Christina Herz hat schon Menschen mit einem Handgriff „neu ausgerichtet“ – und damit meine ich nicht nur ihre Wirbelsäule.
In dieser Episode nimmt sie dich mit: Von Todesangst am Abendbrottisch über einen lebensverändernden Reset bis hin zu einer Praxis in Hamburg, in der Babys, Schwangere, Schmerzpatienten und Business-People neue Energie tanken.
Sie spricht offen über:
– Den Moment, in dem sie dachte: „Das war’s.“ – und warum es genau der Startschuss war
– Wie Chiropraktik viel mehr ist als „ein bisschen am Rücken knacken“
– Warum Angst ein schlechter Berater ist – und wie man sie austrickst
– Weshalb Umwege im Leben oft die beste Abkürzung sind
Wenn du spürst, dass dein Körper dir längst Signale sendet – und du bereit bist, nicht nur Symptome zu bekämpfen, sondern wirklich etwas zu verändern – dann ist diese Folge für dich.
Hör rein und erfahre, wie Stina aus Angst, Schmerz und Stillstand den Sprung in ein Leben voller Energie, Klarheit und Selbstvertrauen geschafft hat. Alles beginnt mit einem ersten Schritt – und dem Vertrauen, dass dein Körper und dein Leben mehr können, als du gerade glaubst.
Carolin Zimprich: Wenn sie Hand anlegt, dann knackt und kracht Es gewaltig im Körper, aber nicht nur als Chiropraktikerin, sorgt sie für eine Neujustierung. Sie geht es ganzheitlich an: Ernährung, Schlaf, Bewegung, Nervensystemregulation und mentale Stärke. Ich selbst habe mit ihr und bei ihr schon Pfeile gebrochen, aber nicht mit meinen Händen, sondern mit dem allerverletzlichsten Teil unseres Halses. Ihre Mission ist es, Limitierungen zu erkennen, diese aufzulösen und den Raum zu schaffen, in dem dein Potenzial sichtbar wird, mit dem du endlich durchstarten kannst. Herzlich willkommen an die Frau, die Gesundheit und Stärke. Wirklich neu denkt. Liebe Grüße schön, dass du hier bist. Christine, Herz. Ihre wem Ihre gebührt.
Stina: Du triffst es wirklich auf den Punkt. Genau das macht nicht aus, was du gerade gesagt hast.
Carolin Zimprich: Sehr, sehr schön. Das freut mich. Auf den Punkt getroffen, müssen wir kurz über Deinen Vornamen sprechen. Wo genau stehen wir Stehen wir bei Christina oder stehen wir bei Stina.
Stina: Ich.
Carolin Zimprich: und knackt. und bei all denen, die mit anwesend waren. Der ein oder andere hat echt die Zähne zusammengebissen, geballte Fäuste gemacht, weil sie es irgendwie selber irgendwo mitgespürt haben und sich ja irgendwie gefragt haben. Boah krass, was passiert denn da und was ich so super interessant fand, an einer Stelle war, dass du gesagt hast. Keine Sorge also, je nachdem, was ich da bei dir auch am Nacken mache. Das Genick kann ich dir nicht brechen. So viel Kraft dieses Puh. Okay, jemand hat es angesprochen. Dankeschön.
Stina: Ja.
Carolin Zimprich: Aber es ist natürlich für alle, die das so mitbekommen, ist das natürlich irgendwie was total krasses. Was Sie in dem Moment erleben, ist ja nichts, was man einfach jeden Tag sieht. und von daher bin ich total neugierig zu erfahren, Wie bist du überhaupt auf diesen Weg gekommen? Also, wann genau hast du gemerkt? Das ist ein Bereich. Also die Chiropraktik. Das interessiert mich, da muss ich mich tiefer und näher mit Beschäftigen.
Stina: Das ist ganz spannend, weil es war, wie so einige Dinge in meinem Leben, ein Weg mit Umwegen. Ich habe gleich Anfang 20 nach dem Abitur eine dreijährige Vollzeitausbildung zur Heilpraktikerin gemacht. und einer meiner 3 Anatomielehrer war Chiropraktiker. und das war damals noch unbekannter als es heute ist, und der hat uns halt Anatomie beigebracht, aber hat auch immer wieder jemanden nach vorne genommen und hat uns anhand von Haltungsmustern gezeigt, wo Probleme bei diesen Menschen im Skelettsystem, an der Wirbelsäule an Gelenken generell sind. und er hat mich damals auch auf die Liege gelegt und hat allen gezeigt, wie meine Füße stehen und hat anhand meiner Füße gesagt, einfach nur, dass er sie durchbewegt und gesagt hat, Wovor rennst du denn.
Carolin Zimprich: Spannend.
Stina: und das hat mich sehr getroffen. Das war, als ob jemand die Büchse der Pandora in mir geöffnet hätte, weil Ich habe gedacht, Moment mal, ich bin doch hier im Anatomieunterricht. und plötzlich kam meine Seele an die Oberfläche und hat gesagt: Da hat deinem Körper mal jemand zugehört, oder? Da hat mir mal jemand zugehört und das Verrückte ist, aber ich zu jung war damals um die Abschlussprüfung zur Heilpraktikerin zu machen. habe ich mich erst mal wieder entfernt von der ganzheitlichen Medizin und bin in den Rettungsdienst gegangen. Du musst in Deutschland 25 sein, um Heilpraktiker zu werden oder Heilpraktikerin zu können. Genau. Sie setzen einfach eine bestimmte Reife voraus. und bis zu einem gewissen Grad kann ich das auch absolut verstehen. Ich war aber nun gerade erst 24 und wollte die Zeit überbrücken bis zur Prüfung und bin in den Rettungsdienst gegangen und bin dann da erst mal hängen geblieben.
Carolin Zimprich: Ja.
Stina: Weil mir das so gut gefallen hat. Tatsächlich, und bin später dann über meine Partnerschaft, die ich hatte, wieder in Kontakt mit Chiropraktik gekommen, weil mein damaliger damaliger Partner ist, zu einem Chirurg gegangen, hat Unglaubliche Erleichterungen seiner Beschwerden Erfahren Ich bin hingegangen. Habe genau das Gleiche erlebt habe, eine komplette Veränderung meines Bewusstseins erlebt, weil ich keine Rückenschmerzen mehr hatte, weil ich viel mehr Lebensqualität hatte. und Mein damaliger Partner hat das zum Anlass genommen, alles hinzuschmeißen und die Ausbildung zum Chiro zu machen. und und ich habe immer gedacht, ich schaffe die Prüfung nicht. Ich bin nicht schlau genug. Ich habe mich sehr klein gehalten. Die Heilpraktikerprüfung ist schwer, und das ist gut, sodass sie schwer ist. Weil wir arbeiten mit der Gesundheit von Menschen. Wir arbeiten an menschlichen Körpern. und um in Deutschland Halt Chiro zu sein, musst du Heilpraktiker sein. Oder Arzt.
