Folge #51
• NEU

Von Kriesen & Mut : Melanie Thormann über den Mittelstand am Limit

mit Melanie Thormann & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
SCALE & Flow
Von Kriesen & Mut : Melanie Thormann über den Mittelstand am Limit
Loading
/
🏷️ Business, Marketing & Sales, Stressmanagement & mentale Gesundheit, Gesundheit & Wohlbefinden, Spiritualität & Achtsamkeit, Finanzielle Freiheit & Investitionen, Familie & Beziehungen, Mindset & Persönlichkeitsentwicklung🤝 Präsentiert von NetzwerkGOLD

Darum geht's

Wir reden ständig über Wachstum, Skalierung und Erfolg. Aber was passiert eigentlich, wenn Unternehmer innerlich längst erschöpft sind?

In dieser SCALE & FLOW Podcastfolge spricht Melanie Thormann darüber, warum viele Unternehmen heute nicht an ihrer Strategie scheitern — sondern daran, dass Menschen sich selbst im Business verloren haben.

Seit über 30 Jahren begleitet sie Unternehmer und Entscheider im Mittelstand und sagt ganz klar: 👉 Wirtschaft muss endlich wieder menschlicher gedacht werden. Es geht um Verantwortung. Um Haltung. Um bewusste Führung. Und darum, warum Klarheit oft der größte Umsatzhebel überhaupt ist.

In dieser Episode lernst du:
– warum Druck niemals langfristig gute Führung erzeugt
– weshalb der Mittelstand gerade an einem Wendepunkt steht
– wie Unternehmer wieder in ihre echte Kraft kommen
– warum Bewusstsein im Business kein „Soft Skill“, sondern Überlebensstrategie ist

Eine Folge für alle, die nicht einfach nur erfolgreicher werden wollen — sondern bewusster führen möchten.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Nicht die Strategie entscheidet über deinen Erfolg, sondern die Haltung dahinter – erst Klarheit im Inneren macht die Entscheidungen im Außen leichter.
  • Der optimale Nachfolger hat zehn Jahre Zeit: Kläre früh, ob dein Kind den Betrieb überhaupt will, und binde es schon parallel zum Studium ein.
  • Leg dir für den Notfall einen „Aktenordner“ an, den alle kennen – denn im Moment von Schmerz und Stress bist du selbst kaum handlungsfähig.
  • Du kannst die Politik da draußen nicht ändern, aber dich selbst – und wenn viele im eigenen Mini-Universum etwas bewegen, potenziert sich das nach oben.
  • Mach Dinge nie nur, weil andere sie tun: Die Unternehmensperson kommt vor dem Unternehmen, und echtes Wachstum braucht erst die Tiefe im Inneren.

⏱ Kapitel

00:00„Wir müssen Wirtschaft anders denken“ – warum die Haltung zählt, nicht die Strategie
02:54Der Dominostein von 2020: Wie Corona den Mittelstand ins Wanken brachte
05:16„Ich bin nicht angestelltenkompatibel“ – ein Leben lang unbequem
10:21Gefangen im eigenen Betrieb: Wenn der Chef zum eigenen Angestellten wird
13:17„Das haben wir schon immer so gemacht“ – fast täglich gehört
17:41Vier Wochen Probezeit statt sechs Monate: Melanies unbequeme These
21:48Der optimale Nachfolger hat zehn Jahre Zeit – nur denkt keiner dran
28:42Der Notfallordner aus der Klinik – und was er fürs Unternehmen bedeutet
30:34Die drei Typen von Mittelständlern – und woran jeder scheitert
37:55Gebeutelt vom Staat oder selbst gemacht? Melanies ehrliche Antwort
44:36„Wir verändern den Machtapparat von unten“ – bis es kippt
55:08Die 60-Sekunden-Challenge: drei Wachstumsfehler und „Fuck off Positionierung“

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Wir müssen Wirtschaft anders denken. Das ist ihre Aussage, und damit hat sie meiner Meinung absolut Recht. Seit über 30 Jahren arbeitet sie mit Unternehmern und Entscheidern und hat dabei erkannt. Nicht die Strategie ist das eigentliche Problem, sondern die Haltung dahinter. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Unternehmer dabei, innerliche und unternehmerische Klarheit zu gewinnen. Es geht gar nicht darum, mehr Druck aufzubauen, sondern bewusster zu führen. denn sobald die richtigen Dinge klar sind und sie bewusst sind, geht vieles im Hintergrund um so einiges leichter. Auf diese Weise ist auch Mittelstandsliebe. Tv entstanden, ein Tv-format für Unternehmer, die ihre Verantwortung nicht einfach nur predigen, sondern das genauso umsetzen und einfach Leben. Sie spricht also nicht über den Mittelstand, sondern mit dem Mittelstand. über eine Frage, die heute wichtiger ist als denn je. Was passiert eigentlich, wenn Unternehmer nicht mehr aus Angst oder Gewohnheit entscheiden, sondern einfach aus absoluter Klarheit. wenn dein Business auch nicht nur einfach erfolgreicher werden soll, sondern wenn du wirklich bewusst, da die Dinge führen willst, dann ist diese Folge genau für dich. Herzlich Willkommen. Melanie Thormann.

Melanie Thormann * FITURA: Vielen lieben Dank für diese zauberhaften Worte, liebe Carolin. Ich hätte es nicht schöner sagen können.

Carolin Zimprich: Das freut mich. Die spannende Frage, die ich mir bei jedem meiner Gäste einfach immer stelle. Also, jeder hat ja einfach so sein Thema, in das er sich verliebt hat, und dass es ihm einfach so wichtig ist, und bei dir ist es einfach, das Thema Führung gerade im Mittelstand. Wie bist du genau auf dieses Thema gestoßen? Also, wo ist so die Wurzel? Was war die Quelle? Was war der erste Dominostein für dich.

Melanie Thormann * FITURA: und ich. da ist einfach mehr. Hier geht es nicht nur um Zahlen und um Strategie und Organisationsentwicklung, und wie schnell kann ich wohin skalieren. sondern der Faktor Mensch hat mir am Anfang schon immer gefehlt. und also am Anfang meiner Laufbahn und so habe ich sehr schnell angefangen, den ganzheitlichen Ansatz auch zu verfolgen und immer mehr kompetenten, auch dazu zu nehmen. Der große Dominostein der ist 2.020 gefallen, als passiert ist, was wir alle kennen. Da hat sich eben die Wirtschaft noch einmal so extrem verändert, oder seitdem verändert sie sich immer mehr. und diese Mittelständler sind oder sollten eigentlich immer so das Rückgrat der Gesellschaft sein, und sie fühlen sich aber so oft nicht mehr so und fühlen sich so gebeutelt durch das außen, durch die äußeren Umstände, Politik, Wirtschaft, die ganzen Themen, die uns so geopolitisch auch erreichen. und es gibt so viele Mittelständler da draußen, die eigentlich etwas wollen, aber sich selbst darin gerade nicht mehr wiederfinden, sich Mittelstand auch wirklich als Rückgrat der Gesellschaft zu sehen.

Carolin Zimprich: Wo hast du denn für dich? Die erste Erfahrung für dich selbst erlebt? Schulische Laufbahn, erste berufliche Schritte, Ausbildungsstudium, wo du gemerkt hast. Also irgendwie knirscht das hier schon im System, dass dich also, dass du da hingeguckt hast, dass du das selber gespürt gefühlt hast.

