Skalieren mit System – und Herz!
In dieser Folge von SCALE & Flow spreche ich mit Stefan Logar, dem digitalen Systemgestalter mit Herz, über eine der größten Fragen unserer Zeit: Wie nutzen wir KI smart, ohne den menschlichen Faktor zu verlieren?
Stefan lebt auf den Philippinen, führt ein Business zwischen Hightech und Herzintelligenz – und erzieht nebenbei sechs (!) Kinder.
Im Talk erfährst du:
– Warum KI mehr kann, als viele denken – und gleichzeitig nie den Menschen ersetzen darf.
– Wie du mit der richtigen Kommunikation die besten KI-Ergebnisse bekommst (und was du unbedingt lassen solltest).
– Warum Zuhören das beste Vertriebssystem der Welt ist – und wie Stefan damit in 11 Tagen 28 neue Kunden hatte die für ordentlich Umsatz gesorgt haben.
– Weshalb dein Business nur dann wächst, wenn deine Absicht glasklar ist.
Es geht um Technik, Tools, tiefe Learnings und den Alltag zwischen Starlink, Patchwork-Familie und skalierenden Prozessen.
Für alle, die Business-Wachstum nicht nur technisch lösen wollen – sondern als Leader mit einer neuen Identität. ✨
Carolin Zimprich: Was 2.021 als spontane Idee begann, ist heute ein wachsendes Unternehmen mit hunderten Kunden im deutschsprachigen Raum. in dem sich alles um E-mail-marketing, Funnels und Automation dreht er und sein Team betreuen vom starter bis hin zu wirklich großen Namen in der Online-marketing-szene und sorgen dafür, dass die Systeme laufen, dass E-mails ankommen und deren Funnels auch wirklich Performen. Privat, ist er wirklich tief im Ruhrpott verwurzelt. Ein Familienmensch und engagiert sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz. und vielleicht ist auch genau das sein Erfolgsgeheimnis die Ruhe zu bewahren, dann, wenn es wirklich brennt. Heute sprechen wir über wirklich einen der größten Reseller von Active Compain mit ja wirklich einem deutschsprachigen Support, was, glaube ich, ganz ganz vielen Menschen da draußen gar nicht bewusst ist. Herzlich willkommen. Stefan Kessels von E Mail Conversion.
Stefan von emailconversion: Hallo, Vielen Dank.
Carolin Zimprich: Erzähl. Also, 2.021 hat diese spontane Idee begonnen, einen deutschsprachigen Support für Active Campaign zu starten. Ist Dir das zugefallen? Hattest Du morgens spontan die Idee Mensch, da müssen wir das machen, Oder wie darf ich mir das vorstellen?
Stefan von emailconversion: Im Grunde genommen kommen wir ja aus der Online-marketing. Welt haben 2.020 gegründet. Seit 2.016 bin ich aber schon im Online-marketing verfallen. und so haben wir quasi ganz viel gemacht Im Bereich Online-marketing vom Webseitenbau über Social Media bis hin zu E-mail-marketing und den Bereich haben wir 2.021 so ein bisschen ausgebaut. Da habe ich eine Weiterbildung gemacht mit einem sehr engagierten E-mail-marketing Menschen auch aus dem Ruhrgebiet. Ja, sicher, du kennst ihn auch. und wir hatten für unsere Kunden, eh häufig Active Campaign im Einsatz, einfach weil es das Tool ist, was gut verständlich ist, wo man viele Funktionen hat. und so kam dann nach dieser Fortbildung, die ich da gemacht habe, Der Gedanke: Okay, was gibt es denn mehr als so ein reines Affiliate-programm, wo man ein paar Gebühren abgreifen kann und wo man wirklich noch mehr für seine Kunden rausholen kann. und so bin ich dann zu diesem Partnerprogramm von Active Compain gekommen, zum Reseller Programm. vornehmlich aber eigentlich nur für unsere eigenen Kunden einfach, um die noch besser betreuen zu können. und durch meine Vernetzung in die Welt der virtuellen Assistenten und anderen Online-marketing-menschen, die ich zu dem Zeitpunkt kannte, wurde es dann Schritt und Schritt immer mehr so zum Selbstläufer. Ja, und jetzt ist es so: Wenn man Active Campaign sucht, bei Google oder jemand fragt: Active Compain erkennt so einen, dann fällt ganz häufig unser Name, ohne dass wir ganz organisch, Was dafür tun. Also ganz viel kommt bei uns wirklich aus der Bubble, weil halt diese Kernzufriedenheit da ist.
Carolin Zimprich: Ja und vor allem, weil, und ich glaube, das ist, was was vor 21 definitiv ein Mangel hier im deutschsprachigen Raum war, dass wir einfach einen deutschen Support haben, dass ich einfach wirklich eine Anlaufstelle habe. und ich habe das selber schon das ein oder andere Mal ausprobieren dürfen. Irgendwas ging nicht, Da fehlt im Menüpunkt dieses jenes, welches, und ich habe einfach binnen der nächsten halben Stunde eigentlich sofort eine Vortrag gehabt, entweder mit das. und das ist die Lösung, kleinen Moment, Wir kümmern uns drum oder aber super, dass du Bescheid gesagt hast, Wir kümmern Uns ist ein bisschen komplizierter, aber wir kriegen das wieder hin. und das habe ich natürlich, wenn ich mich nur an den Us-konzern wenden kann. auch wirklich ganz nett, dass sie das meiste sofort ja dann in die entsprechende Sprache transkribieren bzw. dann auch übersetzen. Aber es ist natürlich was ganz anderes. Wenn ich wirklich eine deutsche Anlaufstelle habe, ist das, was was dir aufgefallen ist, dass das auch wirklich eine richtige Lücke. Hier am Markt schließt.
Stefan von emailconversion: Nicht direkt. Also das ist uns natürlich aufgefallen, dass immer mehr Kunden kamen. Klar, Wenn du halt jemanden hast, der selber 10 Kunden hat und 8 davon ziehen zu einem um. Dann merkt man halt. Okay, du hast dieser einen Person, die dir gerade 8 Kunden bringt dieser dieses Licht, was dann aufgegangen ist, Was wir machen. Das ist weit mehr als einfach nur irgendwelche Spottickets beantworten, denn Wir schreien es genauso raus, wie man es hier im Pott macht. Wenn wir sagen, Ey, das ist Kacke Grad. Was hier ist. dann sagen wir das auch ungeschönt, ob es jetzt Active Campaign ist oder nicht. und ich glaube, das Schlimmste, was man sofort machen kann, ist wirklich alles über Klee zu loben und es auf den Endnutzer dann so abzuwälzen, dass es Grad nur bei dir ist, genau.
