Folge #32
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Warum Kongresse scheitern : Frank Willenberg über Fehler und falsche Hoffnungen

mit Frank Willenberg & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Warum Kongresse scheitern : Frank Willenberg über Fehler und falsche Hoffnungen
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🏷️ Business, Marketing & Sales🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Sichtbarkeit ist kein Glück – und schon gar kein Zufall. In dieser Episode spreche ich mit Frank Willenberg – einem Mann, der selten selbst auf der Bühne steht, aber dafür entscheidet, wer dort überhaupt sichtbar wird.

Frank nimmt uns mit hinter die Kulissen erfolgreicher Online-Kongresse und spricht Klartext: Warum so viele Veranstalter nach dem ersten Versuch aufgeben. Warum ein Kongress kein Rettungsanker für ein wackelndes Business ist. Und warum Fokus, Dranbleiben und eine klare Geschichte heute wichtiger sind als je zuvor.

🎧 In dieser Episode lernst du:
– warum Reichweite ohne Klarheit nichts bringt
– was erfolgreiche Kongresse von gescheiterten unterscheidet
– weshalb Bauchgefühl im Business ein echter Erfolgsfaktor ist
– warum Sichtbarkeit immer mit Verantwortung beginnt

Wenn du sichtbar werden willst – richtig sichtbar – dann ist diese Folge Pflichtprogramm.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Halte auch Kanäle warm, aus denen nie etwas werden kann – sie sind deine Informationsquelle über den Markt, und irgendwann fragt jemand nach genau diesem Kontakt.
  • Ein Burnout kündigt sich an: gestapelte Aufgaben, halbe Wochenenden nur im Halbschlaf, alles nur auf den letzten Drücker – warte nicht auf den Knall von außen.
  • Ein guter Kongress geht zum Kern des Problems – hol dazu bewusst deine direkten Wettbewerber auf die Bühne, statt in Business-Themen auszuweichen.
  • Wirf nach dem ersten mittelmäßigen Kongress nicht die Flinte ins Korn – der zweite läuft leichter, weil du das Handwerkszeug schon beherrschst.
  • Ein Bühnenauftritt rettet kein Business in der Kurve – ohne eigene Community klicken nur 30 Leute dein Interview, bring die Basis vorher zum Laufen.

⏱ Kapitel

00:00Wer gehört auf welche Bühne: Der Mann hinter den Kongress-Speakern
03:03Vom Eingang fegen zu Millionenbeträgen: Sechs Wochen Praktikum, dann das Übernahmeangebot
04:39In jedem Haushalt ein Artikel von ihm: 13 Jahre Non-Food-Aufbau bis zum Burnout
18:4670 Prozent Umsatz mit Lidl: Wie zwei Produktprobleme alles zum Einsturz brachten
21:24„Wir machen vorbehaltlos weiter“: Der Satz an der Kaffeemaschine, der Knack machte
24:00Stapel auf dem Schreibtisch, halbe Wochenenden verschlafen: Die Symptome, die keiner ernst nahm
33:25Von der LED-Kerze zu Stefan Hiene: Wie Frank in die Kongresswelt stolperte
45:00Alter Hut oder Goldgrube: Warum Kongresse für viele langweilig geworden sind
51:59Runter zum Kern des Problems: Warum du deine Konkurrenz mit auf die Bühne holen musst
54:32Nach dem ersten Kongress die Flinte ins Korn: Der Fehler, den fast alle machen

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Mein heutiger Gast weiß, warum manche Kongresse der Knaller werden und andere einfach in der Masse verpuffen. Er selbst steht eigentlich eher weniger auf der Bühne, aber ohne ihn wären viele Bühnen ziemlich leer, beliebig und echt. Karg Sichtbarkeit hat wirklich nichts mit reinem Zufall zu tun. So bringt er die passenden Menschen zusammen, sortiert Themen, filtert Qualität und sorgt dafür, dass Experten genau dort landen, wo ihre Botschaft auch wirklich gehört wird und wirken kann. Es geht also um das richtige Gespür, denn ein guter Speaker-mix entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Kurz gesagt, wenn jemand weiß, wer auf welche Bühne gehört, dann er? Herzlich willkommen, Frank Willenberg.

Frank Willenberg: Hallo. Carolin, Du hast ja schon alles gesagt. Das ging ja schnell.

Carolin Zimprich: So zack.

Frank Willenberg: Podcast.

Carolin Zimprich: Schön, dass ihr alle dabei wart, bis nächste Woche.

Frank Willenberg: Lieben Dank für das tolle entree.

Carolin Zimprich: Ja, sehr, sehr gerne. Ich gucke ja hier bei Skelflow immer super gerne ein bisschen auch hinter die Kulissen.

Frank Willenberg: Nee.

Carolin Zimprich: Denn das, was ich am allerwenigsten da draußen mag, ist dieses Hokuspokus Marketing mit Hämmer. Ich hatte da eine Idee, und von heute auf morgen war ich hier der Durchstarter Das ist ja in den allermeisten Fällen ja einfach nicht so. Auch bei dir habe ich geschichtlich natürlich so ein bisschen recherchiert und gesehen. Hey, da lief auch nicht irgendwie immer alles genauso geradeaus sondern es war auch eine schöne, krasse Berg und Talfahrt, wahrscheinlich mit schönen Höhen an Aussichten, auf die man gerne zurückblickt.

Frank Willenberg: Das ist.

Carolin Zimprich: Oder andere Tal würde man ganz gerne auch in der Finsternis genau da lassen, wo es einfach ist. Von daher Meine Frage an dich. das Thema Kongresse. Das war ja nicht dein erstes Thema.

Frank Willenberg: Ne.

Carolin Zimprich: Womit ging’s los? Oder? Was hast du gelernt? Vor? Ja, gestern? Natürlich waren ja.

Frank Willenberg: Jetzt so eine Begegnung wieder. Also, es war keine Begegnung, sondern tatsächlich war die Person im Fernsehen. Ich guckte mit meinen Kindern klein gegen groß. und da war Linda Evans, die Crystal aus dem Denver Clan zu Gast. und ich erzeugte dann meiner staunend mich anguckenden großen Tochter, die ich mit der Frau schon zu Abend gegessen habe, anlässlich der Chicago Huswarehare, Das muss irgendwie 2.008 oder sowas gewesen sein. wo sie als Testimonial unterwegs war, für einen Partner von uns, für Tierklappen. Also klappen die man in die Haustüren einbaut, sodass die Katzen. Ich meine erste Abteilung. Damals war der Einkauf für die sogenannten Gebrauchsartikel. Das heißt alles das, was Tchibo Nebenkaffee noch verkauft. und Ich hatte nach den 6 Wochen in der Abteilung ein Übernahmeangebot, von denen also ich war 6 Wochen da, und die wollten mich schon eigentlich dabehalten. Ich musste aber noch 2 Jahre lernen und bin dann tatsächlich nach der Ausbildung dort gelandet. Ich würde sagen, das Motto der Abteilung war Fluktuation. und so wurde ich irgendwie innerhalb von wenigen Wochen hochgespült. Also, ich war. er ist Springer, dann ganz schnell Junior-einkäufer. und hatte, dann. ich glaube, nach ungefähr einem Dreivierteljahr oder einem Jahr, so um den Dreh, meinen eigenen Einkaufsbereich und die ganze Abteilung bestand irgendwie nur aus Mittzwanzigern, die viel zu hohe Millionenbeträge durch die Gegend jonglierten. und so bin ich aber eben in diesem Landfoodbereich gelandet, habe das 7 Jahre bei Tchibo gemacht bin, dann zum Lieferanten gegangen war da dreieinhalb Jahre Key Account Manager und habe mich um Menschen wie Aldi Süd gekümmert. Shell fingen damals an, das non food Geschäft auszubauen. Wir haben die ersten Rossmann Aufträge gehabt. Dann sprach mich jemand an, Willst du das für mich nicht aufbauen, als Teilhaber sozusagen. Das war eine relativ große Hamburger Food Agentur. Die beschäftigten sich mit Trockenfrüchten bzw. machen das heute immer noch. und ja, für die habe ich dann 13 Jahre den non food-bereich erst aufgebaut und dann geführt. und habe, zuletzt ich würde sagen. in jedem Haushalt, in den ich eintrat, im deutschsprachigen Raum irgendwo einen Artikel von mir gefunden. sei es irgendwo eine Wetterstation, ein Reisehartrutscher oder einen Curler oder ein Mixer oder eine Kaffeemaschine genau bin, dann da ausgeschieden, weil wir uns nicht einig waren über die Ausrichtung des Unternehmens. und das war auch nicht ganz ohne bin mit einem Burnout da raus, weil sie nach 2 Jahren zäher Verhandlung, wie es nun weitergehen soll, auf einmal vorbehaltlos weitermachen wollten. Das wollte ich dann aber nicht mehr und habe dann vieles versucht. Irgendwie ich hatte damals einen Anwalt, der mich da rausverhandelt hat aus dem Laden. Mit dem habe ich versucht, eine Kita zu gründen. war da auch ganz ganz schnell schon irgendwie in allen Dingen drin. Also hatte einen Termin beim Jugendamt. Wir hatten schon 2 Leiterinnen an der Hand. Wir hatten eigentlich auch das passende Gebäude an der Hand, was aber dann zu hohen Sanierungsbedarf hatte, und danach war alles weitere Second, Best, sodass wir uns für nichts mehr so richtig begeistern konnten. dann nochmal einen kleinen Abstecher in die Handelswelt blöderweise gemacht. und dann kam irgendwann Webinar für Online-kongresse, und das habe ich mir angeguckt und ich habe sofort mein Thema gehabt, laufen, Also, ich bin ehemaliger Hochleistungssportler, bin früher Mittelstrecke gerannt. habe mir gedacht, Ja, es wäre doch cool, sich irgendwie mit den ganzen Typen wieder zu verbinden. und auch da ich hatte innerhalb kürzester Zeit meine 10, 12 Gesprächspartner, die ich auf alle Fälle dabei haben wollte, die dann auch fast alle tatsächlich dabei waren. und habe so dann meinen ersten Kongress gestartet und habe alles andere, was ich noch so an Nebenaktivitäten hatte. Von einem auf den anderen Tag aufgekündigt, habe gesagt. Ich mach jetzt was anderes. Wir können das jetzt noch zu Ende abverfolgen, aber danach ist für mich in der Handelswelt Schluss, und sowas dann auch.

