Folge #59
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Mit 62 nochmal neu gestartet : Karin Divorne zeigt, warum es NIE zu spät ist, loszugehen

mit Karin Divorne & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Mit 62 nochmal neu gestartet : Karin Divorne zeigt, warum es NIE zu spät ist, loszugehen
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🏷️ Gesundheit & Wohlbefinden🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

„Du wirst niemals Französisch lernen“ – diese Ansage bekam Karin kurz vor ihrer Abschlussprüfung. Heute lebt sie in der französischsprachigen Schweiz und zeigt Schülern, Studenten und Erwachsenen, wie sie mit der Triple-Lernmethode den Stoff endlich in die Birne bekommen. Denn das größte Problem: In der Schule lernen wir zwar Mathe, Englisch und Französisch – aber niemand bringt uns bei, WIE Lernen überhaupt funktioniert.

Mit 62 Jahren wagte Karin den Neustart und machte ihre persönliche Botschaft laut: Nur weil dir jemand sagt, dass du etwas nicht kannst, heißt das noch lange nicht, dass es stimmt. Sie trainierte ihr Gehirn so stark, dass sie an Weltmeisterschaften teilnahm und heute in 2 Stunden locker 2 Bücher liest – mit vollem Textverständnis. Ihre Mission: Lernen soll endlich Spaß machen statt Frust, Tränen und Hausaufgabenkrieg zu bedeuten.

In dieser Episode erfährst du, warum dein Gehirn beim dritten Mal Lesen abschaltet, weshalb der Finger-Trick aus der Grundschule genial war und wie selbst Kinder mit Legasthenie plötzlich durchstarten. Karin zeigt: Dein Gehirn ist wie ein Muskel – und mit dem richtigen Training wird alles leichter, schneller und klarer.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Warum uns in der Schule nie beigebracht wird, WIE wir richtig lernen – und wie du das änderst
  • Die 3 entscheidenden Körperhaltungs-Tricks, die dein Gehirn sofort auf „Arbeiten“ schalten
  • Weshalb dein Gehirn nach dem dritten Mal Lesen abschaltet und wie du das verhinderst
  • Der Finger-Trick: Warum Grundschüler bis zu 20% schneller lesen als Erwachsene
  • Wie du mit Gehirntraining nicht nur besser lernst, sondern auch schneller Entscheidungen triffst und klarer denkst

⏱ Kapitel

00:00Von der Französisch-Versagerin zur Schweiz-Bewohnerin
04:11Wenn Fragen stellen peinlich wird: Der Teufelskreis des Nichtverstehens
09:07Au-pair statt Aufgeben: Wie Karin Französisch doch noch lernte
14:14Die Triple-Lernmethode: Wenn alle 4 Gehirnhälften mitspielen
26:53Der Finger-Trick: 20% schneller lesen mit einer simplen Geste
38:30Mit 62 nochmal durchstarten: Warum Gedanken uns jung halten
52:35„Sie oder ich“: Karins mutigste Entscheidung ihres Lebens

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Vor fast 50 Jahren wurde ihr gesagt, dass sie niemals Französisch lernen würde. Heute lebt sie in der französischsprachigen Schweiz. sich mit 62 Jahren etwas völlig Neues aufzubauen, für viele absolut undenkbar für sie nicht. So konnte und wollte sie auch nicht akzeptieren, dass Lernen für so viele Kinder mit Frust und Hausaufgabenkrieg entsteht Prüfungsstress und große Selbstzweifel, die einfach dann damit auch verbunden sind. Daher zeigt sie Kindern, Schülern und Studenten, wie sie sich mit der Triple-lernmethode. wie Sie es sich damit wirklich einfach machen können, den geliebten Stoff in die Birne zu bekommen. Das Problem ist, dass wir in der Schule einfach kaum lernen, wie Lernen überhaupt wirklich funktioniert. und genau damit macht sie Schluss und zeitgleich macht Sie ihre persönliche Botschaft richtig laut und gibt ihr ganz viel Platz. Denn nur weil dir jemand sagt, dass du etwas nicht kannst. heißt das noch lange nicht, dass das stimmt. Herzlich willkommen. Karin.

Karin Divorne: Hallo freut mich, hier zu sein.

Carolin Zimprich: Du lebst in der französischsprachigen Schweiz. und da haben wir auch gerade schon im Vorgespräch ein bisschen einen ganz kurzen Einblick gehabt, dass du sagst, Mensch, meine Söhne sind einfach gerade unterwegs, und wir sprechen zu Hause, einfach auch nur Französisch. und also vor gut. 50 Jahren hat man dir gesagt, also du und französisch, das wird niemals was werden.

Karin Divorne: Ja so, das war so 2, 3 Monate vor der Abschlussprüfung. und das war für mich schon sehr, sehr krass. Aber das hat man auch in der Klasse so gemerkt, Weil, wenn ich eine Frage stellte, dann war die ganze Klasse so da. weil ich genau die Frage gestellt habe, was sie jetzt zu ihm erklärt hat. Nur, ich hab’s einfach nicht gecheckt.

Carolin Zimprich: Das kenne ich aus der Grundschule. Ich kenne das total gut. Dieses man hat vielleicht mal nicht aufgepasst oder keine Ahnung der Lehrer hat es einfach so erzählt, dass es einfach für einen selber nicht zugänglich war, irgendwie so. und dann war so dieses. Okay, ich frag mal ein, zweimal. Hast du dir einen Korb abgeholt? und irgendwann habe ich für mich entschieden. Okay, ich frage, Halt nichts mehr ist einfach irgendwie zu peinlich, gehst du halt mit dem Fragezeichen nach Hause willst ja einfach nicht immer der Depp der Nation sein. war mit ein Grund, warum ich später für mich auch so in meinen ganzen Sparrings und so entschieden habe zu sagen: Ey: Also jede Frage ist ja zum Fragen da. Deswegen hat das Universum, die einfach erfunden, Dafür ist sie da. Man wird die Frage nicht stellen, wenn man die Antwort hätte, und ich finde es ganz wichtig, so lange zu fragen, bis man es geschnallt hat.

Karin Divorne: Ja, finde ich auch. Ja. und genau das ist bei mir passiert. Ich habe dann irgendwann keine Fragen mehr gestellt.

Carolin Zimprich: und dann ist man mit vielen Fragezeichen nach Hause.

Karin Divorne: Ja. Genau.