Carolin Zimprich: Ist es denn, sodass ihr als Reseller einen ganz anderen Draht zu Active Compain habt also, dass ihr da wirklich so einen wirklich heißen Draht hin habt, dass ihr sagen könnt, Hey, da ist wirklich ein Bug drin, oder? Da ist ein Fehler, oder Wie können wir dem Kunden helfen? Also kann ich mir auch das vorstellen, dass das viel, viel schneller geht.
Stefan von emailconversion: Genau. Also, wir haben einen separaten Kontakt bei Active Campaign im Grunde genommen, um das Konstrukt vielleicht einmal kurz zu erklären. Du hast jetzt ein Problem bei uns, gerade mit Active Campaign: Irgendwas funktioniert nicht. Du schreibst uns eine E-mail oder rufst uns an. Wir sind auch per Telefon erreichbar, was auch ganz ganz wenige nur machen. und dann können wir weit über 80% der Fälle sofort lösen, entweder weil es sich um ein wiederholendes Problem in Anführungszeichen Benutzerfehler handelt oder es einfach blöd von der Programmierung ist, dass man nicht weiß, wo man da suchen muss. und diese Basic-sachen, die können wir abdecken, sobald es dann natürlich in dem Bereich geht. Technik. Okay, der Server funktioniert gerade nicht. Ein Menüpunkt wird nicht ausgespielt. oder alles, was noch Deeper ist, vor ein paar Wochen. Wir haben jetzt hier das Podcast-interview. Vor ein paar Wochen gab es diesen großen Server-crash. Da ging ja fast gar nichts mehr, was sowohl Active Campaign als auch viele andere Systeme anging. Da ist natürlich uns dann auch so ein bisschen die Hände gebunden, weil wir natürlich dann auch nicht mehr durchkommen. Das ist aber natürlich die absolute Ausnahme. und in den meisten Fällen, wenn dann wirklich sowas ist. Menüpunkt wird nicht angezeigt E-mails gehen nicht raus, Sachen werden abgeschnitten. Dann wenden wir uns direkt an Active Campaign und dadurch, dass wir reseller sind und sehr, sehr viele Konten unter uns haben, ist natürlich da noch eine andere Wahrnehmung. Nochmal, da, unabhängig davon, dass wir natürlich einen Partnersupport haben. und dann ist die Problembehebung häufig nicht schneller, als wenn es vielleicht so gewesen wäre, dass du dich selbst an die gewendet hättest. Aber du hast damit nichts mehr zu tun, und wir haken danach. Also, wir drucken da wirklich Salz in die Wunde und fragen, wenn es sein muss, auch mehrfach täglich nach, wie denn jetzt der Stand der Dinge ist, und das sorgt dann natürlich dafür, dass dann da auch die Wahrnehmung eine ganz andere ist, nämlich das Problem wird jetzt behoben, und das geht aber natürlich nur, wenn man wirklich diesen Laster im Hintergrund hat, wo viele Konten drauf sind einfach, um diesen gewissen Druck auch ausüben zu können.
Carolin Zimprich: Ja, ich wollte es gerade sagen. Also, ich glaube, das ist natürlich dann in dem Moment sehr, sehr hilfreich, einfach Druck ausüben zu können, weil man dann, ich sage mal, so eine kleine Marktmacht letztendlich natürlich auch hat und sagt: Hey, also hier stehen ein Haufen Kunden letztendlich dahinter. Es ist fast völlig anderes, als wenn ich Standardnormal, ich muss sagen wir mal eben kurz bei Active Compain klingeln und die sich dann denken, na ja. was interessiert, ist eine Eiche, so wie wir im Pott sagen würden. Also es ist so. und ja, Also ich meine auch ich war ja vorher ganz normal, in einem Us-konzern letztendlich quasi angebunden und hatte auch da ganz normal den normalen Service, und ich würde sagen, ich habe da auch Antworten bekommen. Also, es war jetzt nicht, sodass man da letztendlich im Regen steht. Aber nichtsdestotrotz, es war anders. Es war definitiv anders. und es ist für mich definitiv leichter, wenn mal was ist und dass ich über euch letztendlich da viel Smarter und viel eleganter letztendlich durchkomme, wobei ich ja auch für mich sagen muss: Mensch, Die Technik, die erschreckt mich ja letztendlich gar nicht. Ich kann mir in den meisten Fällen ja eigentlich immer selber helfen. Ich weiß aber, wie viele da draußen einfach überfordert sind mit der Technik. und dass die dann einfach wirklich froh sind, dass sie einfach wirklich einen deutschen Ansprechpartner haben. Lass uns doch aber mal eben kurz auf diesen kleinen lustigen Serverausfall zurückkommen. Ich glaube, das ist für ganz viele da draußen ein spannendes Thema. um sich vielleicht auch mal bewusst zu machen, wie abhängig wir eigentlich sind. Also, es waren ja die Amazon-server die da draußen mal eben kurz gesagt haben, Auf Wiedersehen! Ja, für heute. Für heute machen wir mal Pause. Ich glaube oder weiß noch aus alten Quellen, dass das auch noch recht fragile Systeme sind, die da laufen und die denken sich natürlich auch, hey. was sollen wir die Technik aufrüsten und andere Serverschränke letztendlich aufsetzen. Die alten tun es doch auch gerade noch, und zwar einfach so lange, bis der große Crash letztendlich kommt, hast du das selber in Eurem System mitbekommen. Hast du es mitbekommen, weil Kunden sich beschwert haben. Welche Systeme sind bei dir ausgefallen?
