Folge #41
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Ads statt Zufall : Katty Heuer über planbare Sichtbarkeit & warum Werbeanzeien kein Risiko sind

mit Katty Heuer & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Ads statt Zufall : Katty Heuer über planbare Sichtbarkeit & warum Werbeanzeien kein Risiko sind
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Darum geht's

Meta Ads – für viele Unternehmerinnen ein Mysterium. Für Katty Heuer sind sie pure Strategie, Klarheit und Wachstum. Katty ist Meta-Ads- und Funnel-Expertin und liebt Zahlen, die einfach nicht lügen.

Während viele im Social Media Game noch hoffen, dass ein Post viral geht, zeigt sie Unternehmerinnen, wie Sichtbarkeit planbar wird. Denn: Reichweite ist kein Glücksspiel.

In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Ads kein Risiko sind, sondern einer der stärksten Hebel für Wachstum – wenn man versteht, wie das System wirklich funktioniert.

Du erfährst unter anderem:
– warum organische Reichweite alleine oft nicht reicht
– weshalb Ads nur funktionieren, wenn dein Fundament stimmt
– wie du dein Business unabhängig vom Algorithmus machst

Wenn du aufhören willst zu hoffen, dass jemand kauft – und anfangen willst strategisch Kunden zu gewinnen, dann ist diese Folge für dich.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Ads beschleunigen nur, was ein Fundament hat – wenn dein Angebot für die Zielgruppe nicht relevant ist, kann keine Werbeanzeige das wegmachen.
  • Deine höheren Preise kannst du erst authentisch verkaufen, wenn du selbst in diesen Wert hineingewachsen bist – nicht, weil dein Partner drängt.
  • Ohne Tracking weiß Meta nicht, wer sich einträgt, und kann nicht auf Leads optimieren – du bekommst dann automatisch teurere Leadpreise.
  • Rechne mit 15 bis 20 Creatives bei rund 50 Euro Tagesbudget: Nur mit vielen Perspektiven und Hooks hat der Algorithmus die Wahl, was er skaliert.
  • Günstige Leads sind nicht die besten – im Test konvertierten die teuren 9-Euro-Leads zu Kunden, die billigen kauften nach dem Webinar gar nichts.

⏱ Kapitel

00:00Verliebt in die Matrix aus Zahlen: Meta Ads planbar statt dem Algorithmus überlassen
02:50Über eine Kundin reingeschlittert: Wie aus ein bisschen Content nur noch Ads wurden
06:31Von 2 Euro zu 2 Euro: Der Vertrauensaufbau von Meta beim neuen Werbekonto
09:57Familie, Management und alles darunter: Warum das Mittelstandsunternehmen die Augen öffnete
13:11Nach 20 Jahren rausgeekelt: Warum Selbstständigkeit mehr Sicherheit bietet
16:5425 Euro die Stunde: Wie der Preiskampf am Selbstwert nagte
30:26Kein Website, kein Instagram, nur LinkedIn: Wie Empfehlungen das Business trugen
43:47Kein Tracking, keine Optimierung: Warum Meta wissen muss, wer sich einträgt
47:16Drei Creatives reichen nicht mehr: Perspektiven und Hooks nach dem Andromeda-Update
54:37Drei Zielgruppen im Test: Die günstigen Leads konvertierten nicht

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Meta Ad’s – für viele ein Fluch und Segen zugleich oder einfach genau das Buch mit 7 Siegeln. Mein heutiger Gast ist verliebt in die Matrix aus Zahlen, die einfach nicht lügen können. Sie selbst steht für Klarheit. Statt Chaos, für Strategie statt Zufall und für den Mut sein, Business nicht dem Algorithmus zu überlassen, Denn Sichtbarkeit kann planbar gemacht werden als Meta-ads und Funnel-expertin. Zeigt, Sie Unternehmerinnen wie sie das Social Media Game planbar machen, nicht hoffen, dass jemand kauft, sondern wissen, wie Kunden geführt werden. Sie brennt für Ihr Thema und vor allem dafür, dass Frauen ihre Angst vor den Werbeanzeigen verlieren. Bezahlte Reichweite ist kein Risiko, wenn man weiß, was man tut. Sie ist ein richtig guter Hebel für Wachstum, für Skalierung, für echte unternehmerische Freiheit. Wenn du dein Business also nicht mehr dem Zufall überlassen möchtest, sondern eher einer Strategie, dann ist diese Folge genau für dich herzlich willkommen. Kathi: Heuer.

katty: Hi. Vielen lieben Dank. Cooles Intro.

Carolin Zimprich: Ja, super schön, dass du die Zeit gefunden hast. Du hast gerade schon so. Kurz im Vorgespräch gesagt: Du befindest dich aktuell auch überhaupt gar nicht im deutschsprachigen Raum. Du bist aktuell in Jerusalem.

katty: Arsch.

Carolin Zimprich: Es könnte aktuell sein, dass ich vielleicht mal eben kurz hier den Raum verlassen muss. Aufgrund diverser politischer Aktivitäten sollte das so sein. Nicht. und das Schöne ist ja also dein Thema. und dann auch noch zu sagen, Hey, ich befinde mich ja überhaupt gar nicht in örtlicher Nähe oder auch in zeitlicher Nähe zu meinen Kunden. Damit die letztendlich auch wirklich dieses ganze Social-media Game letztendlich verstehen. Die erste Frage an dich: Wie bist du für dich in diesen ganzen Strudel hineingeraten? Wo hast du irgendwann gesehen? Meta-ads? Also, wo die meisten, Ja, einfach echt. Nackenhaare kriegen genau bis nach Jerusalem. Das könnte man sprichwörtlich so sagen, und du hast dich in dieses Thema verliebt. Ich kann es total nachvollziehen, aber wie bist du darauf gestoßen?

katty: und ich weiß gar nicht mehr. Ich glaube, 2.021, 2.020 irgendwie sowas in dem Dreh habe ich mit ihr angefangen zu arbeiten, auch erst eben so ein bisschen content, ein bisschen hier und dort. und da war bei ihr, nämlich das Thema. Sie wollte eben gerne das in Ihrem Team machen. Sie wollte das nicht mehr auf eine Agentur setzen, weil Sie halt einfach nicht wirklich zufrieden damit war mit den Ergebnissen, die sie da bekommen hat. und genau dann war sie einfach so. Kathi, Hast du nicht mehr Lust, dich da so ein bisschen einzuarbeiten, und dann war ich halt grundsätzlich erst mal nicht abgeneigt, davon weil so dieses Thema Zahlen liegt, mir einfach so grundsätzlich. Aber deswegen, also das war auch so, warum ich dann damit so mich so verliebt habe. Weil es eben so diese Kombination ist aus Zahlen. Es sagt mir halt wirklich direkt, was funktioniert und was nicht. Aber auch Kreativität. Also, du musst ja doch schon sehr viel Kreativität mit einbringen. und das fand ich halt. Also, die Kombination ist für mich einfach Mega Cool, genau, aber durch sie bin ich tatsächlich da so da so reingeschlittert? Sag ich mal, und ja, dann, so wie man das irgendwie so typisch gemacht hat mit. Man guckt sich irgendwie allen tausende Videos an. und hier und dort und jenes Du machst da ich. Wie sieht es aus, hättest du nicht irgendwie auch Lust bei mir, das zu machen. und ja, so ist das dann halt immer mehr und mehr und mehr gewachsen, dass ich irgendwann komplett nur noch Ads gemacht habe, also gar nichts mehr anderes im Content oder im Marketingbereich.