Carolin Zimprich: sehr gut. Da wollte ich nämlich gerade kurz mal reingrätschen, um das so zu verstehen, weil auf der einen Seite Heilpraktiker auf der anderen Seite Chiropraktika. Also, das eine ist die Grundvoraussetzung für das andere.
Stina: und bei der letzten Übung sollten wir eben tatsächlich eine Halswirbelsäule abtasten. und wenn wir Chirus sind, hätten wir das auch justieren können. und ich stand da. Ich wusste genau, wo ich justieren wollte, aber ich wusste nicht wie. weil ich hatte es nicht gelernt, und deshalb habe ich es natürlich auch nicht gemacht.
Carolin Zimprich: Ja.
Stina: und und ich war zu dem Zeitpunkt im Rettungsdienst und für viele andere medizinische Berufe, Ausbilderin und Lehrerin für Anatomie, Physiologie. Also, wie funktioniert der Körper und Krankheitslehre für Pathologie? Also, wenn jemand die Voraussetzungen hat, um diese Prüfung zu schaffen, dann war ich das.
Carolin Zimprich: Du? Ja. Okay, spannend. Ich glaube, das geht vielen, sodass Sie irgendwie denken, ich kann das nicht. Ich bin zu.
Stina: Luft, dann.
Carolin Zimprich: Ich muss noch ein bisschen mehr lernen. Ach, ich warte nochmal ein bisschen ab. Meine Zeit ist noch nicht da.
Stina: und ich bin von diesem Seminar zum Chiropraktikkongress geflogen und habe mich da mit meinem Partner getroffen. Ich bin auf die Bühne gegangen und habe gesagt, ich werde jetzt Chiro Punkt Ende aus. Ich bin nach Hause gekommen, habe mich angemeldet, habe Angefangen zu lernen bin durch die schriftliche 1a durch, bin durch die mündliche 1a durch und war dann Heilpraktikerin und habe dann angefangen, Seminare für Chiropraktik zu besuchen, von Amerikanern, Engländern, Australiern, die dies Halt wirklich verstärkt auch umsetzen. In ihren Ländern, und mir war ganz schnell klar. Ich möchte mich eigentlich auch spezialisieren auf Babys, auf Kinder, auf Schwangere. und das habe ich dann gemacht. und dann hatte ich eine kurze Pause, weil ich ja das Land verlassen habe, für ein Jahr, und jetzt habe ich halt meine eigene Praxis in meiner liebsten Stadt in Hamburg, in meinem liebsten Stadtteil in St. Pauli. und so bin ich da im Endeffekt dann auf Umwegen hingekommen und bin sehr glücklich, dass es auch diese Umwege gekostet hat, weil sie waren alle sehr wertvoll und sehr wichtig, damit ich jetzt mit voller Energie diese Praxis führen kann.
Carolin Zimprich: Ja, manchmal führt uns das Leben einfach genauso, wie es uns führen muss. Also, ich sage ganz oft, es gibt Ja, dieses Ding des Zufalls nicht. Es muss, glaube ich, einfach immer genauso laufen, weil uns sonst eine Vorerfahrung fehlt, weil sonst nicht die richtigen Emotionen im Spiel sind, weiß ich nicht. Also, irgendein Puzzlestück würde an irgendeiner Stelle fehlen, um es dann hinterher nicht also das dann doch nicht umzusetzen in irgendeiner Form. Also, man würde, glaube ich, an diesen Punkt gar nicht wirklich kommen. Ist Chiropraktik denn etwas für dich, was in Deutschland gar nicht so weitverbreitet ist. Also, ich glaube, jeder kennt Physiotherapie und ganz viele Massagetempel und Spaß haben wir irgendwie ohne Ende, Aber ich glaube, Shiro ist etwas, was ja hier eher so eher der Geheimtipp ist, was so unter der Ladentheke gehandelt wird.
Stina: Ist immer noch so. Tatsächlich als Vergleich. In den U.S.A. gibt es über 100 000 Heros, und ja, die haben auch mehr Einwohner, aber trotzdem im Verhältnis. Wir haben ein paar 100 in Deutschland, und es ist in den U.S.A. der drittgrößte medizinische, akutberuf Arzt. Zahnarzt Hero. Das sind die 3 häufigsten. und hier in Deutschland ist es wirklich noch sehr unbekannt und auch mit sehr vielen Klischees belegt Leider und aber ich arbeite daran, dass sich das ändert, zumindest auf St. Pauli und in der Umgebung.
Carolin Zimprich: In Bezug auf die Klischees fällt mir gerade ein. Es gibt so eine Us-serie bzw. es gab eine 2 Brüder. Ich habe den Namen gerade nicht auf dem Schirm, aber vielleicht fällt dir da was zu ein. Also 2 Brüder. Er war Musikproduzent und Der kleine Bruder war quasi Shiro. und er ist quasi auch durch diese Us-serie quasi immer mit auf die Schippe genommen worden. So gesehen Also, es wurde auch da immer irgendwie tief gestapelt in irgendeiner Art und Weise, weil ich glaube, es wird ja auch bei uns solche Sachen eher so in Scharlatanerie und so letztendlich abgesagt. Was soll das schon bringen? Wenn man hier und da an den Körperteilen einfach mal ein bisschen zieht und zerrt. Aber es hat ja einfach einen ganz ganz krassen Einfluss auf unseren Körper.
Stina: Die Serie heißt two in the have man.
Carolin Zimprich: Stimmt. Ich danke dir. Ich danke dir für die.
Stina: Mehr heißt es per se erst mal nicht. Also auch ein Physio ist rein theoretisch von der Definition Ein Chiropraktiker nutzt aber ganz andere Techniken und hat auch einen anderen Ansatz. Ihr Chiros arbeiten hauptsächlich an der Wirbelsäule. Aber eigentlich arbeiten wir an der Wirbelsäule, um das Nervensystem zu beeinflussen, Weil Unser Gehirn ist der Chef im Körper. Es gibt kein Organ. Was wichtiger ist als das Gehirn, denn es steuert und reguliert alles kommt. denn ich möchte ja nicht nur das Gelenk beweglich machen, sondern ich möchte auch den Impuls geben, dass das Haltungsmuster. und das wird eben vom Gehirn aufrechterhalten, dass das geändert wird. denn man weiß, dass 80% der Übertragung von Nervenimpulsen oder diesen ganzen Impulsen die zwischen Gehirn und Körper hin und herfließen zu 80% wird das bestimmt durch die Beweglichkeit der Wirbelsäule. und mit dem Hintergrund bekommt Chiropraktik eben eine ganz ganz andere Bedeutung als nur einfach. Ich mache Rückenschmerzen weg. Also, ich mache schon mal gar nichts weg, weil ich kann niemanden heilen, Aber ich kann eben die Störungen im Körper gegebenenfalls auflösen und beeinflussen und dadurch die Selbstheilungskräfte aktivieren. und das ist mein Job.
