Folge #39
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Handy-Falle : Petra Trautwein über Smartphones und warum Eltern die Kontrolle längst verloren haben

mit Petra Trautwein & Carolin Zimprich
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Handy-Falle : Petra Trautwein über Smartphones und warum Eltern die Kontrolle längst verloren haben
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🏷️ Familie & Beziehungen🤝 Präsentiert von NetzwerkGOLD

Darum geht's

Wir alle kennen es… „Nur noch 5 Minuten am Handy!“ – und plötzlich ist eine Stunde vorbei. Doch was passiert eigentlich wirklich mit unseren Kindern, wenn Smartphones ihren Alltag bestimmen?

In dieser Episode spreche ich mit SPIEGEL-Bestsellerautorin Petra Trautwein. Sie arbeitet mit Familien, die täglich kämpfen: um Hausaufgaben, Bildschirmzeit, Streit ums Handy – und die Frage, wie viel Digitales eigentlich gesund ist.

Petra zeigt einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen unserer Smartphone-Gesellschaft und erklärt, warum gerade Kinder und Teenager besonders gefährdet sind. Und sie stellt eine Frage, die uns alle betrifft: Steuert das Handy dich – oder steuerst du dein Handy?

In dieser Episode lernst du:
– warum Smartphones auf Kinderhirne wie ein Suchtfaktor wirken können
– welche digitalen Gefahren Eltern oft komplett unterschätzen
– wie Familien wieder mehr Ruhe, Verbindung und Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können

Eine Folge, die wachrüttelt – ohne zu verurteilen.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Das Smartphone kann sich nicht einpendeln wie früher das Fernsehen – es ist ein Suchtfaktor, der schon ausgereifte Erwachsenengehirne überfordert und Kinder erst recht.
  • Ein Nein ist ein vollständiger Satz – erklär deine Grenze einmal liebevoll und zugewandt, aber nicht tausendmal, und bleib dann konsequent.
  • Wenn du dein Verbot nicht in ein, zwei Sekunden begründen kannst, ist es vermutlich keins – streich es lieber von deiner Liste.
  • Kinder dürfen in der Familie streiten lernen und ihren Willen durchsetzen – bleib du im Streit ruhig, statt tagelang darüber zu weinen.
  • Deine Zweifel lösen sich nie ganz auf – du gehst mit ihnen weiter, statt zu warten, bis sie verschwinden.

⏱ Kapitel

00:00Verheiratet mit dem Smartphone: Warum „Handyfrei“ fast jede Familie betrifft
03:04Aus den Elterngesprächen geboren: Wie die Idee zum Spiegel-Bestseller entstand
05:28Kein Einpendeln wie beim Fernsehen: Was der Dauerreiz mit dem Teenagerhirn macht
12:31Tracking und Smartwatch: Warum wir Kinder kontrollieren, ohne es zu hinterfragen
20:43Acht Wochen ohne Bildschirm: Als aus zwei Wochen Konsequenz Ruhe wurde
24:56„Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst“: Der Unterschied zwischen Macht und Fürsorge
34:57Kinderzimmer aufräumen gestrichen: Verbote, die sich nicht begründen lassen
38:24Vokabeln auf dem Trampolin: Wie die mittlere Tochter zum Lerncoaching führte
45:24Von Microsoft in die Freiheit: Kein Gehetze mehr zur Krippe
47:07Kurz vorm Spiegel-Bestseller: „Bist du eigentlich verrückt, das zu machen?“

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Man könnte meinen, wir sind mit unserem Smartphone verheiratet, denn wenn wir ehrlich sind, verbringen wir oftmals sehr viel Zeit mit diesem Teil als mit anderen Menschen um uns herum. und wenn man es mal ganz provokant ausspricht. Ja, könnte man wirklich sagen, dieses Ding ist uns irgendwie am allerliebsten. Das ist ein Thema, und das betrifft fast jede Familie da draußen. über das trotzdem einfach, viel zu wenig und vor allem ehrlich gesprochen wird. und genau darum macht sie es zum Thema und hat sogar ein Buch darüber geschrieben und darf sich zu Recht Spiegel Bestsellerautorin nennen. damit es in die Köpfe der Menschen kommt. Sie arbeitet mit Familien, die müde sind vom täglichen Kampf um Hausaufgaben, Bildschirmzeit und diese Dauerdiskussion rund ums Handy und zeigt einen Weg daraus aus genau diesem Kreislauf. Einfach mal auszusteigen. weg vom Gefühl, etwas zu verpassen, hin zu einem bewussteren Umgang mit all diesen Medien. Aber nicht nur Kinder hängen am Handy. Wir alle tun es. und genau deshalb lohnt es sich wirklich mal hinzuschauen. und wenn auch du verstehen willst, warum Smartphones so viel Macht über unseren Alltag haben und wie Familien wieder mehr Leichtigkeit und Verbindung finden können, dann ist diese Folge genau für dich Herzlich Willkommen. Petra, Trautwein.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Danke schön. Liebe Karolin. Ich freue mich.

Carolin Zimprich: Ich Find’s total spannend, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft wirklich mal jemanden wieder haben, wie dich, der diese riesengroße Flagge hisst und sagt: Hey, Achtung. Das ist ein ganz ganz tolles Medium. Aber schaut mal dahin. Die meisten rennen ja wirklich, wie ich es vorhin schon gesagt habe, völlig unbewusst, von früh bis spät, eigentlich mit dem Ding schon an die Nase geklebt von A nach B und bekommen zum Teil irgendwie an der Straße, nicht mit, dass da ein Bus vorbeifährt. und du hast es dir aber zur Aufgabe gemacht, einfach mal zu sagen, Ey, Leute, wir müssen da hingucken. Das ist total total wichtig. Du hast dich für den ich sag mal eher unbeliebteren Weg entschieden, weil es ist ja so bequem. Ich habe letzte Tage, ja selber auch noch mal einen Post dazu geschrieben, weil ich glaube, dass wir in ganz ganz vielen Teilen da wirklich ähnlich ticken. Wann hast du für dich gemerkt? Das ist so ein wichtiges Thema. Da muss ich jetzt eigentlich mal mit Pauken und Trompeten mit nach draußen.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Tatsächlich in den Diskussionen mit den Eltern, weil ich hatte das am Anfang auch noch gar nicht so auf dem Schirm. und immer wieder kam es dann zu unerklärlichen Schwierigkeiten in der Familie. Das Kind ist so aufsässig, oder die Schulnoten werden nicht besser, und die lernt und die Macht und die tut, oder er. und irgendwie haben wir dann immer irgendwann gefragt: Was ist eigentlich mit der Medienzeit und zack hatten wir es. und es waren dann immer viele Stunden. oder aber auch bei diesen Verhaltensauffälligkeiten. Die Eltern haben versucht, das Handy wegzunehmen, weil sie das schon gemerkt haben. und die Kinder sind aber dann so in den Widerstand gegangen, hatte ich übrigens bei meiner ältesten Tochter selber. Auch das fühlt sich nicht gut an. Wenn du wirklich körperlich deinem Kind dieses Gerät wegnehmen musst. und dann dachte ich mir. Hallo geht’s noch. und dann hat tatsächlich meine Buchmentorin. mit der ich auch befreundet bin. Die war bei einer Diskussion mit dabei, und die hat gesagt, Petra Dazu musst du ein Buch machen.

