbunden ist. dass das alles nicht funktionieren könnte.

Carolin Zimprich: Ja, vor allem, wenn man in so einer Gedankenspirale irgendwie drin hängt. Also ich glaube, jeder von uns da draußen kennt das also? Es ist irgendwas passiert, womit man nicht gerechnet hat. Man mag eigentlich nur noch ganz laut Scheiße schreien, und das passiert im Unternehmertum. Ja, ich würde sagen, irgendwie in einer gewissen Art und Weise regelmäßig. Also dass immer irgendwelche Einschläge kommen, wo man dachte: Okay. Dankeschön. Liebes Universum. Was möchtest du mir damit sagen? Hab ich nicht gebraucht tolles Geschenk. Ich gehe mal nach dem weiteren Sinn suchen. und Je nachdem, wie oft man diese Erfahrung gemacht hat, kannst du natürlich irgendwann so ein bisschen cooler damit irgendwie jonglieren, das irgendwie handhaben. und Auf der anderen Seite, glaube ich, kennt auch jeder einfach den Moment, wo du einfach die Schnauze voll hast. Auf gut deutsch, du dich mal eben kurz in so einem kleinen Hamsterrad der Abwärtsspirale irgendwie kurz befindest, also entweder ins Kissen, schreist eine Runde heulen Gehst und im besten Fall einen Buddy hast, mit dem du das mal irgendwie.

Eva Breiter: Ja.

Carolin Zimprich: Bespielen kannst, dass du einfach weißt, du hast jemanden, mit dem du wirklich offen reden kannst. Ich finde, das ist ganz, ganz wichtig. um dann aber selber auch die Fähigkeit zu haben, sich aus den Treppenstufen, die man da mal eben gerade runtergegangen ist also ein bisschen Drama mal eben kurz das Chaos, Was da ist, noch exponential vergrößern, um dann zu sagen: So, und jetzt wird aufgeräumt. Jetzt gehen wir wieder nach oben, gucken uns das Ganze mal objektiv an und stellen fest. ist eigentlich gar nicht so schlimm. Kennst du so? Momente selber.

Eva Breiter: ja, und dieses objektiv anschauen ist ja gar nicht so schlimm, ist recht schwer. Wenn du gerade in dieser Abwärtsspirale drin sitzt. Wir also. Ich spreche jetzt von meiner Erfahrung. Ja, ich tendiere dann dazu, mich noch mehr einzuegeln ja, und dann ins Drama zu gehen. und deswegen ist meine Erfahrung. Ich habe immer mehrere Coaches an meiner Seite, damit ich aus dieser aus diesem Alleinsein, das wir halt im Onlinebereich so oft und so, ja fast ständig haben. dass ich da nicht erst gar nicht reinrutsche. Das dürfen wir nicht unterschätzen. Dieses allein vor dem Pc sitzen und unser Angebot basteln, unsere Positionierung, unsere Posts machen Whatever. Das kann einsam machen, und das kann uns schnell in die Selbstzweifelspirale bringen. und ja, da brauchen wir jemanden, der uns raus.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall.

Eva Breiter: Das Klavier gerade rückt und sagt: So, jetzt geht es weiter. Ich glaube an dich.

Carolin Zimprich: Homeoffice braucht Regeln. also ganz viele machen aus Ihrem. ich habe ein Online-business so eine 24-7 Nummer und Hey. Ich arbeite für mein Leben gern. Also das, was ich mit anderen mache, sie zu supporten, damit sie wachsen können, damit wir im Hintergrund ein Funnel haben, damit Skalierung möglich wird. und auch da stecken ja ganz viele persönliche emotionale Themen dahinter, warum irgendwas noch nicht passiert ist, warum man sich das noch nicht getraut hat. Es ist einfach wirklich ein Prozess, aber es ist einfach so schön, diesen Menschen beim Wachsen zusehen zu dürfen und zu sagen: so hey, und irgendwie, Ich war so vielleicht so ein bisschen Stein des Anstoßes, dass man sich das ein oder andere dann getraut hat. Aber auch ich darf mir ja hin und wieder immer wieder sagen: So, und jetzt gehen wir mal da draußen. Jetzt spielen wir mal irgendwie eine runde Mensch, ärgere dich nicht. Mit den Kindern am Tisch oder Cashflow kann ich auch empfehlen, total cooles Spiel, viel besser als Monopoly. und das ist so wichtig. und ich glaube, viele vergessen das Viele hängen dann zwischen Schreibtisch und Ich schicke dann doch nochmal hier und da eine Whatsapp oder bin auch abends um 23 Uhr noch erreichbar oder klär nochmal, eben kurz, was mit dem Team damit die morgen früh Bescheid wissen. Ich glaube, das ist ganz ganz oft in unserer Gesellschaft so, und ich glaube, Es ist ein Riesen Tabuthema.