Carolin Zimprich: da habe ich gerade eine Milliarde Gedanken gerade dazu. Ich muss Sie eben kurz im Kopf sortiert bekommen. Also, a.
Stina: Hat.
Carolin Zimprich: Dass derjenige dann selber die Möglichkeit hat, in seinem System das ein oder andere in Gang zu setzen. Ich glaube, das ist, Da darf jeder gerade da draußen mal eben kurz nochmal die Ohrenspitzen gerne nochmal zurückspulen, sich das rausschreiben, weil das für viele da draußen? Ja, Ein ganz krasser Knackpunkt ist, dass Sie sagen, ich würde so gerne darüber sprechen, welchen Hebel welche Veränderung ich bei den Menschen da draußen bewirke. Ich darf es aber nicht, weil, sonst bekomme ich vom Papa Stadt direkt, was auf die Finger und ganz großen Ärger. Böse, Briefe und was da nicht alles dranhängt. Das ist das eine, was ich im Kopf hatte, und das andere. Wir sind uns ja in Hamburg begegnet. Ich durfte deine heilenden Hände, und ich darf das jetzt sagen, ich durfte sie ja einfach selber spüren, und ich kann dir sagen, die Fahrt, und das ist das, wobei du bei der Behandlung auch immer drüber gesprochen hast, Dieses, Es ist jetzt gerade nicht hier dieser eine Moment der Kracht und knarzt und so. sondern es ist das, was dann danach unbemerkt passiert, weil wir stehen, ja immer jeden Morgen mit uns auf. Wir nehmen ja krasse Bewunderung nehmen wir sowieso ganz oft nicht für uns wahr. Aber Veränderungen nehmen wir erst einmal, nicht so wirklich wahr? Weil das ja so ein schleichender, fließender Prozess im Hintergrund ist. Das fällt uns ja nicht auf, wie das wir nicht sehen, wenn unsere Kinder größer werden, aber Bekannte, die, die ein halbes Jahr nicht sehen, die sagen dann: Boah Kras, die ist aber gewachsen. Also man selber merkt das in dem Moment nicht. und ich kann dir sagen, dass die Fahrt von Hamburg alleine nach Hause echt ein emotionaler Ritt war. der sich natürlich um völlig andere Themen gedreht hat, in irgendeiner Art und Weise, als wir in dem Moment da auch im Austausch waren, in der Kommunikation waren. Aber wenn ich so rückwirkend darüber nachdenke, was sich seitdem gelöst hat, was sich seitdem verändert hat. was ich persönlich selber im Körper anders fühle und spüre, kann ich das, was du gerade so erzählt hast, darüber und Wie wichtig Chiropraktik ist, kann ich das echt nur bestätigen.
Stina: und bei Rückenschmerzen. denn ich erlebe ja hier immer wieder die verrücktesten, wunderschönsten Dinge, sei es bei den Babys, die auf einer Seite nicht trinken wollen, die durchschreien, die nicht schlafen wollen, wo Halt die Diagnose, Kolik oder Kiss-syndrom hört, man immer wieder, dass da Wahnsinnsveränderungen passieren. und da arbeite ich ja ganz anders. Da arbeite ich ja so mit meinen Fingerspitzen, ganz vor oder Menschen, die wegen Kopfschmerzen zu mir kommen und sagen, und meine Verdauungsprobleme sind besser geworden hinterher. und ich sage dann immer, und das ist, und das ist das, worum es geht. Bei der Chiropraktik.
Carolin Zimprich: Alle Organe. Alle Zellen sind mit dem einen großen unter deinem Hut verbunden. Das Gehirn ist mit jeder Zelle im Körper verbunden, mehr oder weniger direkt.
Stina: und dementsprechend müssen fast alle Reize, nicht alle, aber viele, viele, über die Wirbelsäule, also über das Rückenmark in den Körper gebracht werden und laufen auch darüber wieder zurück. Das heißt, wenn also, ich nehme jetzt mein klassisches Frauenproblem Riegelschmerzen. Ja, ich behandle keine Regelschmerzen. Ich behandle generell keine Symptome in dem Sinne, aber ich gucke, Wo braucht der Körper Unterstützung? Wo braucht er vielleicht Impulse, weil die Wirbelsäule nicht beweglich ist. wo fühle ich Auffälligkeiten. und dann arbeite ich hauptsächlich an der Wirbelsäule, und die Leute, kommen wieder und sagen: Also Ja, die Kopfschmerzen sind besser geworden, aber irgendwie, meine Verdauung ist besser, ich bin wacher. Ich schlafe besser, meine Regelschmerzen haben sich verändert oder sind besser geworden. und das ist eben, das ist das Nervensystem. Ja, wir haben ja keine Schmerzen, weil der Körper uns bestrafen will. sondern weil er sagt, Stopp hier stimmt, was nicht.
Carolin Zimprich: Ich.
Stina: Das ist so, wie wenn die orangene Warnleuchte im Auto aufleuchtet, und wir würden damit sofort in die Werkstatt fahren mit dem Auto, mit uns selber mit unserem Körper. Ich darf gar nicht wir sagen, weil ich tu es halt wirklich nicht, wird schneller zu Medikamenten gegriffen wie Schmerzmitteln oder ähnlichem. Anstatt wirklich einmal zu gucken, was ist denn da gerade das Problem? und manchmal sind Schmerzmittel nötig, das sage ich gar nicht. Ich komme aus dem Rettungsdienst. Ich weiß, wie lebensrettend Medikamente sein können. aber die Frage ist: Wie gehen wir bei chronischen Geschichten damit um. Ist das dann immer die Lösung der ersten Wahl? Oder macht es Sinn, einfach auch weiter zu gucken? und Ich arbeite gerne zum Beispiel auch mit guten Physios zusammen mit guten Osteopathen zusammen, oder auch mit Zahnärzten oder Kieferorthopäden. Gerade wenn der Kiefer nicht so richtig steht, und es soll zum Beispiel eine Spange bei einem Jugendlichen gegeben werden, kann es total Sinn machen, die Wirbelsäule mal anzugucken, zu justieren und dann den Abdruck zu machen für die Zahnspange, Weil das können 2 völlig unterschiedliche Abdrücke sein, tatsächlich einmal vor der Justierung einmal danach.
