Folge #57
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KI, Vertrauen & Unternehmer-Wahrheit : René Tzschoppe über das Ende von altem Marketing

mit René Tzschoppe & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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KI, Vertrauen & Unternehmer-Wahrheit : René Tzschoppe über das Ende von altem Marketing
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🏷️ Business, Marketing & Sales🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Während die Marketing-Welt nach noch mehr Leads und noch mehr Druck schreit, sagt René Tzschoppe ganz klar: Druck erzeugt nur Gegendruck. Menschen wollen nicht gejagt werden – sie wollen Vertrauen gewinnen. Doch wie schafft man es, dass Kunden vertrauen, bevor überhaupt etwas verkauft wird? Und warum sammeln so viele fleißig Leads, bauen aber kein echtes Vertrauen auf?

René nimmt uns mit auf seine Reise: Vom Einzelhandelskaufmann bei MediaMarkt über den brutalen Betrug mit 100.000 Euro offener Provision bis zur lebensbedrohlichen Blinddarm-OP, die ihm zeigte, wie ein Business wirklich funktionieren kann. Als Geschäftspartner ihn im Krankenhaus besuchten und Geld sammeln wollten, lief sein automatisiertes Business bereits so gut, dass er nur lächeln konnte. Zwei Nächte hatte er nicht geschlafen – vor lauter Begeisterung über die Möglichkeiten der Automatisierung.

Heute zeigt er, wie modernes Marketing aussehen kann, das sich nicht nach Drückerkolonne anfühlt. Wie man mit smarten Systemen 10 Stunden pro Woche spart UND gleichzeitig 30% mehr Umsatz macht. Und warum die wichtigste Frage im Marketing lautet: Wie baue ich Vertrauen auf, bevor ich überhaupt verkaufe?

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Warum klassische Leadmagneten heute nicht mehr funktionieren und was stattdessen Vertrauen aufbaut
  • Wie René nach einem 100.000-Euro-Betrug mit 21 Jahren die wichtigsten Business-Lektionen seines Lebens lernte
  • Der Moment im Krankenhaus nach einer Not-OP, der ihm zeigte, wie ein wirklich smartes Business funktioniert
  • Wie Automatisierung ihm sofort 10 Stunden pro Woche schenkte UND den Umsatz um 30% steigerte
  • Warum „Seeing the hard facts“ und ehrliche Selbstreflexion der Schlüssel zu echtem Wachstum sind

⏱ Kapitel

00:00Warum Druck im Marketing nur Gegendruck erzeugt
02:07Aufgewachsen in Unternehmerfamilie: Verkaufen mit 4 Jahren
06:13Die Entscheidung zur Selbstständigkeit fiel früh
10:43Betrogen mit 21: 100.000 Euro futsch, Chef macht Bude dicht
17:39Das Hamsterrad-Gefühl: 70-80 Stundenwochen ohne Ausweg
20:14Zapier-Entdeckung: 2 Nächte nicht geschlafen vor Euphorie
21:51Blinddarm-Durchbruch: Business läuft trotz Not-OP weiter
39:30Mein bester Rat: Es geht immer weiter, seeing the hard facts

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Während viele nach noch mehr Leads mehr Druck und mehr Schräger Kaltakquise streben, sagt mein heutiger Gast ganz klar Druck erzeugt doch nur Gegendruck. und damit hast du schon verloren, bevor du überhaupt begonnen hast. Mit ein Grund, warum vieles im Marketing heute einfach nicht mehr funktioniert. Menschen wollen einfach nicht gejagt werden, Sie wollen Vertrauen gewinnen, wir alle. Wir alle wollen doch eigentlich nur Sicherheit. Gerade in der heutigen Zeit. Diese Eine Frage ist für ihn daher mit die wichtigste überhaupt. Wie schafft man es, dass Menschen vertrauen, bevor überhaupt irgendetwas verkauft wird. Er zeigt, warum klassische Liedmagneten nicht mehr funktionieren und warum viele Unternehmer fleißig Lead sammeln, aber eben kein Vertrauen aufbauen und wie ein modernes Marketing aussehen kann, das sich nicht nach einer Drückerkolonne anfühlt oder, wie er selber sagt: Wer hart verkaufen muss, hat meist kein gutes Produkt. Herzlich willkommen. René Zschoppe. René Tzschoppe: Hallo Carolin: Schön dass ich da bin. Ich freue mich wirklich über jeden, der meine Einladung annimmt. und Lust hat, mit mir einfach mal so ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken, den Vorhang mal so ein bisschen zu lüften. Wir alle kennen gerade in der Coaching Trainerberaterszene. In dieser riesengroßen Bubble. diese Glitzer Glimmerwelt. und jeder wünscht sich ein Business mit Leichtigkeit. und dass alles auf Knopfdruck funktioniert und wir alle nur noch im Liegestuhl liegen und irgendwie nichts mehr machen müssen. René Tzschoppe: Genau ab dem ersten Monat fünfstellig ab dem zweiten Sechsstellig. Bitte. Ja sofort über Nacht mit einem Augenzwinkern. Da kommt Gini vorbei. Wir haben 3 Wünsche offen, und dann ist die Wiese, Grün. und das Ding ist, ja. So sieht es ja in der Realität nicht aus. Also, es gibt irgendwann mal diesen einen Moment, wo man sagt: Boah krass, es ist einfach ein Mega Launch gewesen. Das war der Hebel für mich und so, aber bis dahin ist einfach viel Wasser durch den Rhein gelaufen. Es ist einfach viel passiert. und das bekommt ihr bei euch natürlich auch aktuell, einfach mit dass im Hintergrund eine Menge gemacht werden kann und darf. Wie genau bist du denn für dich überhaupt auf das Thema verkaufen? Digitales Marketing gestoßen? Also, wann hast du gemerkt? Das ist, was was mich Mega interessiert. René Tzschoppe: Eigentlich René Tzschoppe: ziemlich ziemlich früh muss ich zugeben. Ich glaube, das ist so eine Kombination aus vielen Dingen, die irgendwie in meiner Vergangenheit passiert sind. René Tzschoppe: Meine Eltern sind beide Unternehmer. Also, ich bin in einer Unternehmerfamilie groß geworden. René Tzschoppe: und es wurde mir erzählt. Ich kann mich natürlich nicht daran erinnern, aber dass ich wohl irgendwie mit 4 oder 5 Jahren da hatten wir das Business bei uns im Haus. und dann gab es immer Kunden, die kamen und haben irgendwelche Sachen geholt. und ich habe denen dann versucht, an der Tür was zu verkaufen. René Tzschoppe: Da hat es schon angefangen. Also, ich war ein ganz kleiner Knopf und damals schon irgendwie von dem Thema. Ich verkaufe, was das war schon immer so. Ich habe auch nach meiner schulischen Ausbildung tatsächlich René Tzschoppe: Einzelhandelskaufmann gemacht, weil ich verkaufen wollte. Also das war, Ich habe dann bei Mediamarkt gearbeitet. Da war natürlich der Technikhang schon mal ganz gut. René Tzschoppe: und von da aus bin ich dann direkt ins Marketing gegangen und habe diese René Tzschoppe: auf der einen Seite das Thema verkaufen, immer geliebt, und das Thema Marketing und vor allem Online-marketing, wo alles so messbar ist und alles so transparent ist und man so viele Dinge machen kann, die so smart sind. Also nicht so für ein dummes Marketing, wo man irgendwie René Tzschoppe: weiß ich nicht René Tzschoppe: so einfach nur auf Masse geht, was viele nicht interessiert, sondern wo man es einfach präzise machen kann. und diese Kombi. Die hat mich immer fasziniert und das schon ganz früh, und hat sich eigentlich so durchgesetzt, würde ich sagen. Das heißt, du bist ja eigentlich einer mit der wenigen da draußen am Markt. Wenn du sagst, Hey, ich komme aus einer Unternehmerfamilie. Den meisten da draußen geht es nicht so. Die haben dieses unternehmerische Umfeld ganz oft nicht. Die haben eher viel Kopfschütteln. Wenn jemand dann die Idee für sich entwickelt hat. Ey: Ich mache mich selbstständig. und so sprich den Gegenwind, wirst du