Folge #36
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Wenn Erfolg dich ausbrennt : Sebastian Maier über KI-Mitarbeiter & warum Umsatz dich nicht frei macht.

mit Sebastian Maier & Carolin Zimprich
SCALE & Flow
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Wenn Erfolg dich ausbrennt : Sebastian Maier über KI-Mitarbeiter & warum Umsatz dich nicht frei macht.
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🏷️ Business, Marketing & Sales🤝 Präsentiert von Natascha Heistrüvers

Darum geht's

Was, wenn dein Business auch läuft, wenn du „nicht kannst“?

Sebastian Maier ist seit über 20 Jahren Online-Unternehmer – und lebt heute in zwei komplett unterschiedlichen Business-Welten: Ein Unternehmen ist zu rund 90 % automatisiert. Keine Mitarbeiter. Keine Agenturen. Keine Dauer-Calls. Und er? Ist der einzige Mensch im Tagesgeschäft.

Parallel dazu führt er ein klassisch strukturiertes Unternehmen – mit Team, Prozessen und allem, was dazugehört.

Der Wendepunkt? Nicht Wachstum. Nicht Umsatz. Sondern seine Gesundheit.

In dieser Episode sprechen wir darüber:
– warum Umsatz dein Ego füttert, aber Marge deine Freiheit
– wie du bestehende Businesses Schritt für Schritt mit KI umbaust – ohne Chaos
– warum KI kein Tool ist, sondern ein echter Mitarbeiter
– und wie du dir ein System erschaffst, das dich nicht mehr braucht

Wenn du ein Business willst, das dir Gewinn, Klarheit und echte Unabhängigkeit bringt – dann musst du diese Folge hören.

✨ Das lernst du in dieser Folge

  • Umsatz ist schön zum Angeben – für ein freies Leben zählt aber die Marge, also skaliere im Zweifel den Gewinn statt den Umsatz.
  • Auf dem Weg sammelst du scheinbar nutzloses Wissen an, das sich erst Jahre später auszahlt – Sebastians 90-Prozent-KI-Business wäre ohne 20 Jahre Vorwissen unmöglich.
  • Stell nicht nach Titeln und Abschlüssen ein, sondern nach A-Playern, die Verantwortung fürs Ergebnis übernehmen – die Entscheidung fällt im Gespräch, nicht auf dem Papier.
  • Nutze das AI-First-Prinzip, aber halte 10 Prozent AI-Last: Denk erst selbst über Ziele und Rahmen nach, dann lass die KI recherchieren und umsetzen.
  • Frag dich nicht, was du abgeben sollst, sondern was du behalten musst – alles außer den Dingen, die dir echte Freude bringen, kann weg.

⏱ Kapitel

00:00Ein Business, das zu 90 Prozent KI erledigt: Der Unternehmer, der KI täglich real nutzt
07:16„Programmier die Mauer weg“: Wie ein Vater-Scherz einen Neunjährigen zum Coder machte
14:09Immer größer, immer mehr Abhängigkeiten: Als das Business und der Körper zusammenbrachen
17:28Die beste Entscheidung des Lebens: Warum „Information ist alles“ den Ausstieg möglich machte
26:23A-Player statt Abschlüsse: Verantwortung fürs Ergebnis, nicht für die Aufgabe
34:23Der AI Implementation Score: Die vier Level von Tools bis zur autonomen KI
40:00Der Elon-Musk-Klon und 500 Dollar in Sekunden: Zwei KI-Experimente, die krachend scheiterten
46:072.500 Euro gegen 30 Euro im Monat: KI am Telefon, Mensch beim Abschluss
52:26AI First, AI Last: Was die MIT-Studie über verkümmernde Denkfähigkeit lehrt
64:07Nicht was du abgibst, sondern was du behältst: Nur die Dinge, die dir Freude bringen

📝 Transkript

Volltext-Transkript lesen

Carolin Zimprich: Heute habe ich einen Mann im Podcast, der über Ki nicht redet, weil es gerade Trend ist. sondern weil sie in seinem Business wirklich jeden Tag echte Arbeit erledigt. Er ist seit über 20 Jahren Online-unternehmer und arbeitet heute in 2 sehr unterschiedlichen Welten. Ein Unternehmen läuft nahezu vollständig automatisiert. Rund 90% der operativen Arbeit übernehmen Ki-systeme, keine Mitarbeiter, Keine Agenturen, keine Dauerabstimmungen. und der einzige Mensch im Tagesgeschäft. Ist Er Selbst parallel dazu führt er ein klassisch aufgebautes Unternehmen mit Themen, Strukturen und Prozessen. und genau diese Kombination macht seine Perspektive so unwahrscheinlich. Wertvoll Er weiß, wie man bestehende Businesse Schritt für Schritt mit Ki umbaut, ohne Chaos, ohne Stillstand. und er weiß, wie man neue Geschäftsmodelle von Anfang an so baut, dass Ki nicht nur unterstützt, sondern wirklich alles richtig übernimmt. Bei ihm geht es einfach nicht nur um Tools, um Promptricks oder um Showcases für Social Media. sondern es geht um sehr konkrete Fragen. Wie kann Ki Unternehmen real Arbeit abnehmen und Gleichzeitig Margeklarheit und Unabhängigkeit schaffen. Er entwickelt Ki-produkte für Kunden, um Prozesse zu übernehmen, Entscheidungen zu unterstützen und damit genau das zu tun, was viele versprechen. Aber kaum jemand wirklich liebt. wenn auch du wissen willst, wie ein Business aussieht, das nicht mehr von permanenter Anwesenheit lebt, sondern von einem System im Hintergrund, dann ist diese Folge genau für Dich. und damit herzlich willkommen. Sebastian Meyer. Einfach gar nicht. Aber die viel wichtigere Frage ist eigentlich. Wie bist du zu Ki gekommen?

Sebastian Maier: und runter nicht. und das hat nicht nur meine Gesundheit eingebremst, sondern auch vieles in meinem Leben mich nachdenken lassen. und so bin ich auf den Trichter gekommen oder auf den Weg gekommen, dass mir Marge viel wichtiger geworden ist und Gewinn als Umsatz Umsatz ist schön zum angeben. Aber wenn man dann ein freiheitsbewusster Mensch ist und ein Leben Leben will, wie ich das für mich dann irgendwann aufgebaut habe, nämlich überall da leben zu können, wo ich eben sein möchte. Dann ist eben die. und so bin ich in dieses erste Beratungsunternehmen, was du gerade schon beschrieben hast, reingerutscht, was ich seit Jahren im Hintergrund mache, Für inzwischen nur noch Online-unternehmer ist, dass ich ihnen helfe. mehr Gewinn mit nach Hause zu nehmen, bei gleichbleibendem Umsatz. und das hat sich entwickelt über die Jahre, Das war am Anfang, mal Prozesse, dann waren es Automatisierungen mit It, also mit Software, wie man das halt so klassisch macht. dass du und bei Coaches so ähnlich. und dann haben wir überlegt: Können wir das nicht mit Ki ersetzen. Als Google dann rauskam. Das war auch 2.018, und eine Demo gemacht hat, in der Sie gezeigt haben, wie so eine Ki bei einem Restaurant anruft. Eine chinesische Restaurantbesitzerin, tolles Ding. Wenn man es noch nie gehört hat, muss man sich das anhören. und es war einfach beeindruckend, wie die Ki das geschafft hat, einen Tisch zu reservieren in diesem Restaurant. und das war der Moment, wo es bei mir das erste Mal geklickt hat und ich gemerkt habe. so eine Ki, mit der wir reden können und die unsere Probleme löst. und das war quasi so der Impuls, da hat es angefangen. und dann war die Reise noch ein bisschen länger, bis es dann tatsächlich auch Geld generiert hat, wie es das jetzt seit 2 Jahren sehr erfolgreich tut.

Carolin Zimprich: und das finde ich immer so besonders schön, dass wir immer genau auf diesen Kern gucken können. Dieses Es hat dann danach einfach noch unwahrscheinlich lange gedauert, bis ich einfach mal da angekommen bin, wo ich dachte, wo ich schon eigentlich am Anfang vielleicht sein könnte. Denn genau den Traum haben ja einfach ganz viele, die also unabhängig davon, ob Sie sich gerade selbstständig machen, sich selbstständig gemacht haben. und jeder fragt sich doch so dieses. Wann bin ich denn da? Wann habe ich denn mein Ziel erreicht? Wann habe ich denn mal so ein Gefühl von Hey, da ist Ruhe und Entspannung. und jetzt läuft das Ding einfach mal. und bei dir hat deine Reise. Also wirklich eigentlich ja schon angefangen. Da warst du 9. Wie kommt man als Neunjähriger dazu, sich mit Programmierung auseinander zu setzen und nicht zu sagen, ich gehe nach draußen ein bisschen kicken, oder vielleicht hast du es parallel gemacht, Aber es ist ja nun mal schon ein bisschen nerdi würde ich sagen.