Carolin Zimprich: Total spannend. und ich finde schön, dass du total offen bist, dafür zu sagen: Hey, lass uns doch unsere Expertisen zusammen stecken. Weil, wenn wir das gemeinsam machen, haben wir einen viel größeren impact. Es ist ja bei ganz ganz vielen, sodass Sie dann sagen. Nee, ich koche da lieber einfach nur mein Süppchen. Nicht, dass noch ein anderer Experte um die Ecke kommt und vielleicht noch was ganz anderes erzählt. und dann stehe ich irgendwie blöd da, oder? Also das ist ja so für viele so die landläufige Meinung so dieses Nee. Also wenn dann nur mit mir. und das finde ich besonders schön, dass du in dem Moment sagst, nee, also, dann lass doch einfach mit allen anderen Fachgebieten gemeinsam drauf gucken. und gemeinsam haben wir einen viel, viel besseren Impact, um nicht nur an die Symptome dranzugehen, sondern wirklich an die Ursache als solches.
Stina: Ja. oder? Das wäre fahrlässig, das nicht zu tun und das zu ignorieren. und ja.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall. Ich glaube, da sind so mit allen, mit denen ich spreche, wo ich immer merke. Ja, wir passen. Wunderbar. Super zusammen in eine kleine Schublade hinein. Wir haben wirklich Bock, die Menschen zu supporten, denen eine Möglichkeit zu geben, ihr Leben einfach völlig anders zu entfalten, kann ich auch da absolut nur unterstreichen. und gerade der Hintergrund, den du ja einfach mitbringst, aus dem Rettungsdienst. Ich habe vor ein paar Tagen einen Newsletter von dir gelesen. und da war doch eine sehr herzerwerbende Story von dir selbst drin. wo auch du glücklich dankbar. und was man da nicht noch alles aus der Wortschatzkiste rausholen muss, um diese Situation zu beschreiben, wo du dankbar warst, dass es einfach genau all die gibt, die sich der Schulmedizin eingeschrieben haben. Um dir in dem Moment zu helfen, Magst du darüber reden.
Stina: und die war sehr anstrengend gewesen, und ich sitze am Abendbrottisch. Ich weiß nur, es gab Burger, es gab Pommes. gewisse Ernährungsregeln halte ich schon lange ein, aber ich weiß noch genau, was es da gab. Mein Sohn saß mir schräg gegenüber mein Partner neben mir. und ich habe von einer Sekunde auf die nächste wahnsinnige Brustschmerzen bekommen wurde kaltschweißig, habe unglaubliche Angst bekommen. und die Tatsache dass ich wusste, wie ein Herzinfarkt aussieht, Welche Symptome er, macht dass ich mit 39 Jahren damals definitiv nicht zu jung war, für einen massiven Herzinfarkt hat das Ganze nur noch mehr verschlimmert. Ich habe ganz heimlich versucht, unterm Tisch meinen Puls zu fühlen. Ich hatte noch 30er Puls, ungefähr, aber mein Herz hat mit 100 geschlagen. So, das weiß ich, weil wir im Nachhinein hing ich an einem Ekg, weil dann mein Partner sofort gemerkt hat. Irgendwas stimmt mit ihr nicht. Mein Sohn hat es gemerkt, hat mich angeguckt und gesagt: Was ist los? Der war damals 13 Also, er hat das voll mitgekriegt. Die haben sich richtig Sorgen gemacht. Ich hatte einfach nur Todesangst, was auch klassisches Symptom ist für Herzinfarkt. und dann kam von meiner eigenen Rettungswache. 2 Kollegen hatten auch noch Angst um mich. Wir haben ein großes Ekg geschrieben. Ich habe mir das Ekg selber angeguckt und habe gesagt: es war nicht schön, das anzusehen. und mein damaliger Partner war spezialisiert auf Ekg und hat gesagt, es tut mir leid. Ich muss jetzt mal Tachele sehen. Ich kann nicht ausschließen, dass du einen Herzinfarkt hast. und ich bin dann ins Krankenhaus gebracht worden in das Krankenhaus, wo ich zu dem Zeitpunkt auch noch Teilzeit in der Notaufnahme gearbeitet habe. Da hatten dann auch wieder alle Leute Angst um mich. weil wir alle wissen, wie ernstzunehmend ein Herzinfarkt ist. Er ist und bleibt Todesursache Nummer 1 in Deutschland und 25% der Herzinfarktpatienten sterben innerhalb der ersten Stunde, meistens innerhalb der ersten Minuten. Das ist ein Viertel. und wir reden hier nicht von 10 000 Menschen pro Jahr, sondern deutlich mehr. Wir sind im sechsstelligen Bereich. und es gab dann relativ schnell Entwarnung, meine Herzrhythmusstörung, die ich hatte, wurde besser. Ich hatte eben keine Blutbildveränderung, man testet ja dann anhand der Blutwerte, ob es wirklich ein Herzinfarkt ist, und ich hatte dann das Glück, dass ein befreundeter Chirurg nimmst. und jetzt ist mal Zeit für Ruhe angesagt. Eine Lebensveränderung. und ich habe vorher Symptome gehabt. Ich konnte nicht gut schlafen. Ich hatte Augenzucken. Ich bin zum Teil mit dem Kopf auf dem Schreibtisch eingeschlafen. Ich war damals Dozentin im Rettungsdienst. Ich war Praxisanleiterin sowohl in der Notaufnahme als auch im Rettungsdienst. Ich habe Schichtdienst gehabt in beiden Jobs, und ich war noch Mutter Partnerin, Hausfrau. Alles, was man so heute mal eben kurz rockt. und dann habe ich gemerkt, So geht es nicht weiter. denn es war nur ein Schuss vom Bug und der hatte es echt in sich. und deshalb habe ich Halt in diesem Newsletter zum Beispiel auch gefragt. Müssen wir immer auf diesen Schuss warten. weil bei manchen ist es eben nicht nur der Schuss vor den Bug, sondern bei manchen ist es dann auch das Ende. Das habe ich zu oft erlebt. Der jüngste Herzinfarktpatient, den wir nicht wiederbekommen haben, war 32. und dann ist doch die Frage: Wie gehe ich jetzt damit um? Ziehe ich die Bettdecke überm Kopf zu. oder wie wir es ja oft bei Problemen gerne machen möchten, Oder gehe ich da durch? und sage: Okay, was kann ich denn jetzt aktuell ändern? Parallel dazu wurde eine Autoimmunerkrankung festgestellt, und Ich dachte so ja. Super. ein Hashimoto, Das ist eine Autoimmunerkrankung, wo der Körper die Schilddrüse zerstört.
Carolin Zimprich: Okay.