Melanie Thormann * FITURA: Was dazu geführt hat, dass ich immer unbequem war. Also egal bei allem, was ich getan habe, sowohl in der Schule als auch hinterher, dann in Ausbildung, Studium. Also, ich habe. ich kann darauf zurückblicken, dass ich mein ganzes Leben noch nie angestellt war. Ich habe immer gesagt, ich bin nicht angestelltenkompatibel. Ich passe da nicht rein. Das bedeutet nicht, dass ich nicht teamfähig wäre oder mich nicht irgendwie anpassen kann, sondern dass einfach, dass ich dieses System für mich so schnell durchschaut habe, dass ich gemerkt habe, ich kann mich da nicht reinpressen lassen, Weil, wenn ich mich da reinpressen lasse, dann bin ich nicht in der Lage, etwas zu verändern.

Carolin Zimprich: Eine Geile Gemeinsamkeit.

Melanie Thormann * FITURA: Ich Ich kann diesen Weg der allgemeinen Gesellschaft nicht gehen und habe dann immer wieder neue, mir auch selbst neue Impulse gesucht, wie ich dann diesen Weg gehen kann. dann meine Ausbildung war im Chemiebereich. und mein Studium war dann im Finanzwesen. Also das waren 2 Dinge, die erst mal überhaupt nicht zusammenpassten, aber wenigstens war das Finanzwesen dann dafür da, dass ich gewisse Dinge, die ich für mich vermeintlich durchschaut hatte, mir wenigstens auch selber beweisen konnte. und das war die Grundlage dessen, um etwas aufzubauen, was dann halt einen anderen Konsens hatte, und daraus ist letzten Endes alles entstanden. Ich bin am Anfang, als Honorarkraft unterwegs gewesen, also schon irgendwie für ein Unternehmen aber doch frei, dass ich an diese festgefahrenen Strukturen nicht angebunden war, und habe mich dann Schritt für Schritt von einer in die andere Richtung selbstständig gemacht. Also, es war nicht immer das, was ich heute getan habe, sondern es war Stück für Stück einen Entwicklungsprozess. und alles, das Aus heutiger Sicht betrachtet, ist ja auch etwas, was zu meiner eigenen Entwicklung und zu meinem eigenen Wachstum auch beigetragen hat. und alles Erfahrungswerte, die ich dann wieder in den nächsten Schritt auch hineinbringen konnte. Dazu kamen dann natürlich auch weitere Fortbildungen, Ausbildungen. Alles das, was mich interessiert hat und was auch ich für mich als sinnvoll erachtet habe, um meinen Weg zu gehen. aber niemals, um zu sagen, ich habe jetzt die Ausbildung Xy. Ich habe hier ein Zertifikat 1 bis 98 an der Wand hängen, sondern um einfach für mich immer wieder neuen Input zu haben. aus. Was kann ich schöpfen. um meinen eigenen Weg auch zu gehen? So ist der Prozess entstanden, und ich sehe das letzten Endes auch nie als beendet an, sondern es ist immer ein Schritt nach dem anderen und eine Entwicklung nach der nächsten, die auch immer wieder in die jeweils aktuelle Zeit hineinpasst.

Carolin Zimprich: Ich finde auch Lernen ist, was total schönes. Ich fresse mich auch total gerne immer wieder in neue Geschichten rein. Also, ich meine aktuell aktueller denn je, gerade Ki da draußen, ohne Ende. Um einfach zu gucken, Hey, was kann man damit machen und spannend. und wo kann man das System irgendwie noch irgendwie. ja weiter aufbauen, um Dinge irgendwie zu optimieren? und so. Aber genau einfach, nicht um zu sagen: So, jetzt hier, lass uns ein Zertifikat an die Wand malen, sondern man lernt einfach aus Interesse, weil man einfach Lust und Laune hat sich damit auseinanderzusetzen. Ich find’s total spannend, dass du sagst, so ja, Ausbildung, Studium: und dann ging das einfach so, irgendwie puzzlestückchenmäßig weiter. Ich habe bislang, glaube ich, so gut wie noch keinen Unternehmer getroffen, wo der Lebenslauf, wo die Vita so richtig schön geradlinig war, wo alle so ganz krass ineinander passte, sondern einfach weil man sich ausprobiert hat und mal da hingeguckt hat und da hingeguckt hat, und einfach nicht das gemacht hat, was man halt so macht. Genau dadurch ist das ein oder andere dann später einfach megamäßig gezündet und hat einfach einen ganz krassen Mehrwert für die Gesellschaft gegeben. Du hast am Anfang tut. Das ist immer wieder spannend zu sehen, dass man erst mal sagt, so ja. Nee war jetzt nicht so geradlinig, und der ein oder andere fängt schon an, sich fast dafür zu entschuldigen, dass das so ein Stückwerk ist. Aber genau ich glaube, das ist ganz oft das Geheimnis dahinter.

Melanie Thormann * FITURA: und und es gibt aber auch die, und das ist zum Beispiel auch oft der klassische Mittelstand, die so reingepresst sind in gewisse Strukturen. Entweder Sie haben etwas gelernt und haben dann gedacht, Ach, ich könnte mich ja damit auch mal selbstständig machen, was aber dann oft dazu führt, dass sie im operativen Geschäft gefangen gehalten sind und mehr ihr eigener Angestellter sind als die Führungsperson, die sie sein sollten aus der eigenen Fachexpertise eben auch raus, Oder ich habe ein Unternehmen übernommen, aus familiärer Richtung, dann ist es auch oft, sodass sie in so gewisse Strukturen hineingepresst werden, die wenig Spielraum bieten und wer sich davon freischwimmen kann, Yippie, dann hat er schon er oder sie schon wirklich einen großen Schritt gemacht. Aber dann gibt es ganz viele, denen das einfach nicht gelingt, die so in diese alten Mittelstrandstrukturen festgehalten werden und dann auch wenig Innovation zulassen, aus sich selbst heraus und auch in der Entwicklung des Unternehmens. und dann Strugglen, die oder aber sie kaufen ein Unternehmen, was eigentlich gut läuft. und werden dann konfrontiert mit den Dingen, die ja immer so gut funktioniert haben und die man am besten überhaupt nicht ändert. Man ist dann frohen Mutes. und trotzdem möchte man also etwas verändern. und dann stößt man halt auf sowas. und das sind so die Dinge. wo der Mittelstand anfängt zu straucheln. und ich stelle auch immer wieder fest. Das ist auch zum Beispiel dann der Schritt, warum Mittelstandsliebe Tv entstanden ist. Aber da kommen wir dann auch noch hin, dass es ist. Nicht umsonst gibt es so viele solo-selbstständige bzw. Selbstständige, die ein externes Team haben, ist zum Beispiel ein neues Modell, und damit kommt so ein Mittelständler erst mal nicht so ganz zurecht, der vielleicht über 50 oder 100 Jahre die Erfahrung gemacht hat, dass die Menschen angestellt sind und dann halt eine ganz andere Struktur darin haben. Das ist so ein Beispiel, um einfach zu sehen. Dieser Mittelstand ist mittlerweile fast so schwerfällig wie groß ein Großkonzern.

Carolin Zimprich: Da.

Melanie Thormann * FITURA: Total verrückt? Ja, und deswegen ist es mir so wichtig, diese mitzunehmen. Wir kriegen nicht alle, mit dessen bin ich mir bewusst. Aber die, die gerne möchten und aber nicht wissen, wie denen wirklich die Schritte auch mitzugeben und zu sagen: Mensch, Guck mal, Du kannst. Ja, wenn du willst, kannst du und hier hast du den Blumenstrauß und such dir das raus, was zu dir am besten passt.

Carolin Zimprich: Wie oft hast du schon gehört? Aber das haben wir doch schon immer so gemacht.

Melanie Thormann * FITURA: Ach, ich glaube, fast täglich.

