Wie startet man ein ortsunabhängiges Business, ohne sich im Funnel-Wirrwarr zu verlieren? Tara Hanke zeigt’s – ganz ohne Zauberformel, aber mit ganz viel Klarheit, Herz und echter Erfahrung.
Von der Teeverpackung zum erfolgreichen Webdesign-Business: Tara erzählt, wie sie sich in die Selbstständigkeit tastete, Kunden über Facebook-Gruppen gewann, Telefonakquise hasste (wirklich!), und heute mit Leichtigkeit Kunden über automatisierte Webinare gewinnt.
In dieser Episode lernst du:
– Warum es nicht auf DEN Plan ankommt, sondern auf das Dranbleiben
– Wieso du nicht programmieren musst, um als Webdesigner durchzustarten
– Wie du mit deiner Positionierung endlich Klarheit schaffst – für dich und deine Kunden
Wenn du wissen willst, warum „Mobiloptimierung“ kein nice-to-have, sondern dein Business-Booster ist – dann hör rein! ✨
Carolin Zimprich: Diese Frau, mit der ich mich jetzt unterhalte, predigt nicht nur Freiheit, sondern sie lebt sie, und zeigt anderen, wie sie sich ein ortsunabhängiges Online-business mit und durch Webseiten aufbauen können. Ihr Motto. Du brauchst eigentlich gar keine besonderen Skills um ein erfolgreiches Online-business zu starten. Du brauchst nur den Mut, den ersten Schritt zu gehen und damit herzlich willkommen an die Gründerin der Freedom Now Academy Tara, Hanke.
Tara Hanke: Hello. Ich freue mich, Mega hier sein zu dürfen.
Carolin Zimprich: Ja, so wie ich es eingangs gerade schon sagte: Du predigst das nicht. Nur, du lebst das auch. und wenn ich es gerade richtig gehört habe, befindest du dich gerade aktuell in Lissabon.
Tara Hanke: Genau richtig. Also, ich bin Anfang des Jahres nach Ibiza gezogen, und jetzt bin ich dann Frühling. Dann nach Lissabon. Sommer geht es wieder nach Ibiza. Also ganz viele verschiedene Orte. und dadurch, dass ich ortsunabhängig lebe und arbeite, ist das auch gar kein Problem.
Carolin Zimprich: Ein Traum, was sich der ein oder andere da draußen einfach irgendwie noch gerne erfüllen möchte, wo er sagt: Ich bin schon irgendwie so kurz davor, aber ich habe es noch nicht so ganz erreicht. Du bist ja nicht auf die Welt gekommen und bist dann quasi als Baby, quasi durch die Welt gejettet.
Tara Hanke: Typisch.
Carolin Zimprich: Dein Leben wird ja vorher auch ein wenig anders ausgesehen haben. Lass uns doch da einfach mal ganz kurz starten. Also, wann hat A die Idee angefangen, so arbeiten zu können oder durch welche Umstände ist das eingetreten? Was war so bei dir Stein des Anstoßes.
Tara Hanke: Ja der Stein des Anstoßes war, vor allem eigentlich, dass ich dann einen Freund hatte, der ein eigenes Business hatte, und zwar einen Online-shop. Also, es war ein Familienunternehmen, und dadurch bin ich so in diese Businesswelt reingekommen, überhaupt Aber das hatte noch nicht viel zu tun mit ortsunabhängig leben und arbeiten, weil durch das Vor-ort-business, sage ich mal doch schon, auch mit Logistik usw. viel einfach vor Ort stattgefunden hat. und ich habe dann studiert währenddessen. Ich wollte mich eigentlich gar nicht selbstständig machen. Das kam dann tatsächlich erst dadurch, dass ich das tatsächlich ausprobiert hatte, dass ich die Möglichkeit dazu hatte, weil tatsächlich ein Bekannter von mir, der so Teeverpackungen, also nicht Teeverpackungen, sondern er hat Tee hergestellt und braucht natürlich eine Verpackung. und er meinte zu mir. Du machst doch da so. Grafik. Also, ich habe Grafikdesign und so studiert und der meinte, kannst du nicht dabei helfen und diese Teeverpackung cooler gestalten. Da habe ich gesagt: ja klar cooles Projekt, freue ich mich. und da habe ich so das erste Mal gemerkt. Okay, das ist ziemlich cool. Wenn ich einfach zu Hause sitzen kann, vor meinem Laptop aufstehe, wann ich möchte arbeite, wann ich möchte, und am Ende einfach dem Kunden das fertige Ergebnis abliefere, aber halt nicht an an eine Arbeit, also an einen Arbeitsplatz gebunden bin, sondern theoretisch auch wirklich jetzt einfach sagen könnte. Hey, Okay, dann heute ist Dienstag. Aber heute mache ich mal frei. und dafür mache ich am Samstag noch was oder so. und das ist einfach sehr, sehr cool. und da habe ich so das erste Mal so da reingeschnuppert und gemerkt, So, das könnte ich mir gut vorstellen. und daraus hat sich das dann alles Weitere entwickelt, weil ich natürlich gedacht habe. Okay, das möchte ich weitermachen.
Carolin Zimprich: Also, bei dir ist ein Studium in die Richtung Grafik. Vorangegangen, warst du schon immer ein visueller Mensch, dass du gesagt hast. Das sind auf jeden Fall Dinge, die mich interessieren, dass du dahin gekommen bist, Oder Ja, was hat dich zu der Entscheidung zu diesem Studium gebracht?
Tara Hanke: Ja. Also ich mochte schon immer gerne so zeichnen, malen visuelle Sachen gestalten. und dann habe ich einfach gedacht. Okay, Ich starte das mal als Studiengang. Ich möchte das gerne mehr lernen. Ich möchte, was Kreatives auf jeden Fall machen, und tatsächlich, um vielleicht den Bogen zu starten, weil sich jetzt vielleicht viele Fragen so hä. Aber was hat sie dann jetzt mit Webseiten zu tun? Ich habe dann einfach gemerkt, dass viele Leute, die bei mir irgendwie ein Logo brauchten, oder so hab ich gesagt haben, Hey, Tara, ich brauche eigentlich nicht so ein Logo und einen Flyer, sondern ich brauche eigentlich auch eine eine Webseite, die dann das Design auch wieder aufgreift. und dadurch bin ich dann in das Work-design reingekommen, weil ich mir dachte, Okay, cool. Dann lerne ich das doch auch einfach mal. Vielleicht kann ich darüber dann auch Kunden oder dafür dann auch Kunden gewinnen. und dann hat sich das tatsächlich ergeben, dass ich mehr und mehr Webseiten gemacht habe, weil da der Bedarf einfach größer war, mir das auch super, viel Spaß gemacht hat, so bin ich dann beim Webdesign gelandet und Webseiten zu erstellen. quasi von Hölzchen auf Stöcksken. Ähnlich. Auch mein Werdegang. Ich weiß nicht Wann genau bist du in die Selbstständigkeit gestartet. Ende 20 also das war.