Carolin Zimprich: So. Also, man hat ja in der Schule, wo du Französischunterricht hattest da schon prophezeit. Also du kannst das auf jeden Fall gar nicht Karren. Also lass das mal besser sein und hast das für dich aber knallhart durchgezogen. War das denn auch so? Dieses, dass man jetzt von den Noten ganz krass sagen würde, das ist so absolut mal so gar nicht deins. Also dass sich das da wirklich auch widergespiegelt hat.

Karin Divorne: Ja, Ja, klar. Also, wir hatten ja das Recht, für 2 Tiefnoten. Eine ganz, ganz tiefe Note. und die hatte ich Französisch.

Carolin Zimprich: Okay.

Karin Divorne: und dann fliege ich Doch dann habe ich meinen meinen Abschluss nicht. Da wusste ich, da wusste ich, ich muss Alter einfach. Doch und Lernen und Lernen, Lernen.

Carolin Zimprich: Man muss, glaube ich, mal eben ganz kurz dazu sagen. Also, das Schulsystem bei euch in der Schweiz funktioniert von der Notengebung, glaube ich, völlig umgedreht, als wir das so aus dem deutschen System kennen. Wenn ich das so von alle.

Karin Divorne: Genau.

Carolin Zimprich: Ne.

Karin Divorne: Genau.

Carolin Zimprich: In.

Karin Divorne: Ja, genau.

Carolin Zimprich: und schlechter, also ungenügend 6 setzen, sagt man bei uns ganz gerne.

Karin Divorne: Genau das war genauso.

Carolin Zimprich: Heißt.

Karin Divorne: Ich habe dann aber die Prüfung geschafft mit einer dreieinhalb.

Carolin Zimprich: Na guck.

Karin Divorne: Das war die Mindestnote. Ich habe einen Abschluss geschafft.

Carolin Zimprich: und das Verrückte ist ja, und das gebe ich meinen Kindern auch immer immer mit, wo ich sage: Hör zu, also so in allen Fächern, die einfach so da sind. Da sind ganz viele Dinge, die wirst du irgendwann später mal brauchen, jetzt vielleicht gerade nicht. Also ein gescheites Englisch zu sprechen, macht Sinn. Mit Zahlen ordentlich rechnen zu können, macht total viel Sinn. Also dass man das für sich irgendwie mitnimmt. Weil nach den Noten fragte ich ja hinterher niemand mehr. Also, das ist ja irgendwann sowas von absolut scheißegal. Um es mal so richtig auszusprechen. Aber innerhalb der Schulzeit, nun mal einfach nicht, weil da entscheidet, einfach dann die Zahl auf dem Zeugnis, ob es eine Klasse weitergeht oder eben, aber auch einfach mal nicht. und vielleicht ist es für einen selber natürlich auch mal so ein ein kleiner Spiegel. Vielleicht so. Was habe ich davon mitgenommen? Wie gut bin ich mit dem Stoff zurechtgekommen? Also irgendwie so ein Feedback. Eine Rückmeldung ist ja irgendwie gar nicht verkehrt, sich auch mal selber zu messen. Ich höre mal ganz oft Nachnoten sind sowas ganz Schlechtes und in so einer Leistungsgesellschaft wäre das nicht gut. Ich weiß nicht. Also ich glaube, es ist manchmal schon ganz gut, dass man irgendwo für irgendwas ein Feedback bekommt, um zu wissen. Hey, da könnte ich mal nachjustieren, oder? Ich lasse es sein. Aber ich glaube, man darf wissen, dass die Schulnoten einfach nicht für das komplette restliche Leben verantwortlich sind.

Karin Divorne: Die eigentlich gar keinen Abschluss hatten, oder einen schlechten Abschluss und dann im Leben viel, viel weiter gekommen sind. Das ist ganz klar Ja.

Carolin Zimprich: Wie ging es denn dann für dich weiter? Also, du hast Französisch dann den Abschluss für dich so mit Ach und Krach und dann einmal über die Stirn wischen. und alles ist gut. Wie ging es dann für dich in deinem Lebensweg weiter? Hast du dich für ein Studium interessiert? Hast du eine Ausbildung gemacht? Also, was war dein persönlicher Weg darin.

Karin Divorne: Also das war ja die kaufmännische Ausbildung, die ich da gemacht habe. und ich habe eine Charaktereigenschaft, wenn man mir sagt, das kannst du nicht. Dann geht da gar nichts mehr. und ich habe mir dann ganz klar gesagt, gesagt: Das gibt es nicht, dass ich Französisch nicht lerne, weil es war ja nicht die einzige Sprache, die ich in der Schule hatte, und es ging eigentlich überall gut und bin dann ein Jahr in die französische Schweiz gegangen, wie man so sagt, als Au-pair-mädchen? Einfach viel, viel später. Ich war da schon 18. und nach 3 Monaten sprach ich fließend. bin dann zurück in die Deutschschweiz gegangen und habe dann da noch ein weiteres Diplom in Französisch gemacht. und vom ersten Tag an war genau die gleiche Angst, die ich in der Schule entwickelt hatte, war wieder da. Das heißt, ich muss da eine Vorprüfung machen, wo ich durchgerasselt bin. und dann haben Sie mir gesagt, ja Sie können die Prüfung ja schon machen, aber Sie müssen zuerst noch ein Jahr vorher zusätzlich einsetzen. und dann habe ich gesagt, das ist ausgeschlossen. Ich meine, ich hatte schon 7 Jahre schulfranzösisch. Ich war ein Jahr in einem Französisch sprechenden Gebiet. Mach ich nicht, ja, dann machen Sie es auf ihr eigenes Risiko. und dann habe ich das gemacht und musste aber wirklich wieder lernen lernen. und ich habe die Prüfung bestanden. Ich.

Carolin Zimprich: Es war.

Karin Divorne: Dann hatte ich.

Carolin Zimprich: Mit viel Fleiß mit viel Reinknien. und irgendwie sich die Vokabeln irgendwie irgendwo im Gehirn irgendwo letztendlich zu notieren. Das war einfach mit ganz viel Arbeit verbunden.

Karin Divorne: und es war nicht wirklich eine Freude dahinter, sondern es war einfach. Ich will das jetzt. und da bin ich sehr stur.

Carolin Zimprich: Grundsätzlich um den anderen einfach nur zu beweisen, was eine Hacke ist.

Karin Divorne: Ja und mir auch selbst. Ja ganz klar. Aber es ist natürlich traurig, wenn man dann so zurückdenkt und denkt die Tränen, die man hatte, und den oft auch wider Willen, dass man sich wirklich einen Tritt geben musste. um sich dann hinzusetzen und es zu tun. Das nimmt so viel Energie weg.