ja dann so gar nicht gehabt haben bei dir, dass du dich mit Fragen von Familie und Co. und Verwandten auseinandersetzen durftest, stand es für dich denn in irgendeiner Art und Weise überhaupt zur Sprache in die Fußstapfen von Mama und Papa zu treten, also das weiterzuführen, was da aufgebaut wurde. René Tzschoppe: Nee, weil deren Business war. Nie meins. Also ich fand immer cool, dass die das machen, was sie machen. Aber Ich wusste von Anfang an, das wird nicht mein Business und auch nach meiner Ausbildung, Da habe ich ja einmal dieses klassische Angestellten-dasein erlebt. René Tzschoppe: Der Chef von Mediamarkt, der wollte mich gerne direkt haben, der hätte mich auch gleich zum Abteilungsleiter gemacht. Aber da habe ich gemerkt, das ist so richtig. Gar nicht. Meins. René Tzschoppe: Ich bin freiheitsliebend und wusste von Anfang an, das mache ich selber. und ja, ich habe den Gegenwind nie bekommen, also nie so, wie ich es von anderen so höre, weil ich habe eigentlich immer nur Support erfahren. Eine glückliche Ausgangssituation würde ich sagen. Auf jeden Fall, das heißt, die Entscheidung für dich, sich selbstständig zu machen, ist in der Zeit deiner Ausbildung gefallen. René Tzschoppe: Schon vorher. Ich war schon vorher selbstständig. Ich war auch während meiner Ausbildung schon selbstständig mit anderen Themen René Tzschoppe: und ja, immer. René Tzschoppe: Also tatsächlich, es gab eine Zeit, da ging es nicht, Weil ich nach meiner Ausbildung musste ich noch einen Zivildienst machen, den Sie mir Auch ich habe mich mit allen Möglichkeiten gewehrt, aber das ging nicht damals Pflicht. René Tzschoppe: In der Zeit konnte ich tatsächlich am Anfang nichts mit meinem Business machen, Aber auch dann habe ich danach direkt wieder gestartet. Seitdem, was hast du da nichts. Was hast du als Zivi gemacht? René Tzschoppe: Ich war im Garten, im Garten, ja im Garten preußische Schlösser und Gärten. Gibt es bei uns. Da gibt es den Babelsberger Park. und da habe ich Gartenarbeit gemacht. René Tzschoppe: um 5 anfangen und Bäume fällen und klein machen. und nach allem möglichen Kram. War es gut oder was schlecht, dass man dich dazu gezwungen hat, das zu tun. René Tzschoppe: Im Nachgang muss ich sagen, es war eigentlich echt Geil. Also, ich fand es auch dort relativ schnell, wirklich gut, weil ich natürlich eine Menge meiner Natur gelernt habe. René Tzschoppe: auch körperliche Arbeit und was es heißt und was das alles bedeutet. und ehrlicherweise hat es auch, was Wunderschönes im Garten zu arbeiten. René Tzschoppe: Ganz ehrlich, Es gibt so ein paar Jobs absteigend, die ich machen würde, wenn ich nicht das machen würde, was ich jetzt tun würde. René Tzschoppe: und ich glaube, auf Platz 2 oder 3 wäre Baumpfleger also ganz verrückt René Tzschoppe: von daher, ich kann es nachvollziehen. René Tzschoppe: Trotzdem wäre es jetzt nicht meine Priorität, aber ich kann es nachvollziehen. Spannend, das Ganze zu beobachten. Du hast vorhin schon gesagt, dass sich die Faszination vom Online-business ja schon immer irgendwie so ein bisschen getragen hat. Google kam 98 irgendwie so zu unser aller Wohnzimmer nach Hause. Der ein oder andere Interesse wird sich noch an die Kassetten und so erinnern, die wir wunderbar mit einem Bleistift oder mit einem Stabilo zurückgedreht haben. Absolut sprich, das war ja, was was ja recht frisch war. Also, wann hast du für dich wirklich gesehen, dass man online arbeiten kann, dass man sich Webseiten programmieren kann? Du kannst du dich auch noch erinnern, wann das war. René Tzschoppe: Ja, ich glaube, es war so 2.008. 2.009. Da kam zum ersten Mal so dieser René Tzschoppe: diese Begeisterung auf, und es ist, wie es ja so oft ist, bei so einem inneren Antrieb. Also, das ist ja geschichtlich. Ich höre ja viele Podcasts und lese Biografien, und irgendwie sind es ja immer die gleichen Schematas. und tatsächlich muss ich sagen, da muss ich mich mit einreihen. René Tzschoppe: Ich kann mich immer noch an den Satz meiner Eltern erinnern. Werbung. Da funktioniert ja nichts. René Tzschoppe: Das haben wir alles probiert, und das geht, und ich glaube, Das war genau der Aufhänger, dass ich gesagt habe, ich Beweis euch das Gegenteil. René Tzschoppe: Das war, glaube ich, der Startschuss. und dann habe ich mich wirklich 2.000 8 René Tzschoppe: bis 2.012 erst mal exzessiv mit dem Thema beschäftigt habe alles an Blogs gelesen, was es damals gab, alles habe Kurse gemacht habe, allen möglichen Kram gemacht. und ich hatte dann schon relativ viel know how und bin dann Halt 2.012 wirklich direkt ins René Tzschoppe: in Online-marketing reingegangen und war als Handelsvertreter unterwegs für eine Online-marketingagentur und habe Produkte verkauft, beraten Konzepte erstellt. René Tzschoppe: Ja, haben wir Online-marketing gemacht. Also damals schon mit Google Adwords, mit Videomarketing, mit Webseitenbaum, mit allem Drum und dran. und dann kam irgendwann Meta dazu, die riesengroße oder gehasste Plattform. René Tzschoppe: Nee. Ich kann mich noch erinnern, ganz am Anfang. Bei Facebook hat man so viel Reichweite bekommen. Für nichts es war der Wahnsinn im Prinzip, so wie die ersten Zeiten von Tiktok. René Tzschoppe: und irgendwann gab es dann die Werbeformate. und dann gab es mal 3 oder 4 Werbeformate kann ich mich noch erinnern? Konnte man ganz. Also, witzig war damals noch natürlich komplett anders. René Tzschoppe: Da gab es noch kein Instagram sowieso kein Tiktok. Da gab es so vieles noch nicht. Da gab es noch funktioniert als Kanal, also das waren schon wilde Zeiten. René Tzschoppe: und irgendwann bin ich aus dieser Firma raus, ehrlicherweise jetzt nicht im Guten. René Tzschoppe: Ich habe dort eine ganze Menge Kunden hingeholt René Tzschoppe: und habe das Geld am Ende nicht bekommen. René Tzschoppe: So habe ich dann das auch erlebt, wie es ist. Mit 21 war es damals seit 22. René Tzschoppe: Die ersten 100 000€ nicht zu bekommen, die einem zustehen. René Tzschoppe: Das war auch spannend. René Tzschoppe: Das hat mich. Ja. hat das mit dir gemacht? Lass uns gerne mal hingucken. Also der ein oder andere kennt das ja unabhängig davon, ob es große Aufträge sind, die platzen oder ob es Kunden sind, die plötzlich nicht bezahlen, oder jemand denkt. Ach, ich hätte mein Geld gerne, aber wieder zurück. Also, ich meine, das gibt es ja in jeglicher Couleur da draußen. Was hat es mit dir gemacht? René Tzschoppe: Also damals hat es mich natürlich super hart getroffen. Ich meine, wenn du jetzt 21 bist und du weißt du, 100.000€ hast, dann Provision erwirtschaftet und die kriegst du nicht. Also René Tzschoppe: ist nicht Geil, Man denkt ja schon so, Man sieht sich ja schon in seinem Traumauto damals super wichtig. René Tzschoppe: und René Tzschoppe: es hat mich auf vielen Ebenen geprägt. Auf der einen Seite, persönlich, weil ich mit dem Geschäftsführer damals eigentlich ein gutes Verhältnis hatte. René Tzschoppe: und dann ist es auf einmal so eskaliert, und das war das Ergebnis. Es hat mich geprägt, was unser Rechtssystem angeht. René Tzschoppe: weil wir waren, dann bei einer Mediation. René Tzschoppe: Ja, und er hat bei der Mediation hat der Chef gesagt: Du René Tzschoppe: also sind wir mal ganz ehrlich, das Geld steht ihm zu, aber wenn er es haben will, mach ich die Bude zu