Carolin Zimprich: und somit war die Idee des Buches von Handy freigeboren. Es ist, glaube ich, seit ein paar Wochen.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Genau.

Carolin Zimprich: Ich finde.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Echte.

Carolin Zimprich: Aber ich finde es total wichtig, dass wir das zum Thema machen. und, hey, ich habe auch 2 Kids, und die finden die multimediale Welt natürlich auch toll, vor allem wenn man natürlich sieht, dass die Mama im Prinzip ja auch irgendwie nur digital arbeitet. Also alles das, was ich mache, ist ja wirklich zu 100% Remote. und da auch die Nuance zu finden, was ist gut. Womit müsst ihr unbedingt aufwachsen? und wo müssen wir einfach mal einen ganz radikalen, harten Cut setzen und sagen: Feierabend bis hierhin, und nicht weiter ab. Nach draußen klettern auf den nächsten Baum. Hab Spaß. Tschüss. Ich bin da.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Die Dimension, die entschuldige.

Carolin Zimprich: Dimension.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ist genau und die noch dazukommt, weil man kann sich auf der einen Seite ärgern, verbringt so viel Zeit und kostet so viel Zeit, und die Noten werden schlecht. Aber als ich dann gelernt habe, was das mit dem Gehirn und der Sozialentwicklung unserer Kinder also ihrer Persönlichkeitsentwicklung macht. Da sind dann bei mir die Alarmglocken hochgegangen, Weil ich mein zu viel Ferngucken, kenne ich aus meiner Kindheit Auch da gab es Familien, die haben tagelang ferngeguckt, und andere, die hatten gar keinen Fernseher. Das hat sich irgendwie ausgeglichen. und am Anfang dachte ich, das ist beim Handy auch so. Das wird halt sich irgendwie einpendeln. und dann habe ich aber gelernt. dass es sich nicht einpendeln kann, weil es wirklich ein Zuchtfaktor ist, der die Kinder überfordert, Die können einfach gar nicht mehr aufhören. und wenn ich überlege, dass ich auch überfordert bin. Als erwachsener Mensch, der ein ausgereiftes Gehirn hat, dann ist klar, dass die Teenagerhirne, die noch nicht ausgereift sind und gerade diese Regulierungsfähigkeit noch nicht haben, dass die einfach heillos überfordert sind und dass sie uns brauchen. Die Kinder.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall, die brauchen uns auf jeden Fall, und ich sage mal, was ja noch mit dazukommt. Fernsehen ist ja zu gewissen Uhrzeiten. Ja, so oder so einfach schon reglementiert das Netz da draußen, Aber ja, nicht.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ist.

Carolin Zimprich: So. und das ist ja auch einfach, denke ich, mal, mit ein riesengroßer Faktor, dass man versucht, natürlich im Hintergrund Sperren einzubauen und zu filtern, aber nichtsdestotrotz, es sind ja auch einfach, Dinge grundsätzlich 24, 7 auffindbar und stehen einfach multimedial zur Verfügung, die einfach nicht für Kinder gemacht sind.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Das kommt noch dazu, dass die Regulierungsfähigkeit wirklich schlecht ist, und ich meine die suchen vielleicht im Youtube und nach kindergerechten Filmchen. und da wird die harte Werbung ausgeblendet. Aber dadurch, dass Youtube zum Beispiel, so läuft du Suchst nach Jogging-videos und am Ende bist Du beim Hardcore Ironman Marathon auf Hawaii rausgelandet. und so ist eben diese. Dieser Reiz, der sich immer steigern muss, eingebaut in das System, und du kannst gar nichts dagegen tun, dass Kinder zum Beispiel auch pornografische Bilder sehen, und zwar viel zu früh.

Carolin Zimprich: Es auf jeden Fall, und das ist das, wo ich sage, du kriegst es ja auch als Elternteil gar nicht mit. Also, es sei denn, du machst es dir wirklich zur Aufgabe. und ja, ich weiß nicht, ob wir da so ein bisschen die Außerirdischen auf diesem Planeten sind zum Beispiel die It einfach auch so einfach. Unser Ding ist natürlich. dass du halt sagst. So alle paar Tage wird auch ein Browserverlauf gecheckt, um einfach mal zu gucken, Wo waren wir denn so unterwegs? Welche Sperren haben wir denn also? Die sind ja nicht Doof ne. Also, wir haben ja alle total super schlaue Kinder zu Hause, die mit der Technik wirklich wunderbar umgehen können. und wenn die wissen, Naja, komm, der Papa hat dir eine Url gesperrt, dann gucke ich doch mal, ob ich nicht eine andere finde, wo ich vielleicht noch irgendwelche Spiele finde. Also, es gibt ja super viele Spieleplattformen da draußen. Ich ist das ähnlich wie mit der Tüte Chips bei vielen. Ich mach die Tüte Chips auf denke mir. Ach, komm ich Esse, 5. und hinterher ist das Ding leer.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Die. aber das Handy brauchen wir halt, weil es ja auch produktiv ist. und ich bin ja jetzt nicht dafür, jedem sein Handy oder sein Smartphone oder seinen Bildschirm wegzunehmen, sondern ich möchte halt, dass wir uns bewusst sind. Ich war vor 2 Wochen in der Schule, in Wien. und dann habe ich mit den Jugendlichen eigentlich drüber gesprochen. Vor allem geht es ja darum, steuert das Handy mich oder steuer ich das Handy. Also wenn ich merke. nicht in der Werbung zum Beispiel erlassen wurden, und hier meinen wir, das sei nicht notwendig.

Carolin Zimprich: Es ist ein schmaler Grat, glaube ich, in vielen Dingen. Also wenn ich einfach überlege, weil du vorhin auch sagtest, viel Fernsehen geguckt, früher in der Kindheit. Ich bin ja auch ein Kind analog aufgewachsen, digital reingewachsen. und es gab, da irgendwie weiß ich nicht 3, 4 Fernsehprogramme zur Auswahl. und dann hat man natürlich irgendwie den Sonntagmorgen irgendwie mit dem Lela Lonnebär auf Rtl verbracht. Das war noch so, meine Generation. und ja, also das war toll. und das war so eine tolle, schöne Auszeit. und dann gab es aber einfach dazu einfach, den krassen Kontrast zu stecken.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Genau.

Carolin Zimprich: und das das Thema.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Das.