Stefan von emailconversion: Ja, das war ein ganz spannender Montag. Wir haben es tatsächlich nicht selber mitbekommen, sondern erst durch Kunden und kamen als uns der erste Kunde Bescheid sagte, aber auch noch bei uns ins System rein. Das war dann okay, das scheint gerade was Temporäres zu sein, Probier es einfach gleich nochmal, weil zu dem Zeitpunkt war auch die Statusseite, zum Beispiel von Active von Pain, einfach noch nicht dass da irgendwie ein Fehler angezeigt worden ist. Das ist für uns auch immer so mit die erste Anlaufstelle, wenn mehrere Kunden sich melden. Okay, gibt es gerade von Active Campaign, eine Statusmeldung. Es funktioniert was nicht. Gab es nicht. und dieser Server-crash war ja so gegen 9 30, ungefähr So gegen 10 hat der erste Kunde sich gemeldet. Ich komm da nicht rein. Könnt ihr mal schauen, was ist da los. Dann wurden es aber immer mehr. und das haben wir schon dann krass gemerkt. Dann haben wir auch mal geguckt. Okay, was geht denn gerade ab, und wir haben aber auch nichts Verlässliches gefunden. Wir haben im Internet geschaut. Irgendwann hat die Stuttgarter Zeitung irgendwie irgendwas von einem Serverausfall berichtet mit als einer der ersten. Ja, wir haben es dann selber validiert damit, dass wir bei Canva nicht mehr reinkamen. dass wir dann auch bei uns in Active Compay nicht mehr reinkamen, dass wir in unser Resellerportal nicht mehr reinkamen. und so kam dann 1 zum anderen, dass wir uns ausgemalt haben. Okay, da muss gerade was Größeres sein. Dann fiel auch unser Ticketsystem noch aus. wo all unsere Tickets reinlaufen, was halt auch irgendwie verwurzelt ist mit diesen Servern. so standen wir dann auch irgendwann relativ. Ja, blöd. Hier, Aber wir haben zum Glück Backup-system, das heißt alle Tickets, die reinkommen laufen über ein E-mail-postfach, über das wir dann von einem anderen Server nochmal senden können, sodass wir da zumindest handlungsfähig waren. Genau und irgendwann gegen 11. 11. 30, kam dann von Active Campaign auch die Meldung, dass da ein größerer Ausfall ist, der aber nicht auf Active Campaign zurückzuführen ist. der hat natürlich dann bis Dienstagmorgens auch dann angehalten. Das war natürlich schon eine lange lange Zeit, wobei dann erste Sachen so gegen 18 Uhr auch wieder funktioniert haben. Aber die Entwarnung kam wirklich erst am nächsten Tag.
Carolin Zimprich: Lege ich gerade alle goldene Eier in ein Nest hinein. und was passiert, wenn mir dieses Nest halt zerstört wird? Ich finde, das ist ein ganz wichtiges Thema, und ich weiß nicht, ob sich viele dessen bewusst sind. wie viele Gedanken um It-sicherheit machst du dir.
Stefan von emailconversion: Ziemlich viele. Also It-sicherheit hat für uns so mit den höchsten Standard, den wir eigentlich hier im Unternehmen auch rausbringen. Also, sobald ja jemand unser Portal knacken würde, wo alle unsere Kunden drin sind, ist ja eine Katastrophe. Also, wir haben ein Service-login für jedes Konto Da wird zwar protokolliert, wann wir uns einloggen, aber wenn da jemand natürlich Unfug mitmachen könnte, wär eine Katastrophe Wir nutzen verschiedene Passwortgeneratoren. Wir haben Passwortmanager, wir haben überall, wo es geht, die 2-faktor-authentifizierung aktiv, Aber auch da haben wir beispielsweise Backup-codes hier bei uns in einem Safe liegen, einfach falls da das System mal ausfällt, mit wir dann zumindest da nochmal über den Backup-code reinkommen würden. und ich glaube auch gerade dieses Thema. Man muss auch offline irgendwelche Daten haben, ist ganz ganz wichtig, weil ja ein Serverausfall ist, temporär. Aber was passiert, wenn dein Konto gehackt wird, wenn du nicht mehr in dein Postfach kommst, wo alle Sachen drin sind, wenn dein Passwortmanager gehackt ist, und du hast gar keine Daten mehr. Wir sind absoluter Fan davon, auch Offline-daten zu haben. und das hat uns tatsächlich in dem Fall dann auch so ein bisschen den Hintern gerettet, dass wir das hatten, dass wir zumindest alle unsere Kunden dann nochmal hätten erreichen können, wenn der Server längerfristig ausgefallen wäre. aber auch da gilt. Natürlich muss man sich Gedanken machen: Wie sichert man diese Daten, diese Offline-daten oder sind natürlich Offline-daten, die da an einem gewissen Ort liegen. Ja.
Carolin Zimprich: Ich glaube, viele machen sich wenig Gedanken darum oder denken sich: wenn einer meine Daten hat, was soll er schon über mich wissen. Das ist doch total. Egal, Aber so dieses Ausmaß und der Dominoeffekt, der dann einfach letztendlich entstehen kann, Ich glaube, darüber sind sich einfach ganz ganz viele gar nicht wirklich bewusst.
Stefan von emailconversion: Genau das Problem ist ja auch die Welt lag ja nicht auf diesem einen Server, sondern dieser eine Server, oder? Diese eine Rechenzentrum war ja Bestandteil von einem ganzen Netzwerk, Aber das heißt, wenn ein Netzwerk ausfällt oder dieses Rechenzentrum ausfällt, dann kann halt kein anderer mehr drauf zugreifen. selbst wenn halt die Daten selbst vielleicht auf einem Server im Rechenzentrum liegen, was auf einem anderen Kontinent ist. Wenn aber die Schnittstelle zu einem anderen Rechenzentrum nicht mehr da ist, dann funktioniert es halt nicht mehr, und das ist halt so ein bisschen die Krux.
Carolin Zimprich: Ja.
Stefan von emailconversion: Genau. Andererseits. Man muss natürlich auch sagen. vor ein paar Jahren war Facebook Down war Instagram Down: Da haben alle gesagt: Ja, mach die unabhängig, bau dir deine E-mail-liste auf. Ja, eine E-mail-liste ist aber auch nicht das Allheilmittel, muss man auch sagen, auch Da kann es natürlich zu so Serverausfällen kommen. und ich glaube einfach der Mix, dass man sich sehr breit aufstellt, um mit seinen Leads mit seinen Kontakten in Kontakt zu treten, ist am Ende das Geheimnis, um sich da abzusichern. Gegen sowas.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. Also, da sprichst du, was Tolles an, wirklich so den Mix von allem zu haben, unter anderem natürlich auch mal zu überlegen. und auch da die schöne Frage nach draußen an alle in Bezug auf It, Sicherheit. Wie oft machst du ein Backup von deiner E-mail Liste. Ja, Also auch das. Es ist ja ein leichteres, einfach Mal auf Export zu klicken, weil dann hätte ich im Falle des Falles, wenn ich an meine Systeme nicht rankomme. zumindest in der Csv, irgendwo in meinem Datensystem liegen und auch da nach Möglichkeit in einer guten Ordnerstruktur, dass ich die Sachen auch wiederfinde, wenn ich sie suche oder auch gut benahmt, vor allem. und dann hätte ich wenigstens die Möglichkeit, einfach einen Standard-mail-verteiler letztendlich aufzumachen, der natürlich viel zu viele Daten letztendlich hätte. Also könnte man dann wahrscheinlich auch besser häppchenweise alles machen, aber zumindest hätte ich die Daten meiner Kunden. Ich hätte zumindest auf jeden Fall meine E-mail-liste und könnte damit irgendwo anders hinziehen, wenn ich denn wollte. Aber wer macht das schon?
Stefan von emailconversion: Die wenigsten, das muss man leider sagen, ist wirklich so Schlimme in Anführungszeichen ist, ja, man kann es ja sogar automatisieren. Man kann zum Beispiel bei Active Campania sagen, Ey exportiere jeden Kontakt, der reinkommt, automatisch in Google Sheet. und das kann man wiederum automatisiert herunterladen. Also, die Möglichkeiten sind ja da. Die werden halt nämlich genutzt.