Carolin Zimprich: Eine krasse Reise. und ich glaube, ganz ganz viele werden bei manchen eigenen Momenten immer wieder merken, Ja, krass. Also Bei mir war es dann auch so. Ich bin nicht mit einer Sache gestartet, und die hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin, sondern es sind so ganz ganz viele Stationen. Mal zurück. Nochmal, zu deiner Ausbildungszeit. Rückblickend betrachtet, Also, du bist ja quasi in einem Katapult von ich fange mal an, hier den Eingang zu fegen zu. Ich verwalte jede Menge Kohle auf dem Konto und schiebe jede Menge Wasser von A nach B.

Frank Willenberg: Dadurch gut durchkomme oder so und mit Leuten den ganzen Tag telefoniert, wo wir uns zum Training verabredet haben oder wie wir gemeinsam zu Wettkämpfen fahren oder wie wir da noch auf das Festival kommen, oder, oder oder das hatte für mich alles gar keine Priorität, und insofern war das damals mit Vitamin B, dass ich da ankam, überhaupt. dass ich da meinen Platz bekam. ja, dann schlug das auf einmal so ein. Die Bewertungen, die ich da bekommen habe, obwohl ich für mein Dafürhalten nichts Großartiges gemacht hatte, kannst du die Finger dran wärmen. Das ist wirklich krass gewesen.

Carolin Zimprich: Ja, manchmal muss man ja nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. und was du gerade so hast, so ganz am Rande einfließen lassen. Das Vitamin B hat mich dann dahin gebracht: Was sagst du heute? Wie wichtig sind Netzwerke.

Frank Willenberg: Das ist auch dann im weiteren beruflichen Weg immer so gewesen, weil ich habe immer versucht, auch da über den Tellerrand hinauszuschauen, und habe versucht, bestimmte Kanäle auch warm zu halten, auch wenn ich wusste. dass vielleicht gar nichts draus werden, kann, aber ich hatte zumindest meine Informationsquellen über das, was der Markt macht. Wir haben ja damals ganz, ganz viele Dinge kopiert. Also, Mangons X for ist ja bis heute so. Das war einfach Produkte, die eben draußen im Markenartikelbereich gut gelaufen sind. dass sie dann eben nachempfunden wurden. und ich habe mit diesen ganzen Markenartiklern auch immer kooperiert, obwohl ich wusste, dass wir preislich niemals zurechtkommen würden, und habe dann eben auch teilweise die Informationen genutzt, um eben Produkte zu kreieren, die eben in unser Schema dann reingepasst haben. und so habe ich es eigentlich immer gehalten. und Wenn jemand irgendwie mich gefragt hat, kennst du einen, der dies oder jenes kann? Wenn zu einem, der diese oder jene Dienstleistung für mich machen kann, habe ich eigentlich immer eine Antwort parat gehabt, und das ist heute so.

Carolin Zimprich: Ja, und ich sage mal, bis heute würde ich sagen, ist das ja auch so ein bisschen der rote Faden, wenn ich das so von außen betrachte.

Frank Willenberg: Hotel.

Carolin Zimprich: Zu überlegen, wer gehört auf welche Bühne? Wer kann zu welchem Thema? Was sagen, wo können wir die Puzzlestücke einfach ergänzen. Ich finde es immer total schön zu gucken. Wo fängt an der Kreis sich zu schließen? Was sind die Dinge, die uns eigentlich wirklich bewegen. Wo wollen wir wirklich Mehrwert schaffen? Was ist unser eigentliches Anliegen? Was ist so das, was wir eigentlich irgendwie machen wollen? und auch wenn ich so zwischendurch die ganze Spiri-szene natürlich immer so ein bisschen. Ja, was heißt belächelt? Ich weiß, wir sind alle 1, und Wir haben ein tolles Universum da draußen, und wir können uns viel, Ich sag mal, in Anführungsstrichen herbeiwünschen. Also, so ohne Nichtstun wird natürlich nichts. und auf der anderen Seite finde ich es so schön zu hören, dass du sagst, Ja, dann war da Vitamin B, und ohne dass ich großartig angestrengt habe, war auf einmal diese Stelle, da. und das sind, finde ich immer so diese schönen Momente, wo man hört. Natürlich gibt es diese ganze esoterische und spirituelle Welt, die eigentlich immer für uns ist und wir ganz oft immer ein schlechtes Gewissen haben. Aber ich habe ja gar nicht so viel dafür gemacht. und jetzt kann ich hier so die sahne mit der Kirsche oben drauf. und so. und ist das denn in Ordnung. Kannst du dich noch daran zurückerinnern, wie das für dich so war so dieses. Okay, Jetzt hat da einer telefoniert. und ich hatte jetzt diesen Job. War das cool, oder? War das eher merkwürdig für dich?

Frank Willenberg: Nee. Das war schon cool, weil das einfach auch eine sehr schöne Atmosphäre war, als das, was ich bis dahin ausprobiert hatte oder wo ich eben Gespräche hatte. war etwas, wo ich das Gefühl hatte. nicht das, wo du jetzt hin willst. musst du das jetzt machen, nur um irgendwie erst mal diese sichere Ausbildung sozusagen zu haben. und bei dem ersten Gespräch, was ich da hatte, war das total anders. und es waren dann ein Team, was die Auszubildenden betreut hat, und die wollten mich halt beide sehen. Dann war das, sodass ich das erste Gespräch hatte, und das war schon sehr, sehr gut, und die Kollegin war beim Urlaub. Das heißt, ich bin dann noch ein zweites Mal hin, und das ich. und dann war das irgendwie klar, dass ich damit eben den Platz sicher habe, obwohl Sie dann irgendwie sich nochmal 2 Tage Zeit genommen haben und mich dann eben angerufen haben. und das war ein super warmes und super aufgenommenes Gefühl, und das hat irgendwie dieser Laden dann auch die ganze Zeit versprüht. Damals war es, sodass schon eine kleine Sekte war. Also, viele Leute haben sehr, sehr, viel Zeit, sehr, sehr viel Intensität investiert, um in diesem Unternehmen, was zu bewirken.

Carolin Zimprich: Das heißt, sie waren im Unternehmen eigentlich nur sehr, sehr loyal und haben sich zu Hause gefühlt.

Frank Willenberg: Total. Ja. dass Ihnen das letztendlich was gibt. Also Sektor versteht der ein oder andere ja irgendwie immer so ein bisschen völlig schräg. Aber ich glaube, es ist einfach so. Dieses.

Carolin Zimprich: Da werde ich gesehen. Also, da werde ich, man hat dir ja auch so wie du es vorhin gesagt hast, ist ja schon relativ früh, viel Verantwortung übertragen.

Frank Willenberg: Ja.

Carolin Zimprich: und hat an dich geglaubt, innerhalb dieses Unternehmens alleine. Also, ich finde, das ist ja Mega viel Wertschätzung, die man so bekommt vielleicht auch eine große Portion Druck, um zu gucken. Hey, werde ich daran gemessen, also mit Sicherheit auch. Aber du hast dich da wohlgefühlt und hast gemerkt. Hey, da da spiel ich eine Rolle.