Carolin Zimprich: Ist einfach mit dabei. und so digital wie wir hier als Familie auch selber leben, bin ich selber. Was heißt absolut dagegen. Aber ich habe bei meinem Sohn, zum Beispiel, der wird jetzt 12 Da war in der Grundschule schon oft. Thema. Ach ja, die anderen haben auch. und ich möchte auch Mama und so und wo ich immer gesagt habe, wofür. Wenn du jetzt irgendwo bist. existiert in dem Haushalt ein Telefon. Ja, ich sag immer, wenn irgendwas passiert, dann kann die Mama mich ja anrufen, dann weiß ich Bescheid in der Schule. Wenn da was passiert, Wer ruft dich an? Ja, die Lehrer. Ich sage gut. Also in der Schule brauchst du es? Eh nicht, darfst du das eh nicht rausholen. wofür brauchst du es dann? Ja: ich würde gern Musik hören. Ich So, das ist interessant, das kriegen wir hin. Also Musik unterwegs hören, kriegen wir vielleicht auch noch irgendwie gebacken. Also, da war halt immer so für ihn. Das Argument einfach. Wir haben das einfach wegdiskutiert. Irgendwie, weil ich das einfach auch nicht wollte, Weil ich für mich aber auch gar nicht wollte. und Da kann ich viele Eltern da draußen auch nicht verstehen. Warum soll ich mein Kind immer erreichen können? Warum muss mein Kind mich immer erreichen können. Warum? Ich verstehe es bis heute nicht? Ich verstehe nicht.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: In welcher Lektion sie ungefähr ist, aber sowas? und dann gibt es ja ganz viele Eltern, die tracken ihre Kinder, weil sie Angst haben, dass ihnen was passiert. und gleichzeitig geben Sie ihnen dieses Smartphone in die Hand, wo Ihnen so viel passieren kann wie im echten Leben überhaupt nicht möglich ist. Ja, also ich will es jetzt nicht verschreien, aber in der ganz normalen Alltagsrealität ist auf der Straße so viel weniger Gefahrenquellen als im digitalen Umfeld. und da reden wir von Pornobildern. Da reden wir von diesen älteren Herren, die sich als 14 Jährige auf Riplogs ausgeben und irgendwelche Kinder dann einladen. und ich höre das immer wieder in Facebook Gruppen und Familiengruppen. Meine Tochter hat jemanden kennengelernt. Der ist 16 und wohnt in Buxtehude und sie will ihn besuchen. und soll ich da zustimmen, wo ich mir denke. Nein.

Carolin Zimprich: Nein.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja.

Carolin Zimprich: Also, ich würde schon sagen, wie kommst du auf die Idee, überhaupt diese Frage zu stellen? Also, das ist so. Also, ich verstehe es in ganz vielen Teilen nicht. Warum brauchen Kinder eine Smartwatch in der Schule? Also weil die Gehen zur Schule und kommen wieder nach Hause. Ich kenne den Schulweg, und da gibt es vielleicht kleine Abweichungen, weil die mal einen schlenker bei einem Freund noch vorbei machen und den einen erst nach Hause bringen, oder noch weiß ich nicht auf dem Spielplatz einmal runterrutschen, was auch immer. aber man hat ja so eine. Ich sag mal so, diese akademische Viertelstunde, und in dem Bereich sind die ja immer wieder zu Hause. Ich glaube.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Kommt, Aber sie fahren mit der S-bahn, sage ich auch: Ja, und wenn Sie eine verpassen, dann kommen Sie mit der nächsten Seite.

Carolin Zimprich: Ich.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Spannend.

Carolin Zimprich: So.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Es ist unser tatsächlich unser Bedürfnis, sie so zu kontrollieren als Eltern, was wir gar nicht hinterfragen, ob das überhaupt Sinn macht. Also, wenn ich mit den Eltern spreche, dann kommen die schon meistens zu dem Schluss stimmt, Was ich da mache, ist nicht ganz logisch, aber wir denken nicht drüber nach. und genauso wenig denken wir drüber nach, ob Sie ein Handy kriegen, weil es kriegen. Ja, alle.

Carolin Zimprich: Ich.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Kein.

Carolin Zimprich: Lecker.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Handy. Er braucht kein Tablet. Er braucht keinen eigenen Bildschirm.

Carolin Zimprich: Genau, Aber das ist so, dieses. ja. Aber dann benachteiligen Sie ich sie da. und dann werden die da draußen gemobbt. und bevor das überhaupt passiert, versuche ich einzugreifen und versuche ihnen quasi genau die Dinge einfach zu geben, damit das nicht passiert. Aber kommen einfach gar nicht mit, dass die dann teilweise in eine völlig andere Welt, Also finde ich, dass Sie an eine völlig andere Welt abdriften. wo man dann wieder mühselig gucken muss, dass man die da wieder rausholt. Was ich bei meinen eigenen Kids halt auch immer bemerke. und ich glaube, da ist auch die Zeit von Medienkonsum, egal, völlig egal, ob es eine Stunde ist oder ob es irgendwie 10 h am Stück sind. Ich für mich habe ganz oft so dieses Ding. Irgendwie sind die danach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Also, ich meine Kinder sollen ja nicht funktionieren, aber es ist so, Du merkst einfach, wenn der Alltag damit also am Wochenende? Ja, ich meine, sicher macht man das schon mal, sodass man sagt: Hey, komm. wir schlafen morgens alle noch mal 2 h länger. und ja. meistens ist es ja, sodass die Kids dann trotzdem früher aufstehen und sich dann irgendwie vor die Kiste schmeißen. und es ist okay, Ich finde, da ist überhaupt nichts Verwerfliches dran. und trotzdem merkst du, wenn Sie erst vor dem Bildschirm waren und du dann samstags dann irgendwie um 9 Uhr den frühstückstisch deckst. und du sagst dann so, wir frühstücken jetzt zusammen. Du merkst die Kommunikation ist direkt eine andere.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Es ist anders.

Carolin Zimprich: Wo ich dann ganz oft sage, So Hör zu. An einem Tag, am Wochenende könnt ihr es machen, Am nächsten Tag nicht. Also so irgendwie so ein Wechselspiel, irgendwie in irgendeiner Art und Weise, weil es geht, ja gar nicht darum. Das hattest du ja vorhin auch denen das zu verbieten. Also weil alles, was du verbietest, wird ja im Hintergrund ja noch mehrfach ausgenutzt.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ist.

Carolin Zimprich: Mittel und Wege gefunden, das irgendwie, ja doch zu tun.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja.

Carolin Zimprich: Aber ich merke schon, dass Kinder, die einen guten Medienkonsum haben, dass man einfach merkt, die verändern sich wirklich in ihrem sozialen Umfeld.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Wollen, dann und.

Carolin Zimprich: Nein.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Gut, die kann den ganzen Nachmittag, wenn sie von der Schule heimkommt, bis sie einschläft. Das. weil wir drüber geredet haben, weil wir mit den Kindern in Kontakt gegangen sind, weil wir gesagt haben, ich mache mir Sorgen um dich und raus aus diesem. Ich nehme es dir weg und Fronten aufgemacht und Kämpfe eröffnet. Das ist das Wichtige daran.

Carolin Zimprich: Aber auch wirklich rein in Ich bin bereit, mich als Elternteil dem zu stellen, und nehme den bequemen Weg. Ich will hingucken. Also, weil auch diese Gespräche darüber, es ist ja unbequem. Man muss Ihnen ja irgendwie klarmachen, wieso. Weshalb? Warum Einfach nur dieses Hey, nein, Machen wir nicht, ist halt. Blöd. Das bringt ja meistens gar nichts. Wie du schon sagtest. Man eröffnet damit einfach nur Kämpfe. und das Verrückte ist das, was ich von einigen Eltern höre. das würde ich ja gar nicht schaffen. Das kriegen wir nicht hin. Weißt du was dann hier für ein Theater Los ist.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Genau.

Carolin Zimprich: Ich muss mir.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja.

Carolin Zimprich: Wenn.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Hallo.

