Folge #49
• NEU

Vom Schmerz zur Bühne : Jutta Steinbusch über den Moment, als ihr Körper lauter wurde als ihr Verstand

mit Jutta Steinbusch & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
SCALE & Flow
Vom Schmerz zur Bühne : Jutta Steinbusch über den Moment, als ihr Körper lauter wurde als ihr Verstand
Loading
/
🏷️ Business, Marketing & Sales, Stressmanagement & mentale Gesundheit, Gesundheit & Wohlbefinden, Spiritualität & Achtsamkeit, Familie & Beziehungen, Mindset & Persönlichkeitsentwicklung🤝 Präsentiert von NetzwerkGOLD

Darum geht's

20 Jahre lang funktionierte Jutta Steinbusch perfekt. Zahlen, Daten, Fakten. Präsentationen vor Vorständen. Kontrolle. Leistung. Struktur.

Doch hinter all dem war etwas, das sie selbst jahrelang nicht fühlen wollte: sich selbst. Bis das Leben sie unsanft aus ihrer Komfortzone schubste — direkt auf die Schauspielbühne.

Jutta spricht darüber, warum unser Körper oft viel früher weiß, dass etwas nicht stimmt, wie Stress, Druck und unterdrückte Emotionen im Körper gespeichert werden und weshalb echte Präsenz nichts mit Perfektion zu tun hat.

Eine Folge über Körpersprache, innere Stabilität, Mut zur Echtheit — und darüber, warum Heilung manchmal genau da beginnt, wo wir aufhören nur zu funktionieren.

✨ In dieser Episode lernst du:
– warum dein Körper niemals gegen dich arbeitet
– weshalb viele erfolgreiche Menschen komplett den Kontakt zu sich selbst verlieren
– wie Bewegung, Stimme & Atmung dein Auftreten verändern
– warum Präsenz nicht gelernt, sondern erinnert wird
– weshalb echte Ausstrahlung nichts mit Performance zu tun hat

Diese Folge ist für alle, die im Außen funktionieren — aber im Inneren endlich wieder fühlen wollen.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Dein Körper weiß oft schneller als dein Kopf, was los ist – lerne seine Sprache zu lesen, statt „ich hab Rücken“ oder „die Nase voll“ einfach zu überhören.
  • Sprich laut aus, was du wahrnimmst: Ein „Ich bin nervös“ auf der Bühne nimmt der Nervosität sofort die Macht.
  • Hinter jeder Emotion steckt ein Bedürfnis – wer Wut und Trauer wegdrückt, weiß irgendwann nicht mehr, was er eigentlich braucht.
  • Wenn du im Meckermodus bist, hat das fast nie mit deinem Gegenüber zu tun, sondern damit, dass du vorher vergessen hast zu atmen oder Pause zu machen.
  • Du musst nicht fertig ausgebildet sein, um anzufangen – nimm dir zwischen Frage und Antwort einen Atemzug und starte mit dem, was du schon kannst.

⏱ Kapitel

00:00Vom Zahlenmenschen auf die Schauspielbühne: Der Schubser, der alles änderte
02:49Rot werden, trockener Mund, „bin ich wirklich gemeint?“ – 20 Jahre kleines Selbstbild
06:04Der Magnet-Moment auf der Bühne: „So fühlt sich Leben an“
14:08Ausgelacht wegen der Stimme: Zwei Erlebnisse, an denen sie lange knabberte
17:26Die Melanom-Diagnose und das Triggerwort „Sonne“
20:41Mit 43 nochmal studieren: Warum sie Sozialpädagogik „als Absicherung“ wählte
27:03Der Junge, der „kein Mathe kann“ – und die Choreografie in einer Nacht lernt
32:33„Sie haben es besser als Gesunde“: Die provokante These in der Klinik
37:32Pflegetochter mit 16, Lockdown zu dritt – und jetzt die Adoption
40:13Wie stehst du eigentlich da? Der Body-Scan als Bild fürs Leben
46:13Warum „geh auf dein Zimmer“ so fatal ist: Emotionen und ihre Bedürfnisse
54:23Schnellfragerunde und die eine Sache für die nächsten 10 Jahre

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Über 20 Jahre lang drehte sich ihr Leben um Zahlen, Strukturen und Projektmanagement bis ein unfreiwilliger Schubser sie auf die Schauspielbühne brachte. um damit zu etwas, was sie sich selber jahrelang nicht erlaubt hatte, endlich mal zu fühlen, sich selbst. Heute begleitet sie Unternehmer und Führungskräfte dabei, wieder in Kontakt mit ihrem eigenen Körper zu kommen. Denn diese Hülle erinnert sich einfach an alles das, was uns jemals passiert ist, an den ganzen Stress, den Druck, die Angst, die Zurückhaltung, aber eben auch an die Stärke, die Präsenz und an unser Vertrauen. Sie selbst hat erfahren, was möglich wird, wenn wir unseren Körper unsere Stimme, die Atmung und unseren Geist nicht länger voneinander trennen, sondern all das Miteinander in Bewegung bringen. Genau dann entsteht etwas, das keine Strategie der Welt ersetzen kann: Echtheit. Sie beschreibt diesen Prozess fast wie einen Tanz, eine Choreografie aus innerer Stabilität, Ausdruck und Präsenz. und wenn du verstehen willst, warum dein Körper oft schneller weiß, was los ist, als dein Verstand hinterherkommt. Dann hol dir noch Fix einen Kaffee und höre einfach gespannt. Zu. Herzlich willkommen. Jotta: Steinbusch.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Vielen Dank. Liebe Karin, für die Einladung und für das Schöne Intro. Vielen, vielen Dank.

Carolin Zimprich: Ja, wir haben gerade ja schon gehört. 20 Jahre lang hat dich so die Thematik rund um Zdf: Also Zahlen, Daten Fakten in den Mann gezogen. und irgendwann war es an der Zeit oder irgendetwas in deinem Leben ist passiert, dass es dich da rausgezogen hat und auf die Schauspielbühne katapultiert hatte. Was genau ist passiert?

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Eine sehr, ich würde fast sagen nervige Freundin an einem Samstagnachmittag. Also, du musst dir vorstellen. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt zwar schon auch zahlenmäßig, so wie du schön sagst. Also, die Zahlenmenschen unter uns kennen Zdf: Zahlen, Daten, Fakten. Ich konnte präsentieren, Ich konnte meine Zahlen präsentieren. Ich war im Vertriebscontrolling. Das war für mich nicht das Problem, auch nicht Vor Vorstand oder dem hohen Management zu präsentieren. Aber es war und der hat es, rückwärts betrachtet für mich ein Requisit, an dem ich mich festhalten konnte an meiner Powerpoint-präsentation an meinen Excel-tabellen, an meinen Excess-datenbanken, die ich programmiert habe. Wenn mich jemand, was zu meiner Person persönlich gefragt hat, das war komplett anders. Also, ich gehörte zu denen, die immer rot geworden ist. den trockenen Mund hatte, die nicht so richtig wusste, wie soll ich es formulieren und auch immer Mit so einem inneren Fragen bin ich wirklich gemeint? Mich will doch gar keiner hören. Das ist doch langweilig, was ich zu erzählen habe. Also, ich hatte kein wirklich gutes Selbstbild von mir. und dann kommt diese Freundin an einem Samstagnachmittag bei Kaffee und Kuchen auf diese Idee. Du, ich habe gehört, da gibt es einen Schauspielkurs. Wir gehen da zusammen hin. ist mir fast die Kaffeetasse aus der Hand gefallen, weil ich mein sie kannte mich ja. und ich habe mich wirklich mit Händen und Füßen gewehrt. Sie hat nicht aufgehört zu reden. Sie hat wirklich nicht aufgehört zu reden. und ich hab gemerkt. Ich komme aus dieser Nummer nur raus, wenn ich mich anmelde, und Ich bin ja ein Zahlenmensch. habe das schnell überschlagen, was mich das kostet dieser Invest und habe gedacht. Kann ich vor Schmerzen? Ich melde mich an. Ich werde dort nie hingehen und um den Fun-effekt vorwegzunehmen. Sie hat es wirklich geschafft, mich zum ersten Termin mitzuschleppen. Sie ist nicht mehr weiter hingegangen, und ich hab Blut geleckt. Für mich war das wirklich ein ganz neues Erleben.