Carolin Zimprich: Woher kommt das? Also, Ich kann es verstehen, wenn man in so einen Betrieb, vielleicht aus dem Familienhaus reingeboren wird, das ganze Ding dann irgendwie übernimmt. und so. Aber ich beobachte das auch, wenn man einfach als normaler Angestellter irgendwo reingeht und auch da die Dinge einfach genauso übernimmt, wie sie einfach irgendwie sind und man irgendwie nicht als frischer Wind irgendwie daherkommt und sagt, so hey, sollen wir nicht mal was ausprobieren, sondern einfach der gleiche Trott komplett immer übernommen und weitergemacht wird wie eh und je.

Melanie Thormann * FITURA: Füge dich hier ein in unsere Struktur, sondern dass wir erkennen dürfen, dass jeder, der da ist, seine eigenen Fähigkeiten mitbringt und mit diesen eigenen Fähigkeiten, die er oder sie mitbringt. Eine Bereicherung ist für das Team, sowohl wenn ein Unternehmer einen Nachfolger hat. dass er wirklich in der Lage ist, dieses Unternehmen in die nächste Generation auch zu führen. Da wird so gesagt: ja, weil du musst erst mal Kfz-lehre machen, damit du dein Team überhaupt verstehst. Ich frage dann immer, Warum Warum muss er das? Ja, das ist eben so. Das ist so dieses Typische, was da ist dann? Dieser Satz haben wir schon immer so gemacht. Mein Großvater, mein Urgroßvater, alle haben das so gemacht, und deswegen muss er das auch, Dass das dann aber zum Scheitern verurteilt ist. Das erkennen Sie viel zu spät und im Teamgefüge als Angestellter ist es ähnlich. Du kommst in so ein gewachsenes Team rein, und dann wird dir übergeholfen, weil alle Ja in Ihrer Komfortzone sind. Wir machen das hier so und so, und du musst das auch so und so machen. und dann fehlt vielen Menschen der Mut so nach dem Motto, Ich bin ja gerade neu, und ich bin in der Probezeit dann zu sagen. ich hätte gerne Impuls. es ist ja gar nicht so dieses rechthaberische So nach dem Motto. Also, ich würde das jetzt aber so machen, sondern einfach nur zu sagen. Also, aus meiner Sicht hätte ich den Impuls, wollen wir da vielleicht auch mal hinschauen, mal gucken, ob sich das bewährt? Ja, und das würde ja schon hilfreich sein, aber.

Carolin Zimprich: Ja.

Melanie Thormann * FITURA: Ich eben viele, noch schwer.

Carolin Zimprich: Zumal ich kann mir einfach vorstellen, dass ganz viele, die sich ja da draußen einen neuen Job suchen und irgendwo neu anfangen, sich auf die neue Stelle freuen und vielleicht ja auch so ein bisschen was mitbringen wollen, also in Form von, wie ich gerade schon sagte, frischer Wind oder einfach mal ein paar Ideen, die sie wirklich beteiligen wollten, die einfach auch Bock haben. Ja.

Melanie Thormann * FITURA: Also.

Carolin Zimprich: Haben. Ja. und da braucht man irgendwie ein cooles Kommunikationsmodell, würde ich sagen, auf dem Flur so über den Flurfunk, dass derjenige, der sagt: Okay, ich bin ja in der Probezeit. Ich darf ja nicht einen Fehler machen, sonst bricht das Ding schneller los, als ich gucken kann. Das ist natürlich auch eine bescheuerte Angst, die man irgendwie so von vornherein hat. und ja, ich verstehe total. dass jedes Unternehmen. Also meine Oma sagte ja immer schon prüfe, wer sich ewig bindet. und so, ja, das macht voll Sinn, wobei ich glaube, dreimonatige Probezeit ist doch wahrscheinlich viel viel schlauer als zu sagen 6. Weil nach 3 habe ich das Gefühl, als Mitarbeiter jetzt ist alles in Ordnung. Jetzt ist hier alles in Butter und fange wahrscheinlich nach 3 Monaten wahrscheinlich eher, an mich genauso zu verhalten, wie ich wirklich bin, und dass man dann als Unternehmen wirklich gucken kann. Okay, also zwischen Monat 4 und 7. Wie ist denn jetzt wirklich oder. Siehst du das.

Melanie Thormann * FITURA: Relativ schnell, Wenn wir auf uns wirklich achten, Passt das oder passt das nicht. Wir haben uns ja durch diesen Bewerbungsprozess auch schon durchgehangelt und haben uns deswegen entschieden, beidseitig Unternehmer und Mitarbeiter passt. Ich könnte mir vorstellen, mich hier wohlzufühlen, und dann ist es letzten Endes. Diese Probezeit ist schön, weil dann beide nochmal prüfen können. Im operativen Geschäft passt das jetzt wirklich. Aber wenn ich es unnötig in die Länge ziehe. dann finde ich, dann verliert das Ganze auch ein Stück weit Energie. und ich wäre sogar dafür, nur 4 Wochen Probezeit zu machen. Aber so sind die Gesetzeslage, oder ist die Gesetzeslage im Moment nicht, aber das halte ich für viel, viel sinnvoller. und dann nach 4 Wochen zu sagen passt passt nicht. und wenn derjenige sagt, passt nicht. dann hat doch diese Person oder beide Personen. und man quält sich nicht noch monatelang dadurch, jetzt, in diesem Fall nochmal 5 Monate gut. Ich habe jeden Tag die Chance, in der Probezeit zu gehen. Aber wenn ich mich schon nicht wohlfühle, dann ist es ja auch, sodass ich mich dann ja sowieso schon parallel nach etwas anderem Umschaue. Das heißt, meine Energie ist ja sowieso schon woanders.

Carolin Zimprich: Ja, total. Naja, also, ich sehe das. Ich sehe das auch ähnlich, dass man sich das Leben glaube ich, aufgrund des manchmal komischen Regelwerks irgendwie schwerer macht, als es eigentlich sein müsste. und Apropos wohlfühlen. und der Sohnemann, der den Kfz-betrieb übernehmen soll, ob er denn jetzt die Lehre? Erst mal als Mechaniker macht oder nicht? Wird denn überhaupt die Frage gestellt, ob er überhaupt Bock hat, den Betrieb zu übernehmen. Also weil vielleicht sagt er ja auch Mensch. Ich werde Künstler. Ich werde Musiker, ich mache was völlig anderes was ihr mit eurem Betrieb macht, ist mir so völlig schnurz. Ich hab da gar keinen Bock drauf.

Melanie Thormann * FITURA: Zum Glück gibt es viele Menschen, die das tatsächlich heute fragen. Also, wir sind ja Gott sei Dank nicht mal vor 100 Jahren, wo das wirklich dann so in Stein gemeißelt gewesen ist. Es gibt wirklich viele Unternehmen, vorzugsweise wenn sie auch mehrere Kinder haben, wo sie gut drauf achten, Passt das oder passt das nicht. und ich bin immer sehr, sehr dankbar, wenn jemand da mitdenkt und mitfühlt, auch mit seinen Kindern. und auch wenn die Prägung in der Erziehungszeit so gewesen ist, dass die Kinder auch sich erlauben können, zu sagen nicht Meins. und dann ist es vielleicht nicht der Erstgeborene, sondern ist vielleicht die zweitgeborene Tochter, die dafür viel besser geeignet ist. Ich ist auch ein Riesenschritt, und dann können wir gemeinsam schauen, einmal mit der Unternehmensperson und dann im nächsten Schritt mit der möglichen potenziellen Nachfolgeperson, die es dann betreffen könnte, und wenn diejenige sagt: ja, ich bin grundsätzlich bereit, aber dann auch wirklich zu gucken. Was ist denn dieses Aber und wie können wir dieses aber ausgrenzen und welches Potenzial bringt denn diese Person mit, die vielleicht viel viel mehr wert wäre als das, was ich erwarte. und das finde ich unendlich wichtig und wertvoll, dass wir da immer noch viel, viel mehr darauf achten, diese eigenen Potenziale auch zu erkennen.