Stina: Damals war ich noch in dem Glauben. Autoimmunerkrankung gibt es keine erkennbare Ursache, man kann sie nicht heilen. und da habe ich gesagt: Nee, das nehme ich jetzt nicht so hin. Ich fange jetzt an zu recherchieren. und ich habe Bücher gewälzt. Ich habe Fortbildungen gemacht. Ich habe mich ganz viel mit Blutwerten beschäftigt, mit Ernährung beschäftigt, mit Yoga, Meditation, Atemtechniken usw. Ich bin damals mit meinen Händen gerade mal bis knapp unter die Knie gekommen. Wenn ich mich vornüber gebeugt habe. So und mittlerweile lege ich meine flachen Hände auf den Boden und lache noch drüber. Beweisen, kann man es nicht. und ich bin von der Vermutung ausgegangen. Ich habe meine Ernährung massiv umgestellt und auf Basis meiner Blutwerte einfach. und siehe da, Ein Jahr später hat mein Hausarzt dann meine Antikörper gegen die Schilddrüse gemessen und sie waren weg. und er sagte, das ist ein Messfehler. und ich sag dann miss doch nochmal, und Sie waren immer noch weg. und er sagt, da muss das früher ein Messfehler gewesen sein. Ich sag entschuldige, jetzt wird es aber ein bisschen komisch. Ich hatte wirklich der Wert darf nicht über. Ich muss jetzt lügen. Nach Labors ist ein bisschen unterschiedlich. Mein Wert war im vierstelligen Bereich und der darf nur bis anfang dreistelliger Bereich sein. So, also. Ich hatte wirklich starke Antikörper gegen meine Schilddrüse, und die sind weg. und seitdem geht es meiner Schilddrüse bestens. und Ich kontrolliere das immer wieder mal einfach nur zum Spaß für mich. und dann habe ich angefangen nachzudenken. und dann kam eben dieser Übergang in die Praxis meines damaligen Partners mit Chiropraktik, und ich habe gesagt, und ich möchte jetzt gerne ein Ernährungskonzept auf den Markt bringen, wie ich anhand von Blutwerten arbeite. und dieses Konzept habe ich halt jetzt in den letzten zweieinhalb Jahren nochmal massiv weiterentwickelt zu. Ich verbiete dir gar nichts. Aber ich zeig Dir Alternativen. und so bin ich den Weg gegangen, und deshalb bin ich jetzt 50 und bin Topfit so und vor allen Dingen auch sehr glücklich.
Carolin Zimprich: Chapeau Applaus an der Stelle. Klopf dir selber mal ordentlich auf die Schulter. Das machst du wahrscheinlich jeden Morgen eh in deiner Bewegungsroutine. Ich selber habe sie schon ausprobiert und kann jedem nur raten. Klick dich rein, mach es einfach mal mit. Ich bin selber zum Glück gar kein Bewegungsmuffel, aber war trotzdem einfach neugierig. Natürlich, was du machst. Wir verlinken natürlich auch genau diese 4 Nahrungsmittel, die man ja vorzugsweise nicht essen sollte, bzw. wo du einfach eine Alternative auch für hast. Das findet ihr alles dann unten in den Shownotes. Ich mag nochmal einmal ganz kurz auf dieses Phänomen Herzinfarkt eingehen. Ich glaube, dass so gut wie jeder da draußen, einfach weil es so häufig auftritt, irgendjemanden kennt, den er persönlich kennt, wo genau dieses Szenario eingetroffen ist. Mir geht es genauso. Es betrifft selber meinen Papa.
Stina: Ja.
Carolin Zimprich: und da sage ich natürlich auch schon seit langer Zeit. Also, wir haben ja sprichwörtlich. So Sachen wie. Es hat Ihnen ganz schön zugesetzt. Also so diese Verklebung, Verkalkung von inneren Organen. Also, das kommt ja einfach alles nicht von ungefähr. und ich finde es so schön, dass du gerade ganz deutlich gesagt hast. Ein Herzinfarkt kommt nicht von jetzt auf gleich. Es gibt immer Anzeichen. Es gibt immer Signale vom Körper, aber wir überhören Sie wir, Mein Gott, man hat halt mal schlecht geschlafen. Oder es war dann halt mal wieder dieses jenes, welches, und wir tun das immer alles so ab und haben immer so dieses. Aber ich muss ja noch das fertig machen. und ich muss noch jenes, welches und noch die To-do-liste dreimal kontrollieren, damit ich auch bloß nichts vergessen habe. und ich glaube, das ist ganz ganz wichtig, dass man das hier vielleicht durch diesen Podcast auch einfach nochmal ganz klar nach außen bringen kann. Es gibt immer Anzeichen da draußen. Es gibt immer Möglichkeiten, das vorher zu erkennen, vorher irgendwie die Kurve zu kriegen im Bestfalle. und wenn man die Kurve in dem Fall nicht bekommt, finde ich es bei dir einfach grandios zu sehen. Du hast genau in dieser Situation gesteckt. Das hat ja eine tierische Angst gemacht. und du hast danach angefangen, dein Leben zu verändern. Du hast angefangen, Mittel und Wege für dich zu finden, wieder viel mehr Vitalität zu bekommen und vor allem auch einfach eine Frohnatur weiterhin zu bleiben, weil ich glaube, es gibt ganz ganz viele, die rund um das Herz zu tun haben, die dann einfach nicht mehr fröhlich sind, die keine Frohnatur mehr sind, die eigentlich sich in die gegenteilige Richtung bewegen. und was ich so schade finde ist. es gibt dazu unwahrscheinlich. Viele Berichte, die sagen, das ist normal. Es ist normal, dass Menschen dann unglücklich sind. Es ist normal, dass dann eher das Negative gesehen wird, dass es nur noch schlechte Laune gibt. Welche Haltung hast du dazu, wie die Entwicklung von Menschen in dem Moment ist, die ihr einfach mit dem Herzen in dem Moment zu tun haben.