Sebastian Maier: Ich. Das ist einfach so. Ich habe mit Computerspielen angefangen, wie die meisten. und dann habe ich irgendwann bei meinem Vater beschwert mit 9, dass ich bei einem Spiel nicht weiterkam. und er dachte, es wäre ein total witziger Job, mir ein Programmierhandbuch in die Hand zu drücken, und sage dann Programmier die Mauer doch weg. und ich habe diesen Job nicht verstanden als Neunjähriger und habe mir gedacht. Okay, Wenn der sagt, ich soll das machen, Das ist ja mein Papa, dann hat man ja, man blickt da ja immer auf, wenn der sagt, ich soll das so machen, dann mache ich. Das habe ich gemacht. Die Mauer war weg. Das Spiel war vergessen, weil ich festgestellt habe. Es gibt was viel Spannenderes und so da. dass ich da was habe, womit man auch Geld verdienen kann. Ich habe da einen Architekten kennengelernt mit einem großen Büro. Dem habe ich eine kleine Software programmiert. und Jahre später habe ich erst verstanden, dass ich dem wahrscheinlich tausende von Mark damals gemacht habe mit dieser Software, weil der plötzlich Halt Dinge viel schneller kalkulieren konnte als alle anderen Architekturbüros. und daraus ist dann halt so Taschengeld entstanden. und irgendwann die Idee da draußen Business zu machen.

Carolin Zimprich: Mega cool. Was war das für ein Spiel damals? Ich bin neugierig, also weil du bist definitiv ein Diskettenkind wie ich und.

Sebastian Maier: Ich glaube, das war der Auslöser. und das war noch C64er mit der Datasette, wo man noch an die Stelle spulen musste und dann auch richtig zum richtigen Zeitpunkt auf Play und Go und keine Ahnung. Also war eine lustige Zeit.

Carolin Zimprich: Ich weiß gar nicht, wie viele Joysticks wir damals geschrottet haben. Nur wenn wir Sommergames oder so gezockt haben.

Sebastian Maier: Genau, ja, richtig.

Carolin Zimprich: Das ist.

Sebastian Maier: Ja.

Carolin Zimprich: Das ist.

Sebastian Maier: Zeiten.

Carolin Zimprich: Das Schöne ist einfach, dass bei ganz vielen wirklich so dieser Stein des Anstoßes einfach in ganz ganz frühen Zeiten irgendwo da war, entweder durch ein Erlebnis oder Aber wie du sagst, So, eigentlich war es ein Joke von meinem Papa, aber so bin ich dann zum Programmieren gekommen. und das war dann so der Stein des Anstoßes. und so ein kleiner Schneeball, und mit der Zeit wird der ja einfach irgendwie immer größer. Es bleiben, mehr Dinge haften. Man bekommt immer mehr Fähigkeiten mit und sie dann, so wie du es gerade schon sagtest. Ich kann damit für andere echt Sinn stiften. Ich kann denen Arbeit abnehmen. Ich kann denen Zeit schenken, so wie du das bei dem Architekten ja dann auch im Nachhinein ja dann erst gemerkt hast, welchen Wert du da eigentlich für ihn geschaffen hast, hat er das erkannt? Weißt du das.

Sebastian Maier: Ich bin mir ziemlich sicher, dass er das erkannt hat. Von dem habe ich vieles mitgenommen, Jetzt, so vom unternehmerischen Denken in dieser frühen Phase, und der war schon sehr smart, was das anging, und hat auch wirklich sehr große Beträge bewegt. Also der war mit seinen Projekten immer so im siebenstelligen Bereich, was ich mitbekommen habe. was mich damals auch motiviert hat, dann da hinzuschauen. das waren auch tatsächlich, weil du so sagst. Diese Reise ist natürlich, die klingt immer so toll, weil die so geradlinig ist, aber wenn man da drauf schaut, dann ist es natürlich immer so. Du hast immer so kleine Erfolge, die pushen dich vorwärts. Dann siehst du etwas, was du eigentlich haben möchtest. und dann geht es erst mal eine ganze Weile runter. und du kriegst eigentlich immer wieder eher so. Du wirst quasi immer wieder gefragt. Willst du das wirklich? Willst du das wirklich? und das ist so ein Prozess, der sich dann aber auszahlt. war man unterwegs eben einen Haufen in dem Moment unnützes Wissen aufsammelt, was man nicht versteht, was aber dann sich auszahlt über die Jahre, und das ist auch dieses Business, was du vorhin erwähnt hast, was jetzt da ist, was 90% von Ai läuft, oder bei dem Ai das handelt. Das hätte ich niemals machen können, wenn ich nicht dieses ganze Wissen eingesammelt hätte, von dem ich bis vor 4 Jahren gar nicht gewusst habe, was ich damit anfangen soll. und jetzt zahlt es sich halt in den Dividenden quasi aus.

Carolin Zimprich: Ja, ich glaube, da schließt sich so der Kreis. und dann kann man es mit Programmiersprache oder mit Mathematik einfach schön übersetzen. Es machen sich ganz viele Klammern auf. und nach und nach schließt sich die Gleichung und mit jedem Wissen mehr. und mit jedem weiß ich nicht. Lebensjahr oder Erfahrung geht immer wieder am Ende mal so eine Klammer zu, dass man irgendwann sagen kann, hey, krass. Also, jetzt ergibt das gerade alles einfach erst Sinn. und ich glaube, viele unterschätzen das, oder viele sehen das auf der Reise auch nicht. und wissen oder fragen sich ganz oft: Boah: Wozu? Das alles hat mich irgendwie nicht weitergebracht. und sie erkennen gar nicht, dass. so, wie du es gerade sagtest. Wenn das alles nicht gewesen wäre, wäre ich heute nicht da, wo ich heute bin.

Sebastian Maier: Absolut, Ja.

Carolin Zimprich: Hast du dir da vorher schon mal Gedanken zugemacht?

Sebastian Maier: Über dieses Thema im Allgemeinen. Das und daher eher so das Gefühl hatte, es geht nie voran. Es geht immer alles zu langsam, vieles funktioniert nicht. und mit der Zeit merkst du das natürlich auch am Körper. Also, gerade wenn du dann. ich bin jetzt nicht super alt, aber Wenn du halt älter bist, dann merkst du das. und dann fängst du dir an, Fragen zu stellen. und das war der Moment, wo ich es dann gemerkt habe. Ich hatte so ein Unternehmen, wo es dann halt, wirklich, sehr, sehr tief runterging danach und ich dann sehr viel Zeit hatte, drüber nachzudenken und gemerkt habe. Ich muss umdenken, um weiterhin auch ein glückliches Leben zu führen und mich gut zu fühlen und in dem Moment hab ich schon angefangen darüber nachzudenken und auch umzudenken und zu merken. Hey. es gibt einfach viele Dinge, von denen weiß ich nicht, wann sie sich auszahlen, aber sie sind wichtig, und mit jedem nimmst du das auch mehr wahr? Weil du halt den Blick drauf legst, ist so ein bisschen wie wenn du durch die Welt läufst und du denkst, kaufst jetzt ein neues Auto und vorher ist dir nie aufgefallen, wie viele von der Marke rumfahren. und plötzlich, weil du drüber nachdenkst, siehst du die nur noch? Die. Wie hat Steve Jobs, so schön gesagt. Im Nachhinein kannst du immer besser die Punkte verbinden. Das ist im Voraus im Zukunftsblick, natürlich wahnsinnig schwer oder eigentlich nicht möglich.

Carolin Zimprich: Na klar. Also, das Leben lebt sich rückwärts, immer einfacher als vorwärts. Das ist definitiv so. Was war denn genau dieser Punkt, der dich so runtergezogen hat, wo du sagtest. Boah, Da ging es irgendwie tief runter. und da musste ich mir so ein paar Fragen stellen. und da ist das ein oder andere aufgeploppt. Was ist passiert?