Carolin Zimprich: Erlebst du denn für dich? Dass also, wenn es in so einem Übernahmeprozess drinsteckt, erlebst du für dich, dass Probleme fragen, Sorgen, was auch immer ganz oft auch auftauchen und man sich dann überlegt, ob man Hilfe holt oder erlebst du das, wenn es darum geht zu sagen, jetzt brauchen wir hier einfach mal eine andere Führung. deine Empfehlung.

Melanie Thormann * FITURA: und lass uns doch mal schauen, was das für Möglichkeiten mit sich bringt. Also wirklich der optimale Nachfolger hat 10 Jahre Zeit.

Carolin Zimprich: Ich finde, das darf man an der Stelle mal eben wirklich ganz krass wiederholen und fünfmal unterstreichen, weil ich glaube, Da macht sich so gut wie gar keiner Gedanken drum. Da ist dann irgendwann so dieses ja nächste Woche oder irgendwie nächstes Jahr ist Schluss. und jetzt müssen wir mal gucken, dass wir schnell eine Lösung finden.

Melanie Thormann * FITURA: C.

Carolin Zimprich: Jahre.

Melanie Thormann * FITURA: Es gibt auch so viele. Also, ich habe ja auch schon ganz viel gesehen. Es gibt ja auch so viele Eventualitäten an, die dann auch nicht gedacht wird, wie zum Beispiel Papis, 50 oder Mamis 50 und hat eigentlich noch 10 15 Jahre, die sie gerne bleiben möchte, dann passiert etwas Unfall. Krankheit, was auch immer. und auf einmal brauche ich diese 10 Jahre, die ich mir eigentlich noch gesteckt hatte, oder kann ich nicht mehr erfüllen, sondern ich brauche die Lösung jetzt. und je eher ich weiß, wer diese Lösung übernehmen kann, desto entspannter ist der gesamte Prozess. und selbst wenn ich als 50 55-jährige Führungsperson. Unternehmensinhaber weiß, dass mein Nachfolger vielleicht gerade noch im Studium ist, weil mein Sohn meine Tochter Anfang 20 noch nicht Durch den Prozess durch, habe ich aber die Chance, wenn dieser Nachfolgerpotenzial, dieser potenzielle Nachfolger wirklich will. dann diesenjenigen auch schon mitzunehmen, also einzubinden, parallel zum Studium in Gespräche einzubinden, in Ideen einzubinden. und natürlich, wenn es irgend möglich ist, rechtlich auch schon für die Nachfolge vorzubereiten und dann aber auch eine Zwischenstation einzuräumen. Also angenommen, derjenige ist nach wie vor im Studium. und dann passiert plötzlich, was und diese Person ist noch gar nicht in der Lage, das Unternehmen zu führen. Wer füllt die Lücke dann. Ganz ganz wichtige Komponenten, die unbedingt besprochen werden sollten und die so viel Entspannung bringen können. Wenn ich mich rechtzeitig damit beschäftigt habe. und auch da, Das ist alles nicht in Stein gemeißelt. Also auch da, Ich plädiere immer dafür. Ja, Planung, Strategie ist toll. Aber links und rechts ein bisschen offen lassen für Eventualitäten, die auftauchen können. Also wenn dass Szenario, was ich beschrieben habe, nicht funktioniert, Was könnte Plan B sein? Also auch immer so Plan B und so ein ganz bisschen Plan C noch mit haben und alles, aber auch so weit offen, dass, wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, ich die Chance habe, hier auch nochmal neu zu denken. neu zu denken, ob der Situation, die ich habe, inhouse. aber auch ob der Situation, die ich vielleicht im Außen, also sprich vor vielen Jahren, noch davon halte ich heutzutage herzlich wenig, weil uns zeigt das außen, dass wir gar nicht 10 Jahre lang planen können.

Carolin Zimprich: Ja, ich wollte gerade sagen, Wenn jetzt jemand gerade noch im Studium ist und man jetzt familiär einfach überlegt hat, Mensch So, In 10 Jahren könntest du mal hier das Zepter übernehmen? Also, in dieser Zeitspanne kann für die neue junge Generation ja auch einfach irgendwas im Leben passieren, dass die plötzlich sagen: Ja, wir hatten die Idee mal vor 4 Jahren mache ich jetzt aber nicht mehr. Also, mir ist irgendjemand über den Weg gelaufen, oder ich hatte irgendwie weiß ich nicht irgendeine Eingebung, irgendeine Idee. Ich habe jetzt Bock völlig mein Leben anders auf den Kopf irgendwie einmal umzukrempeln, und auch damit muss man ja rechnen.

Melanie Thormann * FITURA: Auch damit muss man rechnen. Also was weiß ich, Da kommt ein Partner daher, der möchte auf Weltreise gehen, und auf einmal ist diese Person weg. Im schlimmsten Fall, Das hat dich leider tatsächlich kürzlich bei einer Kundin, stört, plötzlich die Tochter weg, mit Mitte 20, und die fällt aus. Alles Dinge, die man nicht will. Aber die man im Hinterkopf haben darf, weil das ist das Leben. und dieses Leben kann manchmal doch weh tun. Ja, aber wir dürfen dann immer Schritt für Schritt uns dann natürlich auch diesen Momenten nähern. und je besser ich vorbereitet bin, Man sagt ja dieses Zauberwort Resilienz. Je resilienter ich bin. Sprich, je mehr Optionen ich mir offenhalte, damit ich nicht in einen gewissen Druck gerate oder zumindest nur kurzfristig. Natürlich beuteln uns gewisse Situationen für einen Moment. aber dann auch innerhalb dieses Momentes relativ zügig wieder zu überlegen. Wie komme ich jetzt hier raus. Welche Option habe ich bei allen Stresssituationen, die ich habe, bei allen Momenten des Schmerzes vielleicht auch welche Wege, kann ich mir offen halten, damit ich diesen Weg gehen kann. und dann ist auch dieses das sogenannte Mindset und das Gefühl, auch ein ganz anderes, diese Wege zu gehen, und wir dürfen uns erlauben. mehrere Optionen uns offen zu halten. Ich finde das ganz, ganz wichtig, weil nur dann können wir auch in Situationen, die uns erreichen und die wir nicht geplant haben, dann auch zügig einen neuen Weg auch finden.

Carolin Zimprich: Ich hatte die Tage ein ganz tolles Gespräch, auch darüber, wo du gerade sagtest, man sollte sich mehrere Optionen machen. Mehrere Pläne. und so. und da ging es im Prinzip über Notfallpläne, in Kliniken, in Krankenhäusern. wo sie halt sagt, wenn wir das nicht hätten. Also, es gibt ja einfach so verschiedene Standardszenarien, die einfach eintreten können, wo sie sagt, so. und dann ist das so, dann nimmst du einfach den Aktenordner aus dem Schrank quasi, und da steht dann drin. So Das ist das Protokoll. Wir machen erst 1, 2 und 3 alle wissen Bescheid. und nur weil wir genau diesen Plan einfach vorher haben und alle Mitarbeiter ungefähr Bescheid wissen. haben wir dann einfach eine Möglichkeit, genau dieses Szenario genauso irgendwie abhandeln zu können, weil sonst würden wir absolut im Sumpf ertrinken und hätten keine Chance, in dem Falle wirklich Leben zu retten.