Carolin Zimprich: Das steht mir auch gar nicht zu, dich zu kontrollieren. und ich als Mama bin der Meinung, dass die Aufgaben, die ich dir übertragen habe, dass du da völlig alleine die Verantwortung für tragen kannst. und so ist das und ist das bis irgendwie morgen übermorgen nicht erledigt, dann hagelt es halt Konsequenzen. Es war nicht erledigt. Also weil, man kann ja mal gucken, ob man sich Drumherum schlängeln kann, weil man weiß ich nicht, keinen Bock hatte, das Zimmer aufzuräumen. und und und und dann habe ich die Klamotten konfisziert. Ich habe es angekündigt. das End vom Lied war. Meine Kinder waren. Ich glaube, 8 Wochen ohne digitalen Medienkonsum. sprich das Tablet von der Schule war weg. Der Fernseher blieb aus. Es gab, Weißt du, hier steht eine Playstation rum. Also, die haben im Prinzip Möglichkeiten ohne Ende, und Ich habe selbst gesagt: Weißt du, was und ganz ehrlich, vor allem für diese Niggellichkeit bleibt. Selbst das ferngesteuerte Auto in der Ecke stehen, Also alles, was batteriebetrieben war in irgendeiner Form. Was irgendwie stromifiziert war, war einfach gestrichen, und die erste Woche war Scheiße. Ja, Die haben mir in den Ohren gehangen. Das.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja.

Carolin Zimprich: Weil die mir am Anfang wirklich auf den Sack gegangen sind, damit so. und so wurde irgendwie aus. Wir machen 2 Wochen nicht sind wirklich 8 Wochen draus geworden, und nachdem Sie gemerkt haben, wir diskutieren da nicht mehr drüber. Ich habe das jetzt einfach verhängt, warum Ruhe und sie waren hinterher ohne diesen ganzen Kram frei. Die haben sich gar nicht beschwert, es war nie wieder. Also Ich glaube, so Nach den ersten ein, 2 Diskussionen, wo ich einfach die Sperre Halt verlängert habe, haben Sie gemerkt, das macht überhaupt gar keinen Sinn, da weiter irgendwie zu drüber diskutieren. Wir machen es nur noch schlimmer. Danach haben sie es akzeptiert. und die haben sich andere Beschäftigungsfelder gesucht, und es hat ihnen nicht gefehlt.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Das ist schlecht. Das Handy zeigt auch ich.

Carolin Zimprich: Dann nimmt er halt die Bücher mit.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Das.

Carolin Zimprich: Da gibt es ganz ganz viele Punkte, und das, was ich mich einfach frage, Wenn.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Denn.

Carolin Zimprich: Also, ich meine, wir haben alle ganz viele Eltern um uns drumherum, und die einen sind da total taff, und die anderen sagen. So, Boah, ne, das würde ich nicht schaffen. Das halt ich nicht aus. Ich habe eh schon so viel Stress. und Da will ich nicht die nächste Baustelle aufmachen.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Genau.

Carolin Zimprich: und ich frage mich so dieses also, wenn man selber völlig anders tickt und einfach sagt, so ich habe was gesagt, und ich bleibe dabei. Ein Nein ist bei mir ein vollständiger Satz und fertig. und wenn Du mir weiter auf den Wecker gehst, dann können wir das gerne weiter diskutieren, aber es hilft dir nicht. und ich frage mich einfach ganz oft: Warum fällt es? Vielen Eltern sind ja nicht alle, aber einfach vielen Eltern so schwer, konsequent zu bleiben. Warum sind sie so inkonsequent?

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Das kann ich dir sagen. Da gibt es ein Modell, das wir aus unserer Kindheit kennen, wo es autoritäre Väter und Mütter gab, die einfach gesagt haben, solange du deine Füße unter meinen Tisch steckst, passiert was was ich war’s. und damals haben wir uns geschworen, so werden wir nie und dein Nein hört sich, wenn man den Kontext nicht kennt. und ich weiß, wie du mit deinen Kindern umgehst. Hört sich das Nein genauso an, wie solange du deine Füße unter meinen Tisch trägst, dass du das Ganze aber liebevoll begleitest, dass du zugewandt bist, dass du das Gespräch zu deinen Kindern suchst. Ich meine, früher war es ja dann auch so. Jetzt ist Schluss mit der Diskussion. und dann wurde nichts mehr erklärt, oder irgendwas. Also, für mich ist immer das Grundding. Aus welcher Motivation heraus mache ich das. und diese autoritären Väter und Mütter, die wollten ihre Macht und ihre Autorität durchsetzen. Punkt: Wir wollen das Beste für unsere Kinder. Wir wollen, dass es ihnen gut geht, und wir erklären es ihnen auch. Wir erklären es ihnen nur nicht tausendmal. weil.

Carolin Zimprich: Man muss ja irgendwo mal eine Grenze. Also auch ich sage in dieser ganzen Erklärung und Diskussion, sage ich auch: irgendwann jetzt ist Schluss Feierabend. Wir reden da jetzt nicht mehr drüber. Das ist jetzt einfach eine Grenze, und die hast du zu akzeptieren? Also das ist so, Das ist so. Mein Standpunkt.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Erklärt Ja.

Carolin Zimprich: Petra. Lass uns mal im Wird.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ich, wichtig?

Carolin Zimprich: Petra, lass uns mal eben kurz in Minute einmal auf deinen Stream warten. sonst cutten wir also. Normalerweise mache ich immer alles komplett ohne Cut. Ich warte mal eben kurz auf dich. Bist du wieder da. Du hast noch ein Standbild. Wir haben mal eben gerade Minute, 26, ungefähr aufgeschrieben. Ach, das wär so schade Bleib bei mir.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Nicht.

Carolin Zimprich: Es kommt bestimmt gleich wieder. Nein. Okay. Petra ist einmal gerade kurz raus. Dein Mikro ist noch genau.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Jetzt geht es, glaube ich wieder. Da war jetzt irgendwas. Keine Ahnung.

Carolin Zimprich: Da bist du wieder.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ich, Kriegen wir das zusammengestöpselt? Ja.

Carolin Zimprich: Das ist kein Problem.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: und.

Carolin Zimprich: Ist jetzt einfach Schluss. Wir können über vieles reden, aber irgendwann ist auch einfach mal zu Ende. und dann hat man einfach eine Entscheidung und eine Grenze, die Eltern setzen, zu akzeptieren.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: und jetzt frage ich dich mal, liebe Karolin, Bist du gestresst von deinen Kindern mit dieser Haltung.

Carolin Zimprich: In dem Moment nicht nö.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: So viel einfacher geht und so viel entspannter auch miteinander umgehen können. Mal.