Carolin Zimprich: Machen.
Stefan von emailconversion: Wie viele Kunden sehe ich, die noch nicht mal die 2-faktor-authentifizierung anhaben.
Carolin Zimprich: Jetzt.
Stefan von emailconversion: Es ist halt so. Das Kernstück. Eigentlich eine E-mail-marketing-liste. Da verdienst du in der Regel wirklich dein Geld. Also, du holst deine Litizia ab. Sie landen in deiner E-mail-marketingliste und damit verdienst du dann Geld. und wenn das Halt einfach nicht mehr gegeben ist, Das ist ja ein Problem.
Carolin Zimprich: Ja, also 2 of A ein Riesenthema, auch da der Hinweis auf jedem sozialen Netzwerk völlig egal wo du einen Account hast ich aber bei den meisten ist dann ja so dieses auch damit krass überfordert, in dem Moment keine Chance mehr, ans Konto dranzukommen. Ich hab das bei einem witzigen Konto von mir. Da geht es um Tiktok Tiktok hatte irgendwann mal die Möglichkeit, sich mit Instagram anzumelden. und irgendwann haben sie die Funktion aber weggenommen. so. und wenn du dann natürlich im Hintergrund, also wenn du dann in dem Moment nicht darüber nachgedacht hast, dass es natürlich auf jeden Fall Sinn macht, dir noch 2 bis 3 andere Wege zu diesem Account dazu zu holen. Also, sprich E-mail-adresse, hinterlegen Mobiltelefonnummer hinterlegen. Wenn du das aber nicht gemacht hast, in dem Moment weil, es war so unwahrscheinlich viel anderes Zeugs los. Ja, dann ist das definitiv ein Account, der bleibt Im Nirwana du hast 0 Chance, Weil Du kannst nicht beweisen, dass du das bist, Du hängst dann in einer Supportschleife von Ja. Wir schicken dir dann den Bestätigungscode an die E-mail-adresse. Ja, Leute aber den Zugang gibt es ja nicht mehr. Also, ihr könnt da so viel hinschicken, wie ihr wollt. Das wird immer im Nirvana landen. Das kommt ja einfach alles gar nicht an. und von daher hast du dann, also, du bist da wirklich gekniffen in dem Moment und kannst dann nur sagen: Ja, es war schön mit dir, lieber Account. dann halt ab jetzt nicht mehr.
Stefan von emailconversion: Das stimmt ähnlicher Fall geht in dieselbe Richtung. Man nutzt eine E-mail, man hat eine Domain, Richtet sich eine E-mail-adresse drauf ein, lässt diese domain aber auslaufen. Ne.
Carolin Zimprich: Traum.
Stefan von emailconversion: Der nächste, der die Domain registriert. Im besten Fall war es die Info Ad-adresse von dir richtet sie.
Carolin Zimprich: ja.
Stefan von emailconversion: Ja. Also ich glaube, da draußen machen sich viele einfach nicht genug Gedanken, Was so dieses Thema Sicherheit und Was ist wenn abgeht? Also, das würde ich schon so unterschreiben.
Carolin Zimprich: Ja, Ja, das auf jeden Fall. und wenn Sie sich dann Gedanken dazu machen und Sie dann natürlich damit konfrontiert werden. dass das natürlich nichts ist, was man in einem Unternehmen für ehrenamtliche Dienste irgendwie leisten kann, dann ist so diese, ach Ich glaube dann doch nicht so Wichtig ist mir das Thema dann auch wieder nicht. Aber ganz viele haben, wie gesagt: Einfach so diese Konsequenz, die es einfach heißen würde, also dass sie da wirklich krass mit ihrem Unternehmen spielen. Das haben einfach ganz, ganz viele, nicht nicht auf dem Schirm. Von daher, ist wirklich die Idee oder das, was du vorhin sagst, So, dieser Mix von ist einfach super wichtig plus Sicherheit. und da finde ich nochmal wirklich mal spannend hinzugucken, Wie bist du da überhaupt gelandet? Also, du hast ja am Anfang gesagt, du hast dich schon immer so ein bisschen mit Marketing und Kurs auseinandergesetzt war, immer schon so ein bisschen deins im Vorgespräch. Hast du schon mal durchblicken lassen. Du kommst eigentlich aus dem Einzelhandel. Wie war so der Weg von also, wo hast du angefangen zu dem, dass wir uns heute hier unterhalten? Stefan.
Stefan von emailconversion: Ja. Also technikversiert war ich schon immer also schon Kindheit, Jugend. und dann führten die Wege, so wie sie führen, irgendwie, Okay, man braucht eine Ausbildung. Okay, was liegt da nah? Man macht, was im Einzelhandel was zu haben war, aber nie so. Die Passion, die ich hatte. Bin ich ganz ehrlich, hat dann aber tatsächlich ein paar Jahre gedauert. 10 Mal Ausbildung abgeschlossen, und 2.016 habe ich dann erst quasi mich nebenberuflich selbstständig gemacht im Bereich Marketing. Ja, Technik irgendwie sowas und dazwischen bzw. danach war ich dann aber auch so im Bereich Technik angestellt. Das heißt, ich habe ganz viel mit Excel gemacht, aber auch da dann tiefer gehend, mit Programmierungen, einfach um noch mehr aus den Tools rauszuholen, weil mich so standardsachen, häufig irgendwann langweilen die mich also, wenn immer selber ist, da muss immer so ein bisschen Pfeffer rein. und ja, so hat sich diese Technikliebe immer weiter nach vorne gebaut. und dann war irgendwann auch klar. Ich habe keine Lust mehr auf diesen Einzelhandel. und jetzt habe ich irgendwie alles gerade hier so automatisiert in dem Unternehmen, wo ich war, wie es halt ging, was die Systeme hergaben. Weil da ist man natürlich auch häufig dann an die It gebunden, die dann die Systeme bereitstellt. und dann war klar. Okay, ich habe eine Geschäftspartnerin kennengelernt. Wir wollen irgendwas starten, irgendwas mit Marketing, Weil, das kann ich zumindest. Ja, Dann haben Wir haben uns im Dezember 2.019 kennengelernt. und Februar 2.020 haben wir gegründet, und seit Mai 2.020, bin Ich vollständig drin im Unternehmen und meine Kündigung habe ich abgegeben, eine Woche vor dem ersten Lockdown. Das war natürlich schon so ein bisschen Achterbahnfahrt. Aber gut, wir haben 2.025 Uns gibt es immer noch, und genau.