und mach eine neue auf. René Tzschoppe: und da ist eben auch dem Mediator so, die Kinnlade runtergeklappt. und dann gesagt, so ehrlich habe ich es noch nie gehört, aber support können wir jetzt nicht ändern. René Tzschoppe: Ich habe meine Einlage bekommen. Also, ich hatte damals eine Einlage. Ich hatte einen Gebietsschutz gekauft. René Tzschoppe: die habe ich wiederbekommen, aber nichts anderes. Das heißt, ich bin mit nahezu plus minus 0 rausgegangen. René Tzschoppe: Das war bitter. René Tzschoppe: Die zweite Erkenntnis und die dritte Erkenntnis, die da rausgekommen ist. Ich werde nie wieder für jemand anderen arbeiten. René Tzschoppe: also nicht im Angestelltenverhältnis und auch nicht mit einer Abhängigkeit René Tzschoppe: Das waren die 3 Erkenntnisse daraus. René Tzschoppe: aber es ist alles wie es ist, im Nachgang genau richtig gewesen, weil dadurch ist das Thema entstanden, dass ich in die Online-marketing-beratung reingegangen bin, wo ich mich am Anfang ganz breit positioniert habe und Unternehmen ganz strategisch breitgeholfen habe. René Tzschoppe: bis zu dem Punkt, wo ich das dann nicht mehr René Tzschoppe: abbilden konnte, weil ich zu viel zu tun hatte und dann in die Richtung Automatisierung gegangen bin, und René Tzschoppe: es ist alles richtig gekommen. Bisher also alles ergibt im Nachgang immer Sinn. Es ist ja immer so. Es gibt ja im Nachgang immer alles, und es ist im Nachgang immer irgendwie eine gute Idee gewesen. Zu dem damaligen Zeitpunkt findet man es natürlich schlimm und ganz schrecklich. Auf jeden Fall, also zu dem Zeitpunkt. Also, ich habe auch eine sehr bittere Erfahrung gemacht. Da gab es dann so von heute auf morgen eine E-mail, und morgen bist du raus und du kannst dich vielleicht morgen noch irgendwie verabschieden, aber du darfst niemandem erzählen. Was und so nach dem Motto. und dann dachte ich: so krass, kennst du oder hast du dir damals die Frage gestellt, ob du einen Fehler gemacht hast. Also weil ich kenne das dann von mir, dass ich dann erst mal bei mir überlege. Okay, was habe ich falsch gemacht. Wenn jemand so reagiert, dann muss ich ja irgendwas gemacht haben, was dazu geführt hat. stellen natürlich dann erst mal alles Mögliche irgendwie infrage. um hinterher wirklich festzustellen: Nee, das war nicht so. Ich bin daran. Also, das ist das Problem des anderen, und das dabei gerne behalten, aber er hat natürlich mich und mein Leben ganz krass mit in Mitleidenschaft gezogen. Hast du dir damals die Frage gestellt, ob du daran schuld warst. René Tzschoppe: Also mittlerweile ist es, sodass sich bei allen Themen, die passieren, mir selber eigentlich René Tzschoppe: die Verantwortung nehmen. Ich würde jetzt nicht Schuld sagen. Die Verantwortung. René Tzschoppe: weil, wenn irgendwas passiert, dann habe ich es entweder nicht richtig kommuniziert, nicht richtig geprüft. Also, man findet immer die Verantwortung bei sich, wenn man es möchte. René Tzschoppe: Damals war das nicht so. Damals war für mich ganz klar: Der Chef hat seine Zusagen nicht gehalten. Der Chef hat das nicht getan, was er gesagt hat. Er hat nicht investiert, hat, nicht aufgestockt hat dadurch die Aufträge nicht abarbeiten können. René Tzschoppe: Für mich war es aus damaliger Sicht ganz klar. René Tzschoppe: Aber aus heutiger Perspektive, naja, natürlich, ich habe ja auch. Es war so blöd oder so so René Tzschoppe: gutgläubig, dass ich ja bis 100 000€ offene Rechnung gearbeitet habe. Man hätte ja auch schon bei 10 000 mal sagen können, Moment mal, wann kommt denn die Kohle? Ich mach mal hier kurz eine Pause. Hätte man ja auch machen können, Habe ich nicht. Ich habe halt einfach gearbeitet und verkauft. und es lief halt im Verkauf, einfach extrem gut. René Tzschoppe: weil es einfach eine Zeit war, wo René Tzschoppe: quasi niemand irgendwas hatte. und alle hatten Bedarf. Das war noch anders. und dadurch habe ich einfach verkauft, wie am Fließband René Tzschoppe: Ciao. War einfach nochmal eine andere Ausgangslage, dann auf jeden Fall. Also ich denke ja, klar, Verantwortung tragen wir irgendwie alle und so. Aber ich kann mich bei mir auch noch Mega Mega dran erinnern, dass ich einfach abends um 10 Uhr diese E-mail gelesen habe mit der Information. So, Morgan Edge Bench: Hast du alles schön aufgebaut? Hast du super gemacht? Vielen Dank auch. Guten Weg. und das ist was Kegel? Dich Natürlich auch erst mal völlig aus der Bahn, wo du dann erst mal gucken musst. Ey, wo ist oben? Wo ist unten. Gestern war die Welt noch in Ordnung, und heute ist dieses Business-modell komplett weggebrochen. und was machst du damit? Für dich ging ja dann die Reise. Du hast ja vorhin schon gesagt in Bezug auf Zeit und Co. Viel mehr in den Bereich der Automatisierung, rein. René Tzschoppe: In. Vor vielen Jahren war das ja ein unwahrscheinliches Gefrickel und Gebastel. und irgendwie zu gucken, dass man das irgendwie auf die Kette kriegt. Ich weiß noch, ich habe mich gefreut, als ich den ersten E-mail-autoresponder gefunden habe, wo ich sagen konnte, Mensch, diese E-mail bitte immer am Montag verschicken und die bitte immer Dienstag. Also, das war eine Megatrophäe, was ich da gefunden habe, in dem Moment, und Dann kamen natürlich immer mehr Software auf den Markt. Irgendwann hatten wir wunderbare Automationsprogramme wie Zypr Nhtn, mittlerweile Make. und Also, ich meine, die Bandbreite ist ja einfach letztendlich riesengroß. Jetzt das Ganze gepaart, einfach mit dem wunderbaren Thema Ki: Noch einmal, eine riesengroße Spielwiese mehr. Wann hast du für dich so gesehen, dass diese ganzen Automationstools im Hintergrund einfach ein riesengroßer Zauberkasten sein können. René Tzschoppe: Ich habe 2.000. René Tzschoppe: 16 hatte ich die Situation, dass ich mit meinem damaligen Business, was ja wirklich so eine reine Online-marketing Beratung war. René Tzschoppe: Also, es lief sehr gut. Ich habe sehr gute Umsätze gemacht. und ich hatte so ein Schlüsselerlebnis. Ich weiß das noch. Da hatte ich so ein richtiges Feeling von. krass, jetzt bist du im Hamsterrad angekommen. René Tzschoppe: Ich habe dann sehr, sehr viel gearbeitet. Also warte mal so 70-80 Stundenwochen. und ich habe einfach René Tzschoppe: nicht gesehen, wie ich da rauskomme. Ich wusste, dass ich über Mitarbeiter René Tzschoppe: nicht rauskomme, weil ich keinen Mitarbeiter finde, der das gemacht hat, was ich machen konnte. Das war ein Prozessthema. Das war einfach nicht gut von mir aufgebaut. René Tzschoppe: Ich hatte halt bei jedem Projekt im Prinzip komplette 100% Individualität, alles immer anders. Bei jedem Projekt würde man heute natürlich nicht mehr machen. Aber damals habe ich so getan. René Tzschoppe: und ich wusste, dass jeder Mitarbeiter nur zuarbeiten kann und damit im Prinzip die Fallhöhe erhöht. Das heißt, ich würde dann noch mehr arbeiten müssen, um die auch zu versorgen. und wenn ich dann nicht mehr kann, dann sind gleich 3 auf der Payroll, die ich dann durchfüttern muss. René Tzschoppe: und aus dieser, ehrlicherweise, also Situation heraus habe ich überlegt: Wie kannst du es lösen, und wo ist eigentlich meine Kompetenz in dem Bereich? René Tzschoppe: und da war ja Online-marketing, mit denen auch wie von dir beschrieben, also schönen E-mail, Tools. und was da alles gab. und Autowebinare gab es auch