Carolin Zimprich: Was hat dich daran so fasziniert? Oder was ist bei diesem ersten bei dieser ersten Session? Was ist passiert, dass du plötzlich wahrscheinlich total dankbar warst, dass deine obernervige Freundin so hartnäckig war und dich dazu verpflichtet hat, dich dazu verdonnert hat, auf jeden Fall daran teilzunehmen.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Es war wirklich dieser Moment. Wir hatten eine vielleicht für Außenstehende. Ganz leicht klingende Aufgabe: Geh auf die Bühne. Stell dich da hin und sag ein, 2 Worte oder Sätze. Das war für mich schon der Horror. Aber gut, ich war jetzt da und Hab gedacht, bleibt mir ja nichts anderes übrig. Ich mach das jetzt und dieser Moment dort zu stehen. und das ist ganz interessant, Das passiert immer und immer wieder aufs Neue. Ich hab das. Ich glaube letztes Jahr im Sommer, im Schloss Grafeneck auf der Freilichtbühne gehabt Da habe ich mir das Schloss angeschaut für ein Event, den wir planen, und ich habe alleine mit einer Kollegin auf dieser Bühne gestanden. und die hat mich angeguckt und hat gesagt: was passiert gerade bei dir gesagt? Das, was immer passiert, wenn ich auf einer Bühne stehe. Es ist wie so ein Wup. als ob das wie so ein Magnet ist, der mich anzieht. Ich hab so dermaßen stabilen Stand und damals war das dieser erste bewusste Moment, wo ich wirklich gedacht habe. so fühlt sich Leben an. Das ist ja was komplett Neues. und Es ging wirklich überhaupt nicht um die Worte, die ich da gesagt habe, sondern es ging nur um meinen Körper und mich da in dem Moment. Das war so kraftvoll. und damals konnte ich das überhaupt nicht einordnen. Heute verstehe ich viel mehr, was da passiert ist, aber damals war wirklich so. Meine Neugier war geweckt. davon wollte ich mehr.

Carolin Zimprich: Also, die meisten wird es ja total gruseln, wenn es heißt. So: Wir sitzen gerade im Stuhlkreis. Ich ist das Mikro. Wer möchte das haben? und alle laufen ja schreiend, dann meistens weg, weil sie die Vorstellung haben, aus dem Mikrofon kommt ein Krokodil gekrochen. Oder? Aber wenn ich auf die Bühne gehe, Also es ist ja so, Dieses, Man sieht dich ja in Gänze. und das ist für die meisten, ja ein ganz ganz schreckliches Gefühl, dieses beobachtet werden, beäugt werden von den anderen, und bei dir ist aber genau das Gegenteil passiert.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ist wirklich verrückt. Also hättest du mir das vorher beschrieben, was da passiert, hätte ich genauso gesagt, auf gar keinen Fall. aber es ist wirklich das Gegenteil passiert. und dadurch, dass ich das so so erlebt habe. und zwar beide Seiten. Ich kenne ja dieses Lampenfieber und diese Angst vor Menschensprechen kenne ich ja genauso gut wie das. was ich jetzt mache, mit. Also, ich finde, es gibt nichts Schöneres als Mit und Vormenschen und auf der Bühne irgendwas zu machen. und Bühne meine ich übrigens auch nicht. Es muss nicht immer die große Bühne sein. Oft beginnt ja Bühne schon im Kontakt mit anderen. Also das, was Menschen mit Bühne für sich selber definieren. Ja, und wirklich, meine Reise hat da begonnen. Ich habe dann noch eine Zeit lang im Vertriebscontrolling gearbeitet und hab das so quasi nebenher gemacht. Aber ich habe immer mehr verstanden, und auch dieses Wort war mir damals nicht bewusst, aber wie transformierend das sein kann. wenn Du eben nicht nur mit dem Kopf und nicht nur mit den Zahlen durchs Leben gehst.

Carolin Zimprich: und als du da so gestanden hast und das für dich so festgestellt hast, hast du ihr werdet ja so eine kleine Gruppe gewesen sein, wahrscheinlich so 10, 15. People vermute ich mal, hast du die wahrgenommen. Also, was das mit denen gemacht hat, wie die auf dich reagiert haben. Also war das auch irgendwie so Eine Wechselwirkung.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Am Anfang habe ich die gar nicht so wahrgenommen, außer dass ich halt wusste. Okay, da sitzen welche im Publikum und für die, die schon mal auf einer Bühne mit Scheinwerferlicht gestanden haben. Die wissen ja auch gerade auf einer Theaterbühne. Du siehst quasi nichts vom Publikum. Also, du siehst maximal Knie und Füße aus der ersten Reihe, aber sonst nicht so viel. Was ich aber im Laufe der ersten Monate feststellen durfte. Also, es waren immer wieder so. Ahas. das Thema, womit ich auch heute viel arbeite, dass meine Außenwirkung komplett anders war als das, was ich von mir immer dachte. Also diese Präsenz, also auch diese körperliche Präsenz, die ich da für mich zum ersten Mal so bewusst gespürt habe. Die war äußerlich tatsächlich schon sichtbar. Das war mir aber gar nicht klar. Also so zum Thema: Ich dachte, ich bin so langweilig. Ja. Also, ich weiß nicht, was mein Kopf oder mein ganzes System, mir da für eine Geschichte immer erzählt hat.

Carolin Zimprich: Was waren das damals für Fragen, die man dir gestellt hat, wo du am liebsten schreiend weggelaufen wärst also, die du so total unangenehm empfunden hast, wo du sagtest, du bist rot angelaufen, der Mund wurde trocken. Das waren ja wahrscheinlich jetzt keine prekären Fragen, die man dir da gestellt hat, sondern wahrscheinlich irgendwas total Banales oder.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ja, weiß ich gar nicht, ob es so banal war. Also, das fing schon an damit, dass ich die einzige in unserem engen Freundeskreis war, die nur eine Lehre gemacht hat am Anfang. Also, ich habe eine Ausbildung im Reisebüro gemacht, während alle anderen studiert haben. und da habe ich immer schon gedacht. Na ja. ich mach ja. Also, es waren auch meine Worte. Ich mache ja nur eine Ausbildung. Also, ich habe mich selber immer so klein gemacht und habe die anderen so auf so einen Sockel gestellt. Das war So das eine, mich also outen zu müssen, dass ich nicht zu den angehenden Akademikerinnen gehöre. und dann aber auch wirklich Meinungen, also eine eigene Meinung haben. Zur Gesellschaft, zur Politik, Wissensfragen. Ich weiß nicht, ob du früher Trivia Pursuit gespielt hast. Das war so in unserer Zeit so Anfang der 20er Jahre. Das war für mich der Horror. Das war für mich der Horror, und ich weiß auch, ich habe auch Abi gemacht, und ich hatte ein gutes Allgemeinwissen. Aber es war wirklich dieses. Kennst du das, wenn alle Augen auf dich sind? Die Frage wird gestellt. Du machst eine kurze Denkpause, und alle sagen, das ist ja so einfach.