Carolin Zimprich: Lass uns da einsteigen. Du hast deine Kündigung geschrieben. Du sitzt da am Tisch, schreibst dir mit der Hand, tippst, die ein. Wie auch immer, was ging dir durch den Kopf?
Stefan von emailconversion: Es ging wirklich im Kopf gut war So, vom setting halt so ein bisschen, okay, du hast gerade ein Haus gekauft. Vor 2 Jahren ja willst auch die Zukunft nochmal haben. Aber grundsätzlich irgendwie geht es immer weiter, und im Zweifel gehst du halt wieder zurück in Einzelhandel hat ja bisher auch funktioniert. Ja, Mittlerweile weiß ich. ich bin so gesettet. Wenn jetzt irgendwas schiefläuft, dann kenne ich so viele andere Leute, wo man sicherlich auch einen Job finden würde, der nichts mit Einzelhandel zu tun hat, der aber genau dann in diesem Markt ist, wo man sich wohlfühlt. Das ist irgendwie was ganz besonderes. Finde Ich dass man sich über die Jahre so ein tolles Netzwerk aufbaut, mit tollen Leuten und sich dann irgendwie alles so entwickelt. Also, ich gehe gerne mit dem Flow, wie man so schön sagt. höre viel auf den Bauch. Natürlich Irgendwie muss man natürlich auch schauen, dass die Zahlen irgendwie stimmen. Aber ganz viel ist so Intuition Go It of Flow, und am Ende wird alles gut.
Carolin Zimprich: War es denn bei euch so? Also, 2.020, wirklich, dann gestartet, war es denn dann bei euch, sodass die Zahlen immer gestimmt haben, Oder war das eher so ein bisschen bestolpern mal von einem ins nächste.
Stefan von emailconversion: Also gerade am Anfang haben wir ganz charmant eine Gbr gegründet. Da war es so. Das hat eigentlich fast immer funktioniert. Wir haben auch so eine Förderung bekommen. So für ein Jahr jeweils hat so ein bisschen die Unkosten gedeckt. Das hat funktioniert, und Da hat sich so 1 zum anderen ergeben Gerade dafür, dass wir mitten in Corona gestartet haben. War das immer gut, muss man schon sagen, Irgendwann haben wir dann umfirmiert zur Gmbh 2.023. und das ist natürlich schon eine andere Welt. Sobald du in dem Game drin bist, das hätte mir das jemand vorher gesagt. Weiß ich nicht, ob ich es nochmal machen würde, so wie wir es uns damals überlegt haben, Aber grundsätzlich geht es in die richtige Richtung. Wachstum Immer was unsere Konten angeht, haben uns mittlerweile fast ausschließlich nur auf E-mail Conversion spezialisiert. Das heißt eigentlich weit über 80% von den Sachen, die wir machen, sind wirklich E-mail-marketing, ob es jetzt die reine Lizenzbetreuung ist, oder auch dann für ihre Dienstleistungen. Ja, solange wir das alles hier hinkriegen, wie wir es hinkriegen, passt das für mich auch. Ich muss jetzt nicht 200 000€ mehr ausschütten. Am Ende des Jahres, das investiere ich lieber irgendwie in Systeme, um es dann noch besser zu machen.
Carolin Zimprich: Also in das Gmbh-game bin ich auch bisher nie eingestiegen. Es hat für mich an ganz, ganz vielen Ecken und Kanten keinen Sinn ergeben Zuzüglich, dass mittlerweile ist es ja auch, sodass Deutschland ja so nett ist, dass wir eine Wegzugsbesteuerung haben. Was war für dich damals der Benefit zu sagen, wir machen das.
Stefan von emailconversion: und zum einen natürlich so das ansehen, muss man schon sagen, Das heißt, du hast wirklich, was solides jetzt in Händen bist eingetragen als Geschäftsführer deiner eigenen Gmbh und nach außen ist natürlich so eine Strahlkraft. Okay, aus der Gbr wird jetzt eine Gmbh. Das heißt, die machen es scheinbar doch ernst mit dem, was Sie tun. Ja, das auf jeden Fall und aber natürlich auch das Thema Besteuerung. Also, das ist ja schon deutlich angenehmer in der Gmbh, weil es einfach viel planbarer ist. Das heißt, wir führen jeden Monat für uns Lohnsteuer ab und Co. und haben nicht am Ende des Jahres hier den großen Batzen mit Ey Zahl, mal bitte. 50 000€ nach. Die 2 Sachen sehe ich schon als den großen Benefit.
Carolin Zimprich: Gut also Thema steuern? Ja, das darf jeder da draußen auf dem Schirm haben. Ich glaube, es gibt ganz viele. Die haben dann zwischendurch auch immer so dieses schöne Erwachen. wo ich dann auch saß, hey, ja, aber so mit jedem Income, der ja einfach kommt. Also nimm 50% von dem, was reinkommt Pack es irgendwo auf die Seite und gehe da niemals dran. Damit fährst du ganz gut so. Mit allem, was so kommt, entweder an Einkommenssteuer, die du nachzahlen kannst, oder die schöne Gewerbesteuer, die den einen oder anderen dann zwischendurch dann auch nochmal erwischt. Wobei also, da habe ich mich irgendwann auch mal erschrocken, als meine Steuerberaterin mir dann eröffnet hat. So mal krass. Also der Hebesatz bei euch. Der ist ja krasser als in Düsseldorf. Das ist ja schon interessant. und ja, und auch dann fängt man natürlich an, sich mit steuerlichen Themen nochmal ein bisschen mehr auseinanderzusetzen. Wirklich zu überlegen. Hey, was macht Sinn, was macht keinen Sinn, Oder aber ist es irgendwann einfach der einsame Briefkasten auf irgendeiner lustigen Insel? Da draußen? Hast du auch schon mal mit dem Gedanken gespielt.
Stefan von emailconversion: Ja, Also, wir haben mit viel gespielt. Also natürlich. ich meine, es gibt ja genug Möglichkeiten, wenn man wollen würde zu sagen, ich gehe jetzt nach Monheim oder nach Aurich und habe den günstigsten Gewerbesteuerhebesatz, den es gibt. das Problem ist: Natürlich, du musst du halt auch einen Betriebssitz da haben und irgendwie nachweisen können, dass du von da arbeitest, sonst bist du halt ganz schnell in der Zweigstellen-thematik. Von daher kam es für uns irgendwie so nie in Betracht, jetzt hier aus dem Ruhrgebiet aus Essen wegzugehen. wie es für eine weitere Firma aussehen würde, weiß ich nicht also, ob wir es nochmal so machen würden. Keine Ahnung. Aber was man schon sagen muss, was so ein bisschen die Krux auch ist zwischen dieser Einzelunternehmungssache, ob es jetzt Einzelunternehmen oder Gbr ist, versus Kapitalgesellschaft ist irgendwie auch. dass es nicht fair ist. Also, zum Beispiel in der Gbr durften wir uns einfach nicht diesen Corona-inflationsbonus ausschütten, War nicht vorgesehen. Jeder Einzelunternehmer da draußen wird es nachvollziehen können. In der Gmbh wäre es gar kein Problem gewesen, da hätten wir uns jeder 3.000€ so ausschütten können, und sowas ist Halt Absolut nicht fair. Dagegen steht natürlich dann Ey, Du hast irgendwie weit über 500€ Steuerberaterkosten, jeden Monat. Ja, Also, alles ist irgendwie nicht so ganz optimal, wenn man es mal bringen muss. und man muss am Ende gucken. Was passt für einen am meisten. Wo sind die besseren Benefits, die man mitnehmen möchte?