schon. und diese Sachen. und dann dachte ich, es wäre doch eigentlich voll smart das Ganze zu automatisieren. und dann habe ich auch Zapier kennengelernt. Damals und ich weiß, dass ich René Tzschoppe: ungelogen 2 Nächte nicht geschlafen habe, ich nicht schlafen konnte. Das hat mich so aufgewühlt. Dieses Thema und ich bin René Tzschoppe: euphorisiert. Ich war 0 müde. Ich war voller Endorphin. Ich konnte nicht aufhören zu bauen. Ich habe dann Sachen gebaut und super krasse Automations aufgebaut. und als das alles durch war, konnte ich endlich schlafen. Also, da war zuerst mal der Punkt. Dieses René Tzschoppe: Jetzt kann ich schlafen. I feelio. René Tzschoppe: Ja. und das war halt, voll krass. und dann habe ich mein ganzes Business. Was damals war, so gut wie komplett durchautomatisieren können. Mit allem drum und dran mit Kontakte von alleine im Kontaktbuch, natürlich autowebinare Angebote entstehen automatisch ich habe alles gebaut. René Tzschoppe: und fand es einfach nur Geil und hatte sofort, 10 h pro Woche weniger Arbeit. Das war sofort merklich. René Tzschoppe: und das Krasse war eigentlich. René Tzschoppe: dass ich parallel meinen Umsatz um 30% erhöht habe, Das heißt, ich habe weniger gearbeitet und mehr geschafft. René Tzschoppe: und interessanterweise war das noch kein ausreichender Glockenschlag, um zu merken. Mensch, Das könnte man da mal was anderes draus machen, sondern ich fand es einfach nur geil. René Tzschoppe: und es hat dann noch einen Stepp gebraucht. Ich hatte dann eine Blinddarmentzündung, die nicht erkannt wurde. und wenn eine Blinddarmentzündung nicht erkannt wird, dann wird es spannend. Das ist dann ein Blinddarmdurchbruch geworden und bin damit 14 Tage unterwegs gewesen René Tzschoppe: und war in mehreren Krankenhäusern bei mehreren Ärzten mit höllischen Schmerzen jeden Tag auf Schmerzmittel, hohes Fieber, und keiner hat es gefunden. Nein. René Tzschoppe: Keiner. Ich war im Krankenhaus. Ich war beim Urologen, der hat dann gesagt, es könnten Blasensteine sein, allen möglichen Kram, anstatt einfach mal auf den Blinddarm zu gucken. Wir haben es alle nicht erkannt. und dann bin ich am Samstagmorgen ich weiß es noch Schweißgebadet, mit hohem Fieber aufgewacht, mit so viel Schmerzen und hatte so einen Halbtraum. So ein. Weißt du, wenn du so ein Momentum noch hast. René Tzschoppe: und im Halbtraum war blinddarm. René Tzschoppe: Dann bin ich morgens aufgewacht, habe gesagt, ich fahre jetzt ins Krankenhaus, Das ist der blinddarm in dem Moment war es klar. und dann haben die mich untersucht und haben auf einmal ganz ganz große Augen bekommen und haben gesagt: Okay, sofort. Okay, sofort. Also jetzt hier direkt. René Tzschoppe: und dann haben die mich aufgeschnitten. und René Tzschoppe: es war natürlich dann auch keine Kleinigkeit mehr, so wie man es heute macht, mit so einem kleinen Minischnitt, sondern die haben mich wirklich von oben bis unten einmal aufgemacht, alles rausgeholt, alles gespült, alles neu, und ich war dann 6 Wochen außer Gefecht. René Tzschoppe: und im Krankenhaus hatte ich zum ersten Mal so den Moment, wo ich da lag, und ich war nach der Op einfach zu fertig, zu schwach. Ich konnte nicht mal E-mails lesen. Ich konnte weder ein Telefon gehen noch irgendwas. Es war halt voll, krass. So, dieser Moment, wo du merkst, es geht gar nichts mehr. René Tzschoppe: Aber René Tzschoppe: es gab immer mal so ein Ping bei Digistore. Da kam was rein, da kam was rein. Ich habe gesehen, Die Leute sind im Webinar. René Tzschoppe: und da habe ich gemerkt. Krass. Das, was ich jetzt in den letzten Wochen automatisiert habe, läuft jetzt gerade im Hintergrund, wo ich wirklich gar nichts mache. René Tzschoppe: und dann habe ich viele Geschäftspartner, weil ich in vielen Unternehmernetzwerken zu dem damaligen Zeitpunkt war, mich viele Geschäftspartner, sogar im Krankenhaus besucht. René Tzschoppe: und die kamen alle so so René Tzschoppe: mitleidig an. Mensch, rene, Sollen wir für dich sammeln? Jetzt kannst du ja hier gerade gar nichts machen, ist ja richtig schlimm. Dann habe ich immer gesagt: Du klingt gerade richtig komisch, aber es läuft gerade echt gut ohne mich. und dann haben die gesagt, hä, Warum? Warum? und dann habe ich denen das erklärt, was ich automatisiert habe. und wahrscheinlich habe ich es auch nicht einfach nur erklärt, sondern mit René Tzschoppe: Verkäufer, Bunsenbrenner. In den Augen habe Ihnen erklärt, wie Geil Automatisierung ist, und die Antwort war immer gleich. Das Ist Ja, Geil. Das will ich haben. René Tzschoppe: und dann bin ich aus dem Krankenhaus raus. und dann hatte ich mehrere Leute, die wollten das Thema Automatisierung haben. und dann habe ich angefangen zu recherchieren René Tzschoppe: und habe geguckt. Wer kann das denn für die umsetzen? Weil mein damaliges Credo war. Ich bin ja online. Marketing Berater. Ich setze ja nicht um. René Tzschoppe: und habe gesucht, gesucht, gesucht und habe ein paar Agenturen angeschrieben. und bei allen war eigentlich das Gleiche, naja, so Ab sechsstelligem Volumen können wir drüber reden. Vorher ist es nichts. Für uns René Tzschoppe: habe ich gedacht, ich habe niemanden absolut niemanden gefunden, der das für kleine und mittelständische Unternehmen aufbaut, habe ich keinen gefunden. René Tzschoppe: und nach diesen ganzen Suchen und diver Dutzenden Anfragen bei Agenturen René Tzschoppe: war dann der Punkt, dass die mir alle auf den Keks gegangen sind, habe ich gesagt: Okay, so what Pass auf. Erzähl es niemandem. Aber dann baue ich das jetzt für dich. Ich hatte wirklich Angst, dass meine Beratertätigkeit quasi auf der Kippe steht. René Tzschoppe: und die haben es natürlich niemandem erzählt, aber die haben mich weiterempfohlen, und zwar wirklich in einem Tempo, was absurd war. Also das hat bei denen auch funktioniert mit der Automatisierung, und die waren alle voll begeistert. und dann wurde ich so von einem zum nächsten gereicht und hatte urplötzlich René Tzschoppe: mehr Anfragen und mehr Kunden zu dem Thema als zu meinem Business, wo ich alles gemacht habe, also von Webseite, Social Media allem. und jetzt habe ich ein neues Thema, wozu es nichts gab. Keine Außendarstellung, kein Logo, kein Brand, keine Webseite. und da habe ich Anfragen ohne Ende bekommen. René Tzschoppe: und dann habe ich irgendwann gedacht. Okay, jetzt Challenge ich das Ding mal. Jetzt gucke ich mal, wie ich hinkomme, wenn ich da mal Gas gebe, Also wenn ich das mal wirklich bewerbe. René Tzschoppe: und ich hatte innerhalb kürzester Zeit so viele Anfragen zu dem Thema. und dann hat mich irgendwann Clicktipp damals angerufen. René Tzschoppe: und dann hieß es, rene. Du bist aktuell auf der Top-consultant Liste auf Platz 1 habe ich gesagt: Was René Tzschoppe: was für eine Top-consultant-liste. Ja, wir haben ja gerade einen Wettbewerb, der läuft. Wir küren ja in diesem Jahr den Top Consultant des Jahres und du bist gerade auf Platz 1. René Tzschoppe: und dann habe ich das gar nichts mehr verstanden. Also ich dachte so krass, ich habe in anderen Business irgendwie 6, 7 Jahre lang Vollgas gegeben, um das aufzubauen. und jetzt kriege ich, weil ich so ein bisschen was nebenbei mache. René Tzschoppe: werde ich hier schon gefeiert und kriege Empfehlungen. und dann war es relativ einfach. Dann