Carolin Zimprich: und so landet man dann im Dschungel vom Werbeanzeigen Manager, wo so manch einer wirklich den eigenen Laptop gerne mal aus dem Fenster schmeißen wollen würde. Ich denke mir auch immer, Ach, mein Gott, kennst du ein System, Kennst du alle? Es ist auch. Es ist doch nur eine Tabelle, Da steht auch alles drin.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Also für meine Optik auch alles total schön aufgeräumt. Aber ich kann auch trotzdem so manchen verstehen, der einfach echt Mega verzweifelt, weil es einfach so krass komplex ist, weil man einfach so Mega viele Möglichkeiten hat, da einfach an den einzelnen Schröppchen zu drehen und hä und wenn das ordentlich richtig schön eingespielt ist, und wenn einfach so diese Gesamtsynthese passt, also zu dem Produkt, was verkauft wird zu demjenigen, der das Ganze verkauft, zu dem Text, zum Creation, zur Headline, einfach zu allem Möglichen, was zu so einer Werbeanzeige Dazu gehört, dann kann das Leben echt total easy werden. Weil man so dieses Social-media Hamsterrad ein wenig verlassen kann.

katty: Das aber genau. Es gibt ja einfach Planbarkeit. Ich glaube, die meisten im Social Media haben es einfach schwer. und gerade auch wenn man so ein kleiner Account ist. Ich glaube, jeder, der irgendwie mal angefangen hat mit Social Media und einen Account erstellt hat, weiß, wie anstrengend das ist, wie lange das dauert, dass man da Follower aufbaut, dass man da Leute in seine E-mail-liste bekommt, dass das irgendwie wächst, und das beschleunigt natürlich Ads. Aber auch wiederum Ads können nur etwas beschleunigen, was auch ein Fundament hat. Also was irgendwie eine Basis hat. Wenn ich draufgucke und sehe, das Angebot ist einfach überhaupt nicht relevant für meine Zielgruppe oder? Ja, irgendwas in diesem ganzen stimmt nicht. Dann können auch die Ads das nicht wegmachen.

Carolin Zimprich: Genau. und dann fangen wir an, richtig ordentlich viel Geld zu verbrennen. Ich Find’s mal total witzig, Wenn man so einen komplett neuen Werbeaccount quasi aufbaut und du dich irgendwie gefühlt, tagtäglich von 2€ zu 2€ hangelst. um überhaupt da Geld ausgeben zu dürfen. Das ist immer so. Okay. Meta. Dürfen wir bitte, das wäre total.

katty: Die Kunden immer fragen. Warum buchen die denn jetzt immer 2€ ab? 4€ Kann man das nicht irgendwie ändern. Nein, das tut mir leid, das kann man wirklich nicht ändern. Das ist einfach. Dieser Vertrauensaufbau von Meta, Der Gucken muss, bezahlst du halt auch wirklich und kannst du kleinere Summen zahlen, und umso größer. Also wirbst umso größer werden, die. die sie dann abbuchen. Aber ja, Das kann man tatsächlich nicht beeinflussen.

Carolin Zimprich: Dass das dauert und dauert. und dann hast du hinterher so einen Stapel Belege in einem Ordner, wo du denkst, so. Ja, die Buchhaltung freut sich.

katty: Genau.

Carolin Zimprich: Zum Buchen, Jo.

katty: Ja absolut absolut. Deswegen ist es halt auch so. Wenn man also, ich habe halt auch eben dann Kunden, die so 20 000, 30 000€ Ad-budget im Monat haben. Wenn man da mit dem neuen Werberkonto anfangen würde, dann bist du halt echt, also am Anfang, erst mal. Gott.

Carolin Zimprich: Schwimmst du in Papier. Also, zum Glück haben wir mittlerweile, oder ich hoffe es zumindest.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Eine digitale Buchhaltung haben. Wer das nicht tut, der würde wirklich echt in Papier ertrinken. Aber es ist einfach ein super spannendes Thema. Wie bist du denn grundsätzlich so in diesem ganzen Online-game gelandet? Also, 2.019, ging deine Reise selbstständig. Los. Was hast du da vorgemacht?

katty: Ich.

Carolin Zimprich: Das sind wir im online Game alle nicht so.

katty: 18 ist und aus der Schule kommt, irgendwie direkt weiß. Also das finde ich immer sehr bewundernswert, wenn man das schon direkt weiß, was man da eigentlich machen möchte. Also mit 18, 19, Ich hatte nicht so möglichen Plan eine schulische Ausbildung gemacht in Richtung Sportmanagement. Da war aber auch schon relativ viel Marketing mit dabei, hatte aber gemerkt. Okay, Sportmanagement. Ich liebe es, Sport zu machen, aber In dem Bereich ist es sehr, sehr schwierig, Fuß zu fassen, weil du halt eben die Leute hast, die im Verein gespielt haben, die dann irgendwann rauswachsen und sagen: Okay, jetzt mach ich mal noch einen Bachelor und jetzt bin ich halt im Management drin und da kommst du als jemand von Außenstehen gar nicht so wirklich rein. und ich hatte halt auch damit keinen offiziellen Bachelorabschluss oder Masterabschluss oder irgendwie sowas. und hatte mich dann entschieden. Also war dann für diese Ausbildung ein Dreivierteljahr in Australien und konnte dann eben von dieser Ausbildung her eine Partneruni in Holland nutzen, um meinen Bachelor noch zu machen und verkürzt zu machen. und dadurch, dass ich dann in Australien war und ja, das Englisch irgendwie doch relativ gut. Dann war habe ich dann gesagt: Okay, ich möchte auch gar nicht mehr auf Deutsch studieren. Wenn, dann Dann möchte ich doch auf Englisch studieren. und dann war es eben so. Okay, über Holland eine gute Alternative. da zu studieren, besser noch zu machen. Dann habe ich da 2 Jahre lang auch noch mal ein bisschen gewechselt. Also habe in Richtung Tourismusmarketing meinen Wäscher gemacht und bin dann danach in einem mittelständischen Unternehmen in Deutschland gelandet, im Event und Kommunikationsbereich und habe halt da 2 Jahre gearbeitet, war auch wirklich ein. Sehr, sehr. Also, ich will es nicht missen, aber es war halt auch etwas, was mir dann die Augen also wirklich die Augen geöffnet hat und gesagt, das ist nichts für mich in so einem mittelständischen Unternehmen. wo es auch noch. Also, es war wirklich auch dieses ganz, ganz klassische. Ich habe ein Familienunternehmen. Also, es war früher ein Familienunternehmen. Es ist jetzt noch Familieneigentümer, aber es ist managementgeführt. und dann hattest du wirklich diese Familie, Management und alles darunter, diese komplette Hierarchie. und das hat mich wahnsinnig gemacht, dass man halt wirklich irgendwie gedacht hat. Also das Management ist immer völlig ausgerastet, wenn die Familie kam, so zweimal im Jahr. und dann natürlich ist das dann auch auf unsere Abteilungen runtergeleitet worden usw. Die Kochen, doch alle, auch nur mit Wasser, das fand ich ja ganz ganz anstrengend. und dann habe ich irgendwie gesagt, So, okay, wisst ihr, was ich habe? 2 Jahre hatte ich halt meinen Vertrag, der ist dann ausgelaufen. Also das war dann der Punkt, wo verlängern oder auslaufen lassen. und da habe ich dann gesagt, So, Okay, 2 Jahre waren schön hier, aber ich wage jetzt den Sprung in die Selbstständigkeit. Ich glaube, das ist eher was für mich und bin in dem gleichen Zuge. Also habe mich selbstständig gemacht und bin in dem gleichen Zug auch nach Israel gegangen, 2.019, Also, es war eigentlich schon geplant, ein Jahr. Ich hatte ein Jahresvisum war also eigentlich nur geplant, Jahre zu bleiben. Aber in dem Jahr habe ich dann halt meinen jetzigen Mann kennengelernt und ja, die gibt es bald immer noch hier.

Carolin Zimprich: Wie das Leben so spielt, kommt man.

katty: Nicht.

Carolin Zimprich: Von A nach B. und es passieren Dinge, wo man vorher einfach gar nicht gewusst hätte, dass das passieren kann. Also sprich in dem Unternehmen, wo du vorher warst, Da war quasi Stimmung in der Hütte. wo du für dich energetisch gesagt hast. Ey, Das geht einfach. Das geht nicht. Das kann ich so einfach über der Job ist cool, Aber die Art und Weise, das Wertesystem und Das ist, was was ich bei ganz vielen beobachte. und das ist auch mein Weg. Ich habe mir.

katty: Nach.

