Folge #44
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Mehr Kunden = mehr Umsatz? Frances Gutmann räumt diesen Mythos auf

mit Frances Gutmann & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Mehr Kunden = mehr Umsatz? Frances Gutmann räumt diesen Mythos auf
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🏷️ Business, Marketing & Sales🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Viele Selbstständige können verkaufen… aber was passiert eigentlich danach? Genau hier liegt der blinde Fleck, der dich bares Geld kostet.

In dieser Episode spricht Frances Gutmann darüber, warum einmalige Käufe dein Business nicht wachsen lassen – und wie du aus Kunden echte Stammkunden machst. Denn nachhaltiger Umsatz entsteht nicht durch den nächsten Launch, sondern durch Systeme, die im Hintergrund wirken.

Wenn du raus willst aus dem Hustle-Modus und rein in planbares Wachstum, dann solltest du diese Folge nicht verpassen.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Dein Erstkunde ist teuer erkämpft – richtig Umsatz entsteht danach, wenn du aus einmaligen Käufern über echten Service treue Bestandskunden machst.
  • Service ist das Wie, die Dienstleistung das Was – solange Vertrieb und Umsetzung getrennt arbeiten, verkaufst du Versprechen, die hinten niemand halten kann.
  • Rund 80 Prozent der Reklamationen entstehen, weil etwas verkauft wurde, das so nicht leistbar war – standardisierte Angebote nehmen dir diesen Ärger ab.
  • Wenn es beim Kunden keinen echten Schmerz gibt, ist nicht dein Thema falsch, sondern deine Zielgruppe – dann bringt auch das beste Vertriebstraining nichts.
  • Standardisierung raubt dir keine Zeit für Individualisierung, sie schafft sie dir erst – die feste Struktur macht den Kopf frei fürs Besondere.

⏱ Kapitel

00:00Der teuerste Fehler im Online-Business: erst Kunde gewinnen, dann Funkstille
02:03Warum Deutschland Service-Wüste ist: „Dienen“ klingt hier nach Sklaverei
07:47Die Speisekarte ohne den Koch: Wie der Vertrieb Versprechen macht, die keiner hält
16:17Keine Lust aufs Gesamtbild: Warum Chefs ihre besten Verkäufer nicht anfassen
19:39Frances räumt auf: Service als Profit-Abteilung, Provisionen in einen Topf
26:52Kroatien-Urlaub, körperlicher Schmerz: Als der eigene Job krank macht
31:02Ein Jahr bis zur Entscheidung: Coach und Vertriebsexpertin sagen „Vergiss es“
36:12Sechs Monate Auszeit im Retreat: Vom Erklären-Müssen zum Maßanzug
46:09Nicht die Positionierung nischig machen, sondern das Produkt: Endlich wird es leicht
50:52Limitierungsbingo: „Disziplin ermöglicht mir Freiheit“

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Lass uns heute Mal über einen der größten Fehler im Online-business sprechen. Viele Selbständige wissen genau, wie sie Kunden gewinnen, haben aber keinen Plan, was danach passiert, einmal gekauft, und dann kommt Funkstille. Genau hier wird nicht nur Potenzial verschenkt, sondern es wird richtig viel Umsatz verbrannt, und ja, sie sorgt dafür, dass aus einmaligen Käufern langfristige Bestandskunden werden, denn es geht nie nur um den allerersten Kauf, sondern um echtes Wachstum. und wenn du dein Business nicht mehr auf Einzelverkäufe aufbauen willst, sondern auf nachhaltigen Umsatz und klare Systeme, dann ist diese Folge für dich Herzlich Willkommen Frances Gutmann.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Hallo, Carolin, Vielen Dank für das Schöne Intro: Ich hätte nicht besser zusammenfassen können.

Carolin Zimprich: Ja, ich versuche halt immer ganz am Anfang mal so einen kleinen Einblick zu bekommen, was die Person macht, mit der ich mich dann hier in so einem richtig schönen Deep Talk unterhalten kann. Ich finde, es ist ein super spannendes Feld und auch, wie ich eingangs gesagt habe. Es ist mit der größte Fehler. Ich glaube allerdings nicht nur der größte Fehler im Online-business, sondern wirklich im Allgemeinen, dass ganz viele da draußen den Blick haben mit Acker. Wo ist der nächste Kunde? Wo kann ich ihm mein Produkt verkaufen? Aber im Vorwege sich gar keine Gedanken wirklich darüber gemacht haben, wie denn so eine ganze Customer Journey einfach aussieht und dass es so viel wichtiger ist, sich Gedanken darüber zu machen, dass der Erstkunde eigentlich ja viel, viel teurer ist als ein Kunde, den ich danach immer wieder bediene. Von daher ist es ein super super spannendes Feld. und die Frage von mir, da direkt an dich: Wie genau bist du auf dieses Thema für dich gekommen. Also, wie war so deine Journey.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Also, du kannst im Grunde genommen Kunden nur in deiner Welt halten, egal ob über Umsatz oder über Communities, oder? Es ist ja egal wie indem du guten Service machst. und jetzt wissen wir alle, in Deutschland ist das mit dem Service so. Naja, Also, wir sind in der Weltrangliste auf den hinteren 3 Plätzen. was die Servicequalität angeht. Das heißt, ich glaube schon, dass es so ein bisschen ein kulturelles Thema auch ist, dass wir schon eher so Zahlen, Daten, Fakten und es muss immer mehr werden. Also, wir sind sehr getrieben auf Systeme, und dass immer mehr rein muss und dass wir immer viel wachsen müssen, dass so dieser Fokus auf das, was eigentlich dazu führt. und und dann gab es aber ja auch Dienstleister, die das nicht gemacht haben. und mich hat auch schon immer mein Bruder gesagt, Du hast mich so genervt. weil du mich immer gelöscht hast. Warum war die Frau so Böse? Warum hat die mir nichts gegeben? Warum kennt die mich nicht mit Namen, und der andere kennt mich. und das hat mich schon immer beschäftigt. und so hat sich irgendwie so dieser Fokus auf. Ich möchte eine Welt erschaffen. wo wir alle gerne gemeinsam dienen. So hat sich das irgendwie entwickelt, und dass du darüber auch Geld verdienen kannst. Das kam erst sehr viel später, sondern es ging ja am Anfang eigentlich immer um das Thema Service.