Carolin Zimprich: 2, 20.
Tara Hanke: Meine selbstständige Tätigkeit angemeldet habe.
Carolin Zimprich: Ja, Ja, und klar. Dann beginnt man erst mal so diesen Schritt auf ein Terrain, wo man sagt, Okay, ich kenne mich hier noch irgendwie nicht so richtig aus. Was muss ich tun? Wie funktioniert das? So Haben die Kunden dich von Tag 1 an überrannt.
Tara Hanke: Nein, natürlich nicht. Aber wie gesagt, der allererste Kunde war sowieso jemand, der einfach, wo das sage ich mal, aus dem Netzwerk entstanden ist. Aber tatsächlich ist bei mir generell auch relativ viel am Anfang, so aus dem Netzwerk entstanden. Wenn man einfach voller Begeisterung davon erzählt, dann ist man wirklich. Also ist das absolut überraschend. Der absolute Wahnsinn, wie viele Leute tatsächlich irgendwie Interesse zeigen daran und jemanden kennen. aber die irgendwie tendenziell dafür Verwendung hätten, mit denen man mal sprechen könnte, und deswegen ist darüber viel entstanden. Aber als ich dann gemerkt habe. Okay, jetzt möchte ich mal auch systematisch Kunden gewinnen wissen. Jeden Monat kann ich so und so viel Umsatz machen, wenn ich diese und jene Dinge tue, Da habe ich mir dann tatsächlich einen Coach an die Seite geholt, der mir das gezeigt hat oder wo ich einfach gelernt habe, wie so systematische Kundengewinnung funktioniert. und ab dem Moment hat es dann auch ziemlich gut geklappt.
Carolin Zimprich: Ziemlich gut geklappt Klingt nach. Da kam die Leichtigkeit rein, von der der ein oder andere spricht, die er ganz gerne hätte.
Tara Hanke: Genau. Also auch der Moment, vor allem, wo ich mir dann auch mich getraut habe, Sag ich mal mehr. Also, Ich habe damals ja noch in dem Geschäft auch von meinem Freund dort gearbeitet, mit Versand usw. Das halt nicht weiterzumachen und auch wirklich das Vollzeit zu machen und vor allem auch währenddessen zu reisen. Weil das habe ich mir vorher irgendwie dann auch nicht so getraut, weil ich mir dachte: Okay, Aber was, wenn dann der Kunde, was braucht und die Internetverbindung nicht funktioniert? Das war so dann langsam so wo das Selbstbewusstsein da war. So, hey. Okay. ich kann diesen Lifestyle jetzt tatsächlich auch wirklich umsetzen. Vorher hatte ich das zwar schon tendenziell. Aber ich habe mich trotzdem nicht so richtig getraut, da wirklich all in zu gehen. und jetzt einfach mal ja woanders hin. und für ein paar Wochen und von dort an zu arbeiten.
Carolin Zimprich: Ist auf jeden Fall immer eine Entscheidung, und Entscheidungen sind ja das, was uns Unternehmer eigentlich ja so jeden Tag einfach ausmacht und auch antreibt. Wenn wir die Entscheidungen nicht fällen und ständig so ein Ja, ich nenne es ja mal gerne Eiertanz im Kopf haben. dann kommen wir einfach nicht weiter Oder so, Dieser beliebte Gänseblümchen-effekt. Also, wir kennen das früher noch so. Dieses Er liebt mich. Er liebt mich nicht. Er liebt mir so, Dieses tu Ich tu es nicht, tue. Ich tue es nicht. und das bringt uns natürlich überhaupt gar nicht weiter. Wie oft hast du bei dir aktuell Momente oder zu der Zeit, als du dich selbstständig gemacht hast, wo du wirklich abgewogen hast und nicht so wirklich wusstest durch Fisch oder durch Fleisch.
Tara Hanke: und einfach ganz viele verschiedene Angebote ausprobiert. und natürlich, auf der einen Seite hat das dazu geführt, dass, wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre ich mit Sicherheit sehr viel schneller gewesen, um noch mehr Kunden zu gewinnen, das Ganze noch schneller zu skalieren. Auf der anderen Seite glaube ich, habe ich das tatsächlich einfach gebraucht, um für mich herauszufinden, was ich eigentlich wirklich machen möchte, womit ich rausgehen möchte in die Welt, wofür ich stehen möchte, was so mein Signature-angebot sozusagen ist, was wirklich zu mir passt. Deswegen denke ich, ist das schon so alles gut gelaufen und seinen richtigen Weg gegangen. Aber grundsätzlich, um auf die Frage zurückzukommen, Ja, Also, ich habe sehr viel, auch immer mich umentschieden, weil, richtig das und das und das, und es gibt so viele Möglichkeiten, online irgendwie Geld zu verdienen, man kann ja alles Mögliche machen. Deswegen, das ist mir definitiv auch schwer gefallen, Am Anfang, da klare Entscheidungen zu treffen.
Carolin Zimprich: Glaube, den meisten da draußen geht es einfach auch, sodass. Also, wenn Sie in diesem Positionierungshopping irgendwie drinnen stecken, so dieses. Okay, ich muss mich jetzt entscheiden, aber wenn ich mich dafür entscheide, dann trenne ich mich ja von dem Rest. und das ist Ja, Also das ist ja so ein ganz großer Konflikt, mit dem ja ganz ganz viele zu tun haben, wo ich immer versuche, in dem Moment natürlich auch aufzuklären hör zu, Auch wenn du dich jetzt im außen für diese eine Sache entscheidest, kannst du dich hinten drum. Wenn die Kunden zugesagt haben, kannst du dich da ja immer wunderbar nach Herzenslust letztendlich austoben und kannst, alle Felder bespielen, die dir irgendwie Gott gegeben sind, in denen du wahnsinnige Expertise hast. Du musst grundsätzlich überhaupt mal gar nichts verstecken. Aber viele haben natürlich so im außen die Angst und dieses? Wow. Wenn ich das jetzt nicht mehr zeige, dann bin ich nicht mehr vollständig, dann ist das so. Was hat das mit dir gemacht Hattest du vielleicht so dieses Gefühl von Boah? Ich habe da irgendwie einen Knoten in der Zunge, oder? Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt so richtig ordentlich geradeaus reden kann. Wenn ich über das eine nicht reden darf und nur noch über das eine reden soll. Wie hast du das empfunden?