Frank Willenberg: Ja, wobei das auch zweischneidig ist. Also, das mit dem Druck ist komplett richtig. Passenderweise hieß das Besprechungszimmer unseres Chefs auf Druckkammer. Also, insofern passt das ganz gut. Da wölbten sich auch schon mal die Glasscheiben. Das ist ein eingeschworener Haufen gewesen, eine Schicksalsgemeinschaft, sozusagen, die sich gegenseitig getragen hat und die untereinander sehr, sehr viel zusammen gemacht hat, sind auch sehr viele Freundschaften. Cliquen entstanden. ja einfach viele Dinge, die man gemeinschaftlich irgendwie gemacht hat, auch Freundschaften, die danach noch Bestand hatten. Das war aber nicht im Verhältnis zur Führung. Also, Die Führung hat schon enormen Druck ausgeübt, und es gab schon enorm laute und auch klare Ansagen für bestimmte Dinge. Also das war nicht immer Puschel und Wohlfühlatmosphäre. Aber du hast das dann irgendwie entgegengenommen und hast dir gedacht? Okay, das gehört dann irgendwie dazu. Weil die müssen die Zahlen irgendwie nach oben ja auch vertreten. Ich gehe ich halt mit um, dafür habe ich hier die Visitenkarte. Dafür habe ich die tollen Gespräche. Dafür habe ich die Gemeinschaft. Dann nehme ich das in Kauf, wobei ich auch ganz klar dazu sagen muss. Als ich dann gegangen bin, war das schon dann ein Versuche, über 2 Jahre dort wegzukommen und eben was anderes zu finden, Weil der Druck eben irgendwann das andere quasi nicht aufgewogen hat, sondern überdeckt hat.

Carolin Zimprich: Das ist ja auch ein Dreh und Angelpunkt bei ganz ganz vielen, die irgendwann anfangen, ihr eigenes Ding zu machen, dass Sie merken, Hey, ich muss mich davon lösen. Ich merke, ich habe viel davon mitgenommen. Ich habe viel gelernt, aber viel von mir ist in der ganzen Zeit auch irgendwann auf der Strecke geblieben.

Frank Willenberg: Nein.

Carolin Zimprich: Du bist ja dann von dort nicht direkt in dein Ding, sondern quasi zu weiteren Non-food-ketten, und du hast es vorhin so ganz am Rande erwähnt. Du bist so süffisant in ein Burnout hineingeschliddert. Ich habe gesehen, Du gehst auch im Netz recht offen, eigentlich damit um und sprichst das Thema an, ist bei ganz vielen, ja ein totales Tabu ding. weil, ja, man ist ja dann nicht stark. Man funktioniert an nicht. und wir wollen da draußen in der Welt ja immer irgendwie tadellos aussehen und auch immer irgendwie den Schein wahren, dass wir immer alles auf die Kette kriegen. Hast du gemerkt, dass du in ein Burnout schlitterst.

Frank Willenberg: Ja, absolut. Also. es ist so gewesen, dass wir, wir hatten damals eine Episode mit Lidl über ein Dreivierteljahr und die haben uns damals angesprochen. Ich habe mich immer gegen Lidl gewehrt. Ich wollte die nicht beliefern, weil ich wusste, wie die sind. hat man uns angesprochen, weil dort ein Vorstand von Tchibo ist, zu denen gewechselt hat, seine Lieferantenliste mitgebracht und hat dann seine Leute beauftragt, halt alle Leute anzusprechen, die eben entsprechend bei Tchibo gut performt hatten. und dazu gehörten wir halt. und die haben uns halt gebauchpinselt. und meine Partner machten im Non-food-bereich im Food-bereich schon Geschäft mit denen und meinten, so schlimm ist, das ja irgendwie nicht lief ganz anders, ist aber auch egal, führt zu weit. Auf jeden Fall haben die uns relativ schnell in Auftrag gegeben, um uns mal auszuprobieren. Das hat auch ganz gut gepasst. Wir haben auch. wie das immer ist bei so einem Premiere Auftrag. Da guckt man auch nicht aufs Geld da, dass du einfach alles rein, um dabei zu bleiben. Das ist Halt ein Abschriftgeschäft, sozusagen und dann haben die uns im darauffolgenden Jahr hochgepumpt, auf fast 60, 70% unseres Gesamtjahresumsatzes. Wir hatten auf einmal 10 12 Aufträge und hatten dann mit 2 Produkten Probleme, wie das immer so ist, also du fertigst, halt irgendwas in China. und irgendwas läuft quer irgendeine Chemikalie ist da drin, die da nicht rein. Soll oder irgendwas färbt, ab oder sonst irgendwas. So war es bei uns auch, und wir haben eigentlich kein Problem gehabt. Wir haben Gutachten über Gutachten erstellen lassen, dass das Problem, was für Lidl ein Problem ist, für uns kein Problem ist und für alle anderen auch kein Problem ist. Das hat aber nichts genutzt. Wir haben den Auftrag storniert und haben uns im Grunde genommen achtkantig rausgeschmissen. und da haben halt meine damaligen Partner herausgefunden. Ach, so, das kann irgendwie auch problematisch sein. Das Geschäft. da brauchen wir doch mal mehr Sicherheit, Da brauchen wir mehr Marge, und außerdem brauchen wir irgendwie unser Finanzierungsvolumen, das wir parat, halten für die Firma, vielleicht auch für was anderes. und dann haben wir 2 Jahre verhandelt, wie wir irgendwie auseinander kommen. Wir sollten es selber kaufen. Okay, die wollten irgendwie dreieinhalb eine Million dafür haben. Also das war irgendwie nicht das, was ich gerade im Keller liegen hatte, und mein direkter Kollege auch nicht. Dann hatten wir Partner in Hongkong, mit dem wir zusammengearbeitet haben und mit dem wir auch in einer anderen Firma oder in 2 anderen Firmen sogar direkte Partner waren, ja der meinte immer, ja, die können 500 000 dafür haben, und dann reiten wir vom Hof so nach dem Motto, dann war da das laufende Geschäft, was irgendwie gesichert werden sollte. Dann waren da Margenerforderungen, die eingebracht werden sollten. und ich war wie so ein Bremsgummi an einem Fahrradreifen, wo irgendwie der Fahrer Dauerbremsen ein Alb Düeß nicht hochklettert, sondern runterfährt, Dauerbremsen. und irgendwann war kein Bremsgummi mehr. Da. Das habe Ich gemerkt, also ich merkte dass ich nicht mehr produktiv war. Dann kam es eben zu dieser denkwürdigen Unterredung. Ich hatte dann gesagt, Pass auf, wir machen das ganz einfach Arne und ich, wir gehen nach Hongkong. Wir lassen uns dort anstellen. Wir machen das Geschäft, was wir mit unserem Partner zusammen machen. Das bauen wir aus. Ihr könnt hier das Geschäft, was wir in Europa machen könnt, ihr zu Ende machen. Die letzten Lieferungen sind da in 7 Monaten durch, dann zieht den Schlüssel ab und schickt uns die beiden Mitarbeiter. Punkt. Nein, so war das ja nicht gemeint, und das ist ja jetzt kein Ultimatum hier, und wir sind doch beste Freunde und Pipapo. Das war ein Gespräch am Freitagmorgen an der Kaffeemaschine und Dann sagte der der Partner. Okay, ich gehe mal eben. Ich kläre das. und dann rief der mich eine Viertelstunde später an und fragte: kannst du mal kurz kommen und dann sagt er, ich habe eben mit allen gesprochen. Wir machen vorbehaltlos weiter. und da hat es bei mir im Hinterkopf Knack gemacht. Da bin ich erst mal raus, hab geheult, bin nach einer halben Stunde wieder rein, was los wäre. und ich hätte Am Montag danach, glaube ich, hätte ich nach Hongkong fliegen sollen. Ich bin an dem Nachmittag relativ früh aus der Tiefgarage rausgefahren und wusste, ich fahre da nie wieder rein. Also mir war klar, dass das das Ende ist. Ich habe dann 2 Tage erst mal mit Nichtschlafen ausprobiert und bin dann direkt nach dem Wochenende dann zum Arzt gegangen, habe mich krankschreiben lassen und dann Halt nach. ich glaube, dreieinhalb Monaten oder so begannen dann die Verhandlungen, wo sie mir dann erzählen mussten, dass das, was so wertvoll war, diese ganzen Anteile, dass es auf einmal nichts mehr wert ist und ja. eben mit anwaltlicher Hilfe rausverhandeln lassen habe, die auch nie wieder gesehen. Das.