Carolin Zimprich: und ja, wir haben in Deutschland eine Mega Service wüste. Das erkennt man, glaube ich an ganz ganz vielen Ecken und kann. Also, man braucht sich eigentlich gar nicht groß umgucken. Also wenn man mich fragt, es fällt einem eigentlich immer direkt total auf die Füße spannend finde ich halt immer, dass von Konzernen, gerade aber auch einfach von kleineren Unternehmen immer so Dieser Einwand kommt, ja, aber Service kostet ja nur Support kostet immer so viel Geld. und da gehen bei mir irgendwie immer so die Fußnägel schon so ganz langsam, nach oben, wo ich mir denke, Ja, Aber genau da liegt doch das wahre Gold drin. Was glaubst du? Warum und ich weiß in vielen anderen Ländern da draußen ist es wirklich anders. und sie haben es verstanden. Was glaubst du, wo dieser Glaubenssatz herkommt, dass Service und Support einfach nur die Punkte sind, die Geld kosten, aber nicht eigentlich dafür Sorge tragen, dass genau da, die ja wirklich die Musik spielt.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Sie haben nicht diesen Blick, weil diese Serviceorganisation hintendran, also die Leute, die quasi die Arbeiten ausführen, ist völlig egal, ob das die Bäckereifachangestellte vorne dran ist und nicht der Bäcker hinten. Irgendwie hat man so. Das sind alles Non-profit-organisationen, so, sind die in Deutschland großteils aufgesetzt. Also ganz ganz wenige Unternehmen sehen die Serviceabteilung als Profit, Organisation, und damit ist es ein reiner Kostenträger im Unternehmen und Damit ist der Wert ein anderer, weil die bringen keine Einnahmen, das heißt, der Vertrieb verkauft Serviceverträge oder wie auch immer, und die Einnahmen gehen auf den Vertrieb und nicht auf den Service. und das ist immer ein Kostenfaktor. Deswegen investieren die da auch kein Geld rein. Also, Das ist, glaube ich, generell ein Thema. Also, ich habe selber auch Bwl studiert, und ich kann dir sagen, das wurde da auch nicht anders unterrichtet. Das wurde dort so unterrichtet, dass das so ein Mentalitätsthema. Also, wir Deutschen sind ja schon eher so Rollladenrunde, abends, die keine Ahnung der Gartenzaun kann nicht hoch genug sein. So alles so ein bisschen Scheuklappen auf, und Hauptsache, mir geht es gut. Das ist jetzt sehr verallgemeinert. Das betrifft natürlich nicht alle, aber wir sind von der Mentalität. Wenn man jetzt mal nach Kanada oder Norwegen guckt, wo die Türen immer aufstehen und so, die sind generell offen und herzlich. und so dieses dienen, was ja nichts anderes ist. Service heißt übersetzt, dienen, und wir erbringen Dienstleistungen. Da steckt auch das Verdienen drin. Aber das ist total negativ, Belegt das Wort dienen ist in Deutschland extrem negativ belegt. Ja, es kommt, wenn man das jetzt mal übersetzt. Also, das lateinische Wort dazu ist Servicium, und Servicium heißt: übersetzt Sklaverei. So, Das heißt, wir verbinden das irgendwie damit, dass wir weiß ich nicht, dass das nichts Tolles ist, sondern wir müssen es halt tun, und das ist, glaube ich, so eine Mentalität gemixt mit diesen wirtschaftlichen Themen, wie es auch unterrichtet wurde, die letzten Jahre. Ich glaube, dass das irgendwo daherkommt.

Carolin Zimprich: Ein. Wir haben natürlich alle, also viele Dinge sind einfach träge, und vor allem, wenn man Dinge weiß, das eine zu wissen, das dann aber auch einfach anders zu steuern und das umzusetzen sind ja einfach leider immer zweierlei Paar Schuhe. Was glaubst du, wenn die viele Betriebe da draußen. und ich glaube, es ist total, egal, wie groß sie sind, Aber wenn die sich als Beispiel einfach mal nur die Platte Gastronomie nehmen würden und anhand dessen wirklich Ja sehen. Okay, Es ist. es ist davon abhängig, wie dieser Service-mitarbeiter in der Gastronomie arbeitet, welches Auftreten er hat, Welches Verhalten er zu seinen Gästen hat, ob er sich merken kann, wer was An Bestellungen aufgegeben hat, ob er zuvorkommend ist. und und und glaubst du, wenn man sich die Gastronomie einfach mal als Vorbild nehmen würde. dass man viel schneller erkennen kann, dass im Hintergrund eigentlich der Vertrieb und der Support ganz eng zusammenarbeiten müssten. Also, weil in der Gastronomie ist, es halt eine Person also Vertrieb und Support in einem.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: und also dieses Restaurantbeispiel. Das ist so. Also Ich entwerfe auch Dienstleistungen, also Dienstleistungsspeisekarten, habe ich es immer genannt. und Da sollte nur das draufstehen, was der Koch auch kochen können. Das heißt, dieses Restaurantbeispiel. Bringt Man in dem Kontext relativ oft und rein Faktisch wissen die das alle, dass es um das Wie geht, und nicht um das, was aber sie kriegen, es nicht übersetzt auf sich. Das ist Punkt Nummer 1. und Punkt Nummer 2: ist: Sie geben lieber Geld für Vertriebstrainings aus wie in dieser Richtung, weil Sie der Meinung sind. und das ist so kurios Service, muss man können. Das kriegt man mit der Muttermilch mit. Das können wir. und ich habe jetzt viele Jahre Service Mainzer Trainings mit Mitarbeitern gemacht. und ich kann dir sagen, nein, was kriegt man nicht mit der Muttermilch, mit ganz viele Menschen und Mitarbeiter, demzufolge die haben gar kein Service mindset in dem Sinne, das heißt, sie sind gar nicht groß geworden mit Freundlichkeit oder wie auch immer. Also, ich hatte mal einen krassen Fall, da hat die Angestellte mir gesagt: naja, meine Mutter hat mir beigebracht, weder Guten Morgen noch guten Abend auf der Straße zu sagen, noch danke zu sagen. Sie hat immer gesagt, es geht nur um dich und dir muss es gut gehen. und der Rest der Welt ist egal. Mit so einem Mitarbeiter kannst du im Service? Also das ist so mühsam. weil, da musst du viel tiefer graben, wo das herkommt. und das sehen wir ja auch. Egal ob Gastronomie oder so, es gibt immer Leute die Stechen raus, die haben einfach. Das kannst du dir nicht beibringen. Die haben das beigebracht, gekriegt von den Eltern so ein bisschen. und es gibt Leute, die haben, Wo du denkst, weiß ich nicht Empathie. und so schwierig, weil es halt ein Haltungsthema ist. Also Nee ich für meinen Fall habe es 8 Jahre lang probiert, und es war unfassbar mühsam. Deswegen habe ich die Zielgruppe auch letztes Jahr gekippt, weil die einfach lieber in Neukunden und Vertrieb investieren, wie in dieses Thema.

Carolin Zimprich: Ja.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Zum Beispiel.