Carolin Zimprich: und du kommst dir vor wie der letzte Depp.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ja. und dann ist bei mir immer die Klappe gefallen. Ich wurde rot. Mir wurde heiß, ich fing an zu stammeln. und ich wusste natürlich keine Antwort, und ich bin dann auch viel ausgelacht worden. und das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und hab mir da quasi immer eine Schippe drauf und noch eine drauf. Noch eine drauf.

Carolin Zimprich: und dieses Thema also ausgelacht worden. Du hast gerade schon gesagt. So im Freundeskreis. Die anderen sind studieren gegangen. Du hast nur eine Lehre gemacht. die dir, ja übrigens, heute denke ich, sehr, sehr, sehr zugute kommt. Bei all den Aktivitäten, die du Halt in deinem Unternehmen so fröhnst. Da ist so: Das Ding waren das Freunde, mit denen man da am Tisch gesessen hat und diese wunderbaren Gesellschaftsspiele gemeinsam gespielt hat. War das ein wirkliches? Also, ich hinterfrage das für mich in manchen Situationen auch. Also war es ein wirkliches Auslachen? Oder war es einfach nur diese gesellige Runde? und diese Lockerheit, die das eine oder andere Haar hat, einfach bei dem einen oder anderen überlebt. die Lippen gebracht, Man selber hat es aber einfach völlig falsch interpretiert. Was glaubst du, wie das bei dir war.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ich glaube, es gab beides. Also, ich habe auch gerade genau Personen vor Augen, bei denen ich weiß, das war nicht nett gemeint, und es gab durchaus ganz viele andere, wo es genauso war, wie du es gerade beschrieben hast. Das ist einfach zum Geselligen und zum Lachen. und das ist lustig. Dazu gehört, wenn ich glaube ich. die das ist das, was wir mit uns selber machen, Das ist das, was ich heute weiß. Wir nennen das in der Gestalt, die in Projekte, das, was wir schön alles aufgesaugt haben, an Überzeugung, wie wir sind. und mir fällt tatsächlich noch eine andere Geschichte ein, die ich habe damals die jungen Hörer unter uns jetzt. Ich weiß gar nicht, ob die das noch kennen. Es gab Anrufbeantworter bei unseren Wähl und Tastentelefonen zu Hause.

Carolin Zimprich: Ich.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Kann man nicht immer sofort dran.

Carolin Zimprich: Google ist dein Freund Anrufbeantworter, heute bekannt als Voice Box oder Mailbox, funktioniert aber ganz anders.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: und ich hatte mich getraut, unseren Anrufbeantworter zu Hause zu besprechen, mit einer Ansage. und dann hat ein Freund von uns ein Radiomoderator angerufen und hat sich so so negativ über meine Stimme auf dem Anrufbeantworter geäußert. Das war für mich echt. Schlimm. Ich habe natürlich diese Ansage sofort gelöscht. und dann gab es noch eine andere Situation, wo mich jemand beim Singen ertappt hat und mich wirklich vorgeführt hat, das Radio, wo die Musik lief, wo ich zugesungen habe, das Radio ausgemacht hat, und zwar sodass ich es nicht mitbekommen habe. Ich habe dann weiter getrötet und wurde dann ausgelacht, weil ich so schief singe. und das waren so 2 Erlebnisse, wo ich echt lange dran geknabbert habe. und du kannst dir vorstellen. Dann steh ich auf einmal auf dieser Schauspielbühne und hab aber immer noch diese Gedanken an. Okay, jetzt steh ich hier, ich selber find’s. Ziemlich cool, gerade was hier passiert. Aber ich habe ja gehört, meine Stimme ist schrecklich. So. Es gab einige Hürden und einige. Ich nenn Sie mal, mein Fax aus der Welt zu schaffen, so nach und nach. Das ist ganz interessant, weil die Rückmeldungen jetzt zu mir und meiner Stimme komplett anders sind.

Carolin Zimprich: und dann bist du quasi Stück für Stück von der Schauspielsession. Wie lang ging das diese Ausbildung, die du gemacht hast.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Anderthalb Jahre.

Carolin Zimprich: Dann habt ihr euch quasi alle alle paar Wochen wahrscheinlich irgendwie getroffen. und dann hat sich das immer mehr verdichtet. Das.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Das war intensiv. Das waren einmal die Woche, richtig intensiv. Ein paar Stunden mit Aufführungen vor Publikum mehrere. und ich hab richtig Blut geleckt. Ich wollte verstehen, was da mit mir passiert ist auf der Bühne. Ich wollte es verstehen und hab dann gedacht, Okay, ich muss die andere Seite kennenlernen. Wie mache ich das am Besten, ohne jetzt, direkt Regie studieren zu müssen. und dann habe ich eine theaterpädagogische Ausbildung gemacht. Über 2 Jahre Weil ich gedacht habe, Okay, ich guck mal, was passiert, wenn ich mit Menschen arbeite, die ich auf die Bühne bringe und stücke inszeniere. und darüber habe ich dann wieder selber während der Ausbildung gemerkt. Hui, Das ist aber heikles Fahrwasser im.

Carolin Zimprich: Tief in die vollen Liebe. Jutta.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Es gab ne echt heftige Zeit in meinem Leben, wo wirklich alles noch mal auf den Kopf gestellt worden ist, und unter anderem habe ich die Diagnose gehabt. Mal liegt das Melanom. was ich da so erlebt habe. Ich war auch lange in der Klinik. Ich hatte Glück, es musste nicht irgendwie mit Chemotherapie behandelt werden. Aber was ich erlebt habe, dass Menschen, die natürlich nicht so genau wissen, denen du begegnest. Wie Wie behandle ich? Oder wie spreche ich mit jemandem, der gerade krebserkrankt ist oder gerade eine Krebserkrankung hinter sich hat. und ich hab so gemerkt, dass viele, die gar nicht wussten: Was ist eigentlich Hautkrebs? Genau wie gefährlich der auch ist, Ich glaube, das wissen gar nicht so viele. die dann immer gesagt haben: Ach ist ja weggeschnitten, Ja, dann ist ja nicht schlimm, Dann ist sie ja weg. Genau war ja auch nur ein Spaziergang. Dieses Ganze hatte ich gerade hinter mir, mit Klinikaufenthalt usw. erinnere mich dran. Aus der Klinik kann ich dir gleich auch eine schöne Anekdote erzählen, die mich auch noch mal sehr zum Umdenken gebracht hat. Auf jeden Fall stell dir vor, Ich bin an so einem Wochenende der theaterpädagogischen Weiterbildung. und es ist eine externe Dozentin, die, kannten wir bis dahin noch nicht. Du glaubst nicht, was bei mir passiert ist. Ich hörte das Wort Sonne und mein ganzes System hat auf. Ich kann nicht mehr. Ich bin schluchzend raus und hab dann verstanden. Okay, Sonne ist ja erst mal ein schönes Wort. Wir lieben ja alle die Wärme und die Helligkeit. Aber für mich war das noch so gekoppelt an meinen Hautkrebs, dass das für mich ein Triggerwort war, und ich wusste das aber bis zu dem Zeitpunkt nicht. und dieser Moment war für mich so wichtig, weil erstens hat diese Dozentin das gar nicht mitbekommen, was mit mir da passiert ist. Also, die hat noch nicht mal mitbekommen, dass ich aus dem Raum rausgelaufen bin, obwohl wir nur 15 Menschen waren. und das, was es mit mir gemacht hat, dass ich gesagt habe: So bevor ich jetzt als fertige Theaterpädagogin mit Menschen arbeite. möchte ich verstehen. was passiert, wenn ich mit Menschen arbeite, Weil das ist auf der einen Seite transformierende Persönlichkeitsentwicklung, die wir damit machen können, aber gleichzeitig ist die Gefahr des Triggerns. Also. ich muss wissen und verstehen, was passiert, wenn ich jemanden trigger und der sich auflöst. Wie kann ich das halten? und habe dann eine Gestalttherapieausbildung mit dem Fokus auch auf Theatertherapie gemacht. Um das zu verstehen, also um mich auch sicherer zu fühlen, wirklich mit Menschen zu arbeiten. Ja, es war echt eine Reise. und in dieser Zeit habe ich angefangen darüber nachzudenken, dass ich das zu meinem Beruf mache. und dann habe ich, was ganz Beklopptes gedacht. Ich habe als Projektmanagerin richtig? Viel Geld verdient mir über das, was auf meinem Konto liegt, keine Sorgen zu machen. und hat dann plötzlich die Vorstellung. Wenn ich jetzt aber in den künstlerisch kreativen Bereich gehe. dann habe ich ja nichts mehr zum Leben. Für Kunst kriegt man ja nichts und für Kultur auch nicht. Dann habe ich gedacht. Dann muss ich ja noch was handfestes studieren und habe Sozialpädagogik studiert mit 43, Ich war die älteste Studierende im Hörsaal weil ich gedacht habe. Damit kann ich dann mein Geld verdienen. Totaler Quatsch heute weiß ich ja, dass ich all das, was ich bin und was ich mache, ja miteinander kombinieren kann.