Carolin Zimprich: Fußabtreter sind, dann ist das einfach nicht geil. und so war auch das mein Weg in 2.006 zu sagen, hey, ja, dann irgendwie, ohne mich. Ich komme schon irgendwie alleine klar, wahrscheinlich, und von daher finde ich das immer total interessant, so die Beweggründe dahinter mal zu erfahren. Warum? Also, weil ich sag mal so dieses große Kollektiv da draußen sagt Ja, immer, hey, bisschen Sicherheit, such dir einen guten Job und so für ein gutes Leben. Die Frage ist da ja auch immer Hä: Was ist sicher? und wenn ich mich an so einem Ort, so wie du es gerade beschrieben hast, wenn ich mich da halt nicht sicher fühle. Also, ich finde, das ist ein total wichtiger Aspekt, dass ich ja da, wo ich arbeite, muss ich mich ja auch sicher fühlen, Wenn ich aber immer ja, diese Unsicherheit habe von. Okay, wer kommt nachher zum Besuch? und welches Meeting haben wir dann? und mit welcher Stimmung gehen wir dann alle hier wieder irgendwie durch die Fluretage. Das hat mit Sicherheit ja auch wenig zu tun. Also das Einzige, was einfach sicher ist, ist irgendwie die Knete am Ende des Monats. Aber ich glaube, das ist es dann auch.

katty: Das war tatsächlich auch so ein Vorfall. Also nicht, der mich jetzt dazu bewegt hat, aber die nicht einfach auch mitbekommen habe, dass eine Kollegin von mir, die über 20 Jahre in diesem Unternehmen war und wir einfach einen Chefwechsel hatten, und die die Person, die dann reinkam, aus irgendeinem Grund diese meine Kollegin nicht mehr da haben wollte und versucht hat, wirklich sie nach 20 Jahren, und Sie war völlig überrascht. Aus diesem Unternehmen zu schmeißen, war natürlich nicht so einfach mit Gewerkschaften usw. Hast Du natürlich irgendwo eine Sicherheit. Aber dann willst du da ja auch eigentlich nicht mehr in dieser Abteilung arbeiten. Wenn du weißt, dass die Person dich eigentlich rausschmeißen will also und das zu dieser Sicherheit. Ich mittlerweile habe diesen Standpunkt, dass meine Selbstständigkeit eigentlich viel mehr Sicherheit bietet, weil ich es in der Hand habe zu sehen, Wo geht es hin? und was kann ich tun? und ich bin nicht davon abhängig, ob mir jemand noch einen Vertrag gibt oder nicht.

Carolin Zimprich: Man hat den Hebel selbst einfach wirklich in der Hand.

katty: Ja, aber ich kann.

Carolin Zimprich: Immer dahin gehen, wo man gewollt ist und wo man gewertschätzt wird. Das.

katty: Ja klar.

Carolin Zimprich: Also, es ist ja ein kleiner Teil von dem, und dann finde ich es aber trotzdem beachtlich zu sagen, Hey, bis hier noch nicht weiter. und jetzt gehen wir hier mal ganz andere Wege, die absolut ungepflastert sind, wo wahrscheinlich noch nicht mal irgendwie vorher einer hergetrampelt ist.

katty: Ich.

Carolin Zimprich: Steinig. Wie war dein Anfang? Also dieses Gefühl von. Okay, ich verlasse euch. Ich mache jetzt mein eigenes Ding, ist bei den meisten so dieser innerliche Reichsparteitag. Man fühlt sich richtig stark und wie ging es dann los? Was hat dieser Zug dann alles so für dich bereitgehalten?

katty: Weil ich in diesem Job davor einfach auch extrem viel. Also, ich habe wirklich sehr, sehr viele Überstunden gemacht. Ich bin rausgegangen aus dem Job und hatte, glaube ich sogar noch 2 Monate, wo die mich bezahlt haben, einfach weil ich so viele Überstunden hatte. und da war ich halt irgendwie in dem Moment, wo ich sage. Okay, ich starte das jetzt hier alles mal ein bisschen gechillt und plus, Ich bin ja auch noch nach Israel gegangen in dem gleichen Zuge. Also, so das Datum von, ich mache mich selbstständig, und ich fliege nach Israel hat sich eigentlich überschnitten. und deswegen war ich dann erst mal so ein bisschen. Okay, wir machen das mal ein bisschen langsam, und ja, hab dann irgendwie so über über mehr oder weniger über verschiedene Personen, die ich kannte, dann mal hier. Was gemacht, dann mal da was gemacht. und so kam das dann eigentlich so ein bisschen auch so, ja, klassisch. Sag ich mal, wie es irgendwie früher war, sodass man in irgendwelchen Gruppen waren, oder dass man dann irgendwo irgendwie dann doch mal so ein bisschen sichtbar wurde? Ich: Ja, wenn du so anfängst geht das so, und du verdienst auch schon, was. Aber du bist wirklich in diesem Preis. Also, in dieser Preiswettbewerb, also, dass sie halt versuchen. Also, ich habe angefangen mit 25€ die Stunde. und das ist jetzt heutzutage undenkbar für mich, dass man sagt, Gott, 25€ die Stunde völlig bekloppt. Aber es war eben genau das. Du bist halt unerfahren in dem Sinne, dass du Halt unerfahren in deiner Selbstständigkeit bist. Du hast noch nicht großartig Irgendwie Projekte, die du in der Selbstständigkeit vorweisen kannst. und dann kommt jemand, sagt: Ja, ich würde dir ja was geben, aber nur für den und den Preis. und dann lässt du dich natürlich erst mal drauf ein. und das war also, das war lange etwas, wo ich auch selber dann so in dem also, wo ich jetzt rückwirkend gemerkt habe, Es ist selber etwas, was in deinem Selbstwert einfach irgendwann lernen musst, in deiner Selbstständigkeit, dass du irgendwann sagst, so Nee für 25€ oder auch für 35€ die Stunde. Was ich ganz lange dann auch gemacht habe. Das kannst du einfach nicht. Also, das bist du einfach nicht mehr nicht wert. Also das ja und klar, mit der, und das hat mir früher auch immer alle gesagt: Wenn du halt nicht mehr in einer Expertise positionierst, dann wird das auch einfacher. Dann kannst du das auch mehr verlangen usw. und ich hatte da aber noch nicht das, wo ich gesagt habe, das ist meins und habe dann sozusagen erst mal irgendwie so diese ganze Bandbreite von Marketing und Kommunikation, wo ich ja herkam, angeboten und hatte damit aber eben nicht diesen einen Standpunkt. und als es sich dann mit Metads so entwickelt hat, wurde das natürlich alles viel einfacher, und es wurde auch viel einfacher mit. Ich kann jetzt meine höheren Preise nennen und die Leute diskutieren halt nicht mehr darüber, und sie glauben jetzt mittlerweile, aber das ist ja dann auch so ein Wachstum von Ich wachse da selber rein. Ich habe dann auch ganz oft so. Mein Mann hat ganz oft gesagt: Du musst jetzt mal eine Reise. ja, ich weiß, aber ich muss da ja selber reinwachsen. Ich kann ja nicht etwas. Also ich weiß, dass ich das tun muss, aber ich kann das nicht authentisch verkaufen, wenn ich da selber nicht drin bin. Also wenn ich da selber nicht reingewachsen bin, dass das jetzt mein Wert ist, den ich jetzt nennen darf. und das finde ich, ist halt so spannend, auch in der Selbstständigkeit, dass es nicht also, dass es extrem viel mit deiner eigenen Persönlichkeit zu tun hat.

Carolin Zimprich: Ja, ich glaube, wenn man sich selbstständig macht, ist das reine Persönlichkeitsentwicklung. Also, ich glaube also, ohne den geht es irgendwie gar nicht. Oder man schmeißt einfach hinter das Handtuch, weil man einfach so mit diesen ganzen emotionalen Wellen, die da auf einen Zurasen einfach irgendwann gar nicht mehr klarkommt. und so viel zum Thema Sicherheit, wo viele dann sagen: och nee, das möchte ich einfach gar nicht haben, und diesen ganzen Stress und dieses Auf und Ab: und so, dieses Ja ja, und alles. Also ich glaube, alles hat einfach für und wider. Alles hat immer pro und Contra. Das eine ist, für was gut und für das andere wieder schlecht und gestern noch ein lustiges Reel gesehen. Hier nur Young ist einfach ständig im Wechsel. Das ist einfach wie so eine Drehscheibe. Ja.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Das ist total spannend. Spannend finde ich auch, dass ganz viele bei diesem Thema Positionierung, was mache ich denn eigentlich? Was ist mein unwiderstehliches Angebot? Ich glaube, da haben wir alle so richtig schöne Bleischuhe irgendwie am Anfang an unseren Füßen gehabt. Was stand denn bei dir bei Linkedin. Also, ich bin jetzt selbstständig. Was stand noch drauf.

katty: gute Frage, ich weiß es gar nicht mehr so richtig. Aber es war Auf jeden Fall richtete sich das so an Marketingkommunikation. Ich glaube auch so auch teilweise ein bisschen Live-marketing. Also was ja eben im Event-bereich, was ich auch aus dem Eventbereich komme, also in der Firma ja auch viele Events gemacht habe, Live-marketing gemacht habe. Das stand da glaube ich noch. Aber ich glaube auch sowas wie Social Media Marketing und gute Frage. Also ja, es war irgendwie so gefühlt, alles.