Carolin Zimprich: Was glaubst du, wo das denn herkommt? Also, ich meine, ich habe ja auch 2 Kids und der eine weiter für eine Schule natürlich schon englisch. Demnächst kommt Französisch mit dazu, und da ist natürlich dann manchmal auch nicht freudestrahlend. Hipp: Ja, hier wir haben, neue Vokabeln aufbekommen. Mama: Ich setze mich mal hin. Ich lern die mal, sondern da ist ja meistens auch eher So dieses Ja Jammer ich nachher habe ich schon gemacht. Mama: Ich habe mir die schon im Bus angeguckt. Also, man hört da ja natürlich einfach so die abenteuerlichsten Möglichkeiten, sich da so drumherum zu schleichen. Was glaubst du, woher das kommt, Dass man das so vor sich herschiebt.

Karin Divorne: Ich denke, das ist auch heute die Überlastung und unser Gehirn wird dauernd mit Frequenzen gefüttert. Wenn man so auf ein Video guckt, oder auch nur das Fernsehen? Das sind ja ganz schnelle Bewegungen, die das Hirn wahrnimmt, aber das Auge eigentlich nicht als einzelnes wahrnimmt. und da gibt es natürlich schon eine Überlastung. und dann wird eben auch oft vergessen: Nicht jedes Kind lernt gleich. das heißt, Das eine Kind ist eher visuell. Das andere Kind muss es aufschreiben. Ein drittes Kind muss es hören, oder muss ich Beispiele machen können. und unser Hirn wird überhaupt darauf nicht trainiert. Ich meine, wir kriegen den Stoff hin. und jetzt lern das mal. Man muss da zuhören, Man macht sich vielleicht Notizen und dann geht man heim und dann muss es lesen, lesen, lesen, lesen. und wenn man einen Text so 2, dreimal gelesen hat. Das Gehirn weiß es, und es langweilt sich. Das heißt, es schweift ab. und dann geht irgendwann auch gar nichts mehr rein. Wenn ich denke, wenn wir Gedichte auswendig lernen mussten. Ich habe die am Vorabend gelernt. Ich wusste die an dem Tag, wo ich sie haben musste. und 2 Tage später war das weg. Das hat mich auch nicht interessiert. man macht es halt, weil man muss. In unseren Kursen, wenn ich jetzt davon erzähle. Also, ich lerne nicht, wie man Mathematik macht. Ich lerne nicht, wie man Vokabeln lernen muss, sondern wir machen wirklich ein Training, wo wir unsere sämtlichen 4 Gehirnhälften trainieren. und das hat natürlich dann eine enorme Auswirkungen auf vieles, nicht nur auf das Lesen, weil wir machen es wirklich auch sehr stark über das Lesen. und warum, weil, da haben wir jede Woche. Dann, so ein Minutentest, wo jeder feststellen kann. Hey, ich bin schon wieder schneller. und da wir ja auch das Gedächtnis trainieren, merkt man nach Hey. und da habe ich wieder mehr zurückbehalten. und mit diesem Training, das wir mit dem Gehirn machen. Das äußert sich dann im ganzen Leben. Also, ich habe das bei mir festgestellt. Ich habe diese Kurse für mich alles selbst gemacht. Ich habe da mit 60 angefangen. und ich war auch an den Weltmeisterschaften. und ich merke, ich bin heute viel, viel schneller mit dem also bewusst, schneller mit dem Gehirn. Unser Gehirn ist ja von Anfang aus schnell. Aber das Erfassen, das Entscheiden. Das wird wirklich wie ein Muskel trainiert.

Carolin Zimprich: Wann bist du für dich darauf gestoßen? Du hast ja vorhin gesagt, Du dieses, Du musstest dich da selber krass Reinknien bist mit Absicht in die französischsprachige Schweiz gegangen, um mit der Sprache einfach wirklich besser zurechtzukommen. um dir insgesamt damit das Leben leichter zu machen. Also ich glaube auch heute noch, dass es mit Sicherheit das Schlauste irgendwo hinzugehen, wo man die Sprache nur noch hört, wo man nur noch die Chance hat, diese Sprache zu sprechen und einfach irgendwie nicht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Also, ich glaube, es ist. Es ist unmöglich danach, mit dieser Sprache nicht in irgendeiner Art und Weise irgendwie besser umgehen zu können, es sei denn, man findet wieder irgendwelche Buddys, mit denen man dann wieder in der Muttersprache, dann irgendwie jongliert. Auch wahrscheinlich. Diese Lücken wird man versuchen zu finden, vermute ich mal. Aber wann hast du für dich auf deinem Weg gesehen? Es muss auch anders gehen. Wir lernen in der Schule nicht wie man lernt, Wir bekommen in der Schule einfach Aufgaben. und es wird gesagt, du musst es halt verstehen, aber wir bekommen ganz oft also nicht immer, aber wir bekommen ganz oft einfach die richtigen Wege nicht mit. Also ich erlebe es bei meinen Kindern. Die Schüler sind wirklich äußerst bemüht, ihnen diverse Wege mitzugeben, wie es denn klappen könnte. Nichtsdestotrotz sind die Kinder natürlich auf sich gestellt, das Zuhause nochmal zu machen. das mitzunehmen. Das anzunehmen. Das sind ja alles gute Ratschläge, die da sind, und jeder kann ja für sich entscheiden, nehme ich den Ratschlag mit. oder höre ich in dem Moment einfach mal nicht zu. und dann ist es so rechts, rein, links, raus und weg ist es. Wann hattest du für dich wirklich diesen Moment, wo du sagtest? Ich will verstehen. wie ich das, was ich lese, auch behalte.

Karin Divorne: und das Braindraining. Das habe ich eigentlich angefangen für mich persönlich. um einfach auch in meinem Leben. dass alles leichter wird, weil man kann ja die Dinge drehen wie ein Diamant. und da habe ich gelernt, wie ich kreiert hat. und als ich dann das erste Mal davon hörte, dann war so ein kleines Lächeln, weil schnell lesen oder Turbo lesen. Das hat so, da hört man dann viel. Ja, warum soll ich schnell lesen? und da ich von Grund auf neugierig bin, habe ich gedacht. Jetzt mach ich mal so einen Kurs und sie hat das auch. Dann. Sie hat so eine Promotion gemacht. Mit zusätzlich an die Weltmeisterschaft zu gehen. und dann habe ich, das mache ich jetzt. und da habe ich wirklich gemerkt, wie was das mit meinem Gehirn macht.

Carolin Zimprich: und.