Eva Breiter: Ja, und gleichzeitig ist es auch wieder ein Thema, dass aus unserem Selbstbild heraus jetzt. wenn ich meine Identifikation, meine Identität, über Leistung, sehr über. Ich muss immer verfügbar sein. Dann bediene ich genau dieses Feld, und die Gesellschaft. die bereitet mir dieses Feld weil ja die Kunden erwarten Das ja natürlich. Overdelivery ja muss sein. Das heißt also das, was ich in mir drin habe oder ganz ganz viele ist dann auch ein klassisches Frauenthema. Es gibt mit Sicherheit Männer, die das auch haben, und es gibt mit Sicherheit auch Frauen, die das nicht so teuer haben. Ich möchte es jetzt nicht verallgemeinern, aber die Frauen, die zu mir kommen, die haben dieses Leistungsprinzip zum Lebenszweck erklärt, und dann laufen sie genau in diese Falle rein. und dann sind sie nach einer Zeit ausgebrannt, Sie sind leer und sie drehen sich in einer Spirale, die nicht nach oben geht. Das heißt, auch vom Business her wächst es nicht mehr, sondern es schrumpft, weil wir ja selber uns dermaßen und.

Carolin Zimprich: Damit beschäftigt. Wie ist denn die Körpersprache von jemandem? Also, ich finde, man braucht den Menschen auf Fotos und auf Videos ja immer nur in die Augen oder so zwischen die Augen gucken. und man sieht dann in aller Regel direkt immer schon direkt, was Phase ist, zumindest zum Zeitpunkt, als diese Aufnahme entstanden ist. Ob die entstanden ist aus? Hey, ich ich habe voll Bock, einen Real zu drehen, oder? Aber ich muss das jetzt noch machen, sonst verliere ich meine Reichweite, sonst ist Scheiße, sonst bin ich nicht gut genug. und und und ja, also dieses Thema Leistung. Also, ich kenne es selber. Ich komme halt auch aus dem Leistungssport. und da war einfach klar, Wir gehen Freitag, Samstag Sonntag in die Halle und trainieren. Wir haben das gerne gemacht. Auf jeden Fall, Das war mir ein ganz ganz wichtiges Anliegen, und trotzdem ist natürlich ein gewisser Drill dahinter eine gewisse Pflicht dahinter, mit der du einfach groß wirst und wo ganz klar ist, bis wann irgendwie was erledigt sein muss, in gewisser Form. und auch das begegnet mir natürlich so im Alltag, dass ich immer gucke. Hey, hat einfach jeder alles, damit er einfach arbeiten kann. Nicht, dass irgendjemand irgendwo hängt und ich dann das bottleneck hinterher bin. und Ich bin dann Schuld. und dann stehen wir da. und dann sind alle böse auf mich. Also, das ist natürlich auch totaler Quatsch. Das durfte ich in den letzten Jahren für mich selber natürlich auch bemerken, Erst mal, und dann stückweise mich davon irgendwie entkoppeln. Aber es ist gar nicht so einfach. Was würdest du denn jemandem raten, der der das irgendwie bei sich merkt. Was sollte der erste Stepp sein.

Eva Breiter: Ruf mich an.

Carolin Zimprich: Ja.

Eva Breiter: Du merkst, ich bin eine sehr direkte Frau. Ich habe eine Kundin, eine Lieblingskundin. Die hat mal gesagt, Eva lässt keine Ausreden zu.

Carolin Zimprich: Sehr gut.