Carolin Zimprich: Der bekannte Bauchladen.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Oder die allseits beliebte Frage auf irgendwelchem Netzwerktreffen. und was machst du so.

katty: Genau. und das wäre dann immer so. Ja, ich arbeite im Bereich Marketing zu. und aber, sagen wir mal, Social Media. Ich habe teilweise auch, wo ich noch im Meta-bereich oder wo ich schon sehr viel Metabereich gemacht habe, habe ich teilweise für vereinzelte Kunden auch Social Media gemacht, wo ich jetzt sagen würde, es ist nicht mein. Also, es ist grundsätzlich nicht das, womit ich rausgehe. Aber Social Media unterscheidet sich dann doch wieder nicht so sehr von Meta. Also, ich habe eine. Also, ich habe eine Ahnung davon. Ich habe eine Expertise davon. Ich könnte das wahrscheinlich machen und anbieten, aber es ist nicht das, was ich eigentlich machen möchte. Deswegen biete ich es nicht an, sozusagen aber klar. Wie gesagt, ich habe viele Kunden, wo ich das einfach gemacht habe, weil ich schon so lange mit denen zusammengearbeitet habe, weil die gesagt haben, Hey, du kennst mich am besten. Du weißt am besten, wie ich spreche, wie ich auftrete, bevor ich jetzt hier irgendwann anders einarbeite. könntest du das nicht übernehmen?

Carolin Zimprich: So das bitte für mich.

katty: Machen.

Carolin Zimprich: und das ist ja auch das Ding, und ich glaube, das dürfen im Social Media Game noch viel, viel mehr Menschen verstehen, hängen ein Schild nach draußen. Also, entweder bist du der Allgemeinmediziner, der Zahnarzt oder der Lungenfacharzt. Also hänge da ein Schild dran dass man verstehen kann, Hey, was ist es und was du dann danach machst. Also was nach der Bezahlschranke passiert ist sowas von richtig schön sau Egal, weil, dann hast du einfach alle Möglichkeiten und kannst den kompletten Werkzeugkoffer samt der kompletten Klaviatur auspacken.

katty: Kann sein.

Carolin Zimprich: Unter.

katty: Nicht mehr wohl.

Carolin Zimprich: Wir eigentlich irgendwie da waren total spannend. und so hast du einfach die Möglichkeit, wirklich an den Punkten wirklich Sinn zu stiften. und ich finde, das ist im Verkaufen Auch glaube ich, für ganz viele da draußen, so ich will da nichts verkaufen und so, Nee. Es geht ja um Sinn Stiften. Es geht immer so. Ein Vertrag ist immer Win-win. Beide haben immer einen Vorteil. Der eine hat das Produkt, mit dem er cooler leben kann oder was es auch immer für ihn tut, und der andere hat das Geld und dieses Ding von Verkauf einfach da draußen an die Menschen, das, was sie wirklich wollen. und mach hinterher das mit Ihnen, was sie wirklich brauchen. und dann haben einfach alle Geile Ergebnisse.

katty: Ja, ja, das stimmt ja, Aber ich glaube, das ist für viele, gerade wenn man am Anfang steht, einfach auch noch sehr schwer.

Carolin Zimprich: Ich habe doch so viel zu bieten.

katty: Ich.

Carolin Zimprich: Habe. Gestern auf Facebook habe ich mal die Frage gestellt: Bist du ein Experte oder ein Omnipanther. und da streiten sich in den Kommentaren gerade auch die Geister, und da sieht man einfach genau diese Frage, dieses so. Nein, aber ich kann mich doch nicht auf 1 reduzieren. Ich bin doch so viel mehr. und wenn ich das alles wegnehme, was bleibt dann von mir, über.

katty: und.

Carolin Zimprich: Dieses festlegen und sich im Marketing auf eine Sache zu reduzieren, ist, glaube ich somit, die schwierigste Disziplin in diesem kompletten Game.

katty: Ja ja absolut.

Carolin Zimprich: Ja total. Das ist ja auch so, und man lernt ja auch dazu. Das ist ja auch dieses. Das ist Ja, für mich, wo ich angefangen habe, war irgendwie so spezifisch Meta-ads. Also wirklich, nur, ich gucke auf die Ads. Ich gucke auf den Text in den Ads. Ich gucke auf den Ad-manager und alles Mögliche. und irgendwann weitet sich das aber aus, wo du merkst, so okay? Die Ads bringen Halt auch. Also, wenn die Landingpage nicht konvertiert, dann können die Ads auch nicht so viel machen. Also gucke ich mir auch die Landingpage an.

katty: Wenn die E-bels danach nicht konvertieren, dann bringen die Ads auch nichts so viel, weil, dann habe ich zwar Lease, aber habe ich keine Kunden. Also gucke mir auch die E-mails an. und so entwickelt sich das ja natürlich auch nochmal weiter, dass du sagst. Okay, am Anfang war meine Expertise dort. Aber ich habe gemerkt, Für meine Kunden bringt es halt viel, viel mehr. wenn ich auch das, und das und das mir noch anschaue. und dann entwickelst du da ja auch irgendwann eine Expertise mit. und dann entwickelt sich das natürlich auch weiter von deinem Anfangsangebot, wo du jetzt irgendwie sagst, wo ich in meinem Beispiel gesagt habe. Okay, ist das jetzt nur Meta Ads bin ich jetzt mittlerweile bei Metads und der Funnel dahinter, weil für mich das mittlerweile zusammengehört, weil es eben nichts bringt, wenn ich nur ganz viele Leads, habe aber keine Kunden.

Carolin Zimprich: Yes. und das ist auch einfach ein Ding, was ganz viele verstehen können. Genauso wie Follower sind halt auch keine Kunden. Es ist total toll, sich Follower aufzubauen. Ja, aber wenn dir alle nur am Straßenrand zujubeln, aber dir keiner einfach so mal freiwillig das Geld geben will, dann bringt das alles irgendwie herzlich wenig. Was.

katty: Haben.

Carolin Zimprich: du bist aber rein mit der Expertise. Social Media Ads draußen sichtbar.

katty: und genau. Also, grundsätzlich war es immer Meta, Ads. und jetzt, mittlerweile dreht es sich so ein bisschen zu Meta Ads und Funnel dahinter, weil, wie gesagt, es ist einfach so. Es ist ganz schön, wenn ich ganz viele günstige Leads für meine Kunden reinbringe. Aber wenn die das dann nicht schaffen, die danach zu konvertieren, dann sind die auch frustriert.

Carolin Zimprich: Ja. ja.

katty: und deswegen ist es irgendwann dann auch, sodass ich gesagt habe, Okay, dann lass mich doch mal die Landing Page angucken? Okay, dann, was hast du da für E-mails danach? Was machst du an Marketing Danach? Vor allem ja, auch gerade wenn es jetzt irgendwie so um live-webinare geht. Wie kriegen wir die Show raid, hoch? Wie kommentieren die Leute danach? Was brauchen wir? Was müssen wir anbieten? Reicht es. Wenn wir denen direkt das Produkt anbieten, müssen wir noch einen Calls anbieten. Wie bauen wir die Calls auf usw. und so fort. Also irgendwann, ich hatte eine ganze Zeit lang eine Hundetrainerin als Kundin im spirituellen Bereich, die Stina im Gesundheitsbereich. Also, du hast halt. Man hat irgendwann eben eine relativ große Bandbreite und kann aber dann über die Branchen hinaus sehen. Okay, was funktioniert denn also was funktioniert denn sozusagen branchenunabhängig, und das kann ich natürlich dann auch wieder auf Kunden aus den anderen Branchen anwenden.

Carolin Zimprich: Wo du gerade Stine erwähnt hast, an dieser Stelle einen ganz ganz lieben Gruß nach Hamburg. Also ich find, wenn so ein Name fällt und.

katty: Die.