Carolin Zimprich: Wobei ich glaube, je nachdem, wo wir so in die deutschen Systeme hineingucken, finden wir ganz viele Lücken im System, wo wir sagen: Hey, das ist definitiv nicht fair. Das macht überhaupt gar keinen Sinn. Ich glaube, wenn man so Thematik in Krankenkasse und Co: letztendlich auch da mal reinschaut. Ich glaube, auch das ist zu einem großen Teil einfach echt nicht fair. Ich habe letztens noch einen lustigen Vergleich gemacht, und es stand auch.
Stefan von emailconversion: Meinem Kopf so gar keinen Sinn. Aber ich glaube, da haben wir ganz viele Lücken im System, und auf der anderen Seite.
Carolin Zimprich: Sagtest du ja auch vorhin, man braucht sich in Deutschland ja eigentlich überhaupt gar keine Sorgen machen. Das ist so, Man fällt ja eigentlich hier immer wieder auf die Füße. und trotzdem haben wir so ein krasses Ungleichgewicht an ganz vielen Stellen.
Stefan von emailconversion: Ja, das stimmt definitiv. Ja, Aber ich glaube, wenn man sich bewusst macht, dass einfach das Schlimmste, was ja passieren kann, ist ja einfach. Du gehst ins Bürgergeld oder was auch immer, wie es immer heißt, oder im allerschlimmsten Fall, in die Privatinsolvenz. Aber selbst, aus der kommst du ja wieder raus innerhalb von ein paar Jahren und startest einfach neu, und das hättest du natürlich in anderen Ländern, wo du dann vielleicht günstig eine Firma machen kannst, so vielleicht dann nicht mehr dann wieder zurückzukommen nach Deutschland, um dann neu anzufangen, das finde ich dann wiederum auch nicht fair. Also, dass man dann sagt, Okay, ich bin jetzt hier gerade irgendwie im Ausland, mit all dem gescheitert, was ich mir vorgenommen habe, kriege ich unter keine Unterstützung. Also gehe ich zurück. Also auch das sieht man ja häufiger schon. Mal ist das so. Die andere Seite ist auch nicht fair.
Carolin Zimprich: Ich Ja. Aber Also ich denke schon, dass das einfach ganz so oft so ist, dass wir glauben, dass die Dinge ungerecht sind oder dass wir es vielleicht dann irgendwo nicht schaffen und trotzdem wir natürlich ein System haben, was einen irgendwo wieder auffängt. Was würdest du ändern? Also, wenn du jetzt so die Möglichkeit hättest zu sagen, hey, wir müssen hier mal ein paar andere Weichen stellen. Gäb’s, was, wo du sagen würdest. Das wäre doch mal eine Idee. Lasst uns das mal machen.
Stefan von emailconversion: Das ist natürlich jetzt ein Brett. Was ich mich oder was mir noch aus der Zeit der Gbr sehr prägend im Kopf geblieben ist, ist das Thema Krankenversicherung. und eigentlich kann man es auch übertragen auf den Bereich Steuer mit. Das wird alles immer vorläufig berechnet. und am Ende kriegst du Die Abrechnung darfst du dann direkt in die Vorauszahlung gehen und stehst dann quasi in so einer Zwischenwelt auf einmal mit Altlast, Neulast und aber im Zweifel denselben Umsätzen oder einem kleinen Wachstum oder einem Rückgang. und ich glaube, das System wäre so eines der ersten, wo ich sagen würde. Okay, da muss man irgendwas optimieren. einfach um es anders zu machen. Also, dass man Quartalsweise vielleicht so eine Festsetzung macht und dass man nicht einfach diesen Riesen Batzen hat. Weil ich glaube, das macht auch ganz viele kleine Unternehmen, die es gar nicht auf dem Schirm haben, am Ende kaputt. Also, wir sind jetzt 5 Jahre am Markt, und wir haben so viele Unternehmen gehen sehen, die in diesen 5 Jahren gestartet haben. sich versucht haben, was aufzubauen, dann entweder nicht den Mut gehabt haben, all in zu gehen. dann aber nicht diesen Drive hinkriegen mit. Ich habe einen Hauptjob. Ich habe vielleicht Kinder und mache dann noch mir nebenberuflich, was, wovon ich am Ende leben will. Ja. da haben wir ganz viele gesehen, die angefangen haben und aufgehört haben. Wir haben aber auch viele Unternehmen gesehen, die ganz etabliert waren, die auf einmal aufgehört haben, wo die gesagt haben: Ey, Der Fokus hat sich geändert, und ich mache jetzt was ganz anderes oder höre ganz auf. Ich mache jetzt nur noch Investments. Ja, das ist halt, glaube ich, auch viel auf diese Thematiken dann zurückzuführen. Du hast ja schon gesagt: Wegzugssteuer ist natürlich auch so ein Brett, was wirklich einem schon zu denken gibt. Also wenn man ein Unternehmen sich über Jahre aufgebaut hat und dann einfach seinen Lebensunterhalt Punkt ändern möchte und dann dafür so gesehen bestraft wird oder erst mal zur Kasse gebeten wird, ist sicherlich auch nicht der feine englische Zug.
Carolin Zimprich: Ja, das sehe ich auch so. Also, das können wir definitiv verbuchen Auf Das ist nicht fair, zumal man ja Möglichkeiten für dieses Land ja irgendwo schafft. Der eine oder andere schafft unwahrscheinlich viele Arbeitsplätze. Also ich denke, es ist so ein ständiges Geben und nehmen und viele Unternehmer. Ich glaube schon, dass sie eher das Gefühl haben, der Staat möchte lieber einfach gerne etwas nehmen, bevor er etwas gibt. Ich glaube, dass man das manchmal etwas dicker unterstreichen kann als an anderen Tagen hattet ihr, denn weil du es gerade angesprochen Hast, in Bezug auf Vorsteuervorauszahlungen oder grundsätzlich die Steuerlast schon mal von vornherein an den Fiskus überweisen zu dürfen. Bei der Gmbh sieht es ja auch dann nochmal so aus. Gerade dann, wenn es einfach nur eine offene Forderung ist, kann man ja auch da die schon noch nicht einkassierte Umsatzsteuer, ja auch direkt schon mal Richtung Finanzamt überweisen, gab es Momente, wo es für euch rein zahlentechnisch erst mal irgendwie absolut unvorstellbar war zu sagen, hey, wie sollen wir das jetzt gerade händeln? Also kennt Ihr selber so Momente auch.