Sebastian Maier: Ich habe ein paar Business-entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein als nicht so smart rausgestellt haben. und das war eben dieses eine Business, was anfänglich sehr gut lief, aber dann halt einfach nicht genug hängen geblieben ist. und ich bin halt. Ich habe halt immer diesen Traum gehabt. um die Welt reisen zu können und ein Leben zu haben, wie man das halt so im Fernsehen zu der Zeit gesehen hat. Ich komme nicht aus einer Unternehmerfamilie, das heißt, ich hatte jetzt nicht irgendjemand, der mir das direkt vorgelebt hat, sondern ich hatte halt Menschen, die ich auf Entfernung gesehen habe und die du aus dem Fernsehen oder aus Büchern oder sonst irgendwie kennst. und das war immer mein Traum. und ich dachte, ich wusste natürlich auch nicht, wie du dahin kommst. Das heißt, ich bin das gegangen, was man dann halt weiß. und dann denkst du dir halt. Okay, Du brauchst viele Mitarbeiter, damit es viel Umsatz ist. Du brauchst ein Büro. und Dann hängen da Sachen dran wie Autos und große Häuser und Dinge, und die ankern dich eigentlich alle nur mehr runter. und dadurch habe ich dann nach immer größer, immer mehr Business-partner Geld reinholen usw. und das hat irgendwann so viele Abhängigkeiten geschafft. und wenn es dann auch nicht so läuft, wie man das erwartet, dann musste halt irgendwann Entscheidungen treffen. und ich habe halt gemerkt. Mein Körper macht auch nicht mehr mit und bin dann aus dem Business irgendwann rausgegangen. und danach war halt eine Phase, erst mal, wo ich mich wieder finden durfte und wo ich auch meinen Körper wieder zusammengeflickt habe, über ein paar Jahre. und das war in dem Moment natürlich eine super harte Entscheidung, und ich hätte auch nicht denken. Also, in dem Moment habe ich gedacht, ich kann das gar nicht machen. Also, es geht einfach nicht da rauszugehen. Tatsächlich, rückblickend ist es eben die beste Entscheidung meines Lebens gewesen, weil ich dann eben angefangen habe mit dem ganzen Wissen, was ich dort gesammelt hatte aus dieser Zeit anderen Unternehmern, die in einer anderen Situation natürlich steckten, aber auch Probleme, zum Beispiel mit dem Marsha hatten, oder mit der Freiheit, dass sie im Prinzip ein Business hatten, das sie mehr gefangen gehalten hat, als ihnen die Freiheit zu geben, dann dabei helfen konnte, und das hat mir dann wieder eine ganz neue Perspektive gegeben. Ich habe dann auch aufgehört mit Software. Ich habe aufgehört mit Programmieren. Ich bin dann viel mehr in dieses Thema Unternehmertum eingestiegen und habe das die nächsten Jahre nur noch gemacht. Ich habe tatsächlich Programmieren erst wieder angefangen vor zweieinhalb Jahren. und weil es Ai gibt, und ich habe selbst eigentlich gar nicht mehr angefangen zu programmieren. Ich sage nur, der Ai, was sie tun soll, aber das waren halt riesige Veränderungen für mich, die erst schmerzhaft waren, aber dann über die Jahre einfach mir eine Tür aufgemacht haben, durch die ich dann die Freiheit erreicht habe, die ich immer haben wollte. und jetzt lebe ich in Bangkok zum Beispiel. Aktuell bin in den letzten Jahren in Asien habe die Welt bereist. Kann Von überall aus arbeiten, habe natürlich auch meine neuen Business so aufgebaut, dass ich das kann, dass mein Team auch ohne mich funktioniert, dass es nicht mehr an mir hängt. und so. Also, das hat natürlich viele Veränderungen mit sich gebracht. Aber der Weg da raus war, natürlich erst mal schmerzhaft.

Carolin Zimprich: Ich. Von daher ist es wahrscheinlich heute immer leichter, über die Entscheidung von damals zu sprechen. War das ein Gefühl für dich zu sagen, hey, ich gehe da raus. Dieses Ich habe versagt. Ich hab’s nicht geschafft.

Sebastian Maier: Ich nicht mehr weiter wusste. Also, ich wusste auch nicht, wie es also die ersten in dem Moment, wo du triffst. Ja, diese Entscheidung in dem Moment, erst mal mit diesem ganzen Gepäck. Was du hast also? Das ist? Rückblickend, sieht es dann wieder ganz anders aus. Aber wenn du da stehst, dann hast du das Gefühl, du kannst diese Entscheidung nicht treffen. Das Wichtigste, was ich eigentlich in der Phase als allererstes gelernt habe. und das kann ich nur jedem raten. Wenn du irgendwo mal an den Punkt kommst, egal wie wild sich das anfühlt. Information ist alles also in dem Moment. Das war das erste, was mir da geholfen hat, überhaupt diese Entscheidung zu treffen, dass ich mir wirklich richtig viel Informationen, geholte, zu all diesen Dingen, von denen ich dachte, sie sind unmöglich. und das habe ich dann auch danach weiter so fortgesetzt und habe dadurch dann auch wieder gemerkt. Hey, ich kann mir diesen Traum, von dem ich dachte, jetzt ist es vorbei. und jetzt ist alles rum, mit diesem auch um die Welt zu reisen und die Freiheit zu haben und alles. und dann war halt jeden Tag ein Schritt von anderen.

Carolin Zimprich: Was war für dich in diesem Moment schlimmer? Also das eigene Gefühl zu sagen, Hey, ich habe das nicht gebacken, gekriegt oder eventuell auch die Bewertung von außen, von Freunden, von Familien, dass die sehen.

Sebastian Maier: Nur für mich.

Carolin Zimprich: Nur für dich. Okay.

Sebastian Maier: Nur für mich. Also, ich bin da. Vielleicht habe ich da. Wahrscheinlich habe ich da Glück, aber ich bin da sehr stark auf mich bezogen in dem Moment, was das angeht. Natürlich habe ich das schon gemerkt von den Businesspartnern oder sowas, bei denen ich aber genauso auf der anderen Seite nicht happy war, wie das gelaufen ist. Also, ich hatte da genauso meine Bedenken. Das heißt, es hat sich sicherlich aufgewogen. Aber was die Frage angeht, mit dem Enttäuschung und sowas, da ging es vor allem um meine eigene Enttäuschung von der Situation, in der ich da gestanden habe.

Carolin Zimprich: Um dem einen oder anderen da draußen immer so ein Zeitgefühl mitzugeben Von du hast diese Entscheidung getroffen zu sagen, bis hier noch nicht weiter, und auch das hat ja eine Zeit gebraucht, um diese Entscheidung überhaupt treffen zu können. Das macht man ja nicht von heute auf morgen. Das ist ja auch ein krass schleichender Prozess. Wie lange hast du für dich gebraucht von dieses Gefühl von? Ich liege völlig am Boden oder, wie du gerade gesagt hast, Ich habe gedacht, mein Leben ist zu Ende zu dass du wusstest. Jetzt habe ich wieder einen Plan. Jetzt weiß ich wieder, wohin ich laufen muss.

Sebastian Maier: Das ist super schwer zu sagen. Es waren Jahre definitiv. Also, das ist nicht, was was du ein paar Wochen hast. Aber das geht ja so schleichend. Das kannst du sehr schwer beziffern. Es geht wie bei allem. Es geht immer ein paar Schritte rauf ein paar Schritte runter und dadurch kannst es schwer sagen. Aber es waren Jahre.

Carolin Zimprich: Ich finde es einfach immer nur ganz wichtig, solche Dinge immer zwischendurch zu betonen, weil, das hört sich nachträglich hört sich das natürlich immer einfach an. Hey, Mir ging es da nicht gut. Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich habe gemerkt, ich musste mich davon trennen, damit es mir wieder besser ging. und ich finde immer so so wichtig, einfach auch auf die Punkte zwischendurch zu gucken, um vielen anderen dafür auch mal ein Bewusstsein nochmal mitzugeben. Hey, dieses. Es ist total okay. und man. es gehört nicht dazu, jeden Tag zu glänzen. Es gehört auch dazu festzustellen. Hey, der Weg der war einfach nicht. Für mich. Muss ich deswegen mein Ziel aus den Augen verlieren: Nein, auf überhaupt gar keinen Fall. Aber ich darf mich für einen anderen Weg entscheiden, und es ist total in Ordnung, dass dieser Weg auch einfach seine Zeit braucht, die ich brauche. Auf diesem Weg.

Sebastian Maier: Absolut.

Carolin Zimprich: und die Dinge, die gehen einfach nicht. Die gehen wirklich einfach nicht von heute auf morgen.

Sebastian Maier: Nema wünscht sich das immer, dass Sie dann von heute auf morgen natürlich wieder gehen oder weg sind oder sowas. Aber je nachdem, was es halt ist, hat es ja auch eine Weile gedauert, um da überhaupt erst mal hinzukommen. und dann dauert es halt auch eine Weile, um da wieder eine andere Perspektive zu finden, einen anderen Weg zu finden. Aber es geht halt immer voran, und Das ist das, was mir auch nach dem Erlebnis ich zum Glück bin ich sehr dankbar dafür. Jetzt keins mehr in den Jahren danach oder Jahrzehnten danach. Aber das hilft dir natürlich auch dann, die Perspektive auszurichten, wenn mal was schiefgeht, was es halt tut, bei uns allen, dann zu sagen: Hey, es geht trotzdem immer wieder und auch aus so einer Situation geht es wieder aufwärts. Mein Leben heute ist, bin ich Mega dankbar dafür, dass ich das so habe, wie ich es habe, und das hätte ich mir sicherlich an dem Tag, als ich die Entscheidung getroffen hätte, hätte mir jemand gesagt, Pass auf. Das ist so, Da wäre es mir leichter gefallen, aber ich hätte es ihm nicht geglaubt. Also ich hätte ihm nicht geglaubt, wenn er mir erzählt hätte, wie ich heute lebe, dass das überhaupt möglich ist zu dem Zeitpunkt. und ich glaube, diese Erinnerung das immer wieder vor Augen zu führen und zu sagen: Okay, egal was passiert. es dauert vielleicht ein bisschen länger, als man manchmal denkt. Aber es geht schon wieder aufwärts.