Carolin Zimprich: Ungesehen fühlt. und das führte hin und wieder einfach mal zu dem Ding, das halt auch mal knallt. Also, ich finde das auch nicht schlimm, sich mit seinen Kindern zu streiten, und ich glaube, es ist, glaube ich, auch ganz wichtig. dass Kinder eine Streitkultur lernen dürfen. Es geht ja nicht darum, dass man irgendwie direkt die Leute verhaut. Also, das hat ja mit Streiten nichts zu tun, sondern ich glaube, Kinder dürfen lernen, auch natürlich ihren Willen, in irgendeiner Art und Weise natürlich auch durchzusetzen. Zu wissen. Das habe ich mir vorgenommen. und das möchte ich also, die werden das irgendwann da draußen im Job oder wo auch immer irgendwie auch brauchen mal so die Energie, von und ich versuche, das jetzt durchzusetzen, weil mir das wichtig ist. und das, ist was das mag ich gerne bei Ihnen fördern und auf der anderen Seite möchte ich aber auch, dass Sie lernen, dass es innerhalb von Gesprächen Unterschiede gibt. Also, wo spreche ich mit wem? Ich finde, das Gespräch zu Hause ist ein anderes als das Gespräch, was Sie mit Ihren Kids auf dem Spielplatz haben, da dürfen sie sich auch gerne genau, oder? Der Schulhof ist ein anderer Ort als das Klassenzimmer. und da geht es gar nicht darum. So dieses Ach, krass, da ist eine Autorität und die musst du entsprechend so und so behandeln. und nein, ich glaube, wir dürfen uns alle ordentlich auf Augenhöhe immer begegnen. und trotzdem finde ich, dürfen Gespräche anders verlaufen. Ich hoffe, dass viele so diese Nuance verstehen, und das ist das, was? Ich versuche, meinen Kindern beizubringen. Mal gelingt mir das und mal gelingt mir das auch nicht so gut. Also wir sind alle Menschen. Wir sind alle normale Mamas und Papas, die weiß ich nicht. Ich hatte noch nie einen Zwölfjährigen wird demnächst erst 12. Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren wird. Ich lasse mich mal überraschen. und das ist zum Beispiel was das sage ich ihm zwischendurch, dass ich immer sage mal, Lenny, das ist ein schönes Problem, was wir da haben. Ich habe keine Ahnung, wie wir das lösen würden, hatte ich noch nicht. Vielleicht treffe ich eine Scheiß Entscheidung. und in 20 Jahren wirfst du mir den ganzen Rotz vor möglich? Ich weiß das nicht. aber Manche Dinge sind einfach so, wie sie sind. und ich glaube, dass viele Eltern sich dieser Diskussion irgendwie scheuen, weil weiß ich nicht, wir müssen uns doch immer alle lieb haben. und so, genau, ja.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Weil wir ja viel bessere Eltern sein wollen als unsere Eltern. und wir wollten uns nie mit unseren Kindern streiten, und wir haben halt nicht bedacht. Also stressfrei Leben heißt nicht zu streiten, weil, das müssen die Kinder lernen, wie du gerade gesagt hast, ihren Willen durchzusetzen, ihre Interessen durchzusetzen. Wo sollen sie es denn lernen, wenn nicht in der Familie. Aber ich als Mama oder als Papa bleibe ruhig bei dem Streit, weil ich es genauso einordnete oder Sie mal gucken, wie wir uns jetzt in dieser Diskussion miteinander streiten und welche Argumente er bringt, nicht war, dann kann ich dazu stehen. Ich kann aber immer sagen: Jetzt, in dem Moment, habe ich so entschieden, wie ich geglaubt habe. Es ist das Beste. und das haben unsere Eltern nicht gemacht. Die haben einfach ihre Macht in Anführungsstrichen mal stärker, Mal schwächer, ein bisschen ausgespielt und nicht überlegt. Was ist jetzt das Beste für unsere Kinder, und das ist ein ganz großer Unterschied, und Deswegen wurden wir auch nicht unbedingt auf Augenhöhe begegnet, natürlich nicht alle, aber sehr viele Eltern. und jetzt wollte ich noch einen zweiten Punkt sagen, jetzt habe ich ihn aber gerade vergessen, Egal.

Carolin Zimprich: Fällt dir gleich wieder ein. Also, ich finde, es ist ein oberspannendes Thema, und ich glaube, wir dürfen da einfach alle hingucken. Ich habe irgendwann mal irgendwo mitbekommen, wenn du deinen Kindern was sagst oder was verbietest und du kannst nicht innerhalb von den ersten ein, 2 s begründen. Warum nicht. dann macht das Ding keinen Sinn, Dann vergesst das einfach, wieder Wenn du nicht sofort hinterherschmeißen kannst. Wieso? Weshalb? Warum ja Also, so wie ich sage, Mensch hier auf der Couch rumspringen, finde ich jetzt ist es einfach kein Trambolin. und wenn du einfach blöd landest, dann landest du da vorne im Glastisch ist eine Scheißidee. Lass das sein. und wiederum gibt es andere Dinge wo auch ich natürlich mich ertappt habe, wo ich sagte, lass das, wo ich merkte. Okay, warum eigentlich? Also eigentlich haben die ja nur Spaß nervt mich vielleicht gerade. Okay, macht keinen Sinn. Können wir wieder von der Liste streichen? Also vielleicht hilft das auch so ein bisschen im ein oder anderen Mal zu überlegen ist.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja. Also, ich hab deswegen von meiner Liste gestrichen Kinderzimmer aufräumen, weil ich irgendwann gemerkt hab. Das kann ich nicht ordentlich begründen, warum jeden Abend das Kinderzimmer absolut aufgeräumt sein muss. und das ist ja so ein Streitpunkt in so vielen Familien, wo ich sage, macht es euch doch leichter, lasst die doch in ihrem Saustall sitzen. Es kann so 2 Grundregeln geben. Da darf nichts Leben da drin im Kinderzimmer und einmal in der Woche, muss es aufgeräumt sein, dass man Staub saugen kann, aber den Rest lasst es ihnen doch. Warum denn nicht?

Carolin Zimprich: Die müssen da drin schlafen. nicht ich. Also, das ist so, also das sehe ich auch so. Also ich finde es schön, dass ich so durchlaufen kann, wenn man die morgens weckt, dass man sich nicht sofort auf die Nase legt, wenn man irgendwie morgens ins Zimmer reinläuft, um die zur Schule zu wecken. Die müssen da einfach letztendlich mit zurechtkommen. und wo ich auch sage, hey, komm keine Lebensmittel im Kinderzimmer. Also, weil irgendwann fängt das an zu leben. Das ist einfach. Das ist nicht schön, Das will einfach niemand. Wie genau wie genau hast du? Also, du hast ja vorhin schon gesagt, dich hat irgendjemand mal darauf aufmerksam gemacht. Das ist so ein tolles Thema, und ich merke, wir könnten uns da wie im Kaninchenbau, noch viel weiter nach unten graben. Wann genau hast du für dich vorher schon gemerkt, dass insgesamt so das Thema Familien und da mal reingucken und da Hilfestellung leisten, dass das dein Ding ist. Petra.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ist. Jetzt bist du weg.

Carolin Zimprich: Ich bin noch da. Ich sehe und höre dich. Das heißt das, was ich gerade erzählt habe, hast du nicht gehört? Ne.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Aber wenn es bei dir gelaufen ist, ist er rein. Genau das habe ich jetzt gerade nicht mehr gehört.