Tara Hanke: Damit hatte ich tatsächlich nicht so das Problem. Ich hatte eher das Problem also jetzt nicht rein vom Angebot her. Ich hatte eher ein Problem damit, dass ich mich auf eine spezielle Zielgruppe, auf eine Nische, auf eine bestimmte Gruppe von Menschen oder Branchen spezialisieren sollte oder wollte. Aber man hört das ja immer. Man soll sich spitz positionieren usw., Nur eine bestimmte Zielgruppe, und das macht auch total Sinn. Nur am Anfang denken die meisten und ich natürlich auch am Anfang, dass man dadurch am Ende weniger Kunden bekommt, weil man schließt, ja 90% der Menschen mindestens eigentlich aus von seinem Angebot. und denkt sich dann so: Ja, Aber wenn weniger Leute. Wenn das Angebot für weniger Leute ist, dann kriege ich doch auch automatisch weniger Kunden. Aber das ist halt voll der Trugschluss, weil, wenn es halt für die 5% oder Sowas Halt richtig richtig gut passt, ist die Wahrscheinlichkeit dort halt exorbitant hoch, dass man tatsächlich dafür auch Kunden gewinnt. Vor allem macht es auch viel, viel mehr Spaß, wenn man nicht immer mal da mal da mal da irgendwie ein Angebot hat und sich immer wieder in ganz ganz unterschiedliche Sachen reindenken muss. und man wird halt wirklich zum Experten und wirklich gut in etwas, und das wiederum steigert auch das Selbstvertrauen natürlich in die eigenen Fähigkeiten, viel schneller, weil man sich dann schon in der Materie des Kunden auskennt, viel besser als Experte auftritt und dann einfach mit einer ganz anderen Souveränität reingeht. Deswegen, rein vom Angebot her fand ich das eigentlich ziemlich leicht, mich darauf zu fokussieren. Ich war am Anfang immer begeistert von den Angeboten, die ich dann hatte, habe dann irgendwie im Nachhinein so festgestellt, so vielleicht ist es doch nicht ganz so meins, aber die Schwierigkeit lag tatsächlich eher bei mir so bei der Zielgruppe.
Carolin Zimprich: Dieses. wenn ich mich davon trenne bzw. dieses Kopfkino also wenn ich mich von 90 oder 95% trenne und nur noch 5% über Bleibe da wirklich zu verstehen. Genau das ist das, was eigentlich letztendlich hinterher wirklich die Magie ausmacht im gesamten Spektrum von Marketing, wo ja noch eine ganze Menge mehr letztendlich mit dazugehört. Aber auch da beginnt es dann plötzlich einfach zu werden, so die Leichtigkeit, die sich einfach irgendwie alle so ein Business wünschen, wo man dann merkt. Das war eine ganz ganz wichtige Stellschraube für mich, um einfach wirklich festzustellen, das ist es. und auf der anderen Seite glaube ich, dass du dieses, ich sage mal Positionierungshopping mit. Was ist das, was ich in der Außenkommunikation einfach brauche. Das ist ja auch eigentlich irgendwo eine kleine innere Reise für den einen oder anderen wirklich zu verstehen. Was ist das, was ich da eigentlich wirklich tue? Was ist das, womit ich den Menschen wirklich da draußen helfe? Hey, ja, okay, wir bauen Webseiten. Aber was ist der eigentliche Effekt? Was ist das, wo man, und ich finde dieses Wörtchen immer sehr, sehr passend. Was ist das, wo wir den Menschen wirklich da draußen dienen.
Tara Hanke: Ja.
Carolin Zimprich: und ich glaube, das ist ein Prozess, und der hätte dir mit Sicherheit auch an der Stelle gefehlt, wenn du ihm wahrscheinlich gar nicht gegangen, wärst.
Tara Hanke: Definitiv. Also. Ich treffe generell ziemlich viele Entscheidungen, eigentlich in meinem Leben durchs Ausschlussprinzip. Also, ich probiere einfach wahnsinnig gerne Dinge aus bzw. ich muss die Dinge ausprobieren. So ist einfach mein Charakter gestrickt, Sage ich mal, Um wirklich zu verstehen, wie funktionieren die Sachen. und erst dann, wenn ich wirklich verstanden habe, wie funktionieren die? Weil die Erwartungshaltung, die wir vorher davon haben, von einer Sache wie die funktioniert wie genau was für Sachen man dann da wirklich macht, bei diesem konkreten Angebot etc. Das weicht halt immer sehr stark davon ab von der eigentlichen Arbeit eigentlich am Ende. Also, so ist es zumindest sehr offen. Wie auch sollte es anders sein, wenn man sich vorher noch nicht auskennt. Das war tatsächlich so. Dann einfach eine Sache, wo ich sage: Okay, das hat mir einfach enorm geholfen. Dann viele verschiedene Sachen auszuprobieren, hilft mir immer noch, bei meinen Entscheidungen, die zu treffen, das einfach wirklich so durchzuziehen, Mal da reinzuschnuppern, ja mal den großen Zeh ins Wasser zu stecken oder vielleicht auch komplett ins kalte Wasser reinzuspringen und das einfach mal zu testen. und das ist eigentlich meiner Meinung nach zumindest die schnellste Art und Weise. Um wirklich zu verstehen, Ist das für mich tatsächlich das richtige Thema. Wie funktioniert das eigentlich? und dann natürlich auch basierend auf dem, was man dort gelernt hat, zu verstehen: Was gibt es denn eigentlich noch für Möglichkeiten.