Eva Breiter: Soll heißen, in meinen Räumen lernen sich die Frauen selber kennen. und du hast gerade gesagt: du hast gelernt. da auch auf dich aufzupassen, oder dich, Du hast das Wort entkoppeln, benutzt und auch gleichzeitig gesagt: Das ist gar nicht so leicht. und genau Das ist das Thema. Wir realisieren. da bin ich immer wieder in der gleichen Schleife. Da verhalte ich mich immer wieder gleich, obwohl ich mir schon tausendmal vorgenommen habe, anders zu reagieren. Ich ärgere mich darüber, dass es so ist. und werde mir darüber bewusst, dass es wirklich wohl nicht geht, Was ich mir vorgenommen habe, So, und jetzt ist dieser Entkopplungsprozess wichtig, und dieser Entkopplungsprozess geht in der Regel nicht alleine Entweder du hast wirklich krasse Themen in deinem Leben, dass wirklich Katastrophen in deinem Leben passieren, wo du gezwungen bist. dich anders zu verhalten, wo einfach so ein Schockzustand entsteht, und wer will das schon? und wer will vor allen Dingen darauf warten, dass sowas passiert? Nein, Das brauchen wir heutzutage auch nicht mehr. Wir können es steuern. wenn wir die Tools haben, wenn wir die Menschen um uns haben, die da auch immer wieder halt geben, weil diese Entkopplung bedeutet. du entkoppelst und wackelst erst mal, und zwar ganz stark. und denkst, dir, Wär ich nur da geblieben, wo ich war. und dann zu sagen: Okay, ich vertraue jetzt jemand anderem. Das hat übrigens auch meine Kundin zu mir gesagt. Eva, Ich habe erst dir vertraut, und dann konnte ich wieder mir Vertrauen.

Carolin Zimprich: Das ist ein schönes Kompliment oder.

Eva Breiter: Ja.

Carolin Zimprich: Das ist total schön, wobei das zweite natürlich viel, viel, viel wichtiger und wertvoller ist. Deswegen sage ich halt also auch. Ich finde das so schön, wenn man irgendwo mitbekommt. Ich war Stein des Anstoßes und dadurch können sich dann Sachen halt entwickeln. Also, die einfach vorher ordentlich fest zugeschnürt waren. und das ist einfach total schön, das im außen einfach so beobachten zu dürfen.

Eva Breiter: Nicht. Heute, nach 2 Jahren ist sie auf dem Weg nach Hollywood. Sie hat vor einem halben Jahr einen Anruf bekommen von einer Produzentin, einer Schweizerin. Da krieg ich Gänsehaut, weil ich war Teil dieser Begleitung, weil sie sagt, zu mir: du warst mein Fels in der Brandung. Ohne bei dem Glauben an mich hätte ich diese ganzen Entscheidungen, die dahin geführt haben, werde ich nicht getroffen.

Carolin Zimprich: Aus Angst.

Eva Breiter: Aus selbstzweifeln und aus schönreden.

Carolin Zimprich: Ja aus Schönreden. Ich glaube, ich glaube, das können auch ganz viele ganz toll dieses Schönreden. und da komme ich wieder auf Emchrace und wieder auf Emotionen. und was so dahinter steckt, ganz viele haben auch ja so diesen Irrglauben da draußen. Ja, ich muss einfach immer nur sagen: Ach, das Leben ist schön, das ist einfach alles so super. und es sind einfach alles Geschenke, die da kommen, und jegliche andere Emotion wird einfach irgendwie versteckt. Nicht jede Farbe davon würde ich persönlich so als Kleidungsstück tragen, nicht mein Ding. aber Trotzdem kann ich sie aus dem Regenbogen nicht streichen. und unsere Gefühlswelt, die ist genauso bunt. Es gehört alles dazu. Es gibt Emotionen, die, finde ich total Geil. und es gibt einfach Emotionen, die möchte ich. Mein Lebtag einfach nicht erleben. Aber wenn Sie da sind, sind sie da siehst du das, siehst du das für dich auch, sodass viele diese Emotionen merken und es versuchen das irgendwie so wegzuwedeln, das wegzuhecheln, um also wirklich Angst haben, da einmal so durchzugehen.

Eva Breiter: Dass wenn du Emotionen wie Wut, Schuld, Scham, Angst ins Feld gibst. Na, kein Wunder, wird das Nix, und dann entsteht Druck. und dann habe ich übrigens auch eine ganze Zeit lang gemacht. Das wegzuhecheln hast du gesagt, also weg zu meditieren, atmen. und und und aber sobald dieses Gefühl rauskam, dachte ich, mein Gott, meine Frequenz ist jetzt total runtergegangen. und jetzt kommt nichts Gutes zurück. Ich, dass wir lernen dürfen, damit umzugehen und damit umgehen, heißt nicht, das zu ignorieren, integrieren. Das ist meine mein Wunsch, dass alle Frauen oder alle Menschen lernen, das zu integrieren.