Carolin Zimprich: Du gehörst also auch mit einer zu den vielen da draußen, die ihre Wohnung oder auch ganze Häuser quasi mit Zertifikaten tapezieren können, immer das Gefühl zu haben. Ich weiß noch nicht genug. Ich muss noch ein bisschen noch mehr lernen. Ich will es noch ein bisschen tiefer verstehen.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ja, aber nicht. Ich brauche das. Um das zu zeigen, ist es übrigens ganz interessant. Ich habe noch nie meine Zertifikate irgendwo zeigen müssen.

Carolin Zimprich: Das interessiert niemanden, genau.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Aber das ist es gar nicht gewesen, sondern das ist, und das habe ich viel gehört, bist du immer noch nicht fertig, musst du immer noch dir was beweisen. Darum ging es gar nicht, sondern es ging wirklich darum. Ich wollte noch tiefer tauchen. Ich wollte es verstehen. Ich wollte es echt verstehen.

Carolin Zimprich: Würdest du heute sagen, nach all den Dingen, die du gelernt hast, gesehen hast, selber gespürt und erfahren hast. Hast du es verstanden.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Bestimmt noch nicht zu Ende verstanden, Ich aber ich habe sehr viel mehr verstanden, inzwischen sehr viel mehr über mich, überhaupt das Leben. wie die Dinge so zusammenhängen und wie viel leichter es auch ist. Also, es ist viel leichter als unser Kopf immer erzählen mag. Das finde ich auch So schön.

Carolin Zimprich: Ging die Reise für dich weiter. Also, du standst dann plötzlich auf dieser Schauspielbühne. Du hast gerade schon gesagt, es kamen gesundheitliche Geschichten dazu. Du hast dich für noch mehr wissen, erst mal auf jeden Fall entschieden Bist da tief eingestiegen. Hast du parallel die ganze Zeit den Job mit Projektmanagement durchgezogen. Also darf man sich wirklich vorstellen, dass du das wirklich parallel quasi für dich so durchgezogen hast, oder gab es für dich dann irgendwann da schon den Punkt, dass du gesagt hast, ich ziehe die Reißleine beides nebeneinander, Kriege ich Zeitlich nicht hin. will ich vielleicht auch interessehalber gar nicht stemmen. Wo war da für dich Ein Wendepunkt?

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ich weiß nicht genau, wann es war, aber es muss irgendwie zu Beginn meines Studiums, der Sozialpädagoge gewesen sein, weil ich hab wirklich alles parallel gemacht. Ich habe damals in Aachen gelebt. Ich hab die Gestalt und Theatertherapie Ausbildung in Hamburg gemacht und studiert habe ich in Aachen und Projektmanagement habe ich in Düsseldorf und Hannover gemacht, Also, ich war ständig unterwegs. und da habe ich dann wirklich die Reißleine gezogen und habe gesagt: Nee. Ich entscheide mich jetzt, Ich will, und das ist zu meinem Leitsatz wirklich geworden nach meiner Krebserkrankung auch. Ich will weg vom Computer. Ich will hin zum Menschen. und dann war das für mich nur eine logische Konsequenz. Aber es war wirklich. Ach so ein Gefühl von tief fallen. Also auf der einen Seite dieses Boah. Ich hab was Neues für mich gefunden, was mich wirklich und Fire bringt also wirklich, ich habe da wirklich für gebrannt. und Brände auch heute noch für. und gleichzeitig kam diese Angst. Ja, Aber wovon lebe ich denn? Jetzt? und ich habe Jobs angenommen. Also ich habe schon früher viel gejobbt, auch gekellnert und am Fließband gearbeitet, und und und aber da habe ich dann wirklich noch mal Kellnerjobs angenommen und bin in Spelunken gelandet, dass ich zu Hause nach so einer Schicht nur noch weinend im Bett lag und dachte, das kann nicht sein. Das kann jetzt nicht mein Leben sein. und irgendwann, und ich kann dir gar nicht mehr sagen, wann der Punkt war, habe ich gedacht. Ich will jetzt rausgehen. Ich will jetzt mit Menschen arbeiten und habe dann begonnen, in der Jugendhilfe zu arbeiten, in Schulen zu arbeiten, und habe dann wirklich mit Theatermethoden gearbeitet und mit dem wissen, was ich aus Therapie und Sozialpädagogik gelernt habe. Also das war dann tatsächlich auch etwas, wo ich gemerkt habe. ja, genau das geht ja schon, muss ja nicht erst ganz ganz fertig sein, mit allem. Ich kann ja jetzt schon damit weitermachen.

Carolin Zimprich: Woran hast du mit den Schülern gearbeitet? Was war so Das Hauptaugenmerk.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Also bei mir Körper. Ich habe eine wunderbare Kollegin, Die kommt aus dem Tanz und wir haben irgendwann zusammen Projekte angeboten. Das war immer total schön. Wir haben Inszenierungen gemacht mit den Schülern. und jedes Mal, wenn wir dann, was auf die Bühne gebracht haben und das Publikum begeistert Standing Ovations brachte. Da standen wir 2. Immer hinten haben immer gegrinst und haben gesagt. Naja, künstlerisch, kreativ. So eine 3, vielleicht, aber pädagogisch, menschlich, super wertvoll. Ich mag dir mal eine Geschichte dazu erzählen, weil die für mich wirklich im Vordergrund steht und beschreibt, worauf ich den Fokus lege. Ich war in der Schule in der Ogs, also im offenen Ganztagnachmittagsbetreuung. und wir haben mit einer Gruppe von 20 Kindern gearbeitet und bekamen einen Jungen in unsere Gruppe. der von der Lehrerin gebracht wurde. Mit den Worten, das wird schwierig machen und stören. Schicken Sie den einfach wieder zurück. Wenn ich sowas höre.