Carolin Zimprich: Ich. wo du für dich gemerkt hast, dass das Thema, ich will mich um Familien kümmern. Also du bist auf das Buch aufmerksam gemacht worden, weil du gemerkt hast, das Thema ist mit wichtig, und das darf man ansprechen, und du sollst ein Buch drüber schreiben. Sprich, wann hast du für dich so gemerkt? Da muss ich reingehen. Dein Weg hat ja nicht mit diesem Buch begonnen. Wo Hast du gemerkt, dass das ganze Umfeld, dass das einfach wirklich deins ist.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja. Also, tatsächlich war das schon ein ganzes Stück früher, das handyfrei ist Ja, mein zweites Buch, Das erste heißt raus aus dem Schulchos. Da geht S. Mehr um Schul und Lernthemen. und wie gehe ich mit meinen Kindern um? und das war tatsächlich, da hat mich meine mittlere drauf gebracht. Die ist in der Grundschule ganz normal, durchgerauscht wie alle anderen. Das war super und wunderbar. und Dann kamen die aufs Gymnasium und dann erst mal Fünfen geschrieben. und ich dachte mir, Huch. was ist denn hier los? Das Kind ist doch nicht dumm. Also, das wusste ich sofort. Es kann nicht sein, dass sie auf der falschen Schule ist, oder irgendwie sowas, aber es hat Halt nicht funktioniert, und dann habe ich mit den Lehrern gesprochen und habe versucht, eine Lösung zu finden, und dann bin ich auf Lerncoaching gestoßen. Das hat mir jemand erzählt. Nicht jeder lernt gleich. und meine mittlere Tochter ist sehr bewegungsintensiv. Die ist immer am Ratschlagen und auf dem Trampolin. und ich habe immer gesagt: Setz dich ordentlich an deinen Schreibtisch und lerne diese Lateinvokabeln. und im Lerntypencoaching kam eben raus. Nein, sie lernt am besten die Vokabeln auf dem Trampolin. und das haben wir dann auch gemacht. und da hat es wirklich geflutscht. und Es war so ein Aha-moment. wo ich mir gedacht habe, wie viele Mamas sitzen daheim und versuchen, ihre Kinder am Schreibtisch festzubinden, die aber eigentlich die ganze Zeit in Bewegung sein wollen. Also, die Anika hat dann auch Ihre. Ich habe die Vokabeln abgefragt und die hat Räder geschlagen, nebenher oder Kopfstand gemacht und solche Sachen, Aber das hat funktioniert, und ihre Noten wurden auch wieder. Gut Ich hatte kurz davor meinen Job aufgegeben und habe schon nach was gesucht, was ich neu machen will. und in diesem Lerncoaching. Die Frau hat dann zu mir gesagt: Du wärst eigentlich ideal, das auch zu machen. Mach doch die Ausbildung bei uns, und so ist es dann gestartet. Dann habe ich Englisch und Französisch und Deutsch mit Bewegung gemacht, weil ich eben gemerkt habe, diese Bewegungskinder mit so in Tendenzen zu Adhs oder Diagnosen Adhs, die tun sich einfach mit dem Schulsystem extrem schwer, und denen konnte ich gut helfen? Ja? und dann ging es ein bisschen weiter, dass man gemerkt, oder dass ich gemerkt habe, Das sind nicht nur die Lernthemen, es sind auch die emotionalen Themen, die hinterstehen. Dann kamen meine Töchter in die Pubertät. und ich habe gemerkt, wie viele emotionale Themen es gibt, und so hat sich das immer weiterentwickelt, und ich habe halt. Ich bin jemand, der Lösungen sucht, und ich bin auch jemand, der Lösungen findet. Ich höre einfach nicht vorher auf. und das wollte ich den anderen Familien mitgeben, weil ich halt an mir auch gemerkt habe, wie schön das ist, wenn die Schule locker läuft, wenn man mit seinen Kindern streitet und sich aber dann trotzdem wieder versteht und mich dieser Stress, dieser Streit auch nicht stresst. Am Anfang habe ich ja da tagelang wirklich geweint, Wenn ich mich mit meiner Tochter so gefetzt hab. Ja. und das war irgendwann. Ja, Natürlich streiten wir. und dann gehe ich zurück. Ich Kinder zu erziehen ist eine Herausforderung, und es ist anstrengend und viele Familien stresst das krass. und das ist so schade, weil eigentlich ist es ja diese allerschönste Zeit. und wenn wir Kinder kriegen, wenn wir schwanger sind, denken wir so Bullerbü. Jetzt machen wir die ganz tollen Sachen spielen. Monopoly, den ganzen Tag heulen draußen im Schnee rum, usw. und keiner sagt, wir streiten uns über Lateinvokabeln. Ob wir das Handy kriegen oder nicht. und das wollte genau genau. Aber in Wahrheit ist es halt für uns Mamas. Also, Ich arbeite vor allem mit Mamas. Es war erst ein oder 2 Papas bei mir. Aber für die Mamas ist es eine wahnsinnige Wachstumschance, weil diese Kinder bringen uns in dem allem, was wir da durchmachen. Also, ich habe meine ganze Persönlichkeitsentwicklung nur wegen meiner Kinder gemacht, sonst wäre ich ja gar nicht draufgekommen. und so wie wir den Kindern Wachstumschancen geben. falsch entscheiden und sie damit umgehen müssen, so geh unsere Kinder uns Wachstumschancen. Themen spiegeln, die da noch offen. Was hat also klar Latein Vokabeln musste sie lernen, wie man das macht. Aber gerade diese emotionalen Themen. Die kommen ganz oft aus uns. Also, ganz oft, wenn ich Kinder habt, die nicht selbstbewusst sind, und wir fühlen da mal rein, dann sind die Mamas auch nicht super, selbstbewusst oder die Papas. und in der Familie ist dieses Thema eh präsent, und wenn man sich sowas anguckt. Das heißt, die Kinder bringen uns auch ganz viele Lernaufgaben für uns mit, und das finde ich schon großartig. Wenn man das eben so mal betrachtet und nicht sagt, das ist so sauanstrengend, und ich bin froh, wenn Sie aus dem Haus sind.

Carolin Zimprich: Ja, ja, und dann ist bei dir wirklich ein Business Draus entstanden zu sehen, mit welchen Dingen man sich einfach in seinem Alltag beschäftigt, so im normalen Alltag. Familienleben wie auch immer. und dann merkt man, Hey krass. Ich hab da was entdeckt, was anderen einfach wirklich helfen kann. Ich hab da was entdeckt, was anderen wirklich helfen kann. und macht sich dann quasi mit auf den Weg um daraus wirklich eine Struktur aufbauen zu können, um ja wirklich eine völlig andere Lebensgrundlage damit zu schaffen, warst du, bevor du dich mit diesen Themen auseinandergesetzt hast, warst du vorher schon selbstständig.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Nein, ich, die ich, wie Sie sich das Leben leicht machen. Ich sage immer mehr Konfetti in Ihr Familienleben holen, weil wir zum Beispiel jeden Freitag einen Konfettimoment machen und gucken, Was lief denn die Woche gut, und wofür können wir wirklich Konfettis werfen? Das ist sowas, was man, wenn man lernt und diese denke, möchte ich Ihnen in den Alltag mitgeben, und dafür reicht manchmal ein Coaching nicht. und dann kommen die sogar in eine Ausbildung und machen da 10 Monate mit mir lernen, das genauso zu machen, und können das dann in ihren Familien leben. und dann, irgendwann sind auch noch Bücher draus geworden.