Carolin Zimprich: Ja, und ich glaube, das darf man sich jeden Tag immer mal wieder hervorrufen, dass genau diese Momente unsere ganz krassen Erfolge sind. dass wir genau in den Momenten Stück für Stück gelernt haben, auch wenn wir mal von ganz unten nach ganz oben gucken. Es geht immer weiter und wir bleiben dran, weil wir haben, da, Wir haben da so einen Fixstern, den wir einfach anpeilen, und Da darf die Reise hingehen. und wenn wir komplett das Handtuch schmeißen würden, würden wir gar nicht wissen, ob wir jemals angekommen wären. und Das zeichnet einfach wirklich, finde ich krasses Unternehmertum aus, um das auszuhalten, und von daher, also ich finde es ganz wichtig, dass man sich das einfach ganz, ganz oft immer wieder bewusst macht, um, wie du gerade schon sagtest, bei anderen Erlebnissen, die dann einfach kommen. Hey, zu wissen. Hey, gefällt mir gerade nicht, Aber ich habe schon ganz andere Kisten geschaukelt, dann kriegen wir das jetzt letztendlich auch hin. hast du eigentlich einen völlig klassischen Weg eingeschlagen? Du hast ja vorhin gesagt, bei 9 Jahren bin ich gestartet, und dann ging es los. Also da warst du definitiv klassisch? Mit Sicherheit in der Schule, hast du einen klassischen Weg eingeschlagen, mit so Schule, Abi, Studium, Ausbildung, Wie auch immer oder hast du gesagt? Ach Mensch, Jetzt habe ich hier die hohe Künste des Programmierens gelernt. Ich macht das anders.

Sebastian Maier: Ich ist, spürbaren Mehrwert generieren. und ich bin dann ganz normal den Schulweg gegangen, habe Aber nach der zehnten Klasse Abitur Gymnasium gesagt. Nee, das mache ich jetzt nicht mit. Ich hatte zum Glück Eltern, die sehr flexibel waren. Dann bin ich auf eine Wirtschaftsfachhochschule gegangen und habe dann also Wirtschaft für die Fachhochschulreife gegangen, auf Wirtschaftsschule und habe dann noch die Fachhochschule. das Fh Studium Hinten dran gehängt. Dazwischen. Hatte ich aber noch eine Ausbildung gemacht. Ich hat es überhaupt keinen Impact mehr. Aber man lernt natürlich immer, Was und kann es auch ein bisschen mitnehmen. Insofern es hat schon was gebracht. Aber es war jetzt nicht der klassische Weg und It oder programmieren, oder? Sowas habe ich nie dann mehr irgendwie versucht zu lernen oder zu studieren. Ich glaube, da wäre ich, da, wäre ich extrem gelangweilt gewesen, wenn ich da ins Studium gegangen wäre? Ja.

Carolin Zimprich: Ist es denn was, wo du, wenn du Mitarbeiter anstellst oder dich damit auseinandersetzt? Wer passt in welches Team sind das Kriterien für dich, Welchen Weg die gelaufen sind oder wer was studiert und welchen Titel mitbringt.

Sebastian Maier: Überhaupt nicht. Also mein meine. nachdem ich diese neue Ausrichtung für mich dann gefunden habe, habe ich auch dann durch viele andere Zufälle gemerkt, dass man Unternehmen und Teams auch führen kann, über Anerkennung und auch durch ganz andere Wege, mit Menschen zusammenzuarbeiten, und dass man das nicht mit Druck und Kontrolle und Zahlen und sowas machen muss. Also Zahlen sind toll, aber nicht immer in jedem Rahmen. und das heißt, ich wähle auch die Menschen ganz anders aus. Ich mache mir bei dem Personal, das ich suche, oder bei den Leuten, die ich suche. Wir sind eigentlich ja Teammitglieder und keine Mitarbeiter, in erster Linie jetzt erst mal. Das ist mir schon mal wichtig, und da mache ich mir immer so eine Mindmap, wo ich wirklich die ganzen Faktoren reinschreibe, was ich mir für eine Person suche, Was ich mir in mein Unternehmen manifestieren möchte, im wahrsten Sinne des Wortes. und da gehören Schulabschlüsse und ähnliches nicht dazu. Ich brauche für mein Team a Player, weil mein Team nur aus A-playern besteht. und das heißt nicht, dass die A-player im Sinne, die haben ein großes Ego, im Gegenteil die meisten für die haben. Es sind Leute, die einfach das, was sie machen, wahnsinnig gut machen und vor allem die Verantwortung übernehmen für die Ergebnisse und nicht für die Aufgabe und den Unterschied auch verstehen zwischen den beiden Sachen, und da ist relativ egal, ob du studiert hast oder nicht und wie deine Laufbahn bisher aussieht. Ich arbeite mit Leuten, die relativ jung. Sind, Ich habe Leute, die älter sind, Auch das hat wenig Impact. manchmal sogar das Ältere eher blockierend. Wenn man zu viel aus den Strukturen kommt und dann zu viel umbiegen darf, im Kopf. Aber ansonsten bin ich da wirklich, habe ich keine klassischen Auswahlkriterien.

Carolin Zimprich: Er ist, glaube ich, auch insgesamt ein spannendes Thema da draußen am Arbeitsmarkt, So wenn der ein oder andere sich fragt: Ach bin ich für die Stelle schon zu alt? Nimmt mich noch irgendjemand? Glaubst du wirklich, dass das Alter auf dieser Bewerbung dann eine Rolle spielt? Oder ist es eher? Hey, wie bin ich im Gespräch? und wie merke ich, wie flexibel ist diese Person einfach noch. um sich an andere Strukturen anzupassen, um sich reinzupassen, um so wie du gerade schon sagtest nichts zu sagen, hey, ich bin jetzt verantwortlich für die Aufgabe, sondern ich bin verantwortlich für das Ergebnis und das, was ich tue, da habe ich wirklich Bock drauf.

Sebastian Maier: Ich glaube tatsächlich, dass das am Ende ist. Also, ich kann nicht für andere Unternehmen sprechen, weil ich weiß nicht wie die das handhaben, und ich habe jetzt auch nicht nicht mehr dieses Thema, dass ich jetzt Tausende von Bewerbungen sichten muss. Wenn ich irgendwas jemanden suche, weil wir das einfach anders aufgebaut haben, Inzwischen. bei mir, ist es definitiv so: Die Entscheidung fällt sich im Gespräch mit der Person und nicht an irgendwelchen harten Fakten. Es gibt natürlich, du musst vorfiltern. Logischerweise aber Final fällt die Entscheidung immer im Gespräch, ob der Eindruck stimmt, wie derjenige rüberkommt. Da gibt es so viele Faktoren, die da im Vorfeld schon relevant sind, die nichts mit dem Alter zu tun haben.

Carolin Zimprich: Sebastian.

Sebastian Maier: und oder ganz wenig brauchst. und das heißt, der Job ändert sich schon. Wenn du jetzt also, selbst wenn du jetzt als Unternehmer eine Software haben willst, dann hast du jetzt durch Ai die Superpower in die Hand bekommen, dass du plötzlich Dinge machen kannst, wo du vorher Blockaden hattest, Hindernisse hattest, finanzielle, zeitliche oder halt auch ressourcenmäßige Hindernisse, die du jetzt nicht mehr hast, weil du hast, eine Ai, Die kann es für dich machen. Wenn du weißt, was du haben willst. dann kann er das umsetzen. und das heißt, ich suche Jetzt zum Beispiel Leute, die ein ganz anderes Verständnis haben dafür, wie man in dem Umfeld arbeitet, die gar nicht auf die Idee kommen, Code zu programmieren. Wenn ich jetzt aber einen Programmierer habe in einem Bewerbungsgespräch, der mir sagt: Nee: Also, ich muss den Code Selber schreiben, weil nur wenn ich den Code schreibe, ist der gut. Wenn die Ai den schreibt, kann der nichts. Das wäre. Zum Beispiel, was Das ist ein altes Denkmuster. Mit dem könnte ich gar nicht arbeiten, weil dann hätte ich ja einen, der an einer Sache arbeitet, während ich jemanden, der flexibel ist und vielleicht deutlich älter ist als der Programmierer. Aber sagt: Hey, ich finde es total spannend. 5 Ais zu managen, die diese Software programmieren. und ich kann endlich eher aus Usersicht und aus Business Sicht da drauf gucken und das Ding richtig gut machen, dass es sich verkauft und den Leuten leicht bedienbar ist und Erfolg bringt, irgendwas irgendwelchen Mehrwert schafft und der dafür brennt, dann ist ganz klar, wenn ich da präferieren würde, an der Stelle, und das ist halt deswegen in dem Ai. Du kannst ja gar nicht mit Ausbildung Punkten, weil im Moment gibt es niemanden, der eine Ausbildung machen könnte. oder der dafür das Wissen hat, diese Ausbildung zu machen, weil weil wir halt bei vielem gerade erst entdecken, wie es funktioniert.