Melanie Thormann * FITURA: Genau das ist es. und das ist ein schönes Beispiel. Ich kann es tatsächlich aus dem privaten Umfeld. Meine Eltern haben das schon immer so gehandhabt, dass ich ganz ganz früh eingebunden gewesen bin, in genau das, was du sagst, wenn uns etwas passiert, Ordner X steht dort. Da ist drin, was du brauchst, um gewisse Dinge regeln zu können. Das wusste ich. Ich glaube, da war ich 15. Da war ich ja eigentlich noch gar nicht mündig, und Gott sei Dank ist es auch bis heute nicht in dem Sinne eingetreten, aber ich weiß heute auch wenn Sie zwischendurch mal renoviert haben und die Schränke ausgetauscht haben. Ich weiß, in welchen Schrank ich greifen muss, zu welchem Ordner ich greifen muss, um gewisse Dinge zu regeln. und das ist etwas, was gerade in solchen Notsituationen unendlich entspannt. weil du ja in dem Schmerz und in dem Stress, wo du gerade dann aktuell gerade bist. eigentlich handlungsunfähig bist. Ist, Den gibt es. Aber den gibt es zu selten. und der Rest teilt sich so in 3 Kategorien ein, und da ist einmal der Mittelständler, der, was wir auch gerade schon besprochen hatten, der sagt, haben wir schon immer so gemacht und wird auch weiter so, und der Sucht um aus der aktuellen Situation, in der wir uns befinden, geopolitisch, wirtschaftlich usw. und den Schuld im außen zu suchen, der versucht, mit alten Methoden, mit seinem Werkzeugkoffer, den er hat, also seinen imaginären Werkzeugkoffer versucht, mit alten Methoden neue Wege zu gehen. funktioniert nicht. wissen Wir weiß er oder sie in der Regel gerade nicht und wundert sich, warum es nicht weitergeht. Die kennen gar nicht das Angebot, was es heutzutage alles gibt. und kommen deswegen nicht weiter so. Das heißt, diese Menschen brauchen neue Impulse, um aus ihrem alten kleinen Denkmuster aussteigen zu können, und zwar so aufbereitet, dass dieser Mensch, der ja festgefahren ist, mit sich selbst und seinem unternehmen, dass dieser Mensch mit kleinen. kleinen Minischritten für sich sieht. Okay, das wäre ein Schritt. Den könnte ich jetzt gehen. Ja, also nicht das große Ganze zu sagen, Du musst jetzt alles umwerfen, Dann sind die hoffnungslos überfordert, sondern kleine Schritte zu zeigen und dann zu sagen diesen einen Schritt, den trau ich mich jetzt. Das mach ich. und dann traue ich mich vielleicht den nächsten und den Übernächsten. und dann komme ich weiter und dafür etwas mitzugeben. Das finde ich so unendlich wichtig, gerade in der heutigen Zeit. Dann gibt es die zweite Kategorie, Unternehmer. Die sind eigentlich schon auf dem Weg. Die wühlen sich auch durch Social Media und Co. und kennen alles, was es nicht alles aber kennen unendlich viel, was es an Angebot gibt für ihre persönliche Entwicklung, für die unternehmerische Entwicklung, für alles, das, was Sie vermeintlich brauchen und sind dann aber hoffnungslos überfordert. weil dieses Angebot, weil sie nicht wissen, was sie aus diesem riesigen Angebot überhaupt wählen sollen. und was passiert dann.

Carolin Zimprich: Ich.

Melanie Thormann * FITURA: Gar nichts. Ja. so. und die dritte Kategorie sind die, die sich dann schon trauen, die auch sich ein bisschen umtun und die dann sich trauen, in diesem riesigen Angebot, was wir vorfinden zu sagen. Okay, ich mach jetzt 1, 2, 3, 4, Die 4 Dinge kann ich so für mich herauskristallisieren, brauche ich für mich und mein Unternehmen mach ich und die wissen aber in der Regel nicht, wo sie anfangen sollen. und dann erlebe ich leider viel zu oft, dass sie genau bei dem Falschen anfangen. und dann den Mut verlieren. und dafür ist es so wichtig, auch aufzuklären, also den Mittelstand aufzuklären und ihm zu zeigen. Was gibt es einen Blumenstrauß? Was gibt es an Möglichkeiten, und dann aber auch die Hilfestellung zu geben. mit welchem ersten Schritt sie wirklich losgehen können.

Carolin Zimprich: Machst du die Erfahrung Das also bei der letzten Kategorie viele Möglichkeiten. Ich fange irgendwie an, wähle leider die falsche Baustelle aus. Ja, man verliert den Mut, aber irgendwie machen Sie dann doch weiter, nehmen die nächste Baustelle und merken auch. Es war wieder die falsche Baustelle. Also merkst du, dass die sich ganz oft für sich im Kreis drehen, bevor Sie dann mal wirklich auf die Idee kommen zu sagen. Vielleicht macht es mal Sinn, dass ich jemanden von externen mal Frage, der mal mit mir drauf guckt.

Melanie Thormann * FITURA: Spielt gar keine Rolle.

Carolin Zimprich: und.

Melanie Thormann * FITURA: Wir freuen uns natürlich, wenn wir jemanden begleiten dürfen, aber grundsätzlich einfach nur eine Wahl zu treffen, ist ja manchmal schon der erste Schritt.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall.

Melanie Thormann * FITURA: und jetzt habe ich in Farben verloren. Ja. und und deswegen ist es noch wichtiger, da aufzuklären, Mut zu machen und zu sagen: komm, Wir gehen gemeinsam den ersten Schritt, und es wird der Moment kommen. wo du alleine gehen kannst. Aber manchmal braucht es am Anfang einfach Unterstützung, Ein.

Carolin Zimprich: Ein bisschen.

Melanie Thormann * FITURA: Oder? Aber wenn ich mich schon verrannt habe, zumindest mal jemanden, der aufräumt und dann sagt. Komm, wir gucken, wir räumen jetzt mal auf. und dann fangen wir da an und gehen da diesen Schritt. und dann wird es auch da wieder den Moment geben, wo dieser Mensch alleine weitergehen kann. und das finde ich so wichtig. und das kannst du aber nur, wenn du wirklich aufklären kannst, wenn du zeigen kannst, was gibt es alles? und wenn du das Gefühl dafür hast, also als Coachtrainer Mentor Sparringspartner, was auch immer. wenn du ein Gefühl dafür entwickelt hast, was Deinem gegenüber jetzt entspannt. und was dieser Mensch wirklich braucht. aus diesem riesigen Angebot, um dann auch für diese Person manchmal die Entscheidung zu treffen, zu sagen, wir fangen jetzt damit an, damit diese Person auch Merkt Okay, jetzt kann ich mich fallen lassen. und ja, ich merke, es funktioniert. und dann wird’s auch irgendwann leichter.