Carolin Zimprich: Ja. das aber auf der anderen Seite wirklich umzusetzen und das auch wirklich anzunehmen, um die Sachen einfach auf sich zu spiegeln, wie du vorhin schon sagtest. Sie kriegen es einfach dann nicht auf sich umgesetzt. Sie kriegen so die einen oder anderen Gedanken, da irgendwie nicht gedreht, dass es mehr Sinn machen würde, wirklich in den Service mal zu investieren, in den Support zu investieren. Wären es denn deiner Meinung nach eher so Kommunikationstrainings, um wirklich zu verstehen. Also, ich sag mal für mich, in meiner Welt ist Service da draußen. Wie begegne ich anderen Menschen? und mit anderen Menschen kommuniziere ich ja. egal ob jetzt, mit Worten oder mit meiner Körpersprache, mit meiner ganzen Mimik mit. Ich sage mal, Stimme: Geht Raum. Stimme: geht runter, wäre das etwas, wo du sagst. Ja, Also, es geht ja gar nicht darum zu verstehen, wie support funktioniert, sondern es geht ja darum, zu verstehen, wie Kommunikation funktioniert.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Jein. Also, Kommunikation ist natürlich ein ganz ganz wichtiger Punkt. Aber wenn ich das jetzt mal auf Unternehmen beziehe, also bei solo Preneuren ist das ja zum Glück ein bisschen anders, weil die alles in einer Funktion sind. aber im Grunde genommen also beim Service geht es darum, wie ich etwas mache. und bei Dienstleistungen geht es darum, was ich tue. und das Hauptproblem ist eigentlich, dass diese 2 Abteilungen losgelöst voneinander arbeiten. Also, du musst dir vorstellen. Du eröffnest jetzt ein Restaurant und Du, bist jetzt hier der Manager. und du denkst dir jetzt die Speisekarte aus, zusammen mit den Servicekräften, weil du sagst. Boah, das ist Total Fancy. Wir machen Bowl: und wir machen dies, und wir machen das. aber du verlierst nicht. Ein Wort mit dem Koch. Also, du fragst deinen Koch. Nicht einmal kannst du Das ist das wirtschaftlich? Macht das Sinn, sondern du knallst ihm im Grunde genommen kurz vor der Restauröffnung. Die Speisekarte und sagst so: bitte schön. und er sagt: Sorry, Aber mit den Gerätschaften geht es hier gar nicht. Das kann ich auch nicht. usw. und so fort. und das ist der Hauptgrund. Das heißt, Firmen investieren einen Haufen Geld in Vertriebstrainings Kaspern, dann mit denen vorne supertolle Sachen aus. Aber die Machbarkeit hintendran. egal wer es umsetzt. Wenn die Leute etwas tun müssen, hinter dem sie nicht stehen oder was sie auch nicht können. und Jetzt können wir uns vielleicht mal so einen ganz normalen, keine Ahnung, Waschmaschinenmonteur vorstellen, der jetzt einfach eine Waschmaschine reparieren soll, die er vorher noch nie gesehen hat, weil der Vertrieb halt wieder irgendwas verkauft hat. und dann rutscht dem irgendwann sowas raus. Wie wissen Sie, ich Seh das Ding auch das erste Mal, und dann ist schon Rum. Seine Stimmung sinkt. Er hat keinen Bock morgens aufzustehen. und so jemanden kannst du mit Kommunikationstrainings nicht, sondern das Problem nicht einfach woanders. und und da kippt die Stimmung.

Carolin Zimprich: Sind einfach ganz, ganz viele wichtige Puzzle. und dadurch, dass es, glaube ich einfach. Also, es ist ja wirklich ein sehr, sehr komplexes Thema, und es sind einfach viele Puzzlestücke, die einfach richtig, ordentlich ineinander stecken müssen. und sobald da einfach eines hakt, dann ergibt das einfach kein stimmiges Bild mehr.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Hast du richtig erfasst? Ja.

Carolin Zimprich: und dann ja, wie es so schön heißt, in der deutschen Sprache, in Bezug auf den Fisch.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ich

Carolin Zimprich: Wo genau hat es denn angefangen? Meistens immer so. Also es ist ja so, Wenn ich auf andere Menschen zeige, bleiben mindestens 3 Finger. Ja, in meine Richtung. Meistens ist es ja immer die Person, die irgendetwas delegiert hat, wo im Vorwege dann einfach ja nicht gut hingeschaut worden ist. Wen müssen wir denn noch mitnehmen. Ja betrifft ja im Prinzip ja dann eigentlich die Baustellen erst einmal Inhouse da in der Kommunikation, da erst mal das ganze Team wirklich zu einem Team machen. dass jede Abteilung auch letztendlich für sich versteht. Nur wenn wir alle zusammen wie so ein Schweizer Ubek funktionieren. Nur dann kommen wir nach vorne. und da gibt es keine Abteilung, die besser performt oder Geilere Zahlen schreibt, sondern wenn eine Abteilung von einfach allen irgendwie wegbricht, dann haben wir gemeinsam einfach ein Problem.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: An. und gerade wenn du keine Non-profit-organisation hast, und das habe ich ja auch oft Kunden gebucht haben und gesagt: unsere Techniker. Die sollen jetzt die und die Leistung an den Kunden verkaufen, weil die sind nah dran, und die sollen denen das anbieten. So. und da guckt sich der Techniker dieses Schriftstück an und sagt: Erstens, Wann soll ich das machen? Ich fahre hier 25 Einsätze am Tag habe ich auch keine Zeit für Ich spreche mit dem Endanwender vor Ort, der an der Maschine steht, nicht mit dem, der es im Endeffekt entscheidet. und ich habe auch keine Zeit, durch dieses Unternehmen zu latschen und das zu machen. und das, was da draufsteht, kann ich in der Gänze gar nicht ausführen, weil ich bin der, was dann machen muss. und ich habe keine Ahnung von dem, was da steht. Da haben wir schon den dritten Faktor. und der vierte Faktor ist der Verkäufer kriegt die Provision für das, was ich verkauft habe. und dann ist es vorbei. und das vergessen halt viele. Das heißt, du kannst dir tolle Konzepte und Produkte ausdenken und so, Aber wenn dieses Gesamtbild halt einfach nicht nicht passt. Da kannst du mit so vielen Strategien da reingehen, wie du willst. Es wird einfach nicht funktionieren. Also, ich habe es jetzt lange genug gemacht, um das, glaube ich, auch gut beurteilen zu können. Ja, da muss man vielen Stellen schrauben.

Carolin Zimprich: Was glaubst du? Du hast es ja vorhin wirklich auf den Punkt gebracht. Die haben keinen Bock, sich das Gesamtbild anzugucken. Einfach mal so. Vogelperspektive, Einfach mal von oben, um wirklich zu sehen. Okay, das könnte Casos knackt euch sein. und jetzt können wir mal wie bei Alice im Wunderland mal so rein in den Kaninchenbau und mal wirklich graben und stöbern, dass wir der Ursache auf den Grund gehen, um das abzustellen, also weil meistens ist es ja Symptombekämpfung so hier ein bisschen Gießkanne da ein bisschen Gießkanne und irgendwie hoffen und beten, dass besser wird. Warum haben da viele keinen Bock drauf, sich wirklich mal das Gesamtbild anzugucken.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Weil sie keinen Bock auf Diskussionen haben mit Mitarbeitern. Es könnte auch sein, dass dem einen das zu blöd ist, ist, der dann geht gerade Verkäufer, Die meisten richtig? Richtig? Guten Verkäufer sind Halt, die, die machen Haufen Umsatz. Das ist aber die, wo die meiste Unordnung machen oft nicht, immer aber ganz oft, und die Geschäftsführer werden der Teufel tun und an den Rangehen und dem irgendwie sagen, Zukünftig wäre es vielleicht ganz nett. Wenn du deine Angebote nicht nur mündlich kommunizierst, sondern vielleicht auch in unserem System erfasst, dann sagst du. Wenn ich das machen muss, mach ich noch die Hälfte Abschlüsse, überleg es dir. und dann ist der fertig. Das heißt, die haben wahnsinnig Angst vor Verlust von guten Leuten, wenn es an den Strukturen, weil du brauchst. Mehr Standardisierung, sonst wird das nie funktionieren. Die haben, keinen Bock auf Diskussionen mit Leuten. Dann kostet es noch einen Haufen Geld. und das ist ja bei Service so. Der Punkt. Das merkst du nicht unmittelbar auf dem Konto. Das dauert, während du bei einem Vertriebstraining so einer kommt und die Einwandsbehandlung beibringt, Relativ schnell Ergebnisse hast. Service ist etwas, das ist langfristig. und Deutsche investieren in Langfristigkeit nicht ganz so gerne. Das ist, glaube ich, der Hauptpunkt. Warum das nicht? Also.