Karin Divorne: und gelesen habe ich schon immer sehr, sehr gerne. aber wirklich so die Leichtigkeit, so darauf einzugehen, wie das Hirn eben auch arbeitet. Ich habe angefangen, zum Beispiel, wenn ich eine Idee hatte, ich habe das aufgeschrieben. Es war ja dann da ich. und dann fahre ich. und mein Gehirn liefert mir die Ideen und es wird ja vielleicht auch manipuliert, weil das Gehirn macht, keinen Unterschied. Etwas, was Realist oder etwas ist, was wir uns vorstellen. und und als wir dann irgendwann ins Gespräch kamen für das deutsche Gebiet, da habe ich gesagt, das interessiert mich total, weil schweizerdeutsche Kinder, deutsche Kinder, die haben genau das gleiche Problem. Das sehe ich ja und höre ich ja auch von meinen bekannten und Lernen ist für mich wirklich so was Spannendes, und dann finde ich. das sollte eigentlich jedem zugänglich sein.

Carolin Zimprich: Österreichischen Kinder. Nehmen wir auch mit.

Karin Divorne: und. Das ist ja dann ihm so überlassen. Aber das hat wirklich so dazu geführt. und und dann habe ich kurz in 2 h 2 Bücher gelesen, um diese Informationen zu haben.

Carolin Zimprich: Wer macht das Nicht mal eben in 2 h? 2 Bücher? Natürlich klar. Moment, Wie viele Seiten. Also weil 15 Seiten. In 2 h kriege ich auch 2 Bücher hin.

Karin Divorne: Nee. Das eine hatte 80 Seiten und das andere 120.

Carolin Zimprich: Ja. Klar. Natürlich. Also, das machen wir natürlich alle regelmäßig. Ja.

Karin Divorne: Ja, nein, aber verstehst du, was ich meine?

Carolin Zimprich: Das ist klar.

Karin Divorne: Ich hab da ja ein Werkzeug in der Hand. Das ist ja unglaublich. und das einfach weitergehen. und ganz ehrlich, Es wird so vieles wird leichter. weil mit diesem Training du lernst schneller Entscheidungen zu treffen. Alles wird schneller in dir drin und das hilft dir in jeder Lebenslage. Das? Heißt, es ist eigentlich nicht nur Lernen, Lernen leicht gemacht für Kinder, sondern sie nehmen da was mit was sie das ganze Leben lang einfach auch nutzen können. und das finde ich toll. Weil Lernen soll wirklich Spaß machen.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. und also, ich finde es auch immer wieder schön, mich in neue Themen reinzufuchsen, mich da so Mega reinzufräsen. Da kann ich auch total die Zeit um mich herum irgendwie vergessen. Weil ich dann irgendwie, also gerade auch im Sinne mit Technik mit irgendwelchen Automation und so, und irgendwas klappt nicht. musst du dich mit der Thematik noch ein bisschen tiefer beschäftigen, musst nur mal gucken, ob du irgendwelche Sachen findest, die du dir durchlesen kannst, um das Ganze zu verstehen. Natürlich fragt man auch heute ein bisschen die Ki: keine Frage, Aber ich will es halt verstehen. Also, ich will nicht. Also ich für mich zumindest. Ich will nicht nur einfach immer, dass die Dinge funktionieren, sondern ich möchte halt auch schon immer wissen, warum das denn jetzt funktioniert, und deswegen muss man ja immer so ein bisschen auch hinter die Kulissen gucken. Auf jeden Fall ist das eine super spannende Geschichte, die du da machst. als dir klar wurde, was das für ein super Tool ist. Was du da quasi gefunden hast. war dir sofort klar, dass du damit was machen musst, also dass das mehr Menschen erfahren dürfen, dass du das wirklich für Kinder, Jugendliche für Studenten anwenden möchtest? Oder hat das noch eine Zeit gebraucht.

Karin Divorne: Auch für Erwachsene. und auch für ältere Personen, die wirklich auch ihr Gedächtnis ein bisschen trainieren müssen. Das war für mich ziemlich schnell klar, weil ich habe mit meinen Kindern erlebt, was ich selbst erlebt habe. dass sie nie Probleme in der Schule hatten, bis sie im Studium waren. und dann wurde es schwierig, weil Sie nie gelernt haben. Wie kann ich lernen? Wie kann ich das machen? Ihr Gehirn wurde nie irgendwo so trainiert. und ich kannte das ja damals nicht. und das war für mich ziemlich schnell klar, dass das ein Teil wird, weil ich möchte ja sowieso weitergeben. Für mich ist das Leben nicht immer einfach, aber es ist simpel so: Diese Leichtigkeit. und das kann jeder haben in seinem Leben. und da dazu gehört halt einfach auch das Gehirntraining.

Carolin Zimprich: Ja. und ich glaube, man kann an der Stelle nochmal genau sagen, für die, die gerade überlegen, okay? Aber Was verbirgt sich denn genau dahinter? Es geht halt nicht darum, die nächste Methode kennenzulernen, wie ich mir irgendwelche Kärtchen richtig beschrifte, mal von der rechten Seite und von der linken Seite anzugucken. Also dass ich einfach die verschiedensten Tools wieder kenne wie ich mir Vokabeln draufschaufel oder, wie ich mir Merksätze merken kann, wie irgendwelche Grammatik Regeln letztendlich funktionieren. sondern einfach einen völlig anderen Zugang dazu, wie mein Gehirn mit den Informationen, die ich einfach lese. für mich auf meine Weise, wie es das einfach behält.

Karin Divorne: Wir geben da auch ganz klare Informationen an unser Gehirn weiter. Das fängt ja an. Wie liest du, wenn du ein Buch liest, Wie liest du es? Caroline.

Carolin Zimprich: Das.

Karin Divorne: Siehst du hin? Wie.

Carolin Zimprich: Ja, es ist wirklich ganz unterschiedlich. Also, wenn ich wirklich lese, dann versuche ich mich irgendwie dabei, auch körperlich zu entspannen. Ja, also irgendwie so ein Sitzliegen, irgendwie sowas in der Richtung, je nachdem, was ich lese und wie schnell ich die Informationen haben möchte, lese ich quer und gucke, ob ich irgendwelche Begriffe finde, wo ich sage. es lohnt sich, die Zeit zu investieren, die ganze Seite zu lesen. so einen kleinen Check-up. Aber wenn ich Geschichten, also ich lese selten irgendwelche Geschichten. Ich habe irgendwie, wo ich mal denke, ich habe, Bock Stoff zu lesen, also irgendwelche Fachartikel und so. Aber je nachdem und da merke ich, wo meine Gedanken dann schon mal abschweifen, je nachdem, was so am Tag passiert ist, was ich noch auf der Agenda habe, dies das, was auch immer, wo ich dann irgendwann Merke. Ach, krass. ich habe die Seite gelesen. Ich habe nur keine Ahnung, was ich da gerade gelesen habe. Ich starte nochmal von vorne, Das habe ich natürlich total oft. Dass ich denke war bestimmt spannend. Aber ich habe über alles Mögliche nachgedacht, und ich habe die Worte auch bewusst wahrgenommen, aber du hättest mich danach abfragen können. Ich hätte danach gar nichts von dieser Seite gewusst. Also, es geht mir ganz ganz häufig so. und das ist natürlich total ungünstig. In dem Fall.