Carolin Zimprich: Ja, auf jeden Fall. Also das ist auch immer, was ich definitiv immer mit unterstreiche, business ist, so learning by doing try und error. Es gibt nicht diese eine Strategie, und es gibt auch nicht, wenn wir uns Ihnen natürlich wünschen, diesen einen magischen Moment, der alles verändert. und man sagt, genau das war’s. Also, ich kenne das auch, dass ich rückblickend immer überlege. Okay, was war denn diese eine Sache, die man da so verändert hat. und es ist einfach natürlich nie diese eine Sache gewesen, sondern es waren einfach ganz, ganz viele kleine Stellschrauben, die man im Hintergrund gedreht hat. hat dir das an dem Punkt gereicht, oder aber hast du dann für dich gemerkt. Ja, Nee. Es ist also, wenn ich mich nur darauf verlasse, dass Menschen mich per Zufall finden. Ist das vielleicht ein bisschen riskant? Ich muss dann nochmal gucken, ob es da nicht Möglichkeiten gibt, die ein wenig verlässlicher sind.
Tara Hanke: Absolut genau das habe ich dann auch gemacht. Viele verschiedene Akquise Methoden dann auch ausprobiert. Also, Suchmaschinenoptimierung, zum Beispiel, das habe ich ja auch als Dienstleistung angeboten, habe ich natürlich auch für mich selber umgesetzt. Warum auch nicht?
Carolin Zimprich: Na klar.
Tara Hanke: Ich habe über Facebook-gruppen tatsächlich viel auch gemacht. Die funktionieren mittlerweile tatsächlich nicht mehr so gut. Ich musste mir dann auch irgendwann eine andere Möglichkeit suchen, um da wirklich einfach systematisch Kunden gewinnen zu können. Aber Social Media ist auch heute noch, wenn vielleicht auch nicht in Facebook. Gruppen trotzdem einfach ein 1a Kundengewinnungskanal. Wirklich wahnsinnig cool. Wenn man wirklich sehr nah und sehr schnell an den Menschen einfach dran ist und die richtigen Menschen auch einfach sehr schnell finden kann und sehr gut finden kann, weil ich kann von außen Betrachten bei ganz vielen Zielgruppen ist, der in meiner Zielgruppe drin braucht, der mein Angebot: Wie ist denn sein Social-media auftritt oder seinen Webseiten-auftritt? Das kann ich ja von außen sehen, und deswegen ist es ideal, darüber, dann auch einfach Kunden zu gewinnen, die Leute anzuschreiben etc. und was ich tatsächlich auch ausprobiert habe, was für mich so tatsächlich der Moment war, wo ich gedacht habe. Okay, wenn ich das weitermachen muss, dann gehe ich lieber wieder zurück in den Job.
Carolin Zimprich: Okay.
Tara Hanke: Kaltakquise via am Telefon.
Carolin Zimprich: Ja.
Tara Hanke: So. Ja. Also das Schlimmste, was man sich so an Akquise, was sich die meisten an der Krise so vorstellen können viele. Also, es gibt ja auch Leute, die das cool finden und die das liebend gerne machen war für mich aber überhaupt nichts. Ich bin da ja gefühlt, 10 000 Tote gestorben, wenn ich jemanden anrufen musste. und das war eigentlich so der Punkt, an dem ich gedacht habe. Okay. Tara, Du musst ja jetzt wirklich mal irgendwie was anderes machen. Telefon: Anrufe geht auf jeden Fall nicht weiter. und da bin ich dann tatsächlich auf Webinare gekommen. und Werbeanzeigen schalten, also Werbeanzeigen schalten, Webinare veranstalten und dort meine Dienstleistung auch anbieten. und das hat dann auch eigentlich. Also eigentlich von Sekunde 0 an hat das extrem gut funktioniert. und das ist dann tatsächlich auch der Kanal gewesen, wo ich gesagt habe. Okay. das ist mein Kanal. und darüber gewinne ich Kunden.
Carolin Zimprich: Die anderen einfach nicht. Also brauche ich einfach mal eine Agentur drumherum.
Tara Hanke: und.
Carolin Zimprich: Ich übernehme das dann einfach für den Rest. Weil mir macht das keine Bauchschmerzen, Wenn ich irgendwo anrufe, wo derjenige auf der anderen Seite sagt: Ach Nee fand ich jetzt nicht so cool. Also, das ist ja. Man hat ja einfach mit vielen Absagen in dem Moment einfach zu tun. und wir alle wollen ja lieber Yas hören als irgendwelche Neins. Wir wollen ja einfach nur mal alle gemocht werden und die Anerkennung bekommen. und deswegen scheuen wir uns natürlich einfach innerlich einfach davor, diese Dinge dann zu tun. Ein anderes schönes Stichwort ist: Facebook-gruppen hat eine lange Zeit wirklich hervorragend, richtig richtig gut funktioniert. wobei ich mir immer ganz oft die Frage stelle: ist, aus welcher Intention eröffne ich eine Facebook-gruppe. Also ist es nur die Intention mit so. Ich mache da jetzt einen Pool auf, damit möglichst viele Menschen in kurzer Zeit da reinstürmen, damit ich Ihnen fleißig meine Angebote präsentieren und verkaufen kann. Oder aber eröffne ich eine Facebook-gruppe zu einem Thema, was mir einfach wirklich am Herzen liegt, um da letztendlich aufzuklären: einen Ort, an dem Menschen sich wohlfühlen können, wo man sich ein bisschen austauschen kann und wo Sie dann merken. Ach, krass, darüber hinaus gibt es ja noch so viel mehr. Ich glaube, das ist aber auch, also mit meiner Meinung nach ein entscheidender Unterschied. Aber wie waren deine Erfahrungen damals? So wie heute im Thema Facebook-gruppen.