Carolin Zimprich: Das.

katty: Du.

Carolin Zimprich: Stina ist.

katty: Ich.

Carolin Zimprich: Aber das ist ja das Witzige, dass man durch seine eigenen Kunden wiederum an andere Themen kommt. genau um.

katty: Mega empfangen.

Carolin Zimprich: Zurück.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Deiner Positionierung. Also, du hast wirklich für dich gemerkt. Okay, ich streiche den Bauchladen Einfach mal weg. Ich geh wirklich mal mit einer Sache nach draußen und merke. Dann ach krass, das ist ein Hebel. Da habe ich plötzlich Einfluss drauf. Was hat das, wenn du mal zurückguckst innerhalb von so einem Zeitraum. Was würdest du sagen? Wie lange hat das gedauert, dass du für dich einen Effekt gemerkt hast?

katty: Zu Personen zu Kunden, mit denen ich in Kontakt bin. Aber ich hatte immer noch keine Webseite. Ich hatte immer noch keinen Instagram-account. Ich hatte immer noch nur mein Linkedin-profil. und das war’s. und das ging dann aber relativ schnell, dass eben der eine Kunde dann mit einem anderen Kunden oder mit einem anderen Person gesprochen hat und so das sich über über Empfehlungen tatsächlich sehr, sehr schnell. Dann kam, dass die Leute auf mich zugekommen sind und gesagt haben, ich habe den Kontakt von. und ich habe gehört, du Machst, Meta, Ads usw. und so fort. und dann habe ich irgendwann. Ich glaube, das war auch echt, Erst vor. das muss so 3 Jahre oder so erst hergestellt sein, dass ich dann irgendwann sage, Okay, vielleicht sollte ich erst mal wenigstens ein Instagram-profil haben. Wenn ich schon keine Webseite habe, sollte ich vielleicht mal irgendwo irgendwas machen. und dann habe ich Halt dieses Instagram-profil aufgemacht. und da spezifisch auch nur über Ads gesprochen. und dann hat man einfach den Effekt gesehen, dass ich dann eben die Leute wirklich auch aufs Profil schicken konnte und wenigstens sagen konnte. So, hier, da siehst du schon mal. worum es geht, was ich mache. Ja. und das ist also Mittler. Ich habe immer noch keine klassische Webseite, also keine klassische. Das bin ich. und das mache ich, sondern es gibt eine Seite von meinem Online-kurs und es gibt eine Seite von meinem Freebe, aber das bisher war es halt, was ich so gerade aufgebaut habe. Aber die Leute kommen wirklich einfach. Über. Also, ich habe das Gefühl, dieses Metathema ist so stark. dass die Leute wirklich nachfragen bei anderen Leuten so. Okay, Kennst du jemanden da. Kennst du jemanden da? Kennst du jemanden da? und dann wirst du halt ganz schnell. Kommst du da in diesen Topf rein. in.

Carolin Zimprich: Wir haben ja leider alle einfach nur diese lustigen 24 h, die wir irgendwie versuchen, mit den ganzen Terminen letztendlich zu bestücken. und ich mag auch zu bezweifeln, dass die meisten ich sehe da draußen immer zwischendurch so schöne Werbeanzeigen, wie ja, ich will, ausgebucht sein. und so wo ich denke, das bezweifle ich. Du wünschst dir natürlich. dass du gut zu tun hast und dass du einen guten Verdienst hast, und eigentlich wünschst du dir Freiheit, Unabhängigkeit und wirklich die Kontrolle über dein eigenes Leben aber ausgebucht zu sein. ständig einen immer klatschvollen Terminkalender von früh bis spät, das will niemand. und ich finde das so spannend, das von außen so zu beobachten, die Rennen da alle hinterher, wo ich sage: Nee, Ihr rennt einer Illusion hinterher, die ihr gar nicht haben wollt. Das, was du haben willst, ist ein System, was dich entlastet. aber du willst nicht ausgebucht sein. Du willst vielleicht einen Kurs anbieten und willst davon alle Tickets weghaben. Ok, ja.

katty: Für das.

Carolin Zimprich: Aus dem kommt man dann einfach total schwer raus.

katty: Ja ja absolut.

Carolin Zimprich: Was super ist. Keine Frage. Also ich denke auch gerade jetzt so im Ki Zeitalter. gerade der Bezug mehr zu Menschen. Es wird einfach noch mehr werden. Ki bleibt. Ki ist nicht wegzudenken. Ki wird einfach, sich in den nächsten Jahren explosionsartig in unser Leben reinkatapultieren. und ich glaube, genau aus dem Grund sind wir einfach froh über direkten menschlichen Support. Also, ich meine, es sind ja heute schon genug Menschen laut Umfragen wirklich einsam.

katty: Also. Von daher bin ich auf die Entwicklung mal total gespannt. Wo ich noch darauf zurückkommen wollte, ist die Webseite, die du vorhin erwähnt hast, die du nicht hast.

Carolin Zimprich: Die du ja aber auch einfach nicht brauchst. und ich glaube, das ist auch ein Ding. Was viele da draußen verstehen dürfen. Habe ich ein reines Ich sag mal. Social Media auftritt, auch so professionell auftauche, dass ich das Vertrauen der Leute einfach auf den ersten Blick also innerhalb der ersten 2 s habe, dass die sagen: ja, ist interessant, weil sonst Swipe so dieser Tinder-effekt.

katty: Weg.

Carolin Zimprich: Den haben wir auch bei Webseiten. Also auch wer da mal so auf sein Scrollverhalten guckt, wie lange wir uns mit einer Internet. Also finden wir nicht sofort die Möglichkeit, da anzurufen, die anzuschreiben. Wie auch immer, machen wir das Ding zu, und dann hat sich das erledigt. Also von daher entspann dich. Das ist ja voll. Egal, ob du das hast oder nicht hast. und ich finde, Das ist eine total schöne Erkenntnis zu sehen, brauche ich ja nicht. Also, es macht Sinn, dass wenn man eine Person googelt, dass sie dann auch einfach da ist und dass das nicht wie so ein Phantom ist, Was.

katty: Der.

Carolin Zimprich: Also auch das schafft Vertrauen.

katty: und.

Carolin Zimprich: Aber nicht. Jeder braucht einfach eine komplette Webseite. Mit allem Schnick und Schnack kostet meistens einfach viel zu viel Geld. und ich glaube, auch da verheddern sich total viele, weil sie glauben, ich brauche jetzt noch ein Logo. Ich brauche jetzt noch eine Webseite. Ich muss mir nochmal 5 Jahre Gedanken über meine Farben machen. Ja, deine guten Fotos.

katty: Ich absolut total. Ja, und das ist ja auch dieses. Also, das merke ich halt im Meta-bereich auch immer oder im Metaits-bereich ist es dann immer dieses Jahr. Aber ich habe ja dies noch nicht, und ich habe ja jenes noch nicht, und ich mache noch nicht den Umsatz und dies und jenes. du brauchst nur eine Landing Page zu deinem Freebe, egal was du anderes sonst noch machst. Das war ja auch genau das, was ich gemacht habe. Das erste, was ich gemacht habe, war also die erste Seite, die ich gebaut habe, war die Freebie-seite und die Lieferung ganz lange, ohne dass ich irgendwas anderes hatte, Aber genau das eben bringt ja dann, dass ich darauf Ads schalten kann und dass ich dann damit meine Liste füllen kann. und das wiederum bringt mich ja dann dazu, dass ich Kunden bekomme.

Carolin Zimprich: Ja, genau das ist so. Also man muss wirklich genau hingucken, was ist das, was ich gerade wirklich brauche, ohne mich in irgendwelchen Klamotten zu verheddern, die mich zwar schön beschäftigt, halten aber am Ende des Tages irgendwie keine Kohle in die Kasse spülen. und ich glaube, da brauchen viel mehr, Support einfach auch noch, Um das aussortieren zu können. Um das einfach wirklich zu sehen. So dieses wie Aschenbrödel. So, dieses gute gute Körner, schlechte Körner. Was kommt nach rechts. Was kommt nach links? Was kann davon irgendwie weg? Was haben wir niemals gebraucht? Auch das finde ich ganz spannend, so an Tools und so, wo man einfach sagen kann, So, ja, das ist schön, dass du das alles hast. Du brauchst da gar nichts von.

katty: Ja, wie.