habe ich mir ein Datum gesetzt, ein finales, bis wohin ich was Entscheide. und ab dem Zeitpunkt habe ich einen Cut gezogen, das alte, komplett runtergefahren, alle Kunden gekündigt oder umgezogen. René Tzschoppe: weiterempfohlen und habe nur noch das Neue gemacht habe, die neue Marke gegründet. René Tzschoppe: und seitdem mache ich nur noch Automatisierung und Ki. und das finde ich einfach Geil. René Tzschoppe: Also so hat es sich entwickelt. Das war nicht geplant, würde ich jetzt mal sagen. René Tzschoppe: ich bin mit dem Flow gegangen. und, glaube ich, das sind einfach immer die schönsten Wege. und das sind einfach die schönsten Geschichten, die man hinterher einfach erzählen kann. und du hast vorhin, was ganz Wichtiges gesagt. Dieses, Du ist kein Logo, Dort ist keine Webseite. Die ist das Ananas, Es war einfach alles gar nicht da, weil das ist im Verkauf halt. Peng. Sondern es war einfach schlicht dein Traster und deine Megabegeisterung. und man darf sich ja vielleicht mal dieses skurrile Bild einfach überlegen zu einer wirklich krassen Not-op. und jeder, der schon mal irgendwie eine Narkose in irgendeiner Art und Weise hatte, Kann sich vorstellen, dass man danach irgendwie alles andere als irgendwie total. Bock hat, sich wieder in den Schreibtisch zu schmeißen. Ich kann die Qualen ein bisschen miterleben. Ich war, 7 als ich mich von diesem Körperteil habe trennen dürfen, und Ich weiß heute noch, wie ich mich selber hier zu Hause auf dem Fußboden gekrümmt habe. Von daher finde ich das so Oberkrass, dass die das bei dir über 14 Tage nicht festgestellt haben. René Tzschoppe: Ja. und dann natürlich, ich sage mal, Besuch von Partnern und so, und die dann natürlich erst mal überhaupt gar nicht verstehen. dass du dir gar keine Sorgen machst, gerade weil es einfach ständig pling macht. und ich glaube, das ist so entweder eine Art Grundrauschen, oder? Ich sag mal, einfach zu wissen, Hey, da kommt einfach immer genug rein. Ich glaube, die wichtigste Frage, die sich ganz viele da draußen nicht stellen. Also zu deiner Frage auch: wie können wir Vertrauen aufbauen, ohne dass wir vorher überhaupt was verkaufen? Also, das ist auch eine Mega wichtige Frage. Aber wirklich, was ist was passiert mit meinem Business? Wenn ich von heute auf Morgen einfach mal außer Gefecht bin. und ich glaube, dieser Frage stellen sich zu wenige Menschen. Ja, und dann scheppert’s. Aber richtig? René Tzschoppe: Genau. Es muss ja nicht mal ein Not Op irgendwas sein, sondern ist einfach. Das Leben. Ich. René Tzschoppe: Die. Oder wie bei mir damals vor vielen Jahren, wo einfach so eine Partnerschaft von heute auf morgen wegbricht und dann wirklich alles weg. Ist Alles weg. und du einfach weißt aufgrund von Verträgen. Du darfst dich in diesem Gebiet überhaupt gar nicht ausbreiten. Du darfst die Kunden gar nicht ansprechen. und und und du dann erst mal dastehst und denkst dir, okay, ja, dann weiß ich nicht, gehe ich tütenkleben. Keine Ahnung. Also, irgendwas wird sich finden, aber davon muss man sich ja erst mal erholen. und man muss sich von so einer Op ja auch einfach erst mal wieder erholen. Hast du dir vorher, bevor das passiert ist, irgendwann mal Gedanken dazu gemacht? Was wäre, wenn du nicht der Motor all dem bist. René Tzschoppe: Ja. und das ist absurd. Das ist so. Also ich höre das immer wieder da draußen, dass immer erst irgendwie irgendwas eintreten muss, dass man dann mal so diesen Effekt hat, von Hallo wach. Wenn ich nicht täglich dafür sorge, dass dieses Ding rennt, wie ein Schweizer Uhrwerk, dann ist hier Feierabend. René Tzschoppe: Ganz menschlich. Das Typische, der Glaube an die Unsterblichkeit oder Unbesiegbarkeit. René Tzschoppe: Wir schätzen ja alle unsere Quoten immer besser ein als die vom Schnitt. René Tzschoppe: Wenn ich jetzt sage, weiß ich nicht. René Tzschoppe: 15% aller Männer über 40 Kriegen, einen Herzinfarkt. Keine Ahnung stimmt natürlich nicht. Aber so Als Beispiel, dann denkt man ja, 15, aber nicht. Ich. Ich bin Nummer 6. René Tzschoppe: Bei allen. Auf. René Tzschoppe: Ich bin halt immer der eine von 4, bei dem es nicht so ist. Also, es ist, Das ist aber ganz menschlich, und das wird uns halt immer erst bewusst. Wenn es einmal passiert ist, immer René Tzschoppe: geht, glaube ich nicht. Deswegen ist auch Prävention so schwer René Tzschoppe: zu verkaufen. Deswegen funktioniert Prävention auch so schlecht. Grundsätzlich wissen wir ja alle, was grundsätzlich gut und gesund wäre, wissen wir alle. Also glaube ich schon, dass es jetzt relativ anerkannt ist. Wir wissen alle müssen uns irgendwie bewegen und dehnen René Tzschoppe: irgendwie gesunde Sachen Essen und keinen Alkohol und früh schlafen gehen. Das wissen wir theoretisch alle. Aber wir fangen halt damit an, Wenn die erste Arztdiagnose da ist, die sagt: Wenn du das jetzt nicht änderst, dann wirst du halt nicht alt. René Tzschoppe: dann fangen wir an, vorher nicht. Vielleicht der eine oder andere dann ja auch immer noch nicht. René Tzschoppe: Der eine oder andere sagt, Na gut, jetzt brauche ich auch nicht am Anfang. Oder das auch. und das Übertragen aufs Business sehe ich das aber auch super. Oft sind Ideen da in Hülle und Fülle. Es werden Wissens-online-kurse gekauft, Noch und nöcher, einige davon werden angeguckt, Viele werden einfach nur gekauft. Also, man hat sie halt. es werden Zetti fürs gute Gewissen fürs gute Gewissen, Jaja Zertifikate. Damit kann man Wände tapezieren, aber mit dem Wissen wird nichts gemacht. Glaubst du, dass das ein Problem der Überforderung und der Überinformation ist, an dem Moment also, dass man einfach nicht weiß, wie man Kabel A mit Kabelb verbindet, um daraus was zu machen. Oder woran liegt das An deiner Sicht? Dass viele wirklich richtig gute Ideen, zum Teil über Jahre auf den Schreibtischen liegen und verstauben und die nicht monetarisiert werden. René Tzschoppe: Ich glaube, es ist Angst. René Tzschoppe: weil du kannst in dem Status des Lernens und in dem Status des Ich konsumiere, ich konzeptioniere. Ich habe Ideen. Ich mache Pläne. In diesem Status kannst du nicht scheitern. René Tzschoppe: und das gibt Menschen Sicherheit, und deswegen konzeptionieren sie Geschäftsideen und Abläufe und Pläne. und das ist halt alles total Geil, weil auf dem Papier kannst du nicht scheitern. René Tzschoppe: Du scheiterst erst, wenn du dich zum ersten Mal dann dransetzt und suchst. und jetzt versuche ich mal, die Website aufzubauen, das aufzubauen. Social Media: ich Krieg, Gar kein Like, Niemand guckt meine Videos Niemand kommentiert meinen Post. René Tzschoppe: In dem Moment scheiterst du. und ich glaube, dass ganz viele, ganz unbewusst, ganz ganz tief und unbewusst, die Angst davor haben. und dann denken, sie sind technisch gelähmt oder ähnliches. René Tzschoppe: und sich deswegen nicht mal trauen, in dem E-mail-marketing-tool einzuloggen oder bei N Achtn Mal reinzugehen oder bei Make oder Whatever. René Tzschoppe: weil es einfach der Moment ist, wo halt klar ist: Ab hier kann ich scheitern, und das fühlt sich halt einfach nicht gut an. und dann sagt das René Tzschoppe: das Nervensystem Nee. Lass mal nochmal über die Idee nachdenken, lass mal nochmal drüber nachdenken. Vielleicht kommen wir noch eine bessere Idee. René Tzschoppe: und das sind dann halt die Leute, die