Karin Divorne: Aber das ist eigentlich ganz klar. Weil, wenn du dich so nach hinten setzt. dann gibst du die Information ist klar an Dein Hirn, okay. Das ist Entspannung.

Carolin Zimprich: Ja.

Karin Divorne: Wenn du jetzt aber wirklich etwas behalten willst, siehst du dich gerade hin. Die Schultern ein bisschen nach vorne. und die Füße flach auf den Boden. und da kommt die Information an dein Gehirn an. Ok, jetzt wird gearbeitet. Das ist zum Beispiel nur so, ein kleiner ist. Oder du hast das Buch einfach auch nur flach. und dann. was weiter weg ist, ist für das Auge schwieriger, und dann wird es ja näher. Kommt es näher, da wird es besser, und da muss ich dein Auge jedes Mal anpassen. Das sind nur kleine Fraktionen von Sekunden oder Millisekunden. Aber das ist eine Arbeit für dein Auge. Also nehmen wir das Buch zu 45, grad hoch und und fährst so nach. Weil, wenn wir nur so lesen, da macht unser Auge vor. Zurück fort, Zurück vor zurück ist dauernd in Bewegung. und wenn wir jetzt so einen Stift nehmen oder auch den Finger und die Linien nachfahren, dann geben wir unserem Auge eine Führung. Bis zu 20% schneller lesen. Nur mit den 3.

Carolin Zimprich: Was ich daran jetzt gerade so unwahrscheinlich schräg finde, ist, wenn zumindest ist es bei unseren Kindern in unserer Schule so gewesen, als die Lesen gelernt haben. haben die immer gelernt, ihre Zeile quasi mit dem Finger weiterhin zu verfolgen, um in der Zeile nicht zu verrutschen. Erst mal also, dass Sie einfach eine wirklich gute Orientierung hatten in dem Text selber. aber einfach immer nur mit der Idee dahinter, dass sie nicht in der Zeile verrutschen und einfach sich auf das Wort konzentrieren, wo der Finger einfach gerade ist. So. und Irgendwann heißt es dann so. Jetzt brauchen wir den Finger ja nicht mehr. Jetzt, lese einfach mal ohne. und eigentlich ist das ja mit Deiner Erklärung gerade eigentlich völlig bescheuert, weil eigentlich gewöhnen Sie sich ja eine richtig coole Methode an. und wenn man weiterhin quasi mit dem Finger so lesen würde, würde man ja wahrscheinlich auch mit der Zeit natürlich schneller werden und so und würde sich viel mehr auf den Text konzentrieren.

Karin Divorne: Du und dein Gehirn langweilt sich und schweift ab. Das heißt, es bleibt auch gar nichts. und wir lesen auch. Also wenn wir lesen, wir lesen nicht nur Bruchteile. sondern wir lesen wirklich Wort für Wort. Aber das ist wie beim Rennen. Wenn du jeden Morgen jogging, machst, du bist dich gewöhnt, dann wirst du mit der Zeit schneller. Das heißt, die Kinder oder die Schüler Wadells, die lesen in ihrem Rhythmus. Aber weil sie trainieren, werden sie schneller.

Carolin Zimprich: Na klar.

Karin Divorne: und.

Carolin Zimprich: Mal.

Karin Divorne: Weil eben, es wird schneller und es passt sich dem Gehirn an. Es schweift dann nicht mehr ab. Es verwechselt auch nicht. Es hat keine Zeit mehr, die Buchstaben oder die Worte zu verwechseln. Das ist wirklich ganz ganz spannend.

Carolin Zimprich: Da frage ich mal gerade genauer nach. Also nur Kinder, die grundsätzlich erst einmal Schwierigkeiten haben, zu lesen, oder aber Kinder, die einfach wirklich so eine Lese-rechtschreibschwierigkeit haben, denen es auch unwahrscheinlich schwer fällt, überhaupt zu schreiben bzw. grammatikalisch ohne Rechtschreibfehler und so zu schreiben.

Karin Divorne: Also Legastheniker, zum Beispiel. Also, da hatten wir ein Mädchen in einer Klasse. Die Lehrerin hat da auch gesagt. Also im französischen Bereich, dann, die hat gesagt: ja, das bringt nichts, wenn dieses Mädchen da mitmacht. Sie hat schon schlechte Noten und so. und wir sind da sehr, sehr strikt. Also, wenn wir mit einer Klasse zusammenarbeiten, dann ist die ganze Klasse, oder niemand? Weil die ganze ach wie sagt man eben auf Deutsch in der Klasse der.

Carolin Zimprich: Also, ich finde sowieso, wer auch immer das gesagt hat, total idiotisch zu sagen, irgendeiner macht Halt nicht mit. Also Kinder von anderen Kindern auszuschließen, macht in meiner Welt ja sowieso mal überhaupt mal gar keinen Sinn. Man sollte immer gucken. dass man alle mit ins Boot kriegt, dass man und unabhängig von den eigenen Fähigkeiten, dass man aber einfach nicht das Gefühl bekommt, du gehörst einfach nicht dazu. Du bist hier gerade so ein Aussätziger. Also, das finde ich immer wahrscheinlich, wird es dich dann nochmal mehr angespornt haben, frei nach dem Motto: jetzt erst recht. Also wenn mir einer sagt, wir machen das so nicht, dann hat Karin dann wahrscheinlich gesagt. Naja, das kannst du gerne mal so sagen, wir machen das aber mal komplett anders. Das finde ich hervorragend, und ich finde es aber auch spannend zu hören, dass man nicht nur zu euch kommt in eure Kurse, sondern dass ihr direkt in die Schule reingeht.

Karin Divorne: Die Zoom Google Meeting. und da haben wir einfach einmal pro Woche eine Stunde. Also, die Kinder machen das schon außerhalb der der Schulzeit.

Carolin Zimprich: Extra Angebot.