Stina: Angst ist ein ganz schlechter Diskussionspartner. Das ist schon immer so gewesen. Egal, um welche Ängste es geht, und ich möchte auf ein Erlebnis in meinem Leben verweisen, was wirklich für mich entscheidend war, im Nachhinein betrachtet. und ich hatte Höhenangst. Ich hatte Flugangst. Ich hatte sogar als Erwachsene noch Angst im Dunkeln Angst, alleine zu sein. Ich war voller Angst. und ich wurde dann ungefragt zu einem Fallschirm-tandemsprung angemeldet. Ich hatte mich damals in einen Fallschirmspringer verliebt, und das war mir nicht so ganz bewusst, und ich habe ihn dann besucht, am Sprungplatz. und es hieß plötzlich: Steeler. Du machst jetzt ein Tandem und ich, so. Ja, Nee, ganz sicher nicht. Dafür muss ich in ein Flugzeug. Da muss ich mich irgendwo runterfallen lassen, im Leben nicht. und dann kam mein Tandemaster zu mir und ich hatte sofort Vertrauen zu diesen Menschen. und dann kam mein damaliger Partner zu mir und sagte: Du bist dafür geboren. Du wirst es, lieben, glaub es mir und ich habe beschlossen. ich gehe da jetzt durch. Ich muss über diesen Schatten springen. Ich sage zwar immer 1 meiner Motto: es ist ja ein Scheiß muss ich. Aber da habe ich wirklich gemerkt. Ich muss da jetzt gegen angehen. Ich kann mich nicht von diesen Ängsten dominieren lassen, denn Ängste sind immer auf die Zukunft, bezogen auf Situationen, die wir überhaupt nicht einschätzen können. Die meisten Mütter, die ich kenne, Ich glaube sogar alle, die mich inbegriffen hatten, als unsere Kinder klein waren, Angst davor, dass unseren Kindern was passiert wie vielen Kindern ist wirklich, was Schlimmes passiert. Keine.
Carolin Zimprich: So. Das heißt, wir haben uns Sorgen gemacht über etwas, was überhaupt nicht eingetreten ist, haben uns damit sehr viel Lebenszeit.
Stina: Negativ oder schlecht gemacht und uns Energie geraubt, und ich bin in dieses Flugzeug gestiegen. Ich habe diesen Tandemsprung gemacht. und auch wenn ich mich an die ersten 3 s nicht erinnern kann, weil ich so viel Information Overlord hatte, Danach wusste ich, das will ich lernen. Das war einer der besten Momente meines Lebens. So hätte ich diesen Sprung nicht gemacht. Ja, hätte hätte Fahrradkette. Aber es ist so. und diesen Schritt zu gehen. durch die Angst, durch zu sagen: ich mach das. Jetzt kann ich sterben. Im schlimmsten Fall: Ja, es ist aber sehr unwahrscheinlich. und das ist vielleicht etwas, wo ich sage. das wäre so ein Ding. Was passiert, wenn ich da jetzt durchgehe. Ich habe mich wirklich auch zum Teil hingesetzt In meinem Leben, wenn ich nicht weiter wusste, habe mir ein weißes Blatt Papier genommen und aufgeschrieben. Was könnte denn im schlimmsten Fall passieren? Ich war extrem von Insolvenz bedroht, Vor gar nicht so langer Zeit. Dann habe ich aufgeschrieben, was passiert eigentlich, wenn ich insolvent gehe. und ich fand das Schlimmste, was passiert ist, dass ich vielleicht nicht sofort einen neuen Handyvertrag bekomme, und alles andere ist überhaupt nicht schlimm. Das hat nur, was mit Ego zu tun. und ich glaube, so kann man an die Dinge sehr gut rangehen. Was ist denn das, was im schlimmsten Fall passieren kann. und wie wahrscheinlich ist es, dass das wirklich passiert? und weil ich weiß, wenn man das einmal gemacht hat, dann macht man es immer wieder und immer wieder und immer wieder. und immer es wird immer leichter. Ich habe keine Höhenangst mehr, ich habe keine Flugangst mehr. Ich bin total gerne alleine. Ich habe keine Angst vorm Dunkeln, gar nicht so. und meine Ängste haben sich wirklich in Luft aufgelöst, weil ich kann es ja auch nicht kontrollieren, ob meinem Sohn etwas passieren wird, und jetzt 24. Aber das ist so. Ich habe die Kontrolle oder diesen Kontrollwahn aufgegeben, weil ich kann sowieso nur ganz wenig kontrollieren. Ich kann kontrollieren, wie ich mit Situationen umgehe. und das ist die beste Kontrolle, die es gibt.
Carolin Zimprich: ja, das kann man lernen.
Stina: Ja.
Carolin Zimprich: Ich glaube, es ist einfach, Die meisten oder ganz ganz viele haben einfach Angst davor, sich mit ihrer Angst zu beschäftigen.
Stina: Angst macht ja auch Angst.
Carolin Zimprich: verrückt. Oder? Es ist so wie, dass die Katze sich in den Schwanz beißt. Da dreht man sich irgendwie lustig im Kreis. und ja, also ich finde es einfach eine schöne Inspiration wirklich zu überlegen. Also, was im schlimmsten Fall kann denn passieren? Also, ich für mich, für meinen Teil sehen natürlich viele Mütter, die genauso agieren und irgendwie wie so ein Helikopter oben drüber und so und habe das immer so von außen betrachtet, weil ich mir dachte, so: den Stress, würde ich mir halt überhaupt gar nicht machen. Also, was soll denn passieren? Also lass dir doch mal auf die Nase fallen? Sind Sie halt einer Erfahrung reicher Mein Mann und ich hatten. Bis also, meine Kids sind jetzt aktuell 11 und 8, und wir hatten gemeinsam von vornherein immer so diesen Instinkt zu Die dürfen alles machen, also von Tag ein an. Die dürfen alles machen. Die dürfen sich damit nur nicht sofort umbringen. immer auch sofort. Ansonsten tat ihm das weh. Auf jeden Fall. aber ich hätte es nicht verhindern können, in dem Moment, und vielleicht hilft auch das dem einen oder anderen da draußen, Einfach so diese Ängste gehen zu lassen, das auch einfach mal zuzulassen und am Ende des Tages zu merken. Es wird immer alles wieder gut. Also ich finde es ganz verrückt, sowas immer auszusprechen. und ich habe auch viel in meinem Umfeld, die schütteln mit dem Kopf, wenn Sie das hören, ich sage, eigentlich ist unser Leben selber immer wie so ein Hollywood. Streifen.
Stina: Am Ende des Tages ist immer wieder alles gut. Das stimmt. Das Ding ist doch vor allen Dingen, wenn wir rückblickend gucken. und ich kann ja, nun bei mir ist es ja nun noch extremer gewesen. Ich war 5 Jahre alleine mit meinem Sohn. und ich hatte 2 Jobs im Schichtdienst.
Carolin Zimprich: Das ist krass. Ich hatte morgens niemanden, der da war.