Carolin Zimprich: Immer wieder schön.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Dann geht’s richtig los. Weil dann gucke ich ganz genau. und das Tolle war, der erste Tag war, und wir haben schon ein paar Schritte der Choreografie, mit denen einstudiert, und am nächsten Tag kommt dieser Junge, und du musst dir vorstellen. Der war auch rein körperlich sah, der anders aus als die anderen. Der war viel kleiner, der war sehr kompulent. Also der hatte schon auch echt körperlich sehr, was zu bewegen, wenn er sich bewegte, der hatte die Choreografie drauf. Der war Spitzer der Grinste, der Strahlte, der hatte einen Spaß. Ich habe mir den dann irgendwann mal zur Seite genommen und gesagt: du sag mal, wie hast du das geschafft von gestern auf heute dir das alles zu merken. Ich habe den ganzen Nachmittag vorm Spiegel getanzt und habe geübt. und dann kommt eine Lehrerin und schaut zu, und der fällt wirklich die Kinnlade runter. und sie sagt. der kann kein Mathe. Dann habe ich gesagt: das, was der da macht, ist Mathematik. der zählt. Die Schritte, der merkt sich die Abfolge, der kann das sehr wohl der braucht nur einen anderen Zugang. und das waren die Geschenke, die wir so nebenbei bekommen haben. Das war der Fokus, was ich mit denen gemacht habe. Es ging nicht um eine schöne Inszenierung, sondern es ging darum, nachher diese strahlenden Kinder zu sehen. die so einen Spaß hatten, an sich selber.

Carolin Zimprich: Ja einfach eine ganze Portion Selbstvertrauen mitzuschenken und den einfach zu zeigen. und ich kenne das selber aus anderen Schulprojekten. Ich bin selber im Tanzsport viel ehrenamtlicher, unterwegs, und Cap, da natürlich auch so die eine oder andere Begegnung so in den letzten Jahren Es gibt immer noch zwischendurch nicht mehr viele, aber immer noch zwischendurch Lehrkräfte. Die haben dann einfach so ihren Stempel verteilt, und der Schüler, der ist halt so, und der kann das auf gar keinen Fall. und wenn die dann auch da ja dann hinterher sehen. So, ach krass. Was kann in einer halben Stunde alles passieren? Ja? Einfach eine ganze Menge. Also eine ganze Menge, wenn man einfach mal nicht davon ausgeht. Es wird halt eh nichts. sondern einfach sagt: Ey. Lasst euch mal überraschen. Ja. Lasst die mal die werden das schon irgendwie hinkriegen. und da kann man eine ganze Menge bewegen. und ich kann das total nachempfinden, dass man da selber so mit so einem kleineren inneren Reichsparteitag einfach hinterher wieder rausgeht. und so denkt So, Ich habe ja vorher schon gewusst, als du mir gesagt hast, also aus dem wird ja mal gar nichts. So wartet mal ab, der wird euch schon zeigen, was eine Hacke ist, und alleine Diese Reaktion finde ich, die sind einfach Goldpur. In diesen Momenten.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: und weißt du, was Caroline, was mir gerade einfällt. Also vielen Dank für die Möglichkeit, dass wir uns hier gerade unterhalten. Als ich dir das gerade von diesem kleinen Jungen erzählt habe. ist mir gerade so bewusst geworden, wie sehr das andockt, an dem, womit ich jetzt unterwegs bin, weil meine große Vision, Mission, wie auch immer du es nennen magst, ist. Menschen von sich selbst zu begeistern, weil ich davon so überzeugt bin, wenn wir, und ich meine nicht die Überhöhung, sondern wirklich du ganz gesund von dir selbst begeistert bist. Das wäre doch großartig. Wir werfen alle unsere Talente in einen Ring und sagen: so jetzt haben wir hier, was ganz Großes, und daraus können wir Mega was entstehen lassen. und das ist wirklich das, womit ich unterwegs bin.

Carolin Zimprich: Wir machen uns alle viel zu klein, ganz oft. Ich denke, der eine oder andere kann das vielleicht für sich nachempfinden, wenn er irgendwo auf großen Events ist und ein Speaker unterwegs. und dann so dieses. Ach krass, ja, ja, das was der sagt: ja, ich könnte das auch. Aber ich würde mir das nicht zutrauen und immer denken. Ach, krass. Also wenn der das auch so sieht. und ich sehe das aber vielleicht noch ein bisschen differenzierter, oder? Ich habe da eine andere Meinung zu auch zu überlegen, okay, aber der andere hat das ja öffentlich gerade auf der Bühne gesagt. Ich sehe das vollkommen anders. Okay, Dann habe ich ja anscheinend keine Ahnung. Also, ich glaube, das sind so Momente. Die können ganz ganz viele nachvollziehen. und genau in dem Moment, und ich glaube, da ist deine Arbeit einfach unwahrscheinlich, wertvoll. wirklich zu verstehen. Nee Denk: wunderbar differenziert und sag einfach ganz laut, was du darüber denkst, weil nur weil jemand anders das Mikro in der Hand hat und die Chance hat, das einfach lauter in die Welt zu brüllen, Heißt das ja nicht, dass das die absolute Weisheit und Wahrheit ist. sondern dazwischen gibt es ja noch einfach ganz, ganz viel. und genau dann entsteht immer ein guter Diskurs. und man kann einfach überlegen, hey, was sind jetzt der Mittelwirkt? Also, auch meine Gedanken werden ja nicht zu 100% treffen, sondern Es wird einfach irgendwie was dazwischen geben, was dann einfach der wirkliche Weg ist, um von A nach B zu kommen. und ich glaube, Viele lassen sich da einfach eklatant lange von Aufhalten machen sich kleiner, machen viele Dinge einfach nicht. Die anderen sind ja viel besser. Was ist, wenn der Rest lacht. Diese Gedanken werden noch ganz ganz viele da draußen haben, mit großer Wahrscheinlichkeit.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: genau. und du hast mich eben auch nochmal gefragt. So, was war der Moment des Umdenkens und so des veränderns. und es gab noch einen wirklich wichtigen Punkt für mich. In der Klinik. in der ich ja mehrere Wochen Monate war. da saßen wir in einer Runde mit ich. Wir waren nicht viele. Ich glaube, 5, 6 Frauen. und wir hatten eine Einheit mit dem Psychoonkologen. Der kam rein und stellte eine sehr provokante These auf und sagte sie hier alle, wie Sie hier sitzen. Sie haben es viel besser als gesunde Menschen. da haben wir erst mal rebelliert. und so, hier. Was bildet der sich ein? Was erzählt er da? und zwar ne total tolle Diskussion, die er damit angestachelt hat, denn es ging wirklich darum. Ja, Wir hatten es insofern gut, weil wir alle, wie wir dort saßen. einen Rückblick gemacht haben, und ein will ich das eigentlich noch so wie ich bisher unterwegs war. und da war auch ganz viel. Mit will ich mich weiterhin so klein und im Hintergrund aufhalten? Oder will ich nicht eigentlich was ganz anderes Leben und machen, das, wo ich richtig Lust habe und auch ein bisschen lauter sein oder mich mehr zeigen, was auch immer jede einzelne da so für Pläne hatte. Aber ja, manchmal ist es einfach so. Das ist das Leben, dass es oft erst so einen Einschnitt geben muss. damit wir innehalten und mal gucken. Will ich das wirklich so weitermachen? Ja, das war für mich auch nochmal so ein ganz wichtiger Moment.

Carolin Zimprich: und dann war für dich klar. Nee. Also weitermachen. Ja, aber so nicht.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ganz genau. Ich kam zu dem auch noch aus so einer 18-jährigen Beziehung. Eher. Das war ganz schlimm für mich, weil das ich Pack das jetzt hier mal aus Parallel zu der Krebserkrankung, das Jahr davor ich in einer sehr heftigen Kinderwunschhormonbehandlung war und schon mehrere Zyklen erfolglos hinter mir hatte. und in dieser Zeit erfolgte dann auch noch die Trennung. Also, für mich war es wirklich so, Wo ist der Boden. Wo ist der Boden, den ich vorher ja schon über das Schauspiel mir ja auch immer wieder geholt habe alleine durch. Ich stehe auf der Bühne und bin da, aber da war so wirklich so ein Moment, wo ich dachte. Jetzt werde ich hier aber einmal in den Schleudergang geworfen. Wo ist oben Wo ist unten? Wo geht es weiter? Wo nicht? und das war wirklich dieser Moment in der Klinik, wo ich gesagt habe: Ja. auch wenn ich damals schon gedacht habe. Ich weiß nicht, warum dieser ganze Schmerz und dieser ganze Mist notwendig war, aber für irgendwas wird er gut sein. Heute verstehe ich es natürlich viel besser und bin so froh, ich bin so froh. dass ich jetzt so lebe wie ich jetzt lebe.

