Mit 10 Jahren sah Felix Meinhardt zum ersten Mal eine Riesenleinwand – und wusste sofort: Das ist sein Leben. Heute produziert er für Terra X, Tatort und Galileo, hat mit Roland Emmerich gesprochen und bringt Unternehmer in internationale Filmprojekte. Aber der Weg dahin war alles andere als geradlinig: Von der Videothek in der Schulklasse über Satellitenanlagen auf Dächern bis zum gebrochenen Schlüsselbein auf einer Transafrika-Expedition.
In dieser Folge nimmt Felix uns mit hinter die Kulissen einer Branche, die den meisten verschlossen bleibt. Er erzählt, wie er ohne Bankkredit Immobilien kaufte, warum er Hochzeiten fotografierte, um Locations zu bekommen – und wie er heute mit seinem Filminvestor-Modell Hollywood-Level nach Deutschland holt. Seine Message: Geld ist nie das Problem.
Carolin Zimprich: Seit über 20 Jahren sorgt er dafür, dass Menschen und Marken auf der Mattscheibe sichtbar werden. jedoch nicht mit irgendeinem Handyvideo samt Ringlicht, sondern auf höchstem Niveau. Er hat für Formate wie Terra X Tatort und Galileo produziert, Projekte für internationale Konzerne umgesetzt, und einige der bekanntesten Experten, Speaker und Unternehmer im deutschsprachigen Raum dabei begleitet, ihre Botschaft zu verbreiten. Dabei hat er eines erkannt: Sichtbarkeit ist kein Zufall. Menschen folgen nicht den besten. Sie folgen einem ganz speziellen Muster. Doch seine Welt geht längst über Film und Marketing hinaus. Heute verbindet er Storytelling, Markenaufbau und Premiummarken und sogar internationale Filmprojekte zu einem außergewöhnlichen Konzept. denn Filme sind nicht nur reine Unterhaltung sie sind einfach ein Erlebnis. und wenn du wissen willst, warum Aufmerksamkeit die Währung unserer Zeit ist und was wir von Hollywood übers Business lernen können, dann ist diese Folge genau für dich Herzlich willkommen. Felix Meinhardt. Felix Meinhardt: Hey, vielen herzlichen Dank. Carolin: Das war ja mal eine gute introduction. Ja, ich gebe mir beste Mühe, nach bestem Wissen und Gewissen einfach mal so das in der Essenz zusammenzufassen. was ich natürlich so an Infos da draußen sehe und mitbekomme das Thema Film. Wann hat es dich erreicht? Wann hast du gesagt, Boah? Das ist meins. Also, irgendwann hat man ja ganz oft bei so dem einen oder anderen Ding, wo man so ganz krass Blut leckt. Bei dir ist es genau dieses Ding. Wann hast du zum ersten Mal gewusst? Da muss ich unbedingt mehr von Wissen. Felix Meinhardt: Also das allererste Mal war tatsächlich mit 10. Da war ich im Kino. Felix Meinhardt: Das war Dennis der Quälgeist. Das ist sowas wie Kevin allein zu Haus oder Kevin allein in New York. Felix Meinhardt: und mir war gar nicht klar, dass es so eine Riesenleinwand gibt. Also, das war, ich bin da reingestolpert. Felix Meinhardt: und da dachte ich, okay, ich muss auf jeden Fall regelmäßig ins Kino. Ich bin ab da auch fast wöchentlich ins Kino. Ich habe mein ganzes Taschengeld eigentlich ins Kino getragen. Felix Meinhardt: und einer meiner damaligen Freunde, mit dem ich sehr viel abgehangen habe, dessen Onkel. Felix Meinhardt: Der hat irgendwie da mal so eine Raubkopie angefertigt, der war im Kino und hat Terminator 2 abgefilmt, und zwar auf 3 so 38 min Kassetten. und wir haben so Kopf an Kopf Felix Meinhardt: in das Okular reingeguckt von diesem Camcorder und haben in schwarz-weiß, weil, das war gar nicht in Farbe auf diesem Monitor oder durch dieses Auge da zu sehen, haben wir dann diesen Terminator geguckt. Da war ich aber dann schon 11 Felix Meinhardt: und dachte: Wow. Felix Meinhardt: Los Angeles, Mega spannend, dieser John Connor fährt da irgendwie mit so einem Moped, irgendwie durch so eine coole Stadt. Dann kommt es. Nee mit einer Harley, irgendwie um die Ecke. und Felix Meinhardt: also Hollywood ist Eh nochmal Larger Than Life: Da können ja die wenigsten deutschen Produktionen mithalten. und ja, so bin ich dann schon sehr, sehr schnell eben mit den ganzen Hollywoods Felix Meinhardt: Glamour und diesen Welten, ob das jetzt Superman Batman, diese ganzen Superheldenfilme fand ich natürlich damals noch sehr, sehr spannend. Aber Felix Meinhardt: ja, da wollte ich irgendwie hin. und dieses Felix Meinhardt: diese Erlebnisspielwiese. Da wollte ich irgendwie ein Teil davon sein. Felix Meinhardt: und wenn man sich wirklich Arnold Schwarzenegger eben anguckt. Ich war da ja auch schon auf Geburtstagsfeiern, habe auch schon für seine Brand gedreht, Gerade Treter in Budapest, und ich werde dann immer mit Bildern versorgt von Freunden, die dann auch gerade wieder vor Ort sind. und so. Felix Meinhardt: Also das zieht sich durch mein ganzes leben, das mit Arnold alleine, schon weil damals mit 11, dann Felix Meinhardt: nicht mal ganz 10 Jahre später, war in München ein großes Kino Open, Air Terminator 3 wurde auf dem Königsplatz Felix Meinhardt: präsentiert. und bevor der Film lief, gab es nochmal so einen Videoeinspieler, wo er allen in München viel Spaß wünscht bei dem Film mit so ein bisschen Liebesbotschaft zur Stadt, weil er ist ja auch in München groß geworden, mit seinem Bodybuilding. Felix Meinhardt: Ja, heute bin ich einfach so dankbar. Felix Meinhardt: jetzt auch in so einer tollen Filmstadt leben zu können, die. Felix Meinhardt: wo du einfach auch mal Elias, M Barek auf der Straße triffst, oder Veronica Ferres oder Heiner Lauterbach. Felix Meinhardt: Man ist da manchmal irgendwie im gleichen Lokal zum Mittagessen Business-laden Sporthatever. Felix Meinhardt: und ja, Film, Film ist mein Leben. Mein die Luft, die Ich atme genau. Man hätte ja auch sagen können bei den Filmen, die ich gesehen habe. Ich möchte der Typ auf der Leinwand sein. Also ich möchte Schauspieler werden. Wann war denn für dich klar Nee? Es geht gar nicht darum. der Schauspieler zu sein, der die Geschichte erzählt, sondern ich möchte derjenige sein, der im Hintergrund die Fäden in der Hand hält. Felix Meinhardt: Das hat leider ein bisschen länger gedauert, bis ich das mal so richtig durchschaut hatte. Also, meine Filmleidenschaft, die war dann da. Felix Meinhardt: und dann bin ich erst mal so die Videothek der Klasse geworden. Ich habe ganz viele Filme aufgenommen, sowohl im Fernsehen als auch von Premiere gab es ja damals dieses Pay-tv. Felix Meinhardt: und ich hatte dann so mit 13, 14 Relativ schnell hatte ich über 200 Filme im Sortiment. und die kamen dann bei mir vorbei, auch am Wochenende mit ihren Rollern. Felix Meinhardt: Was hast du für neue Filme? Da ging es gar nicht um Kohle. Es ging auch nicht darum, jetzt irgendwie Felix Meinhardt: sich da jetzt irgendwie zu bereichern. Es ging einfach darum, diese Leidenschaft mit den anderen zu teilen. und das war so für mich der Dreh und Angelpunkt. Felix Meinhardt: und dann Felix Meinhardt: gab es eine Zeit, da durfte man so Berufe ausprobieren in der Schule. und ich hatte damals ohne Witz nicht geschnallt, dass der Radio und Fernsehtechniker Felix Meinhardt: da steht ja schon ein Techniker hinten mit dran. Überhaupt nichts mit Filmemachen zu tun hat. Auf einmal stehe ich da auf irgendwelchen Dächern und habe Satellitenanlagen angeschraubt und dachte mir so. Okay, das ist eine nette Erfahrung, Aber die bringt mich jetzt nicht wirklich weiter. Felix Meinhardt: Also das war am Anfang schon so ein bisschen so ein Irrweg. Aber es hat mir immer wieder gezeigt: Nee, das ist es noch nicht so Richtig Felix Meinhardt: ist, irgendwie ganz nett Videorekorder jetzt reparieren zu können, weil ich hatte davon mehrere, um auch Kopien anzufertigen usw., Felix Meinhardt: und Felix Meinhardt: ja, so richtig los, ging es dann erst nach dem Abitur. Tatsächlich, als ich in den Bavaria Filmstudios bei Marienhof im Studio gestanden bin, Fliege die Talkshow irgendwelche Talkrunden aufgenommen wurden. Felix Meinhardt: und ja, so ging es dann Schritt für Schritt immer tiefer rein in die Materie. Felix Meinhardt: und ja, heute. Du warst bei diesen Talkshows erst einmal komparse Gast oder waren das schon so erste kleine Jobs, die du hattest. Felix Meinhardt: Nee. Das waren schon Jobs. Da war ich so Produktionspraktikant. Also, wie läuft die Produktion hinter den Kulissen ab. Felix Meinhardt: das einzuplanen. Catering, Dann kamen ja teilweise ganze Tourbusse, jeden Tag eine andere Tour, weil das Studium muss ja voll sein mit Menschen. Felix Meinhardt: und die wurden dann auch meistens so aus Bayern rangekarrt. und dann saßen die dann im Studio. Manchmal hatten die aber Stau, Dann konnten wir irgendwie erst später starten mit der Produktion. Es wurden immer mehrere Produktionen an einem Tag gemacht Felix Meinhardt: usw. und so fort. Also da gab es immer einiges zu tun. Aber ich fand es immer sehr, sehr aufregend, weil Felix Meinhardt: auf dem Bavaria-gelände ist natürlich immer auch einiges los gewesen, dann irgendwie von Schuh des Manitou Felix Meinhardt: Ja, es sind ja auch immer wieder aufwendige