Stina: Das war die schlimmste Zeit meines Lebens. Als ich um 7 Uhr morgens schon auf dem Rettungswagen saß und mit Blaulicht irgendwo hingefahren bin und meinen Sohn per Telefon geweckt habe, Da war er in der Grundschule und gesagt habe: Guten Morgen. Mein Schatz, Es ist Zeit aufzustehen. Hast du deinen Wecker gehört? Dein Frühstück steht in der Küche. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. Wir sehen uns heute Abend. Ich habe gedacht, ich bin die schlechteste Mutter der Welt. Wirklich. Also, ich habe lange gebraucht, um das zu verarbeiten, und jetzt wohnt mein Sohn hier um die Ecke von meiner Praxis, der weiß, wie man Wäsche wäscht, der hat mich neulich zu einem dreigängigen Menü eingeladen, was er selber gekocht hat, und der kann sein Leben komplett selbstständig rocken. und Ursache dafür ist unter anderem die Vergangenheit. Meine Schwester ist Heilpädagogin, und die hat mir damals schon gesagt: Pass auf. Es geht nicht immer um die Quantität der Zeit. aber es geht um die Qualität der Zeit, die du mit ihm verbringst. und ich habe in dem Moment, wo wir zusammen waren, immer hatte er oberste Priorität. und so scheinbar hat das bei uns sehr gut funktioniert. und natürlich hatte ich auch ein soziales Netz. Ich habe in einem Haus mit einer Nachbarin gewohnt, die aber auch alleinerziehend. Wir haben uns so ein bisschen abgewechselt. Sie hat ab und zu mal reingeguckt in die Wohnung. Ob alles okay ist. Aber und wenn ich Nachtsschicht hatte, war er natürlich nicht alleine zu Hause. Das habe ich dann organisiert. aber es war schon. Also, ich merke schon eben. Ich muss tief durchatmen, wenn ich an die Zeit denke, aber es ist alles gut geworden. Ja, und es ist ja egal, was uns im Leben passiert, es wird alles gut. Wir können es nur nicht immer erkennen, und es braucht Zeit.
Carolin Zimprich: Ja, ganz genau. Es braucht Zeit. und mit dieser Zeit und auch in dieser Zeit hast du dir jetzt einfach einen ganz tollen Ort aufgebaut. Du bist nicht nur online buchbar, sondern wie du es vorhin schon sagtest, Du hast halt deine eigene Praxis oder, wie du es gesagt hast, ich werde sesshaft, nach vielen, vielen Jahren. du hast da deine Praxis. Da kann man hinkommen, man kann dich physisch anfassen. und trotzdem ist natürlich auch das ein oder andere für dich organisatorisch im Hintergrund wichtig, dass du wahrscheinlich auch gemerkt hast. Boah. Da muss ich gucken, dass ich da so ein bisschen Zeit spare, dass ich mich da nicht verdaddel, dass ich all das, was ich mache. und das sind ja jetzt viele Bereiche, die du abdeckst. Also, wie du schon sagtest, Ich mache ja nicht nur Giro-praktik. sondern Da sind noch viele, viele andere Dinge, wo ich einfach gucken muss, dass ich das alles wirklich unter einen Hut bekomme, weil auch dein Tag hat Halt nur 24 h. und was ist das Erste, was du für dich vielleicht an Systemen, an Strukturen, an Prozessen für dich im Hintergrund verändert hast?
Stina: Das Wichtigste war, dass ich angefangen habe, um Hilfe zu bitten. dass ich nicht mehr alles selber machen musste. mittlerweile die. und und das gibt mir gerade eine Freiheit. Die hatte ich vor einem Vierteljahr noch nicht. Das ist der krasse Schritt.
Carolin Zimprich: Der Selbstständigkeit ins Unternehmertum.
Stina: und es war für mich Initial. Ich hatte wirklich Sorgen, weil ich ja nun wirklich bei finanziell auch 0 angefangen habe, wie kriege ich das Geld rein, um die zu bezahlen. und das ist eben das Ding. Das tun die, ganz allein. weil dadurch, dass ich sichtbarer werde und meine Mission nach außen präsentieren kann. So wie ich es gerne möchte. kommt das Geld rein, damit ich das tun kann. und wie viel Angst haben Leute davor, diesen Schritt zu gehen. und es ist Geld natürlich. aber es kommt dann halt auch wieder rein, und da ist wieder das Thema Vertrauen ganz wichtig. Ich vertraue jetzt darauf, dass das funktioniert. und wenn es nicht funktioniert. dann denke ich mir, was Neues aus.
Carolin Zimprich: Dieser Kinofilm spielt sich ja nur in unserem eigenen Kopf ab, dass man merkt, es macht überhaupt gar keinen Sinn, sich über ungelegte Eier krasse Gedanken zu machen. Also, ich mache auch immer gerne mal so Alle Eventualitäten irgendwie vorher, mal durch. Welches Szenario könnte, eventuell aber in den seltensten Fällen braucht man diese Schlachtpläne, die man sich vorher irgendwie überlegt hat, überhaupt aus der Schublade holen, weil das überhaupt gar nicht passiert ist. Es ist überhaupt gar nicht eingetreten.
Stina: Ich und aber, wie du gesagt hast, mein Tag hat auch nur 24 h.
Carolin Zimprich: Es aus. und sei dir. Gewiss, du bist nicht die einzige, die 1.000 eine Million Ideen an einem Tag hat und am liebsten alles sofort nach draußen bringen wollen würde. und das ist das Gute, dass du Menschen hast, die dich da ein bisschen bremsen, die nur sagen: Hey, die Idee bitte nicht verwerfen, nur einfach irgendwohin, vielleicht einfach irgendwie später. Aber jetzt, gerade einfach nicht, weil dieses Ding der Verzettelung einfach so so groß ist. und dann fängt man hier was an. und da was an. und da war es anders da. und am Ende des Tages wird einfach hinterher gar nichts fertig. und das ist so schade. und diese ganze krasse Energie von den anderen Dingen, die eigentlich schon durchgehen könnten, wie eine Rakete durch die Decke. Das verpufft dann einfach so leider so heimlich, still und leise im Hintergrund. und von daher ist es super, dass du für dich wirklich erkannt hast. Hey, da brauche ich Hilfe. Ich habe Menschen, die meine Automation bauen, das. wenn man sich bei dir ein free Bee bucht, die Prozesse im Hintergrund laufen, dass es per Mail ausgeliefert wird, dass danach eine Mailstrecke letztendlich ankommt, dass du den Menschen im Gedächtnis bleibst. Denn die Wiederholung macht es ja aus, und deswegen gibt es an der einen oder anderen Kreuzung, einfach nicht nur ein Plakat vom Konzert oder vom Zirkus, der in der Stadt ist, sondern direkt mal 2.030 danach und an der nächsten Kreuzung wieder. denn nur durch die Wiederholung bleiben einfach Informationen im Kopf hängen. und das ist einfach so mit der größte Hebel, den wir im Marketing letztendlich ziehen können.