Carolin Zimprich: Schon spannend. Welche Wege, welche Dynamiken das so mit dir? Also welche Dynamiken das insgesamt so natürlich einfach hat und.

Frank Willenberg: Er.

Carolin Zimprich: Alles, was vorher ganz ganz wichtig war, ist auf einmal gar nicht mehr wichtig, und wir machen einfach mal wieder so weiter, Ist doch alles cool. Du hast gerade so mittendrin gesagt. So, dieses, Ja, ich hab’s halt schon gemerkt. Ich war nicht mehr so produktiv hast du es nur? Also, ich meine, Business ist ja ist das eine in unserem Leben. und auf der anderen Seite sind wir halt Mama, Papa, Onkel, Freund, Ehemann, Nachbar. Was hast du gemerkt, was bei dir sonst nicht mehr produktiv war? Also wenn wir mal sagen. Also ja, Burnout entsteht auf der Arbeit, und das nehmen wir mit nach Hause. Was macht das mit uns? Was hat es mit dir gemacht?

Frank Willenberg: Ich den Tag gut ausschalten konnte, weil ich hatte weiterhin das laufen. Ich bin in der Regel auch gleich abends rausgegangen und bin zumindest kleine Runde. Irgendwie nochmal gedreht, manchmal auch länger und dann hatte ich das, was mich über den Tag irgendwie beschäftigt hatte, hatte ich das durch sozusagen alles irgendwie einmal durchdacht, hatte Plan für den nächsten Tag und war sozusagen frisch für die Nacht. Also Ich hab dann keine Schlafstörungen oder sowas gehabt. Was bei mir extrem extrem vorher war. war, dass du konntest, die Wochenenden eigentlich zur Hälfte abhaken bei mir. Also, ich bin Samstagmittag irgendwann zusammengebrochen und habe erst mal 2 h geschlafen und bin dann aber auch aus diesem Tran nicht mehr richtig rausgekommen war schon etwas, was ich nie hatte. Also hatte ich vorher keine Probleme damit. Ich war immer leistungsfähig, auch am Wochenende es darum ging, irgendwas zu machen, irgendwelche Ausflüge oder irgendwas zu schaffen, war ich immer voll da, und das war halt in der Endphase meiner meiner Tätigkeit für dieses Unternehmen überhaupt nicht mehr der Fall. Das zweite war, dass ich tatsächlich Dinge am Schreibtisch von links nach rechts gestapelt hab. Also, ich hab nichts auf die Kette bekommen, nur sozusagen auf den letzten Drücker. Wenn es wirklich so war, dass ich am nächsten Tag Termin bei einem Kunden hatte, und ich musste halt Angebotsblätter vorbereiten. Ich musste Muster zusammensuchen oder oder? Oder dann habe ich irgendwann nachmittags um 3 angefangen und bin dann um 22 aus dem Laden raus, obwohl ich eigentlich die ganze Woche schon dran hätte arbeiten können. Das hat mir gezeigt, dass da irgendwas komplett in Schieflage ist, gerade und halt gar nicht funktioniert hat aber nicht gereicht, um da dann die Reißleine zu ziehen, sondern da musste halt eben dieses Gespräch kommen, um die Reißleine sozusagen von außen zu kappen und klarzumachen. Okay. bis hierher und nicht weiter.

Carolin Zimprich: Hat dein Umfeld das mitbekommen, Oder hast du mit Ihnen darüber gesprochen?

Frank Willenberg: Das war eine ganz schwierige Zeit, weil ich hatte meine Lebensgefährtin in der Firma kennengelernt. hatte mich anderthalb Jahre vorher von meiner Frau getrennt, und wir haben das ziemlich lange Zeit verheimlicht in der Firma. und insofern das waren Mühlsteine von allen Seiten, weil Sie war eben auch in dem Laden, und ich habe halt gemerkt, wie die Typen mit ihr umgehen und mit anderen Frauen umgehen, wie es bei denen zugeht, obwohl die tierisch coolen Job gemacht haben, da und viel reingeholt haben für die Firma wie die auf der anderen Seite mit mir halt waren. und also das passte von hinten und vorne nicht mehr. und es musste irgendwann offensichtlich jedem diesen Knall geben. Insofern ja. Mein Umfeld war darüber dann durchaus im Klaren.

Carolin Zimprich: Die Zeit, die du dann zu Hause verbracht hast. Ich kenne es selber aus meinem Umfeld. Ich weiß wie der ein, oder? Also, sie gehen alle unterschiedlich damit um. und auf der anderen Seite ist.

Frank Willenberg: Plötzlich unwahrscheinlich. Viel Zeit hat zum Nachdenken.

Carolin Zimprich: Hat es bei dir relativ früh klick gemacht, dass du wusstest. Darum will ich mich jetzt kümmern. Das ist jetzt Meins. oder brauchtest du? Ja, ich sag mal so den einen oder anderen Motivator von außen.

Frank Willenberg: Nee. Ich habe mich selber Busy gehalten. Also, ich habe wie gesagt, relativ zügig danach mit diesem Kita-überlegungen angefangen und Das kulminierte dann darin, dass wir so eine alte Patriziervilla in einem Hamburger Grüngürtel, also im Niendorfer Gehege ausgesucht hatten, als möglichen Standort die unter Denkmalschutz stand, die auch weggegeben werden sollte von der Stadt in andere Hände. Da habe ich dann mit Franziskus und Pilatus telefoniert. Ich habe Anfragen gestellt, wie ich es früher gemacht habe, habe 4 Caterer angefragt und das beste Bio-angebot sozusagen einzuholen. Ich habe mit dem Denkmalschutzamt mehrere Termine gehabt habe. Wie gesagt, überlegt, wie kommen dann Leute ran? Wie machen wir das? Also Ich war da sehr, sehr Busy. wie man dann Busy sein kann. Ich habe natürlich auch viel Zeitung gelesen, war Viel draußen hab Sport gemacht, aber hab mir da tatsächlich eine Beschäftigung gesucht hatte, war da habe ganz viele Fotos gemacht habe, die verfremdet und dann Zeichnungen angehängt, wie das Ganze aussehen könnte mit Fluchttreppe mit Spielbereich und Pipapo. und deshalb war das, glaube ich, auch so ein Schock, als dann klar war, dass eben dieser Sanierungsstau so hoch ist, dass es halt mit einer Kita niemals wieder wirst, reinwirtschaften können, was das an Kosten verursacht hätte. und dann habe ich mich in Foren rumgetrieben, Nachfolgeregelungen. dann relativ zügig mit jemandem verhandelt. Über eine Nachfolgeregelung. Da ging es um Outdoor Möbel Restaurantbestuhlung und solche Geschichten Ackerhelden, kamen damals auf. Da habe ich mich im grünen Gürtel von Hamburg irgendwie kundig gemacht, ob es irgendwelche Flächen gibt, wo man halt so Land pachten kann, was eben wiederum Einzelpersonen dann pachten können, um da auf ihre partielle Tomaten, Gurken usw. anzubauen. Ich habe über ein Musikcafé nachgedacht. Bei uns in der Straße war eine geile Lage. Da dachte ich, okay, das steht jetzt so lange leer, dass wir einen Kaffee mit an und Verkauf für Cds und Schallplatten Draus machen. Also irgendwie irgendwas war immer und dann haben auch immer wieder Leute gefragt: Kannst du hier nicht, Kannst du da nicht. Ich habe auch teilweise so kleine Analyse Handlangerdienste gemacht. Ja, dann kam irgendwann ein ehemaliger Kollege auf mich zu und fragte, ob ich nicht irgendwie mit ihm was zusammen machen könnte. Da ging es damals um Belieferung von Privatfahrzeugen durch Paketdienste. wo wir Halt überlegt haben, ob man eben an eine elektronische Schnittstelle innerhalb des Autos eine Funktion anflanschen können, wo ein Paketbote dein Auto öffnen kann, um das Paket in deinen Kofferraum reinzuholen. liefern quasi, wenn du nicht zu Hause bist. und da haben wir 1.000 Dinge durchdacht, von oben bis unten. Naja, also bin halt ein Scannertyp. Ich bin in ganz vielen Themen immer sofort. sozusagen oberflächlich drin 2 cm 3 cm vielleicht tief. Das hat mich dann lange Busy gehalten.

Carolin Zimprich: und dann kamen die Online-kongresse.

Frank Willenberg: Dann kommen die Online-kongresse.

Carolin Zimprich: Genau. Die Online-welt hat sich ja wirklich gerade im letzten Jahrzehnt ja einfach komplett entwickelt. Dinge, die, ich sag mal, Erst 2.008 hast du vorhin zwischenzeitlich mal erwähnt. Die ist da nicht gab, gibt es heute in Hülle und Fülle. Da war in 2.008 überhaupt gar nicht dran zu denken gewesen, dass es.