Carolin Zimprich: Hast damit aufgebaut hast. Welche Aufgaben übernehmen die also, ich meine, ein Megavorteil ist natürlich, sie sind 24-7 zur Verfügung, die haben zwischendurch nicht. Hunger brauchen keine Pause fragen nicht, ob Sie mal rauchen gehen können, Also, das sind natürlich halt alles so Vorteile, die da sind. Wir können auch nachher nochmal vielleicht über ein paar Kritikpunkte sprechen, aber welche Mitarbeiter hast du dir da aufgebaut?

Sebastian Maier: Auf Basis von menschlichem Wissen trainiert sind. Das heißt, oft Verhalten, die sich dann auch, wie Menschen, also meine Ai-programmierer Kriegen manchmal dieselben Anwandlungen, die mich bei meinen menschlichen Programmierern, früher in den früheren Wissen wirklich in den Wahnsinn getrieben haben. und das passiert da schon auch manchmal. Aber das lässt sich leichter austreiben. und wie du sagst, machen es halt 24 h, 7 Tage die Woche. und Sie haben halt auch kein Ego. Das ist halt wirklich ein Vorteil. Wenn du eine Software zum Beispiel programmieren lässt und dann testest sie am Markt und stellst fest. Das bringt gerade gar nichts, funktioniert nicht, oder? Es bringt nicht genug. Das hat schon viele Vorteile. Im Endeffekt ist es so. Ich habe ja 2 verschiedene Business und mit denen ich mit Ai gestartet habe. Am Anfang war es ja, sodass dieses Beratungsbusiness, das war, ich bin ja kein klassischer Berater. Das ist vielleicht auch nochmal wichtig. Ich bin in erster Linie Unternehmer und das, was ich in meinen Unternehmen mache, Das teile ich mit anderen Unternehmern, und das ist eine andere Perspektive da drauf. Das heißt, ich habe auch nie Berater gesucht oder sowas. und dieses Business, das habe ich deswegen auch nie so sonderlich skaliert, weil ich es halt immer in der Qualität halten wollte. und dann habe ich gedacht, Okay, wie kann ich denn trotzdem das Business skalieren? und wenn ich es im Umsatz nicht skalieren kann, dann muss ich es halt im Gewinn quasi skalieren. Schon heute nenne ich das der Implementation Score Ai implementation score wie viel Ai haben wir da schon drin? und wo wären die größten Hebel? Also, was sind die Sachen, die am meisten Zeit frei schaffen würden? Am häufigsten wiederholt passieren und ein Benefit werden. und dann gehe ich da halt so vor, dass ich mir anschaue, Was machen wir Menschen da gerade noch und dann gucke ich mir an, dass das Ai übernimmt. Bei Ai ist es mehr oder weniger bei mir so aus meiner Perspektive. Es gibt 4 Level, wenn wir auf Ai schauen. und das erste Level ist das, was die meisten jetzt kennen. Das ist halt Tools und prompt klassisches Beispiel. Du musst eine Mail schreiben, Du gibst kurz im Chatgpt ein, was er dir schreiben soll. Er schreibt es dir du kopierst. Es schickst es per Gmail oder irgendwas raus. Das ist alles. Level 1, weil du Gpt oder Ki gerade mal nutzt, dass sie dir so ein bisschen die Arbeit erleichtert. Da kann man viel Zeit sparen. Aber es ist jetzt halt nicht wirklich automatisiert. Ich, Wenn man sowas mal macht oder machen lässt, dann merkt man relativ schnell, dass für so einen Vorgang doch recht viele Entscheidungen getroffen werden müssen, damit so eine Mail rausgeschickt werden kann und das wir Menschen da meistens sehr unbewusst auf ganz viele Tools erst mal zugreifen. Die Mail kommt rein, hast du Zeit, muss man in den Kalender gucken. Habe ich Zeit, muss man gucken. Ist man an dem Ort, wo sich die Person mit einem in der E-mail, wo sie mal eine Einladung geschickt hat, oder sowas. Also, es gibt ganz viele Parameter, die man dann prüfen muss. und das ist, wenn du da eine Ai darauf setzt, dann ist das für mich Level 3. Also, das heißt eine Ai, die dann schon Tool-zugriff hat und selbst entscheiden kann, je nachdem, was für eine Mail reinkommt. Auf welches Tool muss ich zugreifen, um diese Mail beantworten zu können oder vorschreiben zu können, was auch immer. können Bilder erkennen, Das heißt, Sie können Videos erkennen, Sie können Audio abhören. Sie können Videos nicht nur hören, sondern auch sehen. Sie können mehr oder weniger jede Art von Webrecherche machen. Sie können theoretisch auf externe Tools zugreifen, auf Software, auf alle möglichen auf, manche besser auf manche schlechte, aber grundsätzlich auf jede Software, und damit können sie mehr oder weniger alles übernehmen, was normaler Office Mitarbeiter heutzutage in einem Business auch schon tut. und wenn du dann noch die Punkte findest, die die Leute immer wieder tun, mehrfach hintereinander, dann kannst du sie natürlich wundervoll der Ai übertragen und die Ai das Ganze machen lassen und so entstehen dann auf Level 3, von der ich gerade gesprochen habe, dann tatsächlich mehr oder weniger autonome Ais, die autonom heißt in dem Fall für mich. Sie nehmen Ihre Umgebung wahr, zumindest so weit wir das zulassen in dem Bereich, wo wir sie haben wollen, und sie treffen in dieser Umgebung eigenständig, also autonome Entscheidungen und führen Handlungen aus und übernehmen die Verantwortung für das Ergebnis also dasselbe, was meine A-player Mitarbeiter, von denen ich vorhin gesprochen habe, auch machen. und dann sind sie tatsächlich eine Arbeitserleichterung für mich. und davon habe ich dann in dem einen Business immer mehr. und das andere Business habe ich dann eben von vornherein ganz so aufgebaut, dass ich gesagt habe, Hey. Sam Altman, der Gründer oder Mitgründer von Openai. Der hat so eine Aussage vor. Ich glaube es jetzt auch schon 2 Jahre her getroffen, in der er gesagt hat. Er hat so eine Wette laufen in einer Gruppe von Unternehmern. Wann der erste Unternehmer kommt, der als Solounternehmer ein Milliardenbusiness aufbaut. und als ich das gehört habe, habe ich mir gedacht, okay, das ist eine coole Challenge. Man muss ja nicht gleich mit einer eine Milliarde anfangen, aber man kann ja mal mit 100 000 anfangen, dann eine eine Million Dann macht man da mal 10 1000000 und so. und das war zusammen mit einem Saunabesuch in einem unerwarteten, in dem ich einen Online-unternehmer getroffen habe, der damals einen Online-kurs hatte, und die Kunden wollten wieder 1 zu 1. Coaching kam dann dieses Ai-produkt ins Leben. und dann habe ich gesagt: okay, das probiere ich doch mal aus. und guck mal, wie weit wir das kriegen. und das ist verrückteste Experiment. Das läuft immer noch, weil es einfach so erfolgreich war erfolgreicher. Als ich gedacht habe.

Carolin Zimprich: Challenge Accepted. Ja, Also mich reizen solche Dinge auch immer. Wenn irgendjemand so eine These in den Raum reinschmeißt oder irgendjemand sagt, das funktioniert bestimmt nicht, wo ich mir denke, das wollen wir doch mal sehen, ob das nicht doch klappt. und genau dann passieren ja einfach, dass Menschen anfangen, kreativ zu werden. Zu sagen. Hey, ich werde es euch schon zeigen. Vielleicht kriegen wir das ja doch hin. und genau dann entstehen ja einfach aus den skurrilsten Ideen die coolsten Möglichkeiten. Es entstehen plötzlich Ergebnisse, von denen man vorher gar nicht wusste, dass das überhaupt möglich war. und dann nimmt das ja so eine Eigendynamik an. Gab es denn in der ganzen Zeit. wo du Ki-mitarbeiter erstellt hast, wo du am Anfang auch dachtest. Das ist eine Geile Idee, wenn das einer macht. Das wäre super, wenn ich da selber die Zeit nicht mehr reinstecken muss. und so gab es da auch Projekte, wo du sagst, das hat sich eigentlich dann hinterher in der Praxis als hinderlich oder als nicht so komfortabel erwiesen.