Carolin Zimprich: Erschlagen, Sind deine Kunden so von Tools und Co.

katty: Ja teilweise auch. Also es kommen, je nachdem, wo Sie gerade stehen, Viele, die natürlich jetzt schon jahrelang dabei sind. Die haben natürlich auch irgendwo so ihre Tools. und das ist so ein bisschen eingesessen. und das ist jetzt nicht mehr ganz so dramatisch. Aber alle, die so neu anfangen haben Provider haben und einmal eine Plattform, also einmal eine Webseite und einmal dies und einmal jenes. und Wo kann ich verkaufen? Also das schon, gerade auch, weil es ja auch so viel geworden ist mit diesen ganzen Tools. und weil man nicht mal so gar nicht mehr so den Einblick hat von Wegen. Was brauche ich denn alles? und was kann das Tool und was kann das Tool nicht und brauche ich dann da noch was anderes zu, oder brauche ich das nicht? Da sind schon also viele, die gerade wirklich anfangen oder gerade anfangen, eben dieses ganze automatische aufzubauen. Das ist nicht Anfang von wegen Ihrem Business, sondern die haben vielleicht ganz viel schon im 1 zu 1 Coaching gemacht oder im Gruppencoaching gemacht, aber Sie haben noch nicht wirklich dieses. und das wollen Sie anfangen. und dann sind Sie wirklich so dieses. Okay, Was nutze ich denn jetzt eigentlich? Weil da gibt es irgendwie 1.000 Tools auf dem Markt.

Carolin Zimprich: Das frei aus dem Kopf. weil es ist ja ganz oft so. Wenn Menschen anfangen selber strukturiert zu denken laufen, die sofort irgendwie gegen eine Wand und kommen nicht mehr weiter. Wenn Sie aber so in Brainstorming mal so ihren ganzen Arbeits Alltag einfach Mal beschreiben, und vielleicht mit den Programmen, wo sie arbeiten, oder wenn Sie überlegen, ob Sie ein Crm anschaffen oder so einfach so, dieses Hey, was soll es denn können? Also welche Raffinessen hätte ich denn vielleicht gerne? Oder wie arbeite ich gerade. dann würde ich mir das Ganze transkribieren lassen, das einmal durch Chatty schicken. Einfach mit der Lieben. Bitte, hey, macht mir doch mal eine Liste an Anwendungsspezifikationen. Also, wenn ich jetzt nach dem Tool Ausschau halte. Wo muss ich denn gucken, ob dieses Tool das kann oder nicht, kann, weil die Tools da draußen sprechen? Ja, nun mal auch in Fachjargon und der ein oder andere denkt sich dann so? Okay, da steht jetzt. Das ist es, denn das, was ich jetzt auch wirklich brauche, die Versprechen mir Funnel. Aber ich wollte eine Automation. Ist das jetzt das Gleiche, und da streiten sich ja dann im Prinzip diese unterschiedlichen Wissenslager in dem Moment. und von daher ist das vielleicht auch für den einen oder anderen echt eine ganz gute Hilfe, sich erst mal so eine Voice aufzusprechen. um dann in dieses Chaos, was da im Hintergrund einfach ist, da erst mal wirklich so eine richtig schöne Struktur, so eine schöne Gliederung reinzukriegen, um dann wirklich zu merken? ja, krass, jetzt weiß ich sogar, nach welchem Tool ich ausfallraten muss. damit das nicht so eine Mega Box wird, die man hinterher hat.

katty: Ja, das stimmt absolut. Die. Das ist bei den meisten einfach nicht da. und ich glaube, je nachdem, vielleicht, wenn man noch mal sagen würde, in seinem Workflow. Ja. Ich möchte gerne mit Meta Ads anfangen. Vielleicht hat dann Chatgpt das so ein bisschen auf dem Schirm, dass man sagen kann, Okay, hier müssen wir auch mal gucken nach den Integrationen aber ja, das sollte man halt wirklich immer nochmal so für sich. Also, das kann ich jetzt nochmal so mitgeben. Wenn jemand in diese Meta-richtung gehen möchte, dass man da wirklich auch noch das mit auf dem Schirm hat, Weil das ist einfach super super wichtig. Die meisten denken, okay, wenn ich das Tracking nicht habe, ich sehe es ja im Hintergrund, wie viele Leads da reinkommen. Ich kann mir das ja ausrechnen, wie groß mein Mietpreis dann ist usw. Aber das Problem ist, wenn ich kein Tracking habe, dann weiß auch der Ad Manager nicht. Also weiß auf Meta nicht, wer sich denn eingetragen hat. und wer ist die richtige Zielgruppe? Das heißt er kann gar nicht optimieren auf das, was du ihm optimieren. Also, wo du sagst, ich möchte, dass du auf Leeds optimierst, kann er gar nicht, weil er gar nicht weiß, wer sich überhaupt einträgt. und dann kriegst du halt schlechtere Leadpreise, weil er nicht weiß, nach welchen Leuten er suchen soll. und deswegen poche ich da immer so drauf.

Carolin Zimprich: Das ist so. und.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Ich aber einfach mal zu sagen, wie kann ich meine Zahlen dann mal klar sehen, Weil Zahlen lügen, nicht so wie ich das ja ganz am Anfang ja schon sagte, Zahlen sagen einfach genau das aus, wo du gerade stehst und wo Dein Business in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren hinwandern wird. und die haben es einfach nicht auf dem Schirm oder haben da keinen Bock drauf Oder was glaubst du, woran das liegt, dass die wenigsten sich wirklich um ihre Zahlen kümmern.

katty: Okay, Die E Mail 3. Die kackt völlig ab. Die Leute, die ich das läuft schon mal so ungefähr, aber dass man da eigentlich dann eben auch immer wieder reingehen muss, sowohl in die Ads als auch in den Funnel als auch in die E-mails, um einfach noch mehr und es teilweise wirklich ein Riesenhebel sein kann. Das ist ja auch ein Riesenhebel. Ob ich jetzt 5€ Leadpreis habe oder ob ich einen Euro Leadpreis habe, und da muss ich eigentlich wirklich auf die Zahlen gucken, sowohl auf die Apps, auf die Landing Page usw. und so fort. Wie kriege ich das runter. und das macht einfach extrem viel aus, weil, nein, ich gebe nicht nur 25€ am Tag irgendwie aus. Ja, Okay, Ich gebe 25 Jahre. Aber es ist ja ein Unterschied, ob ich davon 20 Leute bekomme, oder 10. und das läuft sich ja den ganzen Funnel durch. Wenn ich 20 Leute am Tag bekomme, anstatt 10 ist die Wahrscheinlichkeit viel viel höher, dass ich irgendwas verkaufe.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall ja.

katty: Aber dieses, Ich glaube, diese Mathematik dahinter. Ich weiß nicht. Vielleicht träumen sich die Leute einfach von dieser Matte dahinter, von dieser Mathe dahinter oder so. Ich weiß nicht.

Carolin Zimprich: Zahlen. Auch schön.

katty: Er.

Carolin Zimprich: Ich hatte gerade noch einen Gedanken, der kommt bestimmt, der bekommt bestimmt gleich wieder. Ach, so, du sagtest hier ein Lied für 5€ ist ja schöner als einer für einen. Aber die meisten träumen ja überhaupt erst mal ein Lied für 5 zu kriegen. Also ganz ganz viele, sind ja einfach fernab davon, wo ich auch sage. Ey. Leute schrauben, drehen, Zahlen beobachten einfach, gucken. Also, ich sage mal alleine nur ein richtig ordentlicher Blick hinten in die Tabelle. und Werbenanzeigenmanager sagt ja schon, was läuft, Was läuft nicht? Welche Plattform. Wo genau passt die headline? Wie viele Varianten sind da unterwegs? Also, das kann man ja relativ schnell. Es sind ja meistens ein paar Minuten, wenn man mit geschulten Augen da drauf guckt, um Kasus Knackdus da im ersten Punkt sehen zu können, Aber ja, viele tun es einfach nicht und sagen: ja, Nee: Also, meine Lieds sind die sind einfach so teuer.