Carolin Zimprich: Ja, das ist ein ganz ganz wichtiger Gedanke, glaube ich, den wir da draußen mitgeben können und so wie ich, ja eingangs ja auch sagte. Es geht gar nicht so um höher, schneller weiter, sondern es geht ja eigentlich eher darum, sich selber mitnehmen. Also egal auf welche ich.

Eva Breiter: Wir sprechen ja von Herzensbusiness, Soul, Clients etc. und die ziehen wir an, wenn wir uns selbst akzeptieren annehmen, wenn wir uns selbst lieben. und da sind wir bei einem Thema, das in unserer Gesellschaft ganz ganz groß ist und wo wir alle daran arbeiten dürfen, diese Selbstliebe zu kultivieren, zu zelebrieren und solche alten Glaubenssätze wie ein Lob stinkt oder was auch immer über Bord werfen, und und dann kommt die Ware. Kommt der wahre Kern: die Essenz, die Wahrhaftigkeit, die kommt dann zum Vorschein.

Carolin Zimprich: Ja, das, glaube ich auch. Das ist ein super wichtiges Thema. Es wird, glaube ich, noch viel zu selten darüber gesprochen, der ein oder andere. Ja, es ist so, dieses kann ich mir das eingestehen oder nicht darf man, Also, da sind wir ja wieder. Dieses darf man, das bin ich, nicht zu viel. Für die anderen ist das nicht zu egoistisch, und das ist natürlich ein ganz, finde ich ein ganz ganz entscheidender Faktor, der darüber entscheidet, was mit dem eigenen Unternehmen wirklich passiert.

Eva Breiter: Ja genau, und ich habe die Erfahrung gemacht bei mir selbst und auch bei den Frauen, die ich begleite, dass wir ehrlich auf uns gucken, ehrlich mit uns sind und eben kein Schönreden, wie wir vorhin schon mal angesprochen haben. Wir Frauen sind oftmals Weltmeisterin in Schönreden und dahin zu schauen und wirklich ehrlich mit uns zu sein. Daraus erwächst die Stärke.

Carolin Zimprich: Ja, ich glaube, das ist wirklich der wahre, pure Goldschatz, Wenn wir es wirklich schaffen für uns in einem stillen Moment für uns. Es muss ja erst mal keiner drumherum mitkriegen. Dafür ist, glaube ich, bei dem einen oder anderen die Scham einfach viel zu groß, wirklich für uns, in einem stillen Moment, wirklich für uns mal klar zu haben. Wo stehe ich gerade? Was ist das, wo ich mir gerade selber wirklich im Weg stehe. Was traue ich mir zu? Was traue ich mir gerade überhaupt mal gar nicht mehr zu und sich alleine das bewusst zu machen oder das zuzulassen, und das einfach mal auch Okay, sein lassen. Ich glaube, das macht eine ganze Menge mit einem und lässt einen insgesamt. Also, ich würde mal sagen, es nimmt einen Riesenrucksack hinten von den Schultern. und man merkt, wie man alleine bei diesem. Es ist total in Ordnung, wie es ist, dass man dabei schon alleine wächst, um 2, 3 cm.

Eva Breiter: Absolut, Ja.

Carolin Zimprich: Ich glaube, das ist eine ganz wichtige Sache. Eine schöne, kleine, wichtige Sache, liebe Eva, habe ich für meine Gäste in meinem Podcast immer zum Ende noch vorbereitet, und zwar gibt es bei mir immer nochmal ein schönes kleines Spiel. Du siehst hier 5 Spielekarten. Eine Orange, eine Pinke, eine blaue, ein Grün und ein gel und eine gelbe Karte. und ja, je nach Farbe, die du dir aussuchst, habe ich noch eine schöne kleine Überraschung für dich.

Eva Breiter: Wie schön ich nehme die orangefarben passend zu meinem Blumenstrauß.