Produktionen irgendwo parallel gelaufen. und dann hat man da wieder geguckt. Okay, wie komme ich da irgendwie mit rein bin da in erster Reihe usw. Felix Meinhardt: und ja, durch meine weitere Fotolehre, Ich bin Werbefotograf. Felix Meinhardt: ging es da natürlich auch immer mehr. Wie kann man damit Geld verdienen mit Felix Meinhardt: Business, Fotografie, Industrie und Automobil Wir haben sehr viel für Bmw, Mercedes Smart, also so ganze Autokampagnen gemacht. Felix Meinhardt: Aber da hat mir die komplette Mensch dann irgendwie gefehlt. Felix Meinhardt: Die war zwar bei Food-fotografie dann zum Teil wieder mit drin. Felix Meinhardt: Aber beim Film hast du halt einfach all diese Facetten auf. Einmal du hast eine tolle Geschichte, Du hast Musik, die dich irgendwie auch in eine andere Welt entführt. Du bist auch an anderen Orten, hast dann ein tolles Team, setzt gemeinsam eben diese Geschichte um. Felix Meinhardt: und Felix Meinhardt: ja, kannst die Leute auch wirklich mal für 2 h aus ihrem Alltag entführen. und das finde ich einfach großartig, dass du mit einem Felix Meinhardt: mit einer tollen Geschichte. Felix Meinhardt: was ja viele auch einfach zu Hause jetzt heute haben, mit Netflix, wenn Sie sich ihre Serie reinziehen Felix Meinhardt: oder was auch immer. Aber das war ja damals noch gar nicht so greifbar, zu jeder Zeit Youtube, Das kam ja alles erst anschließend. Gar nicht. Felix Meinhardt: Genau. Facebook und Co. Haben uns so 2.009 ungefähr erreicht. Felix Meinhardt: Genau da war ich schon mitten im Filmstudium. Also, da war es schon wieder der nächste. Stepp. Felix Meinhardt: Aber alles gute Zwischenschritte und ja. Jaja, so steht da. Tropfen hüllt den Stein. Kannst du dich noch an den Moment erinnern, wo du zum ersten mal eine Kamera in der Hand hattest. Also, heute ist das ja fast alles nichts mehr Besonderes so. Dieses. mein Gott, ich kaufe mir einfach irgendwie ein neues Gerät und eine neue Spiegelreflex. und das ist ja aber so, vor so ein paar Jahren zurück. Waren das Ja. Also, dass wenn man sowas mal in der Hand halten durfte, dann fühlte man sich ja schon. Das war ja wie ein Ritterschlag. Felix Meinhardt: Absolut. Ja. Also. Felix Meinhardt: für mich war da natürlich so, der mitunter der ganz besondere Moment war, eher als ich dann an der Filmhochschule angenommen worden bin, weil da hatten wir richtige Kinokameras jetzt diese Tv-produktion jetzt wie Marienhof Felix Meinhardt: und jetzt fliege und auch andere Tv-dailies sage ich jetzt mal, da ist ja viel schon vorgebaut, auch Licht. und wie muss das dann aussehen? Das ist jetzt nicht so ganz die hohe Kunst. Wenn man jetzt eher so Hollywood Felix Meinhardt: Film geprägt ist, wenn du dir einfach natürlich so Filme wie der mit dem Wolf tanzt, oder ja, auch Winnetou, Es gibt ja auch tolle Sachen, die aus Deutschland heraus produziert worden sind. Gefallen. Felix Meinhardt: Das hat natürlich schon nochmal eine andere Wirkung. und als ich dann auf der Filmakademie angenommen worden bin. Felix Meinhardt: da habe ich echt Tränen in den Augen gehabt, weil das ist wie so ein Sex im Lotto Die nehmen, ja nur 8 Leute pro Jahr, und Hunderte bewerben sich. Das war wirklich so ein Ritterschlag. Dann und da dann auch wirklich mit großen Kinokameras drehen zu dürfen. Felix Meinhardt: Wow! Felix Meinhardt: Genau? und dann natürlich auch darüber, dieses ganze Netzwerk, das sich dann ja auch aufbaut. Zu Felix Meinhardt: richtig großen Produzenten, die man so kennt. Roland Emmerich Felix Meinhardt: Nico Hoffmann. Also viele werden ja diese Namen jetzt vielleicht auch gar nicht kennen, weil man eher die Leute vor der Kamera kennt. Felix Meinhardt: Aber ja, sobald man natürlich dann mal so drin ist, dann auch in der Branche Felix Meinhardt: dann auch die ersten Projekte macht, dann ist auch die Wahrnehmung, dann auch eine andere. Genau. und darf man sich das so vorstellen? Filmhochschule: ich hab sofort ein cooles Projekt, Oder ging es eher mal so als man ist, so als Roady mit. Dabei darf erst mal vielleicht die einen oder anderen Schienen zusammenschrauben. Die Dolly von rechts nach Links schieben, den Kran bedienen. Also, es ist ja so, dieses Man darf ja erst mal lernen, wie dieser Beruf denn wirklich funktioniert. Auch da noch eine Anmerkung meinerseits. In Bezug auf: Wenn man sich so Filme anguckt wie der mit dem Wolf tanzt, oder die ganzen Karl-may-filme, also den ganzen Winnetou-streifen. Also zumindest sehe ich das, und man sieht ja auch, auf welchem Material gedreht wurde. Also, es hat ja eine ganz andere Tiefe. Das ist eine ganz andere Farbgebung und die dir ja eine völlig andere Emotion, letztendlich ja mitgibt, Also eine völlig andere Erfahrung. Wenn du dir diese Streifen anguckst. Felix Meinhardt: Absolut, das ist einfach Filmmaterial. und damit hast du natürlich auch einen anderen Dynamikumfang. Das merkst du vor allem in den hellen und auch in den dunklen Stellen. Da ist einfach nochmal ein bisschen mehr Bildinformation drin und das haben ja die digitalen Kameras lange nicht in dieser Qualität abbilden können. Felix Meinhardt: und das hat sich dann zwar schon relativ schnell geändert. So ab 2.012, 2.015 hat dann auch das digitale Zeitalter da massiv aufgeholt. Felix Meinhardt: und da bin ich ja dann auch in High-end Hollywood Equipment eingestiegen. Also, ich habe wirklich Hollywoods Level Kameras, mit denen auch zum Beispiel Herr der Ringe, der Hobbits usw. gedreht worden ist. Felix Meinhardt: um eben diesen Hollywood-look auch liefern zu können Felix Meinhardt: die Produktion sowohl fürs Tv. Damit haben wir zum Beispiel Terra x nochmal auf ein ganz anderes Level Felix Meinhardt: gehoben, weil, wenn du da für so reihen alleine schon zum Beispiel 72 Drehtage hast, da kommt schon richtig was zusammen. Felix Meinhardt: und ja, das waren auch schon wieder so Meilensteine, einfach auf dem Weg, dann mit der damaligen Produktion. Felix Meinhardt: Ebenen Deal auszumachen, dass ich sozusagen da auch in neue Technik investieren werde. Davon wird das ganze Format profitieren. und so konnte ich mich natürlich auch immer unabhängiger machen. Genau Felix Meinhardt: Mut gehört natürlich immer mit dazu. Im Unternehmertum ist ja klar, nicht nur im Kreativprozess, sondern auch, dass man natürlich handlungsfähig ist und auch Felix Meinhardt: seine Stärken und Talente auch gut einsetzen kann, wenn man nicht mehr diskutieren muss über ein gutes Kamerasystem, sondern du hast einfach High Ends im Koffer immer dabei. Ich wollte gerade sagen, Also so ein bisschen Mut gehört einfach dazu. Also weil ordentliches Equipment kostet, auch ordentlich ein kleines Taschengeld. Da kommt man wahrscheinlich mit all den Kinofilmen, die du damals im Kinosaal dir vom Taschengeld, also die ganzen Tickets, gekauft hast, in der Summe Halt nicht hin. wenn man das einfach addiert, und das darf man sich natürlich auf der Zunge auch mal zergehen lassen. Also, dieses Projekte können ja immer erst dann entstehen, wenn vorher der Invest geflossen ist, um solche Dinge letztendlich umsetzen zu können. Oder wenn man mal überlegt, 72 Drehtage, Wer ist alles an Ort und Stelle? Wäre es also alles mit von der Partie am Set? und wer möchte am Ende des Tages auch noch irgendwie den Kühlschrank befüllen. Also, da wird einfach schon ein bisschen was von rechts nach links geschoben. Felix Meinhardt: Definitiv ja. Also große Produktionen erfordern auch großen Einsatz in jeglicher Hinsicht. Felix Meinhardt: Das Gesamtvolumen von dieser Reihe war über 2 Millionen tatsächlich. Das ist natürlich jetzt nicht alles bei mir hängen geblieben, aber es ist also, man wächst dann auch von Projekt zu Projekt und merkt einfach. Okay, da kann man Felix Meinhardt: immer mal wieder nochmal eine Schippe drauf packen, und Felix Meinhardt: man wird auch mutiger von Projekt zu Projekt, weil man einfach merkt. Okay, das wird jetzt wieder anders wahrgenommen. In der Außenkommunikation Felix Meinhardt: hat es natürlich dann auch eine gewisse Relevanz. Welche Produktion bringst du auch, In welchem unternehmerischen Kontext vielleicht mit ein also Terra X hat natürlich jetzt für Experten wenig Relevanz. Felix Meinhardt: Aber wenn es natürlich jetzt wieder mit klassischen Kinoproduktionen ist es natürlich immer ein guter Unterbau, da wissen die schon. Okay, Terra X ist jetzt keine große Bbc Produktion. Das ist für deutsche Verhältnisse schon selten. Es ist höchstes Level, aber für international natürlich wieder noch nicht. Felix Meinhardt: und so kannst du natürlich dann da auch wieder die ein oder andere Karte ziehen, wenn du mit den Leuten redest und dann wissen die. Okay, wie Sie das einzuschätzen haben. Was hast du auf dem Kerbholz? Was kannst du liefern? Felix Meinhardt: Genau. Wann ist für dich denn so in dieser Ganzen? Also, was in der Filmhochschule hast da im Prinzip den ganzen Weg mitgegangen, dann