Tara Hanke: Ja. Also ich hab tatsächlich keine eigene Facebook-gruppe gegründet, sondern ich habe Freelancer Netzwerkgruppen verwendet. Also so suche biete. und auch Supportgruppen für Wordpress, für Webseiten-erstellung, wo Halt Unternehmer Selbstständige reingehen, die einfach eine Frage haben zu dem technischen irgendwas. und dann, wenn man da aktiv ist und einfach for free Support gibt und den Leuten hilft, sind die Leute einfach extremst dankbar dafür. Das merkt man sehr schnell, und dadurch entwickeln sich halt einfach Beziehungen zu Menschen, die dann später, natürlich auch mal, wenn Sie, sag ich mal bei was größerem Hilfe brauchen, wo Sie wirklich sagen. So, Boah Nee. Also das kann ich jetzt echt nicht mehr selber machen, wo Sie dann natürlich wissen. ja, Stimmt! Da hat die Tara mir ja voll gut schon mal geholfen, Schreibe ich die doch mal an, ob es mir nicht helfen kann bzw. man kann natürlich auch wenn man dann jemandem kostenfrei einfach geholfen hat, auch schon mal anklingen lassen und sagen: hey, übrigens, wenn du nochmal Hilfe brauchst bei mir. Ich kann dir dabei auch super gern helfen. Also wenn du irgendwie Was hast Eine neue Seite, brauchst Landing Patry, Design etc. Können wir auch mal darüber sprechen, falls du da Unterstützung brauchst. und das hat einfach immer sehr gut funktioniert, weil man halt einfach aus diesem Mehrwert-ansatz herausgeht, den Leuten erst mal etwas zurückzugeben oder überhaupt etwas zu geben. und dann, erst sag ich mal, wenn die Leute gemerkt haben. Hey, da interessiert sich jemand für mich. Da Möchte jemand wirklich helfen, dass sie dann natürlich auch viel offener sind, jemandem Geld dafür zu geben, dass er es nochmal macht. Ja.
Carolin Zimprich: Ja, das ist das schöne Motto: erst mal geben, erst mal liefern und dann hinterher bekommen und empfangen dürfen. Ja, auf jeden Fall kleines Sidenote, einfach auch noch dazu, Wenn man sowas auf Social Media macht, und dann erklärst du einfach mal wie so der Weg dann weiter war in Bezug auf Facebook-gruppen. Wenn ich natürlich in Communities interaktiv mit den Menschen agiere und mich dort mit Ihnen Austausche füttere ich natürlich im Hintergrund, und da sind wir bei meinem Lieblingsthema mit bei der lieben Technik. Ich füttere den Algorithmus Der Algorithmus erkennt. die 2 unterhalten sich. die unterhalten sich etwas mehr über Kommentare und schenken sich Likes und ein paar Herzchen. und Co: Ach jetzt Chatten, die auch noch miteinander über den Messenger dann sind die ja mit Sicherheit mehr aneinander interessiert. Also spielen wir denen doch gegenseitig im Feed. Weil also, ich finde immer, es gibt immer dieses schöne Beispiel vom Zirkus, wenn er in der Stadt ist, da hängt ja nicht ein Plakat, sondern dann hängen dann einfach so 10, 15, 20 direkten hintereinander. Deswegen fällt es mir ins Auge. Da sind wir wieder schön beim Thema Marketing. und dadurch, dass ich diese Wiederholung einfach immer wieder habe, bleibe ich im Gedächtnis. Ich bleibe in Erinnerung. Vor allem bleibe ich in guter Erinnerung, weil man ja geholfen hat zu einem bestimmten Zeitpunkt. und dann kommt der Gedanke. Ach ja, klar, Da hat mir die Tarad auch geholfen, welch Zufall, dass Facebook mir gerade ihren Beitrag ausspuckt. Ich habe mir schon immer ein Redesign von meiner Seite gewünscht. Jetzt wird es Aber Zeit. Wie ist es denn dann für dich weiter? Weil du hast gesagt, es hat eigentlich ganz gut funktioniert. und dann irgendwo merktest du, naja irgendwie nicht mehr so. Also gab es da einen Knackpunkt. Mit was würdest du das in Verbindung bringen?
Tara Hanke: Also den Pivot Point oder so, den gab es jetzt nicht an der Stelle. Man hat einfach irgendwann gemerkt, dass Facebook unpopulärer geworden ist. Also, die Leute weniger auf Facebook mehr auf Instagram abhängen. Auf Instagram gibt es aber keine Gruppenfunktion. und deswegen sind diese Gruppen, sage ich mal, einfach mehr und mehr stiller geworden. Facebook hat die Reichweite eingeschränkt, auch sehr, sehr stark von Gruppen. und es ist auch immer mehr Spam dazu gekommen. Also, es sind viele Leute einfach dann immer mehr reingegangen, die einfach selber nur ihre Angebote pitchen, Angebote, Pitchen, Angebote, Pitchen. und dadurch ist die Qualität, sage ich mal, vom Austausch in den Gruppen einfach schlechter geworden, was natürlich zu einer Abwärtsspirale geführt hat, dass die Leute, die Hilfe tatsächlich gebraucht haben, auch rausgegangen sind, weil sie sich gedacht haben. Nee da ist jetzt nur noch irgendwie Spam drin. Die Leute pitchen sich da gegenseitig weg. Das brauche ich nicht mehr, weil ich bin ja hierhergekommen für den Support. und das war, dann sag ich mal so: Der langsame Abfall von diesen Gruppen, dass die nicht mehr so gut funktioniert haben. Ich meine, Es funktioniert immer noch. Also, man kann immer noch da sehr gut reinschreiben, aber die Konkurrenz ist halt, sehr, sehr viel stärker, dass ich mittlerweile sagen würde: Okay, mach andere Sachen, die halt besser funktionieren, einfach aus Zeitinvest. Aber für jetzt organisch Sachen dort zu machen, würde ich jetzt Leuten nicht mehr empfehlen. Da ist halt Instagram mittlerweile Linkedin auch einfach, sehr viel stärker geworden, und deswegen wäre meine klare Empfehlung heutzutage, sich auf die 2 Plattformen zu konzentrieren.
Carolin Zimprich: Also a. Die Konzentration? Natürlich, auf welcher Plattform bin ich, wenn man zu viele versucht, auch zu bespielen. Auch da würde man sich ja absolut verzetteln. Ich glaube tatsächlich, wir haben immer noch genügend User, auch auf dem großen blauen Bruder. das glaube ich schon. und ich glaube, es liegt in vielen Teilen, natürlich auch einfach in der Kunst des Copywritings. Also bin ich in der Lage, dass das, was ich verkaufe, so in Worte zu fassen, dass mein Gegenüber sagt: Wenn ich das jetzt nicht sofort kaufe, dann bin ich sowas von bescheuert. Dann habe ich so einen an der Murmel. Also muss ich da jetzt definitiv zuschlagen. und das ist, was ich natürlich an meinen Kunden auch immer ganz oft sehe, und weil ein unfairer Vorteil natürlich innerhalb von meinem Business ist. Also weil ich Businesses ja ausstatte, innen drin, weil ich sie automatisiere, weil wir einfach natürlich gucken. Wie können wir das Marketing einfach so optimieren, dass einfach die Kernessenz wirklich ordentlich nach draußen kommt und dass wir gleichzeitig die Systeme so gestalten, dass wir einfach Zeit sparen.