Frank Willenberg: Solche.

Carolin Zimprich: und wie bist du darüber gestolpert? Wie bist du über dieses Online-business gestolpert? Wie hast du es kennengelernt? Ja. Kongresse heißt ja nicht nur, ich fahre irgendwie zur nächsten großen messe Eria, wo dann irgendwie ein Offline-kongress stattfindet, wo ich mich mal einschreiben kann. sondern wie hast du Wind davon gekriegt? Ja, online. Das macht Sinn.

Frank Willenberg: Ich habe tatsächlich längere Zeit noch versucht, irgendwie Handel mit gutem Karma zu betreiben. hatte einen Vertrag, sozusagen Vertretungsvertrag mit einem Hersteller für Led-kerzen. Also sehr schöne Led-kerzen aus Schweden. und die habe ich versucht, irgendwie bei den tollen Versendern unterzubringen, und habe dann festgestellt, dass die Einkäufer dafür ihre 500 Teile genauso scheiße drauf sind wie die Leute im Discount für ihre 500 000 Teile, und irgendwie drehte sich das alles im Kreis. Ich habe da ein bisschen was gemacht. Umsatz an Provision. Ich habe dann hier was versucht. Da was, versucht. Naja, das, was ich eben so beschrieben habe. und irgendwie bin ich dann durch diese Kerzen auf Facebook gestoßen, weil ich dann dachte, okay, dann versuchst du deine eigene Seite und guckst vielleicht, ob du mit Influencern arbeiten kannst, oder oder oder und bin so tatsächlich über die ersten Persönlichkeitsentwicklungstypen gestolpert, also sei es jetzt irgendwie ein Veit Lindau oder Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller. Damals und bin so auf die ersten Kongresse gekommen. Dann lief irgendwann der finanzielle Fülle Kongress. und ich sah mein erstes Interview mit Stefan Hiene und ich verrückt. Also da wurden Dinge irgendwie erzählt. Von denen hatte ich noch nie vorher gehört. Das kam in meinen bekannten Freundeskreis. Kamen solche Gespräche überhaupt nicht vor. Kamen solche Thesen nicht vor. habe das mit meiner Freundin geteilt, und sie war sowieso offener noch für solche Themen. und war da auch schon ein bisschen stärker noch unterwegs? Ja, Dann hatten wir halt die Situation, dass wir immer zu spät kamen, zu diesen Online-kongressen. weil irgendwie Facebook ein Post 4 Tage später, die erst reinspült. und da steht Dann, Heute läuft mein Interview beim Soundso Kongress arm ist verpasst oder derjenige ist heute dran, aber es ist der letzte Tag und die anderen 10 Tage hast du verpasst. und sie hat dann tatsächlich mein Kongress Doyer geboren und hat gesagt: Lass uns ein Verzeichnis machen, wo die Leute eben sehen. Dann und dann läuft der Kongress wie so eine Tv, Zeitschrift im Grunde genommen. und das hat sie dann gestartet. und ich habe dann eben nach dem Kongress Webinar meinen eigenen Online-kongress angefangen. der dann mittelprächtig gelaufen ist. Also im Nachhinein war es ein Mega Erfolg, weil ich habe mich gezeigt, ich habe vor der Kamera gesprochen. Ich habe grandiose Typen da gehabt: Olympiateilnehmer, 10.000 Meter, Europameister den Typen, der als erster das Kinesio Tape nach Deutschland gebracht hat und und und aber es war halt rein wirtschaftlich ein ziemlicher Vlog. und trotzdem war es, sodass ich nicht komplett angewidert war von der Szene so nach dem Motto: da hab ich jetzt Geld ausgegeben und hab so viel Arbeit reingesteckt und ist nicht das dabei herausgekommen, was Ihr mir versprochen habt, sozusagen, sondern ich war eigentlich eher auf dem Trip, dass ich gesagt habe, okay, wie kann man da drin bleiben? und Norma hatte, sich dann weiterentwickelt, hat irgendwie Ereignis weitergetrieben. und ich habe dann meinen Kongress De Halt übernommen und hab dann diesen ganzen Kursbereich ausgebaut. Also, wir haben ganz viele Kurse, dann als affiliate Partner vertrieben. Ich habe irgendwann angefangen, Kurzinterviews mit den Veranstaltern zu führen, über 3 4 min, dass Sie kurz darüber sprachen. Worum geht es in dem Kongress? Warum soll man dabei sein? Ich habe Monatsübersichten in die Kamera gesprochen. So, was kommt denn jetzt auf euch zu. Konnte man da alles noch machen, Weil wir sprachen, über 12 bis 15 Kompromisse im Monat und nicht am Tag nicht, aber ich bringe euch Halt zusammen. und dann entwickelte sich das Coaching-geschäft bei Norma extrem gut. und wir haben dann irgendwann gesagt: Wie können wir es noch anfeuern? Ja auf Kongressen sprechen? Dann habe ich sie halt auf einige Kongresse gebracht. Ich glaube, sie hatte 10, 15 Auftritte innerhalb von 3, 4 Monaten. Alle Freundinnen aus der Bubble Drumherum bekamen das mit. Wie habt ihr das gemacht, und so ist dann irgendwann eben die erste zaghaft. Speaker Gallery genannte Vertretung entstanden von 6 Mädels oder so, die ich damals am Laufen hatte.

Carolin Zimprich: Klick lustig, aber.

Frank Willenberg: Ja.

Carolin Zimprich: Im spirituellen Sektor. Kannst du dich noch daran erinnern, was dich da so geflasht hat, was dich so bewegt hat.

Frank Willenberg: Einfach die Klarheit, die Tiefe, die Wahrheit, die da gesprochen wurde. Also ich hatte da schon eine Wandung durchgemacht. ganz schlicht durch meinen Wechsel von West nach Ost. also aus einer Westpartnerschaft in einer Ost-west-partnerschaft, der ich die Sprachen offen über Probleme in der Beziehung, während in Hamburg, wenn du da jemanden getroffen hast, getroffen hast, alle immer alles gut, alles gut gesagt haben oder schon mit alles gut jemanden begrüßt haben, so nach dem Motto ist, vorausgesetzt, bloß jetzt keine Probleme hören, und insofern war ich sowieso schon offener für diese Themen. ein Typ wie Stephan Hiene. Der hat dann natürlich nochmal nochmal tiefer gebohrt und nochmal klarer Dinge benannt. und das war dann genau das, dass ich dachte, okay, so hängt das zusammen. Deshalb bist du so. Deshalb ist dies oder jenes für dich schwierig oder triggert dich das, oder das, und da habe ich durch ganz ganz viele Dinge habe ich durchgeblickt auf einmal. und ja, das ist, im Grunde genommen ist genau das Punkt. Gar nicht mehr, sozusagen.

Carolin Zimprich: Würdest du sagen, dass das genau die Geburtsstunde von meinem Kongress ist.

Frank Willenberg: Nee. Das war die Geburtsstunde in dieser Community sein zu wollen. und da irgendwie mitmachen zu wollen, weil das ist bis heute für mich, sodass. Wie soll ich das jetzt benennen? Ich habe da noch ganz ganz wenig Blödmänner bisher kennengelernt, und ich lerne viele Leute jede Woche kennen. Also ich lerne mit Sicherheit jede Woche 5 neue Leute kennen, weil die mich ansprechen, oder weil ich sie anspreche, oder weil sich irgendwie eine andere Connection ergibt. und das ist jetzt schon echt eine ganze Weile. und da sind ganz ganz wenig Leute dabei, die nach dem Prinzip funktionieren, wie die Leute funktionieren und funktioniert haben, mit denen ich mich 22 Jahre in meinem Berufsleben auseinandergesetzt habe. und das ist, glaube ich, so mit der Grund, warum ich halt so gerne irgendwie in dieser Bubble bleiben wollte und warum es auch für mich so ein Antrieb war, irgendwie eine Nische aufzubereiten, in der sich eben diese Leute dann auch wohlfühlen und gut vertreten fühlen und Bock haben halt mit mir den Weg gemeinsam zu gehen.

Carolin Zimprich: Ja, was ich immer spannend finde. Viele Reden, Ja, gerade wenn es um die esoterische Schiene geht, so dieses. Hey, Wir sind ja in einer Bubble oder? Wenn wir gucken, wir sind irgendwie auf Insta oder Facebook unterwegs und sehen irgendwie Hirn Coach und da einen Coach. und so, das ist ja, ich bin in irgendeiner Coaching-bubble. Aber was ist mit den anderen? Also sind die anderen nicht auch. Also da, wo du 22 Jahre warst.