Carolin Zimprich: Verliebt. wo ich sagen muss: Hey, wenn ich aus dem Fenster gucke, bei dem grauen Wetter da draußen ist gerade die ganze Zeit eine totale Augenweide. Das ist total schön. liebe Eva.

Eva Breiter: Deine gewählte Farbe zeigt uns.

Carolin Zimprich: Du hast dir eine 60 s Challenge ausgesucht. Du darfst mir gleich in den nächsten 60 s die 3 größten Fehler nennen, die man beim Skalieren beim Businessaufbau unbedingt vermeiden sollte. Bist du bereit.

Eva Breiter: Das werden wir gleich sehen.

Carolin Zimprich: Dann würde ich sagen, läuft deine Zeit ab. Jetzt.

Eva Breiter: Okay. So skalieren heißt, ich möchte von dem Punkt A, wo ich gerade stehe, zum Punkt B mit meinem Business, mit meiner ganzen Person soll heißen. Ich bin schon bereit für Punkt B, sonst wäre die Idee nicht da. Ich habe schon das Wissen für mein nächstes Level. Das ist auch wahr. Nur ganz wichtig: Du musst dich entscheiden. und das kostet viel Kraft, viel Zeit, viel Umsatz und letztendlich auch Wachstum. 3 Punkte Soll ich nennen, Oder habe ich richtig.

Carolin Zimprich: Die Entscheidung. Man muss sich entscheiden.

Eva Breiter: Ich ehrlich hingucken. nicht schönreden, nicht spirituell verklären, nicht in der Erwartung für morgen, sondern Was ist hier und heute, Was ist ganz wichtig zu erkennen? und drittens. Klarheit. Klarheit über das, wo will ich in 5 Jahren stehen? Mit wem will ich arbeiten? Was möchte ich anbieten? Was ist meine meine Vision ja nicht habe. aber es hat keine Richtung. und vor allen Dingen macht es keinen Spaß.

Carolin Zimprich: Nicht ehrlich zu, sich selbst zu sein. unklar in dem, was ich eigentlich wirklich will. und ich finde mit der größte Fehler, und deswegen ist der vierte, den du genannt hast, total wichtig. Wenn ich kein Ziel habe, ist das meiste einfach zum Scheitern verurteilt. Von daher ist es eine superschöne Zusammenfassung, liebe Eva, so zum Ende unseres Gesprächs. und wenn du jetzt noch so ein Takeaway mit nach draußen geben könntest. wofür bist du deinem früheren Ich besonders dankbar.

Eva Breiter: Für die Herausforderungen. Nur in den herausfordernden Zeiten wachsen wir nicht in den Zeiten, wo alles gut läuft, da können wir ein bisschen verschnaufen. Nur, ich bin sehr dankbar für die Herausforderungen, die ich in meinem Leben hatte, und zwar spreche nicht nur von Business, Ich spreche im gesamten Leben. Das hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. und es macht jeden, jede zu dem, was sie gerade ist, und da dankbar zu sein Das ist für mich so eine Grundhaltung.

Carolin Zimprich: Das ist ein wunderschönes Schlusswort. Ich bedanke mich für dieses ganz tolle Gespräch, liebe Eva, für den tollen Einblick hinter deine Kulissen, um zu sehen, was dich auf den Weg gebracht hat, welche Ziele dir das in deinem Leben ermöglicht hat. Wir sind auf dein Alter heute gar nicht mehr eingegangen. Das müssen wir vielleicht zu einem anderen Thema nochmal bei einem weiteren Gespräch einfach nochmal ein bisschen mehr aufs Podest heben. Wer sich jetzt immer fragt, Mensch, das ist. wenn das so erwähnenswert ist, dann kann ich auch nur da sagen: klickt in die Shownotes Connectet euch einfach mit. Eva. Ihr werdet dann das ein oder andere Foto von ihr sehen und euch wahrscheinlich selber Fragen. Da brauchen wir nochmal eine Kontrolle von der Geburtsurkunde. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Ganz lieben Dank für den tiefen Einblick mit dir. und ja, euch allen da draußen hoffe ich, dass ihr besonders viel heute mitgenommen habt. und das, was ich immer sage, ist, Wir sehen uns allerspätestens im Netz da draußen.

Eva Breiter: Danke, dass ich da sein durfte. Liebe.

Eva Breiter
Transformationscoach, Network-Marketing
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