katty: Absolut. Ja, Ich glaube, die meisten sind da so ein bisschen Lazy, vielleicht, dass man irgendwie sagt, So, Okay, ich habe jetzt hier. Also das kriege ich auch ganz viel. Die meisten ja. Aber ich dachte 3 Creatives Reichen. Also wenn ich jetzt irgendwie so 2 Bilder und ein Video mache. Das reicht doch oder nicht. Das hat früher schon nicht gereicht. Also schon nicht, um zu testen, was für dich funktioniert. Aber es reicht heute mit dem Andromeda-update nochmal weniger. und dann sage ich Ihnen irgendwie erstell mal bitte, so 10 bis 20, 10 bis 20. Wie soll ich denn 10 bis 20 Grades erstellen? Eigentlich ist es relativ einfach, Wenn du mal so runterbrichst, von welchen Perspektiven du deine Zielgruppe ansprechen kannst. dann hast du ganz schnell 4, 5 Perspektiven, wie du sie ansprechen kannst. Also mein liebstes Beispiel ist, Ich habe eine Coach für Singlefrauen. und da, wenn du jetzt da mal runterbrechen würdest, okay, wie kann ich die Leute ansprechen dann kannst du Leute davon ansprechen, dass sie einen Familienwunsch haben, dass sie vielleicht schon ewig lange Single sind und dass sie sich nach einem Partner sehen, Da kannst sie ansprechen, dass sie halt keinen Bock mehr haben auf dieses ganze Tinder-game, Oder du kannst sie davon ansprechen, dass Sie. dass sie immer die falschen Männer treffen, die irgendwie immer nur dem Freundschaftsplus wollen. usw. Davon hast du ja schon. Du hast ja dann schon 4, 5 Perspektiven, wovon du Leute ansprechen kannst. und dann machst du da drunter nochmal 3, 4 Hooks. Da bist du schon bei 20? Ja.

Carolin Zimprich: Die.

katty: Insel her.

Carolin Zimprich: und das ist es ja gar nicht. Was würdest du denn so als Faustformel geben? Wie viele Creatives ich, bei welchem täglichen Werbebudget brauche.

katty: Also, jetzt mit Andromeda, ist es einfach nochmal wesentlich mehr geworden, weil Andromeda eben also dieses Update ist ja eigentlich eine mehr Nutzung von Ki, und es versucht eben wie mein Beispiel ist immer so ein bisschen wie Netflix, versucht es eben dich ganz spezifisch zu targen. Also heißt, wenn du bei Netflix in die Kategorie fällst. Ich mag Komödien die nach dir persönlich Wo hast du geklickt, Wo bist du länger geblieben? Was hast du dir angeschaut? Was hast du dir gespeichert usw. und so fort? und dann gebe ich genau dir spezifisch. Dieses Targeting, Das kann halt komplett anders sein, zu jemanden, der ähnlich ist wie du, aber eine ganz andere Historie hat, und deswegen ist dieses spezifische Targeting so wichtig geworden. und deswegen brauche ich einfach so viele unterschiedliche Creators. unterschiedlich viel Creatives. Aber meine ich damit unterschiedliche Ansprache. Also eben, was ich gesagt habe, in diese unterschiedlichen Perspektiven reinzugehen und nicht nur zu sagen, Hey, ich habe hier ein Webinar. Das geht darum, dass ich Singlefrauen helfe, ihren Partner zu finden. So, das ist keine spezifische Ansprache. Das ist einfach ein. Ich habe hier ein Webinar, und das hat früher gut funktioniert. Zu sagen. hier ist meine Werbeanzeige mit. Ich mache ein Webinar. das ist mittlerweile aber schwierig geworden. Also, es kann immer noch funktionieren. Ja, das will ich gar nicht abstreiten, aber grundsätzlich ist es schwieriger geworden, das damit gute Mietpreise zu bekommen. Also, ich versuche dann eher zu sagen: Okay, mit welchen spezifischen Hooks kann ich Leute wirklich spezifisch abholen. und deswegen sagt man so: Roundabout bei 50€ am Tag 15 bis 20 creatives.

Carolin Zimprich: Also wenn man jetzt sagen würde, bei 50. Ich haue nur eine Werbeanzeige raus, dann gehen halt die vollen 50 auf dieses eine Ding, und das kann dann einfach auch Mega, Crashen. Es kommt einfach 0. Was bei Rum und die Chance, dass das passiert, ist einfach so hoch.

katty: Leute anspricht oder nicht. Das kann er ja nicht beeinflussen. Deswegen musst du eben diese unterschiedlichen Dinge. Also diese unterschiedlichen Creators haben, damit er die Wahl hat zu sagen: Okay, Guck mal, da kriege ich mehr Reaktionen drauf. Ich setze jetzt mal mehr Geld da drauf. Aber wenn er eben nur ein oder 2 Grades hat, dann hat er gar keine Wahl.

Carolin Zimprich: und ich glaube gerade so. In dem Sektor Werbeanzeigen verstehen viele noch einmal mehr, oder? Ich finde es einfach ein tolles Beispiel dafür, dass Business grundsätzlich Try und Error ist, also gerade in dem Sektor wird es einfach, finde ich so offensichtlich: Es gibt halt nicht, wie wir sie uns alle wünschen. Diese eine Blaupause. Ich. Natürlich ist der Wunsch da, und man kriegt das auch da draußen ganz schnell im Marketingverkauf, weil Sie wollen es alle haben. Aber das gibt es einfach nicht.

katty: Wie viele Kunden hast du schon gehabt, die sich genau da im Prinzip für sich selber die Zähne ausgebissen haben, vielleicht wahrscheinlich auch schon den Glauben an sich selbst verloren haben, um dann einfach zu gucken. Hey, So, jetzt setzen wir uns mal in Ruhe hin.

Carolin Zimprich: Gucken mal, was grundsätzlich alles da ist. und dann setzen wir das einfach mal Stück für Stück peu peu auf, und danach lief es dann.

katty: und da ist es eben wirklich immer wieder das Gleiche, dass selbst auch das finde ich immer auch sehr. dass dass du das teilweise nicht mehr so sehen kannst. Also dass du da nicht mehr so draufkommst, weil du da so drinsteckst. Also aufgrund dessen bin ich einfach schon ein Fan davon zu sagen. Okay, ich hole mir einfach ein Coaching-mentoring oder irgendwen an der Seite, wer auch immer der das mal von außen angucken kann, auch wenn ich selber extrem viel Expertise habe. Aber ich sehe mein eigenes einfach nicht mehr so gut ausprobieren. weil du ja diese Möglichkeit hast, relativ schnell alles Mögliche auszuprobieren, alle möglichen Varianten zu testen. und, wie gesagt, bei dieser bei meinem Singlecoach zum Beispiel kommt einfach ganz klar da. Also sehen wir ganz klar und leiten die auf eine Landing Page, die mit einem Formular verbunden ist, sodass wir im Endeffekt am Ende wissen. Diese Person hatte den Tag Zielgruppe Xy. und dann haben wir eine zweite Kampagne gemacht oder mit einer anderen Zielgruppe von der Ansprache her. und die haben auch die kommen auf eine andere Landing-page mit einem anderen Tag. und so konnten wir dann halt nach dem Webinar wirklich sehen. Okay, Wir hatten zwar, also, das war ein sehr sehr gutes Beispiel, Wir hatten ein Webinar, und da haben wir eben 3 unterschiedliche 3. Ich habe 3 unterschiedliche Zielgruppen getestet, und die eine Zielgruppe war extrem günstig in den Leads. Die teuersten waren um die 8 9€, aber die, die wirklich in Kunden konvertiert haben, das waren die teuren Leads, die Leads, die so günstig reinkamen. Da hat keiner von konvertiert, also keiner nach dem Webinar, in einen Kunden konvertiert. und das ist eben auch super aufschlussreich gewesen und super gut zum Testen, einfach zu wissen. Okay, das ist für euch eine Zielgruppe, die sich dafür interessiert. aber die nehmen kein Geld in die Hand, um auch wirklich dann zu investieren. Die andere Zielgruppe. die ist vielleicht teurer zu erreichen, weil die sowieso, weil da einfach der Wettbewerb auch höher ist. Aber die ist die Zielgruppe, die dann am Ende sagt: Okay, ich investiere auch in so ein Coaching.