Stefan von emailconversion: Die kennen wir nur zu gut. Also wir haben ja wirklich schon viel Mist erlebt, muss man einfach sagen: Viele gute Momente, viel Mist. wenn ich mich boah. Ich glaube, 2.022 war es Dezember. Da haben wir schönen Brief bekommen. Bitte Zahlen oder im November. Bitte zahlen Sie bis 10. Dezember. Ich glaube, es waren 15 000€ an an Steuern. Nach Umsatz Ne Umsatzsteuer war es ja nicht Gewerbesteuer, irgendwie sowas, und gleichzeitig, bitte überweisen Sie bis zum 10. 12, dann aber nochmal 10 000€ mehr, um das abzudämpfen und Das war schon so ein Moment, wo ich dachte: Boah gut, dass wir hier damals in der Gbr Systeme geschaffen haben. die genau das halt irgendwie abgepuffert haben. Also, unser Steuerberater war nie begeistert davon. Wir waren froh, es gemacht zu haben. Gut. In der Gmbh sieht es jetzt nochmal anders aus. Das ist alles deutlich komplexer, aber natürlich auch viel planbarer.
Carolin Zimprich: Was genau habt ihr gemacht, um das Ganze abzupuffern? Da ist mit Sicherheit der ein oder andere gerade neugierig da draußen.
Stefan von emailconversion: Wir haben damals das System Profit first bei uns gehabt. Das war so das 5-konten-modell, wo wir die Umsätze drauf geschifft haben. und dann einfach, da, nach einem festen Schlüssel, uns die Gehälter ausgezahlt haben, Fixkosten festgelegt hat man ja immer Fixkosten die haben, weiß ich nicht. 30% vom Umsatz, Dann gehen 30% auf Fixkostenkonto. So und so viel aufs Steuerkonto. So viel aufs Rücklagenkonto. So viel auf so ein Belohnungskonto, wo man dann am Ende des Quartals sich noch mal was ausschüttet. und was dann übergeblieben ist, waren dann quasi die Gehälter, die wir hatten.
Carolin Zimprich: Dass der Steuerberater das blöd fand, weil er durfte das natürlich kontieren. Das ist keine Liebesbotschaft. Das ist.
Stefan von emailconversion: Ja definitiv, und in der Gmbh ist natürlich deutlich planbarer, was sowas angeht, aber hat natürlich auch einen Druck, weil Du hast natürlich ein Gehalt, was du dir selber festlegst. und dieses Gehalt muss Halt fließen, Monat für Monat. einfach weil ein Angestellter es auch kriegen würde. und da ist natürlich ein Problem. Wenn dann Umsätze wegbrechen. Das heißt, wenn du es zu hoch wählst. ist halt Kacke und da würde ich zum Beispiel auch einiges anders machen. Wenn ich jetzt nochmal eine neue Gmbh gründen würde einfach es deutlich flexibler aufbauen, als wir es damals zum Beispiel gemacht haben.
Carolin Zimprich: Das heißt, ihr würdet andere Gehälter vereinbaren, dass du vielleicht heute einen anderen Arbeitsvertrag mit dir vereinbarst, wo du sagst.
Stefan von emailconversion: Es auch.
Carolin Zimprich: Wir machen mal eine Gehaltsreduktion um 50% oder.
Stefan von emailconversion: Das nicht, Aber zum Beispiel Urlaubsgeld Weihnachtsgeld. Das würde ich, da stand, heute definitiv anders lösen, als wir es damals gelöst haben, einfach um da ein bisschen mehr Flexibilität reinzubringen. Weil am Ende des Jahres kann man sich natürlich die Gewinne, die überbleiben, eh auszahlen. Zu einem gewissen Maße werden auch versteuert. Natürlich, aber ja, so grundsätzlich Ciao.
Carolin Zimprich: Wenn es einfach ums Thema Steuern geht, und es gehört einfach viel. Also, es gehört dazu also ob man möchte oder ob man nicht möchte, wenn man sich dafür entscheidet, hier in Deutschland sich ein Unternehmen aufzubauen. Wer A sagt, muss auch B sagen.
Stefan von emailconversion: Das ist so gerade. Finanzamt. Krankenkasse und Kodik haben da auch relativ wenig Lust auf Spielräume. Also muss man sagen: Also, wenn man nett zu denen ist, dann sind die in der Regel auch nett zu einem. Aber grundsätzlich ist halt der Spielraum, der da vorhanden ist, auch schon deutlich begrenzt. Das heißt, das sind eigentlich so Menschen oder Unternehmungen, mit denen man sich nicht unbedingt anlegen sollte, sondern vielleicht mal freundlich nachfragen soll. Ist vielleicht eine Ratenzahlung möglich? Oder können wir vielleicht Stunden, Weil es gerade wirklich schlecht ist, aber nicht reagieren, ist, glaube ich, das Schlimmste, was man machen kann. kann ich aus eigener Erfahrung mit meiner alten Krankenkasse definitiv so sagen.
Carolin Zimprich: Also auch da nochmal ein Goldnugget wichtige Briefe bitte nicht ignorieren, definitiv immer schön bearbeiten und wie du es vorhin auch schon sagtest. Also, wir sind in Deutschland nicht verloren. Es gibt immer einen Weg, es ist immer möglich, aber ich glaube, die Kommunikation über all dessen ist einfach unwahrscheinlich wichtig, dass man Transparenz mit solchen Situationen umgeht. und.
Stefan von emailconversion: Der Brief, der bei dir eingeht. Wenn der Brief bei dir zu Hause ist, dann ist dieser Brief ja da, und im Zweifel laufen Fristen dagegen. und der Brief geht ja nicht weg, nur weil du den nicht aufmachst oder gelesen hast und ignorierst. oder? Wenn du siehst. schon wieder Finanzamt. schon wieder. Krankenkasse, lege ich erst mal zur Seite, kümmere ich mich drum, wenn ich Lust habe. Die Lust kommt halt nicht, und ich glaube, das ist auch, was was viele selbständige Unternehmer sich einfach verinnerlichen dürfen. Am Ende ist es unser Job, den wir hier tun und zu jedem Job gehören: sonnen und auch Schattenseiten. und die Schattenseiten gehen nicht weg, auch wenn man sich nicht drum kümmert. Das Angestelltenverhältnis geht das vielleicht noch irgendwie irgendwo unter. Aber sobald man ein eigenes Unternehmen hat, sollte man das tunlichst vermeiden.