Sebastian Maier: Ist, ist aber eigentlich aus meiner Sicht gar nicht der Bereich, wo man mit Ai wirklich Geld verdienen kann und tatsächlich sogar kontraproduktiv. Aber zu der Zeit habe ich mit dem Thema eben auch angefangen, ganz am Anfang, als Openai da Zugänge rausgegeben hat. und dann habe ich irgendwann mal so die Idee gehabt. Hey, ich mein Content Schreiben ist ja Nice. Aber was wäre denn, wenn ich dann als CEO zurücktreten könnte, und könnte mir Ai das übernehmen lassen. Dann habe ich mir gedacht, Was mache ich da? Ich klone mal den Elon Musk und sagt der Ai einfach Pass auf. Du bist eine Mischung aus Elon Musk und noch ein paar anderen Ceos, die ich. Halt. Ganz spannend fand. Du übernimmst jetzt meine Company. und hier ist meine Company. Das sind die Daten, Fang mal an. und dann war. Das Das erste war, dass das schon mal gescheitert ist, weil Elon Musk mir dann vorgeschlagen hat, dieser Elon Musk CEO mir dann vorgeschlagen hat. Ich müsste doch eigentlich könnte ich meine Wohnung kündigen. Ich könnte auch im Office auf dem Boden schlafen, und ich sollte nicht so viel Zeit mit Freizeit verbringen, sondern sollte mehr arbeiten. Also, das war dann schon mal. Das war nicht so die richtige Richtung. Da habe ich gemerkt. Okay, Kontext. Bei Ai ist echt super wichtig. Wenn du den falschen Kontext nimmst, dann kriegst du halt auch einfach nicht die Antworten, die du haben willst. und das zweite, was dann mal so richtig in die Hose gegangen ist. Das war, als ich dann auch recht früh getestet habe. Wenn du da konntest, du noch nicht Ais miteinander kommunizieren lassen über chatgpt oder sowas. und ich habe die dann über sehr viele Umwege in den Chatraum zusammen, reingeholt. Mehrere Ais und habe gesagt, Hey, Leute, ich habe eine Idee für ein Online-produkt. und dann war halt eine Ai drin. Die hatte ich damals so avatarmäßig auf Copywriting trainiert, eine auf die Produktdesign eine auf Webseiten programmieren und so und habe dann gesagt: Mach das mal. und dann waren innerhalb von Sekunden 500$ weg, weil die Halt, einfach weil ich nicht damit gerechnet habe, wenn Menschen miteinander schreiben. Erstens, mal reagiert der Mensch eigentlich immer nur auf ein paar Antworten und nicht auf alle, und er reagiert halt nicht so schnell. Aber wenn du es mit Ais zu tun hast, dann reagieren die natürlich auf alles, was die anderen schreiben, und das auch noch viel schneller als Menschen. und die Kosten waren halt auch noch höher. Das hat sehr schnell meinen Account plattgemacht. Das hat dann nicht funktioniert. Das habe ich dann erst mal nochmal zurückstellen müssen.

Carolin Zimprich: Ich.

Sebastian Maier: Dafür müssen.

Carolin Zimprich: An der Stelle den ein oder anderen Mal eben kurz mitnehmen, Wann immer wir Ki da draußen nutzen. Wir bezahlen ja so gesehen in Tokens, und du brauchst ein Guthaben. und wenn ich mich in Chatgpt Halt unterhalte, dann kann ich das natürlich so lange machen, wie mir, da im Prinzip die Reserve im Hintergrund zur Verfügung gestellt wird. Aber wenn ich auf andere Mittel auf andere Tools zugreife, muss ich da ein bisschen Reserve reinpowern vorher, und dann kann das mit einem Wimpernschlag natürlich auch aufgebraucht sein.

Sebastian Maier: Zu dem Zeitpunkt, zumindest jetzt ist es ja ein bisschen angenehmer, weil man ja als normaler Nutzer, zumindest wenn man Chatgpt Com, was es damals so gar nicht gab, dann kann man ja so ein Monatspaket buchen oder auch die kostenlose Version nehmen und mit der Ki schon mal schreiben, fleißig. und da passiert ja nichts. die ich.

Carolin Zimprich: Genau das teuerste Wort ist. Bitte glaube ich.

Sebastian Maier: und.

Carolin Zimprich: Aber da machen sich ja wirklich viele keine Gedanken, drum. und auf der anderen Seite klar: Wenn du höflich mit deiner Ki sprichst. und wenn man Ki durch Mensch ersetzt, dann bekommt man entsprechend auch höfliche Antworten zurück. Ist ja auch immer so die Frage: Welchen Umgangston pflegt man selber? Aber ich glaube, es ist ganz wichtig, an der Stelle auch diesen Irrglauben vielleicht wegzunehmen. Wenn ich einen Ki Mitarbeiter habe, dann muss ich einen Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Dann habe ich ja da eine Position vergeben, die mich im Monat nichts kostet. und das ist ja nicht so. Also, du hast natürlich mit Krankenkasse, mit Sozialabgaben. und so, also mit dem ganzen Kram, hast du dann natürlich wenig zu tun, aber es ist ja nicht, sodass das nicht ein Kostenfaktor in dem Unternehmen ist.

Sebastian Maier: Die, und ich bin aber deswegen trotzdem fest davon überzeugt. Mein Ziel ist nicht, Menschen zu ersetzen, mit Ki. sondern Mein Ziel ist, die Top-leute, die da sind, zu Empowern mehr machen zu können, von dem, in dem ihre Geniezone liegt und weniger machen zu müssen, von den Dingen, die sowieso eigentlich jeder so ein bisschen langweilig und unangenehm findet. Jetzt ist mir durchaus bewusst, dass es Leute gibt, die eben gerade diese langweiligen Aufgaben toll finden. Aber das sind halt im Normalfall. Weder wir Unternehmer noch von unseren meisten, zumindest jetzt, mit denen ich zusammenarbeite, irgendwelche Teammitglieder. und das ist natürlich eine etwas andere Konstellation. Im Allgemeinen ist es so: Du hast natürlich trotzdem Kostenlose, die halt viel niedriger.

Carolin Zimprich: Du.

Sebastian Maier: Kannst halt auch viel mehr machen, wenn du mal jetzt überlegst. Also ich hatte ja vorhin dieses Beispiel mit den Sales Mitarbeitern gesagt, was ich bei dem einen Business hatte, wo wir dann dachten, wir könnten das machen. Inzwischen habe ich das tatsächlich gemacht und habe Ais, die quasi ans Telefon rangehen. Wenn jemand anruft und das erste Gespräch führen. und das ist natürlich schon Kostenfaktor, das ist was komplett anderes. Also, wenn du da jemanden dransetzt, der da telefoniert, kostet der so im Schnitt 2 500€ im Monat. Können wir Mal davon ausgehen. und die Ai kostet halt, vielleicht 20 30€ im Monat für die Telefonate und hat halt überhaupt kein Problem mit aufkommen. Das heißt, wenn du eine Person hast, die telefoniert, die kann halt am Tag nur so viele Leute abtelefonieren. und wenn du einen Lounge, machst hier alle unsere Online-marketer da draußen kennen das. Wenn du einen Lounge machst, dann hast du Halt in sehr kurzer zeit ein wahnsinnig hohes Anrufaufkommen und kannst dann die Leute, die dann, bei denen es passt, denen du wirklich helfen kannst, wo ihr zusammenkommt. Da ist dann halt wieder wichtig, dass dann Menschen da sind, die dann bei Menschen kaufen, Bei Menschen. Also, der menschliche Kontakt ist super wichtig, aber Dadurch haben wir halt für die Top-leute, die wir haben, den Raum freigeschaffen, dass die sich halt wirklich nur noch mit den Leuten unterhalten müssen und können. wo es halt auch schon wirklich Matched.

Carolin Zimprich: und ich finde, das ist ein ganz, ganz wichtiger Satz, den du gesagt hast: Menschen kaufen von Menschen, und wir werden durch Ki nicht ersetzt. Also lass uns da gerne mal so ein bisschen in die Verschwörungstheorie hinein. Irgendwann gibt es nur noch Ki und unser Film sieht aus wie die Matrix. Ihr erinnert euch alle an den Film. dass wir uns überlegen können. Ey, Welche Pille wollen wir denn nehmen, und in welcher Welt wollen wir denn leben? und ich finde es schön, von jemandem zu hören, der sich mit Ki wirklich ganz intensiv auseinandersetzt und der es im Alltag einfach wirklich ganz real benutzt und es einfach nicht nur irgendwie predigt. und das als Floskel nimmt, um auch da zu sagen: Nein, Also, Ki wird uns nicht ersetzen, kann es auch gar nicht. Kriegst du von dem einen oder anderen auch mal so Ängste mit, dass die sagen: und irgendwann machen wir alles gar nicht mehr selber und alles nur noch autonom, und wir dürfen gar nicht mehr selber entscheiden.