Carolin Zimprich: Du hast vorhin von 50€ gesprochen. Ist das für dich auch so mit die unterste Grenze, wo du sagst. Also, das ist so das Ding, wo man täglich rausgehen sollte. Oder würdest du auch sagen? Ach, mit einem 5er kann man da draußen auch schon was reißen.

katty: Ja 5€. Man kann mit 5€ auch starten. Auf jeden Fall. Man muss sich halt einfach nur bewusst sein, dass das da jetzt noch nicht so viel passiert und das auch einfach länger dauert, bis ich dann irgendwelche Ergebnisse bekomme. Ich würde Also wenn ich jetzt so ganz Anfang einsteigen würde und wirklich noch ein bisschen auf mein Budget achten würde, dann würde ich sagen, starte Halt mit 15 20€, 20€ Sowas in dem Dreh ist immer eine ganz gute Summe. Damit er einfach also damit du schon unterschiedliche Creatives testen kannst, damit du auch das Budget da drauf setzt. Weil, wie gesagt, wenn du 5€ hast. Wenn du dann aber, wenn dein Durchschnittsliedpreis vielleicht bei 5€ wäre, dann dauert es natürlich erst mal 5 Tage, bis du überhaupt irgendwie irgendwelche Resultate siehst. Es ist einfach sehr, sehr langwierig. Wenn man nur 5€ am Tag reingibt. und ich glaube, dann ist es bei den meisten Leuten, sodass Sie dann denken, das funktioniert nicht. und dann höre ich auf.

Carolin Zimprich: So.

katty: Das. Du kannst nicht unter 50 000 oder 100€ am Tag anfangen. Das würde ich halt auch nicht empfehlen, aus 2 Gründen. Aus dem einen Grund. weil, wenn du mit dem höheren Budget anfängst, kommst, du automatisch in einen Wettbewerb, rein der dir höhere Mietpreise gibt. Heißt. Wenn ich mit 100€ direkt einsteige, dann habe ich dort Unternehmen, die kein Problem für einen Einzelunternehmer oder für jemanden, der selbstständig ist und der gerade am Anfang steht, sind 20€ pro Kunde oder pro Lied einfach extrem viel, weil pro Lied 20€ dann vielleicht jeder zehnte kauft. Vielleicht heißt, ich habe erst mal 200€, die ich pro Kunde bezahle. Wenn mein Produkt Eh nur 400€ kostet, dann mache ich natürlich erst mal nicht viel Gewinn Damit anderen Unternehmen ist das aber egal. und deswegen, wenn ich direkt höher einsteige, komme ich eben direkt in diesen hohen Wettbewerb plus. Ich weiß noch gar nicht, was funktioniert. aber du musst erst mal wissen, was funktioniert, weil du automatisch, umso mehr Budget einsetzt. automatisch der Mietpreis hochgeht immer Egal. Also das ist Gesetz bei Meta, und wenn du dann nicht weißt, was funktioniert, dann geht es halt extrem hoch. Wenn du weißt, was funktioniert, dann geht es vielleicht in Eure oder 2 hoch, aber nicht in diesen extremen Schritten.

Carolin Zimprich: und.

katty: Er.

Carolin Zimprich: Ist echt so. Rabbit Hole wie Alice im Wunderland. Hier.

katty: Ja.

Carolin Zimprich: Es gibt, glaube ich, so hinter jeder Einstellungsmöglichkeit im Zuge Marketing einfach so viele Möglichkeiten und wo man viele am liebsten da draußen so das. und ich finde es einfach wirklich schön zu sehen, wie sehr dein Weg einfach von Hey. Ich mach da draußen einfach ganz viel und strample mich mit 25€ die Stunde ab sich entwickelt hat zu. Nein, Leute, ich bin eine Expertin und Expertise spiegelt sich ja nicht wider, in dass ich dem einfach meine Zeit schenke, sondern einfach in all dem Studium, was ich davor einfach hatte, um diese Dinge zu lernen, und dann hat das entsprechend hinterher einfach seinen Preis.

katty: Erst mal mache es auf jeden Fall selber, weil nur dann, wenn du einfach mal eine Idee hast, wie es funktioniert, kannst du auch beurteilen, ob jemand gut ist oder nicht, ob eine Agentur funktioniert oder nicht. Das ist mir ganz ganz wichtig, weil ich einfach leider sehe. halbwegs gute Agenturen es da draußen gibt. Sagen wir es mal so, und deswegen solltest du auf jeden Fall wissen, wie es funktioniert, damit du es beurteilen kannst und warum es dann gut wäre, jemanden anders zu haben. Der einzige Vorteil, den du hast, ist die Erfahrung.

Carolin Zimprich: Das ist es einfach. Es ist nicht mehr das Technische oder irgendwas. Es ist die Erfahrung, die jemand mitbringt, dich jetzt aus weiß ich nicht 5, 6 Jahren Ads schalten und weiß nicht, wie viel Budget, also ad Budget, die ich dir dann geben kann, und sagen kann.

katty: Das wird wahrscheinlich funktionieren. Das wird nicht funktionieren. Das ist der einzige Vorteil.

Carolin Zimprich: und man spart einfach selber. Zeit, muss nicht mal wieder.

katty: Genau? Ja, wenn man.

Carolin Zimprich: Wenn man Aufgaben einfach delegiert und outsourcen kann, ist das natürlich einfach total toll. Was auch hier immer noch für mich immer total toll ist. Liebe. Kathi, Ich habe für meine Gäste. Zum Schluss immer noch ein schönes Spiel. Du siehst hier 3 Spielekarten eine Pinke, eine gelbe und eine blaue. und je nach Farbe entscheidet sich noch, welches Game wir jetzt noch am Ende spielen werden.

katty: ok, Dann nehme ich mal Pink.

Carolin Zimprich: Die Pinke. und dann gucken wir mal hinein und wir 2 spielen deine Mini Botschaft.

katty: und.

Carolin Zimprich: Darfst dir jetzt gleich immer von einem Blog von 3 Begriffen einen aussuchen. Sprich, du hast 3 Begriffe und bekommst dann 20 s Zeit, um dann einfach deine Mini-botschaft, eine intuitive Wahrheit oder was auch immer daraus zu bauen, was du da draußen einfach noch ganz gerne teilen wollen, würdest.

katty: Cool. Okay.

Carolin Zimprich: Wir haben Blog Nummer 1 und darfst dich entscheiden zwischen einer Zahl von 1 bis 3.

katty: 3.

Carolin Zimprich: 3. Das ist das Empfangen. Blog Nummer 2, und wieder darfst du dich zwischen 1 und 3 entscheiden?

katty: 2.

Carolin Zimprich: Das wäre die Fülle Blog Numero 3, Wieder eine Zahl zwischen 1 und 3.

katty: 3. Das sind die Grenzen.

Carolin Zimprich: Hoho, du hast also das empfangen die Fülle und Grenzen. und ja, deine 20 s laufen auf jetzt. Du kannst gerne noch 2, 3, 4 s überlegen und kannst mal überlegen, dass du einfach aus diesen Worten eine richtig schöne Minibotschaft noch kreieren kannst.

katty: Okay, Fülle Empfang Grenzen, Okay. Du darfst Grenzen setzen. Du musst Grenzen setzen in deiner Positionierung in dem, was du anbietest, damit du Fülle. egal in welchem Weg, ob das Umsatz ist, ob das Gesundheit ist, ob das Glücklichsein ist, ob das Freiheit ist, ob das Zeit mit Familie und Freunden ist zu empfangen. und ja, das war’s dann. Also, ich glaube, wir machen das Stopp.

Carolin Zimprich: Ist, Wofür bist du Deinem früheren Ich besonders dankbar?

katty: Dass sie einfach losgegangen ist. Also ohne ohne die Sorge da, was sein könnte. Ja einfach zu sagen. Okay, ich mach das jetzt, oder? Ich probiere das jetzt aus und ihr ihren Weg gesucht hat. Sag ich mal, weil, ja, ich also diesen Weg gesucht habe, schon ziemlich ziemlich früh, ziemlich viel früh besuchen musste und froh bin, dass sie in diese Richtung gegangen ist.

Carolin Zimprich: Dann sage auch ich der früheren Kathi ganz lieben Dank, dass du diesen Weg gegangen bist, sonst wäre dieses Interview heute wahrscheinlich überhaupt gar nicht entstanden. Ich fand es super spannend, wie gerade schon gesagt, wir könnten uns, da, glaube ich, noch Stunden weiter unterhalten. Ganz lieben Dank für die tollen Einblicke. und ich würde sagen, wir sehen uns auf jeden Fall spätestens da draußen im Netz. Dankeschön.

katty: Gerne.

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