das ein oder andere Set. Also, bei jedem Set lernt man ja immer was dazu? Weil mit Sicherheit auch heute noch Wann war für dich denn dann irgendwann das Ding Klar, dass du sagst, Ich muss auf jeden Fall daraus mein eigenes Ding machen. Wann ist die Idee geboren. Felix Meinhardt: Also, ich hab’s schon während dieser ganzen Filmhochschulzeit gemerkt von Nix kommt nichts. Ich muss irgendwo gucken. Felix Meinhardt: dass da mal ein größerer Quantensprung Kohle aufs Konto kommt, mit dem ich besser arbeiten kann. Das war tatsächlich Felix Meinhardt: 2.009 auf 2.010. Da bin ich ein Jahr nach Hamburg Felix Meinhardt: und habe dort verstärkt während meines Studiums. Wir durften da auch ein Urlaubsjahr einreichen, und da habe ich gesagt: ich mache jetzt ein Jahr, mal kurz Pause verdiene jetzt richtig Kohle Felix Meinhardt: und habe für Tchibo Lidl usw. Für diese wöchentlichen Blätter usw. ganz viel geshootet in den Studios Felix Meinhardt: und hatte dann eine sehr gute fünfstellige Summe wieder zusammengetragen. Felix Meinhardt: und die habe ich dann direkt in die nächsten Spielfilme und auch Dokus investiert. Felix Meinhardt: Damit sind wir nach Afrika, nach China, nach Israel. Also, ich wollte halt immer, dass die Projekte da ein bisschen größer und mehr Strahlkraft kriegen und habe die dann natürlich auch beworben und habe geguckt. Okay, wie baue ich meinen Newsletter dazu Auf Sendungshinweise waren das früher nichts anderes. Im Grunde ging es immer nur darum. Was läuft von mir gerade Felix Meinhardt: auf irgendeinem Festival. Was läuft im Sender usw. und Felix Meinhardt: so habe ich immer mehr gemerkt. Okay, das funktioniert. Das wird gut angenommen, und Felix Meinhardt: so habe ich mich halt Schritt für Schritt immer, dann eben weiterentwickelt. und als ich mit dem Studium fertig gewesen bin. Felix Meinhardt: habe ich mich natürlich sehr stark für die Ufa, die Konstantin-filme, also diese ganzen größeren Filmproduktionsfirmen, dann auch beworben. Aber da Felix Meinhardt: war halt das mit dieser Frauenquote sehr, sehr stark, dass eben mehr Frauen, auch in Regie, Kamera. Also, in diesen führenden Positionen auch zum Zuge kommen. Felix Meinhardt: und es hieß halt immer wieder Felix. Du machst echt super Sachen. Aber wir müssen jetzt die Frauen mal ranlassen. Wir finden da irgendwie noch Felix Meinhardt: dein Felix Meinhardt: dein Projekt. Dass du dann da irgendwo noch zum Zuge kommst. und mir hat das irgendwie zu lang gedauert. Also, ich war halt nicht so in erster Reihe, sondern immer so genau. Felix Meinhardt: und dann habe ich halt gesagt. Okay. Felix Meinhardt: ich mache das jetzt einfach aus mir selber heraus. Die Projekte ohne jetzt einen großen Sender oder auch vielleicht diese Produktionsfirma direkt im Felix Meinhardt: im Rücken und bin so immer mehr Felix Meinhardt: eben auf international auch gleich gegangen, weil in Amerika werden Projekte ganz häufig auch komplett Independent hergestellt. Also wo du nicht erst dir im Endeffekt die Erlaubnis vom Sender holst oder den Sendeplatz mit an Bord. Felix Meinhardt: und dann bezahlt dich der Sender. und dann ist das Ding rund. Felix Meinhardt: Das ist eher du produzierst einen Film, verkaufst ihn, aber ich behalte halt auch jetzt weiterhin die ganzen Rechte. Deswegen ja independent. Also einfach da zu verstehen. Das Pferd wird einfach komplett mal von hinten aufgezäumt. Felix Meinhardt: Richtig. und so kann ich natürlich auch wieder meinen. Ja, ich sag mal, Vorbildern So ein bisschen nacheifern. Wenn ich mir jetzt zum Beispiel auch Tom Cruise überlege, was der mit dieser Mission Impossible Reihe Felix Meinhardt: da erschaffen hat. Ja, das ist einfach phänomenal. Da hat an jedem dieser Filme 50 Millionen Gewinn gemacht. Felix Meinhardt: und im Endeffekt. Felix Meinhardt: das muss ich dir mal vorstellen. Mal 8. Also der hat fast eine halbe eine Milliarde nur aus diesem ganzen Mission Impossible Felix Meinhardt: Franchise gewonnen. und es gibt, das zeigt mir einfach: Wenn du dranbleibst und gute Qualität lieferst. Felix Meinhardt: und irgendwann kann daraus wirklich so eine ganze Reihe, aber halt nicht Terra X, sondern eine Reihe, die international dann funktioniert, die wirklich viele sehen wollen. Felix Meinhardt: jetzt zum Beispiel in der heutigen Zeit Maxton, Hall oder Off-campus. Das sind so Reihen, wo halt ganz viele sowieso jüngere so Teenies bis 30, würde ich jetzt mal sagen, die sind extrem erfolgreich. Also Serien funktionieren natürlich auch sehr, sehr gut. Felix Meinhardt: aber wenn wir nicht damit natürlich an spannende Orte kommen, da auch wieder Unternehmer mitnehme. Felix Meinhardt: und die sind involviert. In dieses ganze Game lebe ich meinen Traum Felix Meinhardt: kann mit meiner Leidenschaft noch andere Menschen inspirieren, tolle Geschichten in die Welt bringen und Felix Meinhardt: und es zahlt sich ja auch jetzt schon aus. Es ist einfach toll. Es befruchtet sich dann einfach gegenseitig und so, wie du es gerade schon sagtest, An den großen Beispielen, an diesen großen Kinostreifen. Es ist einfach ja auch eine wahnsinnige Maschinerie mittlerweile dahinter. und da ist das Merchandise ja noch immer gar nicht mitgerechnet, was ja dann auch irgendwie immer noch on top kommt Popcorn, was noch irgendwo mit über die Theke geht. Also es ist schon Wahnsinn, was alleine nur das Kinogeschäft letztendlich so mit sich bringt, was da so passiert. Aber es ist natürlich auch viel viel schnelllebiger geworden. Felix Meinhardt: Ja, und der Markt ist auch voller geworden. Felix Meinhardt: Also, es ist so viel Content da, das schaffen ja die Wenigsten heute noch zu konsumieren. Felix Meinhardt: Also, es gibt ja so viele Streaming-plattformen. Felix Meinhardt: Es ist ja nicht nur Amazon und Felix Meinhardt: Netflix oder Join. Also es gibt Rtl! Plus. und. Felix Meinhardt: Magenta. Also, es sind. Die. Felix Meinhardt: Ja. Es gibt so viele. und die Frage ist ja, also, es ist ja heute wirklich immer alles on demand verfügbar. Ich drücke auf den Knopf und ich kann es mir, egal wo ich bin, egal wie viel Uhr es ist, Ich kann mir immer alles quasi immer angucken. und was ich so spannend finde ist von dieser Verwertungskette, die wir ja mal gefühlt Irgendwann mal hatten, mit dieses so. Es ist vielleicht erst mal so ein sneak Peak in Cannes. Dann läuft es irgendwo auf der Leinwand, dann dauert es einfach noch eine gewisse Zeit, dann kommt es vielleicht irgendwann mal krass bei Rtl als Blockbuster. und dann können wir es vielleicht irgendwann nochmal in der Videothek ausleihen, bis wir dann die Möglichkeit haben, das Ding selber im Shop zu kaufen. Also, die Verwertungskette, die wir ja früher hatten, die war ja krass lang. auch vom Zeitfaktor einfach her. und mittlerweile ist es so. Es ist im Kino, Ich kann mir aber schon fast parallel überlegen, ob ich es mir zu Hause angucke. Felix Meinhardt: Genau das sind natürlich jetzt auch die Herausforderungen, da den Felix Meinhardt: den richtigen Case auch für das jeweilige Projekt eben zu finden korrekt. Leinwand, Atmosphäre und vor allem also wahrscheinlich. Also eine größere Leinwand ist ja nur zu ersetzen durch eine größere Leinwand mehr Platz macht, nichts. Also, es ist ja ein völlig anderes Erlebnis, als dass, wenn ich es mir einfach auch auf einen weiß ich nicht Riesengroßen Flatscreen zu Hause im Wohnzimmer angucke. Aber es ist ja trotzdem einfach ein völlig anderes Kinoerlebnis. Glaubst du, denn dass dieses Erlebnis, Also, man bekommt es ja oft mit. Also zumindest wenn wir mit unseren Kids mal ins Kino gehen, So denkst du ach krass, Hallo, Echo. Wo ist denn der Rest eine ganze Vorstellung? Für uns alleine Ist die diese Vorstellung davon? Oder dass das Kino einfach weiterhin eigentlich ein Erlebnis ist und dass es, was ganz anderes ist, sich den Film so anzugucken, geht das verloren. Also ist das so ein Stückchen Kultur, was uns vielleicht schwindet, Oder aber gibt es vielleicht auch einfach viele Streifen, die im Kino laufen, die da vielleicht gar nicht hin müssen. Felix Meinhardt: Sowohl als auch. Also, es gibt schon Kinos, die jetzt Felix Meinhardt: das jetzt nicht schaffen, diesen Wandel Felix Meinhardt: und dann eben schließen. Aber die Kinos, die es verstanden haben, da auch ein Event-kino draus zu machen, wirklich auch Communities eben mit einbinden und sagen, okay, wir haben da zum Beispiel jeden zweiten Montag irgendwelche alten Felix Meinhardt: Legendenfilme also, die schon früher einfach sehr gut angekommen sind. Simathek heißt zum Beispiel so Ein Programm Felix Meinhardt: oder gerade hier in München ist natürlich ganz viel, auch so queer und so ganz besondere Filmreihen, die vielleicht auch erst auf irgendwelchen Filmfestivals gelaufen sind. und dann laufen die nochmal in so eine Kinoreihe über mehrere Felix Meinhardt: Wochen hinweg. Felix Meinhardt: Wenn du das eben schaffst, dann