Tara Hanke: und.
Carolin Zimprich: und da merke ich natürlich immer. Das ist für mich in meinem eigenen Business natürlich der absolute, unfaire Vorteil, weil ich mich in meinem Business. Ja. Eh: schon mit dem Kram beschäftige, was ich dann nur noch für mich selber anwenden muss, so wie du für dich das Seo einfach natürlich richtig gut optimieren konntest. und jeder hat aber natürlich erst einmal eine völlig andere Kernkompetenz oder so wie ich immer ganz liebevoll sage. Wir sind natürlich alle in unserem Thema einfach krasse Fachidioten und müssen dann, wenn ich Coachberater, Therapeut, Experte auf irgendeinem coolen Gebiet bin. müssen uns dann dieses krasse Thema Businessaufbau, Business, Ausbau, Marketing, zusätzliche eigentlich noch oben drauf schaufeln. Denn das ist ja letztendlich der Kern eines jeden Unternehmens, also ohne Marketing, ohne Vertrieb, ist das da ziemlich dünn. und dann besteht man auch nicht recht lange. Du bist jetzt so gesehen. Im fünften Jahr.
Tara Hanke: Ja korrekt.
Carolin Zimprich: Also so gesehen schon ein schönes kleines Jubiläum und hast, würde ich sagen, somit die kritische Phase Alter bestanden, denn ganz ganz viele streichen einfach nach 2 bis 3 Jahren, ungefähr die Segel, weil sie dann merken, Das passt nicht das Haut nicht hin. Ich komme da irgendwie nicht so richtig. Auf den grünen Zweig. Hast du auch mal Momente gehabt, wo du dachtest. Ja, ich glaube, ich lass es dann doch besser sein.
Tara Hanke: Ja, definitiv. Also, wie gesagt, mit der Telefonakquise. Das war definitiv so ein Punkt, wo ich dachte, Okay, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die funktioniert. Wenn ich keine andere finde, dann lasse ich das auf jeden Fall. Natürlich gibt es auch immer mal wieder Phasen. Gerade jetzt der Sommer zum Beispiel, wo einfach weniger Leute im Internet rumhängen, weil mehr Leute am Strand rumhängen. Das ist halt so völlig normal, dass man auch mal so ein bisschen Durststrecken mit drin hat. Aber gerade da ist es dann eigentlich auch wieder. Also jetzt für mich zumindest rückblickend betrachtet. Damals wusste ich es aber noch nicht. Es ist einfach wichtig, wie man sein Angebot strukturiert, dass man eben auch einfach als selbstständiger Einkommen hat, selbst wenn man mal gerade keine Neukunden gewinnt, sondern dass man einfach mit den Bestandskunden weiterhin Geld verdient, sodass man keine in Anführungsstrichen Totalausfälle hat, von Monaten her, und dann kann man das auch relativ gut. Eigentlich, wenn man da das Angebot einfach richtig aufbaut, kann man das ziemlich gut eigentlich abpuffern. In dem Sinne, definitiv hatte ich die Momente. Ich glaube, auch jeder, der selbstständig ist, wird da einmal zumindest irgendwie durchgehen. Aber das Schöne ist, ja, man kann daraus lernen und dann die Entscheidung treffen und die Lösung dafür finden und das dementsprechend anpassen, dass man ja einfach da eine Lösung einfach findet, weil schlussendlich als Unternehmer ist man nichts anderes eigentlich als jemand, der permanent für irgendwelche Probleme irgendwelche Lösungen finde. Das ist eigentlich für mich zumindest so. Die Kernkompetenz eines Unternehmers.
Carolin Zimprich: Auf jeden Fall immer wieder gucken, hinfallen, aufstehen, Krone richten, Weiterlaufen. Kannst du einen emotionalen Moment teilen, wo du sagst, das ist Finito. Hast du ein Beispiel?
Tara Hanke: Ja. Also, als ich wieder von meiner Telefonliste gesessen habe. und ich habe mir dann schon immer. Also, ich habe gesagt, okay, ich telefoniere 50 Leute am Tag oder so rufe ich an.
Carolin Zimprich: Ja.
Tara Hanke: und ich habe das dann glaube ich, so 3, 4 Wochen wirklich richtig durchgezogen. Ich habe damit schlussendlich, ich bin mir gar nicht mehr ganz sicher. Also, ich glaube, ich habe durch gar keinen Kunden damit gewonnen. Ich hatte zwar 2 Leute, die mir eigentlich zugesagt hatten, aber dann doch wieder abgesprungen sind. Das waren zweimal Aufträge für 10 000€. Also, das war schon sehr bitter für mich natürlich auch, aber das hat mich dann schon dazu geführt, dass ich das auch weitergemacht habe mit der Kalder-krise. Aber als der letzte dann so. Absprungszweck hat Nee sorry Tara. Aber irgendwie fühle ich das gerade doch nicht so da ich dann so. Okay. Nee. Also Wenn das jetzt geklappt hätte hätte sich alles gelohnt. Aber das war jetzt so hart. Einfach diese Absage dann zu hören, weil es halt auch echt um einen Betrag ging. Ja, in dem Moment. Ich dachte so, Boah Nee also dieses emotionale Gefühlschaos und auf und ab da halte ich einfach nicht mehr aus.