Carolin Zimprich: Ich meine Tochter hat ein Faible dafür, genau in diese Momente reinzuplatzen. Wenn ich irgendwo in einem Interview bin, um das vielleicht auch dann mal so ein bisschen mit direkt auflösen zu können. um einfach auch daran zu sehen. Wenn ich einfach im Leben meine Entscheidungen treffe, dann werden sich plötzlich völlig andere Türen öffnen. Aber wenn ich immer irgendwie versuche, mit dem Kopf durch die Wand und nicht verstehe, dass das wahrscheinlich nicht mein Weg sein wird, dann wird das Leben irgendwann wahrscheinlich in einer ganz krassen Art und Weise zu dir sprechen. um dir dann wieder noch einmal die Frage zu stellen: Bist du dir sicher, dass das der richtige Weg ist.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Es ist wirklich verrückt. Meine Tochter ist echt meine Lehrmeisterin. Denn du musst wissen, die ist jetzt 23. Ich kenne sie aber erst seit 7 Jahren. denn sie ist mit 16 Jahren aus dem Heim, als Pflegekind zu uns gekommen. und wir hatten hier echt große Herausforderungen. Sie kamen, und kurz danach gab es den Lockdown. und wir waren hier zu dritt, mein Mann, unsere Tochter und ich, und wir kannten uns gerade mal so ein Jahr und waren dann erst mal eingesperrt und auf uns gestellt. Das war eine harte Nummer, und für alle Beteiligten. Du hast ja selber auch Kinder. und mit 16 ist man in dem Alter, wo man Eltern erst mal per Se Doof finden muss. und sie hatte jetzt die Aufgabe, uns gleichzeitig doof zu finden, entwicklungsbedingt sich abzunabeln, aber gleichzeitig uns auch toll zu finden, weil wir nun mal jetzt Ihre neuen Pflegeeltern waren. Ich mach’s mal kurz. Also, es gab einen Riesen Knall. Sie ist zwischendurch auch mal ausgezogen, ein halbes Jahr nicht mehr mit uns geredet, und wir sind einfach drangeblieben, und erst heute habe ich aus dem Briefkasten die Post geholt. Wir haben nämlich die Adoption beantragt. Jetzt sind ganz offiziell die Briefe bei ihren leiblichen Eltern angekommen, und jetzt haben Sie noch die Möglichkeit zu sagen, wir wollen das nicht, weil wir wissen, aber schon von dem Vater, dass er das total begrüßt. und es ist nur noch eine Formsache, und in ein paar Monaten werden wir ganz offiziell eine Familie sein.

Carolin Zimprich: Herzlichen Glückwunsch an der Stelle.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Danke schön. Danke.

Carolin Zimprich: und ich glaube, das ist das Verrückte am Leben. dass man manchmal total unbequeme Wege geht und rückblickend dann einfach weiß genau, Deswegen sollte das eine nicht sein und das andere auf jeden Fall sein.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Genau.

Carolin Zimprich: Weil genau das einfach letztendlich wichtig war, und auch da wieder zurück zu sich zu kommen, zu fühlen, zu spüren, zu merken. Was ist wirklich mein Weg. und sich einfach nicht anhand von Präsentationen und Zahlen, Daten, Fakten irgendwie festzuhalten. um da die vermeintliche Sicherheit drin zu finden.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ja ganz genau.

Carolin Zimprich: Heute gibst du genau diesen Weg der anderen? Weiter veranstaltest auch kleinere Events genau zu dem Thema, um mir einfach Mal die eigene Echtheit wieder zu fühlen, einfach sich selbst mal wieder wirklich zu spüren. und ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere. Wenn er jetzt einfach nur mal darüber nachdenkt, mit Mach dir mal Gedanken dazu, ob du deinen Fuß gerade fühlen kannst, dass man dann plötzlich merkt. Ach, krass, da ist ja ein Fuß, Aber so im Alltag merken wir das ja nicht, weil wir ziehen uns halt die Schuhe an Laufen von A nach B. Aber so wirklich bewusst darüber, dass wir all diese Körperteile ja wirklich mal richtig wahrnehmen können, sind wir uns ja, glaube ich, alle nicht. und das macht. ich denke, auch gerade in deiner Arbeit und durch deine Arbeit wirst du auch dann natürlich eklatante Unterschiede sehen. So, dieses Vorher-nachher. Was macht das mit den Menschen? Was passiert da.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ganz viel. Vielen Dank. Manche werden ein bisschen langsamer. Also wenn Sie zum Beispiel sehr, sehr schnell unterwegs sind, es gibt viele Ahaas. weil wir tatsächlich mit dem Stand anfangen. Also wirklich mit einer Übung, die vielleicht erst mal ganz einfach klingt, stell dich Mal hin. und beim Hinstellen ist uns oft gar nicht so bewusst. Wie stehen wir denn da? und für mich ist das wirklich ein Bild im übertragenen Sinne. Wie stehe ich? und wie gehe ich durchs Leben? und wenn wir dann da so stehen, können wir so einen kleinen Buddyscan machen, also von den Fußsohlen bis zum Scheitel, wirklich mal zu schauen. Was stelle ich fest? und jetzt sind wir ja sehr gepolt durch unser Bildungssystem, wie wir aufgewachsen sind. Wir sind ganz schnell in der Bewertung. Also, es geht nicht um. Mann, Jetzt mache ich wieder den Fuß zur Seite. Mein Orthopäde hat mir immer schon gesagt: Ich muss darauf achten, das nicht, darum geht es nicht, sondern eher ist mein rechter Fuß, fühlt er sich anders an. Als mein Linker ist mein linker Fuß weiter vorne als der Rechte. Da sind meine Knie durchgedrückt. Bin ich mit dem Oberkörper nach vorne oder nach hinten spüre ich meine Atmung. Wo spüre ich die? Also spüre ich die schon im Bauch oder viele spüren, die ja nur hier oben im Brustbereich, weil sie so in Anspannung sind. Was mache ich mit meinen Zähnen. Wie geht es meinem Kiefer? und so scannen wir dann einmal den Körper drauf und runter und wir sind relativ schnell dabei, in einem Thema. Also, wir sind schnell in Bildern und in Themen. die uns einen Weg leiten, weil, das ist oft ja auch sehr individuell, womit wir unterwegs sind. und da zeigen sich auch diese verrückten Introjekte, die Glaubenssätze, die Überzeugungen, weil unser Körper so schlau ist. Wir haben ja so ein sogenanntes Körper-leib-gedächtnis. Ist alles abgespeichert, und damit können wir arbeiten. Das können wir uns anschauen. Wir können es verändern, durch Übungen und was ich ganz toll finde. Wir können präventiv unser Körpergedächtnis nutzen. um gesünder, leichter, fröhlicher erfolgreicher durchs Leben zu gehen.