Karin Divorne: Genau, aber es ist über die Schule angeboten worden und wirklich für die ganze Klasse.

Carolin Zimprich: Schön, dass nur.

Karin Divorne: Ja.

Carolin Zimprich: Idee.

Karin Divorne: Ja. Ja, das ist auch das Ziel, dass wir das vermehrt auch wirklich an die Schulen bringen können. Gut, Oft sind die öffentlichen Schulen, die interessiert das weniger, aber gerade solche, die in eine höhere Schule gehen, oder Privatschule oder Internate? Ist es wirklich ein Plus.

Carolin Zimprich: Ja, ja.

Karin Divorne: Ja auch.

Carolin Zimprich: Das kommt dann genauso. Bei Privatschulen kommt es dann noch dazu? Aber wer weiß? Vielleicht hört ja der ein oder andere von dem anderen Bildungsministerium. Ja, Hier einfach mal zu und erkennt, Ach, krass. wir könnten ein weiteres Angebot für unsere Schüler und Schülerinnen einfach machen, im Sinne von Ag, im Sinne von offenen Ganztag, und welche Schulkonzepte wir nicht überall haben. Also die Schulkonzepte aus Österreich und Co. Kenne ich nicht. aber einfach, um zu sagen, Mensch, das wäre doch einfach mal eine spannende Sache, wie wir unseren Schülern einfach beibringen, wie Sie mit Ihrem Gehirn einfach mal ordentliches Gehirnjogging machen können um den Stoff. Also, ich meine, die Lehrer tun sich ja selber, was Gutes damit für ihren Unterricht. weil auch dann wird der Unterricht ja entspannter ins.

Karin Divorne: Es hat.

Carolin Zimprich: Es ist ja ein Dominoeffekt.

Karin Divorne: Genau weil die Kinder sind ja auch entspannter. Sie sind weniger stressig. Also, sie sind selbst auch bei Prüfungen weniger gestresst. und wir laden jeden Lehrer Ein Teil jeder Lehrer, der sagt: meine Klasse. Ich möchte das mit meiner Klasse machen, der ist auch ganz herzlich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen, damit er nämlich wirklich selbst auch bei sich feststellen kann. Was hat das für Wirkungen.

Carolin Zimprich: Wir in den unterschiedlichsten Bereichen können viel besser forschen, kommen auf viel coolere Ideen. Ich glaube, wir werden eh einfach in den nächsten Jahren noch ganz viele tolle, kluge Köpfe brauchen, damit wir auf diesem Planeten einfach alle wunderbar gemeinsam, friedlich miteinander leben können. Von daher finde ich, ist das eh eine total wichtige Geschichte, da einfach mal hinzugucken. Connectet euch an der Stelle auch total gerne mit Karin, alles sowieso wie immer unten, wunderbar verlinkt in den Shownotes, also direkt anschreiben, mal gucken, was Ihr so auf Social Media und Co macht. Aber sag mal, Karin. Also, das ist ja nicht das einzige. Es ist ja im Prinzip dieses Ding von. Du hast eine Methode für dich entdeckt. von denen einfach viele Menschen da draußen erfahren dürfen und gleichzeitig aber auch dieses Ding von So. ich baue mir mal auch mit ein paar mehr Lenzen jetzt noch ein eigenes Business auf. Also wo viele dir mit Sicherheit auch wieder gesagt haben. Ne Karin: Also jetzt mal ganz ehrlich, Schusterbad bei den Leisten. Warum denn schon wieder Was Neues? Warum? Wieso? Weshalb lass das mal sein? Wie viel Gegenwind. Hast du bekommen, als du mit dieser Idee durch die Gegend gelaufen bist.

Karin Divorne: Reingezogen, wie man so will. Mein Gehirn hat da oft das. Ich fühlte mich manchmal wie ein Rechner, der plötzlich mit Error. und da einfach wirklich. Je länger, je mehr wie kann, was kann ich machen, dass es mir besser geht? und das ging so ein bisschen sanft, weil ich am Anfang ja immer noch meine Jobs hatte. Da kam nicht so großer Gegenwind. und als es dann ein bisschen ernster wurde. Ja, da kam dann schon einfach auch ein Unverständnis, vor allem Unverständnis. Aber da ja der eine Teil auf Französisch war. Das war das mit den ätherischen Ölen. Was kann ich machen, dass es mir besser geht usw. Das war für Sie ersichtlich, verständlich. und das, was jetzt mit dem Lernen ist, das ist auf Deutsch, und das verstanden die da unten. Nicht weil die ja Französisch sprechen. Also bin ich wirklich so ausgewichen. Wir hatten familienintern eine Diskussion, und ich habe wirklich gemerkt, wie mein Gegenüber nicht nachkam. Das heißt, ich musste mich wirklich so einen Schritt zurücknehmen. weil ich einfach zu schnell war. und dann habe ich mir gesagt: jetzt gerade recht, weil viele Menschen, auch die kommen so in die Nähe der Rente. und was passiert dann? Man ist nicht mehr so aktiv. Ja, man geht, spazieren. Man macht doch Sport, aber wirklich, das Gehirn wird nicht mehr so benutzt wie vorher. und da sieht man oft, wie dann die Menschen sehr, sehr schnell altern. Unsere Gedanken halten uns jung. und wenn unsere Gedanken viv sind und wir immer auch noch unsere Ideen haben und Projekte haben. Das hält uns jung und von dem her gesehen. Es gab dann sehr große Änderungen in der Familie. Das heißt, ich bin jetzt wirklich so auch auf mich alleine angewiesen. und da spricht mir niemand mehr rein. und die, die wirklich finden. Das ist nicht so intelligent, was du da machst. die gehen irgendwann von alleine auch weg, weil das sind auch nicht die Menschen. die dir weiterhelfen, Aber das habe ich wirklich schon früh gemerkt, eben die, die über mich gelästert haben, weil ich das Französisch nicht konnten. Das waren nicht die, die mir geholfen haben, etwas zu verstehen. Da musst du dann einfach irgendwann Halt mal sagen. Okay, mache ich selbst, Oder Ich such mir die Menschen, die bereit sind, mir zu helfen.