Sebastian Maier: Das. und der hat da schon, auch zum Beispiel. Also, er hat eine sehr positive, aber gleichzeitig auch sehr kritische Sicht auf das Ganze. Aber die teile ich zum Beispiel nicht in der Gänze des ganzen Mal die Geschichte anschauen. In der Vergangenheit also zum Beispiel die industrielle Revolution, die wir alle nur aus Geschichtsbüchern kennen, die aber ein super Beispiel ist, weil da hat sich natürlich plötzlich auch was verändert Bei den meisten in unserer Vergangenheit ja auch Wir kennen noch alle diese kleinen Bäckereien, die in den Orten bei uns in Deutschland waren, die wurden dann irgendwann ersetzt durch diese Bäckerei ketten, die dann wieder ersetzt wurden, von Lidl die dann plötzlich angefangen haben, Backwaren zu verkaufen usw. und das heißt, das kennen ja eigentlich alle schon. und das passiert jetzt halt nur schneller. und das passiert in jeder Branche. Das ändert aber nichts daran, dass es immer wieder Leute geben wird, wie uns Unternehmer, die halt aus irgendeinem Grund etwas sehen, was fehlt und das dann ändern wollen. die aber gleichzeitig ist es halt so. Wir müssen es halt, wirklich sehr, sehr smart machen, weil in Zukunft, wenn jeder das macht, und das wirklich so zugänglich wird, wie das jeder gerne hätte, dann wird das Volumen ja nur noch größer von dem, was da in Social Media und wo auch immer sonst auftaucht. und dann gehst du ja nur noch mehr unter, als du es jetzt schon möglicherweise tust. und das heißt am Ende des Tages, Menschen kaufen Halt für Menschen. Deine Personal brand, wird einfach immer wichtiger, deine persönlichen menschlichen Touchpoints werden immer wichtiger. Du musst immer spürbarer werden, damit die Leute Halt merken, deine Nase gefällt mir Oder sie gefällt mir halt einfach nicht und dann eben woanders hingehen. Aber wenn sie zu dir kommen, kommen sie halt wirklich zu dir, weil du halt sichtbar bist, weil du spürbar bist. und weil du als Mensch wahrnehmbar bist. Ich glaube, das ist einfach ein Ding, das ich. was ich in vielen Bereichen behaupten wird. Die Menschen, die anfangen, Ai einzusetzen und smart zu nutzen, und diejenigen, die jetzt auch sich auf diesen Weg begeben, herauszufinden, wie es in ihrer Branche für sie am besten funktioniert. Die müssen sich da gar keine großen Gedanken machen, die, die alles gerne so hätten, wie es vor 30 Jahren wäre. Die haben dieselben Probleme wie die, die vor 30 Jahren sich schon gewünscht hätten, dass es noch so wäre wie vor 60 Jahren. Das ist halt einfach nicht das Ding der Zeit.

Carolin Zimprich: Ja, das sehe ich auch so. Also irgendwann gab es die Dampfmaschine. und dann hat einfach angefangen, sich alles bei uns zu verändern, und Abläufe wurden schneller. und auch da sind Sachen weggefallen, und neue Sachen sind entstanden. und bei der Ki habe ich mich letzte Tage so gefragt, wo du das Copywriting gerade so angesprochen hast. Krass also: inwieweit verändert Chatty die Art und Weise, wie wir über Sprache denken in der Art und Weise, wie wir selber in der Lage sind, Sätze zu formulieren. Weil man liest, finde ich zumindest da draußen, so unwahrscheinlich viele Platte, Texte, irgendwie auch. Chatty spuckt mir natürlich immer ganz gerne ein paar Dinge aus, wo ich mir denke, okay, das formuliere ich dann lieber selber nochmal um. Vielen Dank auch. Also, weil ein Business das trägt. Das sucht da draußen einfach niemand, und dann denke ich immer so dieses. Hey, das ist einfach schön. Also das auf der einen Seite zu erkennen, aber wie vielen anderen da draußen ist bewusst, dass die da ja irgendwie entstanden ist, die ja zum Teil, ja, also so unterhalten sich ganz wenig wirklich reale Menschen. dass sie es übernehmen und sich dadurch aber Sprache auch verändert. Glaubst du, dass das ein Prozess ist, der eintreten könnte.

Sebastian Maier: Der ist schon eingetreten. Definitiv Also, wir haben bei uns in der Company haben wir quasi, das Ganze versuchen wir damit einzudämmen, dass wir sagen, es gibt Ai First. und es gibt Ai Last und in 90% der Fällen ist bei uns immer alles Ai-first. Aber in 10% der Fällen ist es Ai Last. und ich habe einzelne Kunden, die ich tatsächlich noch selbst als Berater betreue. Dicky Store ist zum Beispiel einer davon. Sven Platter ist ein Kunde von mir, den ich betreue, in dem Bereich. und da war auch mal die Frage: Was ist denn der Unterschied? und warum? und das? Warum ist relativ einfach, Weil es gibt tatsächlich schon Studien vom mit da ging es zwar um Studenten, aber im Endeffekt zeigt uns das, wo die Reise hingeht. Man hat Halt bei Studenten rausfinden wollen, was passiert, wenn die die Hausaufgabe ohne Ai machen, wenn Sie sie mit Ai als Unterstützung machen, oder wenn Sie sie Ai machen lassen. und man kann halt messen im Gehirn, dass das quasi verkümmert, wenn du es entweder komplett machen lässt von Ai oder selbst, wenn du es schon Ai schreiben lässt. und dann haben die sich gefragt: Was wäre denn, wenn man sich vorher Gedanken macht und gibt quasi dem Ganzen erst mal selber einen Rahmen, wo man hin will, und nutzt es dann nur für Recherche. und das macht tatsächlich einen signifikanten Unterschied, was deine kognitiven Fähigkeiten angeht im Erhalt, von diesen Fähigkeiten. und wenn wir diese Studie nehmen und wir schauen dann mal noch drauf. Also, da haben dann ein paar Leute draus gemacht. Chatgpt Macht dumm, so ganz so wild ist es nicht, aber im Endeffekt ist es natürlich schon so, wenn wir uns jetzt überlegen, je mehr wir abgeben, an die Ki von Schreib mir mal den Text und schicken den raus, die viele lesen, den Text dann gar nicht mehr, den Sie rausschicken. Wo wollen wir hin? Was wollen wir, dass die Ai macht, Wo wollen wir das hingesteuert haben. Was sind unsere Ziele usw.? und dann geben wir es Der Ai. Bei allen anderen Sachen ist tatsächlich immer Ai first. Das heißt, wenn wir irgendwie morgens aufstehen und haben irgendeine neue Aufgabe, die nichts mit diesen Parametern von Ai Last zu tun hat, dann ist immer erst mal: Wie kann Ai das machen, bevor ich es irgendwie anfasse. und dadurch sind diese wichtigen Denkprozesse, Die bleiben weiterhin bei uns quasi aktiv und genutzt. und ich kann es nur jedem empfehlen. Das macht auch einen signifikanten Unterschied, weil ein Fehler, den man sehr leicht macht, den ich am Anfang auch oft reingerutscht bin, ist, dass man zu Ki quasi rennt, wenn man selber gerade nicht weiß, wie man das Problem lösen soll. Zum Beispiel also, gerade wenn du im Business jetzt mal anfängst bist selbstständig fängst an, dann ist ja dein größtes Problem, dass keine Kunden. und jetzt weißt du aber auch nicht, wie du an die Kunden rankommst und gehst zu Ki und sagst, hey, ich brauche Kunden. Das kann sogar sein, dass du Kunden kriegst. Aber du kriegst wahrscheinlich die falschen Kunden, es sei denn, du hast wirklich wahnsinnig viel Glück, weil du ja vorher dir gar nicht Gedanken drüber gemacht hast. welche Kunden du wirklich haben willst, woher, auch weil du es ja nicht Du kannst dein Ki nutzen, indem du sagst, stell mir mal alle Fragen, die ich mir stellen sollte, um herauszufinden, was ich wissen muss, was ich entscheiden muss, bevor ich damit anfange, dann hast du, das ist wieder ein Punkt, wo du dann selber denken musst, selber entscheiden musst und dann die Ki machen lassen kannst. und das sind so wirklich die Nuancen zwischen dem Unterschied, wann man direkt Ai was machen lässt oder selber erst mal denkt.

Carolin Zimprich: und ich glaube, es ist unwahrscheinlich wichtig, sich dazu selber immer ganz viele Gedanken zu machen, um sich immer wieder auch vor Augen zu führen, dass Ki super gerne supporten soll, Ki aber nicht dafür zuständig ist, dass wir uns keine Fähigkeiten mehr aneignen oder selber einfach Fähigkeiten, die wir vorher schon hatten, dass wir die verlieren. Das wäre einfach super Schade, weil ich glaube, dadurch entstehen ja keine großen neuen Denker da draußen, und die werden wir immer brauchen. Wir werden immer Menschen brauchen große Visionäre, die eine coole Idee haben und die würden wir uns mit der Zeit sonst abschaffen.

Sebastian Maier: Wenn wir.

Carolin Zimprich: Uns, dessen glaube ich, nicht bewusst werden.