Carolin Zimprich: Ja, und das Angebot wird ja auch einfach schier größer. und die Möglichkeiten, vor allem auch jetzt, zieht Ki Also, Ki ist ja schon lange eingezogen, aber trotzdem ist es für viele absolutes Neuland, die sich bis heute immer noch nicht damit beschäftigt haben solltest du gerade am anderen Ende der Leitung dazugehören. Fress dich da Ein ein bisschen wenigstens. Du musst ja nicht den krassen Deep diff machen. Aber nimm das Thema mit: Aus meiner Sicht wird Ki never ever mehr da wieder irgendwie von der Bildfläche verschwinden. Das ist da Die Frage ist ja, wie Freundet man sich an? Wie kann man den Weg einfach gemeinsam gehen? Also, dass man da den Anschluss einfach nicht verliert, frei nach dem Motto: Wer mit der Zeit geht Wer nicht. Mit der Zeit geht, geht halt mit der Zeit. und das ist bestimmt auch ein Phänomen, was du im Mittelstand beobachten kannst. Ich meine, die Branche ist ja riesengroß, was man da einfach anbieten kann, gerade auch im Bereich Handwerk und Co. Was ich ganz am Anfang von dir gehört habe, dass du sagst, der Mittelstand fühlt sich ganz oft so von diesen Umständen gebeutelt. Aus deiner Sicht ist es denn, sodass der Mittelstand gebeutelt wird oder wie er vielleicht sagen wird, der Staat zieht mir so das Geld aus der Tasche und lässt mir kaum Luft zu atmen. und aufgrund vieler Verordnungen und was es da nicht so alles gibt, Bin ich einfach ganz oft gar nicht mehr handlungsfähig. Oder sind es die Umstände, die wir selber schaffen.

Melanie Thormann * FITURA: Beides. Also, ich möchte es auch wirklich ganz ehrlich sagen für die Menschen, die tatsächlich jetzt in der Situation sind. Es ist natürlich beides. Wir befinden uns in einer Situation in unserem Land und auch überhaupt global von den wirtschaftlichen Umständen, die sicher alles andere als leicht sind. Das ist so, und trotzdem ist es aber auf der anderen Seite auch So ist es so. Wie gehe ich damit um. Oder eben nicht. Ist. und trotzdem ist es meine Entscheidung. mich dafür zu entscheiden, wie ich damit umgehe, lasse ich mich in diesen Sumpf reinziehen. Dann komme ich da auch nicht wieder raus. und dann struggle ich als Mensch und auch mit meinem Unternehmen unter Umständen. und dann sind eben draußen alle die Bösen, Was mir eben auch nicht gut tut. und das zu erkennen ist ein riesiger Bewusstseinsschritt für jemanden, der sich bis jetzt immer gebeutelt gefühlt hat. Zu sagen, du kannst es für dich ändern. Du kannst die da draußen nicht ändern, aber du kannst dich ändern, dass dich das da draußen nicht so betrifft, sondern dass du mit den Dingen, die du tust, deinen eigenen Weg erschaffst. Ich. da hast du Angebot 1 bis 598, und lass uns doch mal gucken. Was brauchst du gerade jetzt damit du dich nämlich auch aus dieser Situation eigenständig befreien kannst.

Carolin Zimprich: Ja.

Melanie Thormann * FITURA: Ich.

Carolin Zimprich: Ja, auf jeden Fall Bewusstsein dahinter. und auf der anderen Seite glaube ich zum Beispiel haben wir zwischendurch irgendwelche lustigen Verordnungen, Regeln und Gesetze, die sind für meinen dafür völlig bekloppt. Ich habe letzte Tage einen real gesehen, wo ich echt dachte ich Falle vom Stuhl ist ein Unternehmen, die Stellen irgendwelche Substanzen zum Reinigen her haben, die einfach in so 5 bis 10 Liter Kanistern und vertreiben, die natürlich ganz normal und sie müssen einfach ganz krass unterscheiden Zu verkaufe ich das Ding gewerblich, oder kannst du es auch im Baumarkt kaufen, und Sie haben ihr Geschäftsfeld. Ich weiß nicht, ob Sie es erweitert haben, oder wie da genau die Umstände letztendlich sind. Aber Sobald du Substanzen verkaufst, die man am besten nicht verzehrt, muss dann natürlich draufstehen, mit für Kinder gefährlich. Bitte nicht in den Mund stecken. Witzigerweise braucht aber dieses Etikett nur eine Schriftgröße von, Ich glaube 1 oder 2. Also, jeder von uns weiß, wenn das in dieser Schriftgröße geschrieben ist. kann das A keiner lesen und B wird es auch keiner lesen. Aber wenn Sie quasi Ihre Produkte nicht umetikettieren, dann dürfen Sie diesen Markt einfach nicht bedienen. und das kostet Zeit. Das kostet unwahrscheinlich viel Geld. und ist. Einfach Also wenn wir mal sagen, ob das jetzt da draufsteht oder nicht. Also, jeder sollte, glaube ich, zum Menschenverstand oder genug Menschenverstand besitzen. Reiniger sollte man nicht trinken, habe ich jetzt nicht irgendwie im Supermarkt in einer Bio-frischetheke gekauft. wo ich mir denke, Ey, lieber ja, lieber Staat, wer auch immer lustig dafür verantwortlich ist, solche Regeln und Verordnungen zu machen. Warum? Für wen? Also? Da denke ich mir, immer ist das reine Willkür, ist das nicht, und Da kann ich total verstehen, dass die sagen, das kann es doch nicht sein. Das ist doch das ist doch mit Absicht, uns irgendwelche Beinchen in den Weg stellen, uns absichtlich. Ja, irgendwelche weiß ich nicht irgendwelche Aufgaben zur Beschäftigungstherapie mitgeben, oder aber auch vielleicht gerade aktuell, die lustige, wahnwitzige Idee Mit Liebe. Unternehmer schenkt euren Mitarbeitern doch einfach mal steuerfrei, 1.000€ mehr als Gehalt. Das wäre doch hervorragend, da denke ich mir manchmal auch so dieses. Was stimmt mit euch da oben nicht? Also, wie kommt man also, was muss man vielleicht auch selber an Reinigern geschluckt haben, und auf solche Ideen zu kommen, um zu überlegen, ob das nicht eine gute Idee wäre.

Melanie Thormann * FITURA: Also, ich möchte es, ehrlich gesagt, auch gar nicht bis ins kleinste Detail durchleuchten, Aber ich glaube, unser Staat ist so verfahren von der Gesetzeslage. Neue Gesetze, alte Gesetze wegwerfen, Neues bringen. Oben gelagerte Regierungsebenen zu viel Macht gespiele, das wir da auch immer noch haben zu viel Ego Alarm, was auch immer noch da ist. und ich glaube einfach. Also aus meiner Sicht, es bräuchte mal so ein Resetknopf, den wir hier mal so drücken.

Carolin Zimprich: Das ist doch bekloppt man.

Melanie Thormann * FITURA: Ansonsten ist es nur Reparaturarbeit, und letzten Endes ist es da auch genauso wie in einem Unternehmen. wenn die eine Hand nicht weiß, was die andere tut, oder aber wenn die eine der Meinung ist, das muss jetzt unbedingt so sein, aber die andere nicht mitnimmt, dann funktioniert das Spiel nicht. und das ist im Großen wie im kleinen hermetisches Gesetz. Also, es ist ja sowohl global als auch in unserem Land und in jedem Unternehmen, und wir dürfen uns dessen bewusst werden, solange er ist, dort keine wirkliche, bewusste Veränderung gibt, also bewusst im Denken, Fühlen und Handeln Bei den Menschen, die unser Land führen, wird sich das auch nicht verändern. und deswegen, weil ich es nicht ändern kann. Da sind wir wieder bei dem Punkt. Ich kann aber mich ändern. Ich kann für mich selbst jeden einzelnen Tag dafür sorgen, dass ich mich verändere. und dann passiert nämlich auf lange Sicht der umgekehrte Effekt. Wenn ich das tue und wenn ich für verschiedene andere dafür Sorge, dass die dieses auch tun können. und dann noch andere Menschen da sind, die mit ihren jeweiligen Fähigkeiten auch dafür Sorge tragen, dass sich etwas verändert, dann verändert sich ja Schritt für Schritt auch etwas im Großen. und das heißt, wenn wir diesen Machtapparat von da oben nicht verändern können, dann darf jeder Einzelne von uns dafür Sorge tragen, dass wir ihn von unten verändern. und dann kippt es irgendwann. und das ist etwas, das ist ein Bewusstsein, was so wichtig ist, zu erkennen. weil Es sind ja auch so viele Menschen, die da draußen sagen: Was soll ich alleine schon verändern? Ja, was soll ich denn schon erreichen? und genau das ist der absolute falsche Gedankengang. Denn wenn ich etwas bewegen kann in meinem kleinen Mini-universum und die Energie sich dann ausweitet auf andere und auch andere dieses tun, dann potenziert sich das ja irgendwann. und nur dann können wir wirklich etwas auch in der Gesellschaft und dann halt bis nach ganz oben verändern.