Carolin Zimprich: Ja, ich glaube, dass ganz viele durch den Alltag, der einfach da ist, dieses ja. Aber ich habe ja die Termine in meinem Kalender, die kann ich ja nicht weghexen. Ich muss, irgendwie weiß ich nicht viele, viele Mamas und Papas, Ich muss die Kidis, Ja von A nach B. und dies das Ananas und so. und ich glaube, dass wir durch diese ganzen Dinge, die einfach da sind. langsam, aber stetig, einfach verlernt haben, die Sprache des Körpers einfach mal selber wirklich zu identifizieren, also einfach mal drauf hinzuhören, der ein oder andere dann mal mit Nackenschmerzen von rechts, nach Links oder Rückenschmerzen oder Knietut weh oder wie auch immer. Aber da schenken wir meistens überhaupt gar kein Augenmerk drauf. weil er ist halt gerade so ist. Gerade so stressig, habe ich gerade keine Zeit. Für kann ich mich gerade nicht drum kümmern. Ich muss ja ne sind das für dich alles schon so mini-kleine Signale, wo der Körper eigentlich sagt: So, hallo kleine Pause. Wie wäre es denn mal, Oder wie deutest du diese ganzen körperlichen, kleinen Symptome, die wir eigentlich im Alltag alle komplett niedertrampeln.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Also hilfreich ist. auch auf die Sprache zu achten. Also auf die Worte, die wir verwenden, Du hast gerade schon so ein paar Sachen gesagt, und ich ergänze mal mit. Ich hab die Nase voll. Ich habe Hals, Ich hab Rücken. Ich habe Nacken, was auch immer, Wahlweise such dir was aus. und ich arbeite genau damit. Wenn ich das höre, dann sag ich: Okay, und jetzt gehen wir mal ins Verstärken, wenn du sagst, du hast Hals, dann machst du mal wirklich. Mach. S mal eng. Also nimm wirklich beide Hände mal an deinen Hals und spür mal nach, wie das ist, wenn du so einen Hals hast, wir lassen auch manchmal den Hals, dann sprechen. Also, wir machen auch durchaus ne. Es war nicht immer verrückte Sachen. Vielleicht wo der Kopf dann schnell sagt. das ist doch albern. Das will ich doch nicht so. Ich habe letztens mit Unternehmerinnen gearbeitet, und da war eine auf jeden Fall. Die ist aber ganz schnell in den Widerstand gegangen, weil sie es. weil Ihr Kopf die ganze Zeit immer sagte, das ist albern, Das ist albern. Das ist albern, was schade war, weil sie war, mehr im Kopf als im Körper und hat nicht so viel erlebt wie die anderen. Vielleicht In dem Moment aber so ist das nun mal. Manchmal haben wir Widerstände, und die sind dann eben auch wichtig, zu beachten und zu berücksichtigen. aber wir sind dann häufig in einem Thema. Also, es ist wirklich in einem Thema, und wir sind auch schnell in unterdrückten Emotionen. Also, gerade wenn wir, und Ich kenne das ja wirklich auch aus meiner Zeit, als ich noch so kopfgesteuert war. Zahlen waren für mich ja ein Schutz vor Emotionen zu fühlen. So also, das weiß ich heute. Damit sage ich nicht, dass alle Zahlenmenschen nicht emotional sein können, sondern ich war das. Für mich war das ein Schutz. Damals und heute weiß ich natürlich, wie wichtig das ist, dass wir die Emotionen wahrnehmen, weil hinter jedem Emotion ein Bedürfnis steckt. und wenn ich nicht verstehe, ob ich gerade traurig, wütend oder irgendwas bin. Weiß ich auch nicht, was ich brauche. Also ganz einfach gesprochen. Wir wissen, wenn wir Durst haben, dass wir trinken. wenn wir Hunger haben, dass wir essen. Das ist im gesündesten Fall, bei jedem So ist auch nicht bei allen Menschen so, aber bei den meisten. und genauso ist es mit den Emotionen. und ich weiß nicht, wie du das gelernt hast, aber ich komme noch aus einer Generation, wo das durchaus üblich war, dass Kinder, also, das stelle ich auch fest in der Arbeit mit Menschen aus meiner Generation. zum Beispiel Wut, dass Eltern gesagt haben. das kann ich jetzt nicht ertragen, geh auf dein Zimmer. Mach die Tür zu. und wenn du dich beruhigt hast, kommst du wieder raus. Das sind so viele schlimme Aspekte, die da passieren in dem Moment Also, zum einen ist es so: Das Kind lernt, Wut ist nicht gewünscht. Ich darf alles zulassen, aber unter keinen Umständen. Wut. Also unterdrücken wir Wut. dann lernt das Kind. Ich bin nicht geliebt. weil es nicht trennt zwischen die Wut ist nicht gewollt, sondern ich mit der Wut bin nicht gewollt, also bin ich nicht gewollt. Das Dritte Schlimme ist, was hinter der Tür passiert ist. Da ist dieses wütende Kind ganz allein in seinem Zimmer und hat gehört die Botschaft: Du darfst wieder rauskommen, wenn du dich beruhigt hast, Aber verdammt nochmal, wie beruhigt sich denn so ein Kind, wenn es nicht weiß, wie es sich selbst regulieren soll. Also, es ist wirklich fatal. Wenn wir Wut nicht zulassen, kennen wir Volkskrankheiten, depressive Verstimmungen bis hin zu schweren Depressionen. Das ist ja eine Form der Autoaggression, Ne Selbstverletzung das Gleiche mit Trauer. Wie oft haben wir Das kenne ich zum Beispiel, traurig sein Schokolädchen kriegen ist wie so ein Pflaster drauf, nicht angucken und versorgen, sondern Pflaster drauf oder was auch ganz schön beliebt, immer bei Erwachsenen war. warum bist du traurig. dann sagst du den Grund als Kind, weil du spürst. Die Trauer. und der Erwachsene sagt, ist doch kein Grund, traurig zu sein. Also lernst du schon wieder mit mir ist irgendwas nicht in Ordnung. und wenn wir das über unsere Kindheit und Jugend lernen und nicht infrage stellen. dann habe ich genau diese Themen bei den Erwachsenen, die zu mir kommen. die wir dann erst mal auflösen dürfen, um erst mal zu verstehen: Ja. Okay, Jetzt verstehen wir, wo es herkommt. Wir müssen jetzt nicht tief graben in den schlimmen Geschichten und kann bedeuten: Dreh dich mal um 90 Grad nach rechts. und schon haben wir einen neuen Blick. Schon haben wir eine neue Perspektive, und daraus entwickelt sich im besten Fall eine neue Szene, die ich in meinen Alltag nehme und trainieren kann. Ja, das ist so ein kleiner Einblick, wie ich arbeite und womit ich arbeite.