werden da auch immer die Leute weiter reingehen, das muss eben schon auch Felix Meinhardt: ein bisschen besser verpackt werden. Heute einfach nur den Leuten jetzt einen Film hinzuwerfen. Das funktioniert mit den großen Blockbuster Popcorn-filmen natürlich immer noch. Felix Meinhardt: Die bringen auch vor allem dann diese Filme. Aber wenn das eher so ein bisschen Richtung Arthouse gehen soll. Oder so: Genrefilme, wo man sagt, okay, das ist vielleicht für ein etwas anspruchsvolleres Publikum. Felix Meinhardt: Da lebt das natürlich auch davon. Wenn dann der Filmemacher mal irgendwie mit dabei ist oder noch eine Talkrunde anschließend zu diesem Felix Meinhardt: Thema eben auch stattfindet und genau darauf achte ich. Ja. Felix Meinhardt: das sind die Punkte, die an diese Filme angeheftet werden. Felix Meinhardt: dass es eben auch eine Botschaft hat, dass man Menschen durch diesen Film auch zusammenbringt, dass auch die Unternehmer und Unternehmerinnen, die natürlich damit investiert sind, auch Gehör bekommen. Felix Meinhardt: Zum Teil im Film. Sind sie sichtbar, oder Ihr Produkt ist im Film sichtbar. Felix Meinhardt: oder über die Kinotour gibt es dann zum Beispiel deren Walls Roll-ups, und dann sind die am Anfang irgendwie am Mikro moderieren das mit an. Am Ende gibt es dann nochmal Gesprächsrunde oder da noch eine Buchsignierung. Also, man kann da schon noch so tolle Sachen Drumherum bauen. Bei Filmen Felix Meinhardt: zieht halt einfach die Leute dann auch an, Weil du weißt, Du wirst jetzt auch ein bisschen unterhalten und kriegst Felix Meinhardt: einfach auch ein schönes Filmerlebnis am Ende dann auch geboten. Felix Meinhardt: und Felix Meinhardt: ja, das bauen wir einfach immer weiter aus, dass es natürlich auch immer mehr werden, die dann sagen: Okay, Hey, geh da mal rein, oder? Geh mal auf den Filmempfang vom Felix und seinem Team. Die machen da echt wieder coole Sachen. Da kriegst du schon mit, was als nächstes kommt, Wann wir wieder Castings haben. Auch unsere Casting Felix Meinhardt: Prozesse sind ja bei uns öffentlich auf eine gewisse Art, weil wir zeigen, schon anschließend. Felix Meinhardt: bevor der Film überhaupt gedreht wird, Die Casting-szenen zum Beispiel auf Youtube. Felix Meinhardt: und damit bewerben wir schon den Film. Felix Meinhardt: bevor der Film gedreht wird, oder bevor der Film überhaupt Felix Meinhardt: rauskommt. Damit bauen wir natürlich eine immer größere Community auf. Felix Meinhardt: und so reagiert natürlich die Presse dann auch Felix Meinhardt: viel lieber da drauf, weil mit einem Film hast du einfach ein gutes Vehikel genau. Aber das ist ja auch das, was ich eingangs sagte, dass es einfach gar nicht darum geht, die Menschen einfach nur zu unterhalten. Also, es ist einfach nicht mehr dieser reine Konsum Wenn du die Menschen einfach wirklich auf dich aufmerksam machen möchtest, sondern Es geht ja wirklich darum, ein Erlebnis zu schaffen. damit die Botschaft, die einfach irgendwie transportiert werden soll, auch bestmöglich da draußen verstanden und sich auch bestmöglich wahrscheinlich auch alleine verbreitet, indem dass die Menschen einfach merken, hey, es lohnt sich, darüber zu diskutieren, das irgendwie zu teilen und das natürlich weiter mit in die Welt zu tragen. Kannst du dich an eine ganz spezielle, also eine ganz spezielle Produktion erinnern, wo du sagst, das war jetzt nicht einfach nur ein Projekt, was wir gemacht haben, sondern das Thema. Was dahinter stand, war einfach so enorm wichtig, Oder Das hat dich so emotional, vielleicht in irgendeiner Art und Weise mitbewegt. Felix Meinhardt: Ja immer wieder. Felix Meinhardt: Also Felix Meinhardt: ist das die Frage, ob ich jetzt auf einen Spielfilm ist er sehr stark dramaturgisch gebaut. Da hast du jetzt weniger Erlebnisse, sage ich jetzt mal am Set. Felix Meinhardt: Bei der Doku Felix Meinhardt: hast du natürlich schon viele noch so wahrhaftige Momente, wo du auf einmal dann merkst, wow, krass. Die öffnen sich ja jetzt Felix Meinhardt: eher stark, und wo du dann auch später im Schnitt erst mal gucken, Gehst du dann so tief? Kannst du das dem Zuschauer zumuten. und dann musst du das natürlich dann ausprobieren. und das hatte ich tatsächlich zum Beispiel in Kirgistan. Da Felix Meinhardt: sind wir mit Pferden Felix Meinhardt: durch die Hochebenen geritten. Also, es war so ein richtiger Pferdetrack, kann man auch auf Amazon Prime angucken. Der Film heißt zum Beispiel Lost in Kirgistan. Felix Meinhardt: und Felix Meinhardt: da war zum Beispiel eine Frau, Die wurde zwangsverheiratet und hat sich aber auch geöffnet für ein Interview. Als wir Felix Meinhardt: da oben in den Hochebenen eben waren, war Schlachtungen und alles, was da war. Felix Meinhardt: und sie meinte ja, als sie halt Felix Meinhardt: 13 oder 14 war, kamen dann halt auf einmal ein paar Männer und haben sie halt entführt. Felix Meinhardt: Die Sorgen dann dafür, dass du in den nächsten 2, 3 Jahren erst mal nicht irgendwie deine Familie nochmal siehst, damit du dich an dieses neue Leben dann irgendwie gewürzt. Wow, denkst du irgendwie, Das ist ja irgendwie eine komplett andere Welt. und sowas hast du natürlich dann schon Felix Meinhardt: immer wieder. Wenn du in eine andere Lebensrealität irgendwie reinkommst. Felix Meinhardt: zu den Kameras dann auch irgendwie so ein bisschen wie so ein Schutz, weil du denkst, irgendwie, Okay, das Felix Meinhardt: legitimiert mich jetzt auch sowas zu tun, weil du willst ja auch eine spannende Geschichte Felix Meinhardt: erzählen. Du würdest sowas, vielleicht in dem Moment. Felix Meinhardt: wenn du jetzt ein normales Gespräch mit der Person hättest. Felix Meinhardt: jetzt auch nicht noch tiefer, unbedingt bohren und würdest erst mal sagen, Okay, ja, können wir morgen weiterreden oder irgendwie das auch mal. Aber das lässt du halt dann laufen, Weil du willst natürlich, dann, das sind dann schon krasse Momente, wo du Felix Meinhardt: dann auch menschlich, so psychologisch, aber dann auch wieder mit Felix Meinhardt: Wie weit willst du gehen. Das sind dann spannende Sachen, die dann auf einmal so in dir ablaufen. Felix Meinhardt: Ein anderes Mal waren wir auf einer Transafrika-expedition von Kapstadt, Nach Kairo sind wir mit Motorrädern einmal quer durch den Kontinent. und da hatte ich dann zum Beispiel einen Schlüsselbeinbruch. Ich bin tatsächlich auch mit dem Motorrad Felix Meinhardt: über mehrere Länder hinweg dann unterwegs gewesen. und in Äthiopien habe ich mir das Schlüsselbein gebrochen, und ich wollte Felix Meinhardt: eigentlich dann noch die Journey zu Ende machen, Aber kurz vor Schluss musste ich dann halt auch Felix Meinhardt: beigeben, weil dann die anderen meinten, Felix jetzt Achte mal auf deine Gesundheit, Das wäre schon wichtig, da besser drauf zu achten. Da bin ich halt dann heimgeflogen. Felix Meinhardt: nur um dann 2 Tage später schon wieder weiter nach L. A zu fliegen. Weil ich mir dachte, hier mit Armbinde kann ich eigentlich mich auch woanders auskurieren lassen, vielleicht nicht in Äthiopien, aber in L. A, gibt es auch genug. Felix Meinhardt: Genau. Jana kennt keinen. Felix Meinhardt: Ja, oder es gibt auch genug zu tun. Was auch mit Armbinde geht, dachte ich mir und dann habe ich meinen Podcast gegründet. Also, da habe ich dann endlich angefangen. Ich hatte das schon ein paar Jahre vorher irgendwie so im Kopf. Felix Meinhardt: aber die Projekte waren dann immer wichtiger, als jetzt Felix Meinhardt: mit Leuten zu reden. Aber dann hatte ich einen Grund, endlich mal Roland Emmerich und die ganzen Leute, die eben in L. A. Unterwegs sind, zu treffen und mit denen dann endlich mal. Hey, wir treffen uns machen auch gleich ein Interview: Okay, kommst vorbei, Ja, super. und dann entwickeln sich so die Dinge. und Felix Meinhardt: Nee. Projekte haben mich schon auch zu dem werden lassen, der ich jetzt heute auch bin. Also weil Felix Meinhardt: zum Privatleben ist. Ja, jetzt sage ich jetzt mal häufig relativ normal. Ja, Also Felix Meinhardt: aber wenn du natürlich im Beruf Felix Meinhardt: auf einmal einen Raketenstart in Kasachstan Irgendwie. Da war da was zur Iss hoch, sowas würdest du jetzt nicht im normalen Alltag erleben und das natürlich dann Felix Meinhardt: festzuhalten für das Projekt, für dich selber, für alle Beteiligten. Das ist einfach Felix Meinhardt: super, und so wächst einfach Schritt für Schritt, und deswegen habe ich dann immer mehr auch entschieden, eben das festzuhalten. Ich habe ja hier so Buchmut zur Heldenreise. Felix Meinhardt: wo ich dann eben so Einblicke gebe in meine ganzen Filmjourneys. und wie ist das alles so entstanden? und man kriegt einfach so ein bisschen Felix Meinhardt: so einen kleinen Overview. Felix Meinhardt: und meine Heldenreise ist jetzt eben auch die Heldenreise für andere. Also Man kann sich sozusagen in meine Journey Felix Meinhardt: rein verlinken