Carolin Zimprich: Ja, aber das ist halt schon hartes Brot. Also, wenn man einfach hört, dieses, so, du bist jetzt auf dich alleine gestellt. Dir kann keiner mehr reinreden, heißt aber natürlich auch auf der anderen Seite, dass die entweder viele anderen, die dir vorher sehr, sehr nahe standen, entweder mit dir gebrochen haben oder aber du mit ihnen gebrochen hast, und dieses Rückgrat, also sprich die Wirbelsäulenkorrektur, die du ja quasi vorher hattest, also dass man wirklich weiß, So, Ich stehe hier felsenfest auf meinem eigenen privaten Quadratmeter. also diesen Mut zu haben, und das auch so durchzuziehen, den muss man halt auch haben. Also zu wissen, es ist in Ordnung. wenn die anderen mich halt alleine lassen, wenn ich nicht mehr zu denen gehöre, sondern wenn ich nur noch zu mir gehöre.

Karin Divorne: Ja, aber das ist ein wichtiger Punkt, und viele Menschen. die suchen alles nur im äußerlichen. Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, wer wir sind. Es geht da nicht darum, dass wir jetzt die Familie verlassen oder einfach alles wegschmeißen. Ich habe die Leute auch nicht weggeschickt oder mit ihnen gebrochen. die das ist das Leben. Ich das weitergeben möchte, wartet nicht bis 60, dass Ihr lernt, euch besser zu kennen, dass ihr lernt, wieder mehr auf euch aufzupassen, Weil das Leben kann wirklich leicht sein. Nicht, dass es ohne Herausforderungen ist. aber einfach die Art und Weise, wie wir es ansehen. Ich sag dem wirklich, Ich habe täglich meinen Diamanten in der Hand. und wenn es eine Situation ist, die mir wirklich nicht gefällt. Nehmen wir jetzt mal den Regen. Es regnet. Ich kann nicht sagen, es regnet nicht. aber ich kann sagen, ach es ist doch cool. Ich bin in der Wärme und draußen regnet es. Oder? Es ist Sommer Mensch. Das ist cool. Es regnet. Ich muss nicht meine Pflanzen gießen gehen. Weißt du, wie ich das meine? Auf jeden Fall. Das ist ein zweites Programm, das ich habe, wirklich für eigentlich alle Menschen, die einfach irgendwann an den Punkt kommen und sagen: Es reicht. Aber Angst haben, dass sie jetzt alles verlassen müssen. und das müssen Sie nicht. Es gibt ganz ganz kleine Dinge. Kombiniert wieder mit dem Gehirn und vielen anderen Dingen, Was ich in der Zwischenzeit gelernt habe, über Pnl oder über Aromatherapie oder auch über Steine oder Meditation, wie du ganz ganz mit kleinen Schritten einfach wieder zu dir kommen kannst. und du merkst. hey, ich bin ja Wer also vor allem wir als Mütter, die ja wirklich unser Leben sehr, sehr groß hingeben, was wir gerne machen, Das ist auf jeden Fall.

Carolin Zimprich: Natürlich. und trotzdem haben wir alle mal das Recht zu sagen: So, jetzt bin ich mal dran. Also, wie du vorhin schon sagst.

Karin Divorne: Ja.

Carolin Zimprich: Oft, sodass wir uns hinten anstellen. Bei dir wird es ja wahrscheinlich auch eine Zeit lang so gewesen sein, bis dass du irgendwann gesagt hast, Was mache ich denn hier? Jetzt machen wir das aber mal ein bisschen anders. und jetzt machen wir das mal nach meinen Spielregeln. Was glaubst du denn? Du hast dich ja recht spät, quasi selbstständig gemacht und hast gesagt: So, jetzt mach ich mal ein eigenes Business. Viele würden sagen, Mensch, jetzt hat die Karin irgendwie ihren zweiten Frühling. und so, das ist ja wahrscheinlich ein bisschen merkwürdig, aber lass Sie mal machen. Sie werden das weiterhin von der Seite ganz sicher beäugen, und später werden Sie wahrscheinlich alle sagen: Siehste, Ich habe es doch gesagt: Die Karin wird das schaffen. Also, wahrscheinlich wird es irgendwelche solche Zaungespräche geben. Wir kennen sie doch alle, Ich finde das immer ganz großartig. Wenn man sowas dann hinterher mitbekommt, wenn dann irgendjemand sagt: ja, ich habe das schon immer gewusst. Ja, natürlich Auf jeden Fall. Was glaubst du? Oder was sind deine Ziele, deine Pläne für die nächsten Jahre, genau für dieses Programm, dass du sagst, so. Ich möchte, dass Schüler eigentlich völlig egal welchen Alters, weil eigentlich wir sind, ja einfach alle Schüler dieses Lebens letztendlich. Ich möchte dass davon einfach viel mehr Menschen Bescheid wissen, weil du könntest dir auch sagen, mein Gott, ich wende das für mich an, habe ein tolles Leben lese, einfach in 2 h Demnächst nicht 2 Bücher, sondern 5, erfreue mich einfach, dass es draußen regnet und ich im Trockenen Sitze und die Wiese ist grün. und alles ist toll. Könntest du ja machen, dir ist aber einfach viel wichtiger, dass das nach draußen geht. Von daher, wie sind da so deine Pläne.

Karin Divorne: Weil ganz ehrlich Wissen macht viel, viel mehr Spaß, wenn man es auch weitergeben kann. und wenn man dann sieht. dass es bei den anderen eben genauso funktioniert. Ich finde, das ist doch das Schönste, Wenn du wenn du so einen Kurs gemacht hast, und du merkst ich die Kleine Dati hat es wirklich gecheckt. und es geht jetzt einfacher für sie. und sie hat auch mehr Selbstvertrauen. Es geht ja nicht darum, nur gute Noten heimzubringen. sondern es geht wirklich auch darum. dass sich die Kinder wirklich auch selber entwickeln können, dass Sie auch autonom sind, indem sie lernen zu denken, indem sie lernen, klarer zu sehen. und vielleicht auch mal hinsitzen und mal eine Tabelle machen plus minus. Was ist für mich. Weißt du all diese Dinge, das einfach dann mit diesem Training einfach kommt? Weil alles wird viel, viel klar, und das möchte ich wirklich und für alle Erwachsenen. Mit dem Zusatzprogramm, das ich auch habe, möchte ich einfach wirklich denen zeigen. Das Leben kann so schön sein. Nein, es ist schön.

Carolin Zimprich: Es ist schön. Wir müssen hingucken.

Karin Divorne: Ja genau. und vor allem. es muss nicht schwer sein. Wir sind nicht hier auf der Welt, dass das Leben schwer ist, sondern wir sind hier auf der Welt, dass wir natürlich arbeiten, aber dass wir auch Spaß haben, dass wir auch wirklich entdecken können. Wo sind unsere Fähigkeiten und wie kann ich die wirklich auch nutzen. und dann ist ein ganz klarer Punkt. In Deutschland weiß ich nicht, wie das ist, aber wir in der Schweiz, in Rente. Ich guckt mal hin. Nehmt euch 5 min pro Tag, nur für euch. Wenn ihr zu gestresst seid, dann stellt den Wecker in eurem Handy. Dann kann nämlich Euer Hirn abschalten. und ihr nehmt 5 min nur für euch rauszugucken, die Vögel zu hören, was immer ist am Anfang komisch, aber es bringt so viel.