du im ersten Jahr siehst, die eine großartige Idee haben. und im nächsten Jahr siehst du die wieder. und die haben eine neue, großartige Idee. Aber die erste ist Halt auch nicht umgesetzt. René Tzschoppe: Das hat setz live. Wobei sich an Netn zu setzen ist. Schon Brett. René Tzschoppe: Mittlerweile nicht mehr, aber eine Zeit lang war es schon. Techie bist. Da darf man erst mal reinsteigen. Okay, die Notes. Wie wollen die sich miteinander oder wie mögen die gerne kommunizieren, und wie gucke ich insgesamt, dass die sich überhaupt mit der Plattform da draußen unterhalten. Also, als ich da vor ein paar Jahren das erste Mal davor gesessen. Habe ich schon gedacht? So ja, ist klar. Dann Ich mach das Ding gerade auch mal eben kurz. Zu Also, Es ist einfach sowas von mächtig. Mir war aber sofort klar, dass Tools wie Zyp und Co. Daneben einfach völlig verblassen und man sie am besten nicht mehr nutzt. weil du einfach ja sowas von flexibel bist. zumindest zu den Zeiten im Vergleich zu Sapio und Co. War es einfach noch total eingeschränkt, was du einfach hättest machen können. Von daher sind das natürlich richtig richtig coole Tools, die man wirklich nutzen kann, um, wie du vorhin schon sagtest. Du hattest plötzlich 10 h mehr Zeit. hast du diese 10 h, die du gewonnen hast, wieder in neue Projekte eigentlich rein, also hast quasi mehr gemacht, dass das Rad sich noch schneller oder noch größer wird? Oder hast du zwischendurch gemerkt, dass man die freie Zeit auch für sich ganz cool nutzen könnte. René Tzschoppe: Damals, Tatsächlich habe ich die freie Zeit für mich genutzt. René Tzschoppe: wieder mehr Sport gemacht und mich um andere Themen gekümmert. Also damals war es so. Ich erlebe es aber tatsächlich bei sehr vielen Kunden, wo wir auch automatisieren und die dann die gewonnene Zeit einfach in neue Projekte, neue Businesses noch mehr arbeiten oder smarte Arbeiten reinstecken. René Tzschoppe: Was natürlich auch hebelt, muss man fairerweise dazu sagen. Aber René Tzschoppe: es ist schwer. Wenn du jetzt urplötzlich den halben Tag nicht mehr arbeiten musst, dann zu sagen, okay, dann arbeite ich auch nicht mehr. Ich habe jetzt alles geschafft. René Tzschoppe: sondern dann denkst du. Okay, dann mach ich mal das für morgen schon. und das für Übermorgen. und die Aufgaben gehen ja nicht aus. Das wissen wir also. Man findet immer wieder sinnvolle Aufgaben. René Tzschoppe: ist ein bisschen eine Frage von um was ja, wo ist: Wo liegst du die Priorität? Ganz am Anfang? Bei mir habe ich tatsächlich die Zeit genossen. Mittlerweile René Tzschoppe: habe ich, glaube ich, einen sehr, sehr gesunden Arbeitsalltag. Ich arbeite jetzt nicht übermäßig viel. Ich würde das jetzt schon als völlig entspannt sehen, und Wochenende arbeite ich nicht, oder wenn ich mal Bock habe, so 2 h oder so, aber ich habe viel Freizeit René Tzschoppe: und viel Zeit für die Familie. und das ist ganz gut so. Ich finde schön, dass du dem Wort Arbeit eine gute Bedeutung gibst. Viele haben da ja irgendwie so einen brandmark drauf oder? Dieses Hey, wir wollen nicht arbeiten. Wir brauchen immer Work-life-balance. und so ich zum Beispiel sage auch ich arbeite einfach total gerne. Also weil das ist, was was mich erfüllt. und wenn es dann mal unwahrscheinlich viele Stunden sind, oder irgendwie ein 2 Nächte, die man sich um die Ohren Haut. Vor ein paar Wochen habe ich eine total zugestaubte App von mir aufgrund von Ki einfach mal wieder richtig aufleben lassen können, hatte wunderbare fleißige 12 Mitarbeiter im Hintergrund am Werk, die sich darum gekümmert haben. und es hat total Spaß gemacht, die einfach nur zu dirigieren und sich einfach über jede Codezeile zu freuen, die im Hintergrund entsteht. und doch ist dieses Wörtchen, glaube ich, So ein bisschen in Verruf, Also, bei einigen zumindest habe ich oft so das Gefühl, wobei ich denke, ja. Aber man muss ja irgendwas haben, was einen erfüllt. Am Tag, wofür man morgens gerne aus dem Bett springt, was man irgendwie gerne macht und meinetwegen es auch abends völlig fertig ins Bett fällt, Aber glücklich ist. René Tzschoppe: Ja. Also ich, ich kann bei so vielen Dingen René Tzschoppe: viele gar nicht verstehen. Also, für mich ist Arbeit überhaupt nichts Negatives. Es gehört absolut zum Leben dazu. Ich sehe es wie du es erfüllt mich. René Tzschoppe: Ich mache es, wenn ich Bock habe. Es stresst mich nicht. Ich habe nie irgendwie Montag. Das kenne ich nicht. Also keine Ahnung. Es ist nicht in meinem Mindset nicht drin verstehe ich nicht. René Tzschoppe: Also, ich würde, auch wenn ich jetzt. René Tzschoppe: wenn du mir 100 eine Million Euro überweist, ich würde trotzdem arbeiten. Was soll ich mit der ganzen freien Zeit sonst machen. Also, es erfüllt mich, ja, ich mache es da, weil ich Bock drauf habe. René Tzschoppe: Ich mache nichts, wo ich keinen Bock drauf habe, dann hätte. Man, dann hätte man 100 eine Million Euro und hätte einfach die Möglichkeit, noch viel geilere Ideen und Projekte umzusetzen. René Tzschoppe: Absolut. Wir hatten damals keinen Investor. Jetzt machen wir das selber. René Tzschoppe: Also Deswegen Also, ich bin bei dem Thema. Es gibt ja immer so der klassische Spruch selbstunständig. René Tzschoppe: und ich habe da einfach für mich draus gemacht, Ständig. Ich selbst. René Tzschoppe: Also finde ich halt eigentlich ganz cool. Weil Du kannst halt jeden Tag machen, was du möchtest, und niemand braucht sich halt über sein Angebot beschweren oder Ähnliches. Du bist ja der einzelne, der es ändern kann. Also von daher finde ich ständig, ich selbst einfach viel schöner. Ist auch schön und auch da sagen ja immer viele: Du bist doch selbstständig. Also bist du kein Unternehmer, ob ich mir denke, wir unternehmen eine ganze Menge. Also nur weil ich alleine unterwegs bin. und vor allem trage ich dann vielleicht einfach keine Verantwortung für andere bin da in meinen Entscheidungen auch noch ein bisschen frei und auf der anderen Seite. Ich muss mich jeden Morgen oder auch jeden Abend oder wann auch immer selbst motivieren, die Dinge einfach weiter voranzutreiben. Also, da ist keiner, der mir sagt: Jetzt mach doch mal, und von daher. René Tzschoppe: Auch nicht, wenn du Mitarbeiter hast, Da ändert sich absolut gar nichts dran. Deswegen, egal ob du 5 oder 10 Mitarbeiter hast. Da sagt keiner, du, da ist keiner, der morgens aufsteht und dich motiviert. Im Gegenteil, Du musst dann halt das, was du für dich machst, auch noch für 3, 4, 5, 10, 12 andere machen. René Tzschoppe: weil die durchhängen. und weil die Halt sich mal krankschreiben oder mal Blau machen oder mal Whatever am Montag schlecht in den Tag kommen. René Tzschoppe: Das passt ja überhaupt nichts. Ja weiter machen. Doch nicht blau oder. René Tzschoppe: Naja, man hofft immer nicht. René Tzschoppe: Ich glaube, das ist ein. René Tzschoppe: Also, du brauchst halt einfach eine sehr starke Vertrauenskultur und eine sehr starke Transparenz, dass sie es nicht tun und dass sie halt einfach normal Urlaub einreichen. René Tzschoppe: Aber in dem Moment, wo du das nicht hast, kann es passieren, dass sie blau machen. Das ist halt dann nicht schön, Weil, meistens weiß man es ja Meistens im Endeffekt, Wir sind ja alle nicht. Doof René Tzschoppe: Kriegst du es ja schon mit. Also, der Montag nach dem Super