und ein Teil davon werden und Felix Meinhardt: lernst du natürlich dann auch spannende Leute kennen. Apropos Apropos verlinken natürlich alle Infos zu Felix, findet ihr unten in den Shownotes. Also, Connectet euch da total gerne klickt euch da in Felix Welt rein, um da so ein bisschen in sein Universum mit eintauchen zu können. auf diesen ganzen Reisen bei diesen ganzen Projekten. Wir haben vorhin schon mal so ein bisschen mit Zoom jongliert, um dass der ein oder andere Mal so ein kleines Gefühl davon bekommt. Es gibt Projekte, die haben einfach ein krasses Investment. Es gibt einfach auch totale Low-budget-produktionen. Also es ist ja von bis wirklich alles möglich? Bei welchen Produktionen würdest du sagen? So, Ich habe mir das anders vorgestellt, oder weiß ich nicht. Also, man hat ja auch schon mal so Vorbereitungen, wo man dann vielleicht auch mal nachts wach im Bett liegt, und hoffentlich klappt das irgendwie alles, weil, wenn nicht, dann oder sonst oder was auch immer. Woran kannst du dich so erinnern, wo dir noch nicht so klar war, ob das so eine. Also, man hat so Ideen, wo man weiß, ja, das wird voll die runde Sache. und das läuft und so. und dann hat man auch mit Sicherheit Ideen, wo man davon ausgeht, das. und dann passiert das doch nicht hinterher. Frei nach dem Motto: Pleiten, Pech und Pannen. Wie oft hast du solche Projekte zwischendurch gehabt, dass du zwischendurch mal dachtest? Boah, Das bereitet mir echt schon Kopfzerbrechen, Ob wir das alles so hinbekommen, ist ja auch immer ein Unterschied. Ist das ein Projekt im Auftrag von Kunde X, Oder ist das auch ein eigenes Ding mit eigenem Invest dahinter. Welche Erfahrungen hast du da für dich so gemacht? Felix Meinhardt: Also natürlich von bis Aber auch daran darf man dann wachsen. und die Frage ist: Möchtest du Felix Meinhardt: am Ende sagen: Ja, es hat jetzt nur am Geld gelegen. Felix Meinhardt: Das ist für mich immer nicht die Ausrede, die zählt. Also Felix Meinhardt: Geld ist nicht das Problem, sondern du Felix Meinhardt: in letzter Konsequenz. und es gibt immer Mittel und Wege. Felix Meinhardt: und wenn ich noch an ganz früher zurückdenke, ich habe halt mein Studium zum großen Teil durch Hochzeitsfotografie oder Businessfotografie und so finanziert. Ich habe immer einen Weg gefunden wie ich eine Location gekriegt habe, und wenn ich am Ende gesagt habe. Felix Meinhardt: heiratet Ihre Tochter oder vielleicht in Kürze, dann würde ich irgendwie die Hochzeit übernehmen, fotografieren und Filmen. und das hat sehr, sehr häufig funktioniert, weil sie das dann irgendwie ganz charmant fanden. So, Okay, der sucht Mittel und Wege, um irgendwie ans Ziel zu kommen. Felix Meinhardt: und ich musste dann häufig trotzdem nicht filmen und irgendwas machen Felix Meinhardt: und habe das dann irgendwie bekommen. und Felix Meinhardt: das hat sich natürlich immer mehr dann auch auf größere Projekte dann übertragen. und so ist es auch alles Mit dieser Filmfinanzierung durch Unternehmer, die dann eben auch steuerlich abschreiben können und damit auch ihre Liquidität stärken. Felix Meinhardt: Was ich mir auch im Endeffekt von den Filmfonds früher so ein Stück weit abgeguckt habe, weil, das wurde ja über viele Jahre, Es sind ja eine Milliarde Richtung Hollywood gegangen, und das haben die aber dann irgendwann eingestellt. Felix Meinhardt: Aber dieses Prinzip fand ich einfach extrem smart und dachte: okay, wie können wir das Felix Meinhardt: reaktivieren? und wer hat denn das damals schon angewandt, und mit denen habe ich dann halt natürlich Kontakt aufgenommen und wollte gucken. Okay, wie können wir das irgendwie wieder zusammenbringen? Felix Meinhardt: Auf einmal hast du dann mit irgendeinem Milliardär zu tun? und denkst du so krass? Okay. und jetzt erzählt er mir das sogar alles, wie das so abgelaufen ist. und da wächst halt immer mehr rein, und dann hast du ja auch immer Felix Meinhardt: einen guten Grund, die Leute auch zu treffen, wenn du das nicht Felix Meinhardt: aus so einer inneren Überzeugung machst. Felix Meinhardt: sondern das ist jetzt irgendwie nur ja. Felix Meinhardt: was jetzt unter Vertrieb läuft, und das muss jetzt getan werden. Felix Meinhardt: wüsste ich jetzt nicht, ob man auch diesen Durchhaltewillen an den Tag legen kann, so über 20 Jahre hinweg, wo ich jetzt auch an diesen Sachen dran bin. Felix Meinhardt: Ich glaube, wenn man wirklich mal richtig reinhört, wofür brenne ich. Felix Meinhardt: und wenn ich nicht mehr brenne, Warum das Eben sich zu hinterfragen und auch sich zu überlegen. Felix Meinhardt: würde ich es auch ohne Geld. Tun Felix Meinhardt: Was ich jetzt hier gerade mache. Felix Meinhardt: oder ist das wirklich der Antrieb, um damit vielleicht Sicherheit? Wir wollen alle Sicherheit, keine Frage. Felix Meinhardt: aber jetzt nur eine Aufgabe auszuführen: einen Beruf zu wählen, nur wegen der Sicherheit. Ich glaube nicht, dass man damit jetzt richtig weit kommen wird. Man kommt bis zu einem gewissen Level mit Sicherheit. Felix Meinhardt: aber dann halt nicht weiter. Also wirst halt nicht dieses Exzellenz oder so in deine Geniezone am Ende kommen. Felix Meinhardt: und Für mich steht ja über Film eben das Thema Erlebnis, und ich habe auch Jochen Schweitzer auch Felix Meinhardt: interviewt, damals mit meinem Podcast, und habe dann auch schon für ihn Videos produziert. Weil ist auch hier in München. und irgendwann fügen sich die Dinge. und wenn man das Thema Sichtbarkeit dann auch so ein bisschen verstanden hat. Felix Meinhardt: dass es gar nicht darum geht, immer nur perfekt sichtbar sein zu wollen. Felix Meinhardt: weil wer guckt schon die ganze Webseite durch. Das ist Felix Meinhardt: meistens gar nicht so wichtig, sondern wenn man mit den Menschen in Austausch geht Felix Meinhardt: und auch auf vielen Netzwerkveranstaltungen eben Felix Meinhardt: unterwegs ist und mit den Leuten dann auch zielgerichtet. Felix Meinhardt: Dann öffnen sich sehr sehr viele Türen. und Felix Meinhardt: wenn man wirklich weiß, Für was tue ich das jetzt? Für was stehe ich früh auf? Oder für was gehe ich heute spät ins Bett? Felix Meinhardt: dann läuft das schon. und dann Felix Meinhardt: kommt natürlich noch die Steigerung, bin ich auch bereit, dafür Geld auszugeben, Erst mal also wirklich zu vorinvestieren Felix Meinhardt: in diesen weiteren Traum. und dann kommt natürlich eine enorme Hebelwirkung, auch irgendwann zustande. Also bin ich bereit, ein Team aufzubauen, denen erst mal auch Geld an die Hand. Felix Meinhardt: Dann können die mir sozusagen fährt, Arbeit abnehmen, unterstützen mich in bestimmten Bereichen. Damit meine ich jetzt nicht nur Schnitt von den Projekten, sondern eben auch Felix Meinhardt: dass das Netzwerk weiter wächst, dass man eben mit Sales Agents international in Kontakt kommt, so dieses Erstmailing oder Ersttelefonat oder Felix Meinhardt: Erstgespräche über die ganzen Kontakte, die über Linkedin reinkommen. Das können ja auch andere erst mal machen. Dann steigst du erst ein bisschen später ein. Aber wenn du das natürlich alles erst mal selber machen musst, kommst du natürlich nicht vom Fleck. Felix Meinhardt: und wenn man sich da immer mehr dann eben an den Sachen orientiert, wo du wirklich gebraucht wirst Felix Meinhardt: und wo auch wirklich dein Know-how den unterschied? Macht. Felix Meinhardt: dann wird es natürlich auch immer besser. und so kommst du natürlich dann auch eben mit Felix Meinhardt: anderen Filminvestoren. Wie haben die das gemacht? Dann lernst du Leute kennen. Die haben schon in 20 Spielfilme investiert. International, Das haben wir einen Film, wo wir Orlando Bloom in der Hauptrolle mit dabei haben wollen. Felix Meinhardt: Veronica Ferres kommt es zu unserem Film Investoren. Dinner Felix Meinhardt: Jochen. Schweitzer: findet das auch alles super, was wir hier so treiben. und irgendwann hast du natürlich immer mehr Felix Meinhardt: Leute im Netzwerk, die das dann natürlich auch ein Stück weit mit Kommunizieren und mit tragen Felix Meinhardt: so auf ihre Art, und dann wird es natürlich auch einfacher. Aber das ist nicht am Anfang so. Felix Meinhardt: Es geht halt Schritt für Schritt, Es hat mit Sendungshinweisen per Newsletter irgendwie mal gestartet. Mit der ersten Kinokarte, die du eingelöst hast, mit. krass. Was läuft denn hier auf der Mattscheibe? und ich glaube, das ist einfach immer ganz wichtig zu sehen und sich auch immer die Frage zu stellen, wie du es vorhin sagtest, so brenne ich dafür und würde ich das auch machen, wenn ich kein Geld dafür bekomme. und ich lege meine Hand dafür ins Feuer. Du würdest auch die Events, die ihr in München ja direkt vor Ort veranstaltet. Die würdest du auch tun, wenn du weißt. ja also mit dem plus rausgehen, wäre schön. Ja. und wenn es hinterher nicht so ist, aber wir hatten alle eine richtig coole Zeit zusammen und es hat sich trotzdem gelohnt? Denn