Carolin Zimprich: Ja, das ist wirklich ein total spannender Weg. und als du den Absprung für dich dann gemacht hast von, ich gehe von Microsoft weg zu. Ich mach jetzt mein eigenes Ding. War das für dich eine ganz klare Easy-peasy-entscheidung. Oder hat das was mit dir gemacht.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Also das war, Insofern hatte ich keine Wahl, weil Microsoft beschlossen hatte, keine Teilzeitkräfte mehr, also dass die nicht so produktiv sind wie die Vollzeitkräfte, weil sie ein bisschen falsch gerechnet haben. und ich hatte also keine Wahl. Ich habe aber eine gute Abfindung bekommen und dachte mir, okay, und auch da bin ich. Ich suche Lösungen. und mit meinen 3 kleinen Kindern habe ich mir gedacht, einen Job zu suchen, ist ein bisschen schwierig, und das Thema hat mich irgendwie angesprungen. und dann bin ich da reingegangen, und ich habe es wirklich nie bereut. Ich finde es großartig, weil es natürlich auch für Eltern die Möglichkeit war, so dieses flexible Arbeiten. Ich kann mir meine Zeit selber einteilen. Also während ich noch bei Microsoft war, war es immer ein Gehetze. Ich war immer sämtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen überschreiten auf dem Heimweg zur Krippe oder auf dem Heimweg, zum Kindergarten oder auf dem Heimweg zur Hort. Das war immer Stress. und seit ich selbst wenn ich bin, kann ich das viel besser organisieren. Ich weiß aber auch, dass, wenn ich meinen Kundinnen sage, mein Kind ist heute krank, oder ich muss zur Schule fahren und die abholen. Die haben alle Verständnis, weil wir sind ja alle ähnlich. Das ist tatsächlich ein massiv, obwohl mein Arbeitgeber ja eigentlich noch viel mehr Interesse an mir haben müsste, war da das Verständnis nie so groß wie bei meinen Kunden. und es ist gar nicht oft passiert. Aber allein das Wissen, wenn was ist, dann bin ich flexibel und kann das halt so handhaben? Das finde ich einfach großartig. und jetzt, wo meine Kinder groß sind. kann ich es mir halt einteilen. Ich liebe Italien und wir haben da auch ein Ferienhaus, und ich kann halt auch im Sommer ganz lang in Italien arbeiten. Ich muss nicht hier in München hocken, und das finde ich so schön an diesem Selbstständigsein. Man muss auch genug verdienen. Man muss Kunden anziehen. Das ist die andere Seite, aber es gibt halt ganz viele Freiheiten. 10 Jahre sind es jetzt.

Carolin Zimprich: 10 Jahre und gibt es irgendeinen Tag davon, wo du sagen würdest? Boah, ich Warum habe ich das nur gemacht?

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja, das gab es tatsächlich so kurz vor dem Spiegel Bestseller. Weil das war echt ein heißer Ritt. und da haben wir uns echt reingehängt. Nicht nur ich, sondern auch meine Buchmentorin. und mit der Werbung und mit dem Posten und all so, und Da gab es schon so ein paar Momente, wo ich gedacht habe. Boah, das wird nichts. Warum mache ich das? Warum denke ich, dass das. Aber es ist gut ausgegangen, und die Momente waren auch sehr, sehr kurz. Ich habe. weil dadurch, dass ich eben so viel Persönlichkeitsentwicklung und Coaching gemacht habe, habe ich auch gelernt, mich aus so einem Moment ganz ganz schnell wieder rauszuholen, und diese Zweifel, ich glaube, es ist. Mittlerweile glaube, ich, dass es illusorisch ist, dass wir die auflösen können, sondern wir gehen halt mit den Zweifeln weiter, und es war halt so außerhalb meiner Komfortzone hier, so einen Spiegel Bestseller zu machen. das da immer wieder kam, bist du eigentlich blöd, bist du eigentlich verrückt, das zu machen. und ich sage nein, ich bin nicht verrückt. Ich möchte es und es hat ja auch jetzt gezeigt, wie viele Menschen das Buch gekauft haben und wie viel Presseecho, ich habe, dass das Thema genau richtig ist, aber das kann man natürlich davor immer mal so denken. Was mache ich hier eigentlich.

Carolin Zimprich: Das weiß man.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Aber das war so.

Carolin Zimprich: Genau das weiß man wirklich vorher nie. und ich glaube, es braucht so diese eigene Verliebtheit einfach in das eigene Thema, so dieses, dass man sagt, ich würde es auch ohne Geld.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Tun.

Carolin Zimprich: Ich glaube, das ist so, Da ist etwas, Da springt man morgens für aus dem Bett, und man würde das tun, egal ob dir da einer Geld vor die Haustür schmeißt oder irgendwie auch nicht, weil es einfach gar nicht ohne geht. Mitbezahlung ist halt schöner. Keine Frage. Aber ich glaube, das ist immer ganz wichtig, sowas Nochmal, immer wieder nochmal zu wiederholen. Für ganz viele da draußen. Business ist ein Prozess. Das ist nicht von heute auf morgen fertig. Das dauert da drin. Darf man sich finden. Du hast gerade schon gesagt. Also, Persönlichkeitsentwicklung war für dich ein Mega Game Changer. der dir einfach dann auch durch diese. Ich werfe das Handtuch in die Eckezeiten geholfen hat. und die haben wir alle. Ja. Also ich glaube, diese Momente, ich habe bis jetzt mit noch keinem Selbstständigen oder Unternehmer gesprochen, der diese Momente einfach nicht kennt, weiß, dass sie da waren, sie akzeptiert hat, irgendwie, also, so wie es irgendwie zu akzeptieren war, in dem Moment und trotzdem, es gar keinen. Ja, es gab keine andere Möglichkeit zu sagen, Okay, dann machen wir halt Was anderes. Also das kam gar nicht in die Tüte.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: und zwar egal, ob das die Stimmung oder der Geldeingang ist oder wie das Business so läuft. Es gibt immer Wellen. und das muss man einfach annehmen. Das ist.

Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. Es ist so: Business ist kein Raketenflug, Radlinien zum Mond. und dann genießt man die Aussicht, Es wäre schön, wenn das so ist. Zwischendurch hat man einfach so Sequenzen. und dann halt mal wieder nicht, dann ist der Sprit alle. Oder was auch immer. Also, es kommt ja immer. Aber das ist im normalen Alltag, glaube ich auch so. Es kommen immer irgendwie Dinge wo man denkt. Ach komm. warum das denn? Jetzt? Dieses erste ist die Spülmaschine dran. Dann die Waschmaschine. und dann hat das Auto auch noch ein Problem. Also das ist, und im Business hat man da ähnliche Dinge, wo man auch dann denkt. und ich habe auch letztens noch von einem anderen Coach gehört. Die machen auch eine unfassbar gute Arbeit. und da war auch so dieses. Okay, wir haben gelauncht. Workshop. Wir haben alles gleich gemacht. Wir haben dies das jenes. Es war super. Alle hatten Spaß.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Aber unsere Zahlen waren diesmal schlechter als beim letzten Mal, und das war perfekt, genauso wie sonst auch.