Carolin Zimprich: Ist ein super spannendes Feld. Wann würdest du sagen, ist so der Punkt da, wo jemand wirklich zu sich sagen Sollte Hallo wach, jetzt wäre es ganz gut, dass der Onkologe mal auf die Station kommt und mir dafür gratulierend, dass es einfach gerade so ist, wie es ist, weil ich habe heute an diesem Punkt einfach mal die Chance, neu zu entscheiden.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Also, vorausgesetzt, immer, du nimmst es wahr. Also, ich bin ein Fan von und das lernen Alle Menschen, die in meine Räume kommen, wahrnehmen. Was ist und es aussprechen? Mega wichtig. Das fängt an von ich stehe auf der Bühne und sage, Ich bin nervös. Ja, weil dann nimmt es die Macht der Nervosität und der Angst. Alle haben es gehört. Mein Körper hat es auch gehört, können wir einen Haken hinter machen. Kein Problem, Wenn jemand nervös ist, kann es sein, dass er mal stottert oder ein Wort vergisst, so. What: Ja. und ich mag wirklich immer wieder einladen. Hör dir zu. hör dir zu, was du sagst, ich bin so erschöpft, wovon bist du erschöpft? Ich hatte keine Zeit, Hast du keine 24 h wie ich. Wie Was machst du denn so In den 24 h? Ja, ich hab ja keine Zeit. Ich muss dies. Ich muss, das bist ja ein Mensch. Atmest du ja ja klar bewusst, Da habe ich keine Zeit zu. Komm, wir machen mal Zeit. Also, wir messen die Zeit. Wie lange brauchst du für 3 Atemzüge? Wie viel Sekunden so bleib. Mal stehen. Also, ich kenne das von mir. Ich bin ja auch nicht 24-7 achtsam mit mir unterwegs. Ich merke das zum Beispiel sofort an meiner Körperhaltung, wenn ich nach vorne gebeugt bin auf der Arbeit im Kontakt mit Menschen und merke das, dann weiß ich sofort. Okay, erst mal wieder zurück. erst mal wieder stabil stehen, dreimal atmen und dann weitermachen. Ja, so. Also eine gesunde, stabile Körperhaltung zu machen. Woran merke ich das noch, indem ich zum Beispiel immer nur im Kopf bin und nicht zur Ruhe komme. Gedankenkarussell. Ich komm da nicht mehr raus, und Ich höre mich immer wieder sagen, weil es gibt ja immer Menschen, liebe Menschen um einen rum, die das vielleicht mitbekommen und du dich dann selber immer wieder hörst, dass jeder Satz anfängt mit Ja. Aber. Wenn du die ganze Zeit ja aber sagst, verschiebst du dich. und wenn du dich schiebst, wirst du unzufrieden. eine Sache, die auch ganz schön ist, mal zu beobachten. Mekka Modus, Wenn du dich selber dabei ertappst, im Mekka-modus zu sein. dann kannst du davon ausgehen. und davon bin ich zu 100% überzeugt. Es hat nichts mit der Person zu tun, die du gerade anmeckerst. Es hat mit dir zu tun, weil du vielleicht eine Stunde vorher vergessen hast, mal zu atmen, dir einen Kaffee zu machen. was auch immer. Ja so und und auch mal zu schauen. Wir sind, Wir leben in so einer schnellen Welt. Ja. Aber müssen wir diese Schnelligkeit immer 24-7 mitmachen. Nein heißt für mich auch. wenn ich eine Frage gestellt bekomme, und das finde ich übrigens sehr, sehr angenehm bei dir hier im Podcast. Also lieben Dank dafür für die Pausen dazwischen.

Carolin Zimprich: Vielen Dank.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Eine Frage, und ich darf mal atmen, antworten, eine Bitte, etwas umzusetzen. Ich darf atmen und dann erst der Bitte nachkommen. Wir müssen nicht immer sofort, zack, zack, zack, zack, zack, zack, weil die Gefahr dann ist wirklich, dass wir nicht mitbekommen, was dazwischen ist das dazwischen, was aber wichtig ist für uns mal hinzuschauen, was wir brauchen.

Carolin Zimprich: Ich glaube, sich die Zeit zu nehmen und auch zu wissen, Ich darf mir die Zeit auch nehmen, und die Zeit ist auch da und nicht die Antwort immer zu haben. Nein, ich hatte aber keine Zeit, ging nicht, weil ich glaube auch, dass da einfach ganz viel innere Entscheidung einfach ist. nicht können oder nicht wollen, ist, glaube ich, auch einfach nochmal ein ganz, ganz großer Unterschied. Wir 2 beide nehmen uns jetzt auf jeden Fall nochmal die Zeit, um nochmal wo ganz anders hinzugucken, denn jeder Gast von mir bekommt Spiele, Karten. Sie ist eine blaue, eine Pinke, eine gelbfarbene Orange und so ein Pistaziengrün. und je nach Wahl der Farbe Deinerseits habe ich noch ein schönes, kleines Spiel für dich.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Dann nehme ich blau.

Carolin Zimprich: Blau.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: dann.

Carolin Zimprich: Gucken wir doch mal rein, was sich hinter blau verbirgt. und du bekommst von mir eine kurze, kleine Schnellfragerunde. Ich stell dir 5 kleine Fragen, und du kannst für dich sofort entscheiden. was für dich der richtige Weg wäre, bereit.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Yes.

Carolin Zimprich: Alles klar. Frage Nummer 1: Planung oder Intuition.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Intuition.

Carolin Zimprich: Du brauchst dir ein System, oder wirklich ganz viel Spontanität.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Gibt es einen dazwischen.

Carolin Zimprich: Lassen wir gelten.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ich.

Carolin Zimprich: E-mail-marketing oder Social Media.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Wow Social Media.

Carolin Zimprich: und dann kannst du dich noch zwischen Yoga und dem Powerwalk entscheiden.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Das aber schwer. Ich glaube jetzt Power Power Walk.

Carolin Zimprich: und ich glaube, genau das ist das Wichtige, dass wir verstehen, völlig egal, welche Entscheidung wir einfach zu treffen haben. ganz, ganz lieben Dank an der Stelle, einfach in den Einblick über deinen Weg von. Ich halte irgendwo eine Präsentation, finde Zdf total toll, habe da irgendwas, woran ich mich festhalten kann. und irgendwie stolpere ich über mein eigenes Leben in was völlig anderes hinein und ich habe jedes Mal die Wahl. und ich muss mich entscheiden. und manchmal hat das Leben dich ja auch dazu gezwungen, mal eine Entscheidung zu treffen. oder der Körper vielmehr. und immer dann, wenn wir die Entscheidung treffen, vor allem, wenn wir sie schnell treffen. haben wir einfach die Möglichkeit, ganz andere Ergebnisse zu erzielen. und das finde ich einfach unwahrscheinlich, Wertvoll und wichtig. Eine letzte kleine Inspiration von dir, so ein kleines Takeaway. Was ist die Eine Sache, die Du definitiv in 10 Jahren noch genauso machen wirst wie heute.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ganz bestimmt das, was ich immer mache, wie ich den Tag starte. Es hat immer irgendwas mit dem Körper in Bewegung zu tun: entweder schütteln oder tanzen irgendwas mit Musik und dem Körper.

Carolin Zimprich: Das ist eine schöne kleine Inspiration für viele da draußen. Wer weiß, wer sich das zur kleinen Routine macht, nicht aufzustehen und irgendwie die Kaffeemaschine anzuschmeißen, sondern irgendwie zappelnd aufzustehen und meinetwegen auch Zappeln, Richtung Kaffeemaschinen zu laufen, Das nehmen wir auf jeden Fall so mal mit Liebe. Jutta. ganz lieben. Dank. In die vielen Einblicke, die du gegeben hast, sind ganz viele Türen, die wir da einfach Mal reingucken konnten. Danke für dein Vertrauen und für die Offenheit für den einen oder anderen Insight, den du da mitgegeben hast. und wenn du dich da draußen mit der Juda verbinden möchtest. Connecte dich, Du findest alle Infos rund um die Liebe. Jutta Unten in den Shownotes: klick dich da einfach durch und steigt da einfach von Herzen gerne tiefer in ihre Welt ein. Von daher bleibt mir zum Ende meistens nicht mehr, als dass ich sagen kann. Wir sehen uns alle allerspätestens da draußen im Netz oder hören uns bei irgendeiner anderen weiteren wundervollen Episode lieben Dank, liebe Jutta.

Jutta Steinbusch-You are THE ONE. you choose: Ich danke dir, liebe Karolin. Es war sehr, sehr schön bei dir. Danke.

🤝 Präsentiert von
NetzwerkGOLD

Das Impact-Netzwerk für erfolgreiche Unternehmer:innen — Austausch, Sichtbarkeit und echte Verbindungen.

Jetzt entdecken →

📲 PRODUKT-TIPP

Putzalarm! App

Deutschlands beliebteste Putzplan-App.

📧 Community & Newsletter

Keine Folge verpassen + Business-Tipps.

ÜBER CAROLIN

Du willst mehr aus deinem Business rausholen?

Ich zeig dir, wo aktuell Potenzial auf der Straße liegt. Lass uns dazu einfach kurz sprechen.
Mach dir einfach einen Termin.