Also ich glaube zum Beispiel, dass wenn man events jeglicher Art, also wir nehmen immer alle irgendwas mit. und Es ist immer für irgendetwas gut. Also, und wenn es einfach nur für eine richtig gute Zeit war, ich glaube aber eigentlich, eher, dass genau an diesen Orten ein ganz, ganz toller Samen gesät wird und dass dann einfach irgendwie ein Pflänzchen in irgendeiner Art und Weise langsam entsteht. und das braucht einfach so ein bisschen, und irgendwann trägt das Früchte. und ich glaube, das ist so dieses Ne. Also ich finde die Frage ganz ganz toll und ganz wichtig würde ich das, was ich da tue, auch tun, wenn ich kein Geld bekomme, und hätte ich dann trotzdem Spaß daran. Also, ich kann für mich sagen, Ja, Also ich glaube, ich hätte voll die Langeweile, wenn ich im Hintergrund nicht irgendwie technisch wirken dürfte. Ich ich glaube, jeder kennt das, Wenn man so in seinem Fachbereich unterwegs ist, dass einem manchmal die Augen wehtun und dass man eigentlich gar nichts anderes machen kann, außer laut schreien und sagen: Ich möchte dir bitte unbedingt helfen. und ich glaube, Solange das der Fall ist, nimmt man auch, glaube ich, jeden krassen Rückschlag, mit der einem da draußen einfach entgegnet, also von daher natürlich Chapeau mit einem gebrochenen Schlüsselbein trotzdem erst mal Motorradtour usw. Aber vollkommen richtig, Die Einsicht zu, haben sich erst mal medizinisch gut versorgen zu lassen. Aber auch das, das zeigt ja, dass man so sehr dafür brennt, dass man eigentlich nicht sagen könnte. Ich breche an der Stelle ab, also weil, wenn andere, die da nicht reingeredet hätten, hätte es der wahrscheinlich durchgezogen. Felix Meinhardt: Absolut. und wenn man wirklich das weiterdenkt. Felix Meinhardt: bin ich auch bereit, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Felix Meinhardt: und viele wissen ja, vielleicht in der heutigen Zeit gar nicht mehr so richtig. Okay, wo bin ich vielleicht Felix Meinhardt: mal falsch abgebogen. Felix Meinhardt: dann ist es doch wieder gut zurückzugehen und sich zu überlegen: Okay, wofür habe ich in meiner Jugend Geld ausgegeben. Felix Meinhardt: Weil das sagt auch schon sehr viel darüber aus, weil wir sind ja schon sehr früh. So mit 10, 15 sind wir eigentlich schon, was unsere Interessen und Werte usw. betrifft. Felix Meinhardt: sind wir eigentlich schon ganz gut programmiert. Das wird verfeinert, im besten Fall auf dem weiteren Weg, Aber Felix Meinhardt: wofür wir aufstehen und was uns Energie gibt und uns inspiriert. Das ist eigentlich schon sehr früh angelegt, und da wieder zurückzufinden und zu sagen: Okay. Felix Meinhardt: nicht immer nur ablenken und zu sagen, ich mache jetzt hier wieder das nächste Retreat und irgendwie die nächste Kreuzfahrt. und Man kann viele tolle Sachen machen, aber Felix Meinhardt: wenn man dann wieder in den Alltag zurückkommt. Felix Meinhardt: aber ist vielleicht nicht so richtig. Happy mit Felix Meinhardt: den Parametern dann sich lieber nochmal überlegen? Okay, wie kann ich diese Parameter verändern? Felix Meinhardt: Genau. und dann aber auch einfach wirklich, was verändern und nicht einfach sagen. ja, später. und ich müsste mal und also, weil alle, die, die sagen, später. Später. Also später, muss ja dann grandios werden, und der Terminkalender von später ist krass voll, weil man das einfach nicht verändert bekommt. Ich glaube, das ist einfach auch total wichtig. und wo du gerade sagst, wo haben wir denn in der Kindheit schon unsere Weichen gestellt habe ich auch schon irgendwo mal erzählt. Ich habe mir damals von meinem Kommunion Geld. Also, ich war 9 von meinem Kommuniongeld habe ich den Videorekorder hier im Haus gekauft. Meine Eltern fanden die, die völlig bescheuert, weil, wenn man noch einen Film geguckt hat, dann hat man den doch geguckt. Wofür soll man den aufnehmen? Was für ein Quatsch mir war dieses Ding einfach so wichtig? Wie gesagt, nein, wir kaufen das auf jeden Fall. und Also, mich haben diese Sachen schon immer interessiert. Also, wie die Technik funktioniert, wie man damit, was irgendwie ja produzieren kann, was man damit nicht noch alles Lustiges letztendlich irgendwo anstellen kann. und ja, von daher, ich glaube schon, dass das stimmt. Das, was uns damals schon so begeistert hat. Das wird irgendwas werden, was irgendwie in uns drin irgendwie schon veranlagt ist. Felix Meinhardt: Absolut, und irgendwann geht es dann eine Generation weiter. Ich bin ja auch Papa. Felix Meinhardt: Dann will man das natürlich für seine Kinder klar. Aber man darf es, glaube ich, trotzdem auch nicht für sich selber vergessen, wofür man eben aufsteht. und dann ist, man, denke ich, auch wieder ein besseres Vorbild und kann da natürlich auch Felix Meinhardt: mit einem ganz anderen Energielevel dann eben auch zu Hause wirken. und das spüren die Kleinen ja auch. Ich. Ich bin gespannt, was das so alles so wird. Ja. Felix Meinhardt: Ja. Wir lassen uns alle total überraschen. und auch da. Also, ich denke, das ist ganz wichtig, dass die auch so einfach und wahrscheinlich bei dir ähnlich, dass die einfach aufwachsen müssen mit Ey. Die Möglichkeiten sind einfach hier groß. Irgendwann wirst du eine davon nehmen. Aber nimm einfach die Möglichkeit, die dich glücklich macht. Felix Meinhardt: Absolut Alles andere bringt ja auch nichts, und da haben wir heute ja auch Felix Meinhardt: die besten Möglichkeiten für dass wir eben nicht mehr jetzt wie unsere Eltern oder Großeltern. Felix Meinhardt: Da war das ja alles noch eine ganz andere Zeit, ja. Da wurde das gemacht, was einem quasi aufgetragen wurde, was man einfach machen sollte, oder such dir, was sicheres, oder? Da bist du, glaube ich, gar nicht so mit konfrontiert worden. So, dieses Filmbranche. Felix, bist du dir sicher? Ist das nicht brotlose Kunst, und so oder hast du sowas auch gehört? Felix Meinhardt: Nee. Das habe ich nicht gehört, aber meine Eltern haben schon gesagt: schau dir das bitte genau an und prüf dich da, und Felix Meinhardt: ich durfte mir auch viele Sachen selber verdienen, so auch schon in der Jugendzeit. Also, ich konnte zum Beispiel mir leider jetzt keinen Motorroller leisten. Ich habe auf den hingespart. Felix Meinhardt: bin dann schwarz gefahren mit dem Roller von meinem Kumpel ohne Führerschein, bin dann auf dem Feldweg irgendwie ins Schleudern gekommen. Felix Meinhardt: Da musste ich im Endeffekt die Reparatur von dem Roller von meinem Kumpel erst mal bezahlen. Damit war es dann mit meinem eigenen Motoroller, dann halt dahin. Also meinen Eltern war immer wichtig. Felix Meinhardt: dass ich halt auch selbstständig werde und dass ich da auch Felix Meinhardt: ja dann Mittel und Wege finde. und die finde ich auch heute. Also, da bin ich Felix Meinhardt: Ihnen damals vielleicht nicht ganz so dankbar gewesen, weil da hat mich das eher so ein bisschen geärgert, das dann wieder selber auslöffeln zu müssen. Aber heute denke ich mir, Es hat mich schon sehr stark auch geprägt. Felix Meinhardt: Man findet wirklich Mittel und Wege, wenn man das möchte. Felix Meinhardt: wenn man auch mit vielen Menschen, im Austausch ist, was ich tatsächlich bin, und im richtigen Moment dann auch. Felix Meinhardt: dass ein Fließen gelassen wird, worum es dir geht usw., das kann man ja auch Felix Meinhardt: mal kürzer Mal länger machen, wie es sich eben ergibt. Dann helfen einem auch sehr, sehr viele Menschen auf diesem weiteren Weg, weil es geht ja nicht immer nur darum. Ich will jetzt von dir irgendwie 100 000€ abgreifen. Felix Meinhardt: Es ist nicht immer das Geld. Am Ende sind es häufig auch einfach Connections und Felix Meinhardt: bis hin zu, dass ich zum Beispiel mal das glaube ich, auch wieder ein gutes Beispiel, was das aufzeigt, wie ich da ticke. Ich habe mal ein Kamerasystem aus Amerika auf ebay ersteigert, weil der Dollar da irgendwie ganz gut gestanden hat. Felix Meinhardt: Es waren auch irgendwie 6 000. Felix Meinhardt: Damals. Also, es war für mich damals. Felix Meinhardt: vor 20 Jahren, schon viel Geld, auf jeden Fall, weil da war ich noch so in diesem ganzen Ausbildungs-setup Felix Meinhardt: und wegen dem ganzen Zoll usw., habe ich dann einfach mal nachgefragt: Ist irgendjemand von euch Felix Meinhardt: die nächsten Wochen auf dem Weg nach Deutschland. Felix Meinhardt: dann müssen wir das gar nicht per Post lösen. Felix Meinhardt: und dann waren die witzigerweise dann tatsächlich zu Weihnachten in Deutschland, weil sie da irgendwie Verwandte besucht haben. Felix Meinhardt: und erstens habe ich mir damit schon wieder den Zoll gespart, was nicht wenig gewesen wäre. und Felix Meinhardt: ich habe mich mit denen so ein kleines bisschen angefreundet Felix Meinhardt: und ein oder eineinhalb Jahre später habe ich die einfach wieder kontaktiert und habe gesagt, ich bin da in Los Angeles Felix Meinhardt: besteht irgendwie die Möglichkeit. Ich würde gerne ein Stoppover