Sebastian Maier: und gleichzeitig ist es. Also bin ich 100% bei dir. und gleichzeitig ist es auf der anderen Seite, sodass diese tollen Denker, die da draußen sind, von denen es wahrscheinlich einen Großteil gibt, die sich nicht auf den Weg gemacht haben, weil zu viele Hürden ihnen in dem Weg standen oder sie einfach nicht wussten, oder sie eine Idee haben, die irgendwie zu technisch wirkte, und sei es jetzt irgendwie. Du bist in irgendwas ein Experte und alleine. Diese Vorstellung, ein Online-business aufzubauen ist für dich schon so eine Hürde, dass du gar nicht erst damit startest oder es probiert hast und gescheitert bist. und was ich bei Ai so genial finde, ist Ai. Wenn du weißt, wie ist quasi das Werkzeug zur Selbsthilfe? Ai kann dir bei diesen ganzen Dingen nicht. Also, es ist nicht, immer dass sie es direkt umsetzt, aber sie kann dir helfen, auf den Weg zu kommen, es umzusetzen. und dann kann sie es auch umsetzen. Das ist das Tolle, Also, sie kann es von Anfang an, vielleicht nicht. Aber wenn du sie erst mal nutzt, damit sie dir hilft. dann brauchst du auch gar niemand anderen. Deswegen dieses andere Phänomen, was gerade aufpoppt in unserer Unternehmerlandschaft, die Ai-agenturen, das ist ja so ein bisschen so die Sau, die da jetzt gerade durchs Online-dorf getrieben wird. Vorher waren es die Ads-agenturen und die man skaliert. Hat und dann irgendwelche großen Us-menschen, die das dann pushen und damit viel Geld verdienen, dass die anderen zeigen, wie es geht. Das passiert mit Ai-agenturen, auch. Gerade Aber die größte Gefahr bei Ai-agenturen ist. Tatsächlich, die sind halt nicht die meisten von denen sind nicht mal 2 Schritte weiter als du bei dem, was sie dir da verkaufen. und du brauchst sie auch gar nicht mehr. Das ist das Interessante. Weil du kannst, wenn du weißt, wie du Ai nutzt, damit sie dir hilft, dann brauchst du das halt schlicht gar nicht mehr. und das ist wirklich nicht kompliziert und Das kann halt jeder ohne irgendwelche technischen Hürden auch zu haben. und dann wird das Ganze zu einem Multiplikator für diese tollen Denker, für diese tollen Menschen, die einfach jetzt viel mehr Möglichkeiten haben und eine Super Power haben, wie Sie vielleicht gerade noch gar nicht so richtig wahrnehmen und damit ihre tollen Dinge in die Welt bringen könnten und auch sollten. und da zähle ich gerade sehr stark drauf.

Carolin Zimprich: Ich finde, das ist ein wunderschöner Aufruf jeder Experte, der da draußen. Was kann bitte nicht verstecken, nicht die Decke über den Kopf ziehen, nicht denken. da ist eine Fähigkeit. Die habe ich nicht. und deswegen mache ich das nicht loslaufen machen und einfach anderen großartigen Unternehmern da draußen, wie zum Beispiel Sebastian, wirklich gut zuhören und auch da erkennen. Auch der hat zwischendurch vor gefühlten, unüberwindbaren Hürden gestanden und hat sie irgendwie gemeistert, bevor er wusste, wie das denn überhaupt geht diese Dinge hinter sich zu lassen, und ist den Weg einfach wirklich weitergegangen. Ich finde es ganz ganz großartig, in diese Themen einfach wirklich so einsteigen zu können. Sebastian und was alle meine Gäste in meinem Podcast erwartet, ist zum Abschluss immer noch so ein schönes, kleines Game. Ich weiß nicht, ob du es schon mitbekommen hast, und zwar habe ich für dich 3 Spielekarten vorbereitet. und du siehst hier gerade eine Pinke, eine grüne und eine blaue Karte. und je nach Farbe entscheidet die Farbe einfach, welches Spiel wir zum Ende noch gemeinsam spielen werden.

Sebastian Maier: Dann spielen wir blau.

Carolin Zimprich: Dann spielen wir blau. und dann gucken wir doch mal, was sich hinter blau verbirgt. und blau heißt, was niemand über mich weiß. Du bekommst gleich ein paar Sekunden Zeit und kannst einfach ein schönes, kleines, persönliches Detail noch von dir preisgeben, eine schöne Anekdote, etwas, wo du sagst. Darüber habe ich weder auf der Bühne gesprochen, noch gibt es das auf Social Media und.

Sebastian Maier: Wir.

Carolin Zimprich: Zu. Fällt dir, was ein.

Sebastian Maier: Ich bin ein offenes Buch. Lass mich mal nachdenken. was ich wirklich noch nie geteilt habe.

Carolin Zimprich: Sofern dir was einfällt. Ich hatte letztens im Podcast gesagt, Ich habe da so ein Faible. Ich habe immer Grüne Socken an. Also, manchmal sind es ja einfach so die kleinen Dinge im Leben.

Sebastian Maier: Wenn du sowas gefragt wirst. Das ist, glaube ich, die schwerste Frage. Ever für mich, zumindest weil du musst ja was finden, worüber du normalerweise nicht nachdenkst und was du normalerweise nicht teilen würdest oder was du normalerweise nicht teilst, weil es so normal für dich ist. Es gibt schon ein paar Sachen, aber ich weiß nicht, ob die spannend sind. Naja, gut. Also was die wenigsten aktuell über mich wissen, ob es nicht komplett geheim, aber dass die wenigsten über mich aktuell Wissen ist. ich habe tatsächlich mal weiß, auch langweilig. Himmel so eine schwierige Aufgabe Hör auf, das zu bewerten, vorher schon.

Carolin Zimprich: Ist.

Sebastian Maier: Geil.

Carolin Zimprich: Wissen aktuell die wenigsten über dich. und was kein Geheimnis ist.

Sebastian Maier: Ich. und ich hatte dann keine Lust mehr, mir morgens Gedanken drüber zu machen, welches T-shirt ich anziehen muss. und dann war wieder mal Steve Jobs schuld, weil der irgendwann gesagt hat, Er hat nur noch schwarze Rollpullis im Schrank. und ich habe dann tatsächlich angefangen, nur noch damals sogar nur eine Sorte T-shirts zu haben, eine Farbe. Ich habe dann nur noch schwarze T-shirts angehabt. Das hat sich inzwischen ein bisschen aufgeweicht. Jetzt sind es wieder 2 Farben oder 3. Aber ja, das wissen die wenigsten. und das ist tatsächlich aber eine Geschichte, die mir auch was bringt, Weil man hat halt nur so viele Entscheidungen am Tag. und das macht einem das Leben wirklich wesentlich leichter, wenn man die nicht darauf verschwendet, was man morgens anzieht. Es ist einem persönlich wichtig, Das ist immer eine andere Geschichte. aber mir ist es nicht wichtig.

Carolin Zimprich: Ich finde, das ist ein mega spannendes Detail. und das wird mit ganz, ganz vielen da draußen eine Menge machen. Das glaubt man vorher immer gar nicht, wie entscheidend solche Kleinigkeiten ganz oft sind. Vielleicht hast du für den einen oder anderen zum Abschluss noch ein schönes, kleines Takeaway, noch so eine Mini-kleine Inspiration, dass wenn du nur eine Sache in einem Business verändern dürftest, dass da mehr Freiheit ist weniger operative Last. Was ist so deiner Erfahrung nach das eine, was man in seinem System abgeben sollte.

Sebastian Maier: Das widerspricht so ein bisschen, aber ich drehe es mal um. Also das eine. Ich stelle mir immer die Frage: Was ist das Eine, was ich in meinem Business nicht abgeben sollte? und das sind die Dinge, die mir entweder Spaß bringen oder die mir Freude bringen. Nee Punkt, die mir Freude bringen. Also, es ist eigentlich immer nur die Dinge, die mir wirklich am Ende des Tages Freude bringen, sind die einzigen Dinge, die mir irgendwas geben, die mich dankbar machen, die mir Freude bringen. Das ist das eine, was ich behalte. Alles andere gebe ich ab.

Carolin Zimprich: Das ist ein wunderschönes Schlusswort, und ich glaube, das macht für die allermeisten da draußen auch Sinn, und das sind, glaube ich, auch genau die Knackpunkte, warum sie vor Entscheidungen stehen, die sie nicht treffen. Warum da Aufgaben sind, die nicht erledigt werden, einfach weil entweder man hat keinen Bock drauf oder es piekst, oder man kennt sich nicht aus. oder es sind Fähigkeiten, die man einfach noch nicht hat und dass sie deswegen einfach blockieren beim Wachstum, beim wo auch immer die Reise letztendlich hingehen soll. Von daher finde ich, ist das eine richtig schöne Inspiration hier zum Ende, lieber Sebastian. alles zu dir verlinke ich unten in den Shownotes. Wer immer sich mit dir irgendwie Connecten möchte mit dir in Verbindung treten mag, klickt bitte unter den Shownotes einfach unten auf alle links, die ich zu dir da lasse. und ich bedanke mich recht herzlich für dieses total schöne Gespräch und ja sage zu allen da draußen. Wir sehen uns alle allerspätestens im Netz, irgendwo da draußen.

Sebastian Maier: Danke Dir und danke für die wundervollen Fragen.

Sebastian Maier
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