Carolin Zimprich: Du hast gerade was Schönes gesagt. Also ob jetzt der normale Mittelstand oder ob wir uns einfach mal so eine Behörde nehmen. Es ist ja auch im Prinzip irgendwie ein wirtschaftliches Unternehmen. Da sind Mitarbeiter, die wollen bezahlt werden, die müssen gucken, dass sie das Geld erwirtschaften, was sie den Mitarbeitern bezahlen können. und wenn da vielleicht auch der Mut unter dem einen oder anderen etwas größer wird, auf dem Floh mal einfach das auszusprechen, was er wirklich denkt, ohne irgendwie zu denken, dann kann ich morgen irgendwie hier meinen Hut nehmen. Man kann ja gucken, wie man diese Dinge kommuniziert. Aber da fängt mit Sicherheit Veränderung einfach an, und da können wir uns alle irgendwie mitnehmen und können irgendwie gemeinsam gucken, ob wir ja dieses Konstrukt. Also, es muss ja ein Miteinander sein. Also Mittelstand und Staat, es muss ja irgendwie, es muss ja funktionieren. Wir können ja nicht gegeneinander spielen, und von daher haben wir, glaube ich, schon viele Möglichkeiten, die wir machen können, wenn wir uns drauf einlassen. Das glaube ich, auch.

Melanie Thormann * FITURA: Absolut bin ich fest davon überzeugt und das Ganze eben auch weiterspinnen. Also, das hört ja bei den Mittelständlern oder beim Unternehmer nicht auf, sondern jeder einzelne Mitarbeiter hat, da seine Aufgabe jede einzelne Familie des jeweiligen Mitarbeiters der Mitarbeiterin hat ihre eigene Aufgabe, also sprich Ihre Zelle im Großen Ganzen. Das geht dann weiter bis ins Schulsystem, was sich auch unbedingt verändern darf. wo mittlerweile sich auch an verschiedenen Stellen schon etwas tut. wo aber auch noch unendlich viel Potenzial da ist und auch innovative Prozesse notwendig sein dürfen, um das weiter zu betrachten. Also, es gibt so viele, natürlich so viele Baustellen, und das ist eben auch der Punkt. Es braucht Menschen, die das große Ganze sehen. Ich behaupte, mich dazuzählen zu dürfen, um dann aus dem Großen Ganzen jeweils den richtigen Anteil dessen herauszuwählen, was für die jeweils eine Person, die jetzt vor mir steht, auch das Haus zu wählen, um dann Schritte gehen zu können, und solche Menschen braucht es noch viel mehr, um solche Prozesse anstoßen zu können.

Carolin Zimprich: Ja das. und ich denke auch, dass gerade durch dein Format, Mittelstandsliebe, Tv man einfach die Möglichkeit hat, diese Dinge anzusprechen, das einfach laut zu machen, einfach zu sagen: Hey, hier haben wir einfach Dinge. Die Stimmen nicht. Die müssen wir einfach mal angehen, da müssen wir mal wirklich laut drüber sprechen, um das einfach mal in den Fokus zu holen.

Melanie Thormann * FITURA: und auch sogenannte Erfolgsstorys mitzugeben, also zu zeigen, wer hat es denn schon anders gemacht? und wie ist das Ergebnis dessen. was diese Person jetzt anders gemacht hat, in dem jeweiligen Unternehmen und aber auch in der jeweiligen persönlichen Entwicklung, weil auch sowas brauchen wir. Wenn wir immer nur aus der Theorie reden, dann kommt auf der anderen Seite auch der ein oder andere auf die Idee zu sagen, naja, die kann ja viel erzählen, wenn der Tag lang ist. In der Theorie weiß ich das auch. Kann mir das nächste Buch kaufen, kann auf ein Seminar gehen. Ja, irgendwie werde ich dann schon anders wissen, kommen aber dann auch zu sehen, wie es im Prozess auch funktioniert und auch, und das ist die dritte Komponente noch viel wichtiger zu erkennen. nur weil es bei dem funktioniert hat. Auf diese Weise heißt es noch lange nicht, dass es bei mir auf die gleiche Weise funktionieren muss. sondern ich darf mir erlauben, andere Wege zu gehen und dann aber auch in dem Format, Möglichkeiten zu finden, wie ich dann diesen Weg anders gehen kann, weil ich dann auch wieder jemanden finde, der dort als Experte positioniert ist, der einen Weg gegangen ist, der mir dann widerliegt. Es ist dieser berühmte Nasenfaktor, einerseits sympathisch, nicht sympathisch. Aber auch wer kann mich jetzt wirklich mitnehmen in dem Prozess, wo ich gerade drin stecke. und das ist so wichtig, als dass ich mich jetzt irgendeinem vermeintlichen Coach Trainer Berater zuwende, von dem ich überhaupt nicht weiß, Welche eigene Erfahrung hat diese Person eigentlich gemacht? Kann diese Person mir jetzt wirklich helfen, für mich selbst und für mein unternehmen. und das ist etwas, was ich mit Mittelstandsliebe Tv eröffnen möchte, wirklich zu zeigen. Es gibt ganz viel lieber Zuschauer da draußen, und Wenn du überfordert bist, mit dem, wo du gerade stehst. dann trau dich aus geschützter Position zu Hause. Sprich, Sofa dir diese Dinge anzuschauen, dich gewissen Themen zu nähern. um dann neu entscheiden zu können aufgrund dessen, was du findest, und nicht aufgrund irgendeiner Empfehlung oder aufgrund eines Beraters, der sich vielleicht vermeintlich gut verkauft. Du dich aber damit eigentlich nicht wohl fühlst oder hinterher merkst. War es jetzt nicht. Ich denke.

Carolin Zimprich: Ich glaube, ihr habt bei eurem Format auch so eine kleine Probewoche, dass man mal so eine Testphase hat, um da auch reingucken zu können, um einfach zu sehen. Welche Gespräche erwarten mich da, Welche Diskussionsrunden sind da welches? Ja, Was kann ich an Inspiration für mich einfach erst mal mitnehmen, um einfach da selber erst mal zu sondieren oder vielleicht auch zu verstehen. Hey, Krass welche Baustellen habe ich denn da? und wo könnte man denn ansetzen? Also, von daher Connected Euch definitiv mit Melanie um einfach da mal ein bisschen auch hinter die Kulissen zu gucken.