Carolin Zimprich: Sind einfach ganz krass emotionale Wellen. und ich glaube, je höher die Flughöhe des Unternehmens wird, je krasser sind auch die Wellen, die wir einfach reiten. Da geht es einfach mal ganz krass nach oben und von höher nach oben kann es auch einfach tiefer nach unten gehen. Ich finde, da kann man immer sich so visuell wunderbar. Große Konzerne nehmen, die sich riesengroße Gebäude bauen mit einem Fahrstuhl, der minutenlang nach oben fährt. Ganz klein. Also was heißt ganz kleines Unternehmen? Aber wenn man im Prinzip ein Unternehmen hat, mit einem kleinen Team, dann baut man sich natürlich so riesengroße Gebilde. Einfach gar nicht. Oder habt nur die Vision davon? Boah, wie krass wäre das denn wenn das mal mit diesem Spiegel, mit dieser kompletten Spiegelverglasung, wenn das meins wäre, aber man hat einfach eine völlig andere Flughöhe. Man hat aber auch eine ganz andere Fallhöhe. und trotzdem, glaube ich, sind so diese emotionalen Ritz, die wir dann in dem Moment trotzdem machen, natürlich gefühlt, alle irgendwo identisch. Man hat sich darauf verlassen. und ich glaube, das Gefühl kennen viele, da ist eine Zusage. Die habe ich im Auftragsbuch drin stehen. Das ist für uns eigentlich ein total festes Ding. Da gibt es gar nichts dran zu rütteln. und Dann so, Nee doch nicht. Also ich glaube, dass und man hat mit Sicherheit schon ganz viele Gedanken gehabt und hat schon angefangen, das Projekt so ein bisschen innerlich zu sortieren, und wie man das so machen könnte. und dann, so. schade, ohne Spesen nichts gewesen. und ich glaube, das ist auch ein Punkt, über den da draußen viel zu wenig gesprochen wird. Es sieht ja immer so aus, als ob immer alles alles nur federleicht ist, als ob jedem immer jeder Kunde absolut zufliegt. wobei ich auch da sagen muss, Die Frage ist ja immer, Was ist das, was ich tue, damit ich meine Kundengewinnung einfach so optimiere, damit mir die Menschen quasi optisch oder gefühlt zufliegen können. Aber es geht ja im ersten Moment erst mal darum, dass sie einen kennenlernen können, dass man wirklich ordentlich Vertrauen aufbaut, dass sie die Möglichkeit haben, mal so ein bisschen zu schnuppern, so mal diesen Käsehappen von der Theke quasi kosten können, um dann für sich wirklich eine fundierte Entscheidung treffen zu können. und dafür ist natürlich let’s und letztendlich so ein ganzer Weg. Super Super! Super wichtig. und da kommt ja dann auch deine Kernexpertise, richtig krass mit zum Tragen, denn was wäre die Welt ohne richtig ordentlich gebaute Webseiten und Landingpages. und das ist ja, was, wo du die Menschen richtig gut mit an die Hand nimmst, um Ihnen einfach zu erklären, worauf es genau ankommt, gibt es eine essentielle Sache? Wo du sagst, das kann ich hier so raushauen. Das ist definitiv für jeden wichtig, der selber noch so an seinen Seiten ein bisschen rumbastelt, rumprobiert, ein bisschen rum, prutscht, worauf er definitiv immer achten sollte.
Tara Hanke: Ja, also das ganz ganz große Thema bei Webseiten ist einfach mittlerweile die Mobil Optimierung.
Carolin Zimprich: Vielen Dank.
Tara Hanke: Tatsächlich auch das, Was, wenn man sich so Seiten anschaut, wenn irgendwas nicht funktioniert, ist es meistens irgendwie die Mobil Optimierung also, dass die Seiten halt vernünftig auf mobilgeräten Handy, Smartphones, Tablets etc. Halt angezeigt werden. und was die meisten halt einfach nicht wissen, die nicht in dem Thema drin sind, ist dass wirklich einfach 80% der Seitenzugriffe von Mobilgeräten stattfinden. Das heißt. wenn die Seite zwar auf dem Laptop und so auf dem Computer toll aussieht, aber auf mobil, gar nicht erst mal aufrufbar ist, dann verliert man halt einfach schon mal 80% der Leute, die überhaupt auf die Seite kommen. Plus rein suchmaschinenoptimierungstechnisch. Also für Google ist das natürlich auch ein absoluter Killer, Wenn Google versteht, Okay, in 80% der Fälle in Anführungsstrichen ist die Seite halt nicht da, ja, dann packen ich Sie doch auch nicht irgendwie in die Suchergebnisse möglichst weit oben rein. Wenn 80% der Leute dann feststellen, So, nee, muss ich auf eine andere Seite gehen. Das macht ja gar keinen Sinn. und das ist in Anführungsstrichen ein alter Hut, ja Mobil. Optimierung hat ja jeder schon Mal gehört, ist wichtig, aber es ist tatsächlich das, wo die meisten Leute immer einfach noch nicht drauf klarkommen, irgendwie und ihre Seiten einfach immer noch nicht darauf optimiert haben.
Carolin Zimprich: Man haben cooler. Ich war ja letztes noch beim Fotoshooting und haben richtig richtig viel Spaß gehabt vor Ort, Aber All das Material hilft letztendlich überhaupt gar nichts, wenn die Webseite nach Hause nicht verkauft.
Tara Hanke: Absolut. Ja. Also generell. Vielleicht sage ich nochmal kurz, was zu dem Workshop. Es geht halt darum, wie man Webseiten baut und sie als Freelancer verkauft. Ja: also wie man Business aufbaut, um sich als Webseiten-ersteller, als Webdesigner quasi selbstständig zu machen. und natürlich geht es auch ganz viel, wie du eben gesagt hast, Um welche Tools benutze ich eigentlich? Wie ist mein Setup? Wie mache ich das? Ohne vorher Programmierer werden zu müssen, ohne programmieren zu können. Diesen ganzen Technik Schrott würde ich jetzt nicht sagen. Aber aber die meisten Leute.
Carolin Zimprich: Du darfst das.
Tara Hanke: So.
Carolin Zimprich: Jetzt.
Tara Hanke: und deswegen, wer da Lust drauf hat, sich einfach mal zu informieren, kann da super gerne mit dabei sein.
Carolin Zimprich: Ja.
Tara Hanke: Ich.
Carolin Zimprich: Eine Show.
Tara Hanke: Das.