in New York machen. Felix Meinhardt: dass ich da irgendwie unterkomme. und das Resultat war, dass die wieder Freunde hatten, und meinten ja die Freunde, die könnten in der Zeit nach Jamaika in Urlaub, Dann könnte ich in deren Wohnung Felix Meinhardt: und der Deal war, dass ich nur auf deren Hund, irgendwie morgens einmal und abends einmal Gassi gehe. Felix Meinhardt: und das war direkt am Central Park. Es war unglaublich. Ich war. Manhattan ist schon aufregend. Felix Meinhardt: Hammer, und solche Dinge ergeben sich einfach, wenn du offen bist, wenn du neugierig mit den Menschen in Austausch und Felix Meinhardt: im Grunde jedem auch ein bisschen wie Freunden begegnest. und so mache ich im Grunde auch Business. Also, für mich ist es Felix Meinhardt: immer die Frage, Hey, habe ich auch bock mit dir irgendwie abzuhängen, würde ich mit dir auch in Urlaub fahren oder ein Wochenende usw. und dann Felix Meinhardt: entstehen einfach tolle Sachen. Das glaube ich auch. Glaubst du denn, dass so wie deine Eltern quasi damit umgegangen sind, wie du schnell Verantwortung trägst. Also wir handhaben dir das ähnlich. Dieses Hey, wenn du meinst, du musst mit deinem Fahrrad einen Wheelie machen und du kommst mit einem entsprechenden Platten nach Hause, dann kümmere dich darum. und im Zweifelsfall muss das Sparschwein geschlachtet werden, damit das Reparaturzeug einfach bestellt werden kann. Also, man muss einfach dafür Sorge tragen. Glaubst du, dass genau dieser Umgang also dass du nicht quasi immer auf Federn gelandet bist. aber dafür gesorgt hast, dass du immer Mittel und Wege gefunden hast, also dass du etwas wolltest und aufgrund dessen immer irgendwo eine das kleinste Türchen irgendwo in der Wand letztendlich entdeckt hast, wo du dann trotzdem einfach durchgepasst hast, um dir einfach deine Träume, deine Wünsche letztendlich zu erfüllen oder um Projekte einfach grundsätzlich möglich zu machen. Felix Meinhardt: Absolut. Also, das zieht sich ja immer weiter durch. Also, ich habe ja auch Wohnungen, die ich vermiete. Damit habe ich sozusagen meine finanzielle Unabhängigkeit. Sag ich jetzt mal, und das hat am Anfang auch nicht ganz so reibungslos geklappt, weil ich halt immer sehr Felix Meinhardt: steueroptimiert, viel Geld wieder reinvestiert habe in mein Unternehmen, und das gefällt den Banken halt nicht so. Felix Meinhardt: und da muss ich natürlich da auch Lösungen finden. und im Endeffekt habe ich dann immer all in sogar diese Wohnungen bezahlt, indem ich gesagt habe. Okay, ich leihe mir hier mal Felix Meinhardt: vom Schwiegervater, damals noch in Spe. Felix Meinhardt: das, was ich jetzt halt noch brauche, dann hat mein Vater das irgendwie natürlich irgendwie nicht ganz so cool gefunden. Warum gibt der ihm jetzt? Weil der hat das Prinzip natürlich irgendwie schneller verstanden, was ich da am Bauen bin. Felix Meinhardt: und dann ist mein Papa doch noch mit eingestiegen. Felix Meinhardt: weil, das konnte er dann auch nicht so ganz auf sich sitzen lassen. Sehr gut. Felix Meinhardt: So kommen dann doch immer wieder auch so Hebelwirkungen zustande. Felix Meinhardt: und so handhabe ich das eben heute immer noch. Also wenn ich mir alleine jetzt vorstelle, jetzt in diesem Jahr, Elon Musk, mit seinem Spacex, ist natürlich auch wieder ein extrem spannender Case Felix Meinhardt: seine Multimillionäre in der Bubble mal anzuzapfen und zu sagen, Hey, wie siehst Du das gerade investieren oder nicht, oder eher in die Randgeschichten Nvidia oder wie die ganzen Aktien eben heißen, die ja mit daran profitieren, usw. Felix Meinhardt: Im Endeffekt muss man einfach nur Felix Meinhardt: überlegen, okay, Mit Wem habe ich auch, was zu besprechen? Ja, das darf jetzt nicht irgendwie auch der falsche Case sein. Aber Felix Meinhardt: viele Menschen helfen einem wirklich gerne. und Felix Meinhardt: wenn man auch ein Gegengewicht hat Felix Meinhardt: und selber auch bereit ist, wie das mit dieser Hochzeitsfotografie, was ich meinte, Location gegen ich unterstütz dich, wenn deine Tochter heiratet, Jetzt als Beispiel. Felix Meinhardt: wenn die sehen, okay, du bist doch bereit, was zurückzugeben, auch wenn du gerade halt, nicht die Kohle dafür hast. Felix Meinhardt: dann öffnen sich trotzdem häufig Felix Meinhardt: die Türen, aber einfach nur zu sagen. Ich will was haben, aber ich habe nichts. Okay, dann halt nicht, dann melde ich mich irgendwann mal wieder, und die melden sich nie wieder. Funktioniert das halt nicht. Felix Meinhardt: Also, man darf sich dann schon auch überlegen, okay, was habe ich für Ressourcen? und ich habe da wirklich früher schon Buch. Also, ich habe mir das alles aufgeschrieben. Was habe ich für Leute? Was haben die für einen Einfluss oder was haben die für Tools haben? Die Cabrios Pferde whatever So. Felix Meinhardt: also in Bezug auf meine Filmprojekte habe ich das immer aufgeschrieben, um mir zu überlegen. Felix Meinhardt: Ich. Ressourcen kann ich zurückgreifen? Kann ich. und wo kann man Win-win machen? Also ich glaube, jeder von uns, unabhängig, monetär oder nicht. Ich glaube, das spielt gar nicht so die große Rolle. Ich glaube, jeder von uns hat immer die Möglichkeit, das richtige Wechselgeld mitzubringen. also sich irgendwie einzubringen. Also so wie du sagtest, dann hattest du einfach die Chance, eine coole Bude direkt gegenüber vom Central Park quasi nutzen zu können. und das Wechselgeld war Halt. Du passt auf die Hütte auf, in der Gegend nicht ganz trivial und gehst halt auch letztendlich mit deren Hund 2 dreimal einfach am Tag Halt vor die Tür und war ja, Mega Win win für alle und war einfach genau für die zur richtigen Zeit das richtige Wechselgeld. Felix Meinhardt: Absolut von dem her. Felix Meinhardt: Viele trauen sich ja einfach nicht und denken ja, da blamiere ich mich, oder? Das ist Ja, irgendwie, das kann ich nicht bringen. Da verliere ich mein Gesicht. Aber unterm Strich Felix Meinhardt: aus meiner Erfahrung finden es die anderen eigentlich Felix Meinhardt: viel cooler, wenn du es einfach auf die Art betreibst, weil eigentlich wollen alle die Masken fallen lassen und einfach mal sagen: Hey. Felix Meinhardt: auch das hat bei mir nicht gut geklappt, oder? Hier habe ich mich irgendwie auch irgendwie blöd angestellt, oder, wie ich. Ja damals irgendwie Satellitenanlagen aufs Dach, Weil ich dachte, es hat was mit Film und Fernsehen zu tun. Ja, aber nicht so richtig. Felix Meinhardt: Aber das entdeckst du halt nur, wenn du dich auf den Weg machst und einfach ausprobierst, Viel Try, Error. und wenn du das Scheitern auch ein Stück, Weit einkalkulierst, und sagst. Okay, wenn ich jetzt 5 Leute frage, dann werden es vielleicht Felix Meinhardt: eine nicht gut finden, aber meistens ist es nicht mal eine, weil die merken ja schon irgendwie, mit welcher Energy du irgendwie auf sie zukommst. und dann sagen Sie, ja, da kann ich jetzt nicht helfen. Aber was machst du denn sonst so und auf? Einmal bist du Auf einmal trifft es so ab und hast wieder einen anderen Mehrwert irgendwie rausgefunden. Felix Meinhardt: wo man sich vielleicht zukünftig unterstützen kann. und. Oder später zum anderen Zeitpunkt oder irgendjemand kennt, wieder einen den einer kennt. und ich glaube auch, dass, wenn man sich mit Menschen, und wir sind ja ganz oft so in diesen Schubladen von. Wer verdient was unterwegs und wenn man aufhört und gerade die, die vielleicht auch eine Gehaltsgruppe weiß ich nicht. 10 Stufen über einem sind. Die sind äußerst froh und dankbar darüber, dass sie einfach behandelt werden wie jeder andere auch. weil sie machen, morgens auch nichts anderes. Also, die stehen einfach morgens auf dem Bett auf Frühstücken und gehen abends einfach irgendwann wieder ins Bett. und wir sind alle zwischendurch mal das ein oder andere Mal im Badezimmer verschwunden. Also, uns unterscheidet eigentlich gar nichts. Viel. Den Unterschied, den wir ja nur machen, sind unterhalten und einfach zu überlegen, Hey, und wo haben wir coole Schnittmengen? und was können wir einfach gemeinsam daraus Cooles machen? und dann wird wieder irgendjemand jemanden kennen, der sagt: Ach, krass, du machst Filme, das ist gut zu wissen. Nice to Know! Ich hätte da so eine Idee, können wir das gemeinsam machen. und dann schließt sich der Kreis. Felix Meinhardt: Genau, und darum geht es doch am Ende dieses Verbundensein Felix Meinhardt: miteinander gemeinsam. Was kreieren gemeinsam? Was gestalten Felix Meinhardt: also klar? In erster Linie erst mal für sich was gestalten, dass man das erst mal wieder herausfindet. Wo möchte ich Gestalter sein in meinem eigenen Leben? Weil, wenn man das natürlich Felix Meinhardt: verlernt hat, was ich immer wieder auch merke. Ich habe ja auch so Mentoringprogramme, wo es nicht nur um die Sichtbarkeit geht. Es geht auch häufig. Womit willst du denn sichtbar sein? und da geht es natürlich dann schon auch wieder um