Melanie Thormann * FITURA: Ich, es geht nicht nur rein um unternehmerische Impulse. Natürlich sind die wichtig, Führungsthemen, Organisationsentwicklung, Struktur, Teambildung usw., Aber es geht auch um alles, was irgendwie mit der persönlichen Entwicklung der menschlichen Entwicklung und auch der unternehmerischen Entwicklung noch zu tun hat. Also wie zum Beispiel, du hast es angesprochen. Ki, Automatisierungsprozesse, Digitalisierung, Bildungs wie darf Bildung sich verändern, damit Unternehmertum von morgen auch noch funktioniert. Welche persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten habe ich, um selbst als Führungskraft als Unternehmer auch diese Leitperson zu sein, die mein Unternehmen der Zukunft auch braucht. Aber Es geht auch um gesundheitliche Themen. Wie darf ich mich selbst gesundheitlich präventiv im besten Fall auf gute Beine stellen bis hin zur spirituellen Entwicklung sind alles Themen mit dabei, die ineinander spielen. Das ist für mich der wahre ganzheitliche Ansatz, nicht immer nur eine Komponente zu betrachten, sondern zu schauen, Wie greifen die Themen ineinander? und was machen gewisse Dinge mit mir. in der Auswirkung, mit meinem Körper und mit meinem sein, sodass ich dann eine gute oder nicht besonders gute Führungskraft sein kann. Auf jeden Fall.

Carolin Zimprich: Format, in das es sich lohnt, hineinzugucken, um einfach seinen eigenen Horizont ein bisschen zu erweitern, um, wie Du vorhin schon sagtest so ein bisschen anonym von der Couch aus schon mal so die ersten Schritte irgendwie zu machen. Ich finde es einen ganz ganz wichtigen Punkt. Bei mir gibt es auch immer noch einen ganz ganz wichtigen Punkt: wenn wir uns so ein bisschen dem Ende einfach nähern. Ich habe für all meine Gäste immer noch ein schönes kleines Spiel vorbereitet. Liebe Melanie. und zwar das.

Melanie Thormann * FITURA: Okay, Ich darf jetzt eine Farbe wählen.

Carolin Zimprich: Frei nach Schnauze, ganz genau.

Melanie Thormann * FITURA: Ich wähle Pink.

Carolin Zimprich: Lass.

Melanie Thormann * FITURA: Schön Pink gekleidet bist.

Carolin Zimprich: Ja, Aber ich würde sagen, wir haben uns ja nicht abgesprochen. Auch bei dir finde ich meine Brandfarbe wunderbar wieder hinter deiner wunderschönen, goldfarbenen Wand, die ich ja letztens schon so bewundert habe. Liebe Melanie, Wir beide spielen die Scale and Flow 60 s, Challenge.

Melanie Thormann * FITURA: In.

Carolin Zimprich: Du darfst mir gleich innerhalb von einer Minute deine 3 größten Fehler nennen, die man für dich aus deiner Sicht im Business einfach machen kann, wenn es darum geht zu wachsen, wie wir im Online-marketing natürlich auch irgendwie immer sagen zu skalieren im Bezug auf Teamaufbau in Bezug auf grundsätzlichem Wachstum, Umsatzwachstum und was da noch so alles einher oder da mit reinfällt. Von daher würde ich vorschlagen, Sobald du bereit bist. laufen deine 60 s ab jetzt. und ich bin gespannt auf deine größten 3 Fehler, die man in Bezug auf Wachstum machen kann.

Melanie Thormann * FITURA: Der erste Fehler, den ich sofort sehe, ist, Dinge zu tun, nur weil andere sie tun. Das halte ich für den größten Fehler überhaupt, weil, auch wenn wir die ganze Zeit von der persönlichen Entwicklung gesprochen haben, auch wenn es ums Thema Marketing geht und um Thema Prozesse geht. Ich darf meinen eigenen Weg finden, der zu mir und meinem Unternehmen passt. Der zweite Fehler ist immer davon auszugehen, dass mein Unternehmen zuerst kommt. Nein, Es kommt immer die Unternehmensperson zuerst, weil nur wenn ich mich gut aufstelle, kann auch ich dafür Sorge tragen, dass mein Team mein Unternehmen gut funktioniert. und der dritte Fehler ist, dass ich, wenn ich davon ausgehe, dass es immer steil nach oben gehen muss. Das sehe ich immer als problematisch an, weil es kann nicht immer nur nach oben gehen, sondern ich brauche die entsprechende Tiefe dazu in mir drin, um dann letzten Endes auch im außen wachsen zu können. Also, es braucht erst die Veränderung im Inneren, damit ich auch im Äußeren, was verändern kann und dann wachsen darf.

Carolin Zimprich: Wunderbare 3 Punkte. Es gibt keine Blaupause. Ich stehe als Person, als erstes und Höhen und Tiefen gehören einfach immer mit dazu und das darf man einfach genauso nehmen, wie es ist. Als letztes schönes kleines Takeaway als schöne kleine Inspiration noch da draußen für die Hörer. So eine Botschaft, eine einzige Wahrheit, vielleicht für dich. So eine Erkenntnis, die du zusammenfassen kannst, für dich wo Du sagen musst. Also das ist das, was ich aus all den Jahrzehnten für mich selber mitgenommen habe, wo ich mir wünschen würde, dass das einfach alle wirklich für sich beherzigen.

Melanie Thormann * FITURA: Jeder darf seinen eigenen Weg gehen. Das klingt so, lapidar. finde ich aber so unendlich wichtig, weil wir haben. Alle, Ich nenne es unsere jeweils eigene Geniezone und auch unsere jeweils eigene Lebensaufgabe, für die wir hier sind, auf dieser Welt. und diese haben wir zu erfüllen, und nicht die von dir, von meinem Nachbarn oder von wem auch immer. und das ist so wichtig. bei sich selbst einen Weg zu gehen. Ich habe das vielleicht dazu, damit es auch noch plakativer ist. der heißt: Fuck of Positionierung.

Carolin Zimprich: Da freuen sich, glaube ich, viele drüber.

Melanie Thormann * FITURA: Mit dem Untertitel. Vielfalt ist das neue Spitz. und das ist das, wofür ich wirklich plädiere finde deine eigene Identität nicht nur als Mensch, sondern auch als Unternehmer. Was hast du zu geben? und wenn du das für dich herausfindest. dann kannst du nur erfolgreich sein. und dann spielen die Prozesse, die Positionierung seien so spitz positioniert wie nur irgendwas, spielt dann überhaupt keine Rolle mehr, weil es geht um deine Vielfalt, um deine individuellen Impulse, die du mitgeben kannst.

Carolin Zimprich: Ich finde, das ist ein wunderbares Schlusswort an der Stelle liebe Melanie, ich danke dir für diese Reise durch den Mittelstand. Ich finde es ganz wunderbar, selber hier so die unterschiedlichsten Themen einfach immer in den Gesprächen zu haben. Es war heute mal ein völlig anderer Ausflug. Vernetzt euch mit Melanie, Alles findest du unten in den Shownotes, um Dich mit ihr auf Social Media zu vernetzen, um vielleicht auch in Mittelstandsliebe. Tv reinzugucken, um da mal so ein bisschen reinzuschnuppern. und ja, von daher danke ich dir wirklich ganz sehr für das tolle Gespräch und dir da draußen auf jeden Fall fürs Zuhören und sage, wir sehen uns da draußen aller allerspätestens im Netz.

Melanie Thormann * FITURA: Vielen Dank Auch Dir.

Melanie Thormann
Expertin im Mittelstand
🤝 Präsentiert von
NetzwerkGOLD

Das Impact-Netzwerk für erfolgreiche Unternehmer:innen — Austausch, Sichtbarkeit und echte Verbindungen.

Jetzt entdecken →

📲 PRODUKT-TIPP

Putzalarm! App

Deutschlands beliebteste Putzplan-App.

📧 Community & Newsletter

Keine Folge verpassen + Business-Tipps.

ÜBER CAROLIN

Du willst mehr aus deinem Business rausholen?

Ich zeig dir, wo aktuell Potenzial auf der Straße liegt. Lass uns dazu einfach kurz sprechen.
Mach dir einfach einen Termin.