Carolin Zimprich: Das ist halt so, das gehört dazu. und ich glaube, das sind einfach. Ja, es sind Dinge, An denen dürfen wir einfach irgendwie wachsen, und lernen, uns weiterentwickeln. und auch einfach, da wissen Nichts ist so beständig, wie die Veränderung.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja, ich sag immer, das ist auch ein bisschen ein Test vom Universum. Immer mal wieder willst du das wirklich und dann kommt halt irgend sowas. und dann sage ich: ja, ich will es wirklich, Du brauchst keine weiteren Tests zu schicken. Ich sage einfach. Ich will weitermachen. und du wirst mich nicht daran hindern. und dann geht es auch wieder aufwärts.

Carolin Zimprich: Ja, es ist schon total spannend, spannend zu beobachten. Eine schöne, kleine, spannende Sache habe ich für dich Liebe, Petra, noch, und zwar bekommt jeder Gast von mir ein kleines Spiel. Zum Schluss. Du siehst hier gerade. 5 Spielekarten, Eine Gelbe, eine Blaue, eine grüne, eine orangene und eine Pinke. und je nach Farbe wissen wir 2, gleich, welches Spiel wir noch spielen.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ich nehme Pink.

Carolin Zimprich: Du nimmst Pink, dann gucken wir doch mal in das pinke Feld hinein, und wir beide spielen Bingo im Online-business. Ich gebe dir jetzt gleich einfach mal ein paar kleine Situationen mit. und du kannst einfach sagen, hey, hast du erlebt, hast du nicht erlebt, wie du das gelöst hast. Ich bin total gespannt. Du hast ein Online-webinar gestartet, hast alle freudig begrüßt und hast dann festgestellt, verdammtes Mikro war aus.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Vielen Dank. Das ist mir tatsächlich schon passiert. und dann mache ich es einfach nochmal. Also, sowas, wir haben ja hier gerade auch im kleinen Internetprobleme. Sowas bringt mich nicht mehr draus, Das mache ich einfach nochmal.

Carolin Zimprich: Du hast eine E-mail rausgeschickt und hast vergessen, den Link einzufügen.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Auch da schicke ich es nochmal und sage wirklich, ich habe es vergessen mit Link und freue mich sogar, weil meistens solche E-mails ja dann noch eine höhere Öffnungsrate haben, wenn man mal so einen Fehler reinmacht und das dann nochmal korrigieren muss. Vielen Dank.

Carolin Zimprich: Hast eine Lounge vorbereitet und hast ihn vielleicht verschoben, weil du dachtest. Ich glaube, es kommt niemand, und es wird niemand kaufen.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ja, ja, kenne. Ich habe ich schon gemacht, aber ich weiß gar nicht, ob es was gebracht hat. Man weiß es ja nicht, weil man den Vergleich nicht hat. Danach denke ich dann schon immer, du hättest es durchziehen sollen, weil das wäre genauso gut geworden.

Carolin Zimprich: und du hast mal ein Funnel gebaut, mit allem Zick und Zack. und irgendwie hat man den eigentlich gar nicht wirklich getestet und wusste hinterher gar nicht, ob der überhaupt funktioniert.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Tatsächlich. Ich hatte ein Funnel gebaut und nicht getestet, und er hat nicht funktioniert. und ich habe dann gesagt: Okay, Funnel ist Nix für mich und habe aufgehört, damit.

Carolin Zimprich: Es kann einfach unwahrscheinlich viel passieren. und es ist einfach nur wichtig zu wissen. Es kann dir gar nichts passieren. Fehler sind total menschlich, und es ist überhaupt gar kein Drama. und natürlich ist es manchmal ärgerlich. und es stresst einen in dem Moment, wo man denkt. So, scheiße. Jetzt ist die E-mail raus, und der Anhang fehlt oder der Link fehlt. Aber ich finde, dass es überhaupt überhaupt gar kein Drama. und ich glaube, das sind aber die Dinge, über die wir uns halt auch mehr unterhalten dürfen, genauso wie dass man das Smartphone einfach mal öfter an die Seite legen darf. weil es einfach so wichtig ist.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Unsere Kunden haben. Da eh. Ganz viel Verständnis, habe ich gemerkt, Da ist nie einer böse.

Carolin Zimprich: Das ist doch hervorragend, weil dann weiß man, dass man genau mit den Richtigen arbeitet und hat Sogmarketing verstanden, und Das ist doch auch da nochmal ergänzend ein ganz ganz wichtiger Baustein, der einfach wirklich mit dazugehört. nach all dem, was du erlebt hast, was du dir aufgebaut hast durch die Höhen und Tiefen, die du durchgegangen bist, nach 2 Büchern, die du geschrieben und erfolgreich veröffentlicht hast. so als letzte kleine Inspiration für alle Hörer da draußen. Was würdest du heute komplett anders machen, Wenn du nochmal komplett von vorne starten würdest.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Ich glaube gar nichts, entschuldige. Ich glaube gar nichts. Das war ein Weg. und ich habe aus allem was mitgenommen. Also das habe ich auch auf diesem Weg gelernt, wenn ich das Gefühl hatte, das war jetzt gar nichts, habe ich trotzdem, was für mich gelernt, und manchmal war es ein Coaching, dass ich gebucht habe, das mir so gar nichts gebracht hat, dass ich gemerkt habe, ich brauche kein Coaching. Ich kann das alleine. und das musste ich tatsächlich auch lernen.

Carolin Zimprich: Das ist doch wunderbar. Also, das ist eine schöne Zusammenfassung. Ich glaube, das ist für ganz viele auch total wichtig in der einen oder anderen Entscheidung da draußen. Was ist das, was ich wirklich brauche? Brauche ich irgendwie noch mehr Kurskonsum? Oder brauche ich vielleicht mal jemanden, der mit mir am Wegesrand steht und mich da vielleicht wie so ein Trainer, auch, einfach mal durchpfeift. Ich glaube, ganz oft ist so dieses Dranbleiben weitermachen, gerade in schwierigen Situationen. Also, ich glaube, es gibt ganz viele Coaches und Businessprogramme. und ach, was man nicht alles da draußen auch alles machen kann. Sie sind alle da, wenn einfach alles richtig toll läuft. Aber genau in den Momenten, wo die Kurve ja mal nach unten geht, aus welchen Gründen auch immer, heißt ja nicht nur, dass der Umsatz irgendwie gerade wegbleibt, sondern dass einfach andere Probleme einfach in der ganzen Businesswelt einfach auftreten. Ich glaube, genau dann braucht man einfach Menschen an seiner Seite für einen guten Austausch. um einfach zu wissen. Hey, das Schiff kriege ich da einfach auch ordentlich durchgeschaukelt.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Naja, es ist so ein bisschen wie bei diesem Handy Thema, wo die Familien, was gerade lernen müssen muss. Jeder, der im Business an einer bestimmten Stelle ist, wo es irgendwie ruckelt, oder hackelt Expertisen. Das finde ich einfach, sehr, sehr wichtig.

Carolin Zimprich: In jedes Wohnzimmer da draußen einfach gehören sollte.

Petra Trautwein I Schulerfolg. Einfach. Gemacht.: Das kann ich nur unterschreiben. und deswegen vielen Dank. Es hat mir total Spaß gemacht.

Carolin Zimprich: Ich danke dir. und wir sehen uns alle da draußen im Netz, Bis dahin.

Petra Trautwein
Familien-Coach, Autorin
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