Stina: und und auch diese 3 oder 2 davon habe ich kennengelernt, wieder über eine Coach, die mir begegnet war, die mir geholfen hat, als ich wirklich vor zweieinhalb Jahren am Boden lag und wirklich gar nicht mehr wusste, wo es oben unten rechts links, fremdes Land. und plötzlich allein kein Haus, kein Job, nichts mehr, irgendwie, und die dann gesagt hat, So Pass auf. Ich zeig dir jetzt mal wie Kundengewinnung geht das. und das war super. Also, das war genau das, was ich brauchte, weil gerade wenn du gar nicht wenn du diese totale Unsicherheit hast. Aber was ist denn jetzt das Richtige? und was soll ich denn jetzt machen, Wenn alle Strukturen, die du kanntest weg sind im Endeffekt über Nacht und dein Lieblings Shampoo ist ausverkauft. und. Aber was nehme ich denn jetzt. So und und da jemanden zu haben, der dich so ein bisschen an die Hand nimmt, weil der Freundeskreis ist dann vielleicht gar nicht unbedingt die richtige Unterstützung. Was das Business angeht, da brauchst du Leute, die sich auskennen und deine Freunde und deine Familie sind dafür da, dich emotional zu stabilisieren. und auch da musste ich um Hilfe bitten. So, und das war gut, weil ich glaube, es war für mich auch wichtig festzustellen: was ist eigentlich Ego, und wie viel davon brauche ich eigentlich? und ist das eben nicht viel lustiger. Wenn ich das Ego mal ganz weit beiseite schiebe und einfach Dinge ausprobieren. Wenn ich auf die Nase falle, wie bei den Kindern. dann stehe ich halt wieder auf. und dann habe ich halt eine Schramme oder eine Narbe, oder vielleicht blutet es auch kurz. und dann ist auch wieder gut so.
Carolin Zimprich: Aber es gehört halt alles dazu, bis.
Stina: Lebensmittel.
Carolin Zimprich: Ein Baby, was man irgendwie großzieht, da gehört, stolpern auf jeden Fall mit dazu. Mir ist noch keiner begegnet, der nicht irgendwelche krassen Storys zu erzählen hat. entweder wirklich aus dem privaten Bereich. Also so wie es dann bei dir war, dass da einfach die Energie auch einfach alle war. und dass man da auch einfach krass umdenken musste oder dass innerhalb einfach Struktur und Systeme Menschen weggebrochen sind. und dann aber einfach immer das Credo war, geht nicht, gibt’s nicht. und ja, da müssen wir einfach mit anderen Ideen an anderer Stelle letztendlich wieder anfangen. und genau dafür habe ich dir zu guter Schluss noch ein schönes Spiel mitgebracht. Dieses Tina, Du siehst hier 3 Spielekarten. Du siehst einmal eine rosifarbene, einen Blaue und eine orange und deine Aufgabe ist an dieser Stelle dir erst mal eine Farbe auszusuchen, und dann werden wir herausfinden, welches Spiel wir am Ende noch miteinander spielen.
Stina: Blau.
Carolin Zimprich: Du nimmst blau. lass mich hineingucken, wofür das Blaue steht.
Stina: Das mag ich.
Carolin Zimprich: Wir spielen einen Limitierungsbingo, wie passend. Ich gebe dir gleich ein paar Sätze vor und du kannst einfach mal gucken. Was ist das für ein Glaubenssatz? und wie würdest du ihn entkräften?
Stina: Okay, cool? Sehr cool.
Carolin Zimprich: Ich habe einfach keine Zeit, um gesünder zu leben.
Stina: Ich gesund zu leben braucht wenig Zeitaufwand.
Carolin Zimprich: Warum?
Stina: Weil gesünder Leben viel unkomplizierter ist als die meisten Menschen durch ihre Erziehung erlebt haben oder auch eingeprägt bekommen haben. reicht das als Antwort.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall.
Stina: Gut.
Carolin Zimprich: Ich bin zu alt, um noch irgendetwas zu verändern.
Stina: 80% aller erfolgreichen Frauen sind mit 50 erfolgreich über 50 erfolgreich geworden.
Carolin Zimprich: Ich glaube, das ist Begründung genug.
Stina: Oder auf jeden Fall.
Carolin Zimprich: Fall.
Stina: und das war eine geerbte Reiche und von L’oreal. und dann haben wir da sind wir tiefer gegangen. und dann kam eben raus, dass die meisten Frauen, also 80%, erst mit über 50 erfolgreich werden, weil Kinder sind groß. Sie haben Zeit für sich. Sie können sich entfalten. und deshalb ist es total cool, 50 zu sein.
Carolin Zimprich: Eine schöne Zahl auf jeden Fall. Du strahlt das auch richtig gut aus, finde ich.
Stina: Ich.
Carolin Zimprich: Ich brauche erst mehr Energie, bevor ich was Neues starten kann.
Stina: Die Energie steckt im Neustart. jedes neue. Wenn du deiner Passion und deiner Vision folgst. steckt in jedem Neubeginn eine unglaubliche Energie alleine aufgrund des Abenteuers, in das du einsteigst. und diese Energie zahlt sich aus, sobald du die ersten Schritte gehst.
Carolin Zimprich: und zu guter Schluss. So bin ich halt. Ich kann mich einfach nicht ändern.
Stina: Du bist perfekt, wie du bist. Du musst dich gar nicht ändern. Du hast alles in dir was du brauchst.
Carolin Zimprich: Sehr schön. Ich glaube, das ist auch ein super schönes Schlusswort an der Stelle. Ich glaube, viel mehr Nuggets kann man in der Kürze der Zeit aus dir gar nicht herausholen. Ich glaube, meine Empfehlung ist für alle wirklich nochmal krass zurückspulen, nochmal, alles direkt von vorne anhören. Ich danke Dir für deine Zeit, vor allem auch mit dem offenen Umgang über einfach diese krasse Erfahrung, in der du selber in Todesangst warst. das zu teilen, da Einblicke zu bekommen. Ich glaube, es gibt da ganz ganz viele Touchpoints, Wo der ein oder andere für sich selber oder für sein Umfeld bemerkt, krass, wie viele Parallelen es doch da gibt. und wir verlinken alles zu dir unten in den Shownotes. dass du da draußen einfach die Möglichkeit hast. einen Wechsel zu machen und auch zu wissen, du bist nicht zu alt, um irgendwas zu verändern. Es ist nicht zu spät. Nein, nein, und nach ist es einfach wirklich, niemals zu spät. Also, weil keiner von uns weiß. Doch wie lange diese Kerze brennt. Das weiß einfach niemand. Keiner weiß genau, wann wir auf diesem Planeten einsteigen und keiner weiß, wann wir diesen Planeten wieder verlassen. und in diesem Sinne wünsche ich Dir noch ganz ganz viel Spaß da draußen im Netz und freue mich auf jeden Fall mit dir hier bei Scal and Flow: auf die nächste Folge: liebe Stina ganz lieben Dank für deine Zeit.
Stina: Ich danke dir sehr, dass ich hier über meine Vision auch sprechen durfte. Es hat mir viel Spaß gemacht.
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