Carolin Zimprich: Was soll ich jetzt tun? und tausenlose Fäden und wie kriege ich das zusammen? und bevor ich irgendwie gar nicht weiß, was ich da als erstes machen soll, fange ich einfach gar nicht an oder lass richtig geile Projekte auf dem Schreibtisch liegen oder sehe zum Teil gar nicht, dass ich das Geld echt nur mit der wirklich nur von der Straße aufheben müsste, eher sehe. Aber diese Stolperfallen Letztendlich gar nicht, weil ich mich nicht rantraue. Es gibt da draußen so unfassbar schöne, einfache Funnel im Marketing, die man sich bauen kann. Viele haben bei diesem Wörtchen, wenn Sie das hören, schon totales Kopfkino und steigen da gedanklich in dem Moment auch schon aus, weil Sie denken, es ist kompliziert oder denken auch wie bei dir. Webseiten bauen, ist kompliziert. Wenn du aber genau weißt, wie dann kann es einfach sowas von magisch einfach sein, und man kann sich die Dinge, oder wenn man auch anfängt, die Prozesse im Hintergrund, im Marketing einfach so ordentlich zu schleifen, dann kann man sich das Leben so so viel einfacher machen. dass es am Ende des Tages mehr Umsatz reinspielt, doppelt dreifach viermal so viel, und dass man zeitgleich aber auch einfach noch einen richtig Batzen Zeit einfach mit eingespart hat. Danach Was gab es denn noch bei dir, wo du sagst, das ist das, was bei mir Einzug gehalten hat, und damit habe ich gemerkt. Damit wird es auch noch leichter.
Tara Hanke: Ich schicke so und so viele E-mails raus. Ich kenne meine Quote. Ich weiß so, und so viel kommt am Ende dabei rum. Ich kann das perfekt im Vorhinein schon kalkulieren, wie gut das funktioniert, Wie viele Leute ich dafür gewinne plus wenn ich das Ganze eben ist ja auch genau dein Thema automatisiere und nicht mehr jede E-mail einzeln rausschicke, kann ich es dennoch noch viel höher skalieren. Das war so der erste. das erste Licht am Ende des Tunnels, sage ich mal, wo ich sagte, So, Hey, ich habe was gefunden, was echt funktioniert, womit ich Erfolg habe, und das zweite dann waren, wie gesagt: Webinare. Aber Webinare zu machen ist schon echt marketing-technisch so einfach ein level on top. Also, da muss man eine.
Carolin Zimprich: Königsdisziplin, Ja.
Tara Hanke: Webinar zu machen, halt einfach nichts. Es ist wie Perlen vor die Säue im Prinzip, wenn man einfach am Markt komplett vorbeischießt plus. Man braucht halt auch um Werbeanzeigen zum Beispiel zu schalten, damit man Webinarteilnehmer bekommt, natürlich auch wieder Kapital. und wenn man dieses Budget vorher nicht hat, weil man nicht vorher schon mal ein, 2, 3, 4 Kunden oder sowas gewonnen hat, dann macht es natürlich auch keinen Sinn, einfach so ein Webinar zu machen. Das heißt also, für mich war jetzt sage ich mal auf der nächsten Business-stufe, dieses so Wärmeanzeigen, schalten Webinar machen und darüber Kunden gewinnen. Der absolute Game Changer, um wirklich zu skalieren, aber definitiv nichts, was ich jetzt einem Anfänger empfehlen würde. Weil dafür ist es halt einfach nicht geeignet, weil man eben vorher, wie gesagt, Zielgruppenverständnis braucht, Man braucht ein vernünftiges Angebot, was funktioniert, und das muss man erst mal rausfinden. Dazu braucht man auf jeden Fall auch schon mal Kunden. und ein bisschen Erfahrung.
Carolin Zimprich: Ja, das unterstreiche ich total. und ich mache noch eine kleine Ergänzung in Bezug auf dass du sagst, ich habe halt E-mails verschickt, automatisiert, alles wunderbar. Fein. Dann haben die Menschen sich ja auf die Liste eingetragen, haben. Doppel Opt-in im Normalfall durchgeführt, dass das rein rechtlich auch in Ordnung ist. Ansonsten können wir E-mails natürlich immer nur im B2b-bereich einfach ungefragt verschicken, im B2c also wirklich an den Endkunden an den Endverbrauchern auf jeden Fall nicht. Da kriegen wir was auf die Finger. Das dürfen wir natürlich dann nicht tun, aber bei dir ist ja auch im Prinzip der B2b-kontext einfach letztendlich gegeben. Aber das wollte ich dann einfach nochmal so als kleine Mini-ergänzung mit dazu packen, liebe Taira, ich habe dir noch oder? Ich habe noch was Schönes für uns beide vorbereitet. und zwar habe ich dein kleines Spiel mitgebracht. Du siehst hier. 5. Spielekarten. Ja. eine orange, eine Grüne, eine Blaue, eine pinkfarbene und eine Gelbe. und du hast die Mega Ehre, Dir eine Farbe auszusuchen.
Tara Hanke: Rosa.
Carolin Zimprich: Rosa Gut, Dann gucken wir mal in die rosa Karte hinein.
Tara Hanke: Ich bin gespannt.
Carolin Zimprich: Die rosa Karte hat folgendes: Spielchen für Dich, und zwar es ist die 5% Frage. Ich gebe dir 30 s Zeit. und in diesen 30 s darfst du uns mitgeben, was wirklich zu 95% ausschlaggebend dafür war also diese Mini-kleine Sache von 5%, was ausschlaggebend dafür war, was bei dir in deinem Business wirklich die allergrößte Wirkung hatte. auf die Plätze fertig. Los geht’s.
Tara Hanke: Also die allergrößte Wirkung hat, definitiv Selbstdisziplin bei mir. Also schlussendlich, wie Du auch schon gesagt hattest, die meisten Leute fangen an und hören viel zu früh wieder auf. und man muss einfach durchziehen, Weil, schlussendlich ist es halt einfach ein Lernprozess, man fängt an. Man fällt hin aufstehen, Krone richten. und wenn man das einfach lange genug macht, wird man zwangsweise irgendwann Erfolg haben. weil man halt einfach durchs Ausschlussverfahren quasi das findet, was nicht funktioniert und irgendwann einfach das findet, was für einen funktioniert, deswegen einfach Dranbleiben weitermachen lernen. Ich meine, das heißt, man geht nicht umsonst auch 12 Jahre zur Schule, bis man wirklich eine gute Grundausbildung hat. Deswegen auch im Business nicht erwarten, dass man gleich nach 2 Wochen irgendwie super erfolgreich ist und 10 000 Follower hat oder so.
Carolin Zimprich: So gut wie jeder Unternehmer gegangen, der mir bis jetzt vor die Füße gefallen ist, meine Person einfach eingeschlossen. Ich.
Tara Hanke: Ciao Ciao.
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