Carolin Zimprich: Jetzt könnte man ja vielleicht denken, wenn ich da einen richtig krassen Vertriebler habe, der mir wirklich krasse Umsatzzahlen schreibt. Natürlich möchte ich nicht, dass der geht, Also ganz klar, sonst könnte ich ja überlegen, Okay, wenn da Aufgaben sind, mit denen der nicht so klarkommt oder wo er einfach nicht akzeptieren kann, dass sie auch zu seiner Arbeitsplatzbeschreibung gehören. dann könnte man auch überlegen, okay, dann brauchst du wahrscheinlich noch eine kleine administrative Kraft daneben, die dann von dir Via Ticket zuruft, wie man es im Prozess hinten auch letztendlich macht. die dann den Krempel dann im Hintergrund einfach wegsortiert und wegatmet und einfach dafür sorgt, dass wieder Ordnung da ist. Dass alle anderen ordentlich weitermachen können. ist eine Kostenstelle Klar Aber wird auch da der Mehrwert nicht erkannt, dass alleine, wenn ich so Mini-stellschrauben im Hintergrund drehe, da bereit bin zu investieren, dass das einen Riesen Impact nach draußen hat.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Die müssen das Abfangen von den Technikern, wenn die dann unzufrieden sind oder wie auch immer, dass die meistens sehr schnell wieder gehen und ihr eigentlich positives Service-mindset verlieren, weil es einfach nur Grund genervt sind, also wie gesagt, wieder sehr generell gesprochen, aber Ich habe das schon. Also könnte ich dir unzählige Beispiele nennen, wo das in die Hose gegangen ist.

Carolin Zimprich: Ja, gut. Also, es ist ganz oft so, oder? Ich sage mal so, Mitarbeiter hauen grundsätzlich dann in den Sack, wenn Sie sich nicht gewertschätzt fühlen, wenn Sie sich nicht gesehen fühlen, wenn jeder wirklich mit Ihnen umgeht, wie ein Mülleimer, Ja, so bitte alles alles hier rein, und ich kümmere mich schon. Was würdest du an der Stelle tun. Oder was ist dein Rat? Was ist deine Empfehlung genau diese Missstände anzugucken, oder welche Stellschrauben würdest du drehen.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Also es gibt ja sehr, sehr viele. Also, was ich halt mache, wenn ich mache, jetzt, seit einem Jahr keine Unternehmen mehr aus diversen Gründen. Aber was ich die letzten Jahre gemacht habe, war Halt, dass ich auf jeden Fall musste jetzt erst mal dieses Gesamtbild angucken und dass ich wirklich auch mit den Leuten einzeln spreche, weil in der Regel gibt es irgendwelche Gründe, die du oberflächlich gar nicht siehst. Ganz diverse Sachen. Was ich als Allererstes abschaffen würde, ist, dass die Serviceabteilung keine Non-profit-organisation ist, sondern eine Profit-organisation das wäre. Punkt Nummer 1, Punkt Nummer 2 ist, Ich würde das Provisionssystem in Vertrieb und Technik entweder glatt ziehen rauswerfen. Weil das ist der Hauptgrund, warum Dinge schiefgehen. und ich würde de facto von oben beschließen, dass es nur noch standardisierte Dienstleistungen gibt. Weil das ist 80% der Reklamationsquoten kommen daher, dass Sachen verkauft wurden, die nicht gehalten werden können oder versprochen wurden. Ja, Ja, Techniker kommt morgen kein Problem. das ist natürlich schnell abgesetzt, und das klingt gut. und das klingt auch erst mal serviceorientiert, aber hinten dran, kippt es dann Halt. Das, Heißt man legt einmal ganz klar in so einer Servicestrategie Halt fest, okay? Was sind unsere Dienstleistungen? Was können wir anbieten? Wie gehen wir mit Sonderanfragen um. Also, da gibt es dann halt ein Gremium, wo man das relativ smart und Easy absetzt und dass halt auch jedes neue Gerät, was zum Beispiel aufgenommen wird, vorher einmal da ist, dass die Techniker sich das angucken können usw. Also quasi so ein Mix aus Profitorganisation vertrieb also eine vernünftige Professionsstrategie und eine Servicestrategie.

Carolin Zimprich: Lass uns da mal reingehen. Also in Bezug auf die Provision von den Vertrieblern da draußen, wenn wir uns im Online-business bewegen, würden wir ja da im Prinzip von Closern von Settern, von Presettern und so sprechen. sprich du würdest nicht mehr oder weniger provisionsbasierend arbeiten.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Bei den Verkäufern ist es halt meistens so: die Kriegen. Quasi, wenn du das und das Gerät oder die Das und das verkaufst, kriegst du Anzahl X prozentual an Profession. So, das kriegen sie aber meistens direkt nach dem Verkauf. Jetzt buchen, zum Beispiel Bei Technikern buchen die Techniker jetzt ihre Zeiten dagegen. Das heißt, der Vertrieb kalkuliert irgendwas auf 3 h der Techniker Bucht. 5 h Service geht in die Miese. Der Vertriebler hat immer noch die gleiche Provision. Ich würde das alles in einen Topf werfen und sagen: Pass mal auf. Wir haben hier diesen Auftrag, der wirft das ab und wir beurteilen das danach. und dann verteilen wir prozentual an Vertrieb und an Dings, Weil dann haben wir zum Beispiel schon mal das ausgemerzt, dass der Vertrieb Dinge kalkuliert, die am Ende gar nicht machbar sind, So, wenn jetzt natürlich der Techniker unermesslich viel Zeit, bucht und der Verkäufer geht hin und sagt Ey Freund, was machst du da? Da muss man halt mit Weiterbildung nachsteuern. Aber dann reden die miteinander. und dann kriegt man das nach und nach justiert also von daher, es gibt schon ein paar Stellschrauben, wo man das machen kann.

Carolin Zimprich: Ich überlege einfach gerade so wirklich in der Welt von Online-business, wo sich unwahrscheinlich viele Vertriebler Natürlich tummeln total rote rote Typen, die natürlich wirklich Bock auf Umsatzzahlen haben, und auch echt auf eine hohe Schlagzahl Ich überlege gerade so, wie wäre so deren Stimmung, Wenn man denen sagen würde, das mit der Provision. Das machen wir ab heute mal anders.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ja keiner an.

Carolin Zimprich: Da ist wirklich so. Dieses wären sie dann trotzdem noch so heiß auf ihren Job oder nicht? Also, weil du gerade sagtest, dir braucht. Man halt nicht die Karotte vor die Nase hacken. Also, du hast einfach trotzdem Bock zu arbeiten. Die Frage, die ich mir stelle, ist ist es nicht wirklich abhängig davon. in welchem Arbeitsspektrum ich mich letztendlich befinde. Also da, wo ich weiß, hey, ich habe irgendwie einen One-on-one Kunden, den betreue ich einfach eine gewisse Zeit gucke einfach, dass der so das Rundum-sorglos-paket hat. dass der einfach die Probleme, die er einfach hat, systematisch aus der Welt schaffen kann, ist was anderes, glaube ich, als wenn ich so wirklich irgendwie da draußen an der Front stehe und dafür zuständig bin, dass der Rubel rollt. Glaubst du nicht, dass die Motivation für die Vertriebler natürlich immer die höhere ist, deren Schlagzeile einfach hochzuhalten.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Punkt. Es geht immer nur um Schlagzeilen. Es geht immer nur um viel viel. Es geht aber nicht um das nach hinten. die sind ja eigentlich der Vertriebler ist ja nicht dafür zuständig, Bestandskundenumsätze zu machen, sondern wenn hinten dran der Apparat nicht gut funktioniert, würde da vorne keine mehr Umsätze machen. Das heißt, das funktioniert ja nur in der Summe, aber man guckt immer nur diesen Erstverkauf. und die ist halt aus meiner Sicht total veraltet, und das haben halt eben Länder wie Norwegen, Finnland, Kanada und wie sie alle heißen, das haben die halt drauf. Die betten dich, halt ein in so ein Service Erlebnis, dass du gar nicht woanders hin willst. und dann hast du überhaupt keine Vertriebsarbeit mehr. Die kommen einfach von alleine.

Carolin Zimprich: Die große Frage ist ja, wie man Vertrieb letztendlich wirklich ja für sich versteht und ob es, wenn ich jetzt Verkäufer bin in einem Unternehmen, ob es mir wirklich nur darum geht zu sagen, Hey, ich habe den nächsten Abschluss ja irgendwie, so weiß ich nicht Versicherungen am Fließband oder was man nicht alles irgendwie so via Vertrieb verkaufen kann, sondern ob es nicht eigentlich vielmehr immer darum geht zu sagen: Hey, den Kunden, der da vor mir sitzt, egal ob online oder offline. Es geht erst mal darum, den bestmöglich zu beraten, dass er einfach seine Optionen kennt, um dann zu wissen. Hey, Ist das Waschmaschine, A oder ist das Waschmaschine? B Welche brauche ich denn jetzt wirklich? Weil ich ja damit. Also mit dieser Beratung, damit ja schon in dem Moment ja ausschließen kann, dass irgendwie der nach 3 Wochen sagt: Hör mal, du hast aber gesagt, Maschine X kann, aber die ist jetzt dies das, und das kann sie aber gar nicht oder ist kaputt gegangen oder was auch immer. Aber

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Geht Dieser Gedanke. Ich suche wirklich das Produkt, was der Kunde wirklich will, ganz oft, ganz oft, halt einfach verloren. Das ist so meine also das, was ich so am Markt erlebt habe. Ich habe trotzdem das Gefühl, so langsam merken die Leute. Okay, Vielleicht sollte ich da doch ein bisschen zurückrudern. Weil in Zeiten, wo es wirtschaftlich schlecht läuft, sind wir sehr froh mit dem Bestandskunden, und Plötzlich rufen wir an und gratulieren zum Geburtstag. und plötzlich führen wir einen Dialog und besuchen die einfach mal auf dem Käffchen. Es geht alles geht alles, weil in wirtschaftlich kritischen Zeiten, und ich behaupte, dass wir da jetzt auch gerade so drin sind, Da besinnen wir uns schon auf Bestandskunden, aber leider erst dann.

Carolin Zimprich: Polynese machen, aber mehr Spaß Hatten wir dann auch einfach in dem Moment. Ne. Man ist zwar für den Auftrag bezahlt worden, aber man sieht einfach kein Endergebnis und das frustet für einen? Ja, auch wenn man in so einen Betrieb reingeht. und da passiert Nichts. Was waren noch so Punkte, dass du für dich sagst. Nee: Also, ab einer gewissen Größe habe ich da keinen Spaß dran.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Also, es war wirklich so dieses erklären müssen, dass Service wichtig ist. Das ging mir voll auf den Sack. Irgendwann, wo ich mir irgendwie wissen. S alle. Aber allein diese Erklärungsphasen und die Vertriebsphasen. Ich habe teilweise anderthalb Jahre akquirieren müssen, um um einen Auftrag zu bekommen, der dann sehr potent war. Aber diese lange Phase, wo du die immer und immer wieder bespaßen musst, mit diesem Thema, bis die mal aufwachen. F: Das kann ich dir nicht beantworten. Das kann ich dir einfach nicht beantworten, weil wir erst mal viele Stellschrauben Es war einfach vertrieblich, extrem mühsam. Ich war eigentlich eher im Überredungsbusiness, wie im Umsetzen und in der Umsetzung waren sie extrem extrem langsam, also wirklich. Da habe ich teilweise die geben 10 000€ für eine Beratung aus. und dann schreibst du da rein, was alles gemacht werden muss, usw. Dann rufst du da Halt 2 Wochen später an oder 3 Monate später an, ist echt toll, aber ich bin noch nicht dazu gekommen, da überhaupt ansatzweise mal reinzulesen, Dann denke ich mir, Alter, Dann hättest du die 10.000€ genommen und wärst mit deinem Mitarbeitern schön essen gegangen. Dann hättest du mehr gekonnt. Aber das ist doch jetzt so. Jetzt könnte ich sagen, es ist mir total, egal, Ich habe mein Geld verdient. aber es war’s Halt nie. Ich bin halt schon ein Mensch. Ich möchte umsetzen, ich möchte Ergebnisse erzielen. und das war mühsam. und dann habe ich letztes, Ich war dann auch wirklich. Also, es hat mich auch wirklich krank gemacht, muss man schon so sagen. weil wir viel gemacht haben und viel angestoßen haben. und es ist nie so zum Ende gekommen. und dann hatte ich halt so eine Situation, wo ich in Kroatien im Urlaub war, wo es dann wirklich auch körperlich geschmerzt hat, weil ich Aufträge danach hatte und überhaupt keinen Bock hatte, hinzugehen. Es war furchtbar. Ich habe gedacht, Nein, ich will da, wo ich hinfahren, aber ich muss, das ist meine Arbeit, und da habe ich dann beschlossen. Was haben wir denn jetzt? 2.026, 2.024 im Dezember, habe ich dann beschlossen, dass ich das nicht mehr mach, sondern ich nehme zwar Kunden an, ich habe jetzt auch immer so 5, 6 Runden parallel laufen, aber die entscheide ich sehr genau, und es gibt nur noch Umsetzungsprogramme. Mich gibt es nicht mehr zur Beratung. Es gibt nur noch in Verbindung mit der Umsetzung, indem sie mich buchen, Regelmäßig. Ansonsten mache ich es nicht mehr. Also, das war wirklich, habe ich mir aber nicht leicht gemacht, muss man sagen, da habe ich sehr viele Nächte nicht geschlafen.

Carolin Zimprich: Lass uns mal genau da einsteigen. und ich glaube, das ist auch ein Punkt, der, unabhängig davon, ob es jetzt vielleicht auch darum geht zu wissen. Hey, ich muss Dinge bei mir im Betrieb ändern, also unabhängig davon, ob es Support ist oder ob es einfach. Andere Punkte sind, so wie bei dir jetzt wirklich die Überlegung. Mit welchem Kunden arbeite ich noch, und wem sage ich ab? Du hast gerade gesagt, das hat dir mehrere schlaflose Nächte bereitet. wie vielleicht auch der einen Chefin, die überlegt, ob sie ihrem Vertriebler sagt, Hör zu ab, heute machen wir es anders, und der dann in den Sack haut und die dann auch denkt. So, Fuck, Jetzt ist der Weg? Ja, mein bester Mann hier im Stall. Wie lange hat es für dich wirklich gebraucht zu sagen? Okay, Also ich merke, dass mich das mürbe, macht, dass mir diese zähen Kunden echt am Keks gehen. zu dem Tag, als du gesagt hast. bis hier noch nicht. Weiter Wenn ich morgen früh aufstehe, machen wir das alles anders.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ein Jahr, ein Jahr. Ich habe mir 2.024 im Februar einen Business Coach gebucht. Das ging ein Jahr, das Training und hab gedacht, Okay, vielleicht mache ich ja auch irgendwas falsch. Also, man sieht ja viele Dinge auch gar nicht und habe mir die gebucht. und wir haben alles nochmal umgeworfen, haben Programme umgeworfen haben dieses Umsetzungsprogramm draus gemacht, sie hatte echt tolle Ideen. und es hat einfach nicht gefruchtet. Also, es hat schon irgendwann gefruchtet. Es war extrem mühsam. und dann hat mein Business-coach irgendwann eben. Wann warst du im August, oder wann gesagt. Jetzt habe ich die Faxen dicke. Du machst hundertprozentig im Vertrieb, was falsch Du führst, falsche Telefonate Gib mir jetzt eine Liste von 10 Leuten. Ich ruf die an. Vergiss es einfach. und die ist absolute Salesexpertin. Also die macht auch Sales Trainings. und die ist da richtig gut drin. Sie hat gesagt: Vergiss es, das ist mühsam hochziehen. Du wirst die alle gewinnen, die werden alle kommen. Aber halt. 2, 3 Jahre, teilweise, ja, Vorlaufzeit, und ich habe ja gut für mein Business gelebt. Das hat ja gut funktioniert, aber es war halt schon anstrengend. und da habe ich gemerkt. Okay. Wenn so eine sales und Marketingexpertin plus Produktspezialistin sich auch so die Zähne. Aber Ich habe dann sogar noch jemanden gebucht, der für mich abtelefoniert, professionell und die Frau die Macht, nichts anderes. Die hat mich angerufen nach Monaten und hat gesagt: Vergiss es. Vergiss es einfach. und da habe ich gedacht. Okay, das war, glaube ich, für mich so eine Bestätigung, die ich gebraucht habe. Es liegt nicht an mir. Es liegt nicht am Produkt. Ich mache nichts, wirklich verkehrt.

Carolin Zimprich: Aber es gibt beratungsresistente Menschen.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ja, oder? Es ist halt einfach mühsam oder wenn Halt? Das ist ja immer so. Wenn du ein Produkt hast, wo kein Schmerz da ist. Ja. dann musst du irgendwann mal sagen, Okay, dann ist das nicht das falsche Thema, sondern es ist einfach die falsche Zielgruppe. und dadurch, dass ich ja 7 Jahre sehr gut von denen gelebt habe, hast du trotzdem extrem Angst, das wegzuwerfen. obwohl du eigentlich weißt, dass das überhaupt keinen Sinn mehr macht. Aber ich glaube, es war eine Kombination aus meiner eigenen Unzufriedenheit. Dieser Business-coach in Verbindung mit dieser Vertriebsexpertin und dass die auch gesagt haben, nö Ich glaube, das war so das Gesamtbild am Ende.

Carolin Zimprich: Im Urlaub in Kroatien, und dass du es wirklich körperlich für dich gemerkt hast.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ja.

Carolin Zimprich: Was haben die Gedanken mit dir gemacht? Was standen da für Ängste für dich dahinter?

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Das ist ja oft so, auch wenn du beim Thema bleibst und du wechselst, die Zielgruppe ist das wie eine Neugründung. Also, ich bin ja von großen It-unternehmen ab. 250 Mitarbeitern auf Solo-reneure runter. weil ich gemerkt habe in Gesprächen. dass So Nepreneure dem muss ich Service Mindset nicht beibringen. Die haben alle ein gutes Service mindset zumindest die wenig. Aber die wollen sich alle kümmern die wollen, den Kunden zum Geburtstag anrufen. Die wollen ein onboarding Geschenk verschicken, das schön verpacken, die wollen das toll machen. Das muss ich denen nicht beibringen. Ich muss denen nur helfen, mehr Struktur in ihre Produkte und ihre Prozesse zu kriegen, damit sie das auch mit hohem Volumen halten können, also denen ihr Schmerz ist, ein ganz anderer. Sie nervt es. Wenn Sie viel zu tun haben, dass sie im Service nachlassen müssen, weil sie es nicht mehr zeitlich gewuppt kriegen. Das ist für mich eine komplett andere Grundvoraussetzung. Uns macht es mir so einfach mit den Leuten zu arbeiten, weil das halt gesetzt ist. Aber ich hatte einfach Angst. Wie lange braucht dieser Aufbau jetzt? Wie lange dauert das jetzt? und mache ich einen Fehler. Mache ich einen Fehler. Das war so, weil ich war super gut vernetzt in meiner Branche. Ich war bei Einkaufsverbänden. Ich musste wenig. Ich bin oft empfohlen worden, und so. Der Apparat lief ja an sich. und ich hatte einfach Angst, dass das andere zu lange braucht oder nicht fruchtet.

Carolin Zimprich: Du hast dir Gedanken gemacht. Du hast dich entschieden. Du hast angefangen, Langsam, Stück für Stück. Alles umzumodeln. Hast gestartet. Wie lange hat es für dich gebraucht, nachdem du eine Entscheidung getroffen hast? Wie lange hat es gebraucht, dass du gemerkt hast? Ich glaube, da bewegt sich was. Da verändert sich was. Also ich meine, das ist ja nicht in 5 min gemacht. Auch das braucht ja erst mal eine Reaktionszeit im Netz kann das total schnell gehen. Das kann wirklich fix gehen. Natürlich. Aber wie lange hat diese Reaktionszeit für dich gebraucht. So, Ich gehe jetzt mit anderen Dingen nach draußen. Ich fange an, meine Kommunikation nach draußen zu verändern. und vor allem, welche Reaktionen kamen dann.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Also, ich sag mal, so viele sagen dir, ja, du musst sowas aus der Leichtigkeit heraus machen. Das ist immer schön dahin erzählt. am Anfang nicht gleich so viel Vertrieb machen muss. Das heißt, ich habe ein Interimsmandat gesucht, wo ich 2 Tage die Woche im Grunde genommen fix gebucht war. Das war gutes Geld, und das war für ein Jahr. Der Vertrag lief ein Jahr. Das war für mich total Easy. Das heißt, ich habe mir überhaupt keinen Stress gemacht, gar kein Stress. Ich habe mir eine Auszeit genommen von 2 Wochen bin in ein schönes Rbb: Hab die Gedanken laufen lassen, fließen lassen. Hab mir das ganz in Ruhe überlegt. Ja, was mache ich? Was will ich, mit wem? und bis dann so? Der erste Auftritt kam ungefähr 6 Monate. bis ich überhaupt wirklich auch raus bin mit diesem ganzen Thema. Das könnte man natürlich sagen, mein Gott, Ja, Also hätte ich dieses Interimsmandat nicht gehabt, hätte ich das auch sehr viel kürzer hinbekommen. Aber ich habe mir diese Zeit auch einfach auch meinen Körper wieder halbwegs ins Lot zu kriegen, habe ich mir einfach genommen. Aber es wäre auch schneller gegangen, wenn ich das jetzt hätte haben wollen. Unbedingt. Also, grob 6 Monate.

Carolin Zimprich: und würdest du sagen, dieser Invest von Zeit von 6 Monaten, die dir ja auch gut getan haben, und Hairs, Es sind einfach Entscheidungen, und es ist wichtig zu wissen, Ich muss irgendwo einen Cat machen, weil nur, wenn ich irgendwo was abschneide kann, wieder was anderes irgendwo wachsen. Dann kann ich wieder Platz schaffen. Würdest du sagen, Alleine der Zeitinvest dieser 6 Monate hat sich gelohnt.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ja definitiv definitiv. Also kann ich auch jedem nur empfehlen. Aber wie gesagt, das geht natürlich nur, wenn du so ein bisschen background hast, wenn du auch die Ruhe im Hintern hast, das machen zu können. Aber ich würde schon jedem empfehlen, und für mich waren es halt. Ich beschäftige mich sehr, sehr lange schon mit dem Thema Identitätsfindung. und das war für mich damals, wo ich auf jungem Design das Ganze sicherlich auch gestoßen bin, vor 7 Jahren, oder wann. Das war 6, 7 Jahren. Das war für mich so ein bisschen der Gamechanger, dass ich gemerkt habe. Okay, Du musst auch nicht so funktionieren wie alle anderen, die das da draußen erzählen, wie du zu funktionieren hast. Das, was ich jetzt habe, entspricht zu 100% meiner Identität. Ich. Okay, ich hatte gar keine Ahnung, was ich machen soll. Aber das war ja aus einer Verzweiflung raus. und dann gründest du auch aus der Verzweiflung raus mit Dingen, die du gut kannst, und mit Leuten, die du kennst. und da machst du dir keine großen Gedanken um. Also so ging es mir zumindest ja, um Welches Businessmodell passt zu dir, und welche Zielgruppe passt zu dir? Du nimmst das, wo du relativ schnell Geld verdienen kannst mit und das habe ich halt 7 Jahre lang so durchgezogen. Das war so ein bisschen das Thema, und da habe ich mir eigentlich das erste Mal die Zeit genommen, wirklich mal zu überlegen. Was will ich denn was passt denn zu mir? und jetzt habe ich das Gefühl, das ist ein Maßanzug. Jetzt passt es zu 100% und deswegen läuft es auch. Ich muss gar nicht viel tun. Es läuft einfach.

Carolin Zimprich: Brachte. waren es ähnliche Symptome, wo du auch heute einfach dazu beitragen möchtest, dass es anders ist, dass ein Miteinander im Unternehmen anders funktioniert, dass ein Miteinander mit Kunden, dass es einfach ein völlig anderes Wir-gefühl gibt. Also war das im Prinzip auch so der Impuls für dich.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Hundertprozentig gepaart mit ein paar Entscheidungen, die ich als Führungskraft treffen sollte, die ich mich vertreten konnte, gegenüber meinen Mitarbeitern von irgendwelchen Lohnkürzungen, die vom Hahn herbeigezogen waren, die ich durchsetzen sollte, von ganz vielen Dingen aber auch Kunden Dinge abrechnen, die nie geleistet wurden, nur weil sie der Kunde nicht. also weil der Kunde das Halt nicht sieht und sollte halt einfach immer aus Kunden das und das rausquetschen, aber dabei waren, es waren viele Dinge, Wo ich einfach gesagt habe, stehe ich nicht dahin, Da bin ich nicht dafür, und Das hat sich dann halt aufgepauscht. und ja, dann habe ich halt irgendwann mal. das war eine schöne Kündigung. Es war super. Ich habe eine Powerpoint-präsentation noch schnell gemacht, Nebenher, weil ich sollte, was präsentieren. und dann war meine erste Folie. Ich kündige Auf Wiedersehen. Ja.

Carolin Zimprich: Wahrscheinlich die charmanteste Kündigung, die jemals so rausgesprochen und geschrieben wurde.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ich. und ich wollte dorthin und wollte mich über so E-leading Plattformen damals erkundigen. und da hat mein Chef gesagt: Du kannst ja gerne hingehen, aber ich bezahle dir das Ticket nicht. Das war recht teuer. Mit 800€ Kriegste auch nicht. und dann schreibt er mir. Am Sonntag schickt er mir eine Termineinladung für Montag Präsentation, Ergebnisse learntech. und dann war vorbei, jetzt ist Schluss.

Carolin Zimprich: Ja. und ich glaube, es ist so wichtig, genau diese Momente zu erkennen, um sagen zu können, Hey, bis hierhin, und nicht weiter. Es gibt viele Dinge, da kann man drüber Dealen. und da kann man auch mal so über seine Grenzen drüber gehen. und dann ist das wie so ein Gummiband. Das geht so hin und zurück. und in dem Rahmen ist das in Ordnung. Aber wenn man das Ding einfach zu sehr überstreckt. Ich glaube, dann ist es unwahrscheinlich wichtig, bei sich selbst zu bleiben. Einfach zu sagen: Hey, nein, Also kannst du irgendwen anders fragen. Aber mit mir machst du so ein Ding nicht. Wir hatten es hier bei uns in der Familie auch vor vor einigen Jahren. Da stand mein Mann quasi so vor dieser Entscheidung. Da waren auch so 2, 3 Forderungen, und da ging es darum. Es ging um unsere Urlaubsplanung und dass mein Mann überlegt hat. Hey, ich jette einfach ein bisschen hin und her, dann können wir uns die Zeit im Prinzip ein bisschen strecken, und auf der anderen Seite hätte er mit unserem Sohn einfach noch wunderschöne Termine wahrnehmen können bezüglich Kindergarten und Co. Die Aussage seines damaligen Vorgesetzten. So, dieses ach, mach deinem Sohn, das doch einfach madig, dass der da keinen Bock drauf hat. Das war dann auch so dieses. Okay, das ist total interessant. und das Einzige, was ich gemacht habe, ich weiß, es war ein Schalter. Ich habe einen Screenshot gemacht vom Kalender. und ich glaube, es war der 26 oder so. und ich habe einfach nur so einen roten Kringel gemacht um zu wissen, Hör zu, Es sind einfach nur 2 Tage mehr ist es ja gar nicht. Dieses und mein grünes Licht. Hast du einfach doppelt und dreifach. und dann hat er, glaube ich, auch an dem Tag selber. und ich glaube, am nächsten Morgen, das im Prinzip bei einer Personalabteilung einmal kurz den Umschlag von rechts nach links wandern lassen und hat allen guten Tag gewünscht.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Sehr schön.

Carolin Zimprich: In seine letzten weiß ich nicht 100 eine Million Urlaubstage gegangen, die er Halt Eh noch hatte, plus allen Überstunden, die da waren, und konnte dann für sich auch in Ruhe überlegen. Okay, wie geht es weiter? Was mache ich jetzt? und das, was es aber hier so besonders entspannt gemacht hat, war also grundsätzlich unsere Haltung in solchen Situationen, wo ich sage, meinst du ganz ehrlich, und wenn wir die nächsten 3 bis 6 Monate einfach jeden Tag knäckebrot essen. Also, das kriegt man hin. Das kriegt, man super gesteuert. und ich kann da auch einfach, und deswegen finde ich das super bei dir, und dass man auch in so einem Format wie diesem hier, da einfach auch drüber reden kann zu sagen: Hey, wenn es eine Entscheidung zu treffen gibt. dann fällt sie.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ja genau. und deswegen, aber dieses, wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hätte dieses Wissen über Identität. Also, das kann man ja mit vielen Sachen machen, nicht nur mit jungem Design. Wenn ich dieses Wissen vorher gehabt hätte. hätte ich ganz ganz viele Dinge nicht gesagt hätte, ganz viele Entscheidungen vorher schon getroffen. Aber jetzt, und ich mache das ja auch mit meinen Kunden, weil ich finde, beim Thema Produktdesign. Das ist etwas, was ich hauptsächlich tue, Angebotskonzepte entwickeln und technisch umsetzen, ist für mich Identität super wichtig, weil wir sind so im außen und wir gucken. Aber bei dem funktioniert das. und dann muss ich auch eine School-community machen. und dann muss ich das machen. Nichts, musst Du Du musst das machen, was zu dir passt. und natürlich, was deine Kunden brauchen. Klar, aber erst mal musst du bei dir gucken welche Formate. und das hat mir extrem geholfen. und ich merke jetzt auch bei den Kunden. Wie hilfreich das ist, wenn man mal auf die Ebene mal zurückkommt, bevor man überhaupt irgendwas Neues entwickelt.

Carolin Zimprich: Ja total. und ich glaube, genau da fängt dann die krasse Verzettelung an. und aufgrund der Verzettelung die Prokrastination, weil ich schon überhaupt keine Ahnung habe. Womit soll ich anfangen? Wer bin ich und wenn ja, wie viele? und das ist? Ich finde, das ist ein unwahrscheinlich wichtiges Feld, und gerade im Online-business, wo wir ja einfach Möglichkeiten über Möglichkeiten über Möglichkeiten haben, und das potenziert sich ja du.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ich, Dann hab ich immer gesagt, das ist schlimm für dich. Ich langweile mich zu Tode. ein Jahr lang immer die gleichen Leute immer dasselbe Programm. Das ist Horrorvorstellung für mich, Das heißt, ich weiß für mich maximal 4 Monate. und es wird auch keine School Community geben, weil ich bin überhaupt kein Community-fan, das heißt wirklich, dieses Besinnen auf sich. Also was möchte ich, was passt zu mir, dann ist die zweite Ebene. Okay, irgendwas. Bin ich Experte. Was brauchen meine Kunden? und dann überlege ich eigentlich erst, welche Produkte und wie siedle ich die an und auch was Bestandskundenpflege angeht. Wenn du jetzt nicht ein super kommunikativer Typ bist und eben keine Community aufmachen möchtest, wo du regelmäßig in Kontakt bist, dann brauchst du einfach, andere weiß ich nicht aussortieren, aber das wollen wir. Ja, das ist ja ganz da wollen wir keine Angst haben. Das ist ja Sinn und Zweck der Übung, und ich fahre ja auch ein bisschen eine andere Philosophie. Also viele sagen ja, du sollst sehr nischig unterwegs sein, kennst sehr wahrscheinlich auch das heißt, deine Positionierung muss so auf eine Nische getrimmt sein. Das lässt sich am leichtesten verkaufen. und ja. die Leute verstehen es einfacher, wenn du sagst, ich mache Bestandskundenentwicklung für Marketing Solo-reneure, ist das viel klarer, wie einfach zu sagen, wie etablierte Solo? Absolut klar Jetzt kommt aber das große. Aber wenn du halt so ein Typ bist wie ich. der ständig neue Sachen braucht. ständig Dinge auch weiterentwickelt und mit verschiedensten Leuten agieren will, dann macht das einfach keinen Sinn, das über die Positionierung zu machen, sondern ich. Zum Beispiel arbeiten meine Kunden dann auch Produktnischen aus. Also, ich kann ja, ich verkaufe zum Beispiel auch Ki-agenten. Also, ich habe ein Programm, wo ich quasi Ki-agenten für Leute baue. Da arbeite ich zum Beispiel jetzt gerade an einem, da sage ich: Ki-agenten für Autoren machen durch exakt dasselbe wie bei Marketing wie bei Tralala. Aber ich benenn es für Autoren. Das heißt, Mein Produkt ist nischig, aber nicht meine Positionierung. und als ich das mal verstanden habe, vor ein paar Jahren, da sind so viele Dinge auf einmal aufgegangen, wo ich dachte, Wie leicht wird es auf einmal Ja.

Carolin Zimprich: Ich davon. Das gibt nochmal so eine krasse Essenz und auch dann da zu wissen. Hey, ja, Also ich selber, kann mich technisch austoben. Bei meinen Kunden und meine Kunden haben letztendlich die Möglichkeit, ihre Expertise immer noch in andere Produkte zu packen. und Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man das für sich da draußen wirklich verstehen darf. Es geht gar nicht darum, Dinge von sich abzuschneiden. Also weil dann fühlst du dich ja immer in so einer Box immer so eingegrenzt, und ich darf das nicht. Jetzt muss ich meinen Mund halten. im Brainstorming. Wenn ich im Brainstorming ja schon Regeln aufstelle, was soll dabei rumkommen? Dann überlegt ja, jeder, so, darf ich das jetzt sagen.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Die.

Carolin Zimprich: und dann sagt der Held hinterher. Gar Nix.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Genug ich Klarheit in, Soll ich kündigen oder nicht? Klarheit in: Soll ich mich von meinem Partner trennen oder nicht? Also das Produkt nischig machen. Oben kannst du ja allgemein bleiben. Aber das Produkt. und dann hat sie gesagt: das löst bei mir gerade alle Probleme in meinem Kopf. Dann.

Carolin Zimprich: Das.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Okay.

Carolin Zimprich: und je nachdem, welche Farbe du dir aussuchst. wissen wir, gleich, welches Spiel wir noch spielen.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Klar.

Carolin Zimprich: In Blau. Okay, Lass mich reingucken und wir beide spielen Limitierungsbingo. Zu zu einem gewissen Thema einfach ein bisschen drehen können, bist du bereit.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ich bin Ready.

Carolin Zimprich: Okay, dann darfst du dir jetzt eine Zahl von 1 bis 10 aussuchen.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: 6.

Carolin Zimprich: Die Nummer 6, gesund. Leben, ist teuer und aufwendig.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: und das drehe ich jetzt Ja.

Carolin Zimprich: Das sagst du mal. Drehen.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Gesund leben, ermöglicht mir langes Leben.

Carolin Zimprich: und wieder, eine Zahl von 1 bis 6. Du darfst würfeln.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: 3.

Carolin Zimprich: Die 3. Ich bin halt nicht der disziplinierte Typ.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ja, okay, Disziplin ermöglicht mir Freiheit. Also, so ist es, zumindest für mich. 9.

Carolin Zimprich: Hinein. Ich muss mich erst mal um alles andere kümmern, bevor ich mich um mich kümmere.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Erst komm ich und dann der Rest.

Carolin Zimprich: Sehr schön.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ist.

Carolin Zimprich: Ich bedanke mich an der Stelle ganz herzlich für den Deep Dive in deine Welt. Wenn du so zuletzt noch ein Takeaway noch eine Inspiration für alle da draußen einfach mitgeben würdest. Was würdest du sagen, welcher Fehler, den du irgendwann irgendwo gemacht hast. hat sich im Nachhinein als allergrößtes Geschenk für dich entpuppt.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ich habe immer gedacht, dass Standardisierung mir Zeit für Individualisierung raubt. und ich habe jetzt verstanden, dass mir Standardisierung mehr Zeit für Individualisierung gibt.

Carolin Zimprich: Das ist eine wunderschöne Zusammenfassung. Liebe Francis, ganz lieben Dank für deine Zeit.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Ich habe zu danken.

Carolin Zimprich: Alle Infos zu dir verlinken. Wir natürlich unten in den Shownotes. Klickt euch da rein, Vernetzt euch, wünsche euch ganz viel Spaß dabei im Austausch nicht vergessen. Francis hat keine Community. Also von daher immer schön, direkt in den direkten Kontakt und in den direkten Austausch hinein. Ja, das, was ich am Ende eines jeden Podcasts hier immer sage, wir sehen uns alle allerspätestens da draußen im Netz ab. Vielen Dank.

Frances by Service.Rocks I Bestandskundenentwicklung für etablierte Selbstständige: Sehr gerne.

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