Carolin Zimprich: ja, es sind die Kleinigkeiten, die einfach die ganz ganz großen Stellschrauben dann einfach hinterher. Irgendwie sind also die einfach den ganz ganz großen Hebel draußen haben. und ich finde, man merkt einfach deine Begeisterung dafür. Das Ganze muss nach draußen, wie du gerade sagtest. Du musst auf die Bühne. Meine soll auf jeden Fall hier deine sein, ist auf jeden Fall total schön, da mit dir einfach mal so ein bisschen genauer hinzugucken, was es denn wirklich heißt, wirklich richtig zu lernen. Eine Sache gebe ich meinen Gästen hier bei mir am Mikrofon immer noch zum Schluss total gerne mit, und zwar jeder, der zu mir kommt, spielt am Ende ein kleines Spiel mit mir. und ich gebe dir jetzt hier gerade mal 5 Spielekarten. Du siehst eine Grüne, eine orangefarbene, eine Pinke, eine gelbe und eine Blaue und ihr steht Pink ich. und wir beide liebe Karin spielen Flow oder Gau. und ich möchte von dir wissen, in den nächsten 30 s. was Flow für dich bedeutet.

Karin Divorne: Low bedeutet für mich. Wenn ich in Bewegung bin. mit mir 1, dann läuft das nämlich alles rund, dann braucht es nicht irgendwo jedes Mal einen Schub Energie, sondern dann läuft es. Flow ist aber auch in der Musik. Für mich ist Musik auch sehr, sehr wichtig, wo es eben auch fließt. und wenn man das zusammen noch verbindet, es gibt ja halt Musik, wo man auch wirklich dann während der Arbeit, um das noch zu fördern. Das ist für mich Flow, wenn es einfach fließt, und mit der Energie auch, habe ich eine.

Carolin Zimprich: Ja.

Karin Divorne: Also.

Carolin Zimprich: Wenn ich das tue, dann merke ich plötzlich, dass mir die Dinge wie von Zauberhand einfach so durch die Finger gehen.

Karin Divorne: Atmen. Du geh zuerst mal arbeiten, dass es dir wieder gut geht, dass du wieder in deinem Gleichgewicht bist. und dann findest du oft, die Lösungen von alleine oder.

Carolin Zimprich: und findet dich.

Karin Divorne: Oder ja, die genau oder auch wirklich auch spazieren, gehen in die Natur raus. Das ist etwas, was mich auch immer wieder löst. Wenn ich merke, das heißt, wenn du merkst, du wirst blockiert oder stach, dann steh auf und bewege dich mach ein Stück Musik an Tanze dazu ist ja egal, es sieht dich ja niemand zu Hause oder geh spazieren nach draußen. oder? Wenn du nicht gerne wirklich gerne spazierst, dann sitze ich an einen Fluss an einen Bach und schau, wie das Wasser fließt und lass deine Gedanken mitfließen. Sie kommen und sie gehen. Das ist für mich so Der Flow.

Carolin Zimprich: und das, was bleiben soll, wird auch definitiv bleiben, um von dir dann in irgendeiner Art und Weise dann verarbeitet verwertet zu werden, um das einfach irgendwie zu benutzen. Gib uns doch noch eine letzte kleine Inspiration. Noch so ein letztes kleines Takeaway von dir, wo du sagen würdest, dass das für dich in all dieser Zeit wirklich mit deine mutigste Entscheidung war und dass sie definitiv auch Einfluss auf dich und auf dein Business hatte.

Karin Divorne: Die mutigste Entscheidung hinzustehen und sagen, ich mach das. das war irgendwo, Ja, irgendwo war Das Für mich war das total natürlich, Aber es war irgendwo schon auch mutig und und gut. Ich war in einer Situation, da war ich in 2.022 war ich krank. und da war eine Situation, wo ich einfach gewusst habe. Jetzt musst du jetzt musst du einfach was ändern. Es geht einfach Sie oder ich. und dann merkt man irgendwann ich. und mit all dem, was ich anbiete, möchte ich einfach zeigen. Lass es nicht so weit kommen. Guck vorher hin. Wir sind ja so so gut darin wegzugucken. und ja, und und guck ohne nichts. und das kommt dann. Die Ideen kommen dir dann zu, vielleicht nicht am Anfang, aber mit der Zeit so. Es ging nicht anders beantworte das deine Frage.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. und dann heißt es Augen zu und durch Es gibt jetzt nur noch den Weg nach vorne, und ich akzeptier.

Karin Divorne: Hier.

Carolin Zimprich: Ich. Es ist ja so. Man sieht sich da draußen trotzdem im Netz. Man bekommt immer mit was der andere so ein bisschen macht. Man sieht, wie die Dinge sich entwickeln. Ich wünsche dir dafür auf jeden Fall auf diesem Weg nur das Beste, vor allem ja, dass wir einfach ganz viele da draußen erreichen, die merken, dass Sie mit ihrem Gehirn noch völlig andere Dinge einfach zaubern können und merken, dass viele Dinge, viel, viel, viel leichter gehen. Ich danke dir recht herzlich so für diesen Einblick in deinen Werdegang, von dass Lehrer dir sagen, also du in Französisch auf mal gar keinen Fall. und heute bringst du irgendwie bei, wie man sich diese Vokabeln mit der richtigen Trickkiste mal eben ganz kurz irgendwo niederschreiben kann, oder wie man einfach in 2 h 2 bis 3 Bücher lest. Also Das machen wir natürlich alle jeden Tag. Das ist total verrückt. Ich finde das richtig gut. Deswegen muss ich das an der Stelle einfach nochmal erwähnen habe. Ganz lieben Dank dafür. und ja, alle Infos zu dir, wie ich vorhin schon sagte. findet man unten in den Shownotes. Connectet euch einfach mit der Lieben Karin. und ja, das, was mir zum Ende immer bleibt, zu sagen, ist, wir sehen uns da draußen total super gerne alle immer im Netz. und wir sehen uns alle spätestens in der nächsten Episode, habt ganz lieben dank Ciao und auf Wiedersehen.

Karin Divorne: Vielen Dank.

Karin Divorne
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