Frank Willenberg: Na klar.

Carolin Zimprich: Das ist also, ich glaube, wir fangen immer irgendwo zum Teil an zu bewerten. So dieses. Okay, Also, das ist die reale Welt. und das ist so, dieses Ding, was da so komisch drüber schwebt. und eigentlich ist das doch Blödsinn. Was davon ist denn wirklich real.

Frank Willenberg: Ja, das ist in der Tat so, und ich habe auch da immer wieder Leute kennengelernt, die eben auch miteinander gesprochen haben, Obwohl sie eigentlich gar nicht miteinander hätten sprechen sollen. und dadurch, dass ich eben damals aus dieser Einkäuferposition in die Verkäuferposition gewechselt bin, kannte ich natürlich sozusagen meinen zukünftigen Wettbewerb von der anderen Seite, weil ich habe, halt dann irgendwie 5 Firmen angefragt. und indem ich zu einer von diesen 5 Firmen wechselte. kannte ich auf einmal die 4 Wettbewerber und habe natürlich mit denen weiter geredet, und andere haben da immer davor gestanden und haben dann gesagt: Hey, du kannst doch nicht mit denen reden nach dem Motto, das ist doch irgendwie. Es sind die Schwarzen. Wir sind die Roten, Das sind die blauen. und das ist so eine Geschichte, die ich mir halt bis heute auch bewahrt habe, dass ich eben mit allem das Gespräch, Suche und mit allem Versuche, irgendwie in Kontakt zu kommen und auszuloten. und wenn man hinterher, dann sagt: Okay, passt nicht für mich, dann ist doch auch okay. Also dann hat man sich zumindest unterhalten.

Carolin Zimprich: Wer gehört denn zu meiner Hut? Also, es gibt halt nicht die und die und die, sondern es gibt ja eigentlich nur die, die mit mir Connecten oder eben auch nicht.

Frank Willenberg: Ja, genau.

Carolin Zimprich: und ja. Also ich glaube auch, dass nur mit vielen oder mit einigen zusammen einfach großartige Dinge entstehen können. Also alleine schafft man eine ganze Menge. Aber viele Dinge schafft man ja einfach wirklich nur gemeinsam. und so einen Kongress könnte man ja auch nicht alleine wuppen. Also was wäre ein Kongress mit einem Menschen, der 2 Leute empfiehlt, Aber es sind dann trotzdem keine Speaker. Da, Also auch das ist ja ein ganz großartiges Gemeinschaftskonstrukt, was ja nur großartig werden kann, wenn es einfach viele großartige Leute sind. Das Schöne ist ja wirklich, dass du ein ganz tolles Händchen mittlerweile dafür hast. Um wirklich zu überlegen. wo kann wer sprechen? Wo passt wer hin, wie du gerade schon sagtest. Ich lerne bestimmt jede Woche 5 neue Menschen kennen, um auch da zu überlegen. Hey, ja, du hast vielleicht doch nirgendwo gesprochen, Aber du hast eine coole Expertise. Das müssen, das müssen Menschen da draußen einfach erfahren. Das wäre zu schade, wenn du einfach nicht wirklich darüber reden würdest.

Frank Willenberg: Genau.

Carolin Zimprich: und oder das, was ich von anderen zum Teil natürlich mitbekomme, ist so dieses Ja, Kongresse haben wir jetzt schon so lange. Also, ich meine, offline haben wir sie sowieso schon sehr, sehr, sehr lange. Aber online funktioniert das denn noch so gut? Diese ganzen Business-kongresse. Bist du der Meinung, dass der ein oder andere ein bisschen kongressmüde geworden ist. Oder aber ist das nur so eine ganz spezifische Blickrichtung, die man in dem Moment hat, dass das eigentlich gar nicht der Fall ist.

Frank Willenberg: Einen Schritt zurückgehen. Ich bin, glaube ich damals, als ich dann die erste Juniorenstelle hatte, ich glaube ich. in der ersten Woche oder zweiten Woche. Ich weiß es nicht mehr genau. Bin ich schon das erste Mal auf eine Messe geflogen, mit meinem Zentraleinkäufer zusammen auf die Premiere nach Frankfurt. und ich glaube, ich war da mit Sicherheit irgendwas zwischen 15 und 20 Mal, wenn du dann jemanden neuen. Dabei hattest einen Junior. und du warst das siebzehnte Mal selber da, und derjenige sieht das das erste Mal. Dann ist er da durchgegangen, wie keine Ahnung, irgendjemand durch Schlaraffenland, und ich selber bin dann durch die Reihen gehetzt, weil ich ganz genau wusste, wo ich wie was finde und wo ich wie auch Menschen finde, mit denen wir zusammenarbeiten können. bin da zielgerichtet, dann durch, und hast du das gesehen? Ja alter Hut gibt es schon 1.000 Jahre. Ne haben wir schon versucht. So weißt du genau. Dasselbe ist es doch in der Kongresswelt auch Ja, für ganz ganz viele Leute sind Kongresse heute langweilig, weil sie, vielleicht genau wie ich 2.016, den ersten Online-kongress gesehen haben und die 35 Ausgabe vom gesunder Blutdruckkongress oder Homöopathiekongress oder sonst irgendwas Ihnen nichts Neues mehr quasi den Impuls, den Sie damals gesucht haben, für sich gefunden haben, das Mittelchen seitdem da stehen haben und alles gut ist. und trotzdem schauen diese Kongresse ja nur 10.000 Leute, nur vielleicht 127 Leute, nur 25 000 Leute, und wir sprechen aber über ein Gesamtpotenzial von 120 eine Million Deutschsprachigen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Ich glaube. das, Was uns manchmal heute fehlt. ist genau dasselbe, was uns auch ansonsten in der Handelslandschaft fehlt, nämlich Wenn du heute in den Klamottenladen gehst, dann kannst du davon sicher sein. Oder kannst dir sicher sein, dass du ein bestimmtes Dessert genau so auch in Klamottenladen 2, 3 und 4 finden wir es, weil keiner ist mehr bereit, Risiko zu gehen. Irgendjemand hat gesehen? das hat bei H und N. Ganz gut funktioniert scheinbar, der Ständer war immer leer, Dann übernehmen wir das jetzt auch bei uns so und machen das so. und so ist es in der Kongresswelt Auch viele Leute ziehen da die sichere Nummer und gehen als Veranstalter nicht zum Kern dessen, was Ihr eigentliches Problem ist. sondern es wird dann Frequenzkongress, ein Schwingungskongress sonst irgendwas. Energiemedizin, Kongress oder selbst die Business-kongresse gehen teilweise nicht an den Kern dessen, was die Leute beschäftigt und dessen, was für die Leute eine Problemlösung darstellen könnte. und das ist, glaube ich, der Knackpunkt, dass wir viel, viel mehr Kongresse noch brauchen, die eine Problemlösung ganz ganz eindeutig in den Vordergrund stellen und eben die Lösung mit ihren Experten Expertinnen präsentieren. und dann darf so ein Kongress auch mal nur 4 oder 5 Tage gehen, wenn denn die Menschen hinterher geheilt oder zumindest einen Weg zur Heilung hin für sich finden können. Das ist das, was mir so in den letzten 2 Jahren ein bisschen gefehlt hat, dass wir eben sehr viel austauschbare Kongresse hatten, weil Menschen dachten, okay, das hat für die scheinbar funktioniert. Also funktioniert es für mich auch.

Carolin Zimprich: Ja, finde ich einen ganz treffenden Gedanken, dass der Antrieb, warum ich einen Kongress mache, und das beobachte ich auch natürlich am Markt. Ich habe selber noch nie im Kongress veranstaltet. und die Frage ist ja immer, Warum will ich das tun? und gerade würde ich sagen, auch im Business-sektor werden Kongresse veranstaltet zu sagen: hey, das ist eine krasse Liedmaschine. Dann habe ich ganz viele tolle E-mail-adressen eingesammelt. Das fixt mich total an, ist ja einfach die Tiefe gewesen, wo er dich berührt hat, und ich glaube auch, dass ganz vielen Kongressen, das einfach genau an dieser Tiefe fehlt. und was würdest du Denn sagen? Oder wahrscheinlich schließt sich da auch der Kreis, wo ich gesagt habe: Hey, Frank.

Frank Willenberg: Du musst unbedingt in dieses Interview kommen. Wir müssen unbedingt mal hier zusammen am Mikro zusammen reden.

Carolin Zimprich: Ich glaube, du hast die Antwort gerade selber schon parat. Oder was mir gerade so im Kopf schwirrt. Was ist das, wo du sagen würdest, genau das ist letztendlich Kasus knacktus, also genau darin liegt’s.