deine Leidenschaft und um diese Felix Meinhardt: um auch wirklich diese Pipeline befüllen zu können, weil einfach nur sichtbar sein mit deinem Produkt. Das ist irgendwann auch irgendwie durch. Du brauchst auch noch ein bisschen mehr Substanz. Felix Meinhardt: und dann geht es um deine Werte. und dann geht es auch wirklich um deine Dna. Felix Meinhardt: Das holt man dann wieder raus. und daran, dockst du am Ende ja dann an. Also, es gibt ja so viele Produkte da draußen. Die sind eigentlich austauschbar. Aber ob es jetzt von mir kommt oder ob es von dir kommt, das macht den Unterschied. Geht. Felix Meinhardt: Richtig. Auf jeden Fall. Felix Meinhardt: und darum geht es Felix Meinhardt: alleine deswegen. Sich auf die Reise zu machen, auch ein Stück weit zu sich Selbstfindung. und ja. Felix Meinhardt: diese Heldenreise zu beschreiten. Es ist einfach so schön dich dabei zu beobachten, wie du davon erzählst. Denn das, was man ja im Podcast nicht sehen kann, sondern meistens ja immer nur hört, ist einfach das Glänzen in den Augen und wie die Mundwinkeln sich immer weiter zu den Ohren quasi bewegen. und das ist einfach schön, wo man wirklich sieht. Ja, da hat einfach jeder jemand wirklich sein Thema gefunden fühlt sich da einfach komplett zu Hause und könnte sich ein Leben ohne dem überhaupt gar nicht mehr vorstellen. Felix Meinhardt: Mitte 90 immer noch Filme dreht. Also ich werde am letzten Tag immer noch über den nächsten Film nachdenken, Definitiv. Das ist sehr gut. Ich glaube, wir könnten noch bis heute Abend weiterplauschen, lieber Felix. Dafür ist dieses Spektrum einfach viel zu groß, und man kann sich immer wieder so wie bei alles im Wunderland, so reinen Kaninchenbau und immer tiefer rein. Ich habe zum Schluss immer noch eine schöne, kleine Überraschung für all meine Gäste. und zwar siehst du hier 5 Spielekarten. eine blaue, eine grüne, eine Pinke, eine orangefarbene und eine Gelbe. und je nach Farbe wissen wir 2, welches Spiel wir gleich noch spielen. Felix Meinhardt: Lass uns doch die Orangene nehmen. Ich habe es mir fast gedacht und wir beide spielen. Genau. Felix Meinhardt: Passend zum Persönlichkeitstyp. Ja, wir beide spielen, was niemand über dich weiß. Eine schöne Anekdote, etwas, was du mit großer Wahrscheinlichkeit noch nie irgendwo in deinem Social Media Feed oder sonst wo auf irgendeinem Event mal durch die Gegend posaunt hast. Es kann wie gesagt, eine Anekdote sein, einen überraschenden Spleen, die du hast, und wenn du bereit bist. dann gehören die nächsten paar Sekunden noch dir. Felix Meinhardt: Ist die Frage: Soll das das kleine Alltägliche sein, oder soll es etwas sein, wo man so ein bisschen denkt. Das ist total, egal, das, was du ganz gerne noch teilen magst. Felix Meinhardt: Also, ich habe das kleine Alltägliche ist, wenn ich die Spülmaschine ausräume. Felix Meinhardt: Da bin ich glücklich, danach, weil ich innerhalb von 5 min Felix Meinhardt: schon, was Großes morgens geschafft habe, wo Felix Meinhardt: ich auch gar nicht so groß, kreativ sein muss, was ich ja sonst keiner bin Felix Meinhardt: und diese Dinge so ein bisschen mehr auch in den Tag zu integrieren, wo man ganz schnell einen Effekt hat Felix Meinhardt: wie früher als jugendlicher Rasen mähen oder so zu Hause. Hier müssen wir jetzt nicht so viel Rasen mähen, aber Felix Meinhardt: das sind so die Dinge, die auch glücklich machen können, so die ganz kleinen Dinge. Felix Meinhardt: Das braucht es gar nicht. Felix Meinhardt: Ja. Felix Meinhardt: und das andere was vielleicht so ein bisschen, Youi Oy, das hätte er jetzt vielleicht nicht sagen brauchen, aber ich teile es trotzdem gerne. Felix Meinhardt: Wir hatten damals ein schwarzes Brett in der Hochschule. Felix Meinhardt: und da ging es darum, ob jemand etwas schneiden kann. und dann hat er irgendwie so rumgestammelt. und ich dachte, so geht es jetzt hier irgendwie um Erotik oder was? und dann habe ich einfach gemeint, Ja, soll am Porno geschnitten werden? Felix Meinhardt: Ja, sowas in der Art. und so. Felix Meinhardt: Ich bin dabei. Felix Meinhardt: und da hatte ich so richtig Bock drauf, einfach mal auch sowas zu tun. und das Felix Meinhardt: erzähle ich es tatsächlich nicht überall, aber du hast mich jetzt herausgefordert. Felix Meinhardt: Das ist. Sehr, sehr schön. Felix Meinhardt: Ich war jung und brauchte das Geld. Ich und auch da die Erotikbranche braucht auch ihre Helden im Hintergrund, denn wenn es alle anderen Protagonisten drumherum nicht geben würde, würde es auch diese Branche nicht geben. Also auch da wird gedreht und geschnitten und alles andere auch sonst so sieht’s aus. Felix Meinhardt: Genau also. Es gibt viele Möglichkeiten, Try und Error zu betreiben und. Jeden Fall. Felix Meinhardt: Auszuprobieren. und das, darum geht es doch einfach mal. Felix Meinhardt: Go With a flow hast du ja auch schon so schön gesagt. Ja. und das ist, glaube ich, total wichtig. Eine allerletzte Inspiration von dir gibt es einen Workflow in deinem Business, bei dem du heute denkst. Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht? Felix Meinhardt: Also, das ist natürlich auf jeden Fall mit Ki verbunden. Felix Meinhardt: Weil Du kannst einfach wunderbar recherchieren und dich an Erfolgsmustern orientieren, indem ich zum Beispiel, was hat Felix Meinhardt: Spielberg gemacht? Was hat Tarentino in diesem Fall gemacht. Was hat es Felix Meinhardt: Schwarzenegger usw.? Also, ich habe sehr, sehr viel aus Biografien, früher rausgelesen. Felix Meinhardt: ob das Karl Lagerfeld Steve Jobs über Felix Meinhardt: Bill Gates usw. Aber es hat halt extrem lange gedauert, um die Essenz rauszukriegen. Felix Meinhardt: Dann musstest du halt erst mal 3, 400 Seiten durchlesen. Felix Meinhardt: und das kriegst du halt heute. Felix Meinhardt: wenn du irgendwie ein Case hast und einfach mal überlegst. Wie hätte es eher gemacht? Wie hätte es der gemacht? Felix Meinhardt: Kann ich so ein bisschen mit mir selber einfach mal spielen. und mit der Ki meine ich, und schauen, wie könnte man Erfolgsmuster, die vielleicht vor 20, 30 Jahren funktioniert haben, auf heute so ein Stück weit adaptieren. Also das ist für mich auf jeden Fall. Felix Meinhardt: was die Vision beflügelt. Eben hier ist ja so ein bisschen mein Fake-oscar, den ich immer so bei mir habe, und auf diese Reise, sich immer wieder zu begeben, so bleibe ich auch mit meinen Vorbildern irgendwie verbunden. Felix Meinhardt: Ja, die können mir auch nichts Böses sagen. Felix Meinhardt: Sie sind sozusagen immer um mich herum. und ich kann Felix Meinhardt: mich da nochmal so ein bisschen selber Mentorin so auf eine Art weißt du? Felix Meinhardt: Das finde ich einfach großartig. Das ist jetzt wahrscheinlich nicht so ein Felix Meinhardt: Workflow im Sinne von irgendwelchen Tools, die man wie Clicktipp oder irgendwelche E-mail Automation. Aber Felix Meinhardt: das hat mich Mega beflügelt. Jetzt, in den letzten 2 Jahren. Ich finde es gar nicht, dass es bei Workflows und bei Prozessen immer um Tools geht, sondern es geht ja immer darum, dass ich irgendeine Abfolge im Hintergrund habe, die mir das Leben leichter macht. Manchmal macht es total viel Sinn, irgendein Tool wie die Ki zum Beispiel zu benutzen. und manchmal macht es einfach nur Sinn zu sagen: Nee: Also, ich habe das jetzt das Rad immer rechts rumgedreht. und ach so, Wenn wir das linksrum drehen, Ach, krass, dann geht das viel viel einfacher. und ich glaube, da kommt es drauf an einfach zu sehen. Okay, so haben wir es bis jetzt gemacht. und wir sind oft ja so in dieser Tretmühle mit, Das haben wir schon immer so gemacht. Deswegen machen wir das immer weiterhin so. und dann zu sagen: Nee. und jetzt machen wir es einfach mal anders, und ich glaube, das ist völlig toolunabhängig. Manchmal sind wir unser eigenes bestes Tool. Ich denke, uns bleibt dir einfach weiterhin zu wünschen, dass der Oscar, den du hier gerade in die Kamera gehalten hast. vielleicht nicht der Kleine, ist, der immer so auf dem Schreibtisch steht, sondern vielleicht irgendwann mal ein ganz anderer daraus wird. Ich wünsche dir auf diesem Wege weiterhin auf jeden Fall alles Gute. Ich fand, Es war eine wundervolle Reise von der kleinen Kinokarte hin zu wirklich ganz atemberaubenden Projekten da draußen auf dem Motorrad mit gebrochenem Schlüsselbein hin zu wunderbaren Events. direkt in München, Alles unten, wunderbar in den Shownotes verlinkt. Also, Connectet euch mit Felix Guckt einfach. Wann Vielleicht die nächsten Events sind nach Cannes ihm übrigens immer vor Cannes. Also die Filmfestspiele und auch da kann man sich wunderbar Connecten und ja, von daher bleibt mir zum Schluss nichts anderes zu sagen als ganz lieben. Dank für den wundervollen Einblick. und wir sehen uns auf jeden Fall allerspätestens im Netz. Felix Meinhardt: Danke. Kaolin hat Spaß gemacht.
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