Bowl: ja, ich bin jetzt plötzlich krank geworden. Ja, Nee, aber bei uns. Tatsächlich haben wir es nicht Gott sei Dank, toi, toi, toi. Also bei mir macht keiner Blau bei Minim ist einfach. Urlaub ist auch okay. Ja, so wie du gerade schon sagtest, ist es einfach eine Sache von Transparenz, und ich glaube, auch wenn man insgesamt auf dem Floh merkt. Es ist für alle eine richtige Wertschätzung da. dann ist das ein ganz anderes Miteinander. und dann ist das Auch glaube ich. dass man das Gefühl hat, von wir sitzen hier alle in einem Boot, und wir sind alle dafür ein Stückchen verantwortlich, und ich glaube, dass das dann auch einfach nicht so der Fall ist, als wenn du auf Fluren unterwegs bist, die es ja auch gibt, wo du als Mitarbeiter einfach irgendwer bist, sich keiner für dich interessiert. und warum solltest du dich dann fürs Unternehmen interessieren? Also, da hoffe ich auch, dass sich unsere Unternehmenslandschaft da draußen Stück für Stück nach und nach ein bisschen verändert, dass es mehr ja hin zum Thema Wertschätzung der Mitarbeiter und aber auf der anderen Seite auch Wertschätzung zum Unternehmer geht. weil, wenn der das Risiko nicht tragen wollen würde, den anderen die Jobs zu ermöglichen. Deswegen sag ich mal, es ist einfach so, eigentlich ein Win Win und alle sitzen in einem Boot zusammen. René Tzschoppe: Ja, Schönes Bild. Wenn es alle so verstehen, ist super. Das wär Schön oder? Ja, ich glaube, ja. Je mehr Menschen daran glauben, je schneller können wir das Ziel erreichen? Deswegen müssen wir öfter und mehr vielleicht drüber reden. René Tzschoppe: Ja, guter Punkt. Gucken wir mal lieber René. Ich habe für alle meine Gäste in meinen Interviews zum Ende noch ein schönes kleines Spiel vorbereitet. René Tzschoppe: und. Du siehst 5 Spielkarten, Eine gelbe, eine Pinke, eine orangefarbene, dann eine Grüne und eine blaue. und je nach Farbwahl entscheidet, welches Spiel wir noch gemeinsam spielen. René Tzschoppe: Also, ich war sofort bei Blau. Ansonsten war ich blau, orange nehmen, weil es sind meine Logofarben. Von daher geht es nicht anders. Sehr gut, wunderbar. Ich gucke rein blau, steht für mein bester Rat. Du bekommst gleich 20 s Zeit pro Rad. Du kannst 3 Miniatschläge abgeben. wo du sagen würdest, Das können wir einfach wunderbar übertragen vom Business aufs eigene Leben. Stell dir vielleicht die Zielgruppe Teenager vor, die einfach überlegen: Ey Berufswahl selbstständig. Lass mich anstellen, und vielleicht hast du da einfach 3 Mini Ratschläge, wo du sagst, Das kann ich wunderbar aus meinem Business-alltag rausnehmen. und das können wir wunderbar ins Leben integrieren. René Tzschoppe: Okay. Startklar. René Tzschoppe: Vielleicht. Dann läuft die Zeit ab. Jetzt. René Tzschoppe: Es geht immer weiter. René Tzschoppe: Ich glaube, dass man häufig an einen Punkt kommt, wo man denkt, es ist alles schlimm, alles blöd, alles doof. René Tzschoppe: und dieses, es geht immer weiter, ist, glaube ich, ein ganz guter Rat, den man auch privat nutzen kann, weil auch, als du deine schwierige Lebensphase hattest. Man kann halt. René Tzschoppe: man kann nur verlieren, wenn man aufgibt. René Tzschoppe: sonst kann man nicht verlieren, sonst ist man in der Schleife der Verbesserung wäre Mein erster Rat. René Tzschoppe: Der zweite Rad René Tzschoppe: ist Seeing The Hard Facts würde man im Englischen sagen. Ich glaube, dass wir uns ganz lange René Tzschoppe: sehr erfolgreich gegen die Dinge wehren können, die wir eigentlich im Innersten wissen. René Tzschoppe: wo wir sagen, eigentlich, wenn ich mal ganz ehrlich zu mir bin, weiß ich, dass es nicht so richtig cool oder weiß Ich Das mache ich falsch. René Tzschoppe: und wir neigen dazu, uns das sehr, sehr lange, sehr erfolgreich wegzureden. René Tzschoppe: und man muss genau das Gegenteil machen. Man muss dahin gucken, wo es weh tut. Seeing: the Hard Fact. Sagen Sie einfach brutal, ehrlich zu dir René Tzschoppe: und sag auch mal dir selber. Also, man muss deswegen nicht selber sich verurteilen, aber einfach mal für sich den Punkt zuziehen und sagen: ganz ehrlich, das ist eigentlich nicht Geil. Wie ich es mache, muss ich anders machen. Thing Zahard Facts ist auch das, was sich im Business René Tzschoppe: definitiv mit am weitesten bringt. Wenn man einfach mal ehrlich zu sich ist. und da hat es nicht versucht, irgendwie sich schönzureden. René Tzschoppe: und René Tzschoppe: der dritte Tipp, der ich sag mal, ein Langzeitklassiker wäre, achte, mit wem du dich umgibst. René Tzschoppe: Das ist im privaten wie im geschäftlichen. Ich weiß, dass René Tzschoppe: für mich Mastermins extrem bereichernd sind, weil du halt mit 20, 30, 50 100 Menschen zusammen bist, die alle irgendwie ähnlich verrückt sind. Alle ein ähnliches Unternehmer Mindset haben alle da Geil drauf sind, und das gibt einem wahnsinnig Energie. René Tzschoppe: und ich weiß, dass es halt auch nicht hilfreich ist, wenn du in deinem Bekanntenkreis viele Leute hast, die halt gar nicht auf der Welle schwimmen und dir die ganze Zeit nur negativ reinreden. René Tzschoppe: und das darfst du René Tzschoppe: nicht nur privat, musst du darauf achten, natürlich auch geschäftlich, weil, guck einfach, wen du dir als Mitarbeiter holst, als Freelancer, als Kunde. Auch das ganz wichtig und auch als Geschäftspartner. René Tzschoppe: also Umfeld, bereinigen Umfeld, sauber halten, würde ich jetzt mal sagen, Das ist einfach eine ganz wichtige Disziplin. Da muss man dranbleiben. Ich glaube, da sind 3 ganz wunderbare Ratschläge, und unabhängig davon, für welche Zielgruppe sie sind. Ich glaube, da kann sich jeder, der zuhört, einfach wunderbar richtig tolle Snibits mit rausnehmen, weil ich glaube, das sind so richtig schöne Evergreens. Die haben einfach immer eine ganz große Portion Wahrheit hinten dran. Auf jeden Fall ein letztes schönes, kleines Takeaway von dir. Was würdest du sagen? Wo bist du Deinem früheren Ich besonders dankbar. René Tzschoppe: Bin ich meinem früheren Ich besonders dankbar. René Tzschoppe: Also, ich bin meinem früheren Ich besonders dankbar. Ich habe René Tzschoppe: also meinem früheren. Ich ist schwierig, weil René Tzschoppe: es ist ja ein bisschen Angebot und Angebote annehmen. Also, meine Eltern haben mich René Tzschoppe: notgedrungener Weise, weil es tatsächlich eine sehr schwierige Phase war bei meinen Eltern, und die wussten nicht, wohin mit mir so blöd sei. Es klingt also, meine Eltern haben ja mehrere Kinder, und die wussten Halt nicht wohin mit mir und haben mich dann zu einem Erfolgsseminar mitgenommen. und da war ich René Tzschoppe: 13. René Tzschoppe: Also war ich mit Abstand, Der jüngste, würde ich jetzt mal ganz vorsichtig sagen René Tzschoppe: und war bei diesem Erfolgsseminar einfach mit Teilnehmer, weil ich hatte halt keine Option, wo ich sonst bleiben konnte, und die mussten dabei oder wollten unbedingt beide hin. René Tzschoppe: und dieses Seminar hat definitiv mein Leben unfassbar geprägt René Tzschoppe: und unfassbar verändert und hat mir im Prinzip ganz früh den Gedanken zu. René Tzschoppe: du kannst selber was an deinem Leben ändern. Du hast selber die Zügel in der Hand. Du kannst selber Ziele setzen. Du bist eigenmächtig. Du hast diese René Tzschoppe: die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung das liegt alles in dir. und das ist bei mir damals so krass gelandet. René Tzschoppe: und da bin ich dankbar, dass ich dann im Nachgang drangeblieben bin und angefangen habe, auch sehr viele Bücher zu lesen. René Tzschoppe: und das hat mich definitiv geprägt. Jetzt bin ich dankbar für etwas, was mir passiert ist, wofür ich nicht so richtig viel kann. René Tzschoppe: Ich habe es angenommen, ich habe es angenommen. Ich kann mir das gerade bildlich richtig vorstellen. Mein Sohn ist 12. und wenn ich sagen würde, hey, wir haben jetzt gerade irgendwie keine andere Option. Du musst mit, dann wäre der wahrscheinlich auch total begeistert. René Tzschoppe: Wird er. Mal fragen: Gibt es einen Fußballplatz? Kann man da wenigstens irgendwo kicken. Was soll das denn? Kann ich zocken? und wenn ich sagen würde, Nee, das geht einfach alles nicht. Du musst mit in den Saal und du musst zuhören. Also ich kann mir diese pure Begeisterung vorstellen. Von daher ja also dankbar dafür zu sein, vielleicht auch durch den einen oder anderen Widerstand in dem Moment durchgegangen zu sein und hinterher einfach wirklich zu sehen. Hey, krass und auch vielleicht da Inspiration für alle da draußen. Nehmt eure Kids so früh mit, wie es einfach irgendwie geht, dass Sie einfach was vom Business-alltag mitkriegen, dass sie auch von solchen Veranstaltungen irgendwie ein bisschen Luft schnuppern können. Die das. René Tzschoppe: Ich immer kann ich das erfahren, dann klappt nicht immer. Aber es ist schön, wenn es klappt. René Tzschoppe: Ich weiß nicht. Hatte damals eine Übung. Das hat sich so eingebrannt, war so lustig, aus heutiger Perspektive, wirklich, so saukomisch? Da ging es. Dieses: Du hast so ein Metamas-band. und dann mussten die Männer irgendwie hinten wegschneiden. Wenn sie rauchen und mit Ab 85 die Frauen und ab 75 die Männer usw. musstest du hinten kürzen, was so statistische lebenswert ist, und dann vorne wegnehmen, was schon gelaufen ist. René Tzschoppe: und dann hatte ich am Ende halt immer noch so einen riesen Streifen in der Hand und dachte: Was ist jetzt die Übung? Ich verstehe es nicht. Ich habe keine Ahnung, was das jetzt hinauslaufen soll, und der neben mir hatte wirklich so viel. Ist. René Tzschoppe: Dann habe ich gedacht, Das sieht voll blöd aus beidem. Ich habe die Übung halt überhaupt nicht verstanden, aber für den war das halt. Es war trotzdem ein prägendes Erlebnis, halt zu sehen, dass bei dem der Lebensstreifen irgendwie so kurz ist. das ist jetzt irgendwie krass. Also mich hat es nicht bei mir gar nicht gecatcht, aber bei ihm habe ich gesehen. René Tzschoppe: was es heißt. René Tzschoppe: Ja, Vielleicht haben die Kinder der Zuhörer auch mal solche Erlebnisse. und dann, das prägt. Ich glaube, man nimmt immer, was mit irgendwie immer. und wenn es vielleicht einfach nur ist, dass man Menschen sieht, die auf der Bühne stehen und da reden, die sich trauen, vor vielen Menschen zu sprechen. Also ich glaube, irgendwas nimmst du irgendwie immer mit, vor allem wenn du in einem Menschen also wenn du in einem Raum voller Menschen bist, die einfach total begeistert von ihrer Sache sind. Ich glaube, das ist was anderes, als wenn du halt in die Schule gehst, wo einfach alle hin müssen, und wo manche einfach nicht so krass begeistert sind. Von daher. Also, ich glaube schon, dass, wenn wir versuchen, Ihnen immer so stückweise so kleine Puzzlestücke irgendwie mitzugeben, dass sie, ähnlich wie bei dir, dass sie das einfach relativ früh prägen kann. Das ist cool. René Tzschoppe: und René Tzschoppe: ich glaube, wir müssen auch ein Stück weit, übrigens, eine Sache. Das würde ich gerne noch mal kurz platzieren, weil es einfach so schön passt. René Tzschoppe: Der Unternehmer oder auch die Unternehmerin spielt ja keine Rolle, wird in allen Darstellungen, die unsere Kinder irgendwie mitbekommen, immer negativ dargestellt. Immer René Tzschoppe: gibt keinen Disney Film, keinen Zeichentrick, wo nicht der Unternehmer der böse ist, immer. Immer der Schoko. René Tzschoppe: Ist immer der Arme, der Gute, der kein Geld hat und der ja so arm ist und nichts gebacken kriegt und der so leider voll vom Leben René Tzschoppe: verfolgt wird, und der Unternehmer, der dann reich ist, der ist, immer der, der, der Böse ist und der besiegt werden muss. Immer, und da sollten wir, glaube ich, ein Stück weit darauf achten oder ein bisschen sensibel für sein, wenn wir auch unsere Kinder vorm Fernseher setzen, weil René Tzschoppe: von dort bekommen sie es nicht. Unbedingt sollten wir da ganz. René Tzschoppe: Auf. Passen, ist auch mit vielen politischen Themen so. Also, es gibt immer eine bestimmte Gruppe, die immer der Schurke ist. Schon immer kann ich mich auch einfach dran zurückerinnern. und das ist, was was wir dann quasi so gesehen mit der Muttermilch aufsaugen und Das betrachten wir als wahr. und das ist ja völliger Quark. René Tzschoppe: Ja. Das darf man hinterfragen. Von daher ist das gut, dass du das hier also? Ich finde schön, dass man über solche Dinge redet und das einfach mal platziert. und ich glaube, manche Dinge muss man auch gar nicht so ganz krass benennen. Jeder kann sich sein eigenes Bild dazu machen, sondern mal überlegen. Okay, in welchem Hollywoodstreifen ist denn jetzt hier? Wer der gute und wer ist der Schurke. Man braucht sich nur unser politisches Bild da draußen angucken. und dann wird man ganz viele Parallelen erkennen und wird merken: Ach, krass und Oma und Opa haben früher auch immer genau dasselbe erzählt, wer der Böse ist und auf wen wir besonders achten müssen. und das ist eigentlich überhaupt gar nicht so wahr, glaube ich, es gibt so 2, 3, die einfach irgendwie merkwürdig sind, und vielleicht also ähnlich wie dein Chef damals dann einfach dachte: Mensch, bevor ich dem das Geld auszahle. Dann mache ich die Hütte dicht. Also, es gibt immer Menschen, die irgendwie komisch um die Ecke denken. Aber so sind ja nicht alle. René Tzschoppe: Eben. und ich glaube, das ist einfach ein großer Unterschied, den wir ganz oft machen müssen. lieber René, Ich bedanke mich recht herzlich für diesen wunderbaren Einblick in die Kulissen bei dir und dahinter, Wieso dein Weg? Letztendlich war alles zu René findest du unten in den Shownotes. Verlinken wir alles? Connectet euch. Klickt euch da mal rein, probiert einfach mal aus, welche Automation euch bei René erwarten wird und wie von Zauberhand plötzlich wunderschöne Angebote da sind. Vielleicht überprüfst du für dich auch in dem Moment mal, wann das Vertrauen für dich da war und wann der erste Sale erst reingetrudelt ist. Ich glaube, das ist auch, was ganz tolles, oder vielleicht auch ein guter Rat von mir. Immer wenn man selber überlegt, seine Prozesse und Systeme im Hintergrund zu automatisieren, das Ganze zu optimieren. andere Systeme mal zu analysieren und einfach mal zu gucken, Wie machen die das denn? Was kann man sich denn da vielleicht auch abgucken? Was passt? Was passt nicht, Was finde ich Gut, Was finde ich blöd? und an der Stelle kann ich dann einfach nur nochmal ein großes Dankeschön an dich sagen. Danke für deine Zeit. und was ich immer zum Schluss super gerne sage, ist, wir sehen uns auf jeden Fall allerspätestens da draußen im Netz. René Tzschoppe: Freue mich.

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