Carolin Zimprich: Ja, das ist definitiv so, und da mache ich nochmal ein kleines Hopping nach hinten in Bezug auf It, Sicherheit, Backups. Alles, was man so braucht. Ich meine mich erinnern zu können, dass ihr so ein schönes kleines Notfall-kit habt, für alle, die mal so mit Serverausfall und so zu tun haben, was genau ist. Das? Magst du mir da nochmal kurz was zu erzählen.
Stefan von emailconversion: Klar. Also, wir haben so eine Art Minikurs für alle unsere Kunden und aber auch für Interessierte erstellt, wo einfach die wichtigsten Sachen nochmal drauf sind. Was tun, wenn ein Tool nicht funktioniert? Da sind dann so Sachen drauf wie Schematas. Ok, funktioniert das Tool gerade nicht. Ja, funktioniert nicht. Brauche ich das Tool in den nächsten 3 h? Ja, brauche ich es nicht, sodass man einfach ganz strukturiert. Da kommt wieder der Katastrophenschutz zum Tragen, ganz strukturiert schauen kann. Wie geht man an diese Thematik gerade? Ran? Okay? Wenn es ein großer Serverausfall ist, dann kannst Du Eh nichts ändern. Dann schau halt in 2, 3 h nochmal nach Gucke auf einer Statuspage Schaue in Facebook-gruppen, wo ähnliche Nutzer wie du sind, frag. Man kennt immer irgendjemanden, der auch das Tool nutzt im Kreis und da sind einfach so Notfalltipps drin. Was kann ich tun? und dann, wenn es dazu kommt, oder wenn der Notfall eingetreten ist? Was kann ich jetzt aktuell tun, und was sollte ich tun, Wenn dann dieser Notfall, ob es jetzt ein Server-crash ist oder einfach Tool nicht verfügbar ist. was kann ich dann tun, um zu gucken, ob das, was ich geplant habe, weil im E-mail-marketing ist man ja häufig dabei, Sachen zu automatisieren, vorauszuplanen. und wenn man jetzt ein Webinar beispielsweise hat und die Webinareinleitung sollte gestern rausgehen. Ist sie aber nicht, oder? Das Follow-up zum Webinar. Was ich gehalten habe, ist natürlich Kacke. und dass man da einfach ganz strukturiert schauen kann, natürlich größtenteils bezogen auf Active Campaign. Wie geht man an die Thematik ran. Wie finde ich jetzt? Was wo sollte ich gucken, was vergessen viele genau und mit so ein paar allgemeinen Backup-tipps Noch Welche Verbindung habe ich überhaupt? Welche Tools habe ich, wie irgendwie so tools miteinander zusammen? Was passiert, wenn das eine Tool ausfällt, und das andere ist noch aktiv. Genau die Schematas. Haben wir einmal eingebunden als ganz Fancy Fancy Animation, aber auch als Basic Pdf, dass man sich einfach runterladen kann, falls auch dieser Server ausfällt.
Carolin Zimprich: Das klingt Ultra spannend, und ich glaube, es ist ultra ultra ultra wichtig, also von daher für alle, die gerade merken. Das sollte ich mir mal angucken, alle Infos zu Stefan und auch zu E-mail Conversion findest du Definitiv verlinkt unten in den Shownotes Klick dich da auf jeden Fall rein. Connecte dich mit Stefan. Aber lieber Stefan, bevor ich all meine Interviewgäste entlasse, und bevor all die sagen dürfen. Wir sehen uns irgendwo später mal im Netz, habe ich für alle am Ende immer noch so ein schönes kleines Spiel vorbereitet, und du siehst jetzt hier. 3 Spielekarten, eine Blaue, eine grüne und eine Gelbe. und du darfst dir eine Farbe aussuchen.
Stefan von emailconversion: Okay, Dann nehme ich das E-mail Conversion blauer.
Carolin Zimprich: Das E-mail Conversion. Blau, Sehr schön. und ich gucke mal hinein, Wir spielen, was niemand über mich weiß, eine Anekdote, über dich etwas, was du noch nie auf Social Media in vielen kleinlustigen Gesprächsrunden erzählt hast. Das kann über ein Hobby sein, über etwas, was dich total begeistert. und ja, wir sind alle gespannt: Bist du bereit?
Stefan von emailconversion: Auf jeden Fall. Okay, Noch nie wird natürlich schwer, aber ich habe nie studiert. Ja, hab zwar angefangen, im Fernstudium war nichts für mich. Wenn ich aber studieren könnte, dann wäre es auf jeden Fall der Bereich schlechte Witze und Gifs bzw. Mempes, denn Das sind die Bereiche, die für mich absolut das Leben schöner machen. und ja, also damit kann man mich auf jeden Fall immer glücklich machen, schickt mir ein Meme, und ihr kriegt eine tolle Reaktion von mir zurück.
Carolin Zimprich: Wenn du einem Unternehmer, einer Unternehmerin, die einfach gerade irgendwo in einem Technikchaos steckt, einen einzigen Rat noch mitgeben würdest, um wieder durchatmen zu können, Welcher wäre das.
Stefan von emailconversion: Steht auch in so einem Notfallkit drin: Robe Waren. Panik bringt niemandem etwas. und wenn es im Unternehmer im Onlinebereich ist das Internet nur, weil es immer da ist, ist nicht ein Tool, was immer funktioniert. Ja? Also, ich spreche gerne in Bildern, wenn du ein Ladengeschäft hättest da draußen und in der Straße ist auf einmal ein Wasserrohrbruch, und du kommst nicht mehr in dein Ladengeschäft, oder Die Kunden kommen nicht mehr in dein Ladengeschäft. Dann könntest du da auch akut nichts gegen tun. und da würde aufregen. Genauso wenig bringen. Deshalb einfach ein bisschen Ruhe reinbringen. Kein Tool-anbieter macht sowas gerne, dass irgendwas nicht funktioniert, denn am Ende verdienen alle irgendwie ihr Geld damit selbst bei kostenfreien Tools. und im Hintergrund wird in der Regel ganz fleißig daran gearbeitet, dass Tools funktionieren oder halt noch besser werden.
Carolin Zimprich: T: ich. und ja, in diesem Sinne sage ich Dankeschön fürs Zuhören habt ganz, ganz tolle Tage, macht tolles E-mail-marketing da draußen. und ich sage einfach zum Ende Nochmal, ein großes Dank an dich, Stefan. Wir sehen uns da draußen auf jeden Fall im Netz.
Stefan von emailconversion: Ja, vielen Dank. Caroline, Danke für die Einladung, und wir sehen uns.
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