Frank Willenberg: Es liegt tatsächlich daran, dass Veranstalter für sich teilweise noch keinen richtigen Weg haben. Also. ich bin ein ganz, ganz großer Freund davon, dass man Business haben sollte, bevor man einen Kongress veranstaltet, außer man möchte den Kongress als Business für sich entwickeln, dann ist das auch okay. Da muss man aber sehr akribisch vorgehen und muss ganz klar für sich die Partner herausfiltern, mit denen man dann später gehen kann. Das wäre ein Kongress, der sich allgemein mit einem Thema befasst. Nehmen wir Gesundheit, Ernährung und du suchst dir halt gezielt. Sprecher, die ein Affiliate-system haben, wo du eben dann in Spezial Workshops, Webinaren oder auch nur über den Newsletter, deren Produkte an deine Community vertreibt und sagt: Okay, ihr habt den Stefan oder den Thomas. Ja hier bei mir im Kongress gesehen. Das ist hier euer Superkongressangebot, hier jetzt. und so geht man dann weiter und löst halt Einzelprobleme, sozusagen. Im Bereich Gesundheit oder Ernährung. kenne ich ein paar Leute, die das sehr erfolgreich machen. Das bedeutet aber eben auch, dass du 4 Kongresse im Jahr veranstalten musst, um eben das Ganze am Laufen zu halten und um frisches Blut in deine Liste zu bekommen. Wenn du einen Kongress veranstalten willst, um dein eigenes Thema, dann eigenes Produkt, dein Programm quasi leichter an mehr Leute anbieten zu können, als es heute vielleicht über Facebook oder über deinen 500 Nasennewsletter machen kannst. und du sagst Okay, dann lass uns doch einen Kongress machen, dann ist es total wichtig, dass du zum Kern der Probleme runter gehst, mit denen die Leute zu dir kommen. Oder zum Kern deines eigenen Problems, was dich selber auf den Weg gebracht hat. Das ist total essenziell. selbst betroffen sein oder krass Betroffenen mit einer bestimmten Methode helfen. und dann sammelst du halt die Leute um dich herum, die eben in dieses Thema auch einzahlen können. und da gehört es dazu übrigens auch, dass du dich mit deinen direkten Wettbewerbern zusammen auf eine Bühne stellst. Also wenn du beispielsweise keine Ahnung, Hormoncoach oder so bist für Frauen in den Wechseljahren, dann gehört es natürlich dazu, dass du die Top Expertin für Frauen in den Wechseljahren auch mit auf die Bühne holst und bewusst das Risiko gehst, dass du Menschen an die verlierst, weil nur so kannst du deine eigene Expertise in den Vordergrund stellen? Es bringt dir dann nichts, wenn du über Wechseljahre sprichst, beispielsweise und dann vielleicht dir laut Malst. Ja, das ist ja auch so ein krasses Thema. Da fangen Frauen ja dann auch nochmal neu an, da nehmen wir auch ein paar Business Leute dazu. Wie mache ich mich plus 50 selbstständig oder so? Nein, Bleib da, wo der Kern ist: Wechseljahresbeschwerden. Schweißausbrüche Hormone Spielen verrückt. Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit weiß der Henker was. Das ist total wichtig. und nur so bekommen wir tatsächlich interessante Kongresse. und dann ein Kongress ist ein Unternehmen. Ich habe das neulich erst in einem Interview gesagt: Wenn du jetzt irgendwie sagst, ich mache eine Boutique irgendwo in Wuppertal auf, dann machst du sie ja auch schön. Also dann hast du die Ständer da drin, wie sie dir gefallen, Dann hast du einen Teppich da drin, wie er dir gefällt. Dann hast du den Vorhang vor der Umkleidekabine. Das ist dann auch nicht ein Duschvorhang von Ikea, sondern da hast du dann was schönes, und dann hast du einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. weil du weißt, genau in den ersten Wochen kommen vielleicht nur deine Verwandten, deine Freundinnen und feiern das alle ab. Aber dann kommt vielleicht auch 3 Monate keiner. und dann geht es ein wenig los, dass sie Werbung zündet usw. Was ich sagen will, Viel zu viele Kongressveranstalter werfen nach dem ersten Kongress die Flinte ins Korn, die haben ein Programm gekauft. das hat 5 000€ gekostet. Die haben alles das erste Mal gelernt. Wie lege ich den Kongress bei Digistore an. Wie mache ich einen Mitgliederbereich? Wie kreiere ich meine Grafiken bei Cannvwer. Wie verbinde ich die Anmeldung vom Onlinekongress mit meiner Newsletterliste. und und und die haben dieses ganze Handwerkszeug sich draufgeschafft. und dann kommen. weil sie 3 Tage vor Kongressstart auf einmal wie Karl aus der Kiste das Marketing erst starten, weil alles sie total überfordert hat. Dann kommen 1 27 Leute zum Kongress. und dann sagen Sie, Ach nee ich mach doch keinen Kongress. Ich gehe zu Tiktok, und das ist genau das Thema Dranbleiben. Ich habe damals auch den zweiten Kongress gemacht, obwohl der erste Scheiße war. Weil es macht sich einfach alles leichter. Du kannst die 10 besten Interviews recyceln. Du nimmst 10 Neue auf. Alles andere geht völlig. Easy, weil du das Handwerkszeug drauf hast. und dann kannst du dir wirklich 4, 5 Wochen Zeit nehmen für das Marketing ist, überall annoncieren kannst die Leute antreiben, dass sie Newsletter rausschicken sollen, kannst anzeigen schalten und und und und so entwickelt sich das Ganze. Also, das sind so für mich, die die Schlüsselfaktoren, um eben mit einem Kongress erfolgreich zu sein.

Carolin Zimprich: Ja, ich finde, du hast super wichtige Dinge genannt. Also A dranbleiben nicht die Flinte ins Korn werfen. Es ist noch niemals ein Meister vom Himmel gefallen. Also, wenn ich überlege, wie viele tolle Produktideen ich schon hatte, wo ich nachts im Bett lag und dachte: ja, das wird der Kracher. und irgendwie, 3 Wochen später, wollte es trotzdem keine Sau haben. Also, weil voll am Marktrand vorbei, oder einfach nur. Also nur, ich fand es Geil und nur ich konnte es feiern, und ein anderer da draußen hat es halt irgendwie verstanden. und das ist so, und das gehört dazu. und deswegen spreche ich auch mit all meinen Gästen und so mit dir heute auch hier einfach immer. Super gerne über den Weg. Also wo hat denn diese ganze Geschichte irgendwann mal angefangen? und bei dir begann sie wirklich mit dem kleinen Azubi, der einfach Stück für Stück für Stück für Stück sich dahin gerobbt hat, wo er einfach heute steht. Es: viele Höhen und Tiefen gab. und ich vermute, ohne diesen Weg würde dir heute eine ganze Spur Expertise fehlen.

Frank Willenberg: Ich kann.

Carolin Zimprich: Eine ganze Ecke. Weitsicht. Die Möglichkeit, überhaupt das heute zu tun, was du liebst. Weil ganz, viele, ja, ich sag mal so dieses alte Leben in irgendeiner Art und Weise dann vielleicht ganz gerne weghaben wollen. und so wo ich sage, ja beobachte also, es passiert ja, zumindest für mein dafür Nichts Wirklich passiert Wirklich aus absolutem Zufall. Viele Dinge sollen einfach immer genauso sein wie sie sind. Wir sollen irgendwelche Dinge lernen und Erfahrungen machen. und genau mit diesem Werkzeugkoffer, der sich einfach mit den Jahren dann einfach so bestückt, haben wir dann einfach ganz viele tolle Tools an der Hand. um damit weiter wirken zu können.

Frank Willenberg: Ja ganz genau.

Carolin Zimprich: Lieber Frank: ich habe ja von dir gehört, dass du sagtest: Ach ja, ich habe immer so am Rande ein bisschen mitbekommen, was Scale and Flow ist und wie es denn so vielleicht aussehen könnte. Aber na so ganz so richtig weiß ich nicht, und deswegen kommt jetzt für dich, wahrscheinlich die Mega. Überraschung überhaupt, denn ich habe für all meine Gäste zum Ende. Ein schönes kleines Spiel vorbereitet. Wie schön du siehst hier jetzt gerade. 5 Spielekarten, Eine Pinke, eine orange, Gelb, grün und blau. und du darfst dir eine einzige Farbe aussuchen. und dann wissen wir, welches Spiel wir noch zum Abschluss gemeinsam spielen.

Frank Willenberg: Okay, blau.

Carolin Zimprich: Du nimmst blau.

Frank Willenberg: Okay.

Carolin Zimprich: Ich gucke hinein und wir beide spielen Stoppet. Du bekommst von mir gleich 45 s Zeit. und dann nennst du mir ganz bewusst 3 Dinge, die du und vielleicht jetzt so zum Neustart des neuen Jahres? Ja, Mega Cool. die du einfach im Business oder im Leben allgemein nicht mehr machst. Also einfach, weil du weißt, ist, Kacke bringt gar nichts, hält mich nur auf und hat auch für alle anderen wirklich überhaupt gar keinen wirklichen Mehrwert startklar.

Frank Willenberg: Okay.

Carolin Zimprich: Dann sag ich auch die Plätze fertig los. Die nächsten 45 s sind deine.

Frank Willenberg: Also ein ganz klares Thema gegen das Bauchgefühl entscheiden, wenn ich jemanden nicht gut finde, aber irgendwas anderes bei ihm vielleicht mich anzieht, trotzdem nicht hinterhergehen lassen. Das ist, glaube ich, ein ganz ganz großer Fehler, den ich lange Zeit gemacht habe. Darauf zu hoffen, dass sich das irgendwie wieder zurechtbiegt, sozusagen. Ein weiteres Thema, an dem ich gerne auch noch ein bisschen arbeiten darf, ist aufschieben. Das ist ein Ding. Ich habe das jetzt in den letzten beiden Tagen gemerkt, wo es so ein bisschen wieder kribbelte im neuen Jahr, wo Ich dachte, Okay, kannst mal wieder anfangen und die Dinge machten sich auf einmal so cool. und ich habe alles erledigt, was ich erledigen wollte, in wesentlich kürzerer Zeit als gedacht. Das darf ich weiter beherzigen im neuen Jahr. und ein Punkt, der gerade bei mir echt eine große Rolle spielt. wo ich mich auch manchmal vergesse, tatsächlich das Thema Hausen und Natur, Also. da darf ich auf jeden Fall im neuen Jahr verstärkt darauf achten, dass ich mal rechtzeitig den Stecker ziehe, rausgehe mich durchlüften, lasse, die Gedanken durchlüften lasse und dann mit frischer Kraft wieder an den Platz zurückkehre. Das wären die 3 Toppels, die mir so spontan einfallen.

Carolin Zimprich: Wenn das mal keine guten Vorsätze sind, fürs neue Jahr. Also, das Bauchgefühl, kein Aufschieben mehr und viel mehr Ruhe fürs eigene System. Das klingt sehr vielversprechend. und zu guter Schluss gib gerne nochmal. Ein Take über eine schöne Inspiration für alle Zuhörer da draußen mit. Also alles zu frank verlinken wir dann natürlich auch unten in den Shownotes, wenn auch du wirklich bock hast zu sagen: Hey, ist Bühne, Kongresse. Das ist irgendwie so Meins Also, Connecte dich auf jeden Fall mit Frank findest alles unten drunter, Fein säuberlich verlinkt. und wenn jetzt jemand wirklich sagt, Mensch, Ich möchte unbedingt sichtbar werden. Was ist deiner Meinung nach wirklich diese eine Sache, die derjenige zuerst klären soll für sich, Bevor er auf irgendeine Bühne geht.

Frank Willenberg: Es ist eine sehr, sehr gute Frage, weil da gibt es eigentlich kein Patentrezept. Es gibt durchaus Leute, die zu mir gekommen sind und wo ich vorher dachte, Okay, ich weiß nicht so genau, aber lass mal versuchen. Irgendwas schwingt da. und dann ging das auf einmal los wie die Feuerwehr. und es gibt durchaus Leute, wo ich auch dachte, Okay, alle Voraussetzungen sind super. Das muss ja mit dem Teufel zu gehen, wenn da nicht so und so viele Auftritte dabei herumkommen. und dann passte es nicht aus unterschiedlichsten Gründen, weil Menschen von anderen Menschen wiederum anders gesehen werden oder weil die Themen schlicht und einfach manchmal wegbrechen. Also, es gibt auch in der Kongresswelt da durchaus Schweinezyklen, wo ein Jahr lang mal ganz ganz viel keine Ahnung zum Thema Erziehung, Kinderfamilie zum Beispiel gibt. und im nächsten Jahr gibt es kaum Kongresse dazu. Also, für mich ist die Grundvoraussetzung sein Zeug klar zu haben. nicht mit dem Bauchladen anzutreten, sondern mit einer klar fokussierten Geschichte, die gerne auch persönlich sein darf und aus der man immer wieder Content in welcher Form auch immer, schöpfen kann, nicht nur für Social Media, sondern auch eben für Gespräche. Für mich ist wichtig, dass eine gewisse Basis schon da ist. Ich kann niemandem vermitteln. der jetzt erst angefangen hat, weil Kongresse leben, davon dass die Sprecher zu ihren Interviews einladen. Die Kongressteilnehmerzahl kommt sozusagen durch Shared Community, zustande, Wenn jemand eben keine Community hat, dann wächst der Kongress dadurch nicht. und da ist es dann meistens, sodass sich nur Leute unterbringen kann, die jetzt ein ganz ganz abgefahrenes Thema haben, von dem noch niemand gehört hat oder die im Nachklang an den Kongress ein geiles Affiliate-system anbieten können, wo sie den Veranstalter dann sozusagen mit reinholen können und der dadurch dann in Form von Geld sozusagen die ausgebliebene Teilnehmerzahl kompensieren kann also generell irgendwo ein Business haben. sollte schon ein bisschen am Laufen sein solltest deine Kunden schon kennen. Du solltest wissen, wie du denen hilfst. Wie kommen sie zu dir? Wie gehen Sie wieder weg? Du solltest eine gewisse Community mitbringen. und dann kann ein Kongressauftritt quasi die Sahnung oben auf der Kirsche sein, aber auch dann Erwartungen runterschrauben. Es gibt Leute, die zu mir kommen und sagen: ich brauche jetzt einen Kongress, weil mein Geschäft hängt in der Kurve. Ich muss jetzt noch den und den Umsatz machen. Nein, der Kongressauftritt wird dich nicht retten, Weil, wenn du neu dabei bist, wer kennt dich Sprich, wenn du an einem Tag mit 4 anderen Leuten auf der Bühne stehst buchstäblich bei dem Kongress. Wie viele Leute werden dann dein Interview klicken, wenn dich bis dahin niemand kennt. Also gucken da vielleicht 30 Leute. und einer interessiert sich vielleicht für mehr. Also, von daher, Kongressauftritt ist da auch kein Umsatzbringer, sondern ist einfach für dich etwas, wo du mit angeben kannst, was du nutzen kannst, in deiner Bildsprache vielleicht auch retrospektiv auf deiner Webseite, indem du dir das Interview sicherst usw. Also, das ist so. Die key centials to go.

Carolin Zimprich: Bist auf den Punkt zu kommen: die Problematik, und da sind wir wieder bei der schönen Tiefe. Ja, und die Frage ist ja auch, wie gut sind die Fragen, die mir da gestellt werden? Wie gut sind die Fragen, die rüberkommen, auf die ich dann auch antworten kann, um da in die Tiefe mal reinzugehen, um mal wirklich so an Kasus knacktus heranzutreten, damit die Zuhörer wirklich sagen können. Hey, krass, ja. Die meinen mich. Das ist genau mein Thema. Das ist Mega relevant für mich. Da können unter diesen 30 natürlich auch 30 Kunden stecken, die sagen: Hey. keiner hat mich so mitgenommen wie dieser eine Speaker. Wo kommt der zum Teufel nochmal her, den haben wir ja noch nie gesehen. Kann alles sein, Natürlich. Aber wir können ja einfach nicht die Gini aus der Flasche versprechen. Nö Genau. Rom ist einfach ja auch nicht von heute auf morgen entstanden. lieber Frank, ich bedanke mich für deine Zeit, für wirklich diesen Einblick in deinen Weg, um auch dafür ganz viele Inspiration da draußen zu geben. Dranbleiben nie das Handtuch schmeißen. Wenn du zu früh das Handtuch in irgendeine Ecke wirfst, wirst du never Ever wissen, ob du irgendwann angekommen wärst wie beim Laufen beim Frank. Du weißt, erst wenn du angekommen bist, wenn du durch die Ziellinie durch bist und dieses Band quasi am Körper gespürt hast, wenn du es durchbrochen hast. und in all der Zeit heißt es weitermachen, weiter trainieren, dranbleiben und sich immer vor allem auch über Kongresse weiterbilden.

Frank Willenberg: Genau.

Carolin Zimprich: Ich danke dir und sage allen da draußen. Wir sehen uns spätestens mit Sicherheit da draußen im Netz